Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 17 (4.5.1928)
- Date
- 1928-05-04
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr.1ל ־, 8«w« m .■>- -■....-•■■׳■■-■■ -- jtmncm?Messe r schließlich ohne A « s n a h •m e ein jeder glaub e n st r e;tte Jude und jetflj glauben streue Körperschaft unterworfen ist, entschieden werde. Wie wir von beteiligter Seite verständigt werden, hat unsere Anregung einige Wirkung ausgeübt. Es erscheint nicht ausgeschlossen, daß unsere Mahnworte diesmal Gehör finden und auch in ■diesem schädlichen Hader dem jüdischen דין der Respekt eingeräumt wird, der ihm auf allen Gebieten des jüdischen Lebens gebührt. Wenn die jüdische öffentliche Meinung gleich uns statt einseitiger Stellungnahme für die eine oder andere Seite in diesem verwickelten Streite sich darauf beschränkt, auf das eindringlichste die Ent- Scheidung des דין תורד! 1דעח תירה herbei zurufe n, ist zu hoffen, daß dem Frieden die Bahn geebnet wird. Wir hoffen, nächstens Näheres berichten zu können. Abschiedsfeier für R. David Leb Groß in Bratislava. Am שיק פ׳ אח״ק überraschte in Bratislava die Nachricht; daß der bekannte und allbeliebte Melamed an der Jessode Hathora-Schulc; R. David Leb Groß, nach siebzehnjähriger Tätigkeit auf seinen eigenen Wunsch «׳jus dem Lehrkörper der Anstalt ausscheidet. Auf sein dringendes Verlangen mußte man von einer öffentlichen Abschiedsfeier Abstand nehmen. Die Leitung der Jessode Hathora und der Lehrkörper wollten cs sich aber nicht nehmen lassen, diesem tüchtigen und eitrigen Lehrer vor seinem endgültigen Ver־׳ lassen der Stätte, an der er zahlreiche Schülcngenerationen in G-ttes Wort und G-ttes Lehre in geist- und gemiitbc- 7Avingc!1dcr Weise unterwies, den Dank abzustatten und Anerkennung zu zollen. Ohne daß Einladungen ergangen worden wären, versammelten sich am שבת Vormittag 3u1 zahlreiches Publikum in den Lehrräumen der Schule gemeinsam mit dem Vorstand, den Lehrern und den Schülern, um R. David Leb zu ehren. Zunächst sprach R. David Leb selber in schlichten und bescheidenen Worten über die heiligen Gefühle, die ihn erfüllten, solange er jüdischen Kindern חולה lehren durfte. Es treue ihn, daß sein Wirken Anerkennung finde un« er danke für das Vertrauen, das ihm von seiten des Anstaltsvor- Standes und den Eltern der Kinder allezeit entgegengebrachl wurde. Namens des Schulvor*׳ Standes ergriff sodann Herr Moses Ko 1111 das Wort und richtete eine sehr herzliche Ansprache an den Scheidenden. Er pries m ihm den vorbildlichen jüdischen Lehrer, dem Lehren Lebensideal und Bereicherung seines eigenen Wesens bedeutete. Thoralehrer nicht nur m Worten sondern auch in allen Taten und nicht nur jn den Räumen der At s alt, sondern in seinem Tun Una Lassen überall, wo ihm Gelegenheit dazu geboten ward, bleibt eine Lehre von der nachhaltigsten Wirkung auf das ganze Leben des Schülers. Wenn dann der Schüler zum Mannei heranwächst, so schwebt ihm stets das Mahnwort seines Lehrers vor, erhält ihm bei יראת שמים und geleitet; ihn in die Höhen empor zu der! Zielen, die ihm durch תורה ומצוח gewiesen werden. Zum Zeichen der Dank1barkeit überreichte er dem scheidenden Lehrer namens der Anstalt einen schönen silbernen Pokal. Von den gleichen׳ Gefühlen beseelt war auch die darauffolgende Rede des Schulvorstehers, Herrn Philipp Benedikt, der es bedauerte, daß der Wunsch R. David Lebs die Anstaltsleitung־• daran hinderte, zu dieser intimen Feier den ganzen großen, Kreis seiner Verehrer und der dankbaren Eltern einzüiaden. Redner durfte aber auch im Namen aller Anwesenden versichern, daß sie ihn ungern scheiden sehen und ihn, bitten, auch weiter der Schulleitung mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. In einer mächtigen, großangelegten Rede würdigte zum Schluß Herr Rabbiner F e 1 db r a n d t namens des Lehrkollegiums die Verdienste des scheidenden Kollegen um die Schule und um den religiösen Geist, der in ihr waltet. Die Meiamdim bewundern 111 ihm den zielbewußten Schulmann, der nichts anderes kennt, als den Schüler mit den Waffen der תירה ויראה fürs ganze Leben auszurüsten 1und ihn zurh verantwortungsvollen Träger der jüdischen Ideale zu erziehen. Sie freuen sich, festzu.־ stellen, daß er nicht nur ihnen ein treuer Gefährte und lieber Kollege, sondern all die Jahre hindurch der beste: Freund seiner Schüler war. Im Namen der Meiamdim richtet er die Bitte an ihn, die wertvollen Erfahrungen, die er während einer fünfunddreißigjährigen Lehrtätigkeit gesammelt hat, auch in Zukunft der Anstaft zugute kommen zu lassen. Redner schloß mit Dankesworten an den Vo*- stand der Jessode Hathora und an die Gemeinde für alle die Opfer, die sic zum Gedeihen der Schule bringen. Unter Jechi-Rufen schloß die Feier, die auf alle Anwesenden einen erhebenden Eindruck machte. Zuschriften an die Redaktion. Probleme der Wiener Orthodoxie. Wien, den 1. Mai 1928. An!die geehrte!Redaktion der ״Jüdische Presse“ Wien. ln Ihrem ״Probleme der Wiener Orthodoxie“ überschrfebenen Leitaufsatz (״J. Pr.“ vom 20. April 1928) wird, anknüpfend an die letzte Generalversammlung der ״Hitachdut Jereim“ , die Frage der Organisierung der thoratreuen Ostjuden einer eingehenden Erörterung unterzogen, welche in zwei Grundgedanken ausläuft, die sich etwa folgendermaßen formulieren ließen: 1. Wozu diese ganze Arbeit? Warum sollte nicht ein Zusammengehen mit der Schiffschul möglich sein? Ist doch die Schilfschul, vermöge ihres ausgezeichneten Organisationsapparates, in der Lage, die religiösen Bedürfnisse aller am besten zu befriedigen. 2. Zugegeben, daß es besondere Interessen der thoratreuen Ostjuden gibt, die deren Zusammenschluß in eine eigene Organisation rechtfertigen würden, ist es sehr fraglich, ob die Ostjuden die nötige Organisationsfähigkeit besitzen. Beweis dessen, daß die seit mehreren Jahren bestehende ״Hitachdut Jereim“ gar ׳keine positive Leistung aufzuweisen hat. Man ,könnte ״Hitachdut Jereim“ nur empfehlen, in diesen Belangen bei der Schiffschul zuzulernen, sonst hätte sie keine Aussicht auf . eine gedeihliche Entwicklung. Als einer, dem die Sache nicht gleichgültig ist, drängt es mich zu folgender Entgegnung: Die Tatsache an sich, daß die thoratreuen Ostjuden das Bedürfnis empfanden, sich eine'eigene Organisation zu sthaffen, um welche sich die besten Elemente der hiesigen Orthodoxie gruppierten, beweist, daß sie etwas suchen, was sie iii einer anderen Organisation nicht rinden. Nicht zu vergleichen sind die Verhältnisse 4vor dem Kriege miUden־. Zuständen von heute. Damals bestand die Orthodoxie in Wien zum Großteil aus Westlern, die in der Schiffschul organisieft waren, und nur zum geringen Teile aus Oestlern, •die, wollten sie religiös nicht verkümmern, sich der Schiffschul arischließen ■mußten. Anders liegen die Dinge heute, wo durch den Zustrom tausender Juden aus dem Osten nicht nur ein zahlenmäßiges Uebergewicht auf Seite der Letzteren eintrat, sondern auch in religiös-ktiitureiier Hinsicht sich deren Einfluß bemerkbar machte, was besonders ■in dem Einzug eines mehr religiösen Geistes in die Kulfiisgcmci-ndc und die Einführung mancher Verbessern!!* gen auf dem Kaschrutgcbiete (wie die Koschcrausspeisutig im Rothschil-Spital u. dgl.) ׳in Erscheinung trat.. Natürlich kann uns das bis jetzt Erlangte ■bei weitem nicht befriedigen, aber immerhin zeigt cs, daß wir ein Fa׳ktor sind, mit dem man rechnen muß. Wie kann man also verlangen, daß eine •Gruppe, die zahlenmäßig und geistig eine solche Macht darstellt, sich einer viel kleineren unterwirft, ohne zuvor im Wege von Unterhandlungen gewisse Zugeständnisse für sich zu erlangen? Von diesem Standpunkte ausgehend, hat ״Hitachdut Jereim“ bald nach deren Gründung ans ihrer Mitte Herrn Nnssenbaum und meine Wenigkeit delegiert. u׳m mit den Vertretern der- Schiffschul wegen' Schaffung einer cinhcitliehen religiösen Front — aufgebaut auf dem Prinzip der Gleichberechtigung — zu verhandeln. Der Vertreter der Schiffschul, eine ■bekannte Persönlichkeit, gab uns jedoch in unzweideutiger Form zu verstehen, daß ,,Hitachdut Icreim" für die Schiffschul nicht existiere, da er an eine Organisationsfähigkeiit der Ostjuden nicht glaube. Daß. ״Hitachdut Jereitn“ trotzdem existiert, beweist, daß er schon heute zink׳a, 1200 Mitglieder zählt, welche Zahl in stetem Wachset! begriffen ist. Daß aber die Wiener Orthodoxie heute ■noch in zwei Lager gespalten ist, dafür sind, beileibe, nicht wir die Verantwortlichen. .Was den uns vorgeworfetien Mangel an organisatorisehen Fähigkeiten betrifft, ist das eben eine Sache, •über die man verschiedener Meinung sein kann. ־, Zum Schlüsse noch eine kleine י Berichtigung. Es ist nicht richtig, daß ״Hitachdut Jereim“ schon mehrere Jahre besteht. ,.Hitachdut Jereitn“ besteht nicht einimal volle zwei Jahre, die hauptsächlich der Wenbetätigkeit gewidmet waren.- ■ Mit bestem Dank für den freundlichen Abdruck dieser Zeilen zeichnet ■ hochachtungsvoll Markus Hornstein. Nachbemerkung-der Redaktion. Wir' haben obiger Ehtgegming auf Bitten des Herrn Markus? H 0 r n s t e i n v ö'l'l l n h a.l.t 1 i c h, 011 n e i rge nd welcher• A e.n-d e r 'it pg,־ R!aum gegeben, doch muß bemerkt werden', idäß «die ״Auszüge des Herrn Hornstein aus ■der ״Jüdischen Rfessej.v.'die er als Grundgedanken unseres Artikels vom 20. April hinstellen möchte, vollkomtuen .unrichtig sind. Bei dem ersten, von 'ihm formulierten,. ,Grundgedanken,: zitierte er einen Vordersatz, ohne dein Nachsatz•׳ lautete ■in. dem Artikel/folgend: ,!,Aber cs; Ist nun; Dachsatz lautete in dem Artikel folgend: ״Aber cs■ ׳ist nun einmal so, daß, trotz ehrlicher Bemühungen auf beiden Seiten, die aus dem Osten stammenden thoratreuen Juden es für notwendig erachtet haben, zur Wahrung ihrer lebenswichtigen• Interessen;einen eigenen Verband zu. gründen .-.. . w i r. m ü s S c n d i>e . T a't s a c h e h s 0 n ehincti, wie s i e s 1 c 11, sicherlich n i c h t ■du r c h Zur a i 1, sondern d u r c h•׳ d i e Gewalt ׳innerer N 0 t w e n d i g k e i t, e n t w icke 11 h a b e n.“ Was aber den zweiten Grundgedanken nach Horn-, steinscher Formulierung betrifft, so ist er. geradezu eine Umkehrung dessen, was in der ״Jüdischen ׳Presse“ stand. Mit keinem Worte wurde in dem Artikel der ״Jiidisehen Presse“: der ״Hitachdut Jereim“ empfohlen,■ ״in diesen Belangen (׳Organisationsarbeit);bei der Schiffschul ,,zuzulernen“, sonst hätte sie ■keine Aussicht auf eine gedeihliehe Entwicklung“. Von all dem steht 111 def ״Jüdischen Presse“ kein Sterbenswörtchen. Umgekehrt, es wird dort sowohl der ■ Schiffschul wie allen■ Führern der thoratreuen Judenbeit empfohlen,. ״die Organisationsbestrebungen unserer Brüder aus dom Osten kräftig .zu unterstützen und Ihnen Ihre reichere Erfahrung und entwickelteres Organlsationstalent zugute kommen zu lassen.“ Es ist uns unerklärlich, warum Herr Hornstein die ganz klaren Gedankengänge ■der ״Jüdischen Presse“ derart mißverständlich zusammengefaßt hat. Aber bei den Aus* ziigen aus der ״Jüdischen Presse“ sind wir zum Glück in der Lage, die Ausführungen des Herrn Hornstein zu kontrollieren und richtigzustellen. Für die Behauptungen, die er in seiner ״Entgegnung“ aufstellt, müssen wir Ihm allein die Verantwortung überlassen. Es soll nur noch zum besteht. Herr Markus Hornstein hat recht, wir haben uns den, daß der Verein ״Achduth ,jereim“ nicht seit mehreren Jahren, wie wir geschrieben, sondern kaum zwei Jahre besteht. Herr Markus Hornstein hat Recht, wir haben uns geirrt; cs hat uns der Umstand irregeleitet, daß Herr Markus Hornstein, dem wir diese Berichtigung zu verdauken haben, und Herr Markus Hornstein, der vor zwei Jahren den Verein . Hitachdut Jereim“ gegründet hat, derselbe Herr Markus Hornstein is־t, der bereits vor fünf Jahren — wold unter einem anderen Namen — es hieß damals ״Achdut Israel“ — mit der Organisierung der in Wien lebenden Ostjuden begonnen hat; Agiidas Jisroel und MacHsike H ad all, .Z u r Di s.k u s s i 0,p.. Bezugnehmend auf den Artikel des Herrn B, K. in Nr. 15 der ״Jüdischen Presse“, seien einem jugendlichen Agudisten. der sich mit seiner Ansicht mit der ges'amten in A g u d a « Jisroelorganisierten Jug c n d e i n s w e i ß, folgende Bemerkungen gestattet: Es ist kein Zufall, daß. unsere Weisen aus dem Verbote der Selbstverwundung (ל א ח ח נ ו ד ד ו) die ernste Mahnung schöpfen, das Judentum durch parti-' kulistische Gruppenibiidung (לא תעשו לכם אגודות ־'אנו דו ת■ niciit zu gefährden. Nichts ist dem jüdischen Volke gefährlicher, als die Bildung kleiner und kleinlicher Sondergrüppchen. Und insbesondere die Orthodoxie unseres Landes verfügt wahrlich nicht über solch zahlreiche geistige und wirtschaftliche Kräfte, um durch gewagte Experimente den Beweis ihrer organisatorischen Festigkeit zu erbringen. Es ist unrichtig, wenn behauptet wird, dfd derzeit in AftgrHf.igenoimneiie ..Machslke-Hadaß“- Gründung wäre bloß ein Wiederbeiehuftgsversuch des vor Jahren bereits bestandenen Landesvbrfeines. Seit dieser Zeit, hat sich das Gesic.ht;unseres Landes wesentlich yerändert. Die Aufgaben der Orthodoxie in Sfovensko sind ins Unermeßliche gestiegen. Abgesehen vom harten, kraft,־ raubenden Kampfe nach ׳außen, obliegen der Orthodoxie riesengroße positive Pflichten. Denken wir nur an: unsere heiligen Pflichten dem ״heiligen Lande" gegenüber, an die Erfassung der thoratreuen Jugend im Rahmen einer umfassenden Organisation usw. Hier konnte nur A g u d a s J i s r 0 e 1 Ersprießliches leisten. Und Agudas Jisroel hat das Unglaubliche zur Genüge bewiesen, daß sie imstande war, die Verschiedensten Eler״mtc — wenn sie nur von dem einen Stroben beseelt wmeu. ihr Einzel- und Klalleben thoragemäß zu gestalten — zusammenzufassen. Was bezweckt mm die ״Machsike-Hadaß"*Gründu11g? Können die im ״M. H.“-Programm vorgesehenen Aufgaben nicht besser im Rahmen der bereits vorhandenen festgefügten Organisatiansform dar Agudas Jisroel gelöst werden? Bloß um eine ״ehrwürdige Rechtsposition", wie B. K. meint, zu bilden? Die nützlichen Kräfte orthodoxer Baalebatim müßten wahrhaftig ganz anders verwendet Werden. Was Herr B. K. über M i s r a c 11 i ■und Zionismus sagt, beweist, daß Genannter mit der Ideologie dieser Organisationen sehr, wenig ,vertraut ist. Männer, die s׳ich berufen fühlen, ein Wort in jüdischen Klalldingen zu reden, sollten doch etwas tiefer in die Dinge, die fürs historische Juden■׳ tum Sein oder Nichtsein bedeuten, cindringen. Und noch eines!! Zu allen Zeiten war es ein selbstverständlicher Programmpunkt einer joden wahrhaft jüdischen Organisation, sich der Weisung und Leitung der geistigen Autoritäten im Judentum, der orthodoxen Raibbonim, zu untcrordnen. W e 1 c h e 0 r 111 0 d 0 xen R a b b 0 n i ■in unsere s Landes wurden in A׳ ng e 1 c g c ti he i׳t der Machs:i 1k c - H a d a ß -G rii 11 d u n g z u Rate g e z 0 g e 11? Welche R a <b b i neu haben an den kürzlich stattgefundenen Vorbcsprec׳humgen der M a c h 8 i k e - H a d a ß - G r 11־ n d e r t eil g e n 0 in men? Um Antwort wird gebeten! Z 0 i r. Felice Lichtig Artur Bogner Hamburg Wien Verlobte Der •Landesverband der Agtidas-Jisroel-Jugendgruppen in der Slowakei gratuliert herzlichst dem Präses,der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe .in Trnawa, Herrn Alexander Beck, zu seiner Verlobung. ב״ה ■ הננו מביעים ברכתנו בלכת מזל טוב למנהל ישיבתנו ה״ה’הב, הוד מופלא. ומי בשנים, •בחירה י דראח שמים דודדובהעיסאן מי,.מנויטך< ע< החקשרו בקשד.-אךוסין עם ב״גתהי׳ בליטה ווייננארט.ען מטירנוי. ■•■■■וי״ •י׳יי::׳■■■־ . רעיו הנאמנים: בן ציון שלום פריעדמאן, יעקב ב״ן טרויב, שלמה סנ״ל נרינוואלד, דוד סריעדמאן, יחזקאל סארמיאל, משה מאט^וויטש, משה׳שפינעל, עקיבה בערנסעלד, מרדכי שמואל; שפינעל, ישראל משה סנ*ל מאנדעל מסרעסבורג םסמי־דיז ביום ראשון פרשת אמור הי׳ די״ח אצל הייב טא־רז^חן בין ר, שבתי שיינסעלדבחור המזסיו ובין, ר שלמה סאנער בתור חסוזמז על שהאחרון ביזה אח ח שבחי שי׳ינפעלד על לא דבר. הרב מאיחאהן הוציא סס״ך שר׳ שלמה מאגער מחויב לסיים את ר׳ שבתי שיינפעלר ולהצהיר שחוזר מדבריו. ח שלמה מאנער ,קיים אח הסס״ד על אתר. Konkurs An der Knaben- und Mädcliewvalksscluile mit deutscher Unterrichtssprache der orthodoxen israelitiisclien Kultusgemeiitide «u Bratislava gelangen zwei Lehrstellen demnächst zur!Besetzung, und zwar mit einem Lehrer ■und einer Lehrerin. Beide Posten sind mit den im Gesotz Nr. 104/1926, Slg. d. u. V., festgesetzten, Bezügen verbunden, deren Ergänzung auf die gesetzliche Höhe vom Referate des Ministoriums für Schulwesen ü׳ud Volkskultur mit Erlaß vom 30. März 1928, Nr. 11.243/1, a, i. zugesichert worden ist, Bewerber ■und 'Bewerberinnen wollen ihre gehörig instruierten Gesuche, denen eine Abschrift des ׳Befähigungsnachvveises und der Beleg über die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft belziilegeh ist, mit genauer Angabe der Personaldaten, des Standes und der Sprachenkpnntnisse bis spätestens den 20. Mai 1928 •der gefertigten Schulkonimission yorlegcn. Nur Lehrkräfte, mit einwandfreiem religiös-moraiischein Lebenswandel und 'tadelloser Beherrschung der deutsehen und slowakischen Sprache kommen in Betracht. Entsprechendes jüdisches Wissen wird gefordert. Nur Berufene werden zum Probevortrag zugelassen und Spesen werden nur dem Gewählten vergütet. Die Stelle ist «ach erfolgter Wahl ohne Venzug anzutreten. Bratislava, den 27• April 1928. Schuikommlssioti der orth. isr. Kultusgemeinde zu Bratislava, Turnergasse 14-16. Achtungl Achtung I In den nächstkommenden Wochen erscheint die unter dem Druck befindliche zweiten Auflage der Mngif I*ch«in C’ENOH U’RENOH auf feinem Papier gedruckt. Preis: Broschiert K6 50.;— Gebu«• den Kö 60.—. Bei sofortiger Einsendung des Betrages wird das Werk iranko eingesendet Wwc, Josaa Goldstein Buchdruckerei, Buchu. Papierhandlung DunajskA-Streda (Slovensko)