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Jüdische Presse · 1928-02-10 · 6 (10.2.1928) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
6 (10.2.1928)
Date
1928-02-10
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 6 JÜDISCHE PRESSE Seite 43 £BMMMnH11«RaHR1918BMBaRHramn11MMaMraMHM1MmraMMMnai1ra1RMi!M1raMaH1Bn1>aHn11M!g ■ _ ■ | Tschechoslowakei | ט 5 *MMIVBflllllMHBIBiBRHSHMBHKaflmBBIlliaNRRMVeiMraHHMHimBHMraBBRHRSnBBBBliBafBSBnBer Spende des Präs. Masaryk für den Kofel Schomre Hachomoth. Der tschechoslowakische Konsul in Jerusalem, Dr. F r i c, hat der Jerusalemer Zentrale des Kolel Schomre Hachomoth im Namen des Herrn Präs!־ denten Masaryk eine Spende von 50 Pfund Sterling für den Baufond des Kolel überwiesen. Ueber die vorjährige Reise des Herrn Präsidenten nach dem Heiligen Lande und über seinen denkwürdigen Empfang im Bethause des Kolel durch unseren berühmten Landsmann, den greisen Führer der orthodoxen Juden in Jerusalem. Oberrabbiner Rabbi Chajim Sonnenfeld עדיט׳יא *), ist in der Jüdischen Presse seinerzeit ausführlich berichtet wojden. Die hochherzige Spende des Herrn Präsidenten Masaryk beweist aufs neue, daß dem Oberhaupte unserer Republik sein Aufenthalt in der Stadt des jüdischen Heiligtums eine dauernde angenehme Eririnerung bleibt und daß die orthodoxe Siedlung auf ihn einen tiefen Eindruck gemacht hat. *) Die photographische Aufnahme der Begegnung des Herrn Präsidenten Masaryk mit Rabbi Chajim Sonnenfel־d, ein sehr eindrucksvolles Bild, wurde vervielfältigt und von der ״Agudas Jisroel-Jugcndgrttppe in Bratislava in Kartenformat herausgegeben. Sie ist bei der Jugcndgruppe z.urn Preise von 4 tscli. K pro Exemplar erhältlich. Der Erlös fällt der Jeschiwa-Aktion 7;u. Von der orthodoxen Zentralkaiizlei in Bratislava erhalten wir folgenden Aufruf an die orthodoxen israelitschen Kultusgemeinden! Da!in den böhmische n, m ä!h r 1 s c 11 e n und schlesischen Garnisonen sehr zahlreiche jüdische Soldaten aus der Slowakei und ■Pod'karpatskä Rus dienen, die vermöge ihrer streng religiösen Gesinnung wenigstens für die Zeit der Pessachfeiertage auf streng koschere Verköstigung reflektieren, welche dort auch gegen Bezahlung nicht erhältlich ist, ergibt sich die Notwendigkeit, die erwähnten Soldaten für den .kommenden Pessach mit Mazzos ...in. natura und: mit sonstigen Lebensmitteln של פסח (Konserven etc.) zu verorgen. Wohl hat da Zentral.bureau der orthodoxen israelitischen Kultusgemeinden beim Ministerium für nationale Verteidigung um die Bewilligung von Urlaub resp. Ausbezahlaing des Relutums an diese Soldaten für die ganze Dauer des Pessach angesucht, dennoch dürfte es speziell in diesem Jahre, da die christlichen Osterfeiertaige auf dieselbe Zelt fallen, die Erteilung von Urlaub an jüdische Soldaten schwieriger sein als sonst. Außerdem ist die Inanspruchnahme eines solchen Urlaubes vielfach deshalb unmöglich, weil die Entfernung von der Heimatgemeinde so groß ist, daß die Heimreise mit einem Chillul Jom Tov verbunden wäre. Das Zentralbureau der orthodoxen Israelitischen Kultusgemeinden in Bratislava sieht sich deshalb veranlaßt, all jene orthodoxen israelitisehen Kultusgemeinden ׳in der Slowakei und Pod'karpatskä Rus, deren Angehörige sich in selchen Garnisonen befinden, auf diesem Wege dringlichst zu ersuchen, den Aufenthaltsort und die genaue Adresse• der betreffenden Soldaten festzustellen und dem Zentralbureau sofort zu melden, damit zu deren Verköstigung rechtzeitig eine Aktion eingeleitet werden könne. Die Frauenaguda in Piestany. Wie bisher alle Versammlungen zur Gründung von Agu da s ־ F r a u e n-r und Mädchengruppe n, darf auch die am 14. Schwat in Piestany stattgefundene Versammlung als ein Ereignis bezeichnet werden, welches •zu der Hoffnung berechtigt, daß von ihm eine Neubeleburig des jüdischen thoratreuen Geistes in Haus und Gesellschaft ausgehen werde. Die Initiative zur Gründung der Gruppe, die von Herrn Lehrer F e r i e r ausgegangen ist, wurde von allen gesetzestreuen Frauen und Mädchen der Gemeinde mit Freude aufgenonunen, und die Nachricht, daß die Preßburger Zentrale sich bei der Griindungsversammlung durch eine Delegation vertreten lassen werde, rief in allen Kreisen erwartungsvolle Begeisterung hervor. Die aus •den Damen Frau Lazar Kohl mann, Vizepräsidentin der Agudas-Jisroel-Frauengruppe in Bratislava, Frau Jaacob Joel Brau- 0 11 und Fräulein Laura Benedikt ■bestehende Delegation wurde an.der Bahnstation von einem Damenkomitee herzlieh empfangen und in das Haus des Herrn Salo Holzer geleitet, wo im intimen Kreise Erfrischungen genommen wurden. Inzwischen versammelte sich die gesamte orthodoxe Frauenwelt von Piestany i!1 dem schön mit Blumen geschmückten Vcrsammlungssaal. Als erste ergriff Frau Oberrabbiner Weber das Wort zu einer kurzen, freundliehen Begrüßungsansprache. Hierauf begrüßte namens des provisorischen Vorbereitungskomitees Frau Markus Herzog Wwe die Preßburgor Gäste und die Versammlung und skizzierte in wenigen Sätzen die Bedeutung der Aguda für die jüdischen Frauen und Mädchen von Piestany. Frau K 0 h 1 rn a n 11 übermittelte die Glückwünsche der Preßburger Gruppen an die orthodoxen Frauen von Piestany zu ihrem Entschluß, sich in die erfolgreich vorwärtsdringende orthodoxe Frauenbewegung opferfreudig und tatbereit einzuschalten und erklärte im einzelnen das Programm und die Tätigkeit der Frauengruppe. Klar und einleuchtend behandelte sie die religiösen Grundsätze, von denen die gesamte Arbeit der Aguda beherrscht wird, und zeigte au der Hand des Programms der Preßburger Frauengruppe. auf P• 1• sich an Ihrem Geld, C>1e VerSUndlgen wenn Sie Pelze einkaufen, ohne sich von unseren billigen Pr eisen zu überzeugen! Riesige Auswahl in allen Pelzgattungen Verkaufs en gros, en detail! Reparafuren werden schnell und billigst durchgefsihril Bratislava, Kristinengasse S3r. i Kolben-Palais Samstag gesperrt! welche Weise die Frauen selber ohne direkte Mitwirkung von Männern sich organisieren und gemeinsam für die Erhaltung und Stärkung des Judentums Wertvolles leisten können. Auch in der neuen Gruppe solle das Hauptgewicht auf gegenseitige Belehrung durch religiöse Vorträge über D i m i n, Sidra und andere jüdische Themata gelegt werden und als erste Folge wird auch hier eine Erhöhung des in g-ttgefälliger Lebensführung sich äußernden ortho- ■doxen Selbstbewußtseins in Erscheinung treten. Lebhafter Beifall zeigte, daß die Worte der Rednerin. in allen Herzen Widerhall gefunden haben. Frau Braun hielt sodann einen mit großer Spannung angehörten Vortrag über die Ent- Stellung der Aguda und die Rolle, die in der G csamtorg a n i s a t i o 11!des jüdisch c n Volkes unter dem 13 a 1111׳ e r der Thora der jüdisch-religiösen Frau und Mutter, und ihr besonders, zufällt. Sic wies auf die Pflicht hin. die aus den zerfahrenen Verhältnissen der Gegenwart den Frauen erwächst, ihren Männern und Brüdern bei ihrem Kampf um die Reinerhaltuiig der altbewährten jüdischen Ideale ermutigend und mitarbeitend zur Seite zu stphen, dabei aber jene Grenzen aufs strengste zu respektieren, die das Rcligionsge&etz als Schutzwall für den Thorageist errichtet hat. Mit einer Anspielung, aut das Neujahr der Bäume• am 15. Schwat schloß die Vortragende unter den dankerfüllten Zustimmungskundgebungen der ganzen Versammlung. Wie heiterer. Sonnenschein und wohltuender Frühlingsduft auf sorgengequälte Gemüter wirkten die Worte der .nun folgenden!Rednerin Fräulein Benedi ׳kt. Sie wandte sich in ihrer Ansprache an die ,-,lieben Freundinnen“ von Piestany. Denn alle die ■Mädchen, die da erschienen waren, fühlten sich in der Tat mit. einem Schlage in treuer Gesinnungsfreundschaft verbunden mit der jungen Dame, die da vor ihnen stand und in leichtem, herzlichem Tone erzählte, wie tief beglückend und auf Seele und Gemüt bereichernd gemeitischaftiiches Streben und gerneinschaftliche Arbeit im Dienste des Thorajudentums wirken. Sie .erzählte von der Tätigkeit der Mädchen- .gruppe und der Miidchen-BGruppe, von all dem Schönen und Guten, das sie lernen, und leisten, von der jüdischen Geselligkeit, die sie pflegen, und der Selbstverständlichkeit, mit der es. den Mitgliedern der Aguda-Mädchengruppe nicht einmal ein ״Opfer“ oder einen besonderen ״Verzicht“ bedeutet, sich von Bällen, Tänzen und den anderen unjüdischen Geselligkcitsformen und Unsitten fernzuhalten, deren Mädchenvereine .und Jugend-, Vereinigungen nichtreligiöser Geistesrichtung nicht entraten zu können glauben. Ihre begeisternden Worte gewannen dem Aguda-Mädchenprogramrn die Herzen, und •nachdem sie geendet hatte, scharten sich die Mädchen um sie. Aufklärung heischend über einzelnes,■ was ihnen neu erschien. Inzwischen wurden in einem Nebenzimmer die Möglichkeiten der zweckmäßigsten organisatorischen Maßnahmen für die Piestanyer Frauen- und Mädchengruppe besprochen, und nachdem Herr J. J. B r a u n die entsprechenden Instruktionen gegeben hatte, wurde unter dem Ehrenvorsitz von Frau Oberrabbiner Weber ein größeres Frauen- und Mädchenkomitee per Akklamation gewählt, das die Tätigkeit sofort beginnen und die Gruppe vollständig ausbauen soll. Fast alle anwesenden Frauen und Mädchen sind der neuen Vereinigung auf der Stelle begeistert beigetreten, Angelegenheiten Kauf * Verkauf Verwaltung Belehnung betreffend Häuser *Villen Güter wendet man sich vertrauensvoll an die t Realitäten-und Verwaltungskanzlet .Jur. Marem Somer | Wien, IX.Währingerstralje 3 | Telephone: A26-4-47 * 15-506 F.l und die Schaffung eines recht schönen Gründungsfonds gin$ ohne Schwierigkeiten von statten. Das Schlußwort sprach Fräulein Dori Weber. Sie dankte den Gästen für ihre Mühe und all den Damen, die an der Gründung mitarbeiteten und versicherte, daß der ernste Wille zum orthodoxen judentuin. der sich an diesem Tage unter den Frauen und Mädchen der Piestanyer Gemeinde kuiidgab, in der neugegründeten Frauen- und Mädchenaguda eine Betätigung«- Stätte erhält, die eine Fülle des Segens für das Judentum zeitigen wird. Die Nacht halte sich unterdessen hera'bgesenkt. Chamiseho-Ossor-Obst wurde serviert und die Ver- Sammlung löste sich langsam in gemütliche Unterhaltung auf. Nach einer freundlichen Bewirtung als Gäste von Frau Oberrabbiner Weber schied man im Bewußtsein, den Agudagedanken in viele jüdisch fühlende Herzen gepflanzt zu haben. Eine Aktion für die orthodoxe Gemeinde in Jerusalem. Aus Anlaß seiner Anwesenheit in Piestany am 14. Sch-wat wurde Herr Jacob Joel B r a u n aus Bratislava vor! der Agudas Jisrool-Orts- und Jugendgruppc eingeladen, über das Gemeiudegesctz im Heiligen Lande einen Vortrag •zu halten. Trotzdem der Vortrag nicht vorgesehen und auch vorher nicht aii-gckündigt war, fand sich nach dem Maariw- Gebet eine zahlreiche Zuhörerschaft im ביהמ״ד ein. Seine Ehrwürden Ht*rr Oberrabbiner Weber begrüßte den Redner und ■bat ׳ihn, den Versammelten über diese heißumstrittene Angelegenheit Aufklärungen zu geben. In einer eiustiindigen, an interessanten Einzelheiten reichen Rede berichtete Herr Braun darauf über die Vorgeschichte des Kampfes, der sich augenblicklich im Heiligen Lande um die Gestaltung der jüdischen Gemeinden abspiclt und charakterisierte das jetzt in Kraft •getretene Gemeindegesetz, nach weichem tlioratreiic Gemeinden als ״Separatgemeinden“ nach vielen Bemühungen allerdings nun. doch geduldet werden, in seinen Hauptzügen. Er referierte über die jahrelangen■ Verhandlungen und opferreichen Anstrengungen, deren es von seiten der Agu das Jisroel im Verein mit dein unter Leitung Rabbi Chajim Sonnenfelds stehenden ״W a ad H a i r Asclrkenas i“ in Jerusalem bedürfte, um zu verhindern, daß auf dem Urboden des jüdisehen Heiligtums ein .Gemeinde-Statut Gesetzeskraft, erlange, das den Bestand einer unabhängigen, •thoratreuen, religiösen Gemeinde unmöglich .gemacht hätte. Jetzt, nachdem diese Schmach vom• Judentum mit G-ttes Hilfe abgewälzt ist und nachdem nun auch die bisherigen■ Widersacher Rabbi Chajim Sonnenfelds •und 'der Aguda-Aktloncn in diesem Belange, sofern sic für ihre Person religiöse Juden und nicht 'auf •Leben und Tod mit dem Zionismus verbunden sind, •sich eines Besseren besonnen haben und die Zugehörigkeit zur ״Haupfcgemeinde“, nämlich zu der vom ״Waad Leumi“ vertretenen zionistisch beeinflußten •und in •zionistischem Geiste z!u leitenden Gemeinde,׳, ebenfalls als t h 0 r awidrig und unzulässig erklären, sei es Ehren- Pflicht aller orthodoxen Juden in der Diaspora, besonders aber in den Ländern, in denen die Selbständigkeit der Orthodoxie ,gekannt und anerkannt ist, die Gründung und Erhaltung der so schwer erkämpften, unter Leitung Rabbi Chajim Sonnenfels stehenden unabhängigen orthodoxen Gemeinde in Jerusalem und der mit ihr vereinigten orthodoxen Gemeinden in den anderen Orten Erez Jisroels finanziell und moralisch zu unterstützen. Rednerfordert die Versammelten auf, es für' eine Sechijoh zu betrachten, sich dieser Gemeinde als ausw ä׳r t i ge u n her־ stützende Mitglieder anzuschließen, damit der Mut der Brüder in Palästina nicht erlahme und sie selber, aber auch ihre Gegner,!namentlich aber die entscheidenden Stellen der nichtjüdischen Mächte, sehen, daß das gesamte orthodoxe Judentum hinter ihnen steht. Die Rede übte auf die Zuhörer sichtlich einen mächtigen Eindruck ׳ dus. Herr Oberrabbiner Weber dankte dem Redner und berichtete, daß in diesem Sinne eine Aktion eingeleitet wird. Auf seine Aufforderung begann ein Komitee von jungen Agudisten sofort mit der Eintragung der Mitglieder. Es war erfreulich zu konstatieren, daß fast alle Anwesenden der Aufforderung Folge leisteten und ansehnliche Jahresbeiträge einzahlten. .י•'׳.■׳ Chamischo-Ossor-Fest ln Bratislava. Sonntag abends versammelten sich im Aguda-'Loj<al auf Einladung der Aguda-Jugendgruppe eine große Anzahl von jungen Leuten» um gemeinsam das Chamischo-Ossor- Fest zu begehen. Namens der Jugendgruppe begrüßte Herr Samuel Langer, die Erschienenen und, ,wies in einer gutdurchdachten Ansprache auf die Notwendigkeit hin» daß die gesamte, an der תוה״ק festhaltende Jugend zur Aguda-Jugendorganisation gehöre und in den Jugendgruppen aktiv mitwirke. Jm Namen der ״Chewras Baclmrim“ der Jeschiwoh hielt Herr Jakob Haberfeld eine wohlgelungene Ansprache, in welcher er anknüpfend an zeitgemäße דברי ת1רה der Leitung der Aguda-Jugendgruppe namens der Bachurim Dank sagte für das schöne Fest und für die zielbewußten Bemühungen» die jüdische Jugend im Geiste der חיהיק zu vereinigen. Während des Festes wurden Baumfrüchte reichlich geboten und sangeskundige jyiitglleder erfreuten die Teilnehmer mit ihren erheiternden Darbietungen. Für das Gelingen der Veranstaltung gebührt den Herren Emil Koth und Jakob Holzer Dank. Personalien. Rabbinlscher Gast in Zdana (Zsadany). Seine Ehrwürden Herr Oberrabbiner K a h a n a aus Zehlim (!Deutschkreuz) weilte vorigen שבת an seiner früheren Wirkungsstätte in Zdana. Die Gemeinde benützte diese Gelegenheit, um ihrem früheren Oberhaupt Zeichen der Dankbarkeit und der Verehrung zu beweisen. Sonntag strömten Scharen von Verehrern aus allen Gemeinden der; Umgebung herbei, um ihn zu begrüßen. Eine Deputation aus den Herren Rabbinern Samuel Jung reis z, H a r t s t ein, Sch meid u. a., die gekommen war, um den Hlustren Gast mit einem Auto ■zur Sijumfeier der חרבה ש״ס in Kosice 0200024853532323020200535348000253482348234853

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