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Jüdische Presse · 1926-06-11 · 24 (11.6.1926) · p. Seite 180

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
24 (11.6.1926)
Date
1926-06-11
Page
Seite 180 (sequence 6)
Language
German
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- / Fr Seite 180 saiffljg &■ Nr. 24 ־'■: .;■■v‘■'::■ ׳vs־;s״-v -׳v;rs־är־ü:, ■••■rc׳■ f 0 8 1 O *Wir..Sä, ־^1־ ®ui,.. ... dßffin an dieÄgMas Jisrbll- Frauen- und Mädchengruppe. pk verölfentKchterf vor.;einteeir Wochen;äus der Feder . ae& Obersten Armand L׳ipman!in Versailles einen kurzen Aufsatz über idie Stellung der Religion׳ im jüdischen Leben und besonders im Besedilungsplan von Erez Jisroel. Er zeigte darin die Verkehrtheit und die Gefahren der zionistischen Auffassums von einem thoralosen Judentum und hielt 1ihr! den Stand- Punkt des wahren Judentums von der Absolutheit des Reilgionsgesetzes in־^ Leben und Denken des jüdischen Volkes entgegen. öi׳e wenigen, aber sehr ,prägnanten Sätze, die w!ir aus; den in, Paris erscheinenden ״Archives Israe!Sites1״ Wiedergaben. erregten in den Kreisen unserer Leser grosses Interesse fiir den Verfasser. Mart hat es nicht vermutet und war es. jetclenfalls nicht gewähnt, aus der Feder eines hohen Ofifiziers im französischen Heere gut orthodoxe. Gedanken und so fein durchdachte und überzeugend wirkende Worte über Juden und Judentum in den politischen und geistigen Kämpfen der Gegenwart zu lesen. Wir erwähnten schon damals, dass Oberst Liprrnm seit Jahrzehnten bereits •iin Wort und •Sahriift: für die Römheiit des ,Judentums und für die• intensive•Pflege der praktischen Gesetzestreiue im Judentum Eintritt. Die erst vor wenigen Monaten gegründete, aber seither auch schon mit dem besten Erfolge tätige F,rau ein- und Mädah e!n@rup׳pe die.r Agudas Jisroel ln Brat!i s 1 av!a hatte letzten Schatobes Gelegenheit. davon weitere Beweise zu erhalten. Nach den üblichen Vorträgen über die Wochensiidroh, die jeden Sahabb.os von den Frauen und Mädchen stets •bei überfüllten Saale gehalten werden, und nach . der E׳rfläutenung einiger' wichtiger Dinfrn aus den Schabbos- Vorschriften wurden zwei Beg׳r iiissungsbirief e verlesen, die Oberst Lip.man an die Frauen- und Mädchengruppe gerichtet hat, als er von deren Programm Kenntnis erhiidt. Diese,. Briefe dürften auch .in weiteren Kreliisen lebhaftem Interess •begegnen: Wir bringen sie im französischen Wortlaut mit deutscher Ueberstzimg. zum Abdruck. , An' •die •1 'Agil das Jlisroe 1-Frauengrupp!e schreibt Oberst Lipman: ' . \ . בע״ה Versailles. 26 maf;1926. Mes eher es soeairs. . penmettlez qu’une״. voix iointaiifpe salue votre valillaniceh . Vous savez oertes .mieux que moi׳ que la place et .16 devoir de la femme iisraöMte ■ sont au .foyier domestique, dont eile est.la reine, pflutot qiie dans des assemblees publiques. La femme d’elite; אשת חיי ל. que l׳e roi Sallomon. nous a däpeinte en des tra!i!ts Immortels. fiile la Jaiiäre' 'et le iin. eile distuibue des vivres ä sa maiitsou, 8a lampe, ne s’eteint pas de . tonte la •ranit. Et c’est so׳n epoux. ce n’est pas eile•, qui siege aux portes de la vti'lle. . t;Maiis que ia ׳Töräh soft er^ danger,' tout',chaiige.. La: ' femme; jiiiv'e äiorsrsort de sa ma'son, paur ■la defense, de la , Loli• sainte;; eile ,devient;׳prophetesse,et vgueiTiöre.'cdTTime De!bonah׳; eile 'faiit bon ■ marolie. de sayie;comme Esther. i ־ ' Eii ces , jours ,.d’epreuve, 011; aofre diviih her!i׳tage se Voltmenace par’ le Souffle maiteniaiiste du ■Sioftisrne,; ■ vous aaissi. mes Soeurs, vous vous etes levees; Vous •vous etes ras- . semblees pour preter ce serment: Nous■ iurons ■ de malntenir; dans• nos demeures le judaiiisme dans .teilte fsa purete. Noms . voulons en inculqiier il’iamoiir a nos, j€t5nes׳: enfamts, ,car. c’est , dans l’enfänce que, se forment lies coeurs jiifs. Tont ce qu’a; 1d׳it FEterheJ, nous , voulons rexeouter’ fidelement .comme nos •meres. •il y a ■ 35. sii'ecles. ront promte de van t le Sinai. Soyez sallaiees et soyez benies, 6 meres en Israel, אמהות בישראל! Armand Lipmain. ,(Ueb'e.rs.ehziiiing :■ , Versalliles. 26. Mai '1926. ', Meine׳ lieben Schwestern! ׳ ׳ Gestatten Sie einer ■Stimme, aus der Ferne, Ihre ׳ Tapferkeit zu bogriissen. . . . Sie wissen gewiiss■ besser, als ich,, dass mehr als in öffentlichen Versammlungen der Pia tz •und die Pflicht der jüdischen Frau am häuslichen Herd;ist, wo.sie’.als Königin walltet. Dife hervorragende Frau, אשת חייל die uns König .Saidmpn;, mit: .unvergänglichen Strichen gezeichnet, spinnt Wale und’ linnen, sie1 verteilt Lebensmittel‘ in• ihrem Hause, ’ während der ganzen Nacht ׳erflischt ihr Licht nicht •unid es ,1. lilst:ihr ׳Gatte —!und nicht sie — der an den Toren der, Stadt zu Rate setet. '־ . ■ ׳ 'Gerät jedoch dlie Tihora iin Geiahr, so ändert sich alles dies. Dann tritt die. jüdische Frau aus ihrem Heim ' heraus, um das heilige Gesetz zu schützen; sie wird zur Propfietiin und Kämpferin gleich Debora.h, sie gibt ihr* '. Leben prelis gleich Esther. . ■• י; . In äilesen priifiuigsvoCJen lagen, da uniser •g-ttliches Erbe sidi von. der •materialistischen Strömung des. Zionismus gefährdet sfeht, haben aucli Sie, meine Schwestern, sich er- ' hoben. Sie haben ־sich zusairariengeschlossen״ um einen. Eid zu leisten, der da lautet: .״Wir schwören, das Judentum in unseren Häusern in seinervollen Reinheit zu bewahren. Wir _ wollleu die Liebe, zum Judentum unseren jungen Kindern einprägen, denn es :ist das .Kindtesailter, in dem sidh die jüdischen Herzen billden. : , Alles» was der Ewige gesagt hat, wollen wir treu vallbnmgen, wie dies vor 35 Jährhiuiderten unsere Mütter am Sinai gelobt haben.“ Selild ‘ begriisst und seid •gesegnet, o Mütter in Israel; אמחות בישראלl ‘ Armand LöPmaöJ . An dite Agndas Ji!sr0eI-Mädchengruppe wendet er sich mit folgendem ermutigenden Briefe: Jeunes fi'tles de Bratislava, ■׳ vous meni'tez q׳u’on vous loue. A un äge 0׳u Ton ne ■pense en gönöral qu’aiix dfStractions. anx joye,ux ebats,,,vous avez su; porter vos jeunes esprfts jusquaux plus hauteis oitnes, Vous '.vous etes passemblees pour affirmer , votre •l^euse volonte de maintenir la loi de nos peres, quäl •trav&rse. -. on, vous l’a dlt ,—: et vous'.ötes trop intelligentes pour ne pas ׳ le ׳ voi r:•ד-לla plus.׳ie׳rrible Jdfes enises... 1! > ׳ . Vous ■savez ,que;rrillliers denfpits •israelites. ou . ■de jeunes iltes.telles,.Que vous. grandissent •aujourd’M dans ' ׳ Ha plus compfete ignorance de nos. saiintes; obsenvances; vous:• savez qu’011 leur faroit. la tete ׳de je ne saiis ■quel nationaflisme,-■■ ■ pu’om d6cor>e du nom de, Sionisme, et qut n’est pas ile jud'alilsme. .;׳■׳v ־,־• 1 Vous voulez que Je scandale cesse enfin. Vous voulez S Ich beehre mich hiemit, dem geseb.' Badepublikum; S zur Kenntnis zu bringen, dass ich אר״ףן am 15. Mai 1. J. S Thermalbade Vyhne eine streng S eröffne. Mein ernstes Bestreben wird dahin gerichtet 5־ sein> e*ne vorzügliche und hygienische Küche zu führen, 'S Phuktliche Bedienung zu sorgen und mässigePreise ~ zu berechnen. Ichüberhehme hier auch Hochzeiten as gegen mässige Bedingnisse. 'S Referenzen erteilt Öe. Ehrwürden des Herrn Josef jj= Tiegermannj Oberrabbiner der' orlh. isr. Gemeinde in S Nov6 Zämky. 55 Um zahlreichen Zuspruch bittet, i_ | ' , Aron Bribram | Gastwirt E5 Nov'6 Zämky, 15. April 1926. S illlll!llllllllllillllllllllllllll|||||ill||ll||||||||!l||||||!|||!||||||||||i que la_ religiion jupve re.giie d!ans ■l׳a niaison •juive. et vous allez aider vos meres ä pröpager en Israeli la cownaissarice et 1’amour de notre siainte Töräh.! ׳ ... Vous voulez etre. dans tonte la force du terme. des fillles de Juda. Dien •secondera votre ■g&iereusse ardeur. et vous ־ ifera reedter dans la joie •le fruiit de vos J11Dvea1Ji'les elforts: .. ישמח הר ציון תגלנה במת־ להורה למעו משפטיך. / Armand Lli pm a n.- (Ue,ber!se!iizung: Jqnge Mädchieu ,von B r atisHavia! Ihr verdlient, dass man Euchlobt. In eümem Alter, da man .i-’m allgemeine 11 nur am Zerstremmg und ־Vergnügungen denkt, verstandet. Ihr,. Euren jungen Geist bis zu den hochsten Gipfeln empor'zutrageh? י׳ ־ ׳ " Ihr!!•aibet. Euch vereinigt, um Euren frommen Willen zur Erhaltung unseres Vätötigllälilbenis zu stärken, der jetzt, man hat es Euch gesagt ü׳hid : Ihr seiid verständig genügt'um es auch selbst •zu sehen■.'; eine ׳der furohtbarsten Krisen dnrchmacht. .׳. ׳־׳• יי •Ihr ״ wüsS:et. dass tauseiide •jiiditscher Kiinder oder junger Mädchen gleich Euch geigelriwärtig •in vollständiger Unkenntnis• unserer heliiligenf Gebrä<irchs־׳’heran1wachsen. Ihr wisset, dass man :ihre Köpfe mit!:rgendiwellchem Nationallismus füllt, den man mit dem ■Nämenu-״Zion׳isrm1s ziert, weilcher aber . nl’lcht Judentum ist.. C ־ ■' , . Ihr wollet, dass dlieser ,- Skandail endlich aiifhöre. Ihr ׳wollet, dass die jüdische f!. Rejigion herrsche im jüdischen Hause, und Ihr seid entsohllossen’■ ׳Euren Müttern zur Seite zu stehen bei; der Verbreitung der Kenntnis der heiligen T/hora und der Liebe zu ehr. .!Ihr wioiet lim vollsten Sinne deis Wortes Judas Töchter sein. G-tt wi.r|d Euch in Eur׳em grossmiitigen Eifer beistehen und Ihr •werdet■ dlie 'רFriiohte;Eurer jugendlichen Be- ■ .m Übungen iin Freuden,-ernten. . י ישמח הר ציוו תגלנה בנות יתדה למען משפטיך. Armand Liipmaa) Die Verlesung diesei; Bi־iefe rief unter den versammellen Frauen,,Am׳d .iMädch^n.igro^2>.׳Be|;e1i&terung,,he1yp;\ ' iS ' Vom Kolel Scfiomre Hachomoth. Das Kuratorium des Kolel Sdiomre Hachomoth versendet soeben, das ,.folgende Rundsclireiben, das in den weitesten Kreisen בע״ה Beachtung finden• dürfte :' . An die verehrlichen Gaboim נ״י d׳es Kolel Sohomre Hachomoth: 1 די בכל אתר ואתר Auf Grund י .verschiedener Vorfälle’ -in-' jüngster' Zeit nehmen wir Veranlassung. Sie zu bitten, •die jüdische Oeffentlidikeit in, ihi'em Wirkiingsk'reiss zur Vermeidung v;on 11 uangen!ehlm•e;n.....Mijs׳s׳yeratäridn•i,ssen darauf aufmerksam zu machen, dass Ihre .Gemeinde im Sinne der ת ק נ ו ת ausschliesslich zu der Zentrale des Kolel Schomre Hachomoth!in Briätils!av'iä. bezw. Uzhorod gehört und!infolgedessen von dort ,weder Spenden noch irgendwelche . Leistungen für hie ש ר אל \V עניי א ר aus den .־רמבהנ״ס Geldern an eine ande re-'Stelle abgeführt werden dürfen. Die Armen •in א״י iin unserem ׳Kplel sind! auf die Spenden aus den zu■ uns gehörenden’;Gemeinden angewiesen, und wir müssen die grössten Anstrengungen machen, um unsere Hilfstätfigkeit nicht verwirren zu! lassen. Aus diesem Grunde dürfte es angebracht sein, auch , darauf zu verweisen, dass ,der Kolel Miukaaevo ש ל V 1 גלילות nioht milt unserem. ״Kolel Schomre Hach0.1$pt)1“ zq.. ve!rwe chsei'ln 'is t. Das Kuratorium des Kolel Schomre Hachomoth, »14 Bratislaya?yzhQj$l|. nl ■w zuleiten., Öie Aktiön, 'weist schon' '1$,״• den! ■.ersten ,Tagen recht ’güfe Resültäte* äitf. Von Bratfelävafbegibt sich der; iliustre Ga^t in einige Provinzgemelftdenj wö gfeibhtalls» schöne Erfölge־■,erwartet werden. ־r■;־‘ .Vtom.bLlandesvdrein ״Bikur Cholimf? .־ in; Kpsice. Itn AnschlüsS an die in der vorigen Nummer . erschienene•■ Warnung, vor Sammlern zugunsten eines nicht existierenden ,Vereines in Kosice, teilt uns der ungemein segensreich!־ tätige Verein ״B i k u r C ho lim“ in Kosice zur Ver־' meidüng־ von Verwechslungen mit, dass in den nächsten Tagen einige Repräsentanz-Mitglieder sich zur Veran־ stältüng von Sammlungen in die Provinz begeben. ־ Wir richten, auch bei dieser Gelegenheit (die Aufmerksamkeit der 'Oeffentiichkeit auf die wahrhaft humanitäre und echt jüdische Tätigkeit dieses Vereines im Dienste •der Krankenversorgung. Wer den Bikur Cholim-.Verein in Kosice unterstützt, hilft dadurch vielen hunderten Kranken in ihrer grössten Seelennot. . .. ״Bne Emunim“ in Kosice. Aus K o s i c e schreibt mah־ uns: Unser orthodoxer Jugendverein ״Bne Emunim“ hä|tr was er versprochen hat; er sammelt die jungen Kräfte unserer Gemeinde und hält sie an, in zielbewusster Selbst:' erziehung sich für den Weg zu * rüsten, den ein ofthör 'י• doxer Jude in unseren Tagen ,zu gehen hat.. Am 25. Apiäfr fand die Neuwahl der Vereinsleitung statt. Es wurden; folgende Herren gewählt: Leop. Rosenbliih (Präses), Arpad Frankel (Vizepräses), Beni Brody (Majordomus), Franz Hochhäuser (Kassier), Eugen Edelmann (Kontr.), Sam4 Lustig (Bibi.), Marcell Frankel (Schriftführer), Mor Weitzen! lind S. J. Uhr (Vorstandmitglied), Mor Edelmann, Ludw. Fraehkel, Aron Berger, Naftali׳ Malmed, Josef Weber, Jos. Silberberger, Ernest Frankel, Sandor Koth, Sandor Liebermann, Mennyhert Haas, Mark Schweid und Bernathi Weisz (Repräsentanz). An die Tätigkeit des neugewählten; Vorstandes wird die Hoffnung geknüpft, dass sie den Verein kräftig weiterentwiekeln und, ihn dem gesteckten Ziele näherbringen werde. L—g F—L Vortrag in der Piestanyer Agudas Jisroel-Jugendgruppe• Wir erhalten aus Pi es tan y folgenden Bericht•' In unserer Aguda-Jugendgruppe fand am 10. April ein sehr!interessanter Vortrag statt. Unser Mitglied, Herr Alexander Frank 1, hielt den Vortrag ״R e i s e b i 1 d e r a u s P a 1 ästina“ vor einem zahlreichen Publikum. Durch den Präses, Herrn Leo :Le itn er, freundlich׳ begrüsst, schilderte der Vortragende in eineinhalb1 Stunden unter der gespanntesten Aufmerksamkeit der Zu־ hörer. seine Erlebnisse und,.Beobachtungen . im heiligen Lande und trug dadurch zuf Hebung des Interesses fiir die Lage des Judentums im heutigen .Erez Jisroel bei. Zum Schlüsse regte er an, dass sämtliche orthodoxen Gemeinden des Landes im Wege, einer Steuer die Mittel aufbringen mögen, die notwendig wären, um für die Söhne der heute geistig und materiell stark bedrängten ״Koleljuden“ eine tschechoslowakische orthodoxe Kolonie zu gründen. Der Vortrag wurde von allen;,Anwesenden b.et; fällig aufgenommen. Gast-Deroschoh in Hanusoyce. Es wird uns aus Hanusovce geschrieben: Der hier zu Gast weilende Herr Salomon Adler aus Grosswardein, Sohn unseres ehrwürdigen Herrn Oberrabbiners, hielt am ש ב ת ת ף ה ״ מ auf Einladung der Gemeindeleitung in der Schul in Gegenwart einer grossen Zuhörerschaft eine einstündige דרשה die aZuf alle Anwesenden einen vorzüglichen Eindruck machte. Nach Schluss derselben gaben die Zuhörer ihrer Freude lebhaften Ausdruck. Rabbi Mosche Bla« in. der Slowakei.' Auf Ein-!$ ladung der slowakischen Landesorganisation der Aguda1 Israel weilt Rabbi M os ch e B l a ü aus'Jerusalem, Leiter der palästinensischen Landesörganisation seit einigen Tagen!.» in,. Bratisjav^.,, Er berichtete, letzten Sonntag vor einem1■: engen JKrei^,, über dieLage des VÖrthodoxen Judentums! * י und •die 1 Ln^icki«ngr4ej Aguda-Arbeit inry heiligen lande. •Seine , Austühfungep:; ergyänzte der ‘ greise Agiida-Füfire'r Herr Wolfx P aLp,p eip. he ijn, der:'?eigen^ •deswegen ^vofi.;^ien ׳gekd'1nmeÄ mit. einer SghiTdefung der gro.sseR;;'ScRiyierig^eiteni die, f der‘ Äguda-Tätigkeit in diesertי ,Z^.־; allge1ue!Fef \1{ir)scha^Iicüef Krise .'verbunden sin<Li ־imV^nfjchlv^s ־ ^rap ,,,lyurd^yjbesqhlosseh,, eine Aktion •; zur,! Jinänzfeljen .A!!ufhR|e'' der ׳ orthodoxen ■ Arbeit in £rej3 jisroel unter Mitwirkung ” Rabbinor Mosche Blaus ein״־ R. Mordechai Benet s. z. 1. Tn allen alten •jüdiscihen Gemeinden ■lebt-■das Andenken an die rabbinisciie Grösse fort; Es ,war eine Glanzzeit, als aus ,Ungarn ein •ganzer Strom Bachurim ,nach •Mähren zu■ •derl ■berühmten Jeschiwos wand׳ert׳e, •um ׳dort m. ״l׳e,r!n•e!n“. So führte auch in der alten Miss li’tzer Gemeinde R. Sam so n Benet, ein Sohn des־ grossen . obengenannten *Vaters, eine Jeschiwa, die R. ■Mordeclhai. der ,Vater aus Nikolsburg, •des öfteren besuchte. Hier zwischen den Talmudsohiilern hielt •e!r ־ im •Beitihamidrasch an Wochentagen' seine Andacht ab, zu der auch die Meinen Schulknaben regelmässig sich, einianden.!R: •Mordechai legte• aui das ״Nach׳sagen“ der Kleinen ein besonderes. Gewicht •und langsam sprach er •selbst •die׳ Morgen- Benediktioneni vor •den Kleinen, die im Chore 'dann die Responsen sprachen. •Nach Schluss der Andacht ׳wurde,!jedes Kind' von ihm mit •einer Kupfermünze beschenkt, was alle ,be- ■sonders freudig erregte. Unter R. Samson bitiihte die Misslitzer jeschiwa, die■ des öfteren vom grossen Rabbi aus Nikolsbürg inspiziert wurde. ■Daher auch der grosse! Zustrom von Talmudschüleirn von weit und■ bneit. Meine sei. Gros'smuttier (als ׳Muhme Lipet sehr geachtet •und beliebt) ■hatte tätlich! einige Schüler zu Gaste, Hess ihnen die Wäsche •besorgenund uv! Sabbanh mussten die Bachurim ,blank und •weiss erscheinen. Sie bemüh:e sich, ׳die •in der Ferne wohnenden״Mütter zu ersetzen. R. Samson erhielt •dann einen Ruf an eine grosse ׳ungarische Gemeinde, mein •damals junger Onkel begleitete ׳■als Schnell- Bachur ׳den Rabbi in seine neue Gemeinde und die alte Misslitzar Kehilla •Hess nur sdhwer ׳R. •Mordechai Benets Sohn aus •ihrer Mitte scheiden. Ein zweiter Söhn des.berühmten ׳Landes- Rabbiners, R. Naftali Benet. von dem die ersten schon deutsch geschriebenen, stark verbreiteten Rel׳igiomsbiicih׳er stammten/ war in •d׳e׳r mährischen Gemeinde Schaifa Rabbiner, wo •er auch lange Jahre 'bis an ■sein •Lebensende segensreich wirkte. . Ein grosser Gedenkstein ziert sein Grab und lebt sein Andenken fort ׳in Schaffa, wo er so .vielte'Jahre als Seeienhirte. von jung und alt verehrt, gewirkt hatte. M. A. Elnlährlner H»n06l8kura Wiener ׳Einjähriger Handelskurs Talinikd ־Thoi*a - Schulverein! ‘ Villks- und BQrger schuls fdr Kna&oii1 und Mä'dche n Wien.:liig :,Haiigjiissövi,f5" Öest'Pbfstsp’iwfc^to;: i|2.169 gMjtld1äche Sc^iulwerk Wieins! m . הי . . ■1 ״• k -•*׳««, . ־-־» y. ,^׳ •'«•«•-1,׳ ,. Tuberkulose und ־aller Artv ErMöpWngen; Erhältlich ln allen ' ‘ ־ApötWeken. tamuaa ^378^5735^303034646^0130

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