Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 12 (1926)
- Issue
- 31 (30.7.1926)
- Date
- 1926-07-30
- Page
- Seite 219 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE PRESSE ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DES ORTHODOXEN JUDENTUMS Redaktion u. Administration! Wien, 11.,Leopolds• fasse 26, 1. Stiege, 1. Stock. — Tel. 45-4*94. Tschechoslowakei: Bratislava, Postfach 140. ■rscheint jeden Freitag. — Redaktionsschluss: Für Artikel Sonntag, für Nachrichten Montag. Abonnementspreise: Ganzjährig: Für Oesterreich S 12 Tschechoslowakei tschech. K. 7Ö, Einzelnummer öst. Gr. 40, das übrige Ausland 2 Dollar. Zahlungen fflr Oesterreich: Post8parka88enamtWien, Konto Nr. 13.458; für Polen: Postsparkassenamt Warschau, Konto Nr. 190.409; für Ungarn: Postsparkassenamt Budapest, Konto Nr. 50.170; für Tschechoslowakei: Postsparkassenamt Prag, . Konto Nr. 53.386; für Jugoslawien: Postsp.-Amt Agram,Ko, N. 40.217; für die Schweiz: Postscheckkonto Zürich VIII. 4117;- für Deutschland: Postscheckkonto Berlin Nr, 122.619 ׳ Mp. 31 Wi.H-Br.ti.i.va, 30/ Juli 1926 ,ב*ה וינה־פרעםסבורג ייט אב תרפיו 12. Jahrg. Chronik der Woche■ Rabbi Teitelbaum und Morris Engelmann in Wien. Anläßlich der Anwesenheit der beiden Mitglieder des amerikanischen Joint Distribution Cornniittees Mr. M. Engelmann und Rabbi Aron Teitelbaum hatte der Vorsitzende des Wiener Comitees des Central Relief Com- ■mittees!New York, Oiber.r.abibwi&r Fürst, ׳eine aaißer!sewäSin 1 icilne Sitzung ein berufen, an welcher außer den Vorsitzenden und den Gästen, die Herren W. und K. Pappenheimv Rabbiner Hager, Dr. D e 111 s c h 1 ä n d e r, D. S e i dmann, M. Poppers, M. Austerlitz, . L e i t n e r> Dr. Reininger und Lederer teilnahmen. Der Vorsitzende begrüßte mit herzlichen Worten die verehrten Gäste und wies auf den ungeheuren Segen hin, den die Hilfstätigkeit der amerikanischen Brüder dem religiösen Judentum im Osten gebracht hat•' Dr. Deutschländer hielt einen kurzen ergreifenden Nachruf auf Rabbi Hillel Klein s. z. 1. dessen Vorbild-! liches Leben nicht nur an der Stätte seines Wirkens, sondern auch in Europa unvergessen bleiben wird. Die1 Versammlung ehrte das Andenken dieses großen Voä-i kämpfers des religiösen Judentums durch Erheben von: ihren Plätzen. Sodann erstattete •Rabbi Teitelbaum ein ausführliches Referat über die Arbeit des Central Relief Committees in Amerika. Er wies auf die ungeheuren Schwierigkeiten hin, mit denen die religiösen Lehranstalten aller Länder zu kämpfen haben, betonte aber den einstimmigen Willen der amerikanischen Judenheit, allen Bedrängten, unterschiedslos zu helfen. Mehr als 1.5 Millionen Dollar sind bisher für . Zwecke religiösen Unterrichtes und religiöser Erziehung verausgabt worden.. Um1 sich ein anschauliches Bild von den Zuständen in Europa zu verschaffen, will er einige Monate •hindurch die Ver^ hältnisse in Europa studieren_und erbat zu diesem Zwecke eingehende Aufklärungen über die Lage der einzelnen Anstalten. .־ . ׳<• •׳..־■׳! >/v W. Pappenheim wies auf die Aufnahmestellung hin,׳ die Wien nach dieser Richtung hin einnimmt, Wien, das vor dem Kriege nur eine einzige Talmud Thora besessen! und nur durch den Flüchtlingsstrom zwanzig derartige Lehrstätten zu versorgen hätte. Nach eingehender DisJ kussion, in welcher die anwesenden Delegierten die ein׳־ zelnen Wünsche der Anstalten zur Kenntnis brachten; schloß Oberrabbiner Fürst mit einem warmen Dankeswort an• Rabbi Teitelbaum und Morris ,Engelmann' die Versammlung, worauf Rabbi Teitelbaum und Morris Engelmann ihrerseits noch einmal die Gefühle der innigen Verbundenheit ihres Landes mit den Schwesternotganisationen Europas in herrlichen, mit Diwrfei Thora gewürzten Worten zum Ausdruck brachten. Das neue Regime Litauens und die Juden. Kowno) (AJPB.) Unter diesem Titel wird eine zionistische Presse■: notiz verbreitet, nach welcher das neue litauische Kabinett eine günstige Wendung in der jüdischen Politik ankündigt•' Die Hoffnung wird erweckt, daß die sogenannten1 Autonomie-Organe der JudenheiMn irgend einer Form neu, erstehen sollen. Wie aus den Kreisen der Orthodoxie gemeldet wird, ist nicht zu befürchten, •daß. die früheren rein zionistischen Verwaltungsbehörden wiederum staatliche Anerkennung erlangen. Dagegen ist es zum großen Schmerz der religiösen Bevölkerung den zionistischen Be-' mi'ihungen gelungen, die Demission des orthodoxen Ministerialbeamten Krohn zu erwirken, der im Innenministe-' rium die Leitung der jüdischen -Angelegenheiten segensreich ausgeübt hat. ׳ Tagung des Halberstädter Verbandes in Fulda. Haiberstadt, 22. Juli. (J. T. A.) Am 22. Juli d. J., nachmittags 2 Uhr, fand in Fulda eine Versammlung des1 Preußischen Landesverbandes gesetzestreuer Synagogengemeinden (Halberstädter Verband) statt. Der Hauptver- Sammlung ging um 10 Uhr vormittags eine Ausschuß- Sitzung des Verbandes, bezw. Bundes voraus. Auf der Tagesordnung waren: Tätigkeitsbericht, Gesetzgebung» Lehrer- . und Schulangelegenheiten, Unterstützungswesen» Aufstellung der Richtlinien für die zukünftige Tätigkeit, geschäftliche Angelegenheiten u. a. m. Die holländische Orthodoxie gegen die hebräische Universität. U t r e c h t. (AJPB.) Wie bereits früher gemeldet wurde, lag der Kehilla in Utrecht ein AntVag vor» die hebräische Universität in Jerusalem mit einem kleinen Betrag zu subventionieren. Der Gemeindevo»rstand erbat von seinem Oberrabbiner eine Begutachtung des Antrages. Oberrabb. T a 1 führte daraufhin aus, daß es einer religiösen Gemeinde nicht möglich sei, ein Kulturinstitut zu fördern, in welchem bibelkritische Tendenzen herrschen und in welchem nichtreligiöse Lehrkräfte tätig sind. Daraufhin wurde der betreffende Antrag vom Gemeinde- Vorstand abgelehnt. i ׳Agudakundgebung in Amsterdam. A in s t e r d a m. (AJPB.) Sonntag, den 18. Juli fand in Amsterdam eine große Versammlung statt, untef dem Vorsitz von Herrn Rabb. G. de Lang e. Vor Eintritt in die Tagesordnung wurde von Herrn Rabb. S a a r 1 o u i s ein Hesped auf den verstorbenen Frankfurter Rabbiner gehalten, den die Versammlung stehend anhörte. Dann hielt Rabb. Dr. Pollak ein eingehendes Referat über den Stand der Agudabewegung in der gegenwärtigen Zeit. Besonders skizzierte er die Arbeit des Keren Hathöra und die Fortschritte der Bees Jaakauw-Bewegung in Polen. Nach ihm referierte Herr van Geldern aus Groningen. Beide Referate wurden mit größtem Beifall aufgenommen. 1 •׳׳ Fortbildungskurs für die Bees-Jaakauw-Schulen. Krakau. (AJPB.) Der Schul- und Verwaltungsrat von Bees Jaakauw hat beschlossen, den diesjährigen Fortbildungskurs für die bereits agitierenden Lehrerinnen von Mitte Elül bis Anfang Cheschwan einzurichten. Herr Senator Deutscher, Krakau, hat zu diesem Zwecke mit einigen Behörden Fühlung genommen, um Unterkunft zu ermäßigtem Preis für die Lehlrerinnen zu bewirken. Frl; Judith Rosen bäum, die seit einigen Monaten als Dozentin in Krakau tätig ist, hat ihre Kraft auch für den Kurs zur Verfügung gestellt. Der Schulrat hat sich auch an die bereits früher tätigen Lehrerinnen Frl. B. Mannes und Frl. Betty R 0111 s c h i 1 d zwecks Teilnahme an dem1 Kursus gewandt. Die Wiener Zentrale hat eine größere Subvention aus den Sammlungen der Mädchengruppen für diesen Zweck zur'Verfügung ,gestellt. Prof. Dr. Cyrus Adler in Deutschland. Berlin» 23. Juli. Der Leiter der Dropsle College in Philadelphia und Präsident des Rabbinerseminars in New-York, Prof. Dr. Cyrus Adler, ist zu kurzem Aufenthalt in Deutschland eingetroffen. Prof. Dr. Cyrus Adler ist bekanntlich auch ein führendes Mitglied des Joint ,Distribution Committee und Leiter der Kulturabteilung', des Joint. Im Hause /.des .Herrn Dr. Bernhard״ K^Jin( hatte Herr Prof. Adler׳ eine' Besprechung■' mit den fülireriden jüdischen Personlichkeiten Berlins, die der Kulturabteilung des Joint in Deutschland angehören, wie Dr, Paul Nathan, Prof. Weil, Prof. Mittwoch, Rabbiner Mayer Hildesheimer, Rabbiner Dr. Baeck, Prof. Heller u. a. m. Von Berlin aus fuhr׳ Prof. Adler nach Frankfurt a. Main, wo er auch mit Führern der Agudas Jisröel konferierte. Bittschrift der Kotajer israelitischen Gemeinde an barmherzige Glaubensgenossen. Sammelschein in Ungarn. Im Dorfe Kotaj (Komitat Szabolcs), zerstörte i ein schrecklicher Sturm den jüdischen Tempel! Wir, die Mitglieder der Kotajer jüdischen Gemeinde, sind nicht imstande, dem Herrn ein neues Heim über den Ruinen zu erbauen. In unserer bitteren Not und schwerem Unglück wenden wir uns an das sittliche.Kapital, wir klopfen an die Türe des brüderlichen Mitgefühls unserer Glau־ bensgenossefi,־ daß sie unsere Trauer als eigene fühlen, daß sie Mitleid hegen mit unserer obdachlosen Gemeinde1 lind mit ihren Gaben die Neuerbauung des Hauses Gottes׳ ermöglichen. Gott hilft dem, fröhlichen Geber! Gaben.» Geldsendungen; bitten wir an die Kotajer israelitische, Gemeinde, Kotaj,-; Komitat Szabolcs, zu senden.. Die zionistische Organisation gegen das Oberrabbinat. Je r u s a 1 ׳e!m. (AJPB.).';Bekafimtliüh Ihat!die engl!seihe Regierung den Entwurf eines Geniein(d2ges׳etizes mr Basuliaditaing an die Agudas Jisroel, an das □berraibbinat arnid!' ׳an d'i׳e ziomistische Organisation gesandt. Der Entiwiurf •plant,; alle religiösen Angelegenlheiten, Eheschließung,■׳ Ehetrcnming, dem Oiberraibibinat zu übertragen.!Die zionistische Organisation ha׳t gegen df׳e betreffenden! Paragraphen de's, Gesetzes ,Stellung genommen; si׳e wünscht, daß diese ׳Funktion .von׳!weltlichen-Behörden ausgeführt wird. ' ' Boykott gegen misrachistischeY Arbeiter in Palästina. : Tu.l - A'wi w. (AJlPIB.)!Der misrachistische Arbeiter verband, , der : unter seinen Mitgliedern viele Arbeitslose zählt, hat sich an : den Stadtrat von Tei-iA׳wifw mit der Biiiö se.wandt, .misraciliistiseihe Arbeiter zu beschäft'gen. /Die Stadtverwaltung hat das 1 Ersuchen at׳gelehnt, da sie nur mit der linken, ־ allgemeinen Arbeiterorganisation verhandelt. Die Aguda in Oradea. Die Grosswiandeiner Agudas-Ortisgruppe beschloss, ein Vereinslokal zu bauen. Impuls zu diesem 1Beschluss gab die Spende!eines nicht genannt sein wollenden ' Mitgliedes in der Höhe von 100.000 (hunderttausend) Lei. Weitere Zeichnungen verdoppelten!diese Summe, so dass schon weit mehr als 200.000!Lei zum Bau des Vereinslokales zur .V*erfiigung steh!3n. Einen geeigneten Grand halt die Ortsgruppe bereits gekauft. Betreffe Gründung eines selbständigen Organs; werden auch in den .nächsten Tagen Schiritte eingefeiteit weirden, und man rechnet mit der Opferwilligkeit der transyivamsehen Judenschaft, welche hoffentlich einseben wird, dass ein orthodoxes Organ im Interesse der ganzen Orthodoxie von Transy.lvanien liegt. ' : Zions Klage und Gottes Trost. Eine Betrachtung zur הפטרה von מב^ ♦Ö Von Rabbiner Hermann Klein, Berlin. Erschütternde Klage tönt uns aus dem ersten Verse entgegen ״ ותאמר ציון עזבני ד״.רד״ שכחנוZion spricht, Gott hat mich verlassen und mein Herr hat mein vergessen“! Zion ist müde,, höffnungsmiide geworden. Was ist es» das Zion an seinem großen menschenbeglückenden Heil verzweifeln läßt? Was ist es, clas ihn an die Lösung seiner weltbeglückenden Mission nicht glauben läßt? Als Zion sah, daß die Zerstreuten sich sammeln und sie ■ wird nicht zu allererst genannt, da sprach Zion : ״Haschern hat mich verlassen und mein Herr mein ver-1 gessen!“ Die Wanderung durch die Wüste der Völkeä sollte dem Volke des Wortes und der Schrift die Wahr•: heit bringen, daß das Wort und die Schrift es seiner־• Endbestimmung zuführen' können. Seines Landes beraubt, von seinem Boden vertrieben, sollte dem herutnirrenden Volke die Wahrheit die einzige Heimat werden,, das Gotteswort der Boden, auf dem es sich weiter entwickeln sollte. Denn auch sein Land und seine Heimat waren nur so lange sein, als sie Zentren jüdischen Geistes, Pflege- Stätten jüdischer Wahrheiten waren. Zion war nur so lange Zion, als auf. seinen Zinnen die Thorafahne wehte, als von seinen Höhen das Licht jüdischer Weish'eit und göttlicher Wahrheit in die Welt strahlte. Als aber die Irrlehre in Israel Platz griff, daß das Land Zweck ari sich sei, der Ertrag des Landes, dem Lande We!rt und Bedeutung verleihe, da wurde das Volk aus dem Lande gewiesen, denn es hat seinen Boden verunreinigt, es hat Zion verlassen, noch lange bevor es aus ihm vertrieben wurde; es hat Zion seiner Würde und Weihe, seiner! Größe und Herrlichkeit beraubt, es‘ hat. die Krone vom' Haupte der Mutter gerissen, den sie zierenden Schmuck in den Staub geworfen. נתנו מחמדיהם ב אכל. Ihre Schätze gaben sie preis, ihrem innersten Lebenskern würden sie untreu, indem sie von Zion lediglich irdische! Speise verlangten. Sie traten nun die lange Wiistenwanderung an, in der sie lerniten, daß sie' ein Volk de!2 Gejstes sind, daß sie durch das Dulden zu einem Volke der Denker werden müssen. Hat es diese eine Wahr4׳ heit gelernt, daß seine Thora allein seinem Leben Wert» Weihe und Inhalt verleihen könne, dann .hat es sich innerlieh befreit. Hat es die eine Wahrheit begriffen, daß es für מוצא פי ד׳ zu leben und zu Sterben habe, dann hat seine Not ein Ende und der inneren Befreiung kann die äußere folgen. •Hat das ׳jüdische Volk hieß inmitten aller Verfolgungen ausgeharrt, wenn es verstanden hat, trotz des drückendsten Mangels, trotz des : Fehlens der primitivsten Mittel zur Behauptung seines irdischen Seins, sich als Träger göttlichen Geistes zu be- ׳ haupten, dann hat es sich würdig erwiesen der נאול.ה, . deren Zweck wieder kein anderer sein kann, alsdie Entfaltung der geistigen Kräfte, der Pflege jüdischen Thora-; geistes eine gesicherte Heimstätte zu gründen, daß Zion wieder Zion werde, daß von ihm Licht hinausströme in eine Welt, die im Finsteren wandelt, daß es die am Bodeii hängende Menschheit von diesem Hängen am Irdische!* ״ erlöse, daß es• die Seelen wecke, die in schmachvolle? Knechtschaft dahinsiechen, daß es den Geist von der Herrschaft der Materie befreie. Als nun Zion hörte, daß in der ganzen Weissagung von ס׳ מלך משיח'.nichts, anderes verheißen ,wird, als daß die Heimkehrenden ״nicht mehr hungern und dürsten werden“, als sie gesehen, daß nicht ihrer, der Mutter Zion in erster Reibe gedacht wird, daß die Erlösten nicht in Zion, von wo Wahrheit hinausströmt unter die Völker, den Sinn und Zweck ihrer גאו5־ה erblicken, da bemächtigte sich die Verzweiflung des treuen Mutterherzens und sie will die heimeilendeh Kinder nicht als ihre Kinder anerkennen, denn nicht nach( Zion kehren sie zurück, nicht die Sehnsucht nach Zionsgeist beflügelt die Schritte der zurückkeh!renden Söhne und darum freut sich Mutter Zion , der Heimkehr ihrer Kinder nicht. — Doch nein, tröstet Haschern. Iqh ver-; gesse dein nicht. Siehe, aufmeine Hände ,habe ich dein Bild gezeichnet und deine Mauern sind' mir stets gegen-׳ wärtig. Ich weiß, daß du lediglich mit deiner ,ו ר ך H dein Volk zu schützen verstehst, ich weiß, daß du Ziop; allein Mauer bist. טהרו בניך.. Viele deiner Kinder eilten, : sie wollten• die äußerevErlösun'g erzwingen, ,ohne auch nii?! den Versuch gemacht zu haben, sich innerlich von alleu Die eleganten jüdischen Frauen t r a ge n j et z t mit Vor I i e b e Othmar Schiffs b«r|>■*« Mode-Perücken die ebenso geschmackvoll und vornehm, wie leicht im Tragen und Frisieren sind Eine solche Bubi-Perücke kostet je nach Ausführung S 100.— bis S 160.— Moderne Transformationen mit naturgetreuem Scheitel von S 60.— bis S 90•—■ Transformationen ohne Scheitelstrich von S 50.— bis S 70.— Das Reinigen! Wasserfrisieren sowie Reparieren aller Perücken wird übernommen! und sorgfältigst ausgefühit, auch dann, wenn diese nicht . bei uns erzeugt worden sind Othmar Schiff, Wien,!. KürntnerrinS 6 Gegenüber dem Hotel ״Bristol“ Telephoji-tyr?,5162־3־ Verlangen Sie die kostenlose Zusendung unseres ^{alpges!( PF* Wollen Sie: gefälligst bei Bestellungen den Vornamen ,Othmar׳ und die Adresse genau beachten 1 ׳־Th®