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Jüdische Presse · 1928-10-12 · 39 (12.10.1928) · page 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
39 (12.10.1928)
Date
1928-10-12
Page
– (sequence 5)
Language
German
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*fei Ufa»* Seite 255 * I Nr.'39'' JÜDISCHE PRESSE M. Zu verpachten ___ ein gut eingeführtes orth. כשר *Restaurant mit kompJetter Einrichtung in Franzensbad. Zuschriften an Hotel Bombach, Franzensbad, C. S. R. Die Generosität eines Nichtjuden. Die Bratislavaer Judenschaft war letzten שמיני עצרת Zeugin einer erhabenen, edlen Tat, die es verdient, dankbar ■verzeichnet :zu werden. Irr dem Hause des Herrn Rubin Gutnl.k, Wödritz Nr. 8, wo sich das Bethaus Wödritz befindet, war am מוצאי ירכי eine Mauer eingestürzt. Das Bethaus!mußte auf behördliche Anordnung sofort geschlossen werden. So wurde das Bethaus, in dem Herr Rabbiner Salomon Unsdorfer •zur allgemeinen Zufriedenheit rastlos wirkt, plötzlich obdachlos und der G-ttesdienst hätte, wie zu’ befürchten war, vielleicht auf Monate hinaus unterbrochen •werden •müssen, ■bis es Herrn G111 n r k möglich wird, das Haus zu renovieren und das Bethaus seinem schönen Vorsatz gemäß neu;zu bauen. In ihrer Verlegenheit wandten ■sich die agilen Vorsteher des Bethauses, .!die!Herren Josef Brau n,;Philipp!Neu m a n n und Salomon Danzig, gemeinsam mit Herrn Rabbiner U •n s d 0 r 1f e r an;den •menschenfreundlic׳hen ׳G r a tf e n Ferdinand iBiillot, der in •der Wödritz ein Haus hat mit geeigneten Räumlichkeiten, ׳die er einem ihm nahestehenden ohristliohen Jugendbund als Vereinslakal izugewiesen hatte.!Der Graf, als er vernommen hatte, zu welcbem Zwecke die Räume •gewünscht werden׳, ■zauderte in seiner tiefen •Religiosität •keinen Augenblick und stellte dem Verein ׳sogleich zwei 1s c ■h ö 11 e g e r ä um ig e Säle zur V e r f üguug, bis• das frühere!Bethaus wieder eröffnet werden ׳kann.!Er verlangte!dafür •nichts anderes, als daß ■im Bethause seiner verstorbenen Eltern pietätvoll gedacht werde. Am Scihemini ׳Azeres konnte das!Bethaus auch schon im Rahmen eines!festlichen G-ttesdienstes. seiner iBeStimmung übergeben werden. Eine froh!gestimmte zahlreiche ■Gemeinde •fand sich ein und auch Herr G r a •f B i 1101!ließ es sich nicht nehmen, sich persönlich von der Freude zu überzeugen, die die!Betenden 0>b des schönen G־tteshauses erfüllte. Herr;Rabbi- 11er Unsdor'fer gedachte in seiner vortrefflichen und eindrucksvollen Festrede ׳dankbar der edlen religiösen iGe- •sinnung, ׳ans ׳der die entgegenkommende Generosität!des Grafen B i 110 t entsproß, beglückwünschte die Vor-;Steher des .Bethauses zu diesiem ׳Erfolg ihrer selbstlosen!Bemühungen;und ermahnte seine Zuhörer izu G-ttesifurcht und Thoratreue. Behördliche Auflösung einer Kultusgemeindeleitung. Aus Ung.-Brod erhalten wir ,Mitteilung über •die Auflösung!der Leitung der ׳jüdischen ׳Kultusgemeinde durch die politische!Landesverwal tung. ■Zur Vorgeschichte dieses Ereignisses wird ׳uns!folgendes ■berichtet. Wie zahlreiche vollständig verfailtene• oder zum Verfall verurteilte jüdische Gemeinden in •Böhmen und!Mähren, blickt ,auch!d!ie jüdische. Gemeinde ׳U n g a r i ׳s c •h - 1B •r o d!aufeine große und ru'himreiche Vergangenheit zurück.!Sie leistete noch Verhältnismäßig lange dem Strome der ,Zeit Widerstand. ■Bis ln die jüngste Zeit hinein herrschte ׳in!ihr •jüdischer religiöser Geist und!!die ׳Gemeindeinstitutionen blieben dank der Opfer Willigkeit der Gemeindemitglieder!länger unversehrt als in ,zahlreichen •anderen!Gemeinden. Die Hoffnung!schien berechtigt, daß es gelingen_ werde, die!Gemeinde in eine bessere Zeit .himübenziuretteh. Der ׳letzte große Rabbiner der ׳Gemeinde w!a׳r!der ׳später!in London als Chief Rabbi der!Föderation 0!f orth. Jewish Congregations vemsöhiedene, unvergeßliche Rabbiner Dr. Meier Jung, dessen segensreiches Winken weit über die ,Grenzen ׳seiner ׳Gemeinde hinausragte ■und der des öfteren!durch sein •mannhaftes!Auftreten׳!das ׳Musterbild eines ׳mutigen,!zielbewußten orthodoxen Juden geworden Ist. ׳Nach •seinem Wegzüge •aus Ungarisch-Brod »blieb ׳die!Gemeinde führerlos. Der iGemidindevorstand׳ ׳vegetierte und erblickte ,seine Aufgabe einzig darin, den Niedergang!der Gemeinde in ein langsameres Tempo zu bringen'!und fort zu! warst ein. Die!Gemeinde!sank ׳dann!auch ,zur •völligen Bedeutungslösigkeit herab. Von irgendwelchen!Maßnahmen zur 1Her- •beifiihrung besserer Verhältnisse und!zur Erneuerung des־ alten jüdischen ׳Geistes war niemals die!Rede, ln den letzten Jahren konnte auch schon!deshalb •an derlei nicht gedacht werden, weil!die wenigen , aufrichtig gesetzestreu gesinnten Geimeindemitglieder, von denen allein die Genesung der!Gemeinde ausgehen ׳konnte, den1!inneren Halt vollständig verloren. Zu ׳einer ,klaren und geraden Linie und zu!selbständigem Auftreten, was ihnen ganz ohne Zweifel auch bei׳ den nichbfrommen, ׳aber der Religion gegenüber nicht pietätlosen Gemeindeimitgliedern mit ׳der Zeit Sympathien und Respekt erworben hätte, fehlte ihnen der Mut. 'Verhängnisvoll ׳für den konservativen!Geist ■und das Verhältnis!der!Konservativen zur ׳Gemeindeleitung ward überdies, daß die!jüngeren ,!unter!ihnen ins Schlepptau der Zionisten •gerieten, deren!Bestrebungen ׳bekanntlich weitab von den religiösen Interessen des Judentums ■und den ernsten Zielen einer!jüdisch-religiösen Gemeinde liegen. So kam es, denn auch zu Zwistigkeiten in ׳der Gemeinde, wobei die Orthodoxen zur Opposition gehörten und diese Opposition von den!Zionisten!geführt wurde.!Der Kampf galt •in erster Reihe den ■alten ׳Gemeindestatuten, die durch neue, ״demokratische“!ersetzt werden ,sollten. Die!alte ״Kahalpartei“ wehrte sich dagegen, •selbst als es •so weit gekommen w,ar, daß!eine Vorstaudswahi überhaupt nicht mehr Zustandekommen •konnte, 1bi׳s nicht vorerst ■neue Statuten׳ au1s!gea׳r׳beitet werden. Vor :sieben Jahren kam ein Kompromiß Vorstand׳,!bestehend!aus. 3 ■Mitgliedern!der Kahalpartei, 3 Orthodoxen, 3 Zionisten und 3 Parteilosen, ans .Ruder. Die Amtsperiode dieses Vorstandes verstrich wieder, ohne daß neue Statuten eingereioht worden wären. ,Die Neuwahl wurde abermals auf iGruud der alten Statuten ausgeschrieben. •Gegen!diese Wahl wurde :protestiert. Darauf ׳kam!ein 'Ausgleich!zustande.!Der Vorstand reichte dann in!der Tat ein Statut zur Genehmigung ein, welches aber, nach!Angabe der Opposition, nicht regelrecht durchberaten worden sein soll. Die Proteste ׳der Zionisten Ing.;Klein und!Konsorten hatten nun vollen Erfolg.!Die politische »Bezirhsvenwaltung ׳von Ung.-Brod richtete am 20. September eine Zuschrift an die!Kultusgemeinde. worin die ׳Gemeindevertretung von ׳der •politischen ׳Lamdesverwaltung auf Grund ׳des § 30 ׳des ׳Gesetzes vom 21. Mänz 1890 Reichsgesetzblatt Nr. 57 und § 2 der Ministerinl- Verordnung vom 18. ׳März 1897 R. ׳G. ,Bl. •Nr. 96 in ihrer jetzigen Zusammensetzung als aufgelöst erklärt und der politischen /Bezirksverwaltung auf!Grund des § 32 de!s zitierten Gesetzes aufgetragen wird, Vorkehrungen1 zur Einsetzung einer neuen!provisorischen Gemeindeverwaltung zu treffen. ,Damit wurde der seit 28׳ Jahren tätige!Ge- ,meiudevorsteher!Herr ׳M. H. B ramm ■er, dem eine!ehrliehe Gesinnung und gute Absichten auch von •den!Religiösen nicht ׳völlig ׳abgesprochen!wird, ׳seines Amtes enthoben׳ .־Die provisorische ׳Gemeindeleitung wird aus •der Reihe der von den einzelnen Parteien vorgeschiagenen Kandidaten von der Bezir!ksverwaltung ernannt werden. Es ist ,zu erhoffen, daß es der bisherigen Gemeindeleitung in;Gemeinschaft m'it ׳den jetzt noch der Opposition •angehörenden nichtzionistischen Orthodoxen gelingen wird, die Ordnung und die Autonomie in der Gemeinde wieder herzustelien ■und die Gemeinde solcherart vor neuen, noch viel gefährlicheren Erschütterungen zu bewahren, die ׳unbedingt eintreten würden, wenn ׳dem religiös destruktiven Geist des Zionismus!ein Einfluß •auf die Gemeinde eingeräumt würde. Begrüßung des Bischofs Faynor. Ein erfreuliches Bild :konfessionellen!Friedens und bürgerlicher Eintracht bot vorigen Samstag •der;O.t Modra, als zur Begrüßung des ■Bischofs Faynor, ■anläßlich seines Antrits, ■auch eine jüdische De;putation ■bei ihm erschienen war. Die Deputation!bestand1 aus Sr.!Ehriw. ׳Herrn Oberrabbincr Simon ■H ir schier!und den!Herrn!Gemeindevorsteher Josef;Reich1, Tempelvorsteher Si&gmund!ICohn, R ■e i c ■h!e n t h a l und R e i s n e r. Der Sprecher der ׳Deputation, Oberrabbiner ׳Hirsehier, richtete an den neuen evangelischen Bischof eine ׳herzliche Begrüßungsrede!i׳n •slowakischer Sprache. Er!gedachte darin ■der persöiilichen Freundschaft, die ihn ׳mit dem früheren ■Modraer Bischof!Dr. ׳Samuel Z 0 c h verband, tat dankbar Erwähnutig der warmen -Anteilnahme, der!Gerechtigkeit und der wohlwollenden ׳Unterstützung, die dieser!Kirchenfürst einer •jeden allgemeinen!jüdischen Sache angedeihen ließ und!bat den ■Bischof, auch seinerseits vom gleichen!Geiste beseelt zu sein, ■damit die ganze ׳Bevölkerung •von ׳Modra in treuer Hingebung ■für die »Konsolidation des Staates und •für den konfessionellen ׳Frieden in der Ortsgemeinde einträchtig arbeite. Herr •Bischof Faynor dankte in freundlichster Weise fair die Begrüßungsworte und ׳versicherte, in den Fußstapfen ׳seines Amtsvorgängers gehen zu wollen. ׳Er ist ein warmer Freund des ׳Judentums, •denn er ist sich dessen bewußt, was seine Konfession dem!Judentume ■zu danken ׳habe. Er selbst •und ׳seine Familie unterhalten •schon lange izu Juden ■und ׳jüdischen Familien die!besten Beziehungen und er will, den Traditionen!seiner!Familie entsprechend, diese Beziehungen weiter ׳pflegen.!Nach •der feierlichen Begrüßung •unterhielt sich der!Bischof ■mit den!Mitgliedern der;Deputation;über!verschiedene- -konfessionelle Angelegenheiten, wie ׳Kongrua u. dg!l.!und verabschiedete sich «um Schlüsse von ihnen mit den Ausdrücken freundlichsten Wiohl׳wollen!s. Stadtratswahl In Presov. Am 9. September fanden in P 1r e s 0 v die Wählen in den Stadtrat statt. Das Ver-!merkenswerte ׳an •dieser Wähl w׳a׳rt daß zwei zdoaästi- ■s c 'h •e P a r t ■e i ■e ׳n der von ihnen!im!Kampfe gegen die Orthodoxie immer im!Munde geführten ״.Einheit“ des Judentums dadurch zu dienen glaubten, daß sie einander heftig befehdeten und m i t ׳s •e!paraten L i s t e n ■auf״ traten. Die!bisherige zionistische ״Jüdische Partei“ er״ langte fünf Mandate (Dr. (Karl F e ■r b ׳s t e i n, Dr. S. N e!uwir tih, Ludwig Pr ei ß, Schnitzer und Tydor), di» neue zionistische ״Jüdische Nationalpartei“ ein Mand׳at ׳)׳Herrn.!Lichtig). Wiederum ■ein trauriges Bild■ abso- Juten Mangels ׳an Selbstbewiußtsein und politischer Reife bei den •Orthodoxen in Presov. Wir halben in der ״Jüdischen Presse“!schon des öfteren auf die Verfallserscheinungen in •einer solch ׳angesehenen und großen orthodoxen Gemeiinde wie Presov!hingewiesen. Gibt es denn in Presov keinen jüdischen Menschen mehr, der sich i׳m ■Interesse des ׳jüdisehen iKÜul dem ■zionistischen Terror entgegenzustellen den Der Herbst-Verkauf beginnt! Sie müssen schon jetzt Ihren Bedarf decken, weil \yir wieder vergrößern und während des Umbaues unser Lager reduzieren müssen. Alle Herbstneuheiten in reichster Auswahl zu beispiellos billigen Preisen! Stoffe: Mode-Bordüren-Kasha. 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Wo waren die Agudisten, wo die!ag׳u׳d׳i s tis c he Jugend von Presov, ׳als man, am 9. September orthodoxen Juden ׳abermals diktierte, gewöhnliches Stimmvieh zionistischer politischer ■Parteien zu sein? Agudist sein, heißt: G׳esinnung ,und Beke!nn׳ermu t z׳u de n o•r t hodoxen jüdischen Grundsätzen!besitzen! Generalversammlung der Agudas Jisroel-Jugendgruppe in Nitra. A׳us Nitra!berichtet ■man uns: ׳Die halbjährige ordentliche ׳Generalversammlung idier A g u ■d a- J'Ugendgrnppe fand!bei zahlreicher Teilnahme!der Mitglieder •am Ausgange •des יום טוב statt. Nach ׳Erstattung des Tätigkeitsberichtes!und der daran anschließenden kurzen׳ Debatte wurde der einstimmig!©!Beschluß gefaßt, der ׳Leitung der Aguda-Jugendorganisation in!Bratislava d!as vdlle Vertrauen ׳auszusprechen. U׳m ׳der ׳Zentrale eine noch intensivere Arbeit zu ermöglichen, wurde auf Antrag des!Herrn!Philipp Stark ׳beschlossen, den Gruppenkassier zu ermächtigen, die ■rückständigen Organisationsa'bgaben ahzusenden. Außerdem ־wurde der Zentrale ein vom Vorstand zu •bestimmender Betrag!als :außerordentlicher Zuschuß ׳votiert. Der •K a׳s׳sja!b e ri c׳h t ׳wurde von Herrn Arnold 1R 0 ■s e n ׳t ■h a 1, ■der 1K e r e n H a t 0 11׳ r abericht von ,Herrn Emil!Klein erstattet. An ׳der Debatte beteiligten sich die Herren: Uajos ■Kornfeld, ■Sa׳m. Golds tie in, Ph. Stark, Sandor Hoff,!Israel •K a t z und von seiten Ider Bratislavaer Zentrale Emiil Her z l. Den Vorsitz führte Herr Wilhelm ■Stark, das Protokoll Herr Eugen׳ Hoff. Gastvortrag. Wie aus. Novö Zämky berichtet wird,!hat ■dort die Agudas Jlsroel-Jugendgruppe, um לימוד תורה zu fördern, eingeführt, ■jedenטיב DV die van der Jesohiwo nachhause •kommenden!Bachurlm mit Abhaltung eines Vortrages ■zu beehren. Die Ehre, .vor einem großem Publikum zu ■sprechen, spornt ׳die jungen •Leute au ernstem Fleiße und! wertvollem 'Wetteifer!an. Vergangenen סכות ■hat Noszor G 01!d s t e׳i n, Enkel unseres Chewra iKadischawKasisiers, einen Vortrag gehalten. ׳Sowohl die חריפות wie das מגירות welche von den Zuhörern sehr beifällig aufgenommen wurden, zeigten, daß der junge 1M׳ann •zu den fleißigen und ernsten Bachurlm gehört. Schiulbauförderung (in Nove Zamky. Die N o v 6 Z.äimky.er. ׳Kommiunalverwaltung ■hat in!ihrer jüngsten, ■Sitzung beschlossen, der •. ortih.-isr. iGemeinde;zu ihrem Schulbau einen ׳Beitrag von tsch. K 30.000!zu geben. Zu diesem Zwecke '׳hat das Zupanat kurz »vor ,seiner Auflösung tsch. 1K 15.000 bestimmt. Da •die iGemeinde nicht über genügende Mittel verfügt,!die!Kosten der projektierten Schule zu! decken, tritt sie an ihre Mitglieder!heran, daß ein jeder nach!seinen Verhältnissen zu dem• •Ba!u der Schule beitragen soll. Nachdem einige Mitglieder bereits mit dem־ schönen!Beispiele vorangegangen;waren, wurden ■während■; der letzten Jamtovtage von zahlreichen Gemeindemitglaedern für ׳diesen Zweck namhafte!Betrüge gespendet. Briefkasten. Mehrere. Ihre Vermutungen sind grundfalsch. Gerade umgekehrt, unsere intimen Beziehungen zu Herrn Wolf Pappen heim haben ihm die Möglichkeit gegeben, jed- 1Wede Notiz über seinen 80. Geburtetag zu unterdrücken1. —• Zelem. Sie sind entrüstet über die Verunglimpfung! Ihres Raws in der ״Neuen Welt“ seitens Otita AbelesL Sie( meinen, daß der Leiter der besten und größt/en Jeschiba in Oesterreich selbst von zionistischer Seite eine andere (Behandlung verdienen würde. — Sie sind ein um!- verbesserlicher Optimist. In der neuen Welt hat man ,vor der Thora keinen Respekt. Als' geeignetes Mittel der Abiwehr können wir Ihnen die Förderung der orthodoxen1 Presse empfehlen. — A. F• Budapest. Den Brief an I. B. gleich nach Erhalt weiterbefördert. Jüdische Köchin ■besonders ׳tüchtig;und, nett, ,mit guten Zeugnissen, •sucht '׳Posten in ,besserem!Hause. ׳Gefl. Zuschriften ■unter ״Ausland bevorzugt“!an die Wiener Administration d. Bi1.;möchte Ihr 1Kind einer besseren!jüdischen Familie über-! ׳geben, da sie nicht in• ׳der ׳Lage ist, ihr Kind z׳u ernähren. Gefällige Zuschriften ׳unter ״Verzweifelt“ an die Wiiener Administration d. Bl. ' Orth. Student (phll. nat.) sucht in •ebensolchem!Hause in oder bei! Universitätsstadt Stehe als Hauslehrer oder Erzieher. Besitze!reiche pädagogische ,Erfahrung, ׳perfekte )Kenntnisse der französischen und englischen Sprache (im .Ausland vertieft), niederländische SpraChkenntnisse,!unterricht ת נ ״ ך u. s. w. גמרא ׳, ופירושי □mehrjähriger ישיבה-Besuch), Ia Referenzen« _Zuschriften unter ׳ “500״an ׳die Exp, d. 'Bll:_ Relfgionslehrer der schon 10 Jahre mit Erfolg unterichtet sucht steile. Unterrichtet □חומש רש״י גמרא ומפרשי• Zuschriften unter ״Religionslehrer״ an die Wiener Adm. aes Blattes. Spendet für den der Adas Jisroel, Wien, II., Nestroygasse 11

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