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Jüdische Presse · 1928-01-06 · 1 (6.1.1928) · page 7

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
1 (6.1.1928)
Date
1928-01-06
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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JPürSCHE PRESSE Nr. I!■■■«■■■■■■■■■■■■■■■■■«■■■■■■■■»■■■■■»■»■■■■»■■■■■■■»■■■■■■■■י■■■■■*■■■■■!■■■■*! Tschechoslowakei j Bischof Dr. Samuel Zoch. Das politische und gesellschaftliche Leben des slowakischen Volkes hat einen schweren Verlust zu beklagen. Der evangelische Bischof und Pfarrer der Stadt Preßburg, Dr. S a m 01 e} Z 0 c h, ist arn 3. Jän- 11er im Alter von 45 Jahren vom Tode ereilt worden. Er war ein guter Mensch von, edler, vor- 11 ehm er Denkart und gerechter, nach Gerechtigkeit stre'beiider. Gesinnung, einer jener >\}7\ יחסיר, אמות jener ״Frommen der Völker“, denen die jüdische religiöse Lehre einen Anteil an dem ewigen Leben zuerkennt, auch wenn sie nicht Angehörige der jüdischen Religion waren. In der Zeit schwerer Not für die Juden in der Slowakei, unmittelbar nach Kriegsschluß, als er erster Zu-pan des Preßburger Komitats war und als Administrator der evangelischen Kirche auch auf das Gemüt91eben eines beträchtlichen Teiles der nichtjüdischen Bevölkerung Einfluß auszuüben vermochte, war er aufrichtig bemüht, der jüdischen Bevölkerung gegenüber Wohlwollen zu wecken und die Gegensätze zu mildern. Er war von gutmütigem, gefälligem Wesen und ließ dabei auch dem Juden Gerechtigkeit widerfahren, wo er es nur konnte. Das slowakische Judentum schuldet ihm Dank dafür •und nimmt Anteil an der Trauer, die das ׳slowakische Volk und der tschechoslowakische Staat• an der Bahre dieses großen Patrioten empfindet. Das ,orthodoxe Judentum in der Slowakei hatte an ihm einen selbstlosen Freund und verständnisvollen Berater. Möge die vornehme Haltung, die dieser kluge Politiker und fromme Kirchenfürst dem Judentum und der jüdischen Bevölkerung gegenüber an den Ta,g legte, ein Vorbild bleiben für alle diejenigen, die in dem einmütigen Zusammenwirken und dem edlen Wetteifer der gesamten Mitbürger allein ■die Gewähr für das Gedeihen der tschechoslowakischen Republik erblicken. J. J. B. פה Persönliches. Aus Anlaß des 16. Kislew brachten ״imir Freunde, Körperschaften etc. ihre guten Wünsche liebevoll zum Ausdruck. Ich sage ihnen allen auf diesem Wiege herzlichen Dank. Bratislava-Preßb.urg, 10. Teweth 5688. Jacob Joel •Braun. '־';"״ד' יי'."־: AUFRUF "'־ Wlie bekannt, hatte ich in Budapest jahrelang ein toi m-umd Auslande bereits wohlbekanntes, renommiertes Bank- und Exportgeschäft. Während der dortigen antisemitischen Unruhen wurde ich dort total vernichtet, mein Miillüon'n en vermögen geplündert. Als •tschechoslowakischer Staatsbürger lebe ich seitdem mit meiner Fänülie teils in Prag, teils hier. Meine Schadenersatzansprflehe habe ich auf diplomatischem Wege geltend izu machen versucht. Bis heute habe •ich nichts als beriuhigende Versprechungen erreicht. Habe bisher geduldig gewartet und gehofft, mich aus eigenen Kräften wiederaufrichten, meine Existenz neubegründen zu können. Meine Versuche scheiterten. Mit den schönen leeren Versprechungen der kompetenten Behörden geht dies nicht! Ich ,haibe mich nun entschließen müssen, vor •die Oeffentlichkeit 2u treten, um dieser kritischen, unsicheren Lage ein für allemal ein Ende zu machen. •Ich suche zwecks Existenz grün du n g 1• Kapitalisten, die mich in diesem meinem ehrlichen Bestreben unterstützen, beziehungsweise finanzieren möchten; 2. oder aber Darlehen bis zu׳ tsch. K 200.000.—, auch, in beliebigen Teilbeträgen, die ich sukzessive mit Gewinnanteil und Zinsen zuriickzuzahlen geneigt bin. Mein Name, wie auch •mein guter Ruf, den ich mir durch jahrelanger, streng seriöser Arbeit im In- und Auslande erworben habe, bürgen dafür, daß hier jedes Risiko ausgeschlossen und jeder einzelne sein Geld mit reichlichen Zinsen und Dank rückbezahlt erhalten wird. Chanukafeier der Agudas Jlsroel-Mädchengruppe in Bratislava. Wie im vorigen Jahr benützte die Agudas 1 s r 0 e 1 - M ä d c •h e 11 g r u p p e in Bratislava auch diesmal das Chanukafest, um ihren Mitgliedern und den Kindern der orthodoxen Gemeinde im Rahmen von geselligen Veranstaltungen den Gedanken der geistigen Befreiung .des Judentums von fremder Unterdrückung ans Herz zu fuhren; Solche Veranstaltungen bilden eine wohltuende Erjener belehrenden Vorträge, denen die geistige Arbeit der Aguda-Frauen- und Mädchengruppe in der Hauptsache gewidmet ist. Wird hier die jüdische Frau und das jüdische Mädchen zu ernster Versenkung in die religiose und moralische Gedankenwelt des thoratreuen Judentainis angeregt, so dient die gesellige Veranstaltung wohl am besten dazu, den Nachweis zu erbringen, daß die .°!Atreuen Töchter des jüdischen Volkes keineswegs genötigt werden, entweder auf jede freudige gesellige Zusammenkunft zu verzichten, oder aber den Genuß stimmungsvoller Lebensfreude außerhalb des Kr eises der Gleichgesinnten zu suchen. Die Agudas .lisroel-Frauen- und Mädcheiigruppen stellen sich neben der ernsten Belehrung über den Lehrinhalt des Judentums auch die Aufgabe, ihre Mitglieder zu innerer Unabliängigkeit von der un jüdischen Lebensuuffassung ihrer u i c h t j ii d i s c h e n oder ״j üd i s c h e n“ U in w e 11 zu erziehen. Dies wird in überaus zweckmäßiger Weise durch die Pflege wahrhaft jüdischer Geselligkeit erreicht. Diese Zielsetzung stößt freilich auf nicht geringe Hindernisse. Namentlich bietet der Mangel;>״ geeignetem' religiös und moralisch einwandfreien Unter:■ 'naltuiigsstofl manche'Schwierigkeit und stellt an die Ar- ,׳angeure hohe Ansprüche, Obgleich es feststeht; daß eine P* 7• sich an Ihrem Geld, I <2>1e versündigen wenn s!c Peh* «&,. kaufen, ohne sich von unseren billigen Preisen zu überzeugen! Riesige Auswahl in allen Pelzgattungen Verkaufs en gpos, en detail! Reparaturen werden schnell und billigst durchgeführt! Parisienne Pelzwarenhaus Bra&ialsiwa, Kristinengasse Nr. i Kolben-Palais Samstag gesperrt! ׳ i allen Wünschen völlig entsprechende jüdische Geselligkeit erst auf Grund reicher Erfahrungen wird zustande kommen können,, hat die Arrangieriingssektion unter Leitung von Frau Isidor Pa p p c n 11 e i m keine Mühe gescheut, ■um das relative Beste zu bieten. Im 7. Chamikatagc wurden von dieser Sektion drei Feste veranstaltet, eines für Kinder und zwei für erwachsene Frauen und Mädchen. Besonders rühmenswert ist dabei die Prachtleistung der ״B-Gruppc“, die unter. Leitung von ■Fräulein •Rosi Kohl mann ein Stück mit 40 mitspiclenden Kindern zur Vorführung brachte.und reichen Beifall bei Klein und Groß erntete. Die musikalischen Darbietungen der Klavierkünstlerin Fräulein Martha Griinwald verschafften allen Teilnehmerinnen einen hohen Gfcnuß. Die Rezitationen von Fräulein Grete Berger aus Wien bildeten einen Glanzpunkt des inhaltsreichen Programms. Beifällig wurden auch die talentvollen Beiträge der Damen: Fräulein Ilona D 0 11 n e n b au m, Fräulein Frieda Kaufmann. Fräulein Laura B e n c d i k t, Fräulein Renee Weiß und Fräulein Ada Rosenbaum ausgenommen. Alles in allem sind unsere Preßburger AgUr distinnen bestrebt, auch der jüdischen Geselligkeit in ihrem Kreise einen echt jüdischen Geist einzuflößen, wie er den Intentionen d!er agiidistischen Frauenbewegung entspricht. Frau Leopold Bernfeld ,ע״ה. Ans T mava berichtet inan uns: FreitagW^)ש״קס׳ verschied im besten Alter nach langem Leiden Frau Leopold B e r n f e 1 d, eine edle und in allen Kreisen das höchste Ansehen genießende Frau, cinö . צ דלת im besten Sinne des Wortes. Ganz 1m Sinne ihrer und ihres Gatten hervorragenden Familie bildete der Geist des wahren Judentums und. Hie Betätigung im Dienste des Judentums ihren Lebensinhalt. Sie bemühte sich im Interder Thora und förderte religiöses Leben, wo sich nur Gelegenhe.it dazu bot. Sie stand ihrem Hauswesen mustergültig vor und spendete, mit voller Hand an Arme und Bc- '■dürftige. Die Trauer um sie ergriff die. ganze Gemeinde, ׳ ■und einen sehr weiten Kreis darüber hinaus. An der ,תוה״ק; esse der הלוי׳ sie erzog ihre Kinder nach den Weisungen | beteiligte sich eine überaus große Trauerversammlung. Ein;הספל konnte wegen des heraimahenden שבת קודש nicht ן gehalten werden. Aber im• ״Herzen aller, die sie kannten, löste ihr Tod einen mächtigen Schmerz aus und!ihr Andenken bleibt ein dauernder Segen. Möge השי״ת ihre zahl-; reiche Familie trösten A.' S. i- . Synagogeneinweibung in Farkasd. Am 2. Tag Chamikah feierte die aut. orth. isr. Gemeinde in Farkasd die Einweihung ihres neuerbauten Tempels. Im. alten Tempel hielt unser ehrw. Herr Obcrrabbiner A. L. Trutzer die Abschiedsrede, welche alle Anwesenden zu Tränen rührte. Darauf wurden die ספרי תירה vom alten Tempel unter einem Baldachin zum neuen Tempel getragen. Vor dem Eingänge, wo sich eine große Schar von Gästen, darunter auch die Vertreter der Behörden und der reformierte Ortsgeistliche, versammelt hatte, hielt der Gemeindevorsteher Herr Fischer eine Ansprache, worauf der neue Tempel vom Obcrrabbiner geöffnet wurde; Nach Verrichtung der הקפית hielt der Herr Oberrabbiner die Weiherede und löste damit bei der Zuhörerschaft große Begeisterung aus. Zum Schlüsse wurde das Gebet ■ für das Vaterland הנותן תשועה vom Preßburger Oberkantor vorgetragen. Nach der Feier fand ein Bankett statt, bei welchem viel דברי תורה gesprochen wurde. Als Erster ergriff Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner M. S t r a ß e r aus Säla n. V. das Wort und eiferte in einer Formvollendeten Rede zu לימור התוה״ק und כביד ההורה an. Die Ver- Steigerung des Benschens ergab tsch•• K 800׳ für einen guten Zweck. Harnewasser. ' Sijufnfeier der Agudas Jisroel-Jugendgruppe In Nitra. Aus Nitra erhielten wir folgenden Bericht: Am 7. Chanukatagc veranstaltete unsere agile Agudas J i s r o e:l- J u g e 11 d g r u p p e einen Sijuin auf ׳ כחובותDD in ihrem Vcreinsloknle. Zur Hebung der Festlichkeit trug besonders die Anwesenheit Sr. Ehrw. des Herrn Oberrabbiners Aroti Katz bei. In seiner wirkungsvollen Sijumrede gab er in beredten Worten seiner Freude darüber Ausdruck, daß die Jugend in unserem Lande lind überhaupt in den Ländern des Exils der תיה״ק Verständnis entgegenbringt lind ihr hingebungsvolle Pflege widmet. Der Redner wies auf die traurigen Zustände im heiligen Lande hin, wo zum tiefsten Schmerze aller jüdisch empfindenden Juden auf dem heiligen Urboden der Thora von Söhnen des jüdischen Volkes der Geist der- Thora mul die Liebe zur Thora aus dem Herzen der unschuldigen Jugend gerissen, Kardinalbegriffe des Judentums verspottet und tausende jüdische Kinder, mitunter sogar gegen den Willen ihrer Eltern, dem Unglauben und dem׳ religiösen Abfall zugeführt werden. Er richtete an unsere Jugend zu Herzen dringende Mahnworte, 'sich zur Wehr zu setzen und gegen die Stimmungen, die dem sogenannten ״Zeitgeiste“ bei ihnen geweckt wer- Seite 7 den, an unserer einzigen.. Waffe im Kampfe um unseren Bestand, an der heiligen Thora, festzuhalten. Denn nur durch sie kann und wird das Judentum auch in Zukunft . erhalten, bis die ganze Menschheit die Wahrheit des Judentums anerkennen wird. Während der hierauf bcgonnenen Festmahlzeit hielten noch die Herren Rabbiner Vor h a n d, Rabbiner M. L. G 01 d s t e i n, Leopold Weiß und der Präses der Jugendgruppe Herr Heinrich Weiß Ansprachen, worin sie die Jugend zu לימוד התוה״ק, anspornten. Herr Josef Weiß sang שירות ותשבחות und. rief •mit seiner klangvollen Stimme und dem edlen Gesang die Chanukastimmung hervor. Die Gesellschaft, blieb bis spät־ •in'die Nacht hinein frohgemut beisammen. Dem Arrangierungskomitee sei auch auf diesem Woge für das wohlgchingene Fest gedankt. F. S. Der erste Jahrzeitstag des Rabbi Mosche Katz זצ״ל. Donnerstag den 12. Teweth geht das Trauerjahr um den unvergeßlichen Obcrrabbiner von Nitra, Rabbi Mosche Katz זצ״ל. zu Ende. An diesem Tage wird der eigens zu diesem Zwecke gegründete Verein קהלת משה dessen Mit- ■ glioder sich aus den בני תורה der Nitraer Gemeinde rekrutieren, zum erstenmal einen Sijutn auf ״Sphaß“ und auf ־׳ששה סררי משנה veranstalten. Der Verein hat satzungsgemäß alljährlich am Jahrzcitstage einen solchen .Sijuin' zu veranstalten. . ' Genieindewah! in Trnava. Die am 2. Teweth in der T rnavacr orth. Gemeinde unter starker Beteiligung der Gcmeiudemitglicdcr vorgeiioinmenc Wahl der Gemeindeleitung ergab folgendes Resultat: Zum Präses wurde Herr , Hermann Köth gewählt Dem Vorstand gehören ferner an die Herren: Wilh. Reich, Phil. Reiß. Adolf Manuheim, Jakob Schwarz, Bela Fürst lind Samson Klein. In dic Repräsentanz wurden die Herren Aron Raab, Leop. Schick, David Halle, Sal. Groß, Leop. B e r n f e I d, David Weiß, Is. A b e 1 e s, Ed. Deutelbäum, Julius Fuchs und P. Sei dl er gewählt. Genieindewalii in Sv. Jur. Die am 1. Jänner stattgefundene Wahl der Gemeindeleitung in Sv. Jur. (St. Jörgen) ergab folgendes Resultat: Präses: Isidor H ü b s c h, Präses- Stellvertreter: Sirnon Horictzky und Oedön Sär- ׳. k äny, Kassier: Mihäly Weiß, Tempelvorsteher: •Moritz N a t h a 1! und W. R o s e n f c 1 d, Repräsentanten: Bernhard E!1 d 1 e r, Ferd. M.a y.e r, Jul. Mayer, N. S c 11 n eller, Julius H e r e t z k y, Alfred Manswor t h und Max Weiß.' ' Gemeindewahl in Sala n. V. Es wird uns aus Sala n. V. berichtet: Unsere Gemeinde entwickelt sich in den letzten Jahren vorzüglich. Sic zählt derzeit 90 Mitglieder, uiiid diese sind zum größten Teil beflissen, die Gemeinde allmählich auf jene Höhe zu erheben, auf welcher eine .jede jiid'isoh-orthodöxe Gemeinde!in unserer Zeit stehen .müßte. Die Gemeindeleitung sucht nach Kräften, den Wünschen unseres Herrn Oberrabbiners zur Ausgestaltung der Institutionen zu entsprechen. Hoffentlich gelingt es ihr auch■ bald; den gellaititen Neubau der Mikvvali •und der jüdischen Solide zur Ausführung zu bringen. Bei der am 25, Dezember statt- : gefundenen Neuwahl' der Gemeindeleitung wurde Herr Ju- 1 liiis K oll mann per Akklamation abermals zum Gemeinde- 1 präses und folgende Herren mit Mehrheit in d.ie Leitung gewählt: Moritz D ö 11 a 111 und Simon G an s 1 (Vizepräsident 1 ten), Simon* 1 K a 1 i s c h; (Kassier), Desider M e n z e 1 (Kontrolle), Wilh. G'ö I d s t e1׳ n und! Wilh. R' e i c Ii'e'ii.t-11 ä I : (Tempelvorsteher), David־ D o 11 a 111, Robert Kalis c׳h;! Max Kolman n und Bern. S a 1 am 011 (Repräs.), Josef Grünwal d, Eugen Neu 11. ä u s c r und Ign. ,Weiß iuu. (Steuerkomm.). Die R. Chain! Fiirst-JubHäuinsaktion!11 Topolcany. Eine wirklich edle und schöne Aktion trägt in sich die Keime •des Gelingens.!Die von den.Schülern •der Topoicanyer ־ Machasike Thora gelegentlich des 50jähr!igen Jubiläums der! Schule und der Lehrtätigkeit .ihres geliebten Lehrers und Meisters R. Ghaim F ü r s t initiierte Aktion hat, wie dies anders gar nicht zu erwarten war, schon, bisher einen schönen Erfolg zugunsten des zu gründenden R. Chain!- F ii r s t-P e n s i o n s f dnd s gebracht. Alle Schüler beeilen sich und tragen bei zu diesem erhabenen Zweck. Indem schon in kürzester Zeit der Datum des Jubilümnfestes bestimmt wird, crsiicht das Aktionskomitee all jene Schüler und Verehrer der Thora, welche die zu diesen! Zweck bcstimmten Beträge noch ■nicht einsandten, dies giitigst ehestens an die. Adresse Hermann Friedmann jun., Topolcany, Stefanikovo nam. 38, zu senden. •־: Chanukafeier an der Preßburger Jeschivo. Die diesjährige Chanukafeier an der Preßburger Jeschivo bedeutete ein hervorragendes gesellschaftliches Ereignis, das allen Teilnehmern eine angenehme Erinnerung bleiben wird. Es war ein erhebender Anblick, die zahlreichen Bachurim der Jeschivo in ideeller und geistiger Harmonie frahgesinnt im festlich geschmückten Mensasaal beisammen zu sehen. U11geachtet des gemütlichen Charakters des Festes beherrschte eine feierliche Vornehmheit die ganze Veranstaltung, ivnd auch das den Thoralernenden eigene hohe Gesellschafts־ niveau kam zum Ausdruck. Es waren bei dem Fest der Gemeindevorstand, die Jeschivo- und Mensaleitung und alle Thorainstitute der Stadt vertreten. Ferner waren die Herren Rabbiner David Wessely und J. K a 1 i s c h anwesend. Herr Abraham K o h 11 beendete die von den Baehurinn gelernte Mesechto Bezoli. Als Sr. Ehr würden Herr Oberrabbitier A. S c 11 r e i b e r ש ל י ט ״ א den Saal betrat, empfingen ihn stürmische Jechi-Rufe und ein Baehurimchor unter Leitung des Herrn Sekretärs L. F 0 11 m a 1111 brachte .zu .Ehren des Rabbi das שאו שעךיס meisterhaft zum Vortrag. Darauf ergriff Herr Aron Griinwald das Wort zur Begrüßung und dankte herzlich dem Rabbi für seinen Besuch und hieß alle Gäste herzlich willkommen. Nach dem Mahl hielt Oberräbbiner Schreiber שליט״א einen tiefgründigen und scharfsinnigen Chanifusvortrag aus der Sugjo 'ש י ח ל א לן מ א. Darauf hielt Herr Feiwel Weiß (Bratislava) eine mit Eloquenz vorgetragene, formvollendete und״ausgezeichnete Rede, in welcher er die dem Rabbi gegenüber empfundenen Gefühle der Bachurim verdolmetschte lind im Namen der Talmudim das Versprechen gab, des Rabbi Lehren zu befolgen. Redner dankte ferner den Gaboin! der Jeschivo und der Mensa für ihre hingebungsvolle und treue Arbeit zum Wöhle der Jeschivo. Einen erlesenen Genuß bot der vorzügliche Charifusvortrag des Herrn Rabbi Wessely in der Sugjo ציה p I D. Den talentvollen Herren Arrangeuren Max Weiß (Bratislava), Aron Grünwald (Surany), Haberfeld (Budapest), A. Kohn (Bratislava) und den Brüdern Adler sei auch an dieser Stelle Dank gesagt. Mit שירים ותשבחות schloß d!ie erliebende Feier. . S. W. Bar-Mizwoh-Feier in! Hause des orthodoxen Landes- Präses. Ara ש״ה פרשת 1יגש wurde im Hause Sr. Bhrwürden

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