Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 13 (1927)
- Issue
- 39 (7.10.1927)
- Date
- 1927-10-07
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 39 JÜDISCHE PRESSE Seite 247 einem Gebete fiir das Wohl der Republik, des Präsidenten, der Behörden und der Gemeinde schloß er seine mit großem Beifall und Begeisterung aufgenommene Rede. Hierauf wurde die neue Thorarolle unter einem ׳festlich geschmückten Baldachin von dem Spender Herrn Kasriel getragen und von der ganzen Gemeinde mit großem Jubel begleitet, in die heilige Lade ,gestellt, wobei von Herrn Rabbiner Klein eigens für diese Gelegenheit verfaßte sinnreiche hebräische Gesänge rezitiert wurden. Zur Hebung der weihevollen Stimmung hat der erst seit kurzer Zeit bei der Gemeinde auch als Kantor fungierende Herr David Reinherz durch die mit einem vorzüglich einstudierten Chor schön vorgetragenen Psalmen sehr beigetragen. Diese Doppelfeier im Tempel fand ihre Fortsetzung im Hause des generösen Spenders des ר תורה D D Herrn M. Kasriel, auf dessen Einladung sich fast samtliehe Gemeindemitglicder, und eine große Anzahl ■seiner persönlichen Freunde zu der großartig veranstalteten Seudoh schel Mizwoh einfanden. Das festliche Mahl wurde durch die von den anwesenden Verwandten des Herrn und der Frau Kasriel gehaltenen gediegenen Tischreden gewürzt. Es sprachen noch wiederholt die Herrn Oberrabbiner Seidel, Herr Rabbiner Klein, ׳Herr Adolf L e i m d ö r f e r u. n. m. Der ebenfalls als Gast anwesende Herr Oberkantor Max Preßburger aus Galanta verstand es, durch seine vorzüglichen Gesangsdarbietungen die Stimmung zu heben und die gemütliche Tischgesellschaft ■bis in die späten Nachtstunden beisammenzuhalten. Syuagogeneinweihuug in Zlate Moravce. Aus Z1 a t e Moravce wird uns berichtet: Am 16. August feierte die hiesige a׳ut. orth. Gemeinde die ■Einweihung ihres neuerbauten Tempels. Dieser Tag war für unsere Stadt und ihre Umgebung ein wahrer קיר, השם. Es waren erschienen außer den Gemeindemitgliedern und׳ zahlreichen Gästen aus anderen Gemeinden die ehrw. Herren Rabbiner aus Nitra, Oslany, Sarluhy und Vrable, Deputationen aller umliegenden קהל1ת sowie die Geistlichkeit und die Behörden vollzählig. Herr Rabbiner Schwarzstein aus Vrable hielt •im alten Bethause die Abschiedsrede. Darauf wurden die ספרי תירה vom ■Bethause unter einer חופה mit Musik- ■begleitung zum neuen Tempel getragen. Dort hielt vor dem Eingänge Herr Dr. T ö r ö k eine Ansprache in slowakischer Sprache, worauf der B e z ■i r k s 11 a ■u p t ■m a n n den neuen Tempel öffnete. Nach Verrichtung der üblichen הקפות folgte die meisterhafte ׳Einweihungs-Tiד ר ש des 1Herrn Oberrabbiners Schlesinger, welche die nach Hunderten zählende Zuhörerschaft begeisterte, und die die formvollendeten und inhaltsreichen דרשות der Herren Oberrabbiner Reich aus OslaiV־־ und A b e 1 c s ■aus Sarluhy. Zum Schlüsse wurde das הנותן תשועה vorgetragen. Nach der Feier fand ein Bankett statt, das die Fb'stteilnehmer bei דברי חורה .uncl ,שירים וחש bis nach Mitteriiacht :beisammenhielt.!Das Versteigern des Bensohens ergab!für einen guten Zweck 1100 tsch. K. M. Sch. Gastvortrag in Preßburg. Am פ' בי תבא D^.hielt Herr Rabbiner Chajim Ber Groß aus Munkacs in der Preßburger ״Schinrstube“ einen inhaltsreichen Vortrag. Der Redner, alsגדול'וטפידסים ׳ " hinUiiVgllch ‘ bekaiiiit,■ vetstand es, seine Zuhörer mit tiefem מניהת scharfem חריפ1ח und zeitgemäßen דברי מוסר zu fesseln.! Barmizwafeier in Senec. Wie uns aus S e n e c berichtet wird, feierte Herr S, M. Porges am ש״קפ׳שוסטים ■das Barmizwafest seines Sohnes ראובן ״חיים im Rahmen einer schönen סעורה שלישית unter großer freudiger Teilnähme. Der Barmizwah ■hielt die übliche דרשה ,in ausgezeiebneter Weise lind weckte dadurch allgemeine Bewunderung fiir die Leistung ■der jungen ח״ת-Schule zur Genugtuung des ebenfalls anwesenden Stifters, ׳Herrn Josef S ,z i d o n. Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Emanuel B res: n׳itz benutzte auch diese Familienfeier, um ihr durch einp eindringliche Rede eine über ihren Rahmen hinausgehende!Bedeutung ■zu geben und die ßale ■Bat im!über den riehtigen Weg in ■der Jugenderziehung zu belehren. Grabsteinsetzung. Am 14. Elul wurde auf das Grab des unvergeßlichen Herrn Eduard Schienger ז״ל im Beisein ■der Familienangehörigen, einer Vertretung der Preßburger ישיבה und eines Kreises von Freunden und Verehrern die מצבה gesetzt. In den Nachrufen, die aus diesem Anlasse gehalten wurden, wurde der!Schmerz ,,um den Verlust dieses trefflichen Mannes erneut zum Ausdruck gebracht ■und wurden die Vorzüge, die ihn so reich auszeichneten, als leuchtendes Beispiel geschildert. Es sprachen die Herren Rabbiner A. Her czel als Freund, Moritz Schl enger aus Zlate Moravce als Bruder, Dr. Josef Fisch und Dr. Bert. T omaschoff als Neffen und zum Schlüsse Jenö Singer ■als Enkel. — Am ersten Slichostage setzte •man den Grabstein fiir den noch in der Erinnerung zahlreicher Freunde fortlebenden, im besten!Mannesalter von dannen gegangenen Herrn Jakob Grünw a 1 d ז״ל. Herr Rabbiner Unsdorf er würdigte ‘in einem ergreifenden , Hesped die edle 1Persönlichkeit des Betrauerten. ׳Im Namen der Familie sprachen die Herren M. D. und Gustav Grünwald. — Im engen Familienkreise wurde.am 17. Elul die■ מצבה gestellt auf das Grab des im jugendlichen Alter verstorbenen Herrn Heinrich Griinsfeld errichtet. Die Trauer um den frühen Heimgang dieses מושלם במדיח ist noch nicht erloschen. Er war Präses ■des Vereines אגודת רעים und treues Mitglied der ■Agtida-Jugendgruppe und widmete Tage und Nächte - dem לימוד התוה״ק Sein Bruder Herr; David Grünsfeld widmete ihm Worte des Andenkens und der Liebe. Am. ,8. Tischri setzte man unter großer Beteiligung die מ צ ו ה a!uf das Grab des R..Meier N e■11 m an n זצ״ל Er war ein sowohl als ת״ת als auch als Kaufmann in hohem Ansehen der Stadt Preßburg. Es hielten Nachrufe sein Sohn Herr Philipp Neumann, sein ■Enkel Herr Max Neumann und Herr ■Frankl. Lirnmud Hathora in Nitra. Aus ■N ■i t r a wird!uns berichtet: An den .jüngsten zwei שבתות hatten wir Geiegenbeit, uns von . der segensreichen Tätigkeit unserer T a 1 m ■u d - T h o r a - S c h ׳u 1 e zu überzeugen. ׳An diesen Tagen fand das Verhören in den beiden oberen Klassen in Anwesenheit unseres ehrw., Herrn Oberrabbiners und zahlreicher 1'□יג י תורה und’ T׳horafm1׳nde statt. Es war eine ■ Freude,5■‘׳f’estzustellehj mit welcher Hingabe und Be- , ״•׳ : ■■׳ fr■■ ,;:jfmno ■flissenheit die jugendlichin Schüler an Wissen und Können das Höchste zu leisten sich ■bestreben. Die Anwesenden wurden in ihren Hoffnungen ,bestärkt, daß die Verheißung לא, ימושו מפיך ומסי זרען sich bei uns בעזה״י ■be- Wahrheiten werde. Denn die ת ו ה ״ ק findet!unserer ת״ח eine richtige!Pflegestätte. Wie wir hören, geht der Schul- Vorstand daran, eine weitere bewährte Lehrkraft anziisteilem Zu " bemerken ist ■noch, daß die Zöglinge auch in den profanen Lehrfächern regelmäßig unterrichtet und geprüft werden.!Der Schulvorstand faßte, auch in anerkennenswerter Weise den Beschluß, in!Zukunft auch auswärtige Kinder aufzunehmen und die ׳Unbemittelten durch mäßige Verköstigungstaxen und in angebrachten Fällen eventuell auch durch Gratisverköstigung zu unterstützen. Anmeldungen zur Aufnahme sind ■bis spätestens ר״ה הבע״ל an Se. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Aron K a t z zu richten. Die erste jüdische Zeitung in slowakischer Sprache. Wie wir vernehmen, beginnt der ״S v ä z slovenskych z i d 0 v“ ■in der nächsten Zeit schon ■mit ■der Herausgabe einer slowakisch-jüdischen Zeitung, Es wird dies die erste Zeitung jüdischen Inhalts in slowakischer Sprache sein. Sie wird den Namen ״S vornost“ (,Eintracht) tragen und vorläufig zweimal im Monat erscheinen. | Soeben erschienen: luaehblätfter der Agudas " Jlsroel Jugendgruppe Wien 5688. Preis S 1.—. Aus dem Inhalt: Ben Jisroel: Eriunerung und Hoffung. — P, K.t Die zweite Kene88io Gedaulo. - Jakob Rosenheim: Agudas Jisroel im Dienste der Verhe!ßung. (Fin Wort zur Klärung.) — Dr. Nathan Birnbaum: Weltjabrmarkt oder jüdische Kultur? — Dr. Salomon Ehrmann: Aphorismen über AgudaB Jisroel — W. S. J. Hbg.: Keren Hathora als Aufgabe und Bekenntnis. — Gottfried Goldschmidt: קגאת 1' צבאית — S. S.: Erziehung und Gesellschaft. — Cbaim Bloch : Die Freude bei den Chassidim. Bezalel Stern: Der Chassan Sofer. — Seh.: Die Revolution im Brisker Bikur Chaulim. — :שבתי הלוו מסירת הנסת ש• שיינסעלר: לספרותנו• . Zu beziehen dureh: Agudas Jisroel Jugendgruppe Wien, II-, Ober« Donaustras*e 69. ■ ■n1m1m11nn»wMi״׳win|a111w11—aMBnH11»1i 11■!! ■n—iw■וו■■■^^וווו■ו mwin rniiin■■!rin■ •wc'Bttouwaau Wjahlkomlk. Der jetzt in der Tschechoslowakei eingesetzte Wahlkampf für •die Vertretung der Juden :in den ■Kommunen bringt auch manche recht ■komische!Erscheinungen an den Tag. So fügt es sich eigenartig, daß von ■den beiden einander gegenüberstehenden jüdischen Wahl- Parteien, ■der nationalen und der orthodoxen, zugleich für die ■Liste Nr. 13 agitiert wird mit dem Unterschiede, daß in Prag ■diese Liste ■der ״Jüdischen Partei“ (zionistisch) gehört, während sie in Preßburg der ״Partei der orthodoxen Juden zufiel. :Drastisch wird auch im ״Reggel“ eine Szene geschildert, die sich im Preßburger Gemeindeamte um ■diese Listenzahl abgespielt hat ■und die wieder einmal deutlich zeigt, wie nahe Unglauben und Aberglauben ■mit einander verwandt sind. Als am 2. Oktober um die Mittagsstunde der Zeitpunkt zur Einreiebung der Kandidatenlisten herahrückte, waren gerade 12 Listen eingereicht. Der Bevollmächtigte der ״Partei der Juden“ (hauptsächlich unter Einfluß der ״!Nationalisten“ stehend), der sich nicht gerade durch strenge!Frömmigkeit auszeichnende (Preßburger Advokat ■Dr. Julius Reisz, ■lief im Amtslokale angstvoll in größter Aufregung mit seinem Aktenbündel in ■der Hand auf und ab, ohne ■den Mut zu finden, die Liste dem Beamten׳:auszuhändigen. Die fürchter- ■liehe Zahl 13״“ hat es ihm :angetan! Die wollte er in keinem Fall' erhalten. Die zwölfte Stunde war aber schon ■ganz ängstlich nahe. Schon ■schien es, daß weitere Listen ■nicht!mehr anlangen. Dem großen Kämpfer für nationalistisches Judentum ward es furchtbar bange ums Herzelein. Auf die Einreichung verzichten oder nach der ominösen (Zahl 13 greifen? Das war ein schweres ■Dilemma, aus ■dem ein Ausweg sich nicht mehr bot. Da, einige Minuten ■vor Tor- Schluß, erschien als Rettungsehgel ■die — Gegenpartei, der Bevollmächtigte der ״Partei der orthodoxen Juden“. Dieser schrack ■in seiner Unschuld vor ■dem!Gespenst 13״“ nicht zurück.!p,er Herr!Nationalist wäre seinem orthodoxen Widerpart‘vor'1Freude ■um ■den Hals gefallen, ■hätte ■er ,nicht fürchten' inüsseh,1: ■im Ueberschwang ■des Glückes die Einreichungszeit zu versäumen. Freudestrahlend verließ er das Amtslokal; von einem schweren Alp ,befreit, schätzte er sich glücklich im Besitze der ■Zahl 14. Briefkasten. Literat, Munkacs: Der iHer.mon-Verlag in Frankfurt dient ,dem orthodoxen Judentum; Sie können sich mit vollem Vertrauen an ihn ■wenden. —!Von ■den Werken Rabb. S. R. Hirsch’s sind unseres Wissens nur die ״Neunzehn. Briefe“ ■und seine Abhandlung über ■den Sabbatgedanken in u ri g a r i s c h e r Uebersetzüng in Buchform erschienen. Ins Hebräische sind die ״Neunzehn Briefe“, der חורב der Kommentar zum Pentateuch bis . und einige kleinere,,,Schriften übersetzt worden. ■In jüdischer Sprache wissen wir nur von einigen Abhandlungen, die in den letzten Jahren in Polen veröffentlicht wurden. Die Preise kennen wir nicht. Wfir empfehlen Ihnen die vier Hirsch-Bände ■des Hermon-Verlages. Preis Mark 1.80 per Band. Fragesteller in N. Zarnky. Nitra, Kosice, Munkacs, Uzhorod, Sered, PreSov, Sabinov, Komarno, Stupava: Die Gleichartigkeit ■der Anfragen ,beweist zur Genüge, daß es sich um einen!breitangelegten W a hl t r i c k oder jedenfalls um eine Irreführung zu Wahl zwecken handelt. Die Herren spekulieren auf die ■politische Naivität der jüdischen Wähler. Wenn bei Ihnen auch die Zionisten — angeblich — mit den Ausführungen unseres ״Civis Judaeus“ einverstanden sind und den ״nationalistischen“ Standpunkt ihrer eigenen Partei ebenso^ ״mißbilligen“!wie wir, so können und dürfen diese Zionistenführer — anständ i g e r w e i s e — weder selber der ״Jüdischen Partei“ angehören und noch weniger ■andere zu dieser Partei locken wollen. Das ist so *selbstverständlich, daß unter Kulturmenschen darüber ■gar nicht gesprochen zu werden brauchte. Da aber diese sogenannte ״jüdische“, ■in׳• Wirk-; lichkeit aber zionistische ״Jüdische Partei“ nunmehr auch ausdrücklich und programmatisch die ׳ extremzionistische Forderung nach der jüdischön-nationalisti'sehen ״Minderheitsnationalität“ vertritt — wie dies erst! jüngst ihre Preßburger ״Delegiertenversammlung“ beschloß —, so werden alle Stimmen ohne ׳Ausnahme, die wo immer im Lande auf eine Liste a b g egeben werden, die den Namen der ״Jüdischen Partei“ trägt, s t a t i s t i s c h und politisch ohne Ausnahme als Zustimmung zum a 11 g emeine n, offiziell!veröffentlichten z i 0 n i s t isehen Parteiprogramm betrachtet werden. Daß die zionistischen Wahlagitatoren jetzt vor der Wahl ziir Täuschung der Wähler dieses Programm abzuleugnen oder es als unschuldig und unverfänglich hinzustellen versuchen, zeugt zwar von einer gewissen geistigen Gelenkigkeit, ändert aber nicht das geringste •an den Tat- Sachen. Auch daß sie einigen harmlosen orthodoxen Juden" und anderen Nicht Zionisten ׳Mandate anbieten, vermehrt nur ihre politische ■Frivolität, ist aber weiter vollständig belanglos. Ein orthodoxer Jude — und ebenso ■jeder andere Gegner der zionistischen ״Minderheitsnationalität“ — kann u 11 m ög 1 i c h erlauben, daß min seinen Namen ■auf die Liste einer Partei setzt, deren Progratnm er verwirft. Wenn man Ihnen einreden will, das zionistische Parteiprogramm und die ganze nationalistische politische Tendenz der ״Jüdischen Partei“ sei bei den Kommunalwahlcn' gleichgültig und komme für die Parteiführer nur bei den Parlamentswahlen in ■Betracht, so erinnern Sie daran, daß die Herren auch vor den Pariamentswahlen ihr Programm zu verdunkeln sich bemüht haben und daß dieses Programm gerade jetzt vor den Komniii n a 1 w׳a h׳l e n aufs neue und dazu noch mit ■besonderer Schärfe zum verpflichtenden Parteibeschluß erhoben und veröffentlicht wurde. Die Zionisten wissen warum. Es muß ihnen endlich gezeigt werden, daß es nicht geht, einerseits den ■zionistisehen ״Nationalismus“ zum Programm ■der ״Jüdischen Partei“ zu erheben und anderseits — vor der Wahl — sich um orthodoxe Stimmen zu :bewerben. Auch wir 0 r t h 0d 0 x e n Juden wünschen ein möglichst ein- ■h e i 11 i c h e s Vorgehen aller Juden, -sofern sie politisch von.gleicher Gesinnung sind, aber wir verweigern unsere Stimmen einer Partei, die in ihrem Programm nicht Sorge d -a f ü r t r ä g t, d a ß s i e n i c ■h t zu d e n ■zi 0 n i s 11scheu und 11 ä t i 0 n a 1 i s,t i ■s c h e n Z w e c 'k e n einer ״M i n d e r h e i t s n a t i 0 n a •1 i t ä t“ m i ß b r a ■u c h t •werde. — S. U. Senec und andere Korrespondenten: Zur Verhütung unnötiger Verzögerungen bitten wir ■Nachrichten!und Briefe aus der Slowakei nicht nach Wien, sondern ■ausschließlich an die B r a t i s 1 ■a v a e r Redaktion (Postfach 140) zu adressieren. , M Vorstand des MalM A₪n-Verw inDunajska-Streda . gratuliert Iherzlichst seinem Vorstandsmitglied Salamon Engelanläßlich seiner Verlobung jjmit ._Frl. Malvine Pscherhofer aus Joka. v Max Adler und Frau Rosy geb. Lange zeigen hocherfreut die Geburt ihres Sohnes גרשון an Berlin, 6. Tfschri 5688 (2. Oktober 1927) Nr. 24 Oranienburgeistr. 32 Mediziner 1 י'!ד ( י möchte Kinder nur aus religiösem Hause unterrichten gegen Wohnung und Frühstück. Briefe an A. Kalmar, II., Im Werd 17/10 mit Vorkenntnissen Bucht Stelle in relg. Ham. Ev. tagsüber od. auswärts. Unter ,,Gute Referenzen“ a. d. W. Ad. Die Turnaer תלמוד תורה sucht einen tüchtigen מלמד von עברי bis גמרא ותוספות zu unterrichten. Offerte sind zu ■richten ■an Turna. 25. September 1927. Miksa Schwarz, Turna ibei. Kosice. Der מ^¥0־תלמור תורה zu Z1 a t 6 - ■M 0 r a v c;e sucht einen tüchtigen, pädagogisch gebildeten,!ledigeh מלמד, der חומש ורש״י משניות וגמרא. unterrichte^ kann. ■Gehalt ■laut Uebereinkommen. Offerte mit Referenzen über frommen Lebenswandel sind zu richten an Herrn Moritz Danzig, Vereinspräses. Gefertigter Vorstand gibt hiemit bekannt, daß die Einschreibungen ■in die תלמוד תירה -Schule für den Winter ז מ ן ■am ר״ח חשון stattfinden. Die Schule verfügt über sehr schöne, geräumige Lehrsäle, die •allen Anforderungen der Hygiene entsprechen. ■Der ■Unterricht .erfolgt unter Leitung erstklassiger ■Kräfte, unter Aufsicht .אדמרר נ״י 1Mittellosen, vorzüglichen Schülern aus dieser Gegend werden Kosttage besorgt und Unterstützungen gewährt. Es wird ferner Gelegenheit zur Absolvierung ■der Bürgerschule geboten. Vorstand der Talmud Thora, Novö Zämky. Der Bethausverein ״Achdus Jisroel“ (Rembrandtschul) sucht einen •guten יב ע ל תפלה der auch ein guter בעל קורא sein muß und :imstande ist, bei der Verwaltung der Synagoge mitzuarbeiten. ■Nur *streng religiöse ,Bewerber kommen in Betracht. Offerte sind an den Vorstand, II.. Rembrandtstraße 32, zu richten. Israelitischer Handelskommis der ■in Eisen-, ■Haus- ■und Küchengerätebranche tätig war, sucht!Posten. Zuschriften unter ,,Samstag frei“ ■an die ׳Wiener Administration dieses Blattes. faunend biifiig und schön liefert alle Gattungen Drucksorten in allen Sprachen für Kultus gemeinden, Vereine, Geschäfte und Private die weltbekannte Firma AMU NEUFELD Kosmos*Druckere!'Kunstanstalt GALAHTA. (G.S.R.) Bitte um Einholung meiner allerbilligsten Preisofferte, Leistungsfähigste, mit elekg Gegründet im Jahre 1889. irischem Betrieb modernst ■ Spezialität: eingerichtete Buchdruckerei. ■ ספרים ^^Schrift, Verlag der weltbekannten Gebettafeld für Synagogen ׳ Auf Wunsch sfende Katalog-gratia'uhd franko.