Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 12 (1926)
- Issue
- 30 (23.7.1926)
- Date
- 1926-07-23
- Page
- Seite 216 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 216 JÜDISCHE PRESSE Nr. 30 •mm TT sch ® ch o m Mo w o k o •memtmm Tschechoslowakischer Zionismus. Die zionistischen Ortsgruppen und die sonstigen zionistisch orientierten Verbände aus dem ganzen Gebiete der tschechoslowakischen Republik hielten vom 3. bis G. Juli in iBriinn eine Tagung ab. Die gesamte zionistische Tätigkeit ׳während der letzten zwei Jahre sollte von den Vertretern ■jener Kreise, die das Heil des ■jüdischen Volkes in der ׳Ersetzung seiner einzig und allein in T hora und Mizwos wurzelnden ,Weltanschauung durch ein ,Bekenntnis zun: Zionismus oder zum thorafreien Nationalismus erblicken, kritisch geprüft und beurteilt werden. Annähernd 1/0 Delegierte ■waren— laut zionistischen Berichten — anwesend, darunter auch 22 aus ■der Slowakei und einige aus Podkarpatska Rus. Die führenden Geister der zionistischen Bewegung ,in der Tschechoslowakei, die Wortführer aller Strömungen und!Fraktionen waren selbstverständlich ebenfalls erschienen, offenbar von dem Bestreben geleitet, sich und ׳ihren 'Sonderstandpunkt ׳bei den Parteigenossen durchzusetzen. Es liegt uns fern, den Gegner gcringzuschätzen und zu verkleinern. Im!Gegenteil, wir behandeln ihn stets nach den Maßstäben, ■die er selber an sich angelegt wissen will. Das orthodoxe Judentum erblickt im Zionismus eine m ä ® 111 ■i g e geistige B e w c g u 11 g mit w e i tgesteckten ׳kulturellen und politischen Zielen und ׳verfolgt alle Phasen seiner Entwicklung mit dem Interesse, das er seiner Z ,i e 1 s c t z u n g 11 a c 11 beansprucht. Niemals noch hat eine Abfallsbcwcgung im Judentum ׳mit ׳solchem Fug und Recht ■die ■vollste Wachsarnikeit aller treugesinnten Söhne des jüdischen Volkes herausgefordert, wie ׳der .Zionismus unserer Tage. Wir können uns ,keineswegs zu der — auch von ׳manchem kurzsichtigen ׳Zionisten oder iMisrachisten nicht abgelehnten — ungerechten und den Gegner hcrabwtirdigenden Ausicht ׳bekennen, ׳die in der zionistischen Bewegung nichts als eine großangelegtc kolonisatorische Bewegung wähnt, die ,man bloß• des Wohlklangcs wegen ,als ״nationale Heim- Stätte in Palästina“ bezeichnet und nur der Propaganda zuliebe und um dem Zeitgeschmäcke Rechnung zu tragen, mit Fahnen, Fähnchen, Sport- und TTirnabtcilungen und allem anderen Rüstzeug der außerjüdischen nationalistisehen Bestrebungen ausstattet. Wer den Zionismus ■so gering einschätzt, so gründlich ׳mißachtet, weiß wahrlich nicht, auf welcher Welt er lebt; er kennt die bewegenden Kräfte nicht, die dn der Gegenwart Welten bauen und Welten — z e r s t ö r e 11. Er ׳sieht nur geringfügige, mibedeutende Einzelheiten von umstrittenem Werte und vermag nicht die Zusammenhänge zu überschauen, die alle diese Einzelerscheinungen zu einem!klar sich abhebenden, hochragendem •Gesamtbilde gestalten.!Gerade weil ■das ortliodoxe Judentum vor ■de,r Größe des zionistischen Gedankens, vor der folgerichtigen Konzeption seiner ׳Ideologie die Augen :nicht verschließt, des,11 alb vermag es auch.nicht über das Problem des Zionismus mit einem bagatellisierenden, überlegenen Achselzucken hiiiwcggeiiem wie es die ׳kleinen ,Geister ׳in beiden Lagern, die Flachköpfe, die sich aus Bequemlichkeit und;Gesinnuugsmangel am lieb- ,sten ״Scholemfreunde“ nennen, zu wünschen scheinen. : , Der ■Z i 0.11 i s m 11 •s i st eine W e 11 a n ׳s c 11 a 11u n ig v 0 •11 ׳breiten P e r s p e k t i v e 11, wie cs auch das wahre Judentum ist. Wie und weshalb es so kam, daß eine ursprünglich aus sehr kleinen ökonomischen und ׳politisehen praktischen Erwägungen heraus geborene organisatorische I d c e zu einer fcstumnissenen Weltanschauung emporwuchs und emporwachsen mußte, das zu ergründen, ist •Sache des Historikers und gehört nicht •in die . Erörterung der Tagespröblemc. ■Für den Augenblick geniigt die Feststellung, daß der Zionismus ■dein geistigen Auge des denkenden orthodoxen Juden sich als Weltdie Vorlesung. In dieser Einöde fremder Gebete׳, fremder Voiilesungen und seltsamer Bräuche kommt eine Oase!m dem Vertrauten. ״En kelahenn“ ein Gesang, ,den wir alle von unserer Kindheit gekannt haben. Selbstverständlich gibt es einige Unterschiede, aber das ׳bekannte alte!Lied ■ist leicht zu erkennen. Der Gottesdienst ist vorüber. Einer von ■dien jüngeren Männern kommt zu uns. Er fragt uns. wie uns der Gottesdienst gefallen!hat, ob wir Wert darauf legen, die unterirdische Synagoge zu sehen. ״Das ,;ist doch die unterirdische Synagoge, sagen wir. ״Nein!, es ist eine unter dieser. Wollen Sie sic sehen?“ ״Bitte.“ Er nimmt eines der Lichter vom Vorlesepult. Folgen Sie mir." Wir folgen hinunter in!einen unheimlichen, gruseligem kleinen!Gang; ein Schauder erfasst auns, dumpt riecht es allenthalben. Die Steintreppen sind abgenützt und man muss sorgsam achten, den Halt' nicht zu ■verlieren. Das kleine Licht brennt!weiter, als wir noch tiefer zu dieser geheimnisvollen!, ganz unterirdischen ■Synagoge ■gehen. Sie ist sehr tiet. und düster. Die Stimme gibt beim Sprechen das Echo wieder. Es ist wie!in einem Grab — lebendig begraben!. ״Sehen Sie da — das Zeichen an der Mauer? ״Ja, ras mag ,das sein?“ ,״Es ist eine falsche Tür. In vergangenen Iten Tagen pflegten Juden und Karaiten hier zusammen zu den Das war in den Tagen der Verfolgung. Dann wurde uns erboten öffentlich zu •beten. Da mussten wir hier herunterommen.“ ״Und die falsche Tiir?“ ״Sobald wir ׳horten, dass er Feind auf ׳diesen Treppen herunterkomme, fluchteten wir admreh.“ Da flackerte das Licht und ging aus, Finsternis — ne Finsternis, die zum Greifen war. Es schien, als konnte man :ne Tritte von lange , her auf den gebrochenen Treppen raussen ■hören und das Getrappel der erschreckten Fusse. die ch an die falsche Tiir ,machten, die sie.führen sollte zum Leben 11d zur Freiheit — oder zur Verfolgung und in den lod. ,Es eht schon wieder!,“ hallte die Stimme des jungen Karaiten ׳leider. ״Das Licht wird nicht lange hier unten brennen, br ersuchte das Licht wieder anzuziinden. ״Folgen Sie mir, igte er. Wir fanden den Türweg und liefen schneller die engen, irhrochenen Stufen hinauf, zurück in die kleine, mit Vorhängen;hangene Synagoge — und in das Licht. ״Leben Sie wohl,“ sagte er und *hielt seine Hände Inn.;n Sie wchl, und vieien Dank.“ ״Herr,“ sagte er bittend, cen Sie nicht, dass wir so wenige geworden sind, weil uns verlassen hat. So sagen die Juden, aber es ist nicht so. sind nicht wenige. In Russland, in Kairo, in Amerika gibt eie Karaitem. Wir sind wenig •in Jerusalem, wen für uns fehl übrig ist. Warum ׳sollten wjf dableiben? Es isLbesser, wir weiter gehen■. Gott hat uns nicht (verlassen. Glauben ür, Herr, Gott hat uns nicht verlassen.“ . des Warenhauses Brüder Schiffmann Wien, II., Taborstrasse 48 Telephon 47-1-79 Unerreicht billige Kaufgelegenheit! Nachstehend einige Beispiele: Waschwaren Blaudruok ... .. Cotton do Lone.. Wasoh-Kreton. . Jackonfuttor..!..!! Etamlno. 115 cm breit Etamine, in allen Farben . Seiden-Cloth, 140 ein breil, in al!en Farben . . 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Es ■stellt klare Forderilligen an das.jüdische Volk als ׳Gesamtheit und an alle Söhne und Töchter des jüdischen Volkes als Glieder der Gesamtheit. Das Judentum, nämlich unser großes und heiliges Judentum, in dem uns unser Schöpfer seinen Willen offenbarte, das ■starke historische Judentum der Thora und der Tradition verlangt nicht •mehr und nicht weniger als absolute und uneinge.schränkte Herrschaft über das jüdische Volk G-ttes; cs ׳fordert die Unterordnung aller, ausnahmslos aller Lcbensüitßeriingen der Gesamtheit und der einzelnen unter sein■ i 11 Thora und M i zw 0 s z 11111 Ausdruck g c 1 a 11-g ende s ׳Diktat. Bist du zu schwach, dich■ in allen Belangen dieser eisernen Forderiing zu fügen und lassest in!Denken und Handeln die strenge Konsequenz ■missen, so — sündigst du. Wir urteilen nicht über dich; wir sind allesamt sündige Menschen. והוא רחום יכפר עון! ■Stellst du aber diesem wahren Judentum eine andere, von der V c r p f 1 i c 111 u 11 g skraft des G -11 e s w i 11 e ti s lösende Welta 11 s c 11 a 1111 11 g entgegen und bezeichnest diese immer noch als ״jüdische“ oder gar d i e ״jiidisch-11 a t i 0 11 a 1 e“ und willst dadurch das jüdische Volk emanzipieren von seinem L e b e 11 s g c i s t, so stehen wir dann allerdings einer geschlossenen Weltanschauung gegenüber, aber einer Weltanschauung, die der gefährlichste Feind i s t, d c r d c m jüdischen V o 1 k erste 11 e 11 k 0 11 n t e. Das •ist das Verhältnis des historischen orthodoxen Judentums zum Zionismus, wie es sich seit der Ucbernähme des nationalistischen!Dogmas in die Kultiiraiiffassuiig der zionistischen Bewegung herausgebildet hat. Weltanschauung gegen — Weltanschauung. Hie Judentum — hie Zionismus! Hier geineiiiscliaftsbikleiides Prinzip: Thora und Mizwos, Verpflichtung auf Unterord- 111111g unter G-ttcs Willen, dort — der indeterminierte ״nationale“ Instinkt. Dieser grundsätzliche Gegensatz ■zwischen dem historischen ־Judentum und ■dem zionistischen ׳Neujudentum mußte wieder einmal in vollster Klarheit Tierausgearbeitet werden, um die Urgründe des Kampfes dieser!beiden Weltaiisehaujmgeu mit aller Deutlichkeit aufzudecken und d i e M a ß s t ä b c z u z c i g e 11, a 11 d e n e 11 die 0׳ r 1110־ d o x i e d i e zionistischen Bestrebungen mißt. * Betrachtet man nun an diesen Maßstäben gemessen das Sinnen und Trachten unserer ■Zionisten in der I s c 11 e c 11 o s 1 0 w a k c i, so ergibt sieb ein ungemein trauriges Bild. Da waren sie wieder einmal, nach zwei fahren, zusammengekommen, um Ueberscliäu zu halten. Und was entnehmen wir ihren eigenen Berichten über die dort geführten Verhandlungen? Langweiliges, lächerliches Gezänke, wirre Pilpulistik wegen ■Dinge, die!weder mit einer Indcc noch mit der Wirklichkeit etwas zu tun haben. Kleine ׳Gesichtspunkte und leere, hohle Phrasen, demagogische Schlag- Wörter — zum Fenster hinaus, ohne jede Originalität, ohne Verständnis für den Sinn dessen, wozu sic sich mit den Lippen bekennen! Wir suchen vergebens in den Vcrhandlungsbcricliten nach etwas, was für die Leser der ״Jüdischen Presse“ milteilenswcrt erscheinen dürfte. Keine Ziele und keine Wege. Immer wieder Streit und Hader wegen der Tcrminologie der eigenen Phrasen. Einig sind sie nur darin, daß für sie das bisherige Judentum eine längst gründlich erledigte Sache ist. Ueber den Prinzipienkampf zwischen dem liistorischen Judentum und dem zionistischen Wollen weiß beispiclswcisc der offizielle Bericht, der den Delegierten vorgelegt wurde, mir folgende ■für den!Geist unserer Zionisten recht kennzeichnende Sätze unter der Ueibcrschr.ift ״Gegenpropaganda“ zu sagen: ״Bei den Wahlen trat auch :in ganz besonderer Weise die offene Feindschaft jener militanten O r 111 o d 0 x i c!in Erscheinung, die nicht mit Unrecht in der demokratischen z i 0 11 i ■s t i s »11 e 11 Idee eine Gefahr ihres dunklen Treibens fürchtet. ■Eine verhetzende, vor ■den!Mitteln der mittelniterlichen!111 q u ,i s i t i o 11 nicht zurückscli.rcckende dünne Schicht, die sich!bereits von den breiten jüdischen Massen durchschaut fühlt, sucht ihre geschwächte iPosition durch Bann und Fluch zu erhalten. Ihr Kampf richtet sich vor allem gegen das große Kultur werk der hebräischen Schulen ■in!Karpatliorußland und das offene Bekenntnis zur!zionistischen Sache. Doktor 1M a r g 111 i e s hat mit seinem offenen Briefe die Web e’r und!Konsorten dein Urteil ■der jüdischen und nichtjüdischen Ooffen11 iclik0it überliefert, das nicht zweifelhaft sein kann. Die Art, in ■der ,die jüdische!Bevölkerung auf die letzten Herausforderungen der 1R a b b i 11 e r k o n f er e 11 z e 11 in Popr a d und Kosice geantwortet hat, zeigt deutlich, welche ■Fortschritte die zionistische Er- Ziehung gerade in den Gegenden machte, die als Hoch- .!bürgen der T r e n 11 u n ■g s 0 r 111 0d 0 x i e gelten.“ Also nichts weiter als eine Frage ׳der Wahl, als die Kandidatur ■ins Parlament, kommt für ׳die Orthodoxie beim!Probien! ״Zionismus“ oder ׳״Nationalismus“ ■in Betracht, sonst nichts. So stellen sich die!zionistischen Führer ■in der Tschechoslowakei die!Gedankenwelt der Orthodoxie vor. Wundert es dann noch, daß die Herren in den wahrlich wc'itschauenden :Beschlüssen von Kosice und Pop.raid ■nur ״Bann“, ״Fluch“ und weiß der Himmel was für Gespenster noch wittern? — Held. M arg 11 lies wird nächstens vor dem ■Richter Gelegenheit halben, zu!zeigen, ob er mit Ausdaucr die Rolle spielen kann, ׳die ■man ilim übertragen hat. Dann wollen wir den Fall weiter behandeln. Wir Orthodoxen wollen mit dem Zionismus auf den Höhen der jüdischen Lebensfragen ringen und unsere tschechoslowakischen Zionisten fallen immer wieder in ihren Sumpf ■hinab, ■in ihre Rattenlöcher, wohin wir ihnen nicht folgen können. Oder »man lese •die ׳folgende, von der Tagung ohne Skrupeln angenommene Resolution: 5. Kampf gegen Assimilation und Trennungsortliodoxiß. 9. Die Kraft and dito Beidentmu׳g der ziouistilsclien Organisation■ findet ׳lebendigen Ausdruck 1111 den, Cirhöhten׳ Anstirengunigen׳ de,r Assimilation und der Orthodoxie, unsere Tätigkeit durah, planmäßige Umtriebe zu stören. ■In dem Bewußtsein, daß die Reinheit der zionistischen llldiee und׳ die Ethik unseren• Forderung ׳unserem Kampfe den Erfolg verbürge 11!, bedauert der 7. techediosfowakische!Zionistemtag die in ,diesen! Kämipfen. von unseren Gegnern angewandte 11 Me ti 111 oidic11!׳ und Ma c 11111 atfronen und mißbiillTg't auf das entschiedenste das Vorig ׳ehe 11 der A g!11 d a h, das g e ׳eignet ii is ■t, d! e ■n j ii d' ■i sehe 11■!Name 11 ie der Mel■nu■ 0g , de!r We:11 ׳hle!1־abz 11 - se.tzeu. ׳Die Orthodoxie und ihre• Well׳torganisat1io׳n■, die Agudas Ji'&roel, betrachtet den Zionismus vom Gesiclitspinnkite seiner ragenden Geister, die in ihm eine ganze Welt wieder gewinnen wol'Jlen.!War wird dein Zionismus mehr gerecht, seine orthodoxen Bekämpfcr oder seine tschechoslowakischen Anhänger? C'ivius Juid'iaous. Das neue Kongraagesetz. Ucber die S t e 11111111־ g d e r R a b (b i n e 1־ am neuen Kangriragesetz enh'aiten wir von zuständiger Seite foilgetilde Iuifonniiation: Das neue ׳Kougniraigesetiz, so ׳wie es volm ׳Parlament gieiclierrnaßeni fiir die Seelsorger sämtlicher Konfcssiooen angenommen wurde, enthält eimige Bestirnmuugcn, aus ■denen fiir einen Großteil der Raitibliner in der Sloiwiakei und Poidkanpatska Rus , erhebliche finattzielile Nachteile erwachsen konnten. Die 0 r fh 0 ■d 0 x e L a n d e ׳s k a n z 1 e i in Bratislava ha!t bereits vor billigerer Zeit Schritte unternommen, ■um die Interessen der ׳betreffenden Rabbiner, zu wahren. Da jedoch das Gesetz in der angenomnienien Fassung bloß ein Rahmenges!e:tz ist, bei!welchem in ׳der Hauptsache ,die ■Ausf:ü 11 r1111׳ gsib׳e s t i׳mmung en über Einzelheiten entscheiden, gelangen die zum Schatze der Interessen der Rabbiner in Betracht zu ziehenden Argumente erst bei den ׳zurzeit noch lim Stadium der Vorbereitung ,befinditchen Beratungen zur Verhandlung.