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Jüdische Presse · 1926-08-27 · 35 (27.8.1926) · p. Seite 248

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
35 (27.8.1926)
Date
1926-08-27
Page
Seite 248 (sequence 4)
Language
German
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Seite 248 JÜDISCHE PRESSE Nr, 35 ITsolaLedmoslo ־wir » jfcc ® f. Der Segen der ״Minderheitsnationalität.“!111 lde!r vorigen Nimmer feer Ze!-taraj@r wurde im Zusammenhunge mit dem רו«ו ’Gen!!■äsenden Kongreß der e«0pätechen natiotwlten ,Minderheiten gezeigt, mH •welchen Mitteln ■eine -Gruppe von natiionafetisaiien Zionisten wieder den Versuch macht, die J'üdicni dar ouropiiisdhen- ■Länder;111■ die ,paliitxsefh, kuiturelil1 imtidi; w!i׳ntÄ011 a!f (il׳i dl 1•!gleichermaßen vesiliängnfevolie Stallung von ,jM'indienheiHNnationai'iiHiten“ mit Eigenen!po•!!;׳(!,sehen!natiionailen ״Mündenl1׳e!;tefordcnungen7 ״x1 drängen. Was wir darüber sagten, war •jetan, der die Tragweite saldier Fragen begreift. klar imd! war auch weder den Lesern unserer Zeitung, noch dien nationaiiietisalven Antipoden des orthodoxen Juden-!tumis, eiben den erwähnten auf ״G«!111ü1hpoii־.!k" erpichten Zionisten, nw; w>i1r ßialbrn ׳uns -im vorigen Jahre• anläßlich der Wahlen!in die ׳tisdnoch osilowuikiisdl ich gesetogebende 11׳ KönparscJiafhen sowdul1 ׳vom alilgemein-j'üdtediicin Gcsiditspiinkte als auch aus den besonderen VarhäUiiissen heraus, ׳in ׳welllcben! •wir Juden in der Tschechoslowakei; uim!befinden, mit■ d!ie®.':n iiidteclieni ״natianafethsdreu“ Politiker« gründheh auseinandergesetzt.!Bei ׳der ®eäsägjen Verfassung u«s0rar •teciedioslowakischle« Nationalisten aind bei :ihrem — vielleicht ambewußt — ׳den ni’ctUiyiidiisdicn Umiwel־, entmommenen und — ebenso lunibewußt1.־ — ganz an!f die Nadhahnntm der nationalpotliiibisdien Beströbumgen der -N'idiiljtiden ■eiligestellten -Denkimihalit durften ׳wir natüfltvdv nicht haften, daß ein •warnendeis tunldi auMirendes Wort ohne »talbewiußte. geradeaus görWtotete poitisch-orgaiuisatonisdiic Tat fei׳ -ihnen nidnt viel fauchten!Würde. Es wäre• audi! 011• phantastisch gewesen', -gerade!für Kid׳:׳scfh-poiWitisclies Denke« Vbnstämcliiis zu erwarten dort, wo das ganze uireiigcine, ׳eiine viertausciiiidliääiiniigte ■Ahmenreihe hindurch täglich und stiitndilclli bewußt gepflegte, ums iiiimigst ■in Fleisch und Blut idingodinuingene jüdische Leibern׳ einer soiicili völligen Viepsitändinislos-igkieicti ibegegneit. Da ■kommt die! Nadwfcht von die im schönen /Bude der jüdischen ,yMittidie.rheitsjTait'ionalität“ in der Türkei׳ gerade zw föchten! ■Zeit. VfeßeWht vermag das Fiasko dieser ipoLt-isciien Großtat ««seiner ׳Zionisten:. m!i׳t der sie, die Juden in der Türke;; beglücken ,woiten. manclne naive Anhänger dfese-r!Ri׳c1h׳t׳u.ng eines Besseren belichten oder sie mindestens •zur Vorsicht mahnen. Die Tiiimbe;;- ist eiiines׳ der Länder, dieron׳!jüdische Hinwohn׳e!rs׳chaft. dme es zu" woiten und dinie cs 011, wissen, während der Friedensvednandihimgen mnite.r die Vormundschaft des Pamilser) ׳ ßi’oniis®seihe m ״C o im! •i׳ t e d; ■c s D q \ e g a; i 0 -n iu-üvies“, von dem llifcr schon oft die Rede war, geraten :•st. Dieses (Komitee, Ihait es sich i« den Kopf gesetet. ׳die Juden der einizeitnen Länder •a׳lis besonderes Objekt des Vertrages aus der Reite dier .ilbnigen׳ Biuiwohronschaffc herauszitliefben׳, seil!bst wenn der Vemliiraig;odiar die Veirifassimnß des beitrciff en den, Stani'ties den Juden voillle •G Ile ׳ichberechtiigu-nig m׳i1fc 'dien anderen ׳Bürgern gewäHir'fieiistet. Das war ׳:ibneni ,nötig, um mit 4011• Juden ein .׳ —׳viieilMdbfc wirklich fateresisontos׳. ,aber um so gefälhirWieras — Experiment •zu! machten. So wurden ׳denn die Juden von P oile m!. iL litt au ein, Leittluuid a. a. im IFritedeusvertrag in etar Re-ihe mi/t ׳diati anderen; lim Lande ansässigen atmid) fast dtuncihiweg auch •teinr-itanfci ■im kompakten ׳Massen! ׳zusammenleibenldien fatsäe’hiMien! INabionailliitätcn rilüs״ ־niati onafe IM׳inderteiifc“ feisitgeiliegfc, abgesehen davon,, daß sie selbstverständlich auclh a!1s r el lglöse Miniderivait alte Reahrc der anderen ־ reigiiösen ׳Münder;hielten -beansprudien und ■genießen. Au!i dieses Novum Idiar iFini&diensventiräge• mit eiuiigen Ländern! bilkteten sich ci'iie 'Zionfeten .Tiitcilit wiemig eiim. Sie Öileßen amcili keioeüi ,Protest daigegen auiilkommen u!n׳d vvatren schon damailis, amf dem Sprunge, eiinen!jeden als Verräter am Judentum ׳zu ibrandma-rken. der den Versuch anachte, amf d!i׳eS3 Uingelhaiieinlii-clhkeiit in ׳der Behiandliung ׳der jiklüsiclliern EHnivvoSmeirschaft ganzen־ Länder die Oe®ren't11iüch!keiit) animcirksaan ,au madien, , ,Es nutete;niabfcs, als man darauf himwies, die 1Herren Zionisten mögen doch ׳zuerst das Experiment ah sich ׳seil!Iber maidiien: und ׳vonanst d׳ie׳ Juden iri EngIn, 11dl, (Frjanlkreiiclli und Arn׳e,r!i1׳ka• als ״nationalle Minderheit“ mit gesoncterten nationailee ,jM'mdanlieitsicdlrte 11 ‘‘ üri der ׳Gesetizgebung orlelären zu ׳lassen. Das haben die Hemm Wieiitizmann. iSokalövv. Motelcim, Wüisc, Splre u׳. a. woüi'lweiskdi Weiibeni Hassten. Ihre große Liebe ׳zum jüdischen Valike diikfete ihnen, die Foteen dGases nationdlistischeni Experimentes die Juden (in Polen und! Litauen und beinahe auch uns ,iu der Tschefichosito wiakcö tragen •zu!lassen, obgleich iln dien modernen Jimdenvlierteln von London, ParJs״ Now York oben־ sdldlie jüdisdlne 1M׳asse111 ilieiben, wie ׳in Warschau, Wilna. Kowno und Mnnlkaics. Die veirawoMelt© politische und wirtisühaftlliidie Sütual'd'on der Juden ih diüesen Ländern hat ׳ihre Flanpturisaialie •in den utiiß'im'lidien Verimlitnissen, die!infolge dieser jMindertieitSr nat'ionaili'tät“ entstandien sümrd׳. Düe ,^Nationalvetnsammhing‘‘ der ׳jiidäsdien ,;nationalen Miinldetrlliöit“ •iti der Türkei, hat slüdi uodt rediteeitig ibeisonnen und: einst 1im an!ig den tBesdukilj ׳gefaßt, auf dite Segnungen der politischen! ,jMinderilÄsnatiojialität“ rz n v e r z i e 111 e u. Dißse jüdiscliie NabiaiKulversamanliiung!in der 'i'iLnk׳ei, auf weilidie die IM'.inderlieli'tsiiiaitioiLahsfcen des Pariser ״Ddegatiioinem“- Komitees bester als ihre herirWisbe Sdi&pfung so stal0 waren, ist also die erste, die ans! dien bisherigen ErfaSmingen die Schlnßlfoilgerung ,zieht 1und den Zionisten das gewaltige Glück der ,,Mi!der 1!eite(/latfoaKt׳lität“ zwi Seil'bsbgdbKmciie zur Vieuffigung stellt. Daß die Sciiöpfer dieses iwaiisen!!Paragraphen׳ im Brieden®vertrage!damit uiiiclhfc sanderlidi iziiiEilielden isiindi ׳lind :von׳ Charakterlosigkeit u. dgl. ddMamieiren.!ist mdht seilir ׳ernst zu neäunen, aisoliaiiige die HÖrren keine Anstaitai madien, das• uiui lveinrlenilos gewordene ■nat'ionaile Miaiderlieitsredit ׳der •tiiinkischeii Juden fü-r isiich seffiibpir an Anspruch 011 iidimen. Solange 1w1i!r aricht foststeffen körnen, daß die Wortfiilhrer der inationailen Mimdariheiiitsredite!in England, Era1nl\r!e,iüh und Amerlika ׳solche Redde auf fee!eigenen politischem Beziielrungen 011 den ntelrdiidüsclien tMüfbiingerti •iliiirer 1Heimat׳ mit gutem Erfolge aingewandt haben, werden auch wir i) :sic Uer'olhos 111 o w! tw k) I sch 1e. 111 J in dl et ai! a i tf 1e s d a r a 11׳- setzen, daß, uns Idßie ״Woh3!tat“ der ׳״MlinderheütisbationaFFtät“ 11Jcht ziuifcei!] wird. Daß den Juden in ׳unserer Republik aiiiängt!ein Lidit aafeugelien ater! den •pallitischien} Abgrund, an׳ den sie unsere Natiionailiisiten!göbradit lbalben würden, wenn 'ihnen die Eiüirer der ‘Orthodoxie nicht sokih ׳zälien Wiidersbaud gelieüstet hätten, sclieinen nun auch die Ziiotisten zu ahnen. Noch sind׳ die an anderer ׳Stelle dieser!Zeitung wledergeigöbenen Nachradite« von •dem Abschluß einen• ׳Abmacluiing der Zionisten anit der Diissiden teil-Gruppe der uationaldemokratisdien •Partei׳ nichf offiziell! bestätigt. ,Zeidfcni deuten׳ aber darauf Hfiai. daß auoh die Zionisten •in der tsc 11cchosilmvak;'sdh!en Reiptublik nach! c,in׳em Weg such, um, dean B&fepicl der tiirkisdien (jüdischen״ ׳Nationalvensammliiuiig“ folgernd׳, da<; Iheillv0rlltelßen׳d1e Prinzip van (der polittedien: ,;Mhrdt'dfe'i'tsäiatifwialiität“ — au de« ■Naget zu häng *e n. C i v .'׳ ׳s J u d ו.׳ e u s. Neuorientierung der zionistischen Wahlpolitik? Es w«1r in cingewcihten Kreisen nicht unbekannt^ daß führende zionistische Politiker vor den jüngsten Parlamcntswahlen, trotz ihrer mit dem Brustton der Lieberzeugung vorgetragenen Parole, die Juden dürfen sich mit keiner der politischen Parteien vereinigen, um nicht zu den anderen Parteien in Gegensatz zu geraten, ungeniert ,an die Türen politischer Parteien pochten und gegen Zu- Sicherung von ein bis zwei Mandaten nicht etwa die z i 0־ nistischen (wozu sie möglicherweise die Vollmacht hatten), sondern die jüdischen Stimmen anboten. Erst als diese Anbiederung keine Gegenliebe fand und sich Dr. Reiß als zahlungsfähiger Kandidat erwies, zogen die Zionisten ihre alten Schlagwörter und Kriegsrufe wieder ans Tageslicht und entfesselten ein furchtbares Wutgcschrci gegen jeden Versuch, die jüdischen Interessen im An- Schluß an allgemeine politische Parteien zu wahren. Und es gab Leute, die die künstliche Entrüstung der Zionisten ernst nahmen. Für diese wird die Nachricht, die der Uzhoroder ,,U j K ö z I ö n y“ vom 22. August aus vertrauenswürdiger zionistischer Quelle bringt, eine kleine Ueberrascining sein. Wie der Munkacser Korrespondent dieser Zeitung von zionistischer Seite erfährt, soll der Führer der tschechoslowakischen Zionisten, Dr. Ludwig Singer in Prag, auf der jüngst in Berlin stattgefundcneit zionistischen Bundesversammlung davon Mitteilung gemacht haben, daß die Zionisten für die nachs t e n W' a h I c 11 darauf verzichten, selbst ä nd i g als jüdische Partei aufzutreten. Sie sollen — so berichtet die erwähnte Zeitung — vielmehr m i t den Dissidenten der national-demokratisehen Partei, die bei der vorigen Wahl als ״Nationale Arbeits-Partei" auf den Plan traten und zirka htmdertftausend Stimmen, aber nicht ein einziges Mandat erhielten; einen Pakt geschlossen haben, wonach diese Partei sich verpflichtet, drei Zionisten auf ihre Liste zu nehmen. Wir müssen hierüber. nähere Mitteilungen der zionistischen Politiker abwarten.' Es braucht nicht erst gesagt zu werden, daß das Judentum dabei desinteressiert ist, wenn irgend ein Zionist im Rahmen einer nicht als ״jüdisch" auftreten^ den politischen Partei zu dem ersehnten Sitz in! Parlament gelangt. Mit Recht bemerkt das Uzhoroder Blatt am Schlüsse seiner Mitteilung: ״Die Partei Stranskys ist eine sympathische, liberale Gestaltung und bleibt dies auch für den Fall, daß einige mandatshaschende Zionistenführe!* in die Liste hiucinkomtnen." Gastvortrag in Presov. Di!e Aß «das Jisroel- J 11t־״e.'11 cLz r1!.׳p;p׳e üenütlzte ■dite Anwesanliei: das (Herrn BcnizJon J osot!Ungar״ Sohnes des Herrin; Oberrabbüners von Tyrina«, 1:1m ■iliwi miit ©tan 1Vortrag au ibeeilmen. Die Versal ranhing ׳war seihir gut fcisiucM. denn ,es erregte alligemoiines Interesse, einen, Enke-i «nseres ■uaweigeßlcllien Oberra-b-biners זצ״ל 011 kören Der jugendliiohis Redner übertraf alle Erwartungen toiit seknem rkih an schöne דברי תורה anlcl1,nen׳d׳en gedi.egenen Vortrag tiaid erntete rdclhien Beifall. Sammlung. Anil'äßliah •׳der am S. Elul im iGatanila istail-gefiuiixlenen ■Hoc!h0c׳iit Girikiwuld, (Danizig. wurden von iFräiiteiin Sere,n0 HirsehTor :ich. K 60 für die Agtidas Jisroel gesarncnelit. Bar-Mizvvoh-Feier. Am ש״ק פרשה תצא feter-be אחרי Sollim ׳das Her-nn Jailfaiis Herzog!!im Vmbove!das Fest iseiimn* Bar-Miizwofii. Er!i.ielt in Anwesenne:! zahlreicher Gäsre und Fr-eiuidc seiines aliliveralirten El! 1.;r:n1ha11,s©s oim!e schöne דרשה dfe!den ve!rsamm1el־en 1יראים!und 1 בני תורהwfnl!1kotnm׳e11e!G!eiegeniheii-t ׳bo:t, iHerir-ni Flenzog ,ihre Sympathie zu bekunden. Herr ׳Rabbiner Jizaliak W-e:i ß richtete an den בר מצ1ה ■und die!Erschienenen eine herz!teile Ansprache und knüpfte daran wirkmngsvolle דברי מוסר, die einem tteten Eindruck hin erließen Marienbad. D;1e Leitung der Bäd&raktiiion des (Keren Hallhom -in Böhmen!.!Mähren «nid1 Sdhiiesiien,!die ׳!« den Händen von Ing. iReiiCli lljeigt, ibeabsiichtiiglt,!jeden Donnerstag eilnen Zu- Thermalbad Vyhne! Ich beehre mich hiemit, dem gesch. Badepublikum 5 zur Kenntnis zu bringen, dass ich אי״ך־ן am 15. Mai 1. J. S im Thermalbade Vyhne eine streng 5 orthodox koschere | eröffne. Mein ernstes Bestreben . wird dabin gerichtet S sein, eine vorzügliche und hygienische Küche zu führen, 5 für pünktliche Bedienung zu sorgen und müssige Preise HEj zu berechnen. Ich übernehme hier auch Hochzeiten 5 gegen massige Bedingnisse. ׳ sEi Referenzen erteilt Se. Ehr würden des Herrn Josef 5 Tiegermann, Oberrabbiner der orlh. isr. Gemeinde in S Novd Zämky. 3 Um zahlreichen Zuspruch bittet 53 Aron Bribram | Gastwirt N o v 6 Z ä m k y, 15. April 1926. S ....״ ״ ,,״״Mii'i'aii'.oic’i innig •uius itvane« naiimora zu, veranistalten׳. Dar erste Aibeind fmd ■am 19. d. (9. EM) in Mar ׳ieuibad ■siöatt. Der lEiirthdunisJ, idtei feoiiteLs Streiuizeibteil wnbre!M!et ׳wurde,!foUgten über 400 Gäste, ■unter denian man miclwere promiiicnbc iPe1rsö11!li׳dnk׳eiten, n. a. ׳die ׳Harren Rabbiner Dr. Munk, iBetein, Senator ׳B a, 1mm iingca•, S 0111׳ e!r e.- scliefs-ky, lM׳e ndeilsohn,. ׳Sc1imdept11[u:t S•t a m!pe 1, 'Krakau, 1F.1ie׳u<Unge,r, Budapest. Juilüiis Holländer, Hevwidt iE 5׳ s e tn a-n n, Dr. S. iEh׳r!m a 1111. F/ranMiuirt. a. 1M.,!bemerkte. Herr Raibbiror Dr. ׳Munk, 1Bet!l׳:n.!begrüßte d!i!e ׳Gäste im Namen 1dös 'Keren ׳Haititora. Da® Hauipbröfenaife hielt Hera ,Dr. S. E!li r rnaniii-,!Frankfurt a, iM., der. den׳ Wmlegang md d-te Aufgaben dör Aguda -in it-rclfficllien Wanten is'dlvillicbrte; Hera Seiimdeiputat ׳Sitam peil1, Kraikai». ׳sch.Warte die Urige dar Agiiildas Jisroel! In Paten. ,Hörnedh .spnacßi He1r!r Jniliiuis ׳Hol1- 11 ander, der die große Wfchtigkeäh •der jüd,;׳schien ,Sdlninliein Lenvarirab. iln üiorzlidiien‘. Worten! dankte izwrn •Sdiliuisse He!r,r iRaibbinör Dr. iMmink!den Vortragenden,!wie' all jenen, :׳ die unter ׳eitern lEimdruickc (dien* Aiusfülairungavv .der . -Refenrehten größere iBeiitiräge für den׳!Kören ׳Hatlhora gespendet!halben;־ :: Bftoher 1®0© Jeriisalem.!Das Werk תורה שלמה eiine talm111!disch־ ■midracliistisdie!Enzyklopädie der •fünf Bücher Moses, an dem die Verfasser seit zwölf Jahren eifrig avibeüten, wird von 4sn ׳großen Talmudisten empfohlen a,1s ׳e:i«. Werk, ״das oiins'S der iwumdenbarsten, teuersten iBficiheaunseres Büchersdhatees!sein wilrd“. ״Ein Wierk,• gewaltig an ,Umfang und innerem Wert.“ ״Es w!kd die Augen erleuchten und die Seelen erquicken.“ ״Solch herrliches .,Werk würde seit Jahrli'underten nicht gedruckt.“ Rabbi Koök, Chief-Ria'bbi Dr. Herz, London, Rabbi Dr. Gastor, . London empfehlen das Werk in wärmsten Worten. Die großen englii,sehen und amerikanischen jüdischen Blätter rühmen das Werk in dy-th'iriani'ben Besprechungen. Herr Rabbiner J. P. iKaseihen•׳ ״der an -dem Werke seines Sohnes Rabbi (Mendel Käscher!mitar,beitet, weilt zurzeit in Wien, um die Druckiegung dieses!monumentalen Werkes varzubere-iten. Wir •empfehlen allen Verehrern des jüdischen Schrifttums, dieses -Meisterwerk' durch Beitrag zu den riesigen Druckkasten oder zumindest durch Abonnement mit Vorauszahlung zu!unterstiiibzen. London. Eine hervorragende Aerztiin, die Gattin des ׳angesehenen •Parlamentsmitgliedes James iMonthei-t Ersikine (Erskiuc Sex ai Ghoirc Christophers, London W., 144 S.) ha׳t!e-i-n!natiiiiilch inair ׳für Erwacih-sene bestimmtes, sehr ernstes Buch geschrieben über!die Geburten von Knaben und Mädchen. Uns ׳interessiert hierbei insbesondere die folgende Stelle über die iMila (S. '40): Bin anderer .Grund für die große Knaben®terblichkoit ist •das Unterlassen der Beschneid«ng. Die!Gefahr wird nicht richtig eingeschätzt. Jeder ׳Knabe sollte in der ersten Woche nach seiner Geburt beschnitten werden. Bei sachgemäßem Vorgehen braucht das Kind keinen Schmerz zu fühlen und natürlich wiird kein Anästhetiikem -ange'-wendet. Die Be-, sohneidnng ,bewahrt vor vielen späteren Gefahren. Sie ist körperlich und sittlich ein Schatz, besonders wichtig für ׳Knaben von ׳nervösen and tuberkulösen Eltern. Man hat die ׳Beobachtung gemacht, daß bei den Juden weniger Knaben sterben als ׳bei den Christen und zweifellos ist das auf die allgemein geübte Beschneidung zuräckzuiführen. Alber auch ׳sonst ist die Verfasserin von hoher Ach taug für •unser Schrifttum erfüllte, so z. B. wenn sie (S. 90) vom Taiimvü schreibt, daß er als ein vorzüglicher Codex für Hygiene und Gesundheitsregeln ,ist. Bin neuer Bcnve/'s der Ki hi chochmasohem u'hina-schem lecne hoamim. .(!Das Buch ist in Uelbenseteuing von!Franz v. iFeiiibogen; in! Orell!Fusseiiis’ Verlag Zürich erschienen. VViir ■empfohlen das Werk ernsten Käufern. Diie Red.) Gegen den Wucher mit Esrogim. Zuschriften an ■die Redaktion. Unter dieser yebersehrift veröffentlichten wir eine Mitteilung der A. J. P. B. über die auch in diesem Jahre sieh vor- •׳bereitende Verteuerung (der Esrogim durch eine Gruppe von Häudlierii. Wir erhalten nun von einem Eingeweihten eine Zuschrift über die empörenden Vorgänge beim Handel mit einem iwiiöhtligen religiösen Bedarfsartikel. Die Znschrift dürfte in den weitesten Kreisen großes ׳Interesse erregen. Wir veröffentlichen sie unverändert und überlassen selbstverständlich die Verantwortung dem Einsender. An die lübl. Redaktion der ״Jüdischen Presse“, W11e׳n־/B na tislavn. •Soeben aus Triest zunückgekelirt, wo ich 14 Tage we-ilte, erlaube mir, Ihnen folgenden!Bericht einzusenden: Durch Tiriiesitiner Großkailfleute in Erfahrung gebracht, daß die Herren Sal. Hirscliler und lg. Lichtenfeld,. Bratislava, schon im Frühjahr ׳mit den Griechen in Verbindung getreten sind, um für die heurige Saison, die gesamte Feehsung an sich zu reißen und haben ihnen einen horrenden Preis zugesagt. Die Triesti-ner Kau fl eu.tc jedoch wollten dies -nicht zugeben, daher Ueberpre-ise bieten mußten, damit sie die Ware in ihre Hände bekommen. Meinerseits war das Bestreben, womöglich die Ware zu verbilligen, hatte eine Zusammenkunft sämtlicher Kauter veranlaßt, um gegen obige Vorgangsweise einen Protest zu erheben', sogar eine Abordnung wiurde in dieser Angelegenheit an den dortigen Oberrabbiiier D!r. Zoller gesandt, welche eineinhalb Stunden gedauert hatte. Durch diese unsere lntei•- vention wurde die Ware nach schwerem Ringen um ein Fünftel verbilligt. •Nacli meiner bescheidenen Anschauung wäre es endlich au der Zeit, diese Vorgangsweiise an den Pranger zu stellen, damit nicht schwer erworbenes jüdisches Geld iu so leichtfertiger Weise deren größten Feinden ziigefiilirt werde. ׳Ich glaube, es -würde der Oeffentlichkeiiit gedient sein, wenn die löbliche ׳Redaktion von diesen Zeilen Kenntuis nehmen würde, ׳um s׳ie in ihrem Blatte zu veröffentliehen.!Bratislava am 24. August 1926. Hochachtungsvoll K. Ettiinger. 70^871 ^162237884716167^76767026703732^57

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