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Jüdische Presse · 1926-10-15 · 42 (15.10.1926) · p. Seite 291

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
42 (15.10.1926)
Date
1926-10-15
Page
Seite 291 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 42 Seite 291 JÜDISCHE PRESSE ^■ייי>ייייי>1<ו<ו11וי1<111111ו111111ו111111«111ווו»וווווווווווו1וו1ווווווו1 : Tschechoslowakei j *■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■!■■■■■■■■■■■■י■■■■■■■■■■■■■■■■■■? ausführlichen Bericht über seine Reiseeindrücke in Erez Jisroel. In anschaulicher und oft ergreifender Weise erzählte er von dem Leben und Treiben des alten Jischuxv, der neu eingewanderten Aulim und auch der vielen Fremden, die das heilige Land bewohnen. Die vorgerückte Stunde zwang die Leitung, das Programm vorzeitig abzubrechen. Der Sabbatnachmittag vereinigte wiederum in den Vereinsräumen eine große Anzahl von Mitgliedern und Freunden der Gruppe zu einem Droschovortrag des Herrn Hirsch Merkin, Leipzig. In einer mehr als einstiindigen Ansprache verstand es Herr Merkin, zunächst durch ein großangelegtes Pilpul und sodann durch mannigfache agadische Auslegungen seine Zuhörer zu fesseln. Die Schlußveranstaltung der Werbewoche bildete der Sonnabends veranstalte Diskussionsabend, dem die besondere Parole ״Die jüdische Jugend für Agudas Jisroel“ gewidmet war. Diese Veranstaltung erfreute sich ebenfalls eines sehr starken Zuspruches seitens der Breslauer gesetzestreuen Kreise. Das Hauptreferat hielt Herr Hirsch Merkin, Leipzig, in dem ' er nochmals in eindringlichen Worten auf die große Bedeutung der Jugenderziehung im Geiste der Thora hinwies. An diese Aus־t führungen schloß sich eine lebhafte Diskussion, an der sich Herr Rotkopf unter Hinweis auf die Erziehungsver■« häitnisse im Osten, Herr Dr. Stark und Herr Dr. E. Freund, unter Hinweis auf die Ziele und Zwecke der1 Esra-Organisation beteiligten. Der Leiter der Versammlung, Herr Kurt Schneller, erwiderte den einzelnen Rednern. Mit einem warmen Appell an die Breslauer jüdische Jugend, schloß Herr Merkin gegen Mitternacht die eindrucksvolle Versammlung und zugleich die Werbewoche, die eine starke Festigung der Ideen der Agudas Jisroel- Jugendorganisation in Breslau bedeutete. Ein großer Tag für die Jüdische Gemeinde in Mainz. Der Sonntag ■des 3. Oktober wird •für alle Zeiten zu den denk- ,würdigsten 'lagen in den Annalen!der Mainzer ■Israelitischen Religionsgemeinde igeizäihlt werden! müssen. Galt es doc'h1,11zw׳ei׳ ihr er bedeutungsvollsten Einrichtungen: der Oaffenrltehkcit zu!übergeben. Zunächst wurde!die nunmehr vollendete Sammlung des Vereines zur Piiege (jüdischer Altertümer!im ׳Hause ider •Gemeinde'!und unter deren Protektorat vor einer Anzahl geladener Gäste teieriieh e,'•«geweiht. Was •es!hier zu sehen gibt, erinnert lebhaft an die jiidiscihe AuissteStong im■ Köln vom vergangenen Jahre. Silberne iKiiimstgegeiistänide für. religiöse Zwecke,!getriebene mitteMtarlicfoe Vorhänge tüsr die heilige Lade in der Synagoge, teilweise •von hohem Werbe, Brokatstickereien, Damast 1umd Seide. 'Urkunden, •im!denen sich vielfach die. religiösen!Kämpfe vergangener Zeiten׳ widersipiiegellm.!Bilder aus uralten Zeiten׳, häufig 5von!hohem kirnstle.risöhen .Werte, ׳so z. ß.: Diie Juden stürmen׳• das Tor des!Ghettos vom Mainz (1793), eine jüdische!Beerdigung im •IS. Jahrhundert. Purim ׳(Fastnacht) im ider Mainzer Judemgasse, A:t!j irdische Hochzeit im Mainz im Mittelteil t-er. Wir sehen formier messingene achtarmige Le111׳c1hte,r aus dem IS. Jahrhundert von gewaltigem Ausmaßen, die■ Gedenktafel für Isaac Herz, der ainter!Napoleon als Mameluk diente, eine Zizenlhawsener Tongruppe ״Saibbatvorbereituing“. ■In seiner Weiiberede bemerkte (Rabbiner Dr. Lev-i, .daß die Alten weder Raum noch Maße hatten, derartige Museen, wie das gegenwärtige anzultagen. Autoritäten auir dem Gebiet der Albertumsgege!!׳stände, ■wie der iP!׳eßsch־e Archivar Dr. Zivier, ׳wunderten sich schon vor 20 Jahren darüber, daß eine solch alte, jüdische Gemeinde wie Mai׳raz"eitt sofahes Museum'•nicht■ •besitze. ■ Br .erwähnte' Doktor Ladertbung, Mainz, dessen' aufopfernder Tätigkeit das •Zustandekommen dieser Sammlung zu׳ danken •ist. Ans den Halle 11 der Kunst nimid der Altertümer ,wurde ni nun Idie 'Gäste׳ hinausgefahren! auf das älteste jüdische FrfedlkofsigCläinde in IMa׳imz, das .211• einem Den'kmals-Friedhof ausgestalbet ■wurde. Hienber an diie Gonsenlheiinar- und Walistraße wurden albe Gradldenkmaller izurüiokigeiführit, die im Mittelalter während Krieg, 1Plliinderungem und׳ Jandenvertreiiibungen in die■ ganze• Stadt verstreut wurden. Eine einfache: Feier, an!der auch, ׳staatliche und städtische (Behörden telilinahmen, ebenso wie die Geistlichkeit der anderen Konfessionen,!übergab die Anlage der׳ Oeffentiliahikeit. Rabbiner Dr. Le!v׳i hielt eine ergreifende Rede über die Bhr- Würdigkeit und iHeiiligkieit dieser' ׳alten! Denkmäler, die Im׳ das!früheste Mi׳tte!lalte!r izuriickrefclien. Von diesen Männern, denen die Denkmale, geweiht sind, ging die!jüdische Wissenschaft ans über die ganze, damals bekannte Welt. Besonderer Dank gebiihre, dem Direktor des, Mainzer Alfenumsmuseiums, Prof. Neeb. Ider die Steine seither s0׳ .sorgsam ׳bewährte. Redner redet noch vorn dem •Rlam der Durchführung einer Straße• durch; das. Gelände!und bittet diie. städtischen׳!Behörden, davon aihzw- Hassen. Audi׳ Pietät ist eines׳ •von den Dingen., die wir zum Aufbau׳ unseres Vaterlandes׳ brauchen׳. Die Anlage des Friedhofes geschah auf Anreigung von!Dir. Bondi, Mainz. Personalien. Wien. Am 6. Tischri ■verblich im Alter von 75 Jahren Herr Efjokim (Karl) Schön. Der ■altehrwürdigen Gemeinde Matiersdori entstammend, war 1er. stets ein streng frommer Mann und reeller Kaufmann. Seit Jahren stand er in ׳Diensten der iKultusgemelnde Wien, wo er sich ׳Auerikemnung erwarb und bei den Kollegen beliebt war. Für alles Jüdische begeistert, erzog er!seine Kinder in echt jüdischem Geiste. Die 'הל1י fand unter großer Teilnahme statt. Die Rabbiner Schenk ■und!Benedikt, und im!Namen des Vereines ׳der ׳Mattersdorfer in Wien,!Herr •Höaigsbeer, würdigten in ihren ■Nachrufen die ausgezeichneten!Eigenschaften des Verblichenen תנצב־׳ה. Wien. Am jüngsten Jam-Kippur starb ■im Alter von 83 Jahren Refo Jehiuda Gers Dl זצ״ל während er!in seiner Wohnung mit!Minijan das!Mincha-Gebet verrichtet hatte. Der Dahiingegangene .war ein treues Mitglied ׳de.r Stump?rs׳ctoul iim 6. Wiener Bezirk, ׳wo ihm תלמיר חכם וצדיקי die höchste Wertschätzung Elite# wurde. Bereits in seiner Jugend, die׳ er .in׳ den jüdischen Gemeinden, Zeltern Kobersdori, Lackenlbach v׳er־ brachte!, maßte 1er auf Wunsch der damaligen berühmten׳ Ra׳bbner dieser iKehillot •dank seiner ■Frömmigkeit au den hoben Feiertagen als׳ Sehe,!!ach Zilbur vorbeten. — .Sonntag nach Jom- ׳Kippur fand1 die הלוו׳ unter großer Beteiligung statt. Räbb F losch ׳(Stumperschul) hielt dem Verblichenen einen würdigen Nachruf.!חנצב״ר. Wien. 5. Marcheschwan wurde /Herr Josef Grünwald zu Grabe getragen. ׳Aus Szerdahely, dieser jiidisehen ׳Metropole, •vor Jahrzehnten nach Wien gekommen, hat er zeitlebens, •viel auf!Reisen, ■die größten!Opfer gebracht, um שבת und ׳ כשרEssen ׳zu hüten, ein fleißiger, reeller Kaufmann, fand er immer Zeit, Früh und Abend in ״Schul“ ■Zll gehen und suchte jede Gelegenheit תורה ■zu hören. ■Stets hilfsbereit, unterstützte er nach Möglichkeit Bedürftige. (Das Leichenbegängnis zeugte von der allgemeinen Achtung, deren er ׳sich erfreute. Die Rabbiner Schenk und ׳Fleisch mann sprachen an der Bahre und zeichneten das Bild des Verstorbenen als das eines echten Jehuwi תנצב״ה. Agudas Jisroel Frauen- und Mädchengruppe, Bratislava. Von einer Mitarbeiterin . an der ׳Agudas Jisroel Frauen- und Mädoliengraiippe, gehen׳ uns folgende, von fraindi.gem Arbeitselfer zeugende Zeiten zu: 7וילכו מחיל אל ח Unsere lieben Festtage ׳sind vorüber und wir ■rüsten wieder für Festtage. Das Cbanukohfest ist unser nächstes Ziei. Unsere Gruppen haben beschlossen, für die Wintersaison verschiedene Kurse einzurichten. Geistige und praktische Arbeit soll geleistet werden. Gelehrt ■und gelernt. Jede unserer Schwestern, die ,in irgend einem Fache begabt und ihr Wissen auf andere zu übertragen die Begabung besitzt, hat die Verpflichtung, ihre Tätigkeit in ׳den ׳Dienst der Agudohgnuippen ,zu stellen.!Bei festem Vorsatz und ernstem ■Wollen, ist der Erfolg des Könnens gesichert. Erinnern wir uns nur daran, was jüdischen!Frauen gelang, als ׳sie ׳während der Wüstenwanderuug ihre Arbeit ׳in den ■Dienst einer heiligen Sache zu stellen ׳hatten. Sie webten!, «äiliten, strickten und stickten, galt es doch׳, ihren Simm für □ תורה וגמילת חסדי z'lt bekunden. Diese dre. Säulen des Judenit'iims standen auf ihrem Banner geschrieben. Wir sind ihre. Erben ■und, wa!s wir von unseren Vätern ererbt, wir ׳wollen es ׳erringen, um es :zu besitzen. ״Viribus umitis“ ׳Einigkeit macht ׳stark. Fest wollen wir!Zusammenhalten, ׳wir werden dann unsere!Fahne!zu 'Ehren! bringen! und in Ehren׳ zu erhalten verstehen. ׳Unser Arbeitsprogramm ist festgdegt. בעלהי״ת werden wir es auch zur Durchführung bringen. Das Ghanuikohfest ׳wird׳ uns: dämm manche. Ueberraschung bringen. Vorerst stellt ein- Teil unserer Kurse in diesem Zeichen. ־5 חזק חזק ונתחזק v.—Gr.—. Frau Wilson besichtigt den jüdischen Friedhof in Prag. Fran Wodroow Wilson, die Witwe des •früheren Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika,!besuchte ■vor einigen Tagen ■l׳n Begleitung!ihres!Bruders, Mr. :Richard Killing, die jüdischen Sehenswürdigkeiten Prags und zeigte besonderes Interesse!für den berühmten jüdischen ׳Friedhof, über dessen :Geschichte sie sich eingehend informieren ließ. Reorganisierung des Kaschruwesens in Bratislava. ■Das Rabbinat der ortli. Gemeinde von .Bratislava veröffentlichte vorige Woche im תפלה ]DT -Anzeiger der Agudas Jisroel-Jugendgruppe eine .Kundmachung, worin sämtliche' R e s t a 11 r a t i 0 n e n, S p e.i •s c 11 ä 11 s e r, A11׳ s- ׳kockereicn,!M i 1 c 11׳ v e r s c h 1 e i ß s t ׳e 11 e n, Ko nditoreien und 1L c be n s m!i 11 c J h an dl unge 11 aufgefordert werden, sich beim Rabbinat .zu ׳melden, um eine!Liste derjenigen verläßlich koscheren ׳Steifen der Oeffentlichkeit übergeben zu 'können, die unter 1R ab b i 11׳ a t sauf sicht stehen. Damit äst eine jener ׳Maßnahmen eingeleitet worden, die an Stelle seit längerer •Zeit herrschender Willkür •mit der Bezeichnung ״ortli. כ ש ר geordnete Zustände schaffen sollen, ׳wie sie die gegenwärtigen Verhältnisse!dringend erfordern. Wie wir •vernehmen, sollet! baldigst weitere Anordnungen!zur ׳Sicherung des Kaschruswesens getroffen werden. 111 der gesamten religiös gerichteten jüdischen Bevölkerung!bringt man dieser ,hochwichtigen reorganisierenden Arbeit des Rabbinat!s das größte Interesse entgegen. Die neue Hetzkampagne gegen die orthodoxe Gemeinde in Piestany. Wir be,richteten vor eisigen Wochen׳ über •die Agitation, ■die von saften eiiinülger Zionisten. amlf Anstifter! «iftunär auswärtigen!für ׳diie jEinlheiit“!isinoiiha’Jb ׳des Judentums!schwärimenden Gestainumgsgenossen geigen die jüdische Gemeinde ,Piestany einigdeitef wurde!, 1weil sie Statuten zum (Beschluß erhob, die׳ den ge.s!atzastrau:-religiös en Charakter ׳des־ :Gemeinde wn׳d .ihrer Institutionen für diie Dauer gewährleisten. Durch diese Statuten, ׳die auch von den staatlichen ׳Aufsiiidhtsbehöriden'!geneihimiiigt wurden, ist mäht nur ©ine ordnungsgemäße um׳d friedlich© Führung 1innd Verwaltung ׳dar Gemeinde giesiidiert, •san- ׳ darn auoh zwgleteh den!zionistischen ׳programmatischen!Be1- Strebungen zur Uimwaudliimig der bisher auif ׳neiliigiöser ׳Basis konstituierten׳ jüdischen! Gemeinden!zu areligiösen1 nationalst isehen .,.Va'ksgemeinde 11“־ in wirksamer!Weise vorgebeugt worden. Das ■war ׳den Zionisten ■und ihren misraehistisdhen Trabanten wider den Strich.. Zur Strafe für ■diie'se Vorkehrungen ■gegen, •die schon vofi! Herizi mm Zieil gesetzte ״Eroberung der ׳Kultusgemeinden“ sollte׳ die Einheit der iPi'sstanyer Gemeinde, ׳gesprengt werden. Dia ,Ziontsten iiind Misradilsten rechneten dalbeii׳ auf die wertvolle Mii.ta׳r!b׳e!i1t!ailtter ׳unreliiigtösen )Kreise, diie auchsonst deim jüdischen Gemeindaiaben farnstehen und von ׳den Institutionen des Jaidentuims ohnehin■ keinerlei Gebrauch machen Welchen Wert hätte!auch eine orthodoxe' Einhdtsgemeiindle für die Zionisten und iMlsraahisteni, wenn! ,in! :ihr IB1e"steil!sn,d׳es nicht mehr zerstört, Positive s nicht negiert werden könne׳?!Die izionistisdhen Zeitungen des in- und Auslandes wußten also nach der!Erteilung der Regie,rutiiigsanktion ׳zu •den ׳Hestanyar Statuten aus!bester Quelle unter Namhaftmachung aller Miiitiwlinkenden!!befriedigt z!u mellden, diie P!ie׳§tany!er Gemeinde, sei!bereits- •gesprengt!u!nd!130, nach einigen Zeitungen sogar die Mehriheit der Miifgliieder hätten andh schon ihren Austritt aus ׳der Gemeinde erklärt. Der Wunsch war da wieder einmal Vater!!des!Gedankens, Die ״Jüdusche Press»“ war die einzige Zeitung, diie :ihre Leser über den׳ Stand der Dunge in ׳Pitestany wahrtetsgernäß informierte. ׳Sie ibielstriiitt, daß bei der Piestanyer Gerneinda auch nur 3׳in! Austritt ans ■der Gemeinde angemeldet worden sei!, ■sie fügte ׳auch hinzu, daß die!Gemeinde• •weiden dem Austritt ider Zionisten und Miisrachisten aus einer Gemeinde, iin der sie Ihrem ׳eigenen Geständnis nach nichts zu suchen haben, noch׳ der Gründung einer Niaologen- Gemiei'nde!i׳ngend ׳weldie ׳Hindernisse 111!׳׳! den׳!Weg setzen׳ wolle. IiDzwiiScäien ermähnte Ss. Ehrw. •1Herr Oberrabbiner Weiher in ,seiner bemerkeniswerteni und all© Anwesenden auf«; tiefste erfassenden שבת ש 1 ב ה דרשה adle׳ diejenigen, die guten Willens sind ׳und nur der zionistllsahen Wühllacibe’Jt z׳u!m Opfer ׳fiele 11, zur Einsicht!und •Einkehr. Er :galb aber auch die Erklärung alb, daß jiOakt ׳diie Absicht hesHetoe, irgend jemand, der ©in zionistisches Judentum ׳dem historischen orthodoxen Judentum yorziiahitj. ׳gewaltsam iim Veriianda ׳der orthodoxen1 Gerheinde zu halten, wenn! ©r von seinem gesetzlichen!Recht© zuirn Austritt ׳und zur!Bildung einer Neo!o׳gemgem׳e!it!de nadi reiflicher U©ber׳l!egung aus eigener •Uebenzeugung Gebrauch machen au müssen glaube׳. Die ׳zianis tische iNachnichfc von• Massenaustritten aus der Piestanyer Gemeinde ׳erwies sich trotzdem als ׳gbwöhnli eher ׳BLuff. nur zu dem Zwacke 111 Umlauf ■gesatzt, auch •in anderen 1Gemeinden düa Zionisten ׳und Mii'srachisten in Gcmeinsahaft ' 111i:t den sonstigen Wider- •sachern der religiösen Tiiioratreui:׳!zur Friedensstörung!in! den orthodoxen ׳Gemeinden aufzuihetzen. um sodann für die ziomilstisahen Tendenzen ,im Trüben fisoiien au können. W f r w;,lsse.11 aus u״n׳ bedingt v:er,׳J äß׳l,i!che r Quelle, daß a!uch ibiis heute noch (13. Oktober) nnicht ©än Austritt a׳ins •der Gemieiiinde erfoilgt!ist■ Geschehen ist altes in ■aiem!so viel —!und das auch erst in den fetzten• Tagen —. daß die Herren an! die Gemeiuidia •korporativ einen •Protest wegen angeibiich ׳zu :hoher Stouerbamessung richteten. Der Protest! wird natiiriidi seine statutengemäße iBehandluntg erfahren- Das ist die W a 11 r 11 e 1׳ t. über den zionistischen A׳u׳stri'ttsalarm in Piestany. Oder weiß es die ״Zionisfische Volkszeitung“ in ßratsilava׳ ,besser? Talmud Thora in Senec. Ans S e 110 e wird uns ׳berichtet: Sonntag, den 2. Marclicschwan, wurde die von •Herrn Josef ׳S i d o n in hochherziger Weise erbaute Talmud Thora-Schule feierlich eilige weiht und ihrer Be- Stimmung ׳übergeben. Zahlreiche Gäste aus der Fremde und die angesehensten Gemcindemitglieder versammelten sich aus diesem Anlässe und nahmen auch an der סעודה של מצוח teil. Herr S i d 0 11׳ überga'b das Gebäude der Talmud Thora-Leitung mit einer bewegten Ansprache, in der er ,hervorhob, daß er an seine ׳Stiftung ׳die!Bedingung knüpfe, daß das ׳Gebäude nur ■für לימוד התודה Ver- Wendung finden dürfe. Sodatin ergriff ׳Herr Emamiei Brcsnjtz das Wort und legte in einleuchtender Weise die Bedeutung dar, die in unserer Zeit einer 'Talmud Thora-Schule zu kommt. Die!Religion müsse den Kindern schon zu ׳Beginn der!Schulpflicht eingeimpft werden und müsse daher eine Talmud Thora-Anstalt in der Gemeinde bestehen, die sich dieser heiligen ׳Aufgabe ׳unterzieht. Mit ׳Dankesworten an den generösen Spender;für sein edles Werk schloß der Herr Oberrabbiner seine eindrucksvolle Rede. Darauf hielt!Herr Talmud T,hora-!Lehrer Ungar eine schwungvolle ausgezeichnete!Rede über die Bedentung dieses Tages für die geistige Entwicklung der;Gemeinde und löste in allen!Herzen eine tiefe Begeisterung aus. Zum Schlüsse •sprach;im ׳Namen der Familie Herr Wilhelm Donne'baum aus!Bratislava, Neffe des Erbauers, und knüpfte ׳an seine ׳Rede schöne דברי תורה die reichen ׳Beifall fanden. Durch dieses Gebäude hat die Thora und die ׳Erziehung der Jugend ■zu Thora ,und G־ttesfu1*cht •in unserer •Gemeinde eine!Heimstätte erlangt. Möge diese Saat gleichwertige!Früchte tragen! Ortli. Jugendverein ״Bne Emunim“ in Kosice. Nach Ablauf ׳seines ersten Jahres ■wurde unser Verein ״Bne ,Emunim“ reorganisiert und sein Lehrprogramm wesentlich erweitert. Die ׳Gemeinde ׳hat dem Verein ein eigenes Lokal zur Verfügung gestellt. Außer den ׳Vorträgen Sr. Ehrw. ׳des Herrn Oberrabbiners!Brach werden in Zukunft die ׳Herren Ludwig Wisenberg, Sekretär der orth. Gemeinde, ׳Rabbiner J׳u 11 g rei s z und Fried- •mann regelmäßig ׳vortragen und ׳jeden ׳Samstag .auch'die ■Mitglieder abwechselnd Vorträge :halten. In der vorige Woche statt'gefundenen ׳Generalversammlung wurden V׳eränderungen mit ׳Genugtuung zur Kenntnis genommen. Die Neuwahl ergab folgendes Resultat: ׳Salomon Klein (Präses), iRezsö Liebermann ׳(!Vizepräses), Sandor Sclrweidt (!Major Domus), Arpad Frankel ׳(iKassier), Jenö Edelmann (Kontrollor), iNandor!Ehrlich ׳(!Bibliothekar), Marcell Fränkel '(Schriftführer), Isidor Uhr 'und M01* Weitzen (Beisitzer); Aron!Berger, Ernö 'Berkavics, Beni ,׳Brody,!Mor •Edelmann, Arpad Ehrlich, 1L. Fränkel, M. J. Laksz, Sandor!Liebermann, Nik.!Neumann, iNaff.!Maimeid, Sandor Schweid und Simon Braun (Repräsentanten). Sl. Bm. Sefer Thora-Einweihung in Kosice. ׳Man schreibt uns aus Kosice: Dien׳stag, ׳den 4. ,Marscheschwan, veranstaltete der ■seit einer!Reihe von Jahren!hier ansässige berühmte!Rabbi von B e i t ■s c ,h eine Sefer Thora-Einweihung. An der Festlichkeit beteiligte sich die gesamte Orthodoxie 'unserer Stadt. Ein neologes Rabbiner-Seminar für die Slowakei. Wir entnehmen ׳einer zionistischen Zeitung dis •interessante Nachricht, daß Dr. Samuel' K l ׳e i n, Räbfoiner der Neologemgemeinde in Nov6 Zainnsky und ord. Professor für ipalästinenisclhe Geographie an der vor׳ kurzem ins Leben gerufenen .zioinltstiischen Universität ׳:m Jerusalem mit den Vorbereitungen: iznr Gründung eilnes Rabbiners^Seminars besdhäifltgt ׳ist. Durch diese Anstalt so® dem Mangel1 an Ralbbinern ■und• Lehrern .in den neologen Gemeinden׳ abg!eh:01lfen׳ werden׳. Entgegen den! vom Vorsteher der Preßburger N׳eologengeme;i!nde •geäußerten Wlinischm wird das Seminar nicht ,in!Preßbärs!, sondern unter Leitung Dr.!Klein«; In •Nove Zamky eröffnet werden׳. Die AusbiiMung ׳der Rabbiner soll schon! in einigen Tagen! beginnen. Die erforderlichen ffinamzieilfen! :Mittel sind׳ bereits, augeslichert Zur Aufnahme in׳ das Rabbiner־ Seminar wird außer Maturitätszeugnis ■eimes׳ Gymnasiums oder ©teer Lehrerpräiparaudie!der׳ erwähnten Zeitungsmeldiing zufolge ׳sehr beizeidiinenderweis© auich״ ׳etwas hebräisches Wissen“ gefordert. Simon Hoff Sidka Weingarten Nitra Trnava Verlobte ישא ברכה מאתנו אהובנו מחמדנו בחור מורם מעם מו״מ בתוי״ר ד׳ חופף עליו כל היום חתן שלם לכל עניניו הם שמעוז האפף נ״י לאחשיו עם בתו של מרה יודא ארי, יוייננארטען נ״י מפה. ישיבת טירנוי יצ״ע. רובי ברכות לראש המיוחד בחבורתנו המהולל ברוב תשבחות על תורתו ותומתו מדותיו ומעלותיו העוסק בצרכינו באמונה הם החתן כ״ה שמעו! האפוף נ״י לעת באו בברית.הארוסין ויהי נועם ד עליו ומעשה יריו כוננהו ׳כברכת גבאי ופרנסי בית מזיז דישיבת פדמר יצ״ע♦ Streng jüdisches, frommes Mädchen sucht eine Stelle als Haushälterin Stütze oder Köchln ln streng orthodoxem Hause. Zuschriften unter ״Religiös“ an die Bratlslavaer Administration.

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