Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 13 (1927)
- Issue
- 9 (4.3.1927)
- Date
- 1927-03-04
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE PRESSE Nr. 9 Seite 68 a NACHRICHTIR I* ..Der siebente Adar. ־ Bc^Tod^taj; j£1%^s;grftßen Lehrers jjtascs. gilt ■d'jyij pictätsvollen Gedenken jener im Laufe des Jahres dahin- Z§schied.e11env> freiteij .Jünger Mosclm Rabenus, die seine J Thora hochgehalten, entwickelt, gelehrt und ins Leben umtj^t־Jrtt iyctgarig׳e'nen1 Jahre hat der 7^od eine überaus reiche!E^nfe auf1 dein Gefilde der Tjipr.a gehälte״. Es gingen von uns; חרבנים ^גאויגיםזצדלים 1ף׳ל ' ׳ , .1) : feimche Äbeles,'New-York, Abraham Ascher, Groniiigen, Dr^ Salomon Breuer, Frankfurt, Nacbum Baumöl. Krospinka, Josef Israel Deutsch, .Balassa-Gyarmat,. Simchc Bunim Ehrenfeld* Mattersdorf, Dr. Heinrich Ehrentreu, München, Nathan Zwj Finkei. Jerusalem, Isak Friedrich, Hüihenä, Df. Akiba Fischer, Kiinszentmlklos, Josef' Fleischlhann, Dunajska Streda, Möses Hager, Suczawa,’ DL Hillel Klein, New-York, Mcir Simche Katz, Diinaburg (Dwiiisk), Sirrion Kälisch, Skiernicwicz, Mosche Katz, Nitra, Dr. Ahrou Kphn, Basel, Nathan Löwin, Rzeszow, Aharou Hakoheu Markbls, ,Wilna, Zwj Mdrgenstcrh, Lomza, Isak Juda van Palache, ,Amsterdam, Isochor. Dow Ber 'Rqkeach, Beiz, Isser . Schulmann, Ttikum (Lettland), Mordchai Menachem Silberstein, Work, Awrohon Chaim Steiner, Bodrog-Kereszttir, Eliescr Dawid, Radoschitz, Aron Horowitz, Beitschcr Rebbe,: Am Donnerstag', dem Vorabend des 7. Adar, um halb 6 Uhr abends, wird,' wie alljährlich, im Bethaus der Adas Jisroel (Schiffschui)',' II.; Große Schiffgasse 8, für die im äbgelaüfehen - Jahre heimgegangenen נהלים ן׳ו׳ע von Sr. Ehrwürden Herrn Ob'crrabbiner S. Fürst ein ד D D ה abgehalten; ־ Ein schwerer Verlust des Judentums in Trans- . , .... ., sylvanieri.; Die im nordöstlichen Winkel Transsylvaniens gelegene und meist von Juden bevölkerte Stadt S i g h e t u 1־M a r- «latici hat einen schweren Verlust zu verzeichnen: Eine führende. Persönlichkeit der. alten, großen jüdischen. Ge- ׳,meiride Sighct,׳ M ei 1 e,c h. W i e d e r, hat seinen frühen Gang in das ewige-'Lcben zum tiefsten׳ Leidwesen aller jener, welche seiner;::Lehre , und klugen Worten gelauscht haben, gemacht.־ ׳'׳' ■;"■ Meilech Wieder, war nicht nur in dem engeren Kreise seiner Geburts-' urtd Wohnstadt; Sighet, sondern auch unter dem־ Judentum des ausgedehnten Gebietes von ■Marmarosch und Siebenbürgens als ausgerufener Talmudgelehrter und : ausgesprochener kluger Mensch weit und breit bekannt. Er : war.der; Vahgenehme Typus des chassidischen Juden, der cs; ,verstand, den strengen Konservatismus mit der idealen Weltanschauung in Einklang׳ zu bringen. •Zielbewußt■ arbeitete pr!unermudlicH darauf hin, die jüdische Lehre: zu; verbreiten und' sorgte dafür, diese Lehre, von deren Geist .er.;durchdrungen, war״, auch, solchen Elementen. zugänglich zu machen, welche infolge ihrer Erziehung und Berufstätigkeit von derselben .fer.ngphaltep blieben. So bewirkte er׳ es,, auch., durclj seine $öhne, welche, ei* gleichfalls zii gedipgenen jüdiscbmi, Gelehrten erzogen und ausgebildet hat, Handwerker und Lehrlinge durch Vorträge' zu belehren und der Jüdischen. Lphre jn aijen Volksschichten ׳eine gewisse Popularität zu verschaffen.' Seine‘Liebe' zur: Thora war so warm und groß, daß er sich für alle Gelehrten exponierte, : Der ,bedauerliche Trauerfall des in seinem 59. Lebens-, durch׳ :^ie׳ Grippe hingerafften Meileph Wieder hat allgemeine Bestürzung heryo.rgerufen und' würde er unter Begleitung von mehreren'tabäend1 Juden zur Ruhestätte gebracht, nachdem zw-eien. .seiner,. .Kinder, welche angehende Rabbiner sind, auch’noch'fünf (Rabbiner über seine schönen Leistungen als jüdischer Gelehrter und edler Mensch die Wärmsteü ׳^bschiedsworte. bei der B^hjjß, gesprochen haben; " •! ׳ Wälrf-erid der Trauerwoche s'chartbn .-sfch die. Kondolenzbesueher, unter ahnen auch der berühmte; Rabbi Joel Tei!telbaum,idear eigens au&>dem entferten...Carei.Mare Jcamj um sein Beileid auszusprephen,. in solchen Mengen, daß die Familienwohnupg sie kajim zu fassen vermochte. .! Meilech Wieder 7hat!in ■der״ Siighetcr .Kultusgemeinde; aber auch in ־.dem Gesamtjudentum :Transsylvaniens eine soldheiLiieke’ zurückgelasseoi daß sie:!kaum aüszpfülien seih wird. H. F. Generalversammlung des >VienerSchulvereines ' , v . Talmud Thora. , Mittwoch den 2. März fand die diesjährige General׳• Versammlung des Wiener Schulvereines Talmud Thora, 11ץ Malzgassp 11.6;. statt. An dem Vorstapdstisch saßen dip Herren: Präsident Kommerzialrat Siegmund Bondi, Vizej- Präsident B. Hofbauer,. , Kassier Oskar Neurath, ‘ Schriftführer Rabbiner, Dr. Jopl Pollak und die Vorstandsmitglieder Justizrat Dr. Adler, S. Adler, Karl Altmanp, Dr. Josef Bondi, Wilhelm. Freistadt, Julius Haber, Rabbiner Dr. P. Kohn, O. Neurath, Leopold Richter, Michapl Sternfeld, Dr. Josef Ticho und der Revisor Leopold Hirsch. Den großen Turnsaal füllten;die zahlreich erschienenen Mitglieder und die Vertreter der Kultusgemeinde, Aäais Isroel (Scliiffschul). spiwlß- ^Ülr^cheT Vereinp und Körpei!־ schäften‘. ’• ' '׳'׳..־ .. י;י;. >,; ,:;v •■’|׳r1>־-'Näeh:;fErölfritfng: der Generalversammlung: durch;den d e 11 k f e i e r näpb dem im $0?׳- jahr •.^j^r^icb^pen; vMprcus. Bondi set''Aübb^• dehkens׳•■;:stättL:: DieGedenkrede hielt Herr- ,RabbJPefr Dflrr!PiPehas:'■:K1'p Hü. Wir bringen diesebemerkenswerte Rie^;.'|^;anäe|iÜC;$tpiie,1 . :־ן';, 4 \... ״•;, $ ■i , Ein :Schülerchor׳:;/;unter:■ Leitung;: von Herrn Leöreji־ Friedländer, sang-'Traueriiieder, Oberkantor B f #u p T Nach Schluß dee Gedenkfeier begann der g e s c h ä f tliehe Teil der Generalversammlung. ... . Schriftführer Rabbiner Dr. Joel Pollak erstattete nach Bericht; des zur ■ Kenntnis ge^ nomnien wurden. Die statutenmäßig ausscheidenden Vor-, siänäsmitgiieäer würdeii pör Akklamation neü'geWäülf;' ,nebst ־ den ' bisherigen Revisoren Leopold Hirsch Und Heinrich S c li ö P wiTfdP einstimmig Herr Nathan Herzka zum dritten Revisor gewählt. ׳ Palästina-Mazzöth. ln einer 'Großstadt' wie Wien beginnt die Sorge unV Üi'c Mazzoth picht erst in der Pessacliwoche, sondern vidle'Mönale’ früher. Auch ist die Mazzothvcfsbrgiuig :aus dem intirtiromantisöhen Kreis einer schlichten Mizwohliandlung lierausgetrcten und ein großes, geschäftliclies Uiitcrnchmen geworden, das nach allen Regeln der Kunst des modernen Handels betrieben wird. Es bilden sich langsam, wie in der allgemeinen Wirtschaftsgeschiclite, gewisse Hauptzentren für die Erzeugung. So schwang sich, zu dem Hauptmazzothexportländern Er cz Jisroel (Palästina) auf. Es ist besonders crf.rculicip daß. wie unsere Leser unter den Inseraten der dieswöchcntliclieii Nummer ersehen können, in Wien mm P a I a s t i 11 a - M a z z o t h, die unter der Aufsicht von Rabbi Chaim Sonnenfeld, Führer der Agudas Jisroel in Erez Jisroel, erzeugt werden, durch die wohlrenomm i e r t e W i e 11 c r F i 1־ m a N a 111 a 11 B r o d e t z k y. 11., L e op o 1 d sg a ss e 43, in Verkehr gebracht wird. Eine deplacierte Beleidigungsklage. Man schreibt uns aus!Baden: Seit einigen Wochen halten die Verhältnisse in der Ghewr.a ,Kadischa die BadeneT Judenheit in Atem. Gegen die Ansicht des Rabbinats wird ■die ■Chewra Kadischa von Leuten geführt, deren privates aund öffentliches Leben in scharfem Widerspruch mit dem Religionsgesetz stellt, so daß es wiederholt vorgekommen ist, daß die Leitung ׳der Chewru!Kadischa in leichtfertiger Weise den Sabbat entweihte. So wurde kürzlich ,auf Anordnung des Präses der Chewra!Kadischa, ׳Herrn Ludwig Lackerfbaoher, ein Verstorbener ärn Freitag Nachmittag so spät nach Wien überführt, daß hiedurch ein ChiiuL Schabbos entstehen mußte. Ein anderes Mal hat Herr L. Pollak, ein anderer Gabbe, durch seine Nachlässigkeit verursacht, daß ein Verstorbener einem christlichen Bestattungsverein über- ׳geben wurde!!Gegen -diese Vorfälle ha׳t der Verein Scliaumre Schabbos Umiz waus, Baden, in einer stark besuchten Versammlung ׳unter Vorsitz des Herrn Max Deutsch Stellung genommen. Der in seiner Ehre!gekränkte Präses ׳der Chewra Kadischa hatte nunmehr gegen ein Mitglied des Vorstandes des Vereins Schaumre Schabbos eine Beleidiguingsklage angestrengt, weil dasselbe angeblich gesagt ■haben soll, ,,es ist eine Schande, daß solche Herren eine Chewra Kadischa ■führen!“ Es verdient nun hervorge- ■hoben zu werden, ■daß in:■ der von Herrn Dr. iMopitz Krohn, Wien, vertretenen. Klageschrift betont wird, ■daß ׳dieses Vorstandsmitglied ein ■ zugereister ,polpisohcr ■Glaubens־ genösse ■sei. ■Obw.olil. die. jnkriminierte Aeuße.rung •überhaupt; von einem anderen■ Vorstandsmitglied ■gefallen ist, scheint ■mau ■gerade ■einen ״Niciitbodenständigen“ herausgesucht zu ׳haben, in dem Glauben, mit ihm leichter fertig werden zu können. '׳Durch die Einsicht der Herren des Vereins Schaumre Schabbos käm ’es durch ■einen ׳Ausgleich, bei dem sich ■übrigens• der. KiägPri Herr• L. Lackenbacher,. sowie sein Anwalt für ■die deplacierte Aeußerung ■zu entschuldigen hatten, nicht, zur!Gerichtsverhandlung Eine neuerliche Stellungnahme von Rabbi Chaim• Sonnenfeld und Rabbi Eliahu Klatzkin für die׳' Keren Hajischuv-Büchsen der Agudas Jisroel. Frankfurt. , (AJPB.) Die Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel hat vor Jahresfrist mit Genehmigung des Rabbinischen Rates der Agudas Jisroel Büchsen zur Speisung der Auslagen des Keren Hajischuv in Verkehr gebracht. GegeP 'diese Büchsen setzte in Galizienin letzter, Zeit: von) fautiagiidi^tischet; Seite elne’heftige Propaganda ein. Öer Kämpf wurde liäüpt׳* sächlich mittels Aufrufen, die angeblich von der galizischen' Kolel-Vefwaltung m Jerusalem veröffentlicht wurden und auch die Unterschrift von Rabbi Chaim Sonneflfe.d.״tragen, geführt. Um den,wirklichen Tatbestand fesfziisfelleii^ wandte sieh die Palästina /ei.träle der Agudts,' ״Ji^roet^ד>-'Ra'HFi Chain! Spnne1ifeld, der' nüü ,aU Antwort; äüf ‘dje^e; Aüffä.ic erklärt, daß er wohl einen Brief an die;^aliziSCiie Kolet- Verwaltung gerichtet, hat, in .welchem er für die Interessen der Meir Balness-Büchsen energisch eintrat, die von den großen Gaonirn einer früheren Zeit ins Leben gdtüfVn wurden und zur Unterstützung Thoragelehrter und heiliger Thorainstitutionen im Heiligen Lande bestimmt sind. Die Keren Hajischuv-Büchsen erfüllen aber ebenfalls eine!,.eilige Aufgabe zur Unterstützung des Jischuv-Erez-Jisroel und zur Stärkung der Autorität der Thora ,in Erez Jisroel. Beide zusammen, Keren Hajischuv und Meir Balness- Büchse, jede auf ihre Art, stärken den Jischuw in Erez Jisroel. Daher sind auch die Keren Hajischuv-Büchsen, insofern sie den Meir-Balness-Büchsen keinen direkten Schaden zufügen, unbedingt zu fördern. Diese Erklärung ist auch von Rabbi Eliahu Klatzkin unterfertigt. Die Kultusgemeinde in Tarnobrzeg subventioniert den Keren Hajischuv. Lemberg. (AJPB.) Die Tärnobrzeger Kultusgemeindc hat in ihrem Budget für das Jahr 1927 einen ansehnlichen Betrag auch für ■den Keren Hajischuv bestimmt. ... Die Adar-Aktion in Polen. (Warschau. A. •J. P. BA Die Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel in Polen hat 740 Orts-, Jngend- und Arbeitergruppen mittelst. Zirkular aufgefor.dert, zu Purim eine große. Aktion zugunsten von Keren Hajischuw durchzufiihren. Die Adar-Akfiön der Erez-Jisroel-Zentrale. Frankf u r t. (A. J. P. B.) In Deutschland hat der erste Aufruf der Palästina-Zentrale einen mächtigen Widerhall erweckt. 76 orthodoxe Rabbiner Deutschlands haben einen ׳ Aiifrüf erlassen, in welchem sie die energische Förderung des Erez-Jisroel-Wefkes der Agudas Jisroel empfehlen, , Rabbi Mosche Blau in Polen. (Warschau. A. J. P. B.) Auf seiner Tournee durch Europa, anläßlich der er bereits eine Reihe von Ländern, wie Deutschland». Tschechoslowakei, Oesterreich und Belgien, zugunsten' des palästinensischen orthodoxen Schulwerkes äufgesiicli't und mit Erfolg bearbeitet hat, ist nunmehr Rabbiner Blau auch nach Polen gekommen. Vergangenen Sonntag. fand in Warschau im Lokal der Aguda eine Versammlung statt, bei der die Elite der Warschauer Orthodoxie sich, einfand. Zugegen waren• die: Mitglieder des ׳Waäd Hapoel der Agudas Jisroel, die orthodoxen Senatoren und Sejmdeputierten, die Ratmänner und Mitglieder des Warschauer Kultusvorstandes. Rabbiner Blau entwickelte in einer ausgezeichneten Rede die Ziele und die derzeitige Lage despalästinensischen Schulwerkes und appellierte in flammenden Worten an die Zuhörer, dem aufs schwerste bedrohten Schulwerk zu Hilfe zu kommen. Es wurde einstimmig•; beschlossen,, sofort eine Hilfsaktion zugunsten des- Chinuch einzuleiteri. Eine noch an demselben Abende veranstaltete Sammlung 'ergab einen größeren Betrag. B כר Vnö נפש in de!* Slowakei. Im jfapnät Adai; II. wird der ״Köifer Nefesch“ für das Jahr 5687 eingesammelt, s ־S Die Sammler werden mit Legitimation der SS :S Agudas Jisroel versehen und sollen jedes jüdische, Haus besuchen. Jini S'chüfer^qKäfV t'wi^tnfetd,;'()ticirlehrer Dahipgega,ngenen Worte des Gedenkens.. 1 Kbhri :־:).VS: <s ]r*a $ c 11 e c 11 o s l olv ak e i s Bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbibbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb.■■■■® ₪llllllillllll₪l₪!n : Zum 7. März. Am 7. ■März vollendet das Ö!berhaupt; ■der tschechoslowakischen Republik sein 77. Lebensjahr־. Präsident Tih.vG. .!M a s;a r y k ist^ein;©,’Persönlichkeit, von ׳solch weiten Perspektiven, daß , •es in. diesem; Staate wohl kaum eine. ׳׳B.evölkerungsschicht gibt, die "in der restlosen Verwirklichung s e ih e r •Ideen•,nicht־, einen Ausblick , auf die Vdllendurig׳. des e ׳i g e n e n; Gemeinschaftsideals gewinnen könnte, .,D'eshalb;: wird. ■der greise ,Staatsmann ,:von •der gesamten BevöJkerung a;ufrichtig verehrt und ■deshalb•wird .sein■ weises• ■Wirken^ zum Wohle cles'^tschechoslöwäkischen Staates, mit ungeteilten Segenswünsjd'heh. begleitet, ׳Das Judentum ׳schaut dankbar zu ihn! .empör für, das innige Verhältnis, ■ das er nnausgesetzt fii;r diereligiösen Aufgaben an den Tag legt, an die ■das: Volk, der ׳Heiligen Schrift seine Daseinsberechtigung knüpft..!Mögen ihm. noch lange Jahre geschieden sein, an'dem stetigen kulturellen und soziajen Aufstieg unseres• Staates bei voller geistigen und körpesrlichen Frische zu arbeiten! :;: ■; ■ .!! ■־:׳.:־. .;j. .. jüdischnationale Toleranz; Das ״Prager Tagblatt“ brachte jüngst die Nachricht, daß der katholische Gelehrte von internationalem: Rufe, Professor Dr. Au£ust. Rohling, seinen 88. Geburtstag feiere; Nufi hat das ״Brager Tagblatt“ in der letzten Zeit wiederholt; einen Ignoranten,, der ihm oder einem seiner ■Redakteure |zu Gesichte;!steht״, kostenlos zum ״Gelehrten“ promovier),! aber das .; war ■ chließlich seine und seiner; urteilslasen Leser Sache. Aber wenn es den berüchtigten. Eidfeslielfer, der Ritualmordhetzer, den gerichtlich entlarvten Fälscher August. Rohling zu einem Gelehrten von internationaler Geltung macht* so . hafte die > ijidischü ׳ Oeffentlichkeit gegen | diese ..ungeheuerliche Beschimpfung seitens ihres Leibblattek.tenf■* treten müssen, da die Sache viel gefährlicher und schmaph־* voller ist als der famose Cherem gegen Wedge*wööd. Aber die jüdische Oeffentlichkeit, vertreten durch den; Nätionälrat und die zionistische (deutsche und tschechjfphe) Presse, schwieg diesmal mit Engelsgeduld. Es handelt sich ja nic^F ":um: ,Politik, söhdeM nur, um gerade in deb־ letzten Jahren aktuell gewordene jüdische Lebensfragen,־ ,ל,-_| H* Dr. Lndwig Lieben J gew. Chefarzt; und1 Asäfstebt' in Prag*! ordiniert 'in; Psaßhurg: ־;:;; % Tejephoh;!: Leistet der an Euch ergangenen Aufforderung Folge und entrichtet für jedes Mitglied Eurer Familie dieses , :'-SS als Zeichen Eurer seelischen Verbundens heit mit dem' ״Heiligen Lande״ und. als , ßekundung,.Eiii:eri£ütsch!ossenI1eit׳semer ,:=; Besiedlung im Sinne und nach, den Vor-, S. Schriften des Religionsgesetzes mit Eurem Scherflein; 1Ü .•i.v,־׳•.!b ־■׳ :5׳׳■•;,׳$ :^..*׳״׳׳;1•׳ y* ׳', ׳.׳׳> t ■SS■. , . 1 poiäkrörie 6 Kc. I für jede jüdische Seele teilzunehmen. |i י־ % '; ■Y