Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 25 (29.6.1928)
- Date
- 1928-06-29
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 25 JÜDISCHE PRESSE Seite 173 i Residenz-Atelier für moderne Phntnnranhiß Wien, I. Fleisclimarkt 1, Tel. 79*2-80 J. XJHJ eiJ IJ*• UjpUlU Aufnahmen täjdich von 9 bi? 6 Uhr. an Sonntagen von 9 bia 6 Uhr gratuliert, ergreift Herr Oberrabbiner Ungar das ■Wort. In herzgewinnender Rede, -durchwirkt von vorzüglichen דברי תירה zeichnet der ehrwürdige Redner das jüdische Ideal. Nachdem noch Herr Moritz Spitzer (Wien) •in wohlgesetzten Worten als ehemaliges Mitglied des!jubilierenden Vereines seine Glückwünsche ausspricht, •dankt Herr Alex, ©eck im Namen d'er Tyrnauer Aguda-Jugend allen Festteilnehni'ern. In später Nachtstunde endete die eindrucksvolle Feier, für deren Gelingen der wackeren Schomreh Thora- Leitung!Dank gebührt. Im besonderen -hat sich Herr Artur Salamon um •das Arrangement in dankenswerter Weise verdient!gemacht. Tifereth Bachurim-Verein in Vrbove. Wie aus Vrbovö gemeldet wird, hat sich dort vor einigen Wochen ein Jugendverein ״Tifereth Eachurim“ gebildet mit dein Zwecke, Limud Hathora zu pflegen. ׳Die Mitglieder kommen täglich für zwei Stunden und am Scha'bos-Nachmittag zum gemeinsamen Lernen zusammen, wobei frühere Jeschiwa- Schüler abwechselnd vorlernen. Die Aufnahmebedingungen sorgen dafür, •daß nur strenggläubige Mitglieder zum Verein gehören können. Der Verein hofft, auf diese Weise wahrhaft jüdische Arbeit leisten zu können.!Die Wahl des Präsidiums ergab ,folgendes Resultat: Jacques Mohr (Präses), Sandor Weinberger und Kalman Nagel (Vize- Präses), Jos. Hoffmann und Jenö Herzog sen. (Gaboim), jenö Herzog jun. (Kassier). Der Verein zählt 30 ordentliehe und 50 außerordentliche Mitglieder. Jugendverein ״Bne Emunim“ in Kosice. Aus Kosicc wird uns berichtet:!Bei der am 9. Siwan abgehaltenen Wahl des Vereines ״Bnc Emunim“ wurden!folgende Herren gewählt: Ludwig Berkovics (Präses), Eugen Edelmann '(Vizepräses), Is. Uhr!(Major •domus), Nik. ׳Neumann (Kassier), Beni Brody (Kontrolle), ׳Simon Brav (■Bibliothekar), iMarcel •Frankel (Schriftführer),!Moritz Weitzen und Isak Klein Vorstandsmitglieder), Leopold Rosenblith, M. Haas, N. Liebermann, •Nath. Frankel, Arpdd Ehrlich.!Ludwig Fränkel, Ladisl. Schweid, Jos. 'Si'berberger, Bela Schweid, D. Kraus, Ascher Landau, Aron Hochhäuser, Ernö Berkovics, Alex. Liebermann (Ausschuß). An die Tätigkeit der neuen Leitung wird ■ die Hoffnung geknüpft, daß es ihr gelingen werde, dem Programm •gemäßt die Jugend an das Lernen heranzuziehen und sie in der Religiosität zu bestärken. Chewra Kadischa in Prag, Aus Prag!berichtet!man uns: Montag, ׳Rosch-Ghodesch Tamus,!fand zum 351. Male •die ■Ghewra Seudoh •der hiesigen •Chewra •Kadischa statt. Eine solche Festmahlzeit findet alljährlich an diesem Tage -statt und ■ist seinerzeit vom Maharal זצ״ל cingerichtet worden. Vorangeht!jedesmal •die •Generalversainmluivg •der Ghewra,!in welcher unter genau festgesetzten alten Formen die ״Sekenim“ gelost und neue Mitglieder aufgenommen werden. Die ■diesjährige Generalversammhing fiel ׳dadurch auf, daß eine •kleine •Gruppe •von •Mit- .gliedern den Versuch!machte, gegen die ״*alte“ Wahl- Ordnung anzurennen und ihre Abänderung zu beantragen.־; 'Diesen Takonos gegenüber!bewährte •sich jedoch •der konservative Sinn •der Mitglieder, von dem, wie konstatiert wurde, auch •in •der Seele der Prager Juden noch •ein bescheidener!Rest unter dem ״entschuldigenden“ Titel .״Pietät“ übrig blieb. Die Seudoh ׳verlief im übrigen sehr schön. Reden wurden gehalten vom Obmann, der •ein Hoch auf ■das Wohl!des Präsidenten Masaryk ausbrachte, vom Oberrabbiner Dr. •Brody, Kultusgemeindeipräses Dr. Stein, Professor Deutsch, Professor Ar •je, Professor S. H. Lieben, Professor Eugen ׳Lieben, •Dr. Adle r und Professor K n ö •p׳f ׳e ׳!•mache r. Prag war wieder, wie ein Korrespondent wehmütig hin zu fügt, .״einmal im Jahr“!jüdisch, das heißt eine große Ver- •Sammlung von Juden — aß koscher! Zwei Feste in der orthodoxen Gemeinde von Nove Mesto n. V. Aus •Nove •Mesto n. V. wird uns mitgeteilt: •Im neuerbauten Hause unseres verdienstvollen ׳Gemeinde-, mitgliedes Herrn Stadtrates Alexander W׳ohlstein fand •ein erhebendes Weihefest חנוכת הכית verbunden mit einer schönen סעורת מצוה statt. Den Höhepunkt idier feierlichen Veranstaltung bildete die glänzende •und ge- •dankenreiche,!mit דברי חורה gewürzte Weiherede unseres geschätzten Olberrabbiners!Herrn ,Lippmann D 0 11 a t h. Zur wohltuenden ijüdischdamiliären!Stimmung •trug nicht wenig ■die sinnvolle Rede des •in •weiten!Kreisen bekannten :Herrn 1Moritz R osenberg bei. Die freundliche!Bewirtung der Gäste verlieh der Festlichkeit einen feierlichen unldi vornehmen Charakter. 1V011T1 gastlichen Hause •des Herrn Wohlstein begaben •sich die Anwesenden ילכו מחיל אל חיל!in id!ie Schass- •Chewra, wo ein סיום auf חגיגה וסדר מועד ,DD statt- 'fand. Auch bei dieser ׳Gelegenheit hielt unser ehrwürdiger Herr Oberrabbiner Donath eine einstündiige׳!Rede und erfreute die Zuhörerschaft 1mit seiner •sinnreichen Deutung der neubegonnenen ׳ יכמ1תDD Zuschriften an die Redaktion. Der Schulchan Aruch der slowakischen Neölogle. ׳Zu unserem Artikel >in Nr. 22 •erhalten wir vom Rechtsanwalt der ßratislavaer Neologengemeinde die ׳nachfolgende IRichtigstellung. Es braucht nicht •erst gesagt zu werden, daß wir auch ohne Berufung auf das 1Preßgesetz den richtlgsteilenden Bemerkungen Raum gegeben hätten. Der eigentliche!Inhalt unserer ■Ausführungen, worauf ׳es uns und der breiteren jüdischen Oeffentlichkeit bei diesem Prozeß überhaupt ankam, wird!durch diese Berichtigiing natürlich :nicht berührt. ׳Löbliche ׳Redaktion! Bezugnehmend auf den Artikel ״Der Schulchan Aruch der slowakischn iNeoIogie“, erschienen 111 Ihrem werten Blatte!Nr. 22 vom 8. Juni 1928, ersuche ich Sie höflichst,!im Sinne •des § 2 des •Preßgesetzes, folgende Be- -richtigung :zu veröffentlichen: Es ist •unwahr, daß die durch mich vertretene kongreßisraelitische Religionsgemeinde in Bratislava gegen den Fleischhauer Koloman Popiper einen Prozeß• wegen Ersatz •der seit Jahren an ׳den .Maschgiach ausgezahlten Gehälter angestrengt hat. Wahr ist ׳hingegen, daß Koloman Popper bei •dem!hiesigen Bezirksgerichte •unter ׳Zahl C. IUI, 2197/26 einen Prozeß auf Bezahlung •von 150.000 tsch. K Schadenersatz gegen die kongreßisraelitische Religionsgemeinde anstrengte, weil diese ihm angeblich unberechtigterweise die Konzession entzogen hat, respektive den Vertrag einseitig!löste.!Es ist •unwahr, daß es sich in diesem Prozeß darum gehandelt!hat, ob das Fleisch in der kongreß-israelitischen Religionsgemeinde koscher oder nicht koscher ist. Hingegen ist es wahr, daß sich der :Richter einzig auf den Standpunkt gestellt hat, ob es wahr ist, daß Popper den!mit der Gemeinde geschlossenen Vertrag, respektive die Konzession der,, Gemeinde vorerst an Ignaz •und Max Keßler und nachher Samuel Deckner verkauft ׳hat. Es ist unwahr, daß •bei der am 30. v. ׳M. abgehaltenen Verhandlung!kein ■Gerichtsbeschluß erbracht wurde, Wahr ist vielmehr, daß an diesem Tage der Kläger mit seiner Klage kostenpflichtig abgewiesen wurde, da der Richter es als erwiesen angesehen 'hat, daß ■Popper mit der ־iih-m durch die Gemeinde verliehenen!Konzession Geschäfte machte und diese Geschäfte durch ׳Scheinverträge zu!bemänteln suchte. Jedes weitere Beweisverfahren wurde seitens des •Richters als unnötig erachtet und aus- ׳gesprochen, daß •die!Gemeinde berechtigt vorgegangen ist, als sie auf Grund der als erwiesen betrachteten Tatsachen •den Vertrag ׳mit Popper ׳auflöste. Auf alle anderen Ausführungen des Artikels, welche mit dem in diesem Artikel geschilderten •Prozesse!keinesfalls in Zusammenhang stehen, halte ich es nicht für 110t- •wendig zu reflektieren. Hochachtungsvoll Dr. Ludwig Baracs m. p. als Anwalt der •kongreß-israelitischen Religionsgemeinde in Bratislava. Der G-ttesdienst in der Schiiischul. Löbliche ״Jüdische Presse“, Wien. Wie einer Verlautbarung zu entnehmen •ist, wird für die Schiffschul wieder, nach jahrelanger Unterbrechung, ein Sätigerchor znsammeugestellt. Dieser Beschluß des Vorstandes findet in •der breiten Oeffentlichkeit dankbare Anerkennung, ■denn es ist ein erneuter Beweis, daß der jetzige Vorstand seine Aufgabe, für einen ׳würdigen G-ttesdienst zu sorgen, opferwillig zu ■׳lösen sucht! :Ihr bewahrter Oberkantor Braun wird erst jetzt ׳in •der Lage •sein, allen Funktionen, auch Trauungen etc., einen feierlich-festliehen Charakter!zu verleihen Es •sei mir noch gestattet, ב״ה Dora Ungar Jenö Mannheimer V ä c Pie§Üany Verlobte Ella LinkenberS G6za Rottenberi Velki Topolöany Seüovce Verlobte ב״ה Jlus Schwarz Jakob Holzer Györ Verlobte PieSEany Wir gratulieren herzlichst unserem verdienstvollen Vorstandsmitgliede Herrn Jakob Holzer anläßlich seiner Verlobung mit Fräulein IIus Schwarz in Györ. Die Vereinsleitung der Agudas Reim. Bratislava. Unserem •verdienstvollen Mitarbeiter und gewesenen Vorstandsmitglied, Herrn Siegfried Richter, wünschen wir zu •seiner Vermählung mit Fräulein Jolan!Breuer, Oeden- •bu׳rg, herzlichst מזל טוב Agudas Jisroel Jugendgruppe, Wien II. Die Agudas Jisroel Jugendgruppe. Wien!II, wünscht ihrem verdienstvollen ׳Vorstandsmitgliede Artur Bogner zu seiner Vermählung mit Fräulein Felice Gichtig. Hamburg, herzlichst מזל טוב__־ _ David Hartmann und Frau, Wien, gratulieren!herz-!liehst!Sr. E׳hrw. Herrn Oberrabbiner •Abraham ׳Weiß •und Frau ,Topolcany, zur Verlobung ihrer Tochter Glück! mit 'Herrn Josef Teitelbaum. __ Die •Agudas Jisroel-Jugendgruppe Presov gratuliert herzlichst ihrem ehrenvollen •Präses Herrn Salomon Reinitz anläßlich seiner Vermählung .mit Frl. Rahel Lichtig, Tochter •des Herrn Rabbiners Dr. Leopold Lichtig aus Hamburg. הגחלת החברה החח ומה מתכבי־ת לברך בברכת מז״ט חמה ולבבית את גבאי חבורתנו הב׳ המופלג בתו״י 1 die Anregung zu■ geben, am שבח das erste und zweite Beten zu einem Festg-ttesdienst in •der Weise zu vereinen, daß der Anfang ■dieses gemeinsamen G-ttesdienstes 11׳m eine Stunde ׳später, wie bisher, festgesetzt wird, eine Einrichtung, die ■fast in allen Gemeinden sich!bewährt.!Für die Veröffentlichung dies׳e!r ׳Anregung ׳verbindlichst dankend, Hochachtungsvoll ein alter Schiiffschulioner _____ M* G• H־ ~~ ~ w בע״ה שלום רב לאהבי תירחך לפ״ק הול׳•; מורא ז מר יעקב הרוי האבערפעלד יחי׳ לרגלי בואו בברית האירוסין עם ב״ג מרת ברכה העללער תחי׳ מאראד בשם חברת ממדות דישיבה פ״ב הגבאים: יושע צבי לעבאוויטש, משה יעקב ווייס ברגשי ידידות אהבה אחוה ורעות הננו מביעים בשם חבורתנו ברכת מז״ט לחברנו הנכבר הב׳ המופלא ומופלג בתו״י. מר יעקב הל וי האבערפעלד נ״י לרגלי ארושיו. ישראל חיים פריערמאנן, חנני׳ ירט ליפא פריערריך Von seiten der gef. רבנים - der ortliod. Betbausvereine Wiens ergeht an die תלמידי חכמים ויראי׳ Wiens und deren Umgebung die Anregung, alljährlich einen גבאים דחברת הדיפות דישיבה הרמת דק״ק פרעשבורג יע״א. מודעה רבה לאורייתא סיים ה ש "ם zu veranstalten. Wer hiefür Interesse an den Tag legt, möge an einen der gefertigten רבנים aut schriftlichem oder mündliehern Wege bekanntgeoen, welche מסכת׳ bezw. סדר משנה er lernen möchte. — HTI כעת wollen wir אי״ה zu einem סיום הש״ס לכבוד התורה ולומדיה u״s zusammenlinden. Rabbiner H. Schenk, II, Herminengasse 6 Rabbiner Dr J. Pollak, II., Gr. Pfarrgasse 3 Rabbiner S. Benedikt, II., Tandclmarktgasse 11 Rabbiner D. Friedmann, II., Schreigasse 12 Rabbiner M. Flescb, VI.-, Gumpendorferstraße 109 Rabbiner A. Weisz, XI V., Oelweingasse 10 * B<ief kästen. ״Portorose“: Das!Hamburger Verzeichnis de»* rituellen Speisehäuser verzeichnet'!A. Rubinstein, Via Pecherie 3. Näheres ist ׳uns nicht bekannt.. mit separiertem Eingang ist im II. Bezirk nächst der Augartenbriicke ab September zu vermieten.,, Adresse bei ■der Wiener Redaktion zu erfragen. Zahncreme mm Jeder Jude verwende die einzig verläßliche כשר ,,Schalwo“״ ahncrema in reiner Zinntube Welche schäumt und reinigt sehr, Es gibt keine schwarzen Zähne mehr. Ueberall erhältlich I כשף wasch- und Toilettenseiffen Alleiniger Erzeuger: ״Stl1alwo“-SeiMal11ik Samuel Weisz V£L. 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