Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 13 (1927)
- Issue
- 4 (28.1.1927)
- Date
- 1927-01-28
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4 JÜDISCHE PRESSE Seite 33 g Tschechoslowakei g ■ ■ *■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ו■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■« Zionismus als ״Religionsersatz“ — auch in der Slowakei. Die wenigen Sätze, die in der ״Jüdischen Presse“ von voriger Woche aus einem Aufsatz von Hole li c 11 a n n a 11 '1׳ o n veröffentlicht waren, haben in den Kreisen der Thoratreuen einige Ueberraschung hervorgerufen. Man glaubte nämlich vielfach nicht, daß die Zionisten selbst — oder ein Teil von ihnen — schon jetzt den Zeitpunkt gekommen sehen, die Maske abzulegen und mit solch deutlieber Offenheit herauszusagen, daß der Zionismus für sie nichts anderes bedeute als d i e Gelegenheit, sich von jedem Glauben an C« -11 loszusagen. Hier pflegt man diese große Wahrheit der zionistischen Idee nach Möglichkeit zu verbergen und mit einem Wortschwall unverständlicher Phrasen zu verdecken. Hier finden sich noch immer einzelne, die für ihre Person sich in religiöser Beziehung jüdisch fühlen, koscher essen, Tefilin legen, Schabboth halten usw., dabei aber zugeben, Zionisten oder (wenn sie meinen, man wisse nicht, daß das in der Hauptsache ein und dasselbe ist!) ״M i s r a c h i s t c n“ zu sein. Hier hat noch vor einem Jahre ein Zionistenfiihrcr den Kampf gegen die ״agudistische“ Orthodoxie als den .■״Kampf der Religiösen gegen die Klerikalen“ bezeichnet. Hier versucht der!Zionismus, namentlich in seiner Propaganda für Geldspenden, sogar noch als ״religiöse“ Angelegenheit zu erscheinen. Hier erhielten noch vor wenigen Tagen zionistengegnerische orthodoxe Rabbiner aus dem Jerusalemer Hauptbiircau des zionistischen ״Nationalf 0 n d s“ ein Agitationsflugblatt zugesandt, in welchem als Absenderin ״) המחלקה לעניני החדריםAbteilung für die Angelegenheiten der Orthodoxen“) bezeichnet und als Zweck .des Nationalfonds unter sorgfältiger Verschweigung einer jeden Beziehung zum ״Zionismus“ die Abgabe von Boden für ״Schulen, Talmud Thora (!!!) usw.“ angegeben wird; die Abgabe von Boden an die bibelkritischen Gymnasien und aii die sonstigen thorafeindlichen kolonisatorischen und kulturellen Institutionen des Zionismus, von deren Förderung — wenn sie mit Namen und Programm genannt würden — sich ein jeder religiös empfindender Mensch abwenden würde, wird hingegen wahrscheinlich aus übertriebener Ehrlichkeit und Gewissenhaftigkeit kurz unter ein ובו׳ ״“ (zu deutsch: ״usw.“) zusammengefaßt. Hier werden noch langatmige, vor lauter ״Heiligkeit“ ,triefende panegyrische; Hymnenbriefe R a b b i 11e r' Kii k s auf den ״Nationalfonds“ verbreitet und dabei natürlich verschwiegen, daß derselbe Rabbiner dieselben Rcdefloskeln mit derselben Freigiebigkeit auch beispielsweise auf den sabbatlichen Fußballmatch der Zionisten in Jerusalem anzuwenden liebt. Hier wird also, das internationale Bekenntnis einer jüdischen Frau iu Palästina über die Bedeutung des Zionismus als ״Religionsersatz“ als ein Anfang zur Klärung des Verhältnisses des Zionismus zum Judentum betrachtet und man knüpft an den damit beginnenden Prozeß der inneren Entschließung mancher Schwankenden unter den Zionisten die Hoffnung, geplapperten Urteilen den Rassenantisemitismus kultiviert und geschürt habe. Chamberlain, der würdige Schwiegersohn Richard Wagners, der sicherlich zu den Vätern des modernen Antisemitismus zählt, ist nicht durch das Studium zum Urteil über das Judentum gelangt. Er ist mit dem fertigen Vorurteil an das Studium herangetreten. Man weiß nicht immer, ob ihm die Fähigkeit oder der Wille zur ehrlichen, unbestochenen Kritik fehlt, aber wenn man sich die Unmasse von Widersprüchen vor Augen hält, in die Chamberlain verfällt, würde man glauben, der Mann hätte, wenn er es gewollt, zu ganz entgegengesetzten Schlußfolgerungen gelangen können. Freilich hätte dann sein Buch nicht den Erfolg gehabt, den es dadurch gefunden, daß er den Instinkten der von Konkurrenzneid und Vorurteilen erfüllten studierenden Jugend schmeichelte. Es hätte auch nicht die vielen Auflagen gefördert, wenn Chamberlain, anstatt den ohnehin reichlich vorhandenen Stolz auf das zur Weltherrschaft berufene Germanentum zu stacheln, den Deutschen weise Lehren darüber erteilt hätte, wie man die Freundschaft auch der nichtgermanischen Völker dauernd sichert. Kaiser Wilhelm II., der so viel für die Verbreitung der ״Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts“ beitrug, in denen seiner Meinung nach ״das Germanentum in seiner Herrlichkeit dem erstaunten deutschen Volke klargelegt würde“, hätte dann allerdings weniger Wert darauf gelegt, daß das Werk so viele Auflagen erlebe. Heute mag Kaiser Wilhelm schon staunend erkannt haben, daß diese herausfordernde Verherrlichung des allein zum Triumphieren berechtigten Germanentums dem deutschen Volke nicht zum Segen gereichte. Vielleicht kommt auch die Zeit, wo man erkennen wird, daß die auf so morschen, .unwissenschaftlichen Grundlagen beruhenden ״Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts“, die ,Lügen und Verleumdungen säen, um Zwietracht und Haß zu ernten, kein Heil für die Menschheit bedeuten. A. M. daß die Zahl der Zionisten in der Slowakei, die sich bewußt und absichtlich für den Abfall vom G -11 c sglauben entscheiden werden, äußerst gering sein wird. Daß Helene Hanna Thon, die doch wie wenige mitten drinnen im zionistischen Leben steckt und seine geistigen Triebkräfte auf das genaueste kennt, nicht etwa aus weiblichem Leichtsinn, sondern aus dem inneren Zwange der zionistischen Tragik sich zu ihrem offenen Bekenntnis entschloß, wird auch von der Tatsache bewiesen, daß es den Zionisten auch hierzulande von Tag zu Tag schwerer wird, ihr Scheindasein innerhalb der jüdischen G 1 a ub e ti s gemeinschaft aufrechtzuerhalten. Das innerste Wesen des Zionismus als theoretischer Abfall vom jiidisehen Glauben tritt immer mehr auch nach außen in Erscheinung und die Entwicklung der Dinge fordert auch hier bereits von den Zionisten eine Entscheidung in der Richtung, wie sie Helene Hanna Thon bereits getroffen hat. Gerade um dieselbe Zeit, in der Helene Hanna Thons Artikel in Berlin erschien, machte in einigen ungarischen Zeitungen der Slowakei ein Artikel eines offenbar Christliehen Freundes und Kenners des Zionismus die Runde, in welchem gleichfalls den Zionisten der Vorschlag gemacht wird, die zionistische Arbeit in Zukunft nicht wieder durch zionistische laudespolitische Aktionen — die bisher immer fehlschlugen — zu gefährden und sich ausschließlich, auf die Pflege des jüdischen ״S e 1 b s t b e w u ß t s c i n s“ als Ersatz für die jüdische Religion zu b eschränken.. In diesem Artikel wird die ״Auswechslung des re 1 i g i ö s e n Selbstbcwußtseins durch das jüdische Selbstbewußtsein“ als zionistisches programmatisches Zielals selbstverständlich vorausgesetzt und es wird den! Zionismus als Ruhm anerkannt, daß es ihm bereits gehingen sei, an die Stelle der jüdischen Religion und des religiösen Bewußtseins das Bewußtsein der jüdischen ״B 1 ii t i g k e i t“ treten zu lassen. Die Konsequenzen, die sich für den Artikelschreiber daraus ergeben, sind dann nicht mehr von Belang. Bedeutungsvoll ist bloß die Tatsache, daß die Schnelldenker unter den Zionisten auch bei uns bereits an den Punkt gelangt sind, von dem ein Zurück zum Judentum nur mit besonderem סיעתא דשמיא m 0 g 1 i c h i s t. Mögen sich die Bedächtigeren unter ihnen in Acht nehmen — bevor es zu spät ist! Sokcr. Oberkantorwahl in Bratislava. Die orthodoxe Gemeinde in Preßburg trifft seit längerer Zeit Vorbereitungen zur Wahl eines Obetkaiftors'’׳ an Stelle des nach Amsterdam berufenen Oberkantors Marokko. Es wurden bereits mehrere Probevorträge.,abgehalten. Am ש״ס בשלח weilte hier Herr Josef Kunstadt von der Wiener Schiff-Schul und betete im großen Tempel vor. Es fand sich der größte Teil der Gemeindemitglieder ein und die Sachkenner sprachen sich über die kantoralen Leistungen des Herrn Kunstadt außerordentlich anerkennend aus. Wie wir erfahren, sollen noch einige Kantoren zum Probe- ■ vortrage berufen werden, worauf dann die Wahl in kürzester Zeit stattfinden soll. Trauerfeier in Ungarisch-Brod. Aus Ungarisch- Brod wird uns mitgeteilt: Am 30. Dezember פ'וארא TI □V ist die Zeit des ליש p־Sagens nach dem unserer orthodoxen Gemeinde so früh entrissenen Herrn Jakob H. Bücher ©0© Der Sabbath. Der Schabbat ,ist die Grundlage und der Probestein des wahren Gottvertaucns. Ohne Schabbat ist der Jude י kein wahrer Jude, kein wahrer Anhänger G-ttes. Der Jude muß wissen, sagen unsere Weisen: ״Der die Sonne erschaffen, der sorgt auch fiir unsere Nahrung.“ Ein schönes, uraltes Gleichnis dafür ist folgende Erzählung: Ein Vater hatte sieben Söhne. Sechs davon waren stark und arbeitsfähig, doch der siebente, der jüngste, war von anderer Art, Er lebte zurückgezogen, in sich gekehrt und zeichnete sich durch sein sanftes uncl gutes Wesen aus. Er widmete sich gerne der Wissenschaft, der Andacht und belehrte, zerstreute, erheiterte seine Geschwister, wenn sie ermüdet von der Arbeit heimkehrten. Als der Vater seinen Tod herannahen fühlte, segnete er seine Kinder und bat seine sechs Söhne, daß sie von nun an fiir ihren jüngsten Bruder Sorge tragen und ihn mit allem Guten versehen sollen, während er als der an Wissen reichere für das geistige und seelische Wohl seiner Brüder sorgen möge. Nach dem Tode des Vaters lebten die Brüder friedlich zusammen; der jüngste belehrte und erheiterte seine Geschwister lind Friede und Eintracht herrschte unter ihnen. Doch ach! Dieser Zustand war nicht von langer Dauer. Nach einiger Zeit schon sprach sie ein Bösewicht an: Warum stopft ihr diesen faulen Arbeitsscheuen? Wer nicht wenigstens so viel erzeugt, als er verbraucht, hat kein Recht zu leben'. Aus dem jüngst erschienenen prächtigen Werke; ״ אהל רחלRachels Zelt“ von Rabbiner Berachjo (Bernhard) Schlick Rabb. in Timisoara (Temesvär). Selbstverlag des^Verfassen^JPreisMLuMj^^ Helgh Class Tallor Premier Tailleur Hermann Heit Erstklassiges MaBatelier, Speziellst In Ausführung von modernen und bürge• liehen Arbeiten Wien, I», Graben Habsburgergasse 3 Telephon Nr. 77-4-88 A.U( ־Wunsch ohne Schattnes Glück s. A. abgelaufen. Aus diesem Anlasse fand am gleichen Tage im orthodoxen Lehr- und Bethause in Gegenwart aller Bethausmitglieder und des Vorstandes der anderen Gemeinde eine eindrucksvolle Trauerfeier statt. Die Feier begann nach dem מ נחה-Gebet mit einer Rede des Herrn M. Sandei aus Bratislava, der hier als Talmudlehrer wirkt. Sodann hielt der intime Freund und Mitarbeiter des Betrauerten, Herr Jakob S. Schön, eine groß angelegte •Trauerrede, in welcher er in eindrucksvolleu und tiefempfundenen Worten das mustergültige Leben und das segensreiche Wirken des Herrn Jakob H. Glück schilderte. Er entwarf ein anschauliches Bild von dem edlen, redlichen, charakterfesten und gutherzigen Menschen und dem frommen, prinzipientreuen, g—ttergebenen und thorabeflissenen, weitblickenden J uden in der harmonischen Einheit des Jakob H. Glück. Er begleitete diesen vorzüglichen Beleber der Orthodoxie in Ungarisch-Brod durch alle seine Entwicklungsstadien und zeigte mit beredten Worten, wie ,es mit ausdauerndem Fleiße und entschlossenem Willen bei der unter allen Umständen erforderlichen Opferfreudigkeit — die Jakob H. Glück s. A. auszeichnete — mit G-ttcs Hilfe gelingen kann, auch dort der Thora und dem thoratreuen Judentum Stätten zu errichten, wo jede Hoffnung bereits verloren schien. Die schöne und'lehrreiche Rede verdiente cs, im ganzen Wortlaute wiedergegeben zu werden, wenn der Raum einer Zeitung cs erlaubte. Im besonderen machten seine Mahnworte an die Kinder des Betrauerten und an die Gemeindemitglieder, den Weg weiter zu gehen, den der Verstorbene gewesen, einen tiefen und hoffentlich unvergcßlichen Eindruck auf die ganze Trauervcrsammhmg, so daß mit Bestimmtheit erwartet werden kann, daß die Anregungen des Redners auch in der Praxis Wurzel fassen werden. Hierauf trug Herr Religionslelirer Leop. W e i s z aus Wien, der hier zu Besuch Weilte, in ergreifender, Weise das □קל מלא רחמי vor, womit die erhebende Trauerfeier geschlossen wurde. Briefkasten. K. Uzhorod. Dr. G. ist nicht Präses der .jüdischen Gemeinde in Lemberg.!Nähere Mitteilungen stehen noch aus. Die ,anderen :sind ,Angestellte der zionistischen Organlsation. — Oedenburg.' Sie haben ,Recht. Der alte ,Herr verdient ■mehr Rücksicht. Wir haben׳ auch!jahrelang diese gewährt. Wir glaubten aber die Aufdeckung einer solch amerhörten D e n u n z i a t •i o 11 (Angeberei, ,Messira), die eine m arme n, b r a v c.n A 11 g es t e 111 e n da s Brot r a 11 b e n :s 0111 e, mit Rücksicht auf das öffentliche ■Wiohl nicht verschweigen zu dürfen. — Iczchak. Kl. Pfarrg. Die Tendenz des ״Verein der Preßburger in;Wien“ ist uns ■unbekannt. ■Die V e re i n s ve r<a n s t a 1 t u n g e n entsprechen keinesfalls dem Geiste ■des thoratreuen Judent-umis. — Hausfrau. ״Der moderne!Haushalt“ in :der ״W. 1M.־nZ.“ ist kein jüdischer Haushalt, das ״Reich der Küche“. schon ׳keinesfalls, selbst daun nicht, wenn es ״jüdische ■Spezialitäten“ enthält. Den!Rücken eines ■thoratreuen Juden!Überlauft es kalt, wenn ׳man in Zusammenhang mit. einer!jüdischen Küche vom Rücken eines Hasen spricht. Die ״Jüdischkeit“ der ״W. IMhZ.“ ist weder fiir ■den Magen ■noch den!Geist eines thorafcreuen Juden bekömmlich. Rozsi Haller Izidor Hohr Tochter des Herrn David Haller, Kaufmann ln Trnava Sohn des Herrn Wilhelm Mohr in Firma Jakob Mohr & Sohn, Vrbove Verlobte. :* Wir gratulieren herzlichst unserem Präses und einstmaligen Gründer unserer Gruppe, Herrn David Ackermann, anläßlich seiner Verlobung mit Frl. Gisela Oestreicher, aus Bardiov. , Agiidas Jisroel Jugendgruppe, Presov. Anläßlich der Verlobung הבהייה המופלג בתוי״א מו״ה חיים אהרן דוב גריןנ״י mit Fri^^^y^^D הבתולה המהוללה Tochter des Herrn Oberrabbincr in Joka, wünscht herzliehst die Aguda-Jugendgruppe in Piestany. Das andauernde Zischen des bösziingigen Nachbarn machte Eindruck im Herzen, der Geschwister, die schließlich die Versorgung ihres Bruders einstellten. Auch er mußte nun׳ arbeiten, doch er ward durch die Arbeit ernst, still und traurig Er hatte ja seine Jugendliebe, die heiligen Hallen der Wissenschaft und Andacht verlassen. Seine Brüder fragten staunend nach dem Grunde der Veränderung. Sie begriffen nicht, warum ihm die Arbeit kein Freude bereitete und auch das nicht, warum er sic nicht mehr mit der alten Gemütlichkeit belehre und zerstreue und ihre Ruhestunden nicht mehr angenehm gestalte. Doch er sprach: Ihr seid schuld daran. Ihr habt mich der Wissenschaft und Andacht entzogen. Ihr habt mich zur Arbeit gezwungen, doch meine Arbeit kann euch keinen Segen bringen. Die sechs starken Brüder sind die sechs Arbeitstage. Der siebente (so wie bei der Erschaffung der Welt der jüngste) ist der Sabbat, den G-tt von Anbeginn zum Tage der Ruhe, des Segens, der gemütlichen Vertraulichkeit, der Selbstheiligung erwählte, der seit Jahrtausenden Millionen von Menschen vor körperlicher Erschöpfung und seelischem Verkommen schützt. Volk Israel, bleibe ihm treu. Bewahre ihn treu, heilige ihn mit deiner Seele, weiche nicht von ihm, denn er schützt dich. ספר טוב יגאל מכיל דרשות לחזוק ההורה והאמונה וכוי.!Herr Rabbiner T e i c h 111 a 1 in Piestany setzt unter obigem Titel ■die Veröffentlichung seiner wissensreichen Werke fort. Das vorliegende umfangreiche Heft stellt ein Sammelwerk dar. Es umfaßt Vorrede, Einführung und Inhaltsbegründung zu einem in Vorbereitung befindlichen größeren Moralwerk des Verfassers, sowie einzelne Re&ponsen über aktuelle halachische Fragen aus dem noch ungedruckten zweiten Teile seiner שו״ת משנה שכיר und andere talmudische!Abhandlungen und Vorträge von ihm, seinem Sehne und seinem Neffen. Alle diese Arbeiten zeichnen sich durch gediegenen Gedankengang, Belierrschung des Wissensstoffes ■und klare Darstellung aus und wecken den Wunsch, das Werk recht bald vollendet zu sehen. Ein sehr wertvolles Geschenk bietet das Heft in der Zugabe שיח יצחק van dem wegen seiner großen Gelehrsamkeit berühmten Verboer ראב״ד Rabbi J i zchok Weisz, einen Vortrag über die Neuerer und zehn Responsen enthaltend. Das Heft ist vom Verfasser (Adresse: Rabbiner Salomon Teichthal, Piestany, Tschechoslowakei) zu beziehen. B.