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Jüdische Presse · 1926-07-02 · 27 (2.7.1926) · p. Seite 195

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
27 (2.7.1926)
Date
1926-07-02
Page
Seite 195 (sequence 1)
Language
German
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ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DES ORTHODOXEN JUDENTUMS. Redaktion u. Administration! Wien, II.,Leopolds־ lasse 26, 1. Stiege, 1. Stock. — Tel. 4594־4־. Tschechoslowakei: Bratislava, Postfach 140. ■rscheint jeden Freitag. -־ Redaktionsschluss: ffir Artikel Sonntag, für Nachrichten Montag. Abonnementspreise: Ganzjährig: Für Oesterreich S 12 Tschechoslowakei tschech. K. 70i Einzelnummer öst. Gr. 40, das übrige Ausland 2 Dollar. Zahlungen für Oesterreich: PostsparkassenamtWien, Konto Nr. 13.458; für Polen: Postsparkasseiiamt Warschau, Konto; Nr. 190.409; für Ungarn: Posisparkassenamt Budapest, Konto : Nr. 50.170; für Tschechoslowakei: Postsparkassenamt Prag, : Konto Nr. 53.386; für Jugoslawien: Postsp.-Amt Agram,Ko. N. 40.217; für die Schweiz: Postscheckkonto Zürich VIII. 4117; ׳ für Deutschland: Postscheckkonto Berlin Nr» 122.619 N1-. 27 Wian-Bratisiava, 2. Juli 1926 .ב׳ה וינדדפרעססבורג כי תמוז תיפ״ו 12. Jahpg. Chronik der Woche. Eine Palästinakoimnission der Warschauer jüdischen Genieinde. 'W a:rs ciliau, 27. Juni. ׳(JT.A.) ׳Im der feHzHen׳' Siteitns des.Rates id!er ,Wiariscil 1la׳u׳er jüdliiseihen Gemeitiidis• wmride 1be©chlo,sseil,!eiine ■ständige Komiriilfsisiori ifiir Pellästina-Angelegenihe'it;en bei׳ der ■jüdischen! Gemeinde zu sctofifem. Oie Komimiissfön׳ ׳wird; die Aufgabe toben, isiic'h der Arbeit für Idiais Aa1lfb1a!nwe:rfk ׳m Palästina ■zu׳ wiid!nre.n, iFliir dein Antrag sltiimmten Asuidiisteti׳ ,׳Misnaclhisteei׳, iHiHtaabdiiifili, Zionisten, Poaile Zion; dagegen■ die Foilikiisten ■uciidi die Vertreter des ״Blind׳“. Eine jüdische Schuläbordnuiig beim polnischen Bildungsminister. W a r is c b a u,27 ׳. Jiumi: (JTA.) Einer Abordnung der jiidiiscihen .S'dh'ulorganiiisaition, die lihim •Wümiscte und Beisohiwerden vorlbradiite, erwiderte'• dar önterridtsimiriiister, die ,Zweisprachigke'it der jüdischen Seilnulen mache es der iBeihäde schwär, Entsohsidinngen!zu treffen.• ■lim ,iilbrigen ׳vierspriadli dier ,Minister die sofortige Zuriickiz'ieihiluig gewisiser;gegen,!die;jiiidi,seihen Schufen sieh '!richte ijdlen, Zirkulare des Milhieren Miinisiters Gratoski!und eine Qmbvehitiqnieriung des. jüdischen Scibulliweisenis!in ebnem späteren Zeiifpankf. Diie Abordhuing erhielt den Eindruck, daß man!in tRsigierungskreisen uiummehr den! jiidiisehen!Sc'kitiOforde-. rmngeri Verständnis entgegembrinigt. Die jüdischen. Senatoren (litt , Rumänien’. iB'uikaresit, 27. Juni. 1( JTA.), Denn •rumänischen Senat gehören die!folgendem■ :1[;!nf jüdische Mitglieder am;: . iLandesralbbimer Br. Niem iro wer (Vertreter der. ijüdliscihen IKoufesstfom), Metidletosohn! (Jasisya'r Handelskammer),. Rialbibi; ZWison.;(׳Kischiuew), Karil ,Kltigei (Gzerno'witiz) ׳und .'Streiteaimi. •(Storozynetz). Der Oberrabbiner von Frankreich Offizier der Ehrenlegion. Paris, 24. Juni.- (JTA.) Der Oberrabh'mer von ׳Frankrei.011, Jisraell iLewi״ wunde aus■ Anllaß seines 710. ׳Gelburitstages ziuim lOiffizis.r Jd'er 4Eh,r!e׳nfe׳sL0׳n: ernannt Er war'!bisher Ghavdiar der Ehrenlegion. Das judenfeindliche Industriegesetz in Polen zurückgezogen. War sch am'. 24. Juni■. (JTA.) Die Regierung hat das dem ■Sejm unterbreitete Gesetz für ׳Handwerk und!Industrie, das eine schwere Schädigung des jüdischen Handwerks mit sich hätte bringen sollen und das deswegen vom Jüdischem K׳iu1b scharf bekämpft wurde, zurückgezogen. Das Gesetz wurde von der früheren Regierung Grabski1, di׳e den Wirtschaftliehen Vernfchfcungskampf gegen die Juden :inaugurierte, vorbereitet. Vertrauensverhältnis zwischen Juden und Regierung in Litauen. Kctwno. 25. Juni■. (JTA.) Nach zwanzigstiindiger Sitzung nahm der neugewählte Sejm eine Vertrauenskundgebung für die Regierung mit großer Mehrheit an. Die jüdischen Abgeordneten stimmten fiir die Kundgebung. — Der ehemalige Ministerpräsident :•Litäiuens, .der bekannte demokratische Staatsmann Proif. Voidemaras, erklärte im Verilatif der Diskussion: Wir Janken Gott, daß wir eine gemeinsame •Sprache mit unseren indischen :Mitbürgern gefunden haben, die uns geholfen haben, ien ׳litauischen Staat zu schaffen und) zu׳ erhalten. Bildung eines Komitees in London für die Marannen in Portugal. London. 22. Juni. (JTA.) ln einer Beratung zwi- -:chen Vertretern der Angjo Jewish Association und• ׳der spa- ■ inschen und iportugiasiischem Synagogen in iLoiridon. wurde mach . -imem Referat von Lucien Wolf beschlossen, ein Komitee zu נiIden, das die 'Erziehungsarbeit ׳unter dien Marannien Portugals eiten soll. Belgrad beherbergt eine der ältesten jüdischen Gemeinlen. Bö'lgraJd, 14. Juni..(JTA.) Vom Oberrabbiner ׳der aschcenasischen Gemeinde in Belgrad. Ignj'afc Schlang, erschien so- :ben ein Gesdiiehtsbuch ״Die Juden in Beigrad“, das sehr nteressante Aufschlüsse über die Geschichte ׳der Judengemeiinde Belgrads gibt. Belgrad ist!eine uralte Stadt, Sn der zwei! Tage lie MegLlla gelesen wird; .im!Buche ,,Kusari“ wird sie schon ,׳om Jahre 950 im Zusammenhang mit den Juden erwähnt. Aus lern 15. Jahrhundert sind schon nähere Daten von der Jüdischen Gemeinde ׳in Belgrad vorhanden. Die Gemeinde hatte be- ׳iihmte Rabbiner, deren Werke in der Belgrader hebräischen 9 rackere:! ■hergesteilt wurden. ׳Gegenwärtig ׳zählt ■Bugrad etwa 10.000 jüdische Seelen ,und besitzt drei1 große Tempel. Bundestag der Esra. ßer 11 in׳. (AJ1PIB.)!Der Bandest a,ג ler Esra׳ in Deutsdliiamd: ׳findet vorn 19 bis 21. Aw (30. Juli :11 s 1׳. Auginsit) auf Idbr, H!uy׳slbu׳rg, 1b׳ei ■Halber,s׳t׳adt statt. Tournee Rabbiner Dr. Pollak. Wien. (AJIPß.) Im Aulrage des GeschäftisiSührenden Ausschusses übernimmt Rabbiner 3r PoiHak eins. Re'i׳se idurcli Westeuropa. Nach kurzem Aufmttolt ׳in• Frankfurt' a. M.. wo er!mit den G. A. und der Palä- ־tiiiaizeutraile verüilandelte, traf ■Dr. PolLiak in: Köün ein!, wo ei :ine Rücksprache mit idem ׳Vorstand der deutschen Judenorgaüsatl'on hatte.!Nach eintägigem Aufenthalt setzte Dr Pollak' seine -Reise nach Aniweripen fqnt, wo er am 23. vom dem heiltischen Lumdesvorsilaniä wie auch ׳von idem Vorstand der lagenidigruippe herziliohst begrüßt!wurde. Subventionen des amerikanischen Keren-Hathora. New- Y 0 r 11c. (AJ1PB.) Der Vorsitzende des amerikanischen Keren- Hatlhora, Rabbiner Dr. Jurng, hat für die Fertigstellung, der Jeschiwah in Luibtlin, fermer die J;esch!i1wah in Mir 1500 Dollar zur Verfügung geßteit. Errichtung eines Bees Jaäkauws-Seminars in Krakau. Kralkau. ׳(AJ1RB.) Die uaizu reihenden, teilweise hyg!ien:;1sd1 bedenklichen Lokalitäten׳, in denen׳ gegenwärtig der Unterrichtsbefnielb im Seminar der Bees Jaakiaiuiw-Zentrale!iu! Krakau: stattfindet, haben■ den Sduulurndl Venwaltungsnat von Bees Jaakauw veranlaßt, den Erwerb eines eigenen Bees Jaakauw-Hei1m:e׳s■ im Angriff zu nehmen. Herr Raiblb. Dr. Jung, New-York, hat dem Selbuiirat ׳von iBees Jaakauw einen. Gnundbetrag zuir.Ver- Piigung geistert׳ ,׳ebenso toben, slich ׳einige HhilLantro׳pen des• In- und Auslandes bereit erklärt, für diesen! Zweck größere Be-' träge zu widmen. Der Schulrat hat beschlossen, die Grumidßfiiftiung!des!Heimes ׳auf den• Namen׳, ■des verewigten. Raiblb. [Doktor Mosche Jiitmg, London., s. z. IL., ■au! erdichten, auf dessen׳ Lmitiaüivs vor zw׳ei Jahrzehnten die ersten Versuche zur religiösen Töchterenztetang in Polen, amsgegangien sind. Prof. Dr. Weyl s. z. 1. Frankfurt ä. M. (AJ1P1B.) Am Ausgang des' Sabbath Clhukath verstaub ]vier 1lac.11 kurzer Krankheit Prof. Dr. Weyl. Der Verstorbene war ׳einer de! hervorragendsten Pädagogen .innerihlalb des deutschen Judenfiums, der mehr ailis vier Jahrzehnte hindurch an■ der Realsctolle der israeilijt'isühen Reilig;onsgese11!׳s.c1haf!t lind als Dozent ’ fiiir die schaisntwadhisene Jmgenld! isegeiiisreioh gewirkt hat.!Professor A Weyll war ׳eine Gäelhrtemnutur von ungewöhnlicher Begatiung, 1de׳r nur ungern aus der Stille dies!Ge!le!hrte!n111eims in die Üe1.lfent11li׳chke׳it ifcrat. Trotzdem hat er Zeit und!Kraft geliundeny für diie .Begründung der Aguidas Jisroel. beso111׳ders in den Jahre מ vor umid nach der Kattoiwlfizer .;Konifereniz Anläßlich!seines Hinscheidens hat der G. A. der Aguidas. Jisroel seineim׳ Schmerz : um den. Heimgang dlieses veridienleirjytiannes Ausdruck gelben. Große Ehrungen für Rabbi Meier Don Plotzki von sehen aer Agudath Ha-rabbonim. N e w - Y 0 r k. (APO.) Zu Ehren von Rabbi Meier Don Plotzki wurde ein herz־ licher und enthusiastischer Emptangsabend von der Agudath Harabbonim in den! herrlich orientalischen Saal des Central Hotel in Broadway gegeben. Der ehrwürdige Rabbi C. M. Margulies führte den Vorsitz und in glühender Sprache drückte er dem hervorragenden Gast die herzlichsten Getühie'der Versammlung aus. Nach ihm hie Li Rabbi Israel Rosenberg eine Ansprache und entwickelte 111 lebendigen Zügen die geschichtliche und soziale Seite! des Jeschiwahlebens in Osteuropa. ״Die Jeschiwah,“ sagte der Rabbi, ״ist das Lebenselixier des jüdischen Volkes!.“ Er sprach ferner von der Notwendigkeit der gr,oßen Je! schnvah, der Jeschifta in Warschau, feierte besonder^ Rabbi M. D. Plotzki als Haupt dieser großen Lern- Institution und als einen der größten jüdischen Gelehrten . des gegenwärtigen Zeitalters und hob die Verdienste des ausgezeichneten Rabbi in Verbindung mit seinem Werk für die Agudath Israel hervor. Rabbi Plotzki dankte den Rednern und beschrieb die furchtbare Lage der Juden׳ in Polen, besonders den Kampf der Orthodoxie mit ihren׳ Gegnern, die besser und fester organisiert sind. Er gaU dem testen Glauben Ausdruck, daß eine geeinigte Orth07 doxie, die ein großes Werk für ihre geistigen Notwendige keifen vollbringe, G-ttes Seg'en auf das jüdische Volk lenken würde. Ein Komitee für das Hilfs\verk der Messitta! wurde folgendermaßen organisiert: Die Rabbiner Preil,' Baumei, Schottland, Müller, Bürak und Salmanowitz. Josef Erlangers erste Jahrzeit. W i e n. (AJPB.) An•* lässlich der ersten Jahrzeit von Josef Erlanger würde. aut Veranlassung der Keren Hathora-Zentrale in einzelnen Jeschiwoth Oesterreichs, Ungarns, Polens und Litauens ein Jahrzeitlernen abgehalten. Lemberg. (APO.) Durch die Intervention der Agir das Israel wird in dieser Stadt eine koschere Küche Hin jüdische Soldaten baldigst errichtet werden. Das Kriegs׳־ nunisterium hat bereits seine Zustimmung für eine solche Küche gegeben und Moses Hirschring, der Präsident der hiesigen Aguda,• ist bereits in Fühlung mit den Militärbehörden getreten, unter deren Hilfe die Pläne zur Aus-1 liihrung für die Ausspeisung der jüdischen Soldaten, welche hier stationiert sind, ausgeführt wurden. Eine Massen־. Versammlung wurde hier unlängst in Verbindung mit! diesem Werk abgehalten und mehrere tausend Zlotys• wurden für diesen Zweck befeitgestelit. Verteilung aer Kleiderspende der schweizerischen Agiida m Polen• Warschau. (AJPBr.) Letzte Woche wurden hier die 13 Kisten Kleidungsstücke, welche die. schweizerische Agudas Jisroel, hieher sandte, durch verschiedene Institutionen an Arme verteilt. Es wurde all-׳ seifig der schweizerischen JüÜenheit für diese nützliche Gabe gedankt. Die restlichen drei Kisten werden in Krakau zur Verteilung gelangen. . Die Weltkonferenz des liberalen Judentums in London. ׳Im!ersten' Aiuger.ibll'ick sdieint e׳s!eiin:3 idiuircihaas logiisclTö׳ Atteekffenihdit iz!u ׳se!!11, weiim mm a11׳c׳h!di׳e Neofogto eine Welt- 0r@a11isati011׳ gründet, c1a.cih;d׳e׳m idiiejenfeen, ,die auisscMießl'icli ׳da!s: Nationale betonen, sich!;!m Ziciksmuis■ eine jütische waitmmispancteiDde Onsabüsation. geschaffen!halben!, aiadiidem .!diie; feidlisil'idi 111!M׳ aiusiscblfeßiliioh' i!n tis/r Tihona verankerte ׳;iA1p:, sdia-iuingssphäre eine iHieiimstäifcte: lin der Wdtorganisat'ioi^ Agadias׳ Jisro׳e׳l getetiden 11a׳t. So ' konrnte ׳man irrvit ■Fug;, ■und R׳ec51t er-׳, warten, daß nwn׳ auch• diö!Neologie — sie nennst stich im An-׳•׳ sdiilaß Lin i'iac Er«sd1׳s&mtt1g ׳;:m ipoi/it'ischen!Loben! Liberial'isimiiiJ —• ׳:ihre Glieder!a!!1.d!Bekenner 1in der ganzen Wollt organis׳attor׳isCh ziisiammenizufassen!und' ׳za.!entlassen versucht. Iinso-׳• feirne!könnte m!an sich ׳ml׳: der Tatsadie!der 1de!rn׳näch:st in L0:nd01| tagende 11 iWdllkoufereniz ,der 1!(ib!e׳ra!!en Juiden. abifinden. Geht, man aber awf den Kern d'er Sache ei,11. und weiß niain׳, daß die- R׳efor!1n!vom ׳Uribeghrn. an!nvclvts andcreis war, als׳ •ein©‘ Ver-• kimdigiinng!des schwankenden Ind'ividaa&iirjus amf riefigCösem': Gebiete, so!begreifst «ran .nidit, wie eine konsequente Neolcgte• iiiberihaiii'pt an. ׳eine •Onjaiusiätion׳ ׳denken kann. iFrieiilich ,iisit deb, ViarsnCli nicht neu. So seltsam es ■auch!kl'iagit, die Reform ihat sidi salbst ihr Grab ibereitot, •indem is'ie iimmsr amd ärnmer wieder‘•;• den Weg izm׳ einer Art IDogimatTsmus!sucht.!Es•• ist;noch 1;n aMeb':■ Erinnerung, wie kläglich dler■ fetzte' dieser. Versuche, id'ie so- •: . genannten •Riehtlinien fiir!das;Fiberale Jaidentiunti' ihr Jahre 1912p Scbiibruoh ediitten! Iiat. Imsoferne also, als Ongariisation intimer-; hli׳n eine iBindlung badoutet, mußte auiidt imwß!sie dar Iind'iV'idualiis-׳;'• mms abtehnen; Me!b׳ sifcwa ■/bloß :noch •übrig, an den׳ Sinn der ' geschicihitllichen Enitiwickiliung m appeil'liereh ■uind!daraus eine ge-״;; meinsame Linie flür ׳etwas UaberlmcKivildlueles -izat, satchen.' ׳Eltwas■:.:; Bekenntnlismäßiigas ׳diürXe Kl!a!s woihl׳ nicht iseim ׳und das leinzige1;׳ Gesetz, weilcheis! di׳e Rciform an׳erkatmt hat, das: borülhmfe' B:e->- kemfnis mm Gesetz der En׳hvfckfe׳ng auch anfj nefeiöseni-’P Gelbiat, .hat bisher sltetis versagt, 'wenn die Reform‘ es versucht tot', sich seillbat ׳gegeniiihar eiineni ,bestilmmfen!: ■Hailtepunkf •iiii׳ diesem Gesetz m!gewinnen. Man brauohlt also!kein Proplhiet‘: zur. ׳stein, um fvoranii'izaiisiagen:, d׳aß auch d!׳e׳se Konferenz an Ideengehalt vidfeichit ׳das Samume von ,Negation zutage fördern wird1, daß es׳ ׳ihr aber kaum gelungen. Wird, einen Markstehi.; in dar Geschlickte des Albifalls von. der Thora ׳zu errichten. : ׳ Sieter Wird auif ׳dieser (Konferenz sehr viel die Rede! sein ׳von, dem Varhäitn.:1s L1!be׳rad׳iiamiu!s 1und ,Ziohismuis, dfenii fiir den ׳Organen, welche ipiuibi'iizisitiisch diese iKonlferenz voriberbiten, ist von!׳dieser Frage iseihir viel die Rede. D:ie' Konferenz wird 'ן nidili; ׳umhin• kennen!, feistizusteüen, daß eigentEcIr der Zioniisimiuis , es iisit, welcher ׳die Reform konsequent dnrcihgeifiiillirt hat, ,indem > er dasjenige, was :im ■der Bmätuzipatiqinszeiit sicher ein gewaltiges׳ ׳ Motiv dar Reform war, die Angleichmng das■ cinizeünen 'an ’ reiigionsifnamide Uimgabang, konseqnen't• durcihgeiPülht. hat bis" ,zur Angieioli'iicig des Ganzen an ׳eine 1mat׳erie1!f,.e1inßeslelllltd Weilt. Man kennte änch sagen: Der.'Zionismus hat dam Indi-;vidualiisiraus.iinsioferne Hallt geboten״ als er!für die iKennlze'idnmng •. des Jindien׳, oder richtiger gesagt, für die ZugCliörigkeif,der.’ Judieniheit!dasjenige festgesteillt hat, was der freien Wahl und; Einsicht des ׳Individuiumsi enflr׳Lickt ist, denn das ist 1tjLe!r. Sinn-■ ־. des rassenmäßig aufgebaaten Nationalismus. So ■ist eis'/vfeiieic-uh; zu verstehen, daß so oft in• den 'jilngshepi Jahren LteeraLiatriusllP und Zionismus gemeinsame Front gegen die Orthodoxie •machten.,': Wenn der Zionismus den Liberal’smus ״bekämipft, «;0׳:• ׳s׳t das'׳: po'litiisch außerordentlich M׳ug, denn sdiliefJliclii ist'• die' neolbge;: Welitanschauung ׳im Vediülfnis zum ׳Zionisim'ins der Ort ,des!; geringsten Wtiderstandos. Insoferne allso ist die Konferenz• denn: .‘ doch unter Umständen foedauitsam, weilt •dar Libe;nali׳i!mus jetzt;; am Scteidewege Steht. Wir möchten, die Frage so!präzisieren: Bekennt!sich der Lihera׳lis1mus zu einer Judei:ir2it ohne Juden-:;; bum, so führt ׳sein Weg zp'm NationaLiisimius, bekennt:'•'•er'•'"'sichi' dazu nicht, , so . ׳muß er jetzt, wenn■ den Veirhatiidil'ungen^ sittlicher Die eleganten jüdischen Frauen tragen jetzt mit Vorliebe Othmar Schiffs ü"ä2!± Mode-PerOcken die ebenso geschmackvoll und vornehm* wie leicht jm Tragen lind Frisieren sind י' \ Eine solche Bubi-Perücke kostet je nach Ausführung S 100•— bis S 160•— Moderne Transformationen mit naturgetreuem Scheitel von S 60•- bis S 90•—• Transformationen ohne Scheitelstrich von S 50•— bis S70•—■ Das Reinigen, Wasserfrisieren sowie Reparieren älter Perücken wird übernommen und sorgfältigst ausgefühit, auch dann, wenn diese nicht bei uns erzeugt worden sind י Othmar Schiff, Wien, I. KMneninf 6 Gegenüber dem Hotel ״Bristol‘*. Telephon Nr. 62־3־51׳ Verlangen Sie die kostenlose Zusendung unseres Katalogesl . fftT, Wollen Sie gefälligst bei Bestellungen den Vornamen Öthmar und die Adresse genau beachten!

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