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Jüdische Presse · 1927-12-02 · 44 (2.12.1927) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
13 (1927)
Issue
44 (2.12.1927)
Date
1927-12-02
Page
– (sequence 5)
Language
German
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JÜDISCHE PEESSE Nr. 44 1©1 Nachrichten. Kg)l Jahrzeitfeier הה״ג סרה זלמן שפיטצער זיל Äm Montag, den 2. Abend חנכה wird anläßliefe der Jahrzeit nach הה״ג מרה זלמן שפיטצער im׳ Beth Hamid rasoh der Adas Jisroel um halb 6 Uhr abends eine דרשה abgehalten. Aus demselben Anlasse gelangen zwei vom Vorstände bestimmte Stipendien für unbemittelte, würdige בחורים, deren Eltern in Wien wohnen und die in einer ישיבה mit besonderem Fle-ißc dem חורה Studium obliegen, zur Vergebung. Gesuche sind bis zum 26. Kislew (20. Dezember) an den Vorstand der Adas Jisroel zu richten. * Wie alljährlich hat auch in diesem Jahre der Vorstand der Adas Jisroel bestimmt, daß der Ertrag für Alioth und der der צדקה zugedachten Spenden am שבת קדש, פרשה וישב הבעל zur Betonung bedürftiger Brüder verwendet wird. Wien, atu 4. Kislcw (28. November) 5688. Der Vorstand der Adas Jisroel. Oelfcntliclie Plenarsitzung des Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Mittwoch, den 30. November fand eine Plenarsitzung des Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde statt. Vor Eintritt in die Tagesordnung hielt der Präsident, Prof. Dr. Plok einen warmen Nachruf nach dem Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde in Budapest, Dr. Lederer. Der Nachruf wurde stehend angehört. Nach der Trauerfeier meldete der Präsident, daß sich durch den Rücktritt des K.-R. Siegmund Bon d i ein Mandat für die orthodoxe Liste erübrige. Auf Grund der Liste wurde Herr Michael Sternfeld in den Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde berufen. Der Präsident würdigt überaus herzlich die ersprießliche Tätigkeit des Herrn Botidi, dem der Dank ausgesprochen wird. Herr Sternfeld wurde bereits für die gegenwärtige Sitzung eingeladen, und wird beim Eintritt in den Sitzungssaal warm begrüßt. Nach Verlesung des Einlaufcs gelangte eine Interpellation der Gruppe der werktätigen Juden in Sachen des allgemeinen Wahlrechtes zur Beantwortung. Die Interpellanten waren von der Bcant- Wartung ihrer Interpellation nicht befriedigt und da die Majorität eine Diskussion hierüber mit Stimmenmehrheit ablehnto, schlug die Gruppe der Werktätigen einen heftigen Lärm. Nach diesem wenig erbaulichen Intermezzo wurden die übrigen Punkte der Tagesordnung einstimmig angeuormnen. Nach diesen Beschlüssen wird die Ucbcrschrcifurig der ursprünglichen Fürsorgepost für die Kohlenaktion von S 8000 mit weiteren S 5000 gutgeheißen, ebenso die Errichtung einer J ugc ndb ib 1 i o t h c k im XX. Bezirk mit dem Anfangsaufwand von S 200. Am Schluß der Sitzung referiert Vizepräsident Dr. Löwenherz über die Bemiiliungen des Präsidiums, geeignete Lokalitäten zur Unterbringung des Jüdischen Museums ausfindig zu machen. Es *wurde mit dem Elisabethheim ein Uebereinkommen getroffen, wonach das erste Stockwerk des Heimes dem Muscum überlassen wird. Referent bittet, hiezu einen Kostenbeitrag von S 2500 zu bewilligen. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß sowohl das Museum wie •die Talmud- Thora-Schule, in deren Räumliokeiten bisher das Museum untergcbracht war, mm in geräumigen Lokalitäten־ eine ihrer großen kulturellen Bedeutung entsprechende Ent- Wicklung nehmen können. Der Bericht wurde einstimmig zur Kenntnis genommen, die geforderte Summe votiert. Die Sitzung, in welcher die freidenkerische Propaganda unter der Jugend für den Austritt aus der jüdischen ״Kirche“ eine einmütige, von allen Parteien scharf betonte Verurteilung erfuhr, ■dauerte bis 11 Uhr nachts und war mit Intercssanteu Debatten aiisgefiillt, über die wir nächste Woche berichten. Gemütliche Zusammenkünfte der Franenhllfc der Adas IsroeJ Wien. Die erste diesjährige gemütliche Zusammenkunft der Fraucnirilfe findet Dienstag, den 6. Dezember um 5 Uhr in den Lokalitäten der Frau Johanna Deutsch, U., Herminengasse 10, statt. Der Lubawitscher Rebbe in Berlin. Rabbi Schncerson, der Lubawitscher Rebbe, traf an! 28. November ׳in Berlin ein, um den Herren, die ihn anläßlich seiner Uebersiedlung aus Sowjctrußiand nach Riga behilflich waren, einen Dankbesuch abzustatten. Er besuchte auch den europäischen Vertreter des Joint Herrn Bernhard Kolm, Eine Petition der ungarischen Judenschaft an das Parlament. Die Vertreter der gesamten Judenschaft Ungarns hielten kürzlich, unter dem Vorsitze des Präsidenten •der Budapestcr Kultusgemeinde, Dr. Alexander Lederer, eine Konferenz ab, in welcher beschlossen wurde, an die beiden Häuser des Reichstages eine Petition zu richten, •in der die Abschaffung des Numerus clausus verlangt wird. Der Vor- .sitzende betonte, daß es für die Judenschaft derzeit kein schwerwiegenderes Gravurrien und kein aufregenderes Problem gebe als-die Skandale ■au den Hochschulen. Die Regierung habe die Pflicht, die Ordnung wiederherzustellen. Die zur Konferenz erschienenen Vertreter der Budapester, Debrecziner, Fiinfkirchrier und Szegediner Hochschulen referierten über die Ereignisse der letzten Wochen. Josef Veszi erklärte, daß ■die Regierung für die Ereignisse au den Hochschulen verantwortlich sei. Die jüdischen Gemcinden mögen in ihrer Petition an die beiden Häiiser des Reichstages gegen die Gesetzwidrigkeit Verwahrung einlegen und die Verantwortung der Regierung feststaljen. Sodann erschienen der Vorstand der Budapcster israelitischen Kultusgemeinde, Dr. Alexander Lederer, und Reichstagsabgeordnetcr Dr. Geza Deszi beim Kultusminister Grafen Klebeisberg, um ihm diesen Beschluß der Konferenz mitzuteilen. Der Empfang war um halb 4 Uhr nachmittags zu Ende. Nach der Audienz erklärte Doktor Lederer, c|er Minister habe das Versprechen gegeben, daß er über alle Mittel verfüge, um die Ordnung au den Hochschulen wieder herzustcllen. Er halte seine .bisherigen Erklärungen aufrecht und sei überzeugt, daß die Skandale vorüber seien. Plötzlicher Tod des Präsidenten der Budapester Kultusgemeinde. Pr. Lederer begab sich aus dem Unterrichtsministerium ׳in seine Wohnung, dort wurde er von einem Un- Wohlsein befallen uud um 5 Uhr trat unerwarteterweise sein Tod ein. Die Aerzte stellten fest, daß er einem Herzschlag erlegen sei, — Der tragische Tod von Dr. Lederer . Seife 273 erweckt in allen Kreisen der ungarischen Judenheit die lebhafteste Teilnahme, Landeskonferenz des Machslke Hadaß-Vereins ln Ungarn. Sonntag, den 4. Dezember findet in Salgotarjan dic Landeskonferenz des Machsike Hadaß-Vereins mit einer reichhaltigen Tagesordnung statt. Der Vizepräsident der orthodoxen Landeskanzle! in Budapest und der Numerus clausus. Auf Grund einer Budapester Zcitungsmeldung haben auch Wiener Blätter die Nachricht gebracht, daß der Vizepräsident der orthodoxen Landcs'kanzlei in Budapest Herr Hartstein im Kultusministerium der Meinung Ausdruck gegeben hätte, daß die orthodoxen Juden nichts gegen den Numerus clausus einzu wenden hätten. Herr Hartstein dementiert diese Meldung aufs entschiedenste. Oberrabbiner Fuchs 111 Bukarest tätlich insultiert. Oberrabbiner Fuchs (Großwardein) weilte vorige Woche gemeinsam mit Oberrabbiner Wcsel (Torda) in Bukarest. uni wichtige Jüdische Angelegenheiten in den verschiedenen Ministerien zu erledigen. Als sie ihr Hotel verließen, wurden sic von cuzjstischcn Studenten überfallen lind vor schweren Mißliandlugen nur durch das Hotelpersonal geschützt. ׳ Gute Tabakernte in Palästina. (J. T. A.) Aus der Kolonie Rosch Pinaii wird ■mitgcteilt, daß die Tabakernte in diesem Jahr ׳besonders ׳gut war. Wegen des Verkaufes werden mit ägyptischen Firmen Verhandlungen gepflogen; die Angebote der Käufer ■scheinen zufriedenstellend zu sein. Rabbi Mendel Cohen זצ״ל. . . Das frühere aschkenasische Mitglied des Rabbinates in Kairo, Rabbiner Mendel Cohen זצ״ל ist diese Woche einer langwierigen Krankheit erlegen. Kurz vor seinem Tode siedelte er nach Haifa über und fand dort seine letzte Ruhestätte. Mit Rabbi Mendel Cohen ist eine der markantesten Gestalten der Kenessijoh Gedauloh dahingegangen. Wer ihn kannte, der wußte, daß er schon Jahrzehnte vor der Gründüng der Agudas Jisroel den Zusammenschluß aller orthodoxen Rabbonim propagierte. Er war der eigentliche Initiator der berühmten Krakauer Rabbinerversatnmlung und hat späterhin durch Kauf ein Grundstück in Jerusalem erworben, auf welchem ein Heim für hervorragende Thoragelehrte geplant war, die sich ausschließlich dem Studium des Opferdienstes widmen sollten. Mit der ihm eigenen Klugheit und Energie vertrat er auch dieses Projekt bei der Kenessijoh Gedauloh in Wien. Eine Reihe von Werken aus seiner Feder zeugen von seinem tiefgründigen Thorawissen. Sein Haus bildete für den europäischen Juden, der nach Kairo kam, eine Oase in der Wüste. Man fühlte sich angesichts der Gastfreundschaft, die in einem echt jüdischaschkenasischen Rahmen jedem zuteil wurde, in sein cigcnes Heim versetzt. R. M. Cohens letzter Wunsch, in Ercz Jisroel zu sterben, is tnun in Erfüllung gegangen E |0»BBB1aBHBBBBBHnSBBBHBB»BfflBHBBBfflBHaHBBfflfiBBBBBBHIIBBBBBBBBBlBBBBBBBBBBBBBH»J1aBBBBJS B § i 'Tsche-chosl׳owakei ׳׳s &C!3BBBBBBBBBBflBBBBBBBBBBBBBBBBBBBlBBBBBBBBBBBBBflBBBBBBBBBBBHBBBBBBBBBBBBBB1aBBBBfi? פתיחה an der Bratislavaer Jeschiwoh. Eine stattliehe Anzahl von Bachurfm und zahlreiche Gäste füllten am 25. Marcheschwan die berühmte Prcßburger ״Schiurstube“, •um der feierlichen Eröffnung des Winter-? D ז beizuwohnen. Es war ein erhebendes Bild, wie die Schüler der ישיבה dicht aneinandergedrimgt lind um sie mancher Vater, der seinen Sohn zur ישיבה gehen ■läßt und Freunde des Thorastudiums aus allen Gesellschaftskreisen der Eröffnungsrede des ehrwürdigen Jcschiwohleiters, Sr. Ehrw. Herrn Oberabbincr Schreiber, ■der, von Mitgliedern des Rabbinates, einigen rabbinischen Gästen und dem Gemaimlepräses umgeben, auf dem Altnemor stand, lauschten. Die דרשה bewegte sich in Gedankengängen, die mit diesem Anlaß zusammenhingen und die Talmjdim zu ausdauerndem Lernen und frommer Lebensführung anregten. Tempel- und Schule-Einweihung in Kosicc. Aus K 0sicc erhalten wir den folgenden Bericht; Am 25. Marschesohwan wurden die beiden neuen Prachtbauten der hiesigen orthodoxen Kultusgemeinde — der Tempel ׳und die Talmud Thoraschulc — .in feierlicher Weise ihrer heiligen Bestimmung übergeben. Beide Gebäude sind Meisterwerke ihrer Art und gereichen der Kaschauer Gemcinde zum Ruhme. Die Gemeinde sowohl im ganzen als auch jedes einzelne ihrer Mitglieder haben ungemein große Opfer gebracht, um dieses Werk zustande kommen zu lassen. Dafür hat aber auch die Gemeinde Institutionen erhalten, wie sic des Ansehens •der zweitgrößten orthodoxen Gemeinde des Landes würdig sind und wie■ ■sie als Voraussetzung für jede weitere Arbeit zur Befestigung und Vertiefung der orthodoxen■ Idee in einer großen, Gemeinde wie die unsrige' schon längst als notwendig empfunden wurden. Dies wird am besten bewiesen durch den starken Besuch des neuen בית הכנסת (neben •dem alten, das unvermindert in Gebrauch bleibt) und die Freude, welche die Schuljugend au dern neuen, allen Anforderungen der mo~ dernen Schulbau technik entsprechenden Lchrhaus hat. Obgleich der Tempel bereits benützt wird, fand der offizielle העוד und die ,סעודת מצור erst jetzt statt. Voran ging eine Fstsitzung der Gcmeindeleitimg. Hierauf versammelten sich die Gemeinde und viele Gäste von auswärts im Tcmpcl, der bis auf den letzten Platz besetzt war. Sr. Ehrw. Herr Oberrabbiner Salomon Brach hielt vor dieser imposanten Festvcrsammiung eine eiusliindigc gediegene, auf geistreiches מגירות und eindringliches דברי מוסר aufgebaute דרשה» in welcher er die Gemcindemitglieder zu לימור החוה״ק aneiferte. Dem Maariw-Gebete folgte ein schön arrangiertes Bankett für 300 Personen, an dem cs an vorzüglichen Speisen wie an רברי תורה und eindrucksvollen Reden nicht mangelte. Außer unserem Herrn Oberrabbiner sprachen die Herren Rabbiner Sam. Jungreis z, Sam. S c h i c k I e r, Aron G 1 ii c k, Berii B a y e r n, Desider Goldstein, Ernst Weisz und sehr wirkungsvoll Herr Ludwig Wiesenberg. Mit den üblichen Gesängen der beiden Kantoren mit ihrem Chore schloß die ,סעידה של מצוד in gehobener Stimmung. Jüdische Mädclienerzielum״ in Kosice. Im Zusammenliang ■mit einem tragischen Fall richtete der Rosch iBcsdiu der Kaschauer orth. Gemeinde, Herr Rabbiner Samuel Engel aus Radomysl einen viclbcrncrkfon Aufruf an die Gemeindcmitglieder, in welchem er die Töchtererziehung eindringlich behandelt. Er fordert die orthodoxen Eltern {7 .. .כ• sich an Ihrem Geld, G/ZC V6Tsündigen zuenn Sie Pelze ein• kaufen, ohne sich von unsei'en billigen Preisen za überzeugen / Riesige Auswahl in allen Pelzgatiungen Vsrkaufi en gros, en detail! Reparaturen werden schnell und billigst durchgeführt! Parisienne Felzwareniiaus Bratial&wa, Kristinengasse Nr. f KolbeivPalais Samstag gesperrt! auf, ihr Augenmerk auf dieses vernachUiS'sigte Gebiet des jüdschen Lebens zu 1'chten und aut das strengste darauf zu achten, •daß die jüdischen Töchter nicht u-,».jüdischen Einflüssen ausgesetzt werden. Die Eltern müßten dafür sorgen, daß ihre Töchter!beizeiten ■an Züchtigkeit, besoheidcue Zurückhaltung und jüdisch-religiöse Lebensauffassung gewöhnt werden, damit sie nicht zu ihrem eigenen Unglück und ihrer Eltern Kummer in' den Strudel der verderbenden Vergnügungssucht gerissen werden. Der allseits verehrte Radomysler גאון hält ■diese Frage für so entscheidend wichtig, daß er empfiehlt, die Elter n, di c in dieser Beziehung :ihre Pflicht vcr'nachlässigen, aus Verbänden und Vereinen au sz u s c hl i e ß e 11. Der Aufruf hat auf ׳alle Schichten der Judenschaft in Kosice tiefen Eindruck gemacht. (Anmerkung der Redaktion: Es darf bei dieser Gelengheit nicht unerwähnt bliben, daß unsere Leitung ־ seit Jahr und Tag auf dieses eminent wichtige Gebiet orthodox-jüdischer Gegenwartsaufgaben hinweist und zweckdienliche Abhilfe fordert. Die von der Agudas Jisroel eingeleitete Bewegung zur Gründung von Agudas-Jisroel-Frauen- und Mädchengruppen, in denen unsere Töchter nach den Weisungen der rabbinischen Autoritäten planmäßig für die Pflege der echten jüdischen Lebenswerte, für die Hochhaltung des Thorawesens und für die Betätigung der Thoramoral bcgeistert werden, zeigt allenthalben die besten Resultate auf. Auf Grund der bisherigen Erfahrungen sollte endlich aucli in Kosice uud wohl von dort aus auch in den anderen Gemeinden der Ostslowakei der unverzeihlichen Gleichgültigkeit ein Ende bereitet und die Gründung von Agudas Jisroel-Frauen- und Mädchenngruppcn schleunigst in Angriff genommen werden. Den Eltern muß in ihrer Olmmacht und in ihrer Ratlosigkeit Beistand geleistet werden, wenn nicht ein jeder, der auch angesichts der betrübendsteil Erscheinungen noch untätig abseits steht, zum Mitschuldigen werden soll, an dem Verfall des jüdischen Hauses und der jüdischen öffentlichen Moral. — Braun.) } Großes Aguda-Meeting für Frauen und Mädchen in Nitra. Als erste Veranstaltung der jüngst gegründeten Agudas J i s r 0 e! ־ F r a ׳u e nundMädchen ■gruppe in Nitra findet Sonntag den 10. Kislew (4. Dezember) eine große Versammlung der orthodoxen Frauen und Mäddien statt. Auf Einladung des provisorischen Komitees entsenden auch die Bratislavaer Aguda-Frauen- und Mädchengruppen eine hervorragende ■Delegation zu dieser Versammhing, deren Mitglieder das Wort erg! elfen werden, lim die Bestrebungen und das Arbcilsprognunm der orthodoxen Frauenbewegung zu erläutern. Die gesamte Judenscljaft in Nitra sieht dieser Versammlung als erstem Zeichen ■der organisierten Aktivität der Nitraer orthodoxen Frauen im Dienste der religiösen Ideale ■des Judentums!mit Spannung entgegen. Wir machen auf diese Versammlung besonders aufmerksam, weil dadurch auch den jüdischen Frauen und Mädchen in den N a c h b a r g e m e i n d e n von Nitra willkommene Gelegenheit geboten werden soll, sich mtt den Bestrebungen der Agudas Jisroel und den Aufgaben vertraut zu machen, die der Frauenwelt bei der Erhaltung der altjiidisd1c!1 Ideale in unserer Zeit zufallen. חיכיך הבית in Dun. Streda. Man ׳berichtet ■uns ans Dun. Streda: Wie eine Oase in der Wüste nahm sich inmitten der ■bewegten Gemeindekämpfe das ■schöne friedliehe Fest aus, das am letzten ש״ק ס׳ חלמת im neuer.bauten Hanse des Herrn Arnold Stern gefeiert wurde. Das חינוך הבית fand ini Rahmen einer סעודה שלשית unter Teilnähme von zahlreichen Gästen aus aller! Kreisen der Gemeinde, der תלמידי חכמים und der נטירי קרטנא Statt. Selbstverständlich wurde aus diesem Anlässe viel די חורה gesprochen. Der Hauptredner war R. Mordediai Grünba u in, der im besonderen rühmend hervorhob, daß der בעל הבית In seinem Hause ein Zimmer zur uncptgeltliehen Aufnahme von zwei TI בחורים לומדי bestimmt habe, Herr Stern dankte gerührt für die dargebrachten Glückwünsclie in einer geistreichen Rede. Am Abend waren die Gäste abermals bei einer fröhlichen מלוה רמלכא bl bester Stimmung vereinigt. ־

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