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Jüdische Presse · 1928-02-17 · 7 (17.2.1928) · page 1

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
7 (17.2.1928)
Date
1928-02-17
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
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. , - Üqrt1KW)6 povufenA rtaftt post * telesralov T Bratislava äs. 41H24U-2& 1■* Mmesm votu Vfiffsfsr TnwtiiiMii J Journal expgdle par TedltoMk tt.kfc ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DES ORTHODOXEN JUDENTUMS. Radaktion a. Administration! Wien, 11.,Leopolds־ gaise 26, 1. Stiege, 1. Stock. — Tel. 45-494־. Tschechoslowakei t Bratislava, Postlach 140. ■!scheint Jeden Freitag. — Redaktionsschluss:?Ar Artikel Sonntag, rar Nachrichten Montag. Abonnementspreisei Ganzjährig: Für Oesterreich S 14 Tschechoslowakei tschech. K. 70, Einzelnummer ösL Gr. 40, das übrige Ausland 2 Dollar. Zahlungen fttr Oesterreich« Past8parkaMena.itWien, Konto Nr. 13.458; für Polen: Postsparkassenamt Warschau, Keato Nr,!90.409; für Ungarn! Postsparkassenamt Budapest, Konto Nr. 50.170: für Tschechoslowakei: Postsparkassenamt Präs, Konto Nr. 53.386; für Jugoslawien: Postsp.. Amt Agram,Ko. N 48.217; für die Schweiz: Postscheckkonto Zürich VIII. 4117 für Deutschland! Postscheckkonto Berlin Nr. 123.610 Nr>. 7 Wien-Bratislava, 17. Februar 1928 ב*ך, וינדדפר^ססבות ביר שבט תרפי ח 14. Jahrg. B B B B B B Der Vorstand der A ■g u d a s J i s r 0 e 1 macht sämtliche Freunde und Mitglieder aufmerksam, daß cs weder im Sinne noch im Interesse der Agudas Jisroel liegt, beim E1 11 k a 11׳ f e v 0 n N a h r u 11 g s- 11 n d G en 1! ßmi ttcl 11. andere Bezugsquellen als die, die von dein örtlichen orthodoxe n (in Wien das der Adas Jisroel) R a b ■b i n a t e empfohlen werden, zu benützen. Auch die aus ארץ ישראל bezogenen Mazzoth genießen in dieser Beziehung keine Ausnahme. Sowohl der Vorstand der Agudas Jisroel als auch die ehrwürdige Persönlichkeit des Rabbiuers Sonnenfeld stehen den Reklamen für die Mazzoth vollkommen fern. B B B B B emeinen!renn IfiTEP Von seiten des Rabbinates der Adas Jisroel wird zur Kenntnis gebracht, daß es ausschließlich für die in der Bäckerei der Adas Jisroel erzeugten Mazzoth die Verantwortung zu übernehmen in der Lage ist. Eröffnung■ ב״ה VÖLKERBUNDSTADT GENE. Hin mit allen Bequemlichkeiten neu eingerichtetes, streng כשך Restaurant unter Aufsicht Sr. Ehrw. Herrn Rahb. Brom Luzern, ist nach langem Entbehren in Genf in der Nähe des Bahnhofes, 1, Rue Michel Rosct. eröffnet wörden. Studenten haben Begünstigungen. Für die Leitung empfiehlt sich bestens S. Liebermann. lür die Dame ׳ . ■ ' I Modenpalais Julius Krupnik Wien, VH., Kaiserstrage 111-113-115 Telephone 32-4-SZ, 34-4-29 Anerkannt größtes Spezlalhaus Oesterreichs Herr Dr. Leo Deutschländer, Direktor der Keren Hathora-Zentrale, ist heute nach mehrwöchentlicher Abwesenheit nach Wien zurückgekehrt und gab unserem Mitarbeiter einige bemerkenswerte Informationen. Die Keren-Hathora-Tagung in Zürich verfolgte nicht, nur den Zweck, den Keren Hathora in diesem Lande zu fördern; Danto. der Opferfreudigkeit unserer Schweizer Freunde hat ader Keren Hathora in diesem Lande von Anfang an .׳einen festen Stützpunkt gefunden. Wir glaubten aber, daß gerade der Schweizer Boden geeignet sei, weitere Kreise auch der fr •anzösi seh en Jaidenheit für unsere Arbeit zu interessieren. Wenn der Weltkrieg auch das jüdische Volk in feindliche Lager gespalten hat, und wenn nach dieser Katastrophe die Verbundenheit der jüdischen Gesamtheit mehr denn je zwingendes Gebot ist, so lag es nahe, auf Schweizer Boden eine Plattform für die Glieder des jüdischen Volkes aus verschiedenen Ländern zu schaffen. Tagt doch auf Schweizer Boden der Völkerbund, das wichtigste Instrument für Völkerversölimmg lind Völkerverbrüderung. Es 1unterliegt keinem■■־Zweifel,־ daß ־ ׳ die französischen;Delegierten in Zürich nicht nur tiefe Kenntnis von dem erschütternden Niedergange jüdisch-religiösen Lebens im Osten empfingen, sondern die religiöse Dürftigkeit jüdischen Lebens im eigenen Lande verspürten und aus ' diesem Doppelgefühl heraus die Notwendigkeit des Keren Hathora klar erkannten. Will doch der Keren Hathora — und das wurde immer und immer wieder betont — nicht nur die Glanzstätten talmu di sehen Forschers im Osten wieder auiriohten, sondern auch für Stärkung jiidischer Lehre ,und jüdischen ,Lebens im Westen tätig sein. Aus diesem Gedaukengang heraus erwuchs spontan die Anregung des Delegierten von Paris, Maitre Müller, auch in. Frankreich, einst eine klassische Stätte jüdischer Gelehrsamkeit, eine J es c h i w ah z u errichte 11. Wenn auch die Konferenz nicht die Möglichkeit hatte, zu dieser Anregung wirksam Stellung zu nehmen, so zeigt sie doch, wie klar der Aufgabenkreis des Keren Hathora erfaßt wurde. In diesem Zusammenhang wurde auch der Antrag von Konsul G u׳g׳g enh ei m, Basel, einmütig angenommen, der auf die Gewinnung ein es Landes für Thora durch Keren Hathora hinzielt, das ebenfalls in der jüdischen Geschichte Jahrhunderte hindurch eine bedeutungsvolle Rolle gespielt hat: Italien. Es ist kein Geheimnis, daß der Keren Hathora in diesem Lande, von einer einzigen Ausnahme abge- שרמי* T1EMTW® ☆ כשי (תחת השגחת הרב ד ישעי פורסט שיפשוהל) . . Erzeugt unter Aufsicht Sr. Ehrwuitien Herrn Oberrabbiner JesaiaFtirst (Adas Jisroel) Ueberall erhältlich! in Westeuropa. sehen, bisher kein Wirkungsfeld gefunden hat. So wurde es mit dankbarer Freude begrüßt, daß in absehbarer Zeit die Delegierten Italiens sich auch auf Schweizer Boden (Locarno) zu gemeinsanier Beratung sich mit uns vereinigen sollen. Man gab sich der festen Ueberzeugaing hin, daß die persönliche Berührung mit unseren italienischen Glaubensbrüdern zum gleichen Ziele führen wird.. Aber nicht nur die ideellen Wirkungen der Tagung!befriedigten restlos, sondern auch in orga- 111 s a 10 r i s c 11 e r Beziehung hatten wir Erfolg. Es ist gelungen, prominente Führer der Schweizer Jude 11 h e i t a!u׳s verschiedenen Lagern für das Werk zu interessieren. Auch die Delegierten Fra n k r e i c h s schieden von uns mit dem festen Willen, den. Kreis der Mitarbeiter in ihrem Lande angesichts der großen Nöte der Jaidenheit ,z!u erweitern. ׳ Die Einbeziehung der westeuropäischen Länder in den Arbeitskreis des Keren Hathora bedeutet nicht nur die Erschließung neuer Geldquelln für die osturopäischen Thoraländer, sondern wird von uns als ein Pfand der Hoffnung gewertet, welches berufen ist, neue Samenkörner für Thoraforschung und Thoraleben in reichstem Maße auszustreuen. Die Plenarsitzung der israelitischen Kultusgemeinde. Eine dreitägige Budgetdebatte. Sonntag, den 5. Februar begann die Budgetibcratung in einer öffentlichen Plenarsitzung des Wiener Kultus- Vorstandes. Präsident Prof. Dr. Pick eröffnet die Sitzung und erteilt das Wort deim Finainzreferenfen Regierungsrat Dr. 0 p p e n •h c i m. Der Finanzreferent entwirft ei n wesentlich freundlicheres B1II d von den finanziehen Verhältnissen der Kultusgemeinde, als er es vor einigen Wochen tat, wo er das Gespenst eines bedrohlichen Defizits an die Wand malte. Der Voranschlag der israehtisehen Kultusgemeinde Wien für das Verwaltungsjahr 192S weist an Einnahmen insgesamt S 5,731.152, an Ausgaben insgesamt S 5,991.725 aus, so daß sich nach de!m Präliminare ein Fehlbetrag von S 260.573 ergibt. Nachdem das Verwaltungsjahr 1927 mit einem Defizit von S 207.067 abgeschlossen hat, welches mangels jeglicher anderweitiger Mittel aus der Gebarung des Jahres 1928 zu bedecken sein wird, so erhöht sich der prälimlniertc Fehlbetrag pro 1928 auf insgesamt S 467.640. Nach den einzelnen Kapiteln vorteilen sich die Einnahmen und Ausgaben wie folgt: L Kultus- und rituelle Ein- Ausnahmen gaben S c h i 1 Ueberschuß 1 i n g Zuschuß Angelegenheiten. . 2. Unterrichtsu. Bib- 595.542 918.190 *■*** 322.648 Hotheks-Ange'׳eg. . 3. Friedhofu. Beerdi- 32.500 382.145 — 349.645 gungswesen .... 1,855.370 1,146.899 708.471 ■ 4. Fürsorgewesen . . 5. Gemeinde- 968.540 1,904.017' — 935477 Verwaltung .... 233.400 1,135.310 — ' 901.910 6. Gebäudeerhaltung . 17.800 37.930 — 20.130 7. Kultus־teuer . . . 2,000 000 — 2,000000 «— 8. Matrikenwesen . . 9. Sonstige und a. 0. 28.000 49.234 *— 21.234 Ausgaben .... ~ 418.000 - . 418 C00 Die atrsffathriliobe und instruktive Darstellung des Es ist nicht egal wo Damen Perficken kaufen OTHMAR SCHIFF» Perücken weisen folgende Vorzüge auf: Guten Sitz, prima Material, modern und dennoch individuell gehalten. Reichhaltigstes Lager von fertigen Perücken vorrätig. DiePreisesind: Bubikopf-Perücke, mit naturgetreuer Abteilung a.d.Seite od.Mitte S 120.— ״ ״ ohne Abteilung . . . . . . . . ... . . S; 90,— Halb-Perücke, mit naturgetreuer Abteilung. S 100.־ Scheitel, mit 12 cm naturgetreuer Abteilung ......... S 80.־ ״ mit 8 cm naturgetreuer Abteilung.S 70.־ ״ mit 6 cm naturgetreuer Abteilung.S 60.־ Perücken- Knnstwerkstäite KEIWti FILIALEN! Othmar Schiff, Wien, I., Kärntnerring 6 55'Ät" Telephon 51-3.61 KEINE FILIALEN! B9-0.9D

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