Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 4 (27.1.1928)
- Date
- 1928-01-27
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4 JÜDISCHE PRESSE Seite;29► ^BBtomnwaMMraBMflBnffmMMraMwnMMaHmnBannuMmnwBMMBramnnMniMiws H - ■ § Tsc 11 e c 11 osl o wak e i f GftBBaMflBHBBBnBBHB0BHaaBBflHBOBIIfl(flflBHBfl0BflBBBBBBBBBBaBBBaBBflHBBBaBBBBBBiBIIBBSBai Wendung in der Munkacser Gemeindeaffare. In •Munkacs haben die jahrelangen Streitigkeiten in den letzten Wochen — wie bekannt — dadurch ihren Höhepunkt erreicht, daß eine Anzahl Gemeindemitglieder (angeblich nur 48 an der Zahl), aus der orthodoxen Gemeinde ausgschioden und formell eine Neologen־ gemeinde gründeten, obgleich die persönliche Lebensführung der Beizer Chassidim, aus deren Kreisen sich die Mitglieder und Förderer dieser ׳sonderbaren ״Neologen“־ Gemeinde, rekrutieren sollen, keineswegs darauf schließen läßt, daß es ihnen mit dem auf solche Weise .zum Ausdruck gelangenden Abfall von den Grundsätzen und Traditionen der Orthodoxie ernst ist. Dieser allenthalben mißbilligte taktische Schritt eines Teiles der Gegner des 1Munkaeser Oberrabbiners fiat in der ganzen Gemeinde und — man ׳kann sagen•— im ganzen Lande großes Aufsehen und Beunruhigung verursacht. Infolgedessen ׳mehren sich die Stimmen, die auf die Schlichtung des Streites durch eine allgemeine Aktion der orthodoxen Rabbiner drängen. Vor einigen Tagen wurde im Organ des Munkacser Oberrabbiners ein Brief veröffentlicht, den der orthodoxe Gemeindevorstand ■an den Verein! ״Machsike Hachas“, aus dessen Reihen die neue Neologengemeindc hervorging, richtete. Daraus ist zu ersehen, daß sich nunmehr der Gemeindevorstand bereit erklärt, sich einem aus'fünf• Mitgliedern bestehenden rabbinischen Schiedsgericht zu unterwerfen. Jede Partei wählt zwei Richter und ein fünfter als Obmann soll von diesen gewählt werden. Sollte bezüglich ׳der'Person des Obmannes auf!solche Weise eine Einigung nicht erzielt werden, so wählen •beide Parteien je drei weitere ׳Mitglieder und aus diesen sechs wird dann der Obmann durch!das •Los bestimmt. Der Gemeindevorstand knüpft an seine' Bereitschaft, den Streit 'durch דין תורה austragen zu •lassen, ׳die Bedingung, daß samtliehe Mitglieder des ״Machsikc Hadas“־Vereins (auch diejenigeti,. die in •die neue Neolögengemeinde eingetreten sind), sich im Voraus schriftlich verpflichten, die Ent- Scheidung des Schiedsgerichtes zu respektieren. Von äugesehenen orthodoxen Führern in!Podkarpatska R׳us und der Slowakei werden Anstrengungen gemacht, die ״Beizer Partei“ zu ׳bewegen,״*־ diesen Vorschlag der ״Munkacser Partei“ anzunehmen, ׳insbesondere wenn. •Garantien dafür geboten werden־,' daß sich auch , die Partei des Munkacser Oberrabbiners vorbehaltlos dem Schiedssprüche unterwerfen werde. Solche Garantien sind dort deshalb von Nöten, weil derzeit die orthodoxe Gemeindeorganisatiön;in Podkarpatska Rus behördlich suspendiert ist und sämtliche Gemeinden sich in organisatorischer Beziehung im Zustande des ״Status quo ante“ befinden. Dem Schieds- Berichte fehlt es demnach an organisatorischen. Machtmittcln, die Befolgung semes Urteils mit Nachdruck durchzusetzen. Von!besonderer Bedeutung ist der Passus in dem Briefe des Genieindevorstandes, aus dem hervorgeht, daß auch Oberrabbiner Spi.ra der Forderung seiner ־ Gegner nachzugebeti gesonnen ׳st und sich, entschließen würde, sich ebenfalls der Entscheidung eines dreigliedrigen ביתדין zu unterwerfen, wenn der Rabbi von Beiz selber als sein Ankläger auftreitn und Oberrabbiner D us c h i n s k y und •H u .s t den Vorsitz im ביח דין führen würde. Mau sieht •dem Ausgang dieser Angelegenheit mit größter Spannung entgegen. Inzwischen werden die .uidischen Gemeinden des Landes von beiden ׳Parteien mit einer Flut von Flugschriften und Broschüren!mit gegen- . seitigen schweren Anklagen und Verunglimpfungen überschüttet. Die •Ehre der Thora und das Interesse der Thoratreue in der Tschechoslowakei erfordert auf das dringendste, daß diesem unwürdigen und vollkommen ■nutzlosen Kampf mittels anonymen Druckerzeugnissen baldigst ein Ende bereitet werde. Das .jtzte Wort in allen ■Differenzen zwischen Juden und Juden gebührt dem דין חורה Mögen ׳die Fiihrei ׳ .r Orthodoxie in unserem Lände endlieh ihre Stimme erheben, nicht etwa, am sich •ungeprüft «ncl zwecklos für die eine oder die andere Partei einzusetzen, sondern um dem — wie es aussieht — nun P. .. 7. sich an Ihrem Geld, e)ze versündigen wenn Sie Pelze ein- I kaufen, ohne sich von unseren billigen Preisen zu überzeugen! Riesige Auswahl isi allen Pelzgattungen Verkaufs en gros, en deiail! Reparaturen werden schnell und billigst durchgeführt! Parisienne PeSzwarenhaus Bratisl&wa, Kristinengasse Nr. I fiCoiben-Palals Samstag gesperrt I doch bald zustande kommenden Thoragerichte bei beiden Parteien Respektier u n g und seinem פסק vorbehaltlosen und unausweichlichen Gehorsam z u sichern. Das orthodoxe Judentum in der Slowakei und in Podkarpatska Rus befindet sich seit Jahren in einer sehr kritischen Lage. A11 e K r ä f t e müssen auf das höchste a n g e s pa n 111 w e r ׳d e n, 11 m ׳die Pr 0b 1 e m c z u lösen, die in a c h t v 011 an 1111 r © Türe pochen. Der iänere Gehalt und der eigentliche Sinn der selbständigen Orthodoxie droht der jetzigen Generation zu entschwinden, wenn sich nicht das allgemeine Interesse schleunigst diesem einzig wertvollen Gemeinschattsanliegen zuwendet. Wer immer diesen großen Aufgaben seine eigenen Ziele entgegenstellt, muß endlich^deutlich erfahren, daß יש דין ויש דיין בישראל daß er sichrer zur Verwirklichung des Thorawillens entschlossenen־ jüdischen Gesamtheit gegeniibersieht! Landesrepräsentanzsitzung der Agudas Jisroel-Jugend- Organisation. Die Laiidesrepräseritaiiz der Agudas Jisroel- Jugendgruppen in der Slowakei hält Sonntag den 7. Schwat um 2 Uhr nachmittags im Saale der Preßburger Jugendgruppe eine Sitzung zur •Beratung׳ über wichtige. Angelegenheiten , der Organisation. Auf ׳der Tagesordnung stehen folgende Gegenstände: 1. Bericht über die Frankfurter Juge(ndtagung, 2'׳. Stellungnahme. 3. •Bericht über die Arbeit für: Erez Jisroel, A. Zukünftige Arbeit dafür, 5. Organisation, 6. Kehcssijöh Gedauloh. 7. Eventualia. Sijuni in der Preßburger Gemeindesynagoge ״Preisgasse“. Sonntag den 29. Teweth beging der Gemeindetempel ln!der Preisgässe ©ine schöne Feier. Unter Leitung des Herrn Rabbiners M. Gold stein wurde etwa zweieinhalb Jahre lang allabendlich פסחים 'DD gelernt und jetzt beendet. Aus ׳diesem Anlässe*'veranstalteten die Teilnehmer des Schiur eine ׳ סעודה של; מצוהdie sehr animiert verlief. Es ׳sprachen ׳die Herren'Rabb. Goid'stein, Ä. L. Müller, Sal. ■Turn er, der gleichfalls einen Lernzyklus beendete, Ph. ■N c u m a 11 h und Markus Fürst. Generalversammlung der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe in Bratislava. Eine recht stattliche Anzahl junger Agudisten versammelte sich aus• Anlaß der diesjährigen Generalversammlung am 22. Teweth im Heime der AgU'das-Jisroel-Jugendgruppe. Die ungekünstelte Schlichtheit, die ernste Würde, aber auch die impulsive, ׳elementare Begeisterung, die ׳in den ,•verschiedenen Referaten und Ausführungen .*um Ausdruck :kam,׳!bewiesen wieder' einmal, daß im Kreise •dieser *Menschen•.mit!ihrem •allem ideellen, Edlen und Schönen aufgeschlossenen Herzen die künftigen Sachwalter ׳der unverfälschten,, kompromißlosen Thoratreue ■zu suchen sind. Herr M׳ax Löwy begrüßt •die Ver- •Sammlung und erstattet den!Bericht über das ׳abgelaufene Geschäftsjahr. Während sich die Tätigkeit!auf dem Gebiete des Un te,rr ic,hts we s:e׳ns in ׳den bisherigen Bahnen bewegte, gelang es der J e s c h i w ■a h s e k t i 011 ihre ׳so eminent wichtige •Arbeit in großzügiger Weise zu steigern. So konnte ׳im vergangenen Jahre der ׳Betrag von zirka tsch. K 16.000 an hier und ,auswärts lernende iBachur!im zur Verteilung gelangen. Die E r e z - J i s r 0 e 1 - A rbeit bewegte sich gleichfalls in auf steigender Linie. Die. nun seit der Kenessijoh gedauloh durchgeführte ■Kofer N e f e s c h-•A k t i 0 n zeitigt von Jahr zu Jahr bessere Resultate. An einer Sammelaktion für Chinuchzwecke im Heiligen Lande beteiligte sich Agudas Jisroel gleichfalls durch regste Mitarbeit. Gegenwärtig geht ein Projekt ׳zum Ankauf eines Grundstückes zwecks Errichtung einer Thoralehranstalt :im Jeruscholajim seiner Verwirklichung entgegen. Der seit nahezu einem Jahrfünft ■allwöchentlich erscheinende S׳m a n ־ T e f ii o h - A n z׳ci.g e r . besorgt neben der erfolgreichen Förderung der שמירח ־שבת einen Teil •der!Propaganda für unsere Veranstaltungen. Die ungemein gut besuchten F r e i t a g - A 1b e n d z!u s a mmenkütifte itn Agu׳dah-H׳ei׳m ׳dokumentieren •die Not- Wendigkeit,!der Geselligkeit im Kreise Gleichgesinnter erhöhte Aufmerksamkeit zuzuwenden. ״Ze׳ire Ernuoh I s •r p e 1“, -das sind die Untergruppen der Jugendgruppe, bürgt dafür, daß auch unsere Jüngsten mit dem Agudahgedanken vertraut ■werden. Zum Schlüsse empfiehlt ider Berichterstatter auch der Herzensbildung ׳der ־ Jugend besondere Sorgfalt •angedeihe-׳ zu lassen. Nur Geistes- ׳und Herzensbildung kann wahres jüdisches Menschtum erzeugen. Kassier Samuel Langer belegte sodann Ziffernmäßig die Ausführungen des Vorredners. Die nun folgende Debatte gestaltet sich sehr lebhaft, stellenweise sogar , stürmisch. Lebhaft begrüßt erstattet Generalsekreär Herr7 Jakob Joel Braun ein ausführliches Referat über die B e r 11 n e r Z e n t r a 1 r a t s s i t z u •n g. Der ■dortselbst geafßte Beschluß, die zweite Kenessijoh gedamloh im laufenden Jahre einzuberufen, erfordert intensive Arbeit. Herr Wilhelm Donnebaum berichtet in fesselnder Weise über den Verlauf der Frankfurter Jugendtagung. :Der Gedankenaustausch wohl räumlich Ferner, jedoch Gesinnungsnaher, zeitigt ,immer gedeihliche Resultate. Diese Erwägungen waren für die in Frankfurt beschlossene Gründung einer ״Arbeitsgemeinschaft der europäische A.׳־I.-J u g e n v e r b ä nd e“ ausschlaggebend. Sr. Ehrw. H. Rabb. Hirschler richtet sodann eine ׳begeisternde, aneifernde Ansprache an die Versammlung. An der sich nun ׳fortsetzenden Debatte beteiligcn sich die Herren Braun, Rabb. Hirschler, Philipp Weiß u. a. Die zum Schlüsse vorgenommene Neuwahl der Funktionäre ergibt folgendes Resultat: Max Löwy (Präses), Wilh. Donnebaum und Sam. Langer (Vizepräsidenten), Max We 1iß (Kassier), Emil Herzl (Schriftführer), Nathan Kohlmann und Jakob Holzer (Kontrollore), Siegm. Adler, Böla Kästner, Ad. Kohu, Armin K 0 h n, Benö Kohlmann, Daniel Löwy, Wilh. Neuman11׳, Ch. I. Weiß, Moses W01iz, Emil Koth und Artur Zi m m ermann (Hauptausschuß). Eine Synagoge eingeäschert. Eine furchtbare Feuersbrunst wütete vor einigen Tagen in dem kleinen Grenzorte D 01 n y A p s a. Das Feuer entstand im Tempel. Bei dem starken Wiinde und dem Mangel an Löschvorrich« tungen war an eine Unterdrückung des Feuers nicht zu denken. Der Tempel und seine gesamte Einrichtung und leider auch sämtbche ספרי תירה, Telesim und Tefilin fielen in wenigen Minuten den Flammen zum Opfer.!*ersonalien. Rabb. Jakob Maier Wald זצ״ל Rosch Beth-Din der orth. jüdischen Gemeinde Cluj. Man schreibt ׳uns aus Klausenburg: ׳Noch brennen in uns die qualvollen Schmerzen, noch sind die Wunden, die durch die Studentenexzesse jedes ׳jüdische!Herz trafen, nicht vernarbt. iDic Bethäuser und Schulgebäude liegen noch in Trümmer!!. die wehrlosen, heimtückisch überfallenen und biütiggeschlagenen ׳jüdischen Reisepassagiere ächzen noch immer auf ihrem Krankenlager und schon wieder die Trauerkunde eines neuen Choiibaasf, Rabbiner Jakob Maier Wald ist am 13. Teveth נפטר. geworden. . ’ Das plötzliche Dahinscheiden dieses ^Vahren Zaddiks י hat .!jedes Mitglied dieser Gemeinde in tiefe jErschütterang7 versetzt, da der Heimgegangene als ei»!Opfer der Stüdeiitenausschreitungen zu betrauern ist. ' Er wohnte in der unmittelbaren!Nähe der'Schasz' Chevra, wo er seit Jahrzehnten seine!heilvoile Tätigkeit entfaltet hat.!Das Prachtgebäüdh dieser Chevra■ ist durch , seine unermüdliche Agilität zustande gekommen. Während' der Bestürmung des Gebäudes-*weilte er in seiner־ Woh-' nung unter •der denkbar größten Angst und Bangen. Die; Gefahr war noch nicht ganz vorüber, als er in die Schasz'1 Chevra eilte, wo er mit Entsetzen die!Zerstörung seines Werkes erblickte. Sein tieffühlendes!Herz konnte■ dies nicht, ertragen, er brach in ׳lautes ׳Schluchzen' aus, zerriß seine Kleider, ■an!Leib!und Seele gebrochen fiel dr aufs Krankenlager, welches er nicht mehr verließ. Die Bestattung fand!am Freitag unter großer Teilnähme der Bevölkerung!statt. Sr. Ehrwürden Oberraibbiner G1 a s n e r .hielt einen tiefergreffehden׳ iHespeeL Er schilderte die segensreiche Wirksamkeit des iHingeschiedeneii. Er war ein wahrer Zaddik, der seine ,Zeitgenossen durch seine seltene ■Middoth •weit ׳überragte, Außer seiner tiefgebeugten Witwe und acht amversorgten •Kindern betrauert ihn die ganze Gemeinde, .׳deren ׳Manhl'g ׳und. ׳Mädrich itecmön •er; war. . ׳; R. Zwi Hirsch Friedmaiin זצ/#ל Am עש״ק פ׳ וארא verschied in.iNitra in!hohem Alter Herr’Hermann. Friedmann. Er zählte ׳Jahrzehnte hindurch zu den agilsten Mitgliedern der orthodoxen Gemeinden,' in denen er wohnte. Er nahm an •allen!Angelegenheiten' des Judentums regen Anteil und förderte mjt allen •Kräften alles Gute und Edle. Als Sohn des als ג א 1 ן berühmten 1R a b b i S c h i m o 11 N e u t r a צ ״ ל T י Oberräbbiner von. Galanta, zeichnete er' sich durch reiches. Wissen auf •allen!Gebieten der ׳jüdischen!Lehre aus. Dieses und seine sprichwörtliche Klugheit versetzten• ihn in die!Lage, in allen Gemeindefragen mit Eifer!mitzuraten und mitzutaten. Auf seinen!letztwilligen Wunsch wurden die sterblichen!Reste von Nitra nach :Galanta überführt, um .an'der Seite seines.׳großen!Vaters zur,!Ruhe^gebettet ׳zu. wer;deu•,' •Arft pמש״ gab ihm die ganze Nitracr Gemeinde mit ׳dein Herrn Oberrabbiner an der Spitze trotz, ׳dpr ׳späten .Nacht- •stunde •das!Geleite, bis ,außerhalb der Stadt.:In Gal an ta ׳fand die 'הלוי bei großer Beteiligung aus!Nah!und•Fern statt. Ergreifende הספדים hielten ׳die!Herren Oberrabbiner •Benjamin Seidel, Samuel!R ot ter aus Brati- ׳slava als Schwager. Dr. Jonas F r i e dm •a n n aus ‘Budapest als Sohn! und Moritz Spitzer rus Wien als 1Neffe. /Herr Max Preßburger in!Galanta •betrauert in dem Ver-!blichenen seinen Schwiegervater. Rabbiner Jechiel Herschkowitsch זצ״ל. Am 8. Tebeth verschied in Budapest im Alter von 65 Jahren der bekannte Schaß-C11ewra־!R׳abbiner, Rabbi Jechiel!Her sch kowitsch. Der Verblichene war ein großer Talmidf Chacham und ein •populärer Redner, ׳der es meisterhaft verstand, ׳ein-zahlreiches Publikum itn Banne ׳seiner mit iMussar und Divre Thora durcliwobencn Vorträge zu halten. ׳Die ׳Bestattung fand ׳am 9. Tebeth unter großer Beteiligung aus •allen ׳Kreisen der Budapester Judenschaft statt. Im Sinne ׳des Dahingeschiedenen durfte niemand,!mit Ausnahme eines!seiner Söhne, ׳einen Nachruf über ihn halten. י Der Oberrabbiner von Sereth gestorben. In Sereth verstarb an Herzschlag der ׳dortige Oberrabbiner ■Freifeld im Alter von 50 Jahren. Er stammte ׳aus -der Slowakei und gepoß als ׳Gelehrter wie als Seelsorger hohes Ansehen. Die Bestattung von Nahida Ruth-Lazarus in Meran. Die Bestattung der vor kurzem in Meran im Alter von 79 Jahren verstorbenen /jüdischen Schriftstellerin und ׳K'iilturkämpferin Nahida Ruth-Lazarus (Nahida Remy), der Witwe von Moritz Lazarus, dem vor 25 Jahren verstorbenen Begründer der Völkerpsychologie, fand ׳auf ׳dem neuen israelitischen Friedhof zu Meran im Beisein zahlreicher ׳Gemeitidemitglicder und Kurgäste statt. Ocrundsiück | Angelegenheiten ן יי Kauf * Verkauf jj Verwaltung B Belehnung | betreffend ||§ Häuser »Villen I Güter B wendet man sich vertrauensvoll an die Realitäten-und Verwaliungikanzlei \ Dr. Jur. Marem Somer I Wien,IX.Währingerstra6e 3 ■ Telephone: A26-4-47 * 15-506 —= ■ 11 » m I 15692009370^