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Jüdische Presse · 1928-07-13 · 27 (13.7.1928) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
27 (13.7.1928)
Date
1928-07-13
Page
– (sequence 2)
Language
German
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JÜDISCHE PRESSE Nr. 27 ’ ׳Seite 182 Sorgfältigste Lieferung in plombierten Sicken von 1 Sack 60 kg angefangen franko Haus, ebenso in Fuhren und Waggons X JULIUS HABER Kohlen- und KoksgroEhandlung S Nordbahnrutschen Wien, II., TaborstraBe 9 1 3. Kohlenhof Nr. 372376־ Fernsprecher Nr. 41-0*22 ||| bracht, ihrem Anträge an!!Gewährung der Arbeitslosen- Unterstützung stattizugeben. Mit ׳dieser Entscheidung will der Spruchausschuß aber nicht zu!der!generellen Frage Stellung nehmen, ob das ׳Arbeitsamt überhaupt verpflichtet ist, die Arbeitsvermittlung solcher Per׳so׳nen, idi .i e aus religiösen oder s 0 n ■s t i 1g e n Gründen S a m s t a g a r b e •i t v e r w e •igern —es!gehören nicht!nur ׳Israeliten der ׳strenggläubigen Richtung, sondern auch Adventisten und Angehörige ahnlicher Setkten hierher — vor!zuneh;men. Diese Frage möge höheren Ortes!entschieden!werden. Die Deutsche Reichsverfassung und der Sabbath. Zur Beleuchtung der ׳Rechtslage ׳sei im übrigen auf Artikel 135 der Deutschen iReich'Sverfassung!verwiesen, der bestimmt, daß der Sonntag!und ׳die staatlich anerkannten Feiertage als Tage ׳der lAnbeitsruhe und ider seelischen Erihebung ׳gesetzlich ׳geschützt!bleiben. Da der Samstag kein staatlich anerkannter Feiertag •ist, so folgt daraus, daß er auch nicht a׳ls Tag der Arbeitsruhe im Sinne der Rechts- Ordnung ׳anerkannt werden kann. Wer ׳sich iweigert, an dieseim Tage zu ■arbeiten,‘ verstößt gegen'die Rechtsordnung ■und dem allgemeinen ׳im deutschen ׳Volke geübten Brauch, an Sonnabenden zu arbeiten. Der Artikel 135 der Deutschen Reichsverifassung gewährleistet wohl Bekenntnis- und K׳ultusfrei'heit, aber nicht ׳das Recht, der religiösen Ueberzen-. gung ׳durch Betätigung ■der Religionsübung i׳m Gegensatz zu der bestehenden, allgemeinen Rechtsordnung Ausdruck zu verleihen. Staatsgesetz geht vor!Religionsgebot (siehe Anschütz: ״Die ׳Verfassung ׳des Deutschen Reiches“, Ammerkling 6 zu!Artikel 135, ■S. 353). Nach Artikel 109 der Deutsehen Reichsverfassung sind alle Deutschen ׳vor dem Gesetz gleich!und haben!Männer •und;Frauen grundsätzlich dieselben Rechte!und Pflichten, zu diesen Pflichten gehört aber auch die Anerkennung idier Staatsgesetze und der Rechtsordnung. Der Artikel 163 der Reichsverfassung!bestimmt •insbe- .׳sondere, daß ■jeder Deutsche unbeschadet seiner persönliehen Freiheit die sittliche Pflicht hat, :seine geistigen und körperlichen 1Kräfte so zu betätigen, wie es das Wohl der . Gesamtheit erfordert. Von idem Arbeitslosen wind im § 173 AVAV1G. gefor- •der! —!und zweifellos liegt die Verpflichtung nicht nur in seinem eigenen Interesse, sondern dient ׳der Förderung ׳des Wtohles der Gesamtheit —, daß er sich ■regelmäßig auf •dem Arbeitsamt meldet, •um Arbeit ׳zu erlangen. Er muß dem. Arbeitsamt für ijieden Tag der Arbeitswoche zur Arlbeitsivermittlung zur Verfügung stehen. Wer ■sich weigert, a׳n ■Samstagen zu arbeiten, steht für diesen Tag dem Arbeitsaimte nicht zur Verfügung ׳und kann auch nicht ,zu ׳den :Bedingungen in eine Stelle vermittelt werden, ׳die für die Mehrzahl ׳der übrigen Arbeitslosen gelten •und■ der Rechtsordnung ■und dem Wiirtsohaftsbrauch ׳entsprechen. Er :nimmt ein ׳Sonderrecht für sich in Anspruch, das durch die Rechtsordnung nicht gewährleistet ist.!Bei der Arbeitsvermittlung können zwar die persönlichen Verhältnisse des!Bewerbers ■berücksichtlgt werden, •soweit die Lage des Arbeitsmarktes es gestattet '(§ 58 AVAVG.). Letztere aber ist nicht!derart, daß das ׳Arbeitsamt zurzeit die!Möglichkeit hat, Arbeitslose, die ■an Samstagen nicht arbeiten, zur Arbeit zu vermitteln. Das Arbeitsamt :kann •nur zu dien Bedingungen vermitteln, die für •alle übrigen Beamten maßgebend •sind. Von Arbeitslosen, die sich außerhalb des Gesetzes ׳und des ■geltenden Wlirt- ׳Schafts- •und Geschäftsbrauches stellen, kann ■mit Fug und Recht bezweifelt werden, ob ׳sie überhaupt vermittlungs- •fähig im!Sinne ׳des Gesetzes sind, und die weitere ,Fra־■' ist die schon berührte, die, wie erwähnt, vom Spruch aus schuß nicht entschieden werden soll, ob das Arbeitsamt überhaupt die Pflicht hat, Arbeitslose, di׳e sich ׳der!Rechtsordnung nicht einfiigen und von vornherein erklären, ■dies nicht tun ■zu wollen, in ׳Arbeitsvermittlung •auf zu nehmen, •abgesehen von der schon praktisch erprobten Unmöglichkeit der t^s-ichliehen Vermittlung im Einzelfall. Wer seiner religiösen Ueberzeugung lebt und glaubt, dieserhalb eine Ausnahmestelle für sich in Anspruch nehmen zu müssen und die Rechtsordnung insoweit nicht respektieren zu dürfen, muß es sich auch gefallen lassen, daß Ihm hieraus unter Umständen gewisse Nachteile erwachsen und Rechte verlustig gehen, die nur denjenigen Staatsbürgern gerantiert sind, die auf dem Boden des Gesetzes stehen. Dies bedeutet keine Beschränkung der ihm gewährleisteten persönlich״« Freiheit und staatsbürgerlichen Rechte, sondern ist nur eine Folge seines Verhaltens, von welchen Motiven dasselbe auch bestimmt sein mag. Daß dabei in Fällen, wie in dem vorliegenden, Gewissenskonflikte entstehen könneu, diegt auf der Hand und ist in Einzeliällen auch bedauerlich. Aber: Staatsgesetz geht vor Religionsgebot. ■In!den anderen zwei Fällen wird höchstrichterliche Entscheidung ,herbeigeführt werden. Napoleon I. über den Sabbath. ״Es ist dem göttlichen Recht zuwider, dem Juden, der Sonntags, sowohl wie au gewöhnlichen Wochentagen Bedürfnisse hat, zu verbieten, am Sonntage zu arbeiten, um sein Brot zu verdienen. Das Gouvernement könnte ein •solches Gesetz nur dann erlassen, wenn es ׳denen umsonst Brot gibt, welche keines haben; Polizei und Regierung haben daher hierüber nichts zu bestimmen. .,Selbst• die ׳heiligen Väter schrieben am Sonntage mir ן iloyid Sabaudo, Genua § ן Expreßverkehr nach Nord- und ן | Südamerika. | g Nach Südamerika auch Elldampfer j | nur für lll. Klasse. 1 g Eilverkehr nach Australien. | ] Repr.: Wien 1״ Koloratring 4. I וווווווווווווווווווו!ווווווו!ווווווו1!ווו!וווווווווווווו!ו!!ווווו1ווווווווו!ווווווווו!וווווווווווווווו!ווווו!ווו!וו!ווווווו!ווווווווווווווווו!וווווווווו Absolvierte Handelsschiilerin Abgangszeugnis, welche schon ein Jahr in einem Textilwarenhaus als Stenotypistin beschäftigt war, sucht Stellung — Zuschriften erbeten an: Sabine Setzer, Wien, X., Davidgasse Nr. 37/22 den Menschen Ruhe •vor, welche im Wohlstände leben, oder die so viel ,von ihrer Wochehlarbeit •erübrigen, daß sie den Sonntag ■müßig zuibringen können. Daher auch der Brauch in allen christlichen Ländern, daß man mit ■der Erlaubnis ■des ■Bischofs older Pfarrer« ■am Sonntage arbeiten idu.rfte. Warum sollten dies die Juden nicht dürfen!-. .. Man hüte sich wohl, in die Notwendigkeit zu geraten, eines ■guten Tages Gendarmen zu gebrauchen, um die Juden, die zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes der Arbeit bedürfen, an der Sonntagsarbeit zu hindern.!In beiden!Fällen zeigt die Behörde Aberglauben, sei er politisch, sei er religiös. Gott hat den Juden die Verpflichtung zur Arbeit auferlegt, weil ■er nicht zugegeben hat, daß sie auch nur eine Frucht ׳der Erde ohne Arbeit genießen ... So lange ich aber lebe, sollen in Frankreich Polizei und Gefängnis niemals die Mittel sein. Andersgläubige zu tyrannisieren... Ostende, 25. Dezember 1807. Napoleon.“ ■Mancher moderne!Gesetzgeber könnte ■sich an ■dieser Auffassung ■Napoleons ein Beispiel nehmen. VONTÄGE Die Meir-Bal-Haness-Büchsen und die ungarische Regierung. Die ׳Me׳ir-Bal1־Hane׳ss-!Büch׳se ist keine einfache Geldbiiehse.!Sie gilt als Wahrzeichen!jüdisch-religiösen!Lebens überall auf der Welt schon seit Jahrhunderten. Wo fromme• Juden und ׳Jüdinnen in Freud ׳und!Leid ■des ׳heiligen ■Landes und seiner religiösen Anstalten ■gedenken, fehlt sie nie. Die ungarische Regierung!betont überall ihre •positiven Beziehungen zur!Religion. Es ist ■daher nicht wenig verwunderlich, •daß ׳die ׳ungarische!Regierung, wie man aus Budapest berichtet,!nun mit!der kleinen iMeir-iBial-Haness- Büchse in Konflikt ■geraten!ist. Die kleine Büchse soll nicht weiter unantastbares 'Instrument religiöser Hebung bleiben dürfen, sondern vielmehr wie!jede Geld Sammlung, der Kontrolle eines speziellen iRegierungsbeamten ■unterstellt werden. Religiöse 'Hebungen unter Kontrolle!haben keine Seele ■und :sicherlich werden •die 1Meir-lBal-Haness- Büchsen ■leer bleiben, wenn :ihr ׳Inhalt erst durch die Kontrollorgane der ■ungarischen Regierung ■geprüft ׳und registriert werden würde. Oie!Folge ■davon ■würde sein, daß religiöse Institutionen ׳',im heiligen Lande,!die bisher dem ungarischen Judentum ■und somit ■auch dem ungarischen ׳Staate zur Ehre gereicht ■und ■ihnen Anerkennung ׳brächten, veröden würden. Wir glauben kaum, daß die ■ungarische > Regierung sich der' Tragweite, der weit ■über die Grenzen Ungarns reichenden Bedeutung, ■ihrer Stellungnahme gegenüber Iden 1Mc׳i׳r-lBal-Hane׳ss-!Biichsen ■bewußt!war und wir hoffen noch :immer, daß ■die Meir-Bal-HanessHBüchse ihre privilegierte!Stellung,״'wie überall!auf der .Welt, auch in Ungarn beibehalten wird. Wenn nicht des Geistes, so des Geldes halber.!Wie ■die palästinensischen Zeitungen ׳melden■, ist zwischen׳ ׳..,dem ifylisrachi ׳und der zionistischen Organisation ein ernster Konflikt •aiisgobrochen.'lDie Ursache des!Haders ■ist ■der •neue Leiter des Unterrichtsd!epartement׳s der zionistischen •Exeknll've in Palästina,!Herr Dr. Bergso'hn, der ׳unerschrocken ernste!Ersparungsmaßnahmen getroffen hat. Die Durchführ.ung dieser!Maßnahmen, nach •welchen 65 iMisrachilehrer entlassen ׳werden würden, müßte die Existenz der misrachi- ,.stischen 'Schulen ׳erschüttern. Als Antwort auf diese Maßnähmen hat!Misrachi ■seine Vertreter aus ׳dem Enziehungsrat der zionistischen Organisation ■zurüclkberufen. Alfred Löwenstein. Man sagt diesem Finanizgenie und größten ßörseh- ■Spekulanten der Jetztzeit nach, •daß er keine Zeitungen!zu ■lesen pflegte. Um so mehr schreiben ׳jetzt ■die Zeitungen über ihn, über ■seine Abstammung, über seine ■Gewohnheiten, über seine Umgebung und last not ■least über seinen mysteriösen Tod. Auch wir!wallen da nicht ׳Zurückbleiben, denn Alfred Löwenstein steht auch zum Judentum in gewissen Be- Ziehungen. Allerdings recht :negativen. Alfred •Löwenstein ist ein Täufling, hat das Judentum, das ihm wie tausend seinesgleichen Begabung, Intelligenz, Genie, ein in ■der Enthaltsamikeit kluger ,jüdischer Lebensweise geläutertes Blut gegeben, schnöde verlassen, ׳um nur ungehemmt recht hoch steigen!zu können. Er ,stieg auch in ungeahnte Höhen auf. Um seine 1jüdische Abstammung nur ■ja ,vergessen ,zu •machen, nicht blindlings Ihr Vertrauen, sondern überzeugen Sie sich durch einen unverbindlichen Besuch von der reellen und ungewöhnlichen Kleiderstoffe, doppeltbreit . S 1.90 Kostiimstoffe, 140 breit S 2.90 Rips-Fagond, alle Farben . . S 3.90 Kleider-Rips, doppeltbreit . S 4.90 Wipcord für Herrenanzüge . S 14.90 Kasha für Kleider. , . S 2.90 Schotten und Pepita, dpplbrt. . S 2.50 Mantel-Covercoats, 180 breit S 8.90 Kasha, für Mäntel, 140 breit S 9.80 Herren-Anzugstoffe, 140 breit S 12.50 1 Billigkeit unserer Angebote in FRÜHJAHRS■ T O F F E Herrenhemden, weiß und färbig . S 2.90 Herrenhemden mit Seidendamastbrust. 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Carl Rdsänberger S rmiiimmmmmmiiimmmmiiimiimimmmmimmimT umgab er sich ׳mit Sekretären,!die in der christlicharischen Welt hochangesehen, mit ■Grafen- und!Herzagstiteln für das Ansehen ihres Chefs werben;mußten. Es gelang auch seiner Geschicklichkeit ׳und ׳seinen großzügigen Spekulationen, die Wielt in Atem zu ׳halten, so daß man •nicht dazu ׳kam, über seine Vergangenheit!Betrachtungen anzustellen. Der hohe IFlug ist ׳jetzt zu Ende. ■Alfred Löwenstein i!st aus dem!Flug- ׳zeug gestürzt und in den Wellen untergeigangen. So rächt sich alles ■in der Geschichte. .Alfred Löwenstein hat geglaubt, sein Judentum mit ׳dem Taufwasser abwaschen ׳zu können. Und nun ׳steigt er aus den iWhssern, ■in dene,n er •seinen Tod •fand, ׳als Jude empor, ׳denn nach dem Sturz ist Alfred Löwenstein in ׳den Augen!der!düpierten Welt wiederum der Jude geworden, der mit seiner destruktiven :Moral die ganze Welt in Unordnung bringt. Das Judentum Ist groß. 'Es kann verzeihen. Das Judentum ■ist groß, ■es!kann geniale ׳Menschen wie Alfred Löwenstein einer!war, nach Tausenden an eine niehtjüdlsche Welt verlieren, ohne selbst an diesen Verlusten Schaden zu nehmen. Nachrichten. 1©| Zur Beachtung! Auf vielfachen Wunsch, der aus dem Kreis unserer aus den Ostländer stammenden Wiener Leser geäußert wurde, werden wir fortab הדלקת הנר עומצ״ש IDT nach den מנהג ותיקי nach: welchem unsere ostländischen Brüder sich richten, veröffentlichen. Die Zeitbestimmung wird uns allwöchentlich vom ״Hithachduth Jereim" zur Verfügung gestellt. "התאחדות יראים" ווינה ״Hitachduf Jereim“ 1 Vereinigung Thoragesetze^treuer Juden in Wien II., Heihestraße 30 T. 15. ב״ה פ׳ מטות־מסעי זמן הדלקת הנר עש״ק שעה 7 עם 40 מינים זמן שקיעת החמה עש״ק שעה 8 ע□ 53 מינוט זמן הדלקת הנר מוצש״ק שעה 8 .עם 52 מיניט Adas Jsroei (Schiffschul), Wien, II., Große Schiffg. 8. Kanzlei: II., Große Schiffgasse 1. הרב מרה פנחס ברייער נ״י wunde ׳von אדמ״ו damit betraut, während ■dessen Abwesenheit ׳und Abwesenheit ■des הרב הג׳ מרה יוסף בוימגארטען נ״י •neben■ dem הר׳ מו״ה מאייר פליישמאן נ״י rituelle!Fragen ׳welcher ׳Art ׳immer zu entscheiden. Herr Rabbiner IFleischmann ■ist in seiner Wohnung, ״111׳ Holland- Straße 3,!Herr!Rabbiner!Breuer täglich ■von 9 bis 12 Uhr vormittags «Ln ׳der alten Kanzlei,!11״ Große ׳Schiffgasse 8, ׳sonst in seiner ׳Wohnung, IX.,!Grüne Thorgasse 19, ■zu sprechen. Das Rabbinat Mattersburg •gibt hiemit ׳bekannt, daß es •nur •für •das Raschruth solcher Sendungen ■von Fleisch, Fleisch waren oder ׳Geflügel Garantie übernimmt, die mit der Plombe des Schochet von Mattersburg versehen sind. Oberrabbiner Ritter verläßt Holland und besetzt sich in Antwerpen. Rotterdam (׳A. 1P. A.). Oberrabbiner Dr. Ritter trat, wie wir ׳bereits ׳gemeldet ■haben, ׳van seiner Stelle als Oberrabbiner von Rotterdam am 1. Juli zurück. Der Konifiilkt mit •seinem ■Gemeinde, verstand, ■der sich •der Verfügung des Oberrabbiners, ■nach ׳welcher!jenen Gemeindemitgliedern, (die eine!Mischehe ׳eingehen. keine •Eh re ns teile ■in. der Gemeinde eingeräumt werden darf, ■nicht fügen •wollte, konnte •nicht imehr ׳friedlich ibeigelegt ׳werden. Trotz der großen Sympathiekundgebungen, ■die •in Rotterdam, wie in ׳anderen holländischen ׳Gemeinden für Oberrabbiner Dr. Ritter ׳veranstaltet wurden, blieb der Vorstand bei seinem ablehnenden Standpunkt. Oberrabbiner iDr. Ritter beharrte ׳infolgedessen auf ׳seiner!Demission ׳und schied ׳am 1. Juli aus seinem Amte, das ■er!viele Jahrzehnte hindurch verwaltete. ׳Oberrabbiner iDr.!Ritter ist ■eine rabblniische •Autorität, dessen •halaohischer •Ruf über die ■Grenzen Hollands ■drang. ■Nun ■verläßt Oberrabbiner!Ritter Holland,!dessen erste rabbinische •Autorität er war, ,und übersiedelt ■nach ׳Antwerpen. Der neue Oberkommissär von Palästina. An Stelle des im ׳Herbst dieses Jahres aus seinem Amte scheidenden Oberkommissärs von Palästina, Feldimarschall ׳Lord Plumer, ׳wurde der bisherige ,Gouivenneiur und Oberbefehlshaber ׳von Südrhodesien, Colonel ,Sfr Jon!Robert Shancellor, ■zum Oberkommissär Palästina ernannt. Der neue Oberlkommissär ist 58 Jahre alt und seit 1923 ist er ׳Gouverneur und Oberbefehlshaber von Südrhodesien. Spendet für den der Adas Jisroe*» Wien» II., Nestroygasse 11 luiiiiiiiimmimiiiiimiiiimiiimiiimiiiiiiimmiiniiimiiiEf | Achtung! לשמע אל הרנה ואל התפילה Aditung! 1 S Größte Auswahl m י Grammoptaon-Kfinstlerplatten I 5 von den weltberühmtesten חזנים und Sängern E S in mehreren Spraciieu S s staunend billig! | Samstag gespant! S. L StlElER II. floOgasse 9/20f E Bei Berufung auf die ״Jüdische Presse“ erhält die Talmud-Thora-Schule, Malzg. 57/0 E 5um1mmmm111m1m11m111111m111mmm11mmmi111min

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