Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 13 (1927)
- Issue
- 47-48 (23.12.1927)
- Date
- 1927-12-23
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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׳Seite 296 JÜDISCHE PRESSE Nr. •47/48 Lehren des Ch׳a:sam Sofer richtunggebend sind. Berichtigung einer Predigt über das jüdische Palästina. •Ueber eine Predigt, die Rabbiner Dr. F u n k am ersten Chanuka-Abend im Preßburgcr Neologen-Tempel hielt, waren in Preßburgcr Lokalzeitungen unrichtige Berichte erschienen. Herr Rabbiner ,Dr. Funk legt Wert darauf, daß diese Stelle seiner Rede nicht mißverstanden werde. Er ersucht uns;daher, den Wortlaut dieser Stelle zu veröffentlichen. Sie lautet: ,yNahum Sokolow hat einen Löwenanteil an der Mandatsbestimmung über Palästina. Tief bedauerlich ist es aber, daß er vermöge seiner hervorragenden Kenntnis der jüdischen Volksseele nicht bestrebt ist, den Löwenanteil an der religionsgcsetzlichen Ausgestaltung aller Institutionen des Zionismus in der?Galuth und in Palästina zu gewinueu. Die Krise des Aufbauwerkes liegt in der Tatsaclie, von deren Erkenntnis die Zionistische Organisation sich verschließt, daß die großen religionsgesetzlich orientierten ׳Massen ffir das Aufbauwerk nurdann zu gewinnen sein werden, wenn das indische Gemeindewesen ausschicßlich auf Grund des S.ehiilchau Aruch errichtet wird!!!solange dies nicht geschieht, wird der Äguda stets die berechtigte Waffe in die Hände geliefert, mit welcher diese das Aufbauwerk bekämpft. Wäre das Aufbauwerk wahrliaftig ׳jüdisch, wären die großen rcligionsgesetzlichen Massen nicht abznlenken.“ Briefkasten Prämie. Das Werk wird, sobald es die Druckpresse verlassen hat, allen neuen Abonnenten, die ihre Abonnementgebiihr bis 1. Jänner 1928 entrichtet haben, zugestellt. Die erste Ankündigung war eben nicht ganz präzis. P. P., Wien. Sie glauben, daß es vernünftiger gewesen wäre, über R. f. F. Arak zu Lebzeiten einen Artikel zu schreiben. Sie haben recht; aber es ist besser später als nie. Dies gilt auch für jene, die ihrer Schuld und Pflicht Rabbiner Arak gegenüber noch nicht nachgekommen sind. Gegner. Sie finden unseren Nachruf für lieblos. Es ist sehr schwer, über Gefühle zu disputieren. Wir waren bestrebt, den toten Cliajes bei aller Hervorhebung der vorhandenen prinzipiellen Gegensätze gerecht zu würdigen, wie wir dem lebenden Oberrabbiner immer mit der ihm gebührenden Achtung begegnet sind. Daß unser Artikel nicht so sehr ungerecht war. sie's glauben, läßt sich mühelos durch Aeusserungcn Ihrer Parteifreunde belegen. So schreibt Dr. Harry Torczyner in der jüngsten ׳Nummer der ״Jüdischen Rundschau“, Berlin: ״War Chajes, dessen kritische Stellung zu den Problemen der biblischen Wissenschaft bekannt war, nicht eine Gefahr für die Einheit der Wiener jüdischen Gemeinde, in der eine starke Partei an dör Arbeit war, sich wie in Deutschland als Trennungs- Orthodoxie zu organisieren.“ Dann würdigt T. seine Wirksamkeit als Wiener Oberrabiner wie folgt: ״So konnte Chajes im Tempel der Wiener Innern Stadt, der Hochburg des liberal-assimilatorischen Gedankens das Gebet für unsere Pioniere in Palästina einführen. So konnte er die Kanzel, die Stätte agadischer Träumerei, •umwände!!! zu einer Vortragsstätte über die lebenden wirklichen Bediirfnisse und Bestrebungen des jüdischen Volkes. So konnte er, statt als Oberrabbiner sich in der Sphäre der Heiligkeit vor dem profanum Vulgus abzuschließen, hinaustreten in die Versammlungslokale aller Art. . . .“ — Dr. Robert Welsch läßt sich über Chajes als Politiker in derselben Nummer der ״J. R.“ folgend vernehmen: ״Dieses große politische Temperament, das nach Meinung vieler Freunde oft zu weit ging, war nur zu erklären, durch seine etwas naive Auffassung der Politik, deren unvermeidliche Schaftenseiten und Unreinheiten er überhaupt nicht sali.“ Also■ so lieblos waren wir doch nicht! — Die Redaktion überoimmt keine Verantwortung bezüglich des Kaschrns im Annoncenteile nnd ist es Sache der Leser, sich zu informieren. במקום הזמנות יוסף בא־־באש ורעיתו מתכבדים בזה להוריע כי בעהשי״ת הגיע תור כלילת בננו הבחור החתן המהולל כמר יואל נ״י עם ב״ג הכלה הבתולה המהוללה מרת פ י ג א תחי׳ ממיעלניצא החוסה תהי׳ אי״ה בשטו״מ ביום ו׳ עש״ק ס׳ וינש, ו׳ טבת תרפ״ח (30 דעצעמכער 1927) בעיר מיעלגיצא. Telegramm-Adresse: Barbasch, Mielnica (bei Borszczow) Gratulation שבןן bei Barbasch, II., Perinetgasse 2/2 Verläßlich כשר Wein prima Qualität E11 gros — E11 detail Erhältlich bei Weinhandlung Josef Reiobfeld Nove Zamky, Komornergasse Spezialität Carmel Palästina Weine. ב״ה Die vollkommene Verläßlichkeit des Herrn Josef Reichfeld hinsichtlich 1סעזר*\יר otoht •außor Zwölf01. Nove Zamky, יום ד׳ פ׳ ויצא תרפ״ח לפ״ק. יוסף מאיד טיעגסרמאנן אב״ר רפה יצ״ו. MEHL ש״י״פסח Unter Aufsioht der Zentralleitung des Verbandes der jugoslawischen orthodoxen Gemeinden wird ein größeres!Quantum Mehl für Mazzes erzeugt. Gemeinden oder Mazzesbäckcr, die darauf reflektieren. wollen ihre Anmeldungen :an Herrn Hermann Deutsch, Subotica (Jugoslawien). Präses des Orth. :Gemeindebundes, richten. Konkurs. Die Schulkommission der Sereder orthodoxen israelitischen Gemeinde eröffnet den Konkurs zur provisorischen Besetzung eines Lehrerpostens an der israelitischen Volksschule für sofortigen Eintritt. Konkurrieren mögen dieplomierte Lehrer oder Lehramtskandidaten, die der literarischen slowakischen und deutschen Sprache vollkommen mächtig und außerdem zum Unterricht in der Religionslehre befähigt sind. Gehalt wird im Uebercinkommen festgesetzt werden. Gesuche sind bis zum 28. Dezember 1927 an die Schulkommission der israelitischen Kultusgemeinde Sered nad Vahom — mit Zeugnissen belegt — einzureichen. Sered am 2. Dezember 1927. Die Schulkommission. ווווווווווווווווווווווווווווווווווווו:ווווווווווווווווווו₪וו₪וווווווווווווווווווווווו1וווווווווווווווווומי Einzige orthodoxe Konditorei 1 ן mit ständigem כשר משגיח i | 1 תחת השגחת הרב הג׳ דבית הכנסת ״תלמוד תורה״ ן Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner H. Schenk I 1 ISRAEL VORTREFFLICH | E n-gr os-A b gab e: — Wien, II., Obere Augartenstrasse 52, Tel. 4414־8־ § § En-detail-Abgabe Cafe und Konditorei: I Wien, II., Leopoldsgasse Nr. 22* Telephon 46-3-90 | §§ Die grösste und hygienischeste mit allem Komfort ein- Ü gerichtete streng כשר Konditorei-Separate Abteilung für S 1 כשר Oblaten - חתונות סעודות כרמצות und sämtliche I Festlichkeiten werden feinst, prompt in und ausser s Ü Haus billigst ausgeführt. illllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllH taunend billig und^schoii liefert alle Gattungen Drucksorten in allen Sprachen für Kultusgemeinden, Vereine, Geschäfte und Private die weltbekannte Firma AMU IHEUFELB3 Kosmos-Druckerei- Kunstanstalt GALA HTA. (G. S. ß.) Bitte um Einholung meiner.allerbilligsten Preisofferte. Leistungsfähigste, mit elek- H Gegründet im Jahre 1889. 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Selber ist seit längerer Zeit in einem großen Geschäftshaus •als Korrespondent tätig. Ein fescher und netter Mensch. Briefe unter ״Hoffnung“ an die Redaktion. mit Universitätsstudien sucht Einheirat in achtbare konservative Familie, am liebsten Wien. Zuschriften unter ״Jüdisches Leben“ an die Bratislavaer Administration. ü in i i I., Seitenstetlengasse 2 XI., Zentralfriedhof neben dem I. Tor J: Telephon 98-0-85 u. 68-1-28 Lieferung auch in die Provinz ~ tiAAAAAAr L Maturavorbereitung Die Einschreibungen in den Handelskurs haben begonnen. — Nachmittag von 2 bis 4 Uhr. Gymnasium und Realschule. Sicherer Erfolg Sämtliche Handelsvvissenschaften Englisch und Französisch mit tfniversiiäfsprüfung Dr. Wundermann und Bojko geprüfter Lehrer für Handelsschulen und Akademien II., Pfeffergassa 1 Selbständige Köchin im Häuslichen mithelfend findet in orthodoxem Hause Dauerstelle. Zuschriften an P. D. an die Wiener Administration. ב״ה שו״ב und בעל תפלה für Gorizia (Italien) per sofort gesucht. 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S Unter Aufsicht der Adas Jisrqel (Schiffschul) Eigentümer und Herausgeber: Dr. Joel Pollak, Wien, II., Leopoldsgasse 26. — Verantwortlicher Redaktehr: Otto Stern, Wien, II., Haäsgasse 8. — Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz. Bratislava. — Ijpick: Druckerei- und Verlags-A.G. Ig. Steinmann, Wien, IX.. Universitätsstraße 6. Iw--, כשר Streng orth. כשר Wien, £1., Grosse Schiffgasse 6. Unter Aufsicht der Adas Jisroel (׳Schiffschul). Tag Tebeth Dezember B. Mezia Sonntag 1. 25. 60. Montag 2. 26. 61. Dienstag 3. 27. 62. Mittwoch 4. 28. 63. Donnerstag 5. 29. .־64 Freitag 6. 30. 65. Samstag 7. 31. 66. Adas Jisroel, Wien. Gebetstunden in der Zeit vom 29. Kislew bis 6 Tewes'5688. Freitag, den 29. Kislez Mincha 12-30 uhr, 4 קבלת שבת u1!r, 410 לכו נרננה Uhr. ־ש״ס חנכה Morgengebet 7 und 9.30 Uhr, Minchah 12.15 und 3 30 Uhr. 4.45 :מוצש״ה Uhr. An Wochentagen Morgengebet 6.40 Uhr. Minchah 4 Uhr. An jedem ש״ק, mit Ausnahme wenn im Bethause eine ירשה ist, hält Se. Ehrwürden Herr Oberrabbiner Fürst im Beth-Hamidrasch der Adas Jisrol um 11.30 שיעור Vortrag.