Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 1 (6.1.1928)
- Date
- 1928-01-06
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 JÜDISCHE PRESSE Nr. 1 Nach der Berliner Zentralratstagung der Aguda. Ans einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Geschäfts Inwiefern wird die Zentrairatsia gütig die Arbeiten der Agudas Jisroei beeinflussen? fragte unser Gewährsmann. E$ ist selbstverständlich, erwiderte Dr. Kolm, daß der wichtigste Beschluß des Zentralrates, die Hinbermftunig der Kenessio Gedaulo noch im Laufe dieses .Jahr cs, sowohl an die Organisationsals an die Propagandatätigkeit bedeutende Anforderungen stellt. Im übrigen .hat. der .imposant e Verlauf des Zentral* xates, die Beschickung desselben aus allen Landesorganisationen, auch aus England, Amerika und Palästina, und die E i n m ü t i g k e i t, mit der sich diese Tagung hinter die Leitung gestellt hat, derselben neue Impulse auch in politischer Hinsicht gegeben. Wird der Rabb*mische Rat in Bälde eine feste Institution werden? lautete die zweite Frage. Er ist es schon, ׳war die prompte Antwort; die elfgliedrigc Exekutive ist bei allen ernsten Dingen schon bisher befragt worden und war .für die Handlungen der Leitung maßgebend. Das Einzige, was noch fehlt, ist die äußere Form des Rabbinischen Rates. Da ist nun ein Bedenken hoher religiöser und sittlicher Art, das noch nicht ganz überwunden und das eine wirklich ernste Frage darstellt. Es obwaltet nämlich die B e f ü r c htung, daß eine formgerechtc Konstituierung des Rabbinischen Rates in der Weit den Anschein erwecken möchte, als ob es nun ein legitimiertes Synhedritim gebe, und speziell die Thoragrößen wollen diesen Anschein vermeiden. Aber sicher wird noch vor der Kenessio Gedaulo eine Sitzung des Rabbinischen Rates stattfinden und wir hoffen, bei dieser Gelegenheit auch dieses Bedenken in irgend einer Art überwinden zu können. Welche werden die Hauptprobleme der von dem Zentralrat beschlossenen zw eiten Kenessio Gedaulo sein? erkundigte sich der Fragesteller■ Meiner unmaßgeblichen Ansicht nach, führte Doktor Kohu das überaus interessante Gespräch weiter, ein inneres und ein äußeres Problem. Das innere wird darin bestehen, wie man bei Aulrechterhaltung .des Prinzips der Souveränität der Thora in ein harmonisches Verhältnis zu allen thoratreuen Institutionen und Individuen gelangen kann und wie dies organisatorisch zum Ausdruck kommt. - Das äußere Problem wird darin bestehen, wie man auf literarischem und politischem W>ege der Erkenntnis zum Siege verhilft, daß alle jüdischen Dinge nur von Trägern der Thora geführt und erledigt werden können. ausschusses der Aguda in Wien, Rabb. Dr. P. Kohn. Ein weiteres Problem wird die V e r c i n f a c'h u n g der Geschäftsführung sein, da die Tatsache, daß die Mitglieder des Geschäftsausschusses an c 1 f verschiedenen Orten wohnen, sehr hemmend und beengend gewirkt hat. Das Wahlrecht zu der Kenessio Gedaulo. Dr. Kolm gab noch über die Wahlmodalitäten zur zweiten Kenessio folgende Aufklärungen: Die Kenessio Gedaulo wird in durchaus demokrat i s c h c r Weise zusammengesetzt. Das Wahlrecht wird aber nur jener erhalten, der seinen Pflichtbeitrag für die Zentrale (1/4 Dollar pro 568S) entrichtet hat. Es müssen deshalb die Wählerlisten durch die zentrale Geschäftsleitung kontrolliert werden. Erst nach der statistischen Zusammensetzung wird der Geschäftsausschuß beschließen, auf wieviel Wähler ein Delegierter entfällt. Selbstverständlich sind nach dem Statut auch die Mitglieder des G. A. und des Rabbinischen Rats stimmberechtigt. Sollte bis zur Wahl eine feste Einigung der Jugend gefunden sein, so ist beabsichtigt, auch der Jugend eine Anzahl von Dclegierten zuzugcstchcn, deren W a 111 innerhalb der Jugend zu erfolgen h a t. Lebens versiehe rang s ״ G e s ells ßha fI ״Phönix“ Zentraldirektion; Wien, 1. Riemergasse 2. Gegründet 1882 Gegründet 1882 Yoileingezaltlles Aktienkapital 4,000.000 Shilling Veisidieiungsbesland per Ende Juni 1927 über 1300 Millionen Schilling ES Prämien* und Zinseneinnahme EE im Jahre 1926 rund 54 Millionen Schilling EE Vertragsanstalt zahlreicher gewerblicher Orga EE nisationen und Berufsgruppen im In- und Ausrr lande, empfiehlt sich zum Abschlüsse von 52: Lebens-, Renten-, Aussteuer-, Unfall-, Haftpficht-, Autoversicherungen Filialen in allen Bezirken Wiens, ln allen EE Landeshauptstädten und größeren Ortschaften Oesterreichs m Tätigkeitsgebiet außerhalb Oesterreichs: ES Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland, Spanien, ZSZ in der cechoslow. Republik, Polen, Ungarn, Jugo- SS slawlen, Bulgaren, Griechenland, rürkef, Aetypten SS ‘ und Palästina SS Spendet für den der Adas Jisroel, Wien, II., Nestroygasse 1t Sorgfältigste Lieferung in plombierten Säcken von 1 Sack 50 kg angefangen franko Haus, ebenso in Fuhren und Waggons 55 Kohlen- und KoksgroßhandSung Nordbahnrutschen 3. Kohlenhof Nr. 372-376 Wien, II., Taborstraße 9 Fernsprecher Nr. 41-0-22 : s : E S Palästina-Konferenz der Agudas Jisroel. Die Palästina-Konferenz wurde am Montag früh durch eine Begrüßungsansprache des soeben aus Palästina zurückgekehrten Präsidenten des geschäftsführenden Ausschusses, Herrn Dr. Pinchas Kohn, eröffnet. Herr Dr. Ehr manu erstattete den eingehenden Geschäftsbericht über das Jahr 1926-27 (wir bringen den Bericht im Wortlaut), woran sich Berichte der Vertreter der Palästina-Zentralen der einzelnen Länder schlossen. Es sprachen Stadtrat Trockenheim für Polen, Jacob Joel Brau n für die Slowakei, A. W. Rosenzweig für die Schweiz. Nach der allgemeinen Aussprache wurden drei Kommissionen für Ghinuoh, wirtschaftliche Fragen und Propaganda gewählt, die ihre Beratungen bis in die späten Nachtstunden fortsetzten. In der ׳ Dienstag-Debatte gab Herr Julius Holländer der Ueberzeugung Ausdruck, daß der Tiefstand der wirtschaftlichen Krise in Palästina wohl erreicht sei, und daß auch die Agudas Jisroel wieder itnstände sein werde, ein wirtschaftliches Programm in mäßigem' Umfange zu verwirklichen. Warnung! Um Täuschungen und Irreführungen zu verhüten, sieht der Vorstand der Adas Jisroel sich veranlaßt, bekanntzugeben, daß weder der Geflügelhandel noch auch der Verkauf von Selchwaren des Herrn Geller, II., Paztnaniten- Rasse 15 und XX., Jägerstraße 12, unter Aufsicht der Adas Jisroel stehen. Das Rabbinat der Adas Jisroel übernimmt für die rituelle Verläßlichkeit der dort in Handel gebrachten Waren keinerlei Verantwortung. Der Vorstand der Adas Jisroel. AGUDAS JISROEL-MÄDCHENGRUPPE, WIEN. die am 20. Dezember abge’hallteii werden sollte, findet am Dienstag, den 10. Jänner, um 7 Uhr abends, im Theatersaal des Hotel Post, 1״ Fleischmarkt (Eingang Dradrengia'sse 3). statt. Restliche Karten erhältlich nur!bei Stella Richter, II., •Hochedlingergasse 2 (Tel. 41-765־). Nur für Damen! Pünktliches Erscheinen! nicht; er!bann .mit-einem Hund verglichen werden, der bellt, wenn irgend , jemand den Versuch macht, ihm seinen Knochen wegzimehmen. In der siebenten!Periode tritt er in das Stadium der zweiten Kindheit ein; er stellt kindisclie Fragen, ißt, trinkt und spielt , wie ein Kind, und wenn er spricht, beachten ihn sogar seine eigenen Familiehimitglieder nicht, weil sie sich sagen,!daß er alles in geistiger Altersschwäche tut. Sein Schlaf ist so leicht, daß ein Vögelchen •ihn aufweoken kann. Wenn seine Zeit zu Ende ist, da kommt, derselbe Engel ,zu ihm und fragt: ״Erkennst du ■mich wieder?“ Er antwortet: ״Sicherlich erkenne ich dich, aber warum kommst du zu ,mir heute?“ Der Engel antwortet: ״Um dich von der Welt zu nehmen, denn deine Zeit ist zu Ende.“ Sogleich begingt er zu weinen und erhebt ein Klagegeschrei, welches von einem Ende, der Welt bis zum anderen reicht, aber niemand hört ihn, noch 'vermag jemand seine Stimme zu erkennen, •außer dem Hahn allein. Und der Mensch spricht zum Engel: ״Du hast mich ja schon von zwei Welten genommen und auf diese gebracht, laß mich also hier bleiben!“ Aber der Engel antwortet: ״Habe ich dir nicht schon •lauge vorher gesagt, d!a׳ß du gegen deinen Willen erschaffen wurdest, gegen deinen Willen bist du geboren worden, gegen deinen Willen lebst du und gegen deinen Willen bist du bestimmt, Rechenschaft zu geben vor dem Heiligen, gelobt sei er?“ Es ■hieße die Wirkung der Erzählung des Rabbi Jochanau abschwächen, wenn man versuchen wollte, sie zu erläutern. Das tiefe Problem über die Bestimmung des Menschen und seines Lebenszweckes ist itn Wandel der Zeiten verschiedenen Auffassungen unterworfen, aber der Kern •dieser inhaltsreichen Erzählung gibt einen der wichtigsten Grundsätze des Judentums wieder, der auch in unseren Tagen nichts von seiner Geltung eingebüßt hat: Jeder Mensch hat die ■volle Verantwortung für jede einzelne seiner Handlungen zu tragen. Jüdische Persönlichkeiten. Senator Izaak Bauminger. Zu seinem 60. Geburtstag. Line markante Persönlichkeit des gesellschaftlichen Und politischen Lebens der Juden in Polen, Senator Izaak Bauminger in Krakau, begeht am 17. Tebeth 5GS8 (10. Jänner 1928) seinen 60. Geburtstag. Als Enkel des Krakauer Raw ״Toldoth Jizchok“ und direkter Nachkomme des wegen seiner fabelhaften Gelehrsamkeit und Teilnähme am ״Waad arba Haarazoth“ weltberühmten ״Rebbe Rab Heschel“, ferner als Schwiegersohn des Brodyer Raw Rabbi ltzchok Chajes , war er schon durch Abstammung zu einem prominenten jüdischen Mann größeren Formats prädestiniert. Dazu gesellte sich noch sein reiciies, taimudisches Wissen gepaart mit allgemeiner Bildung und Kultur, ein efiir die religiös-polnischen Verhältnisse seltene Erscheinung. Sein tiefer Opfersinn utig s$ij1e milde, nie versagende Hilfsbereitschaft, ferner .die unendliche Liebe zur iTnoca und ihies ßekennern, trugen' das ihrige bei, um Senator Bauminger in seinem Lande und außerhalb desselben zu einer populären Gestalt zu erheben und sein vornehmes Haus zu einem Mittelpunkt der rabbinischen, gesellschaftlichen und politischen Welt des jüdisch-ortho) doxen Polens zu machen. Schon zur Zeit der altösterreichischen Monarchie hat sich Senator Bauminger gf־oße Verdienste erworben. Seit mehr als 20 Jahren steht er an der Spitze seiner Gemeinde, immer wirkend und kämpfend für die Rechte der Orthodoxie, stets helfend und stützend seine armen Glaubensgenossen. Seinen freundschaftlichen Beziehungen zu den altösterreichischen Politikern, insbesondere zu den. Ministern Bilinski und Korytowski, ist so mancher Vorteil für die jüdische Sache zu verdanken. Als Handelskammerrat hat er sich unvergängliche Verdienste um die jüdische Kaufmannschaft erworben, indem er immer wieder für die Berücksichtigung der besonders schwierigen Lage der orthodoxen Kaufleute eingetreten ist. Als Präsident vieler humanitärer, kultureller und religiöser Vereine, wirkt er unermüdet seit mehr als drei Dezennien auf allen Gebieten des jüdischen Lebens in vorbildlicher Weise, stets helfend rnit Rat und Tat, mit seiner reichen Erfahrung, wie mit seiner milden Hand. Daß die altehrwürdige Gemeinde Krakau, die infolge innerpolitischer Reibungen seit mehr als zwanzig Jahren vakant gewesene Stelle eines Oberrabbiners, mit dem Enkel des alten Rabbiners und Reichstagsabgeordneten Rabbi Simon Schreiber, s. A., Herrn Nehemias Kornitzer, einen ungarischen und nicht! galizischen Rabbiner, trotz aller Widerstände der polnisehen Regierungsstellen und der freien, liberalen Quertreibereien, besetzen konnte, ist einzig und allein seines traditionellen Zähigkeit,׳ wie der zielbewußten, aber zu- Zgleich taktvollen Führung seiner einflußreichen Personliehkeit zu verdanken. Durch die Agudah ins polnische Herrenhaus vojn Wahlkreis Warschau entsendet, entfaltete Senator Baumin־ ger eine rege Tätigkeit für die Rechte der Orthodoxie und stellte sicli gleich in die vordersten Reihen in dem harten Kampf gegen alle Fronten, sei es jüdische oder nichtjüdische. Insbesondree aber kämpft er unermüdet um die Rechte der orthodoxen Rabbiner und der jetzt auf Grund des sogenannten Pilsudski-Dekrets in Umorganisierung begriffenen jüdischen Gemeinden. Senator Bauminger war auch als Teilnehmer der GriindungsversammKmg der Agudas Jisroel in KattowitZ, einer der ersten Pioniere des Agudageäankens. AuP allen׳ Tagungen ist er zu sehen, nie ermüdet, nie erlahmt, immer begeistert und stets a vbeitsfreudig. Die Beth- Jakob* Bewegung und die jessode-Hathora-Organisatiön in Polen haben in ihm einen freigiebigen Förderer und warmen Mitarbeiter. Das Krakauer Lehrerinnen- Seminar der Beth-Jakob-Schulen verdankt sein Entstehen seiner rastlosen Tätigkeit. Das Haus Bauminger ist wegen seiner Gastfreundschaft auch ein Treff- und Mittelpunkt aller orthodoxen Kreise. Gelehrte, Rabbonitn, Rebbes, Politiker, Klaltuer aller Art, finden sich dort stets zusammen, die wichtig!« Steg politische!! und kujlurej]ea Arbeite!! weiden in diesen! vornehmen Patrizierhaus gesponnen lind die schönen Empfangsabende in seiner künstlerisch ansgestatteten Villa anläßlich der verschiedensten Aguda-Tagungen in Krakatfc die gastfreundliche Bewirtung und die liebevolle Aufnahme, sind den Teilnhemrne aus aller Welt no‘ in lebhafter Erjinnerung. Michael Moses Mainz זצ׳ל Aus aitehrwürdigem •Frankfurter jüdischen Patrizier-* hause stammte der Dienstag •den 3. Tebet mit 85 Jahren zu Grabe getragene Michael Moses Mainz יצ״ל . Sein Vater״ Reb Mansche Mainz זצ״ל war ganz in das goldene Netz des Lernens eingesponnen, lebte in •tiefster Versunkenheit nur der Thauro und der Awaudo und betrachtete von ihnen aus alle Geschehnisse unter dem Gesichtswinkel der Ewigkeit. Sein jetzt zur Ruhe gebetteter Sohn Michael ergänzte ihn in gewissem Sinne, indem er die dritte Säule der Welt, das Gemilus Ghesed, aufzuriehten suchte. Ohne weiche Besonnenheit und Nachdenklichkeit dem frischen, realen Leben der Gegenwart zugewandt, stand er‘ ganz auf dem Boden der Wirklichkeit und war ein Mann der beherzten, kräftig zugreifenden Tat. Er entwarf klug überlegt •den Grundriß zu den Bauten der Liebesfiirsorge, die sein großer und weiter Blick für notwendig hielt, holte sich bei den Reichbegüterten, in deren hohem Ansehen er stand, die Materialien dazu, nahm rüstig Hammer ■und Kelle zur Hand und — baute. Baute in Frankfurt die Israelitische Waisenanstalt, die Israelitische Suppenanstalt, das Israelitische Siechenhaus, das Rothschildschc ,Kinderspital, das Rothschildschc Altersheim, Baute in Soden die Israelitische Kuranstalt, in Nauheim das Israelitische Frauenheim und die Israclitsche Kinderlieilstätte, in Nordrach die M. A. von Rothschildsche Lungenheilstätte, in Baden-Baden das Erholungsheim für jüdische Frauen des Mittelstandes. Errichtete zwischendurch die Kasse zur Ermögliehung des Schulbesuchs für bedürftige Kinder. Edelste und hervorragendste Gönner dabei war die er- Iauohte Familie derer von Rothschild, bei denen sein Einfluß alles, schlechthin alles erreichte. Aber auch sonst wußte er sich einen Kreis von vielvermögenden Freunden sein scharfer •Blick für das im Augenblick Erforderliche und wacker hellenden Mitarbeitern zu schaffen, denen imponierte. Seiner spornenden Initiative gesellte sich ein Organisatiaustalent ersten Ranges. Es ist vielleicht nicht zu viel behauptet, wenn man-ausspricht, daß die vorbildliche Art, in der heute d'ie Frankfurter Fürgesorgeinstitutioneu eingerichtet und geleitet sind, in seinem Wirken mit ihren Ursprung hat. Mit seinem Gemeinwirken Hand in Hand ging eine wohlbedachte und energische Einflußnahme auf die Gestaltung der konservativen Abteilung der Israelitischen Ge- 1nein.de, die ihrn und seinen Genossen Lassar Mainz יצ״ל und Dr, Heinemaim צ*ל I ihr .Fundament verdankt,