Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 12 (1926)
- Issue
- 44 (29.10.1926)
- Date
- 1926-10-29
- Page
- Seite 303 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 44 Seite 303 JÜPISCHfe PRESSE ■ ■ S Tschechoslowakei?miilniiifeiiiimaiiMiiiiMiiMHMMliiiiinMriHBitiiaaiiaiiiiBMiiiMiiiiiiHiliiiiaiiiMMaMS Die Kongruä-Ffäge und die Rabbiner. Die orthodoxe Lniideskanztei. in ׳Bratislava steht seit Monaten mit den kompetenten Stehen in Verhandiungen wegen der finanziellen Lage der Rabbiner im Zusammenhang mit den Bestimmungen des neuen Kongrua-Gesetzes. Da die Ausführungsverordnungen zu diesem Gesetze nächstens herausgegeben wierden sollen׳, pflog das Präsidium der orthodoxen Landeskanzlei in!Bratislava dieser Tage abermals eingehende Besprechungen mit den in Betracht kommenden A'emtern in Prag. Das Präsidium gewann die Uetoerzemgung, daß die Regierung der schwierigen Lage der Rabbiner V2rständnis entgegenbringt und d a ß d ie Härten des K 011 g r 1u a - G e s e t z e s in d e!n A u s f ü lirungs- 1b e s t im mu n g e 11 im Rahmen der Möglichk e i t eine M i 1 d e r tt n g e r f a h r ■e n w erde n. Zur Aguda-Bewegung der orthodoxen Frauen und Mädchen. Ein Widerhall aus Ungarn. V ar!b a rne r k׳u81g:!Die vor einem halben Jahre in■!Bratislava lim Angri;f;f genommene Ausdehniuig der Aguda-'BeweiffUing auf die!Frauen ׳und Mädchen beginnt;bereits die!besten!Fruchte _ zu au tragen!. Die damit eimgeleitete!Gründung einer v 1P a r a!111 e 10 r g a n j s a t i o 11 d'er Agudas Ji&roel für ,die orthodoxem!Frauen und Mädchen ,mit den gleichen g e, ist? g e n. r e 1 i tg 1 äse n, h!1! m ain»>« iti p e n ׳u ׳n! d g e! 19 e H s c h a if, t!!1' 1 eben Z 1! e!1■ 10 n. d,:ie ׳der gesamten Agudabewegimg unter Füihramg der religiösen ,Autoritäten!des Judentums den Stempel׳• aufdrucke», wird! ■in■ ,den _ weitesten!Kreisen •des orthodoxen Judentums mit . ,regem ilnteress;׳ :begleitet. Denn!die izielibowiußta!und sorgfältige Pfleige ■echter yücHsclher Gemeinsahaif.sideale bei den ’FranJri!und (Mädchen aui ter_ h e- ,cj!i!!ngurii 1gsl :0sei׳ ntnd! un!eiii!11׳ge!schräimkt >e r W a h r ■u m g der P r j n 1z i 1p •i e •tu u n di d e .r Lebemhlfo r nie n ,dies alten kampi'o־ m i ßlf r e 1 e!n. 0 r t h 0 d 0 x e n J u d e m! t u! tn s wird seit geraumer Zeit von all denen als!dringendie! Notwendigkeit emipfuinden. die u!m die Brhalfaing d׳er Thoratre׳u׳e;im Judentum bekümmert sind. Von den orthodoxen Müttern!und Vätern, die!die Seeiemstimimung und geistige Richtung der herauiwadhsenden Generation der!Frauen und Mädchen kUmien, wird ,daher die Fraiuembewesungi ׳zur Ägudas 1 Israel als eine ne t ton die Tat ,zur - rechten Zeit ■betrachtet und!mit freudigem Herzen begrüßt,. Die ״Jüdische Presse“ veräfifentliebte vor einigen M!onaten die Bagrüßungsbriete, die ein hoher Oiiizler aus!Frank ne i c 11 an die Preßburger Frauem-;und Mädchemgruppe gerichtet h,at.!So möge denn׳ heute auch der Wiiderhall Raum ,fiinid'en. den die Frauenasuda im Herzen einer feinsinnigen Dame in einer ung a׳r i sehen Provinzstadt geweckt ihat. Bnaain• Vac, ׳im Marchesehwan 5687• Von!den gläinizendon Berichten über die .erfreu!iahe!Ent- Wicklung •der Fraiuen- und Mäd eben- Agudatoew׳eguirg 1111! Bratislava begeistert, gestatte!ich mir, an die isoliert ׳labenden orthodoxen Frauen*!und Mädchen U n g a r n s einen Appell izu richten, sie aus ihrer!Lethargie «zu wecken lind sie •׳zu bitten, es der slowakischen Vereinigung gleich!zu tun. Versuchen au alt wir, ein um sterbliches Werk zu gründen, d׳as aicis aus dom engen Rahmen •des Alltags ,reißt ׳und dem jüdischen Ideal nähenbrin.gt. Schon der Umstand, daß uns die Möglichkeit geboten wird, nach •mustergültigem Beispiel vorzugehen, er 1 eichte!rt unser Beginnen wesentlich. Welche echt jüdische Frau wird säumen, sich in Reih‘ mhd Glied zu stellen für das große Ziel, das unserem Leben Inhalt verleiht? Welcne echtjüdische Mutter, deren religiöse Ambition!höher!reicht, als .hre Tochter mechanisah koscher Haus führen!zu •!ehren, wird zögern, sich mit Freude ׳in den Dienst der großen Sache ,zu!stellen? Handelt es sich doch ,um •die g•aisli ge Rettung de•r ,Kim der, deren «Gl'aulbensf׳esti׳gke׳it,!die mein jüdische MennlSnis s e der Traditlion •getreu gsfördent nhd gq,festigt werden sollen. Wie notwendig eine solche Vereinigung ist, um die BegCisterung unserer Töchter izu entfachen, kann jade Mutter selbst beurteilen. iln den׳ meisten Gemeinden sind!wir jüdischen Frauen und Mädchen aus jedem geistigen jüdischen Leben ausgesdialtet aund laben ahnungslos im grauen Alltag dah«, •teils befriedigt — zum Teile aber nicht. Die Töchter, deren Lebensauffassung und Bedünfnisse ׳in vielen Fällen von denen der Mütter •so verschieden sind, als lägen Jahrhunderte!zwischen!ihnen, entbehren jeder iziel'be wußten!Leitung. Da muß die Frauenasuda Wandel; schaffen.!Mit ihrer erziehe rischen Kraft wird sie •dianlm auch auf unsere J ii 11g!lln.ge Wirken,;«die das' Auifwärtsstreben der Mädchen zu edlem Wettkämpf ansparnen wird.,. Wenngleich der Anfang bei uns schwieriger sein dürfte als •iln Bnaiisfeiva׳,!ist ■es nur ein Bei weis, ׳w.i׳e dring emd; es׳, :ist, endlich zu handeln. Und.es muß gelingen, vollends dann, wenn die. hauptstädtischen orthodoxen Damen sieh an die Spitze der Organisation stellen, deren Glaubensfestigkeit, vornehme Gesinnunig ׳und• Tre!ue zum angestammten Volke volle Garantie für die Ausführung bilden. י . Erhebend und!beglückend ׳wäre das Gefühl für mich, wenn meine Worte nicht unigeihörr ׳verhallen würden. Etwas guter Wi'llie und — eene brennende Frage wäre glücklich •gelöst. Wir könnten uns dann, ruhig sagen: Wir ׳haben Generationen vor dem Verfalle gerettet. Auf, ihr «jüdischen Mütter «und Töchter, 041 das •große Werk! Modlet das Traumbild «zur Wahrheit! Mögen wir in die glückliehe (Lage kommen, von der •gesitteten Welt den ,Ausruf zu hören: ״Mn kiuvu, amhoHedho Jakob!‘ T.'S. פתיחה an der Preßburger Jeschiwoh. Sonntag den 16. Mardiesaiiwan wurde an der ■Preßburger ישיבה der Winterseman 1i׳m •der üblichen feierlichen Weise •eröffnet. •Die gesamte ׳Sclniileirzahl׳ der ישיבה, die trotz •den verschärften Aufnahmsbedimgungen auch diesmal!wieder an• Zahl gewachsen• 'Ist, das Rabbinat. Vertreter der orthodoxen Landeskanzlei. •d׳es Gemeündevorstandes und der!Repräsentanz, die iGabolm und •eine große Anzahl von ,בנו ת und Freunden der ח^חסרשיבה sich aus diesen! Anlässe in der ״Schiurstube“ »1im. Se. Etorw• iH־ar.r übenrabbiner .S ehr e iube r r1icl1!tete im Rahmen •einer großangelegten דרשה an seine Schüler ermahnende •and aneifernde ,Worte über di«e ,,Bedeutung •des ihingebungsvollen yjLemens“ an der J,e®oh!׳wol1 und ׳iibeir d,ie *Plfliiditen!, die sie mit ihrem Eintritt• in •eine Jesdiiiwoh lülbemehmein, ׳an weicher der und seine großen NadifolgeY gewirkt haben. Im besonderen hob ■er die Gefahren hervor, «die ,den jungen Mann n unseren Tagen ׳in einer größeren Stadt bedrohen, wenn er nicht mit dem Aufgebot seiner ganzen Kraft an dem Geist festhält, de,r ln der ישיבה seinen Ausdruck finden; sod und •wenn er n.cht von vornherein entschlossen',ist, unter Entbehrungen jeden־ Art die Widerstände ,medienzurinigen. Den Herr Oberra'bbiner benützte auch •diesen Anlaß, um den Gaböirh, der Mensav׳er<w,altung und allen, ■die ישיבהו׳materiell «unterstützten, Dank zu sagen und stellte mit Worten 'der Anerkennung den nunmehr an dcn“D^׳wirkenden;Herrn Simon Straßer als den «Mann vor, dam «in Zukunft •die «Aufgabe izufälllt!, an der Se.te des Jeschiwaleiters, di’ jüngeren Schüler «in ,ihrer Lebensführung •zu beaufsichtigen׳ und «das geistige und materielle Wahl׳ aler ILennbeliiisisenen/ :iln Jeder ׳Beizieüiuing zu 1förd!e,rn• Die Ausführungen׳ des eflirwiirdiigen Redners,!und! ,׳die. itnniige «Antelinahms, die er für das Wohlergehen seiner Schüler «bekundetc, übten auf ade Anwesenden •einen tiefen 'Eindruck■ aus. Nach Bendtgung der פתיחה bereitete die ganze Versammiuaig dem Ob.'.rrabbiner begeisierte Ovationen. Sijum in Piestany. Aus Piestany wiird uns berichtet: Am מוש״ק פרשה נח feierte unsere ש״ס חברה in!sehr würdiger Weise ׳ihren □ 1 י D auf ׳ נזירDD im ,Rostauirant Weldler!in Gegenwart der ב נ י ת 1 ר ה und zahtrieicher או ה בי ת ל ר ה uns!rer Gemeinde. Nachdem Se. Ehrav. ׳Herr Oberrabbiucr• Webe r die בית D D mit einem geistreliohen היד ר ן ע ל ך beenfdiet hatte, •begann die vorzüglich arrangierte סעודה י של מצוה Während der Mahlzeit sprachen •Herr «Oiberrabbineir Weber,!Herr Rabbineir T e!i׳c 11-t ha!,Dajon •unserer Gemein,de, ׳der •hier!zur (Kur weilende Dajon aus Leipzig, Herr Religionslehrer J. A. Weinberger und «Herr Israel Griin!schöne דברי תורה und spornten die Anwesenden!zur andauernden Pflege de,s לימור התורה an. Herr Griin brachte auch den Dank •der Tischgesellschaft den!Herren Weldler und J. Abieles für!ihre Bemühungen bei der ׳Arrangierung des!Festes zum Ausdruck. Orthodoxe Gemeindeinstitutiouen in Zilina. Man schreibt uns auis Ziliina: •Die seit Jahren ׳eiingelciteten großen Amsfreaigumgeni zur Ausgestaltung!der hiesigen Meinen, n,u׳r aus 30 Mitgliedern •bestehenden •orthodoxen Gemeinde beginnen schöne .׳Früchte ׳,zu tragen. Die aufopfernde Tätigkeit der Familie Scbl!es!ing1er, Dr. Friedmann und ■fast aller Gemei.ndemitg׳M1eder hat es ermöglicht, ein orthodoxes בית הכנסת zu erbauen, •eine מ ק ו ה כשרה und eine כשר “ Milchhalle ׳zu errichten. Auch ein שו״ב ירא די wurde aufgenommen. Damit sind iclic ilnstitutiionen errichtet, die elime orthodoxe;Gemeinde benötigt ,und die cis auch, deim!Fremden ermöglicht,!in unserer Gemeinde ohne religiöse Bedenken :zu verweilen. Die beträchtlichen Kosten der neuen!Institutionen sollen teilweise durch Darlehen ׳seitens einzelner ׳Gemeindem'itgllieder und!zum anderen Teile •durch!eine vorbereitete Sammlung in Form ■von Spenden und .Anteilscheinen aus weiteren Kreisen des Judentums gedeckt wenden. Briefkasten. ,Jüdische Volkszeitung“, Bratislava. 11. ׳Ihre!Kampfmethoide wird׳ auch!diesmal versagen. Die persönliche Anpöbelung ist und bleibt ,1Ihre •eigeae Domäne. ״Ovis Judaeus“ wind!Ihnen dahin nicht folgen, solange er für seine Ansichten — «im «Gegensatz •zu 1Ihnen — mit sachlichen Argumenten!einziitreten vermag. ׳Er wird Ihnen ,und illhren geistigen und politischen Lenkern auch weiter Wahrheiten,!ja •bittere Währheiten!sagen, so oft e!n von 1d:en tzton׳its1bisdhe:n Taten, und' ®de en eine schädliche Wirkung auf das .!Judentum befürchten muß. Es ׳wird Ihnen aber •niebt •gelingen, ,ihn von de-r strengen Saclhlli ch kei t abzudrängen. Wenn •es!!ihnen wirklich rnn ׳den Nationaliismuis!und den Zionismus •zu! tun ■ist, so kneifen Sie nicht raus, sondern antworten. Site sachlich auf Artikel, von ׳denen Sie und llhre Auftraggeber sehr wohl wissen,!daß Ihnen Tatsachen •zugrunde liegen. Wenn Sie Ihren Lesern ■ein •Urte;,! Zutrauen, so spucken׳ Sie nicht «Unrat auf die ׳־prinzipiellen Gegner il'hres Zionismus und beschimpfen Sie niemand, sondern bleiben Sie — bitt‘ schön — bei ׳der Sache,!wie es, unter Zionistischen! Jonmaifeteri «üblich!ist. 2 ׳. Nichts charakterisiert Ihre Denkart besser als;Ihre Bemerkung, ,;die ״Jüdische Presse“!habe müt Bratislava wiefter miiohits׳ izu ׳t׳u1,n, als d׳:i׳e veirschletcrten Subventionen «der hiesigen orthodoxen K u ,1' tu, •s gerne in d •e e im« z ans a c k & n.“ Sie׳ können siiichi ,wohl eine •jiidlisclie Zeitung ohne ״Verschleierungen“ nicht «vorstellen. Eine Subventioriiiarung einer orthodoxen Zeitung durch eine ge!siit1n׳ungs1Ye׳rwaa11dite orthoidoxe Gemeinde /wäre ׳uinssrer Metnung nach allerdings kein ׳Unrecht, •das man ״verscihlejern“ müßte• . Trotzdem schwätzen Sie' da wieder einmal lächer4 liches Zeug, und zwar wohl kaum i׳n! «der Absicht, die Gemeiatde an eine Pflicht izu malinen!, d׳i׳e!s!i׳e bisher nifemalis erfüllt hat.« Denn die ״Jüdische Presse“ hat bisher• «von der hiesigem! ortho;dox׳en Ku!ltuisg׳eme1!1!1de ©ine. Sifbventton •weder dihekt noch indirekt, wdder vensdileiert noch uhveinsciHlieiert weder erhalten noch — verlangt. ' ־ - J. W. ‘in N. Z. Wendien Sie!sicili ׳deswegen an das holländische Konsulat■ in!Prag, III.. MaltCzsike ׳nam. FAMILIENNACHRICHTEN* Bar-Mizwah-Feler. Samstag dhn «213. Oktober ihierte Kurt, Sohn! des!Herrn Simon Raab und!Frau, jra der Synagoge, 2.!Beiz., Große Schiiffgasse 8, seine •Bar-M,:1zwah:4Fe1i׳er. Hochzeitsfeier• Sonntag den ,24. Oktober fand in der Sdiiifsdiiuil dite Trauung! des 'Her,nh •Julius ׳Baß imiit Fräulem Mali Groß statt. ׳Nach ■der Trauung fand in den! Speisohallen Johanna Deuitsdh, 2. Beiz!״ Fr.-!Hoohedlinger-Gass!c. d׳ie Hocheeitsfeier statt, die jn ׳überaus gehobener Stimmung vertief. Rabbiner R e!׳i!׳c h aus Ty!r.na1׳t, ein. Onkel! der Braut, •sowie die Rabbiner Schenk und׳ Benedikt Stellten geistreiche An׳spr׳ad1e11. ׳Den! gesanglichen Teil leiteten, die ׳Herren Kantoren Mia 11 d• 1 (Montöi'iore) ׳und iKunstad't (Sdaiififscilma!). ' Hochzeit Lange-Adler, Frankfurt a* M. TelegrammaMÖse: Rabbiner Dt. P• K 0111 n•׳ S 1, Rabbiner Dr. J0>31• iPoJilak S 2. Brith-MHah.!Deir׳ neuigeiborcne Sohn ׳van iHenm, HeinräCh P a'ipp onhetim und׳ Frau׳ ׳wu׳rd‘e Mtttiwodi den 19• Marche- ׳schwan «in!den Bund Abrahams eingefiihrt. Allis• MoÜiet fungierte Raibbimiar Jos2׳ff ׳Baumgartner•. Sari Klein Moritz Friedmann Mattersburg Topolcany-Bratislava Verlobte Wir gratulieren herzlichst unseirem, um unseren ׳Verciin! Ihochlvendienteu Freund Herrn Max Adler zu!!seiner Vermählung mit Firäuteun Rosa Lange ׳und! enitlbieten!Ihm die: besten! C&Ckwüinisch© ifiir seinem weiteren Lebensweg. Der Vorstand der Aguöas .fisrpjel-lugendgruppe, Wien, II. Anlässlich der Vermählung des Herrn Max Adler mit der Tochter des Herrn Direktor Lange s. A., Frankfurt a. M., sagen wir herzlichst Masel-Tow Rabbiner Moses Blech und Frau מז״ט. וברכה וחיים ארולים ושלום ל:ביד ירידגל החתן הנעלה כמר מאי*־ אדלע‘־’ניי לבואו בברית נישואין יחן ד" שתזכו לבנות ביתבם עפ״י תורה״ק ולראות בטוב כל ימיכם עד מוע״ש ממנו ידידיו יעקב טייטעלביים, שמעון פירסט, מאיר באננער, חיים פינקעל, דור טירקעל, יצחק זיידמאן. יחזקאל ווייסמאן, בנימין זאב לאנגע אחרי אספתנו ובאנו אל ממנגו הננו מקרבים את ברכתנו ברכת מזלא טבא וגדיא יאה להב׳ החרב מו״מ בהפלגת חכמים ונבונים חתן תמים למעלות מריה אלכסנד׳־.מיללער נ-י שהי׳ גבאי ראשון בישיבתנו להתקשרותו בקשר שידוכין, ויהא רעוא מן קרם אמהון דבשמיא שיהא לקשר אמיץ וחזק ותתברך מאדול השמים בברכת שלום וחיים בעתירת ,החותמים ביראת הכבור. חברת בחורים דישיבתנו פה ק״ק אונסדארף יע״א אלומות . .ברכות ובתוכם ברכת מז״ט המה ונלבבח לחכתדהבר הוער הכי נעלה מר אביהם שמדיה פאשקוס לארושיו את העלמה מרת יסל שפיטצעד תחי׳ משטיינעמאנגער. ויהא רעוא ששמש ההצלחה אופקם יאהיל ויזכו לבנות בית־נאמן לר׳ ולתורתו על גפי מרומי הרי יהורה וירושלם, הועד של קביצת צעירי אגדת ישראל ברונאסערראהאלי. Anläßlich der Verlobung des Herrn Michael Halberstamm, Sohn Sr. Ehrwürden Herrn Oberrabbiners David Halberstamm aus Sokolow derzeit Wien, wünschen herzlichst M a s e 1 ־ T o w Israel Vortrefflich und Familie , Wien, II. Heirat Für die 20jährige Tochter eines angesehenen slowakischen orthodoxen Rabbiners יפת ויפת מראה) gebildet und häuslich erzogen, wird ein passender junger ת״ךץ> Geschäfts- , mann oder Rabbinatskandidat gesucht. 30.000 : נדן Kc., Möbel und Ausstattung. Anträge sind zu richten an die Bratislawaer Administration unter Chiflre: ״J. H.“ Vermittlung erwünscht. Konkurs. An der Volks schüfe diar aut. oriih. ,isr. Fillalgemeinde jn U׳dvard ti׳st.!d!ie ßfeie eines stellvertretenden Lehrers 7m besetzen. Unterrichtssprache! ungarisch. Bewerber wollen;ihre Offerte bis 10• November richten an den orth. isr. Kultusvorsteher: __ Rot 11 in Udvard. Konkurs. Die auit. orth.!isr. Ka1!lt11sge1r1e׳i1n!de ln Komorn sdireiiibt,!infolge vorgerückten Alters eigetreteaer. Pensionierung, ihres langjährigen שו״ב auf •dies!;« ,vakant gewordenen Posten einen Konknrs aws. . ... Bewerber ׳(unter 40 Jahre), die tüchtige שו״ב מומחה ת״ח, ירא שמים מרבים vorzügiiiciie בעלי ת ס ל ו ח •sind, Fähigkeiten >zu •diesem ,עבורה הק haben, קבלות von :drei anerkannten orth. Rab'bilniern besitzen, mögen ihre Offerte nkbst Absahriften ׳ihrer קבלות and Angäbe ׳ihres «bisherigen Wirkens, Familienstandes ׳und Staatsbüngersdiiuft an den gefertigten Vorstand b;i׳s ,■auirri' 30. November a. c. elinsenden. Jahresgellialt •tsch. 1Kj ilo-flOO, Ifrde Wohnung, halbe ש ח י ט ה und •sonstige übliche Nebeniamoiumente.!Nur Berufene werden!zum 'Probeivortrag augelassen uind nur diesen׳ die ‘ReiseSpesen vergütet. Aut, orth. isr. Kultusgemeinde Komorn: Isidor Stern. Gemeindepräses.