Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 6 (10.2.1928)
- Date
- 1928-02-10
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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ffovtaovdv^pfafn6 povolenä fiadH post 1 telegratov y. Bratislave Ste. 41572-111-2», Zeitungen vom Verleger versendet Journal expSdle par 1‘editear. V.kfe JÜDISCHE PRESSE ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DtS ORTHODOXEN JUDENTUMS. Redaktion a. Adminntrationt Wien, II.,Leopoldsgaue 16,1. Stiege, 1. Stock. - Jel• «-4-94. Ticheehoilowakett Bratislava, Postfach 140. Erscheint Jeden Freitag. ■־־ Redaktionsschluss: flr Artikel Sonntat, fär Nachrichten Montag. Abonnementspreisei Oanzjfthrlgi Für Oesterreich S 14 Tschechoslowakei tschecb. K. 70, Einzelnummer dst Gr. 40, das übrige Ausland 2 Dollar. Zahlnngca (flr Oesterreichs PostsparuaasenamtWieii, Kost« Nr. 13.45S; für Polen: P09tsparkassenamt Warschau. Konto Nr. 190.409; für Ungarn! Postsparkassenamt Budapest, Konto Nr. 50.170; für Tschechoslowakei: Fostgparkassenamt Prag, Konto Nr. 53,380; für Jugoslawien: Postsp.-Amt Agram, Ko. N. 49.217; für die Schweiz! Postscheckkonto Zürich VIII. 4117; für Dentcchtnnd! Postscheckkonto Berlin Nr. 122.619 Nr. 6 Wien-Bratislava, 10. Februar 1928 י׳ט ש3ט תרפיה m3W»TU*l ביה 14. Jahrg« AGUDISTEN | Erfüllet Eure Pflicht g und!H | kaufet B ( MAZZOTH I | Erez-Jisroel | I welche unter streng | | ritueller Aufsicht des | , g; Präses;der . gj f ־ Agudas «Jisroel | ־ ,jjj; In Erez-Jistoel Sr. Ehrwürden Herrn §§ jp Obeirabbiner Josef Chaim Sonnenfeld ||j hergestellt werden. ^5 QENERALREPRÄSENTANZ: NATHAN BRODETZKI WIEN, a, LEOPOLDSGASSE Nr. 4} TELEPHON 46-1-90 S IE HEIN S E R A T Für ein freies Äusleben aller religiösen Gruppen. Das Sechs-Mülionen-Schilling-ßuclget einstimig bewilligt. I. Es war eine gute Budgetdebatte, die in drei langen Sitzungen des Wiener Kultusvorstarides diese Woche zu Ende geführt wurde. Gut nicht nur vom Standpunkte der׳ Wiener Kultusgemeinde und der Gesamtheit der Wiener Judenschaft, sondern auch vom speziellen Standpunkte der O r t h 0־ dox i .e aus. Nacheinander haben die Führer der zionistischen und sozialistischen Gruppe erklärt, daß sie für das freie Ausleben aller religiösen Anschauungen in der Wiener Jüdischen Gemeinde seien. ״Es waren Augenblicke,“ konstatierte Wolf Pappentieim, der Sprecher der orthodoxen Gruppen in der Wiener Kultusgemeinde, ״wo ich mich fast: w-ie; in einer.* Vo r s t'an ds sii z 11 n g der: Sch i'f f s c 11 u l gefühlt , habe;“ Wenn auch diese Aeußerung dieses bewährten Kämpen der Ortho- :döxie ,etwas zu optimistisch ',klingt, so enthält sie doch viel Wahres.: .. שרמז כשר (החח השגחת הרב ד ישעי פורסט שיפשוהל) ,Erzeugt unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Oberrabbiner Jesaia Fürst (Adas Jisroel) > Ucberall erhältlich! i.uunufMJ11iuunTi משכו והחי לכם - משלכם י משכיץהחו לכם -משלכם ln keinem jüdischen Hause dürfen an Pessaehlagen die weltberühmten Mazzoth שלפסח fehlen 1 . שלפסח ״ .; hergestellt unter streng ritueller Aufsicht Seiner Ehrwürden Herr‘» Obeppabbinep Josef Cftaim Sonnenfeld Präses der Agudas Jisroel ih Erez Jisroel. Gepackt in hygienischen Kartons ־׳zu ,/a kg Generalrepräsentanz für ganz Oesterreich: Nathan Brodetzki, Wien, II., Leopoldsg. 43, Tel. 46-1-90 Filiale: Jakob Weiss, ll.,Unf. Augartenstr. 25, Tel. 46*6*34 4 Original PALÄSTINA-W£INE aus R achon le Zion. Agudislan! Erfüllet eure Pflicht und häufet zu Pessaoh nur Hlazzoth aus Erez Jisroel« mm Weicher Wandel der Zeiten! , Freies Äusleben aller religiösen Anschauungen! Man muß sich sagen, daß die Führer der großen Par•. teien in der Kultusgemeinde unter freiem Äusleben• aller religiösen Anschauungen durchaus nicht verstellen konnten, etwa der. Orthodoxie in Wien die Gnade gewähren zu wollen, ihre eigenen . rituellen Einrichtungen, ihre eigenen Institutionen zu belassen. Diese Lebeiisnotwendigkeiten der Orthodoxie wurden im zähen, aufopferungsvollen Ringen zu jenen Zeiten erkämpft, in denen inan geblendet von reforlnistischen Machtgelüsten wirklich glaubte, daß es die Aufgabe einer 'großen Kultusgemeinde wäre, in starr zentralisierter Uniformität jede Sonderbestrebung, jede Soiideraiiscliauung ertöten oder zumindest• hemmen zu müssen. Diese Periode reiigiös-assiimlatorischer Gewaltherrschaft ist glücklicherweise längst überwunden• Wenn die Aeußerungen der Parteifiihrer über das freie Ausleben der, religiösen, Anschaumigen einen a k t u e 11 e n. ז ii.r ini s e r e ji e u t i g e Zeit a n w eil dbaren S i n n haben sollen, so kann man darunter nur verstehen, daß die Wiener Kultusgemeinde in ihrem Sechstnip lionen-Schilling-Budget Mittel auch für jene Gruppen innerhalb der Wiener Kultusgemeinde bereitsteilt, die eben Träger jener streng religiösen Anschauung sind, der man nun feierlich und nach aller Form Heimatsrecht in der Wiener Kultusgemeinde gewähren will. Es ist dieses ein nicht zu unterschätzender großet Fortschritt. - —iür die Dame Modenpalais Julius Krupnik \ Wien, VU., KöSserstrafje 111-113-115 : Telephone 31-494-4-3 ,42־^ Anerkannt größtes Spezialhaus Oesterreichs 1 Der Kauf einer Perücke ist einb Vertrauenssache S Bevor . Sie eine Perücke kaufen, wollen Sie GnStliי«»•*,?■ ■ ®ק» t ׳! Othmar Schifft neu erschienene Modeausgabe haus ^O^HMAR^SeH^F^^iefer^eeit Jahrzehnten in Material die besten, in Mode die geschmackvollsten und im Preise der Qualität und Ausführung erittprecbend billigsten Peiücken. Die vornehmsten und eleganteren orthodoxen jüdischen Damen aller WeHteile gehören zu d^n anhänglichsten Kunden Othmar Schiffs. Im Falle Siej gnädige Frau, die erwähnte ModeauBgabe über Perücken der Firma Ötfamar Schiff noch picht besitzen, verlangen Sie deren koSfsnlb|N Zusendung von der Perücken-Kunstwerkstätte OTHHAR SCHIFF, Wien, I., kärntnerring Nr. 6 1P0ete?1Bristol) KEINE FILIALEN! TELEPHON Nr. 51.3*62 KEINE FILIALEN I nsinc r1unun 1 1c1>srnvn •־»*• «• •יי.. m P. S. Um Irrtümern vorzubeugen. bitte geö. den Vornamen ״Olhmar1‘ und die Adresse genau zu beachten!