Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 13 (1927)
- Issue
- 47-48 (23.12.1927)
- Date
- 1927-12-23
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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•Nr, 4.7/48 JÜDISCHE PRESSE -V --... --v;. .... . Seite 293 Die Studenten-Ausschreitungen in Rumänien. Buß- und Fasttag aller ]jüdischen Gemeinden. -4- Auswärtige Interventionen. — Die Maßregelung der Schuldigen. Ein Manifest der siebenbürgischen Juden. Die drei Zentralorganisationen der siebehbiirgischen Juden veröffentlichen ein Manifest, das!ungefähr folgenden Inhalt hat: Im zehnten Friedensjahre!Rumäniens hat die ׳Regierung die Veranstaltung eines Kongresses •gestattet und unterstützt, dessen Programmstandpunkt auf die Unterdriickimg der nationalen Minderheiten abziclt. Während die Regierung das Machtgefühl der Studenten steigerte, unter- ,lief! sie es, die öffentliche Ordnung zu schützen. So konnte es kommen, daß die entsetzlichen Strafhandlungen unter den Augen der Polizei- und ׳Militärkräfte verübt wurden, ohne daß deren Verhinderung auch nur versucht wurde. Diese tragischen Ereignisse sind die logischen ׳Folgen eines Systems. Tausende von Flugschriften, die zu Raub und Mord aufhetzten, den Geist der Gehässigkeit atmende Vorträge von Universitätsprofessoren, verpesten die Seele ■der Studentenschaft. An den Universitäten gibt es kaum noch jüdische Studenten, und auch die dort noch geduldeten ■sind durch Terror an der Fortsetzung •ihrer Studien behindert. Dieses System würdigt die jüdischen Studenten zu wehrlosen Staatsbürgern zweiter Güte in den Augen der Jugend oder zu vogelfreien Menschen herab. Früchte dieses Systems sind die Entweihung von •Heiligtümern, die Schändüng von G-tteshäusern, die Verheerung von Privatvcrmögen, die Gefährdung der Lebenssicherheit der jüdischen Bevölkerung. י Vor G-tt und der Weit protestieren wir mit lauter Stimme gegen die Verletzung der Heiligtümer unseres Glaubens und gegen die planmäßige Verfolgung •der Juden- •heit. Wir fordern die exemplarische Bestrafung der Urlieber der judenfeindliehen Kundgebungen. Wir fordern die Verwirklichung der verfassungsrechtlich gewährleisteten volklichen, religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Rechte.!Unterschrieben ist das •Manifest von den Oberrabbinern Dr. Matthias ßisler, Dr. Josef Fischer, Dr. Hillel Kohn und dem Präsidenten Salornon S. Ullrnanu. Die erste Buße. Kultusminister Lapedatu hat den Vorstehern der Klausenburger Synagogen persönlich anderthalb Millionen Lei als Vorschuß für die ersten Wiiederherstellungsarbeiten bewilligt. Die Feststellung der Schäden in Großwardein und Klausenburg. — Der Sturm auf die Synagogen. . Die zur Feststellung der Schäden eingesetzte ׳Kommission hat allein in ׳Klausenburg einen Schaden von 60 Millionen!Lei festgesetllt. Der Schaden in Großwardein soll diese Summe noch übersteigen, ln Klausenburg hat die im ׳Zentrum der Stadt gelegene Königin-Maria-Straßc besonders gelitten. ■Das Cafe Metropol wurde vollkommen zerstört. Demoliert wurde auch ׳die Filiale der Banca Marmorosch,;Blank & Co.. Von den größeren Geschäften erlitten die Seidenwarenhandlung Eugen Szabo, die Firma David Schwarz •und die Sporthandluiig Deutsch die größten Schäden. 111 der!König-Ferdinand-Straße •blieb kein einziges jüdisches Geschäft unversehrt. Der große Tempel bietet ein Bild der Zerstörung. In der Miihlgasse wurden die beiden jüdischen Gotteshäuser, sowie mehrere jüdische Pri- .varwohuuugen zerstört.. Im ganzen von Juden bewohnten Viertel hausten die Studenten wie' Vandalen. Zum :Schluß wurde noch die Synagoge in der Kelemen-Mikes- .Straße gestürmt, ln allen Synagogen wurden die Tempelgerate auf ׳die Straße geschleudert und angeziindet. Einer der jungen •Studenten zündete eine Thorarolle, auf langer Stange an •und trug sie als eine Art Fackel bis zun! Ge- •bäude •des jüdischen Lyzeums, •das das letzte Ziel der .:Zerstörungswut war. Erst •gegen 9 Uhr abends trat allmählich Ruhe ein. Ueber Großwardein liegen detaillierte :.Meldungen über •die Schäden noch nicht vor. Die Zeitung :,Dreptatea“ beziffert den Schaden mit 500 Millionen Lei. ״Pest er Lloyd“ veröffentlicht die Schilderung eines .Augenzeugen der Zerstörungen in Großwardein. Er berichtet unter anderem: Das traurigste und empörendste• Bild der rohen Verniohtungswut stellen die drei Synagogen ■dar: der sogenannte Zion-Tempel, der Tempel der orthodoxen ׳Gemeinde und die neue Synagoge auf der Teleki- Straße, diese drei G-tteshäuscr weisen nur noch die nackten!Mauern auf. Man warf die Bänke auf die Straße,, zerriß die Thora rollen, warf sie auf die Straße und beschmutzte!in der gemeinsten Art die G-tteshäuser. •Den Gipfel des Vandalismus erreichten einige hundert Studenten, die sich mit einer Anzahl geradezu w.ild.gewordener Studentmicn auf dem Bern-Platze versammelten, dort die Thorarollen aufhäuften und anzündeten, worauf dann die Studenten und die Studentinnen einen Tanz um das Feuer begannen. Einzelne!hüllten sich in geraubte Gebettücher und die jungen Mädchen setzten sich die Kronen der Thorarollen auf ihre ׳Köpfe. Wer diesem entmenschten Treiben zugesehen hat, wird es Zeit seines Lebens nicht vergessen und immer als eine •der grauenhaftesten Entartungen der menschlichen Leidenschaften in der Erinnerung bewahren. Die Behörden versuchen, die Sache soweit wie möglich zu vertuschen. •Die ׳Bevölkerung wird durch Terror eiligeschüchtert. Es wagt sich auch kein Bürger auf •die Straße, und es •ist fraglich, ob die Mitglieder der jüdischen Gerneinde, die, ihren religiösen!Bräuchen Folge leistend, jetzt wegen der Entheiligung ihrer G-tteshäuser trauern, die vorgeschriebenen Begräbnisfeierlichkeiten für die profanierten Thorarollen, die für ׳Dienstag in Aussicht genommen wurden, auch durchführen werden׳. Das rumänische Parlament bewilligt zehn Millionen. Lei für jüdische Kultuszwecke. Das rumänische Parlament hat den Antrag des jiidisehen Abgeordneten •Dr. Fildermann, einen Betrag von zehn Millionen Lei für Zwecke des jüdischen Kultus •in den!Haushalt cinzustellen, angenommen. Ministerpräsident Bratianu hatte den!Antrag befürwortet. Kultusminister Lapedatu hat die zerstörten Synagogen gesehen. Kultusminister Lapedatu äußerte sich einem Vertreter der ״Dimineatza“ gegenüber: Ich habe die •zerstörten Synagogen gesehen und war entsetzt. Die Unruhestifter haben vandalisch •gehaust. Ich habe den Vertretern des mosaischen Kultus versprochen, •daß ein großer Teil der Kredite, die für die Entschädigung •vorgesehen sind, zum Wiederaufbau der zerstörten Synagogen verwendet werden wird. Ich werde •im nächsten Ministerrat über das Entsetzliche, •das ich gesellen habe, •Bericht erstatten. Unterstaatssekretär Tatarescu soll die Pogrome arrangiert haben. Bukarest, 11. Dezember. (J. T. A.) Der Professor an der Klattsenburger Universität, Giulca, veröffentlicht׳ im ״Adeverul“ einen Artikel über die Studentenunruhen, in welchem er gegen den Unterstaatssekretär im Innenministerium, Tatarescu, ■die schwere Anklage■ erhebt, .,die Schande Siebenbürgens“ in allen Einzelheiten selbst nrgänisiert zu haben. Tatarescu habe den Schauplatz der U11ruhen erst verlassen, als bereits alles vorbei war. Professor Giulca erklärt, daß Studenten, die am Kongreß in Großwardein teilgenommen haben, ihn versichert hätten, daß sie selbst gehört haben, wie die ׳Polizisten an die Studenten die Frage richteten, wann die Sache eigentlich losgehe. Er, Giulca, selbst sei Augenzeuge gewesen, wie ■die •Klausenburger Behörden den Ausschreitungen in aller Gemiitsruhc zusahen. Giulca habe einen jungen Mann, •der das Schaufenster eines Geschäftes mit einer eisernen Stange : einschlug, zur Polizei gebracht: der Täter wurde sofort freiu'elassen. Dies sei ein Beweis •dafür, daß die Unruhen und Verwüstungen von •höherer Stelle organisiert wurden. Im rumänischen Senat erklärte der Klausenburger Universitätsprofessor Beila, er habe mit eigenen Augen gesehen, wie sechs. Synagogen demoliert wurden. Jüdische Wohnungen seien ausgepllindert und •die Möbel in den Fluß geworfen worden. Beila erbot sich, Lichtbilder •des studentischen Vandalismus vorzulegen. Unter den Exzedenten Zum •Nächsten sieht. Ist •er aber ׳arm, so mag sehen, sondern er schämt sich vor ihm. * er ihn nicht Aus dem Midrasch. Kap. L. 23. Aber der Oberste der Schenken erinnerte sich nicht an Josef, und er vergaß ihn. Der Sinn dieser Worte ist dieser: Der Oberste der׳ Schenken hat dich ycrgessen, allein ich habe dich nicht vergessen, spricht G-tt. Wer hätte von Abraham und Sarah, welche schon alt waren, erwartet, ׳ihnen■ werde noch ein Sohn geboren werden? Wer hätte •erwartet, daß Jakob, welcher nur mit «einem Stabe über den. Jordan ging, sich so ausbreiten und •reich werden ..würde? Wer ,hätte erwartet, daß Joseph, über den so viele Drangsale kamen, einst noch König werden würde? Wer hätte erwartet, daß Moses, der in den Fluß geworfen wurde, noch •das werden würde, was er •!geworden? Wer ׳hätte erwartet, daß von •der Proselytiii Ruth einst das Königtum Israel hervor gehen, wird? Wer hätte erwartet, daß David noch ein König bis zum Ende ■׳der Geschlechter werden würde? Wer hätte erwartet, ■daß Jehojakon aus dem Gefängnisse hervorgehen würde? Wer hätte erwartet, daß Chananja, Miaschel und Asarja ,unverletzt aus dem Feuer hervorgehen würden? Wer hätte erwartet, daß ׳G-tt die Israleiten in •den Tagen Hamans ׳.-retten würde? Wer hätte erwartet, daß die Exilierten noch zu hohem Ansehen kommen würden?!Wer hätte erwartet, ■daß G-tt die verfallene Hütte Davids wieder anfrichten würde, wie es heißt Am. 9. II.: ״An diesem Tage richtete ich auf die verfallene Hütte Davids.“. Wer würde erwarten, daß •die ganze Welt in •der messianischen Zeit einen Bund!bilden wird, wie es heißt Zephan 3, 9: ״Alsdann wende ich den Völkern •zu reinen Lippen, daß sie alle den Namen des Ewigen anrufen, ihm dienen eihmiitiglich!“ . * Und der Hunger war "auf der Oberfläche der Erde. Kap. LII. 6. •Es wäre doch genügend gewesen,• wenn die Schrift gesagt hätte: Auf der Erde, warum heißt es: Auf der Oberfläche der Erde? Um di?׳ damit zu lehren, sagte Rabbi Samuel bar ׳Nachmann, daß die Hungersnot sich zuerst bei den' Reichen ־ fühlbar machte. Istder Mensch reich, so hat •er ein freudiges Gesicht, wenn er seinen Und die zehn Brüder Josefs zogen hinab nach Aegypten. ׳Kap. 1LM. 3. Es sollte doch eigentlich heißen: Die Kinder ׳Israels? Allein׳ sie hatten •sich früher nicht britderlieh gezeigt und hatten, ihren Bruder verkauft. Nachher aber bereuten sie es und sprachen: Wenn wir nach Aegypten hinabzlehen, so wollen wir unseren Bruder seinem Vater zurückführen. Als ihr Vater sie hieß nach Aegypten hinabzuziehen, nahmen sie sich ■alle vor, den Josef wiederzubringen. Daher werden s!ie hier als Brüder Josefs bezeichnet. Und noch einmal so viel Geld nimmt mit euch und das Geld, das sich wiedergefunden — und eueren Bruder. Kap. LII. 12 u. 13. Jakob sprach zu •ihnen: Hier habt ihr Geld, Geschenke und euren •Bruder, braucht ihr sonst noch etwas? Jawohl, antworteten sie, dein Gebet wünschen wir. Wenn ihr dieses wollt, erwiderte er, so gebe euch G-tt der Allmächtige,!Barmherzigkeit vor dem Manne. Als der Morgen leuchtete: Kap. L1V. 1 bis 3. Rabbi Lövy sagte: Es war einmal ein •Gasthaus, dessen Wirt I nachts aufzustehen, seine Kleider •anzuzieheri und dann zu den bei ihm.׳eingekehrten Fremden •z׳u sagen pflegte: Kommt und tretet euere Abreise an oder ich ■begleite euch; und wenn sie hinausgegangen waren, so kamen Räuber, fielen über sie her •und teilten dann das Geraubte mit ihm. Einmal kehrte •Rabbi Meier daselbst ein. Der Wirt stand des Nachts auf, zog sich , an und sprach zu ihm:‘ ״Komm’ •und mach dich auf •den Weg, ich begleite dich.“ Rabbi Meier antwortete: ״Ich habe einen Bruder, auf den ich warte.“ ״Wo ist er?“ ״In der Synagoge. ״Wie beißt er, ich will gehen und ihn rufen,“ ״Er heißt: ״Ki tow“. Der Wirt schrie nun: •am Eingänge der Synagoge Ki tow, Ki tow! Allein er erhielt von keinem Menschen eine Antwort. Am Morgen machte sich Rabbi Meier' auf den Weg. sattelte seinen Esel ■und schickte, sich zur Abreise an. Dann fragte ihn der Wirt:, ״Wo ist dein Bruder, von dem du gesprochen?“ ״Er, :ist gekommen, denn so heißt es in unserer heiligen Schrift ״Und ]!G-tt, sah (las־ L.ic.ht, daß es gut war“ ki tow.“ .; |s Iniiiiiiiiiiiiigi Grundstück ן Angelegenheiten | | Kauf * Verkauf ■ | Verwaltung | 1 Belehnung | ES betreffend SS | Häuser *Villen! | Güter | j|=j wendet man sich vertrauensvoll an die SS 8= Realitäten-und Verwaltungskanzlei S Dr. jur. Marem Somer ___=_ hätten sich bezahlte Agitatoren befunden. •Er״ Redner, sei überzeugt, daß der Unterstaatssekretär im Innenministerium Tatarescu der Angelegenheit •nicht ,fernstehe.!Die Regierung habe bisher keine Maßnahme gegen die Schuldigen getroffen. Entweder sei sie unschuldig oder sie sei ohnmächtig; in beiden Fällen müsse sie zurücktreten. Bevorstehender Rücktritt des Unterstaatss&kretärs Tatarescu. Zwischen dem Minister Lupu, •der •den Unterstaats- Sekretär Tatarescu wegen •der Vorgänge in Siebenbürgen wiederholt scharf angegriffen hat, ׳und dem Ministerpräsidenten ׳Bratianu ist •eine Verständigung!in dem Sinne erzielt worden, daß während ׳der Weihnachtsferien eine Rekonstruktion ׳des Kabinetts erfolgen und •bei dieser Gelegenheil Tatarescu von •der Regierung ausscheiden soll. Trauertag am 3. Jänner. Die nach rituellem Gesetz vorgeschriebeiie «Beerdigung der aufgefundenen Ueberreste der zerstörten jüdisehen Gcsetzesrollen ist für den 3. Jänner anberaumt worden, an welchem Tage in ganz Rumänien ein Trau e rt a g der Juden abgehalten wird. Ein Fasttag der beßarabischen Juden. «In dem Zuge, in welchem!die Studenten aus Großwardc.in in Kischiriew ■cintrafen, fand man mehrere Reste' von Thorarollen. Die Pergamente wurden׳ gesammelt!und dem Obcrrabbiner Zirelsohn übergeben. Die Reste der Thorarollen werden in •diesen Tagen in •feierlicher Weise auf dem jüdischen Friedhof von Kischinew beigesetzt werden. An •diesem Tage wird die Judenschaft in •Beß- ׳arabien׳ zum Zeichen der Trauer einen Fasttag abhalten. An zahlreichen Eisenbahnstationen •der rumänischen Eisenbahnlinien •liegen Teile von zerfetzten Thorarollen •und Gebetutensilien herum. Sie •stammen!nicht allein ■aus Großwardein, Klausenburg •und •Predeal, sondern auch aus' •sehr vielen kleinen •Städten, in •denen die Studenten ein Halten der Züge erzwangen, um Synagogen und Privat Wohnungen zu zerstören und die Judenschaft!in der schändlichsten Welse zu terrorisieren. Spendet für den der Adas Jisroel, Wien, II., Nestroygasse 11 Jüdischer Humor. Schiedsrichterspruch. Vor dem Schiedsrichter erschien ein Ehepaar, das sich nach zehnjähriger «Ehe scheiden lassen wollte. ״Haben Sie Kinder?“ fragte der Richter. ״Jawohl“, war •die Antwort des Ehemannes. ״Wie viele?“ ״Drei! Zwei Knaben und ein.Mädchen •und wir kommen auch ׳hauptsächlich •deswegen zu ihnen, meine Frau will nämlich zwei Kinder ׳behalten und ich ebenfalls — wir konnten uns •nicht einigen.“ ״Werden Sic sich mit meiner Entscheidung zufrieden geben?“ ״Jawohl!“ antworteten sie beide. ״Nun, so gehen!Sie •ruhig wieder heim und warteil Sie ab, bis Sie ein viertes Kind , bekommen; dann nimmt jeder zwei Kinder und sei zufrieden!“ •Das Ehepaar sah den weisen Richter verblüfft an und ging dann nach Hause. Nach etwa einem Jahre ׳begegnete der Schiedsmann zufällig dem Manne und fragte ihn, ob er sich nun wolle scheiden lassen. ״Herr,“ sagte der Gefragte, ״es geht «leider noch nicht, meine «Frau hat nämlich vorige Woche ״Zwillinge“ ׳gekriegt.“!1: Im Irrenhaus. S t c i n, welcher seinen Freund in der Irrenanstalt besucht: ״Nur sage mir bloß, wieso haben sie dich eigentlieh hiehergebracht?“ 1Be!Sfn: ,;Durch •eine «MeinungsVerschiedenheit. \Ich •habe gesagt, alle •Leute sind meschugge und alle Leute haben gesagt, ich bin meschugge — •und die Majorität hat gestfegt.“ * , Aerztliche Kunst. Arzt; ״Ich erkläre Ihnen, daß das" Rauchen im höchsten Gr׳a׳de schädlich ■ist.“ ״ .. ■Patiem.t: ״Aber wo, piein Großvater «ist ein sehr stärker Raucher «und ist jetztfscbön 89 Jahre alt.“ Arzt: ״־Und.ich sage Ihnen, wenn er nicht geraucht" hätte,'wäre״ er jetzt schon vielleicht 99.“ ,. ׳; f;־/