Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 12 (1926)
- Issue
- 24 (11.6.1926)
- Date
- 1926-06-11
- Page
- Seite 175 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2629891-2630148-2630170--2257-2634121- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Redaktion u. Administration: Wien, II.,Leopoldsfasse 26, 1. Stiege, 1. Stock. — Tel. 45*4*94. Tschechoslowakei: Bratislava, Postfach 140. ■rscheint jeden Freitag. — Redaktionsschluss: Für Artikel Sonntag, für Nachrichten Montag. ORGAN FÜR DIE IMTlüRESSEN RES ORTHODOXEN JUDENTUMS. 1 ־־ i : ׳. Abonnementspreise: Ganzjährig: Für Oesterreich S 12 Tschechoslo wakei tsc.hech. K. 70, Einzelnummer öst, Gr. 40, das übrige Ausland 2 Dollar. na■ Zahlungen Mir Oesterreich! PostsparkässenamtWieri, Konto Kr. 13.458; für Polen: Postsparkassehamt Warschau, Konto Nr. 1S0.409; für Ungarn! Postsparkassenamt Budapest, Konto Nr. :».170; für Tschechoslowakei: Postsparkassenantt Prag, Konto Nr: 53.386; für Jugoslawien: Postsp.-Amt Agram,Ko. N. 40.217; für die Schweiz! Postscheckkonto Zürich VIII. 4117; für Deutschland! Postscheckkonto Berlin Nr» 122.619. 9I1-. 24 —-— -—-;---׳־—־־*־-—— - wisn-ßpatis811vaf 16. Juni .כ״ה דנה־־־פחנססבורג כ״ט פיון תיפ״ו .'k; י l2.:JahFg1;Die.־■Mai-Einwanderung• in Palästina. Im Verlaufe‘ des .'Monates Mat .sind .1750 Personen nach Palästina' , gekommen. Abbau der Einfuhrzölle in Palästina. Der Abbau der Einfuhrzölle iu Palästina schreitet vorwärts. In Jerusalem wurde ein Gesetz veröffentlicht, wonach die Ein* •fuhrzolle für Baumwollgarn, Wollgarn und Seidengarn, -abgeschafft sind. Die Marshali-Gruppe gibt eine Million Dollar iün Aufbauarbeit in Palästina. Herr Bernhard Flexner, der Präsident der P-alestine. Economic Corporation, des Finanzorgans der Marshall-Gruppe, hat der Jüdischen Tele*• graphen-Agentur mitgeteilt, dass die Corporation eine Million Dollar für Arbeit in Palästina zur Verfügung ge* stellt hat. Gemeinsame industriegründungen der Aguda und Pica in Palästina. Mew York. (APO.) Die Palcstine Jewi&h Colonization Association (Pica) mit Baron Edmond Rothschild an .der Spitze, will mit der Agudas Israel in bezug aut die Entwicklung der Erzeugung von Schnittwaren Zusammenarbeiten. Die Pica schlägt eine Beteiligung mit 75 Prozent des notwendigen Aufwandes vor, vorausgesetzt, dass die Agudas Israel 25 Prozent des benötigten Geldes beisteuert. Das Palästinabureau der Agudas Israel in Europa hat sich an die Agudisten in Amerika gewendet und sie ersucht, das Geld zu sichern. Bei der letzten Sitzung des Finanzkomitees der Agudas Israel in Amerika wurde einstimmig beschlossen, dass die Agucla die verlangte Summe versorgen soll, •die von' bmer Gruppe von Schnittwarenkaufleuten auf einer'soliden1 geschäftlichen Grundlage aufzubringen wäre. Oberrabbiner Kook «egen die Unterstützung von Keren Hajessod seitens orthodoxer Juden. B ■eil (l 1 n.. (AJiPß.) Jakob Rosen,heim gewiilhirte ' dem Vertreter ider ״Jüdischen Telegrapheiiagenituir“ eiine Unterfediing, in welcher er sich aaich.iübei־ den Keren ׳Hajessod■ geäussert hat. Diese.AausseninK. die wir '•wörtlich־•; ׳wtedörsebe1»r‘‘׳׳enMlt';-q1ach ׳ ׳׳eime Tiber ans interessante״׳ Mitteilung. über. dlie Stetengriiahme von Oberraibbiner Kook mm Keren; Ha׳jessod: Im der Jewish-Agericy-iFrage zeigte es si'ch schon in!London, ׳dass dfeBetejligiung derAgudas .Jisro&l an-idieser Insitiiihitiion rahiögMiCh sei; weit der Keren׳Hajessod mit ihr unlösiicii verknüpft erscheint, pwL dieser letztere durch; Unterstützung gesetzwidriger unid. radikal irirel'igiiöser Institutionen von gasebzestrauen Juden nicht gefördert ׳ werden darf. In dieser Hiinisichi kann ich, Sie zu der Erklärung ermächtigen, dass selbst Oberrabhiuer Kook unserem Vertreter. .Herrn Dr. Moses Aueubach, erklärt hat, dass er niemals für die׳ Förderung des Keren Hajessod׳ durch orthodoxe Juden eimtreten könn!e. und eüngetreteij, sei. Audi Herr ■Prof. Weitematin hat efcngesedien, dass in ׳dieser Hinsicht ׳für die ׳Agudas Ii:sro׳el eiinfach zwingende iHinderungsgründe vor/Kegen. Oberrabbiner Zirelsohn. Kischinew. in den Senat gewählt. Kiischine w. (AJPB.) Oberrabbiner Zirelsohn wurde ails Senator ׳wiedergewähilt. Zireilsoki ist ׳einer der markante s!ten Führer Grossrumäniens. Sowohl als Oberalbbiner von Kiischinew wie als Präsident der Landesorganisati011 der Agudas Jis* toel .in Bessarabiien entfaltet er auf religiösem unld kulturellem Gebiete eine agile segensreiche Tätigkeit. Sein Kampf um!den Sabbat an den Schulewie gegen die vollständige Zwangs- Sonntagsruhe, (dein, er als ■ Parlamentarier!in der׳ verflossenen Periode mit grossem Mut . und Takt führte, hubein, ihm überall grosse Sympathien erworben Ausserhalb Rumäniens ■ist Obei rabbiner Zirelsohn dadurch bekannt geworden, dass er der erste Präsident der Kenessio Gedaulo ,in Wien war.! . ‘ Befreiung der Schulkinder vom Sabbatscliulbesucfy in Hessen. F r a 11 k 1' 11 r t a. M., 4. Juni. (JTA.) ,,Israelin meldet aus Darmstadt: Auf Grund einer Mitteilung des hessischen Landesamtes für das ßildungswesen, vom 21. Mai 1926, sind nun auch-in Hessen israelitische Kinder vom. Schulbesuch an den Sabbattagen zu befeien; falls die Erziehungsberechtigten entsprechenden Antrag stellen. Die Konferenz des liberalen Judentums in London• In London, findet zwischen 10. und 12. Juli eine internationale Konferenz der liberalen jüdischen Gemeinschaften im Gebäude der Londoner liberalen Synagoge statt. Annahme des Bürgerschaftsgesetzes in Lettland. Riga, 26. März. Der Jettländische Sejm •hat einen Bürgerschaftsgesetzentwurf angenommen, welcher bestimmt, dass alle diejenigen, die am 1, August 1914 in Lettland gewohnt haben, ferner alle die. welche seit IS. November 1918 ständi״ ihren Wph׳nsit2 in Lettland haben, automatisch dlie lettländi’sohs Staatsbürger- Schaft erwerben. Die jüdischen Deputierten stimmten für den Entwurf, indem sie erklärten, wenn auch nicht alle Ungerechfigketten der bisherigen Bürgenschaftsordnurig beseitigt sind, so bietet doch der neue Entwurf rechtliche Sicherheit für sehr viele Juden, die• ■diese Sicherheit, bisher entbehren mussten. Unfeep pussisehes Problem. '*X Eines der brennendsten Gegenwartsprobleme der thoratreuer.» Juden! 1ei׳t ist die Frage, *j■ wie hi dem grossen Auf bau-; werk ׳der jüdischen Organisationen Jn Russland׳ auch der Thora, wenn auch mir ein bescheidenes .Plätzchen gesichert wenden könnte.• .״Ozet“, ״Konrzct“', ״ICA“, ״Joint”, ,;Agro-Joint”;. ״Ort“ sind heute wohlbekannte Worte geworden, zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben der Namen grosser jüdischer örganisatuonen, welche sich zur Aufgabe. gemacht haben, der jüdischen ׳Not, besonders in Russland, zu. steuern. Diese scheinbar sinnlosen Worte bilden .eine ergreifende Symphonie der Liebe, in weicher die tiefsten, die wärmsten, packendsten und ergreifendsten Töne des jüdischen goldenen Herzens zum Ausdnuck kommen. Das Wertvollste aber fehlt; die ewige Stimme .der Tihora tönt nicht aus der berauschenden Symphonie, .Dieser Mangel raubt dem thoratreuen Juden die Freude, die er ansonsten an .dieser: wahrhaft gigantischen Leistung jüdischer Aufbauarbeit in Russland ,empfinden würde. Die übrigen Eiuiwiinde gegen das russische׳ Aufbauwerk, .!die hauptsächlich von zionistischer Seite ׳erhoben , werden, scheinen nicht stichhältiig zu sein. Einige unter :ihnen halten die ganze russische Sache für einen Bluff, wodurch ■ die Gel'dbediirfii'i’sse der! Sowjetregiernng befriedigt werden soillen, ׳und somit gleichzeitig für eine schwere politische Gefährdung der ..russischen' Juden. Andere betrachten wiederum ׳das Kmnprojekt bloss unter dem Gesichtswinkel ״Palästina“ und verdammen es, da hiedurch der ״moralische' .Ternär“ ijer •Zionisten, der bisher!im Interesse des Aufbaues Paläsß!niäsrwälte׳te, ׳gebrochen werden könnte. N׳uu liegen die ersten׳•, authentischen .Beföchte über׳ die Verwirklichung des Krlimprojektes vor. Der •Vizepräsident des Joint •Mr. K 0 s׳enbe r g aus New York ׳und der■ europäisolle Direktor desselben, Herr Df. Bernhard Kahn aus Berlin; sind soeben ׳ans Russland zuriickgekelirt und balde sind als Ehrenmänner bekannt, die sicherlich selbst für eine gute Sache die Wahrheit nicht verschleiern, geschweige denn •fälschen würden. Aus ihren Berichten;iist zu entnehmen, dass die angangs genannten jüdischen Organisationen mit Hilfe der nussischen Sowjetregiening geradezu! Grandioses geleistet halben. Hier •einige Daten: D.iie Regierang stellte!in diesem Jahre unenlgaltlich Boden zur Verfügung, fiir den man nach Vorkniegszeit mehr als 12 Millionen Dollar hätte zahlen müssen. S;ie gab 500.000 Morgen von der berühmten schwarzen Erde her, ferner fertiges Bauholz und endlich 1 M1i!llio׳n Dollar an langfristigen Krediten zwecks Anschaffung von Maschinen. In der Ukraine sind seit 1924 über. 50 Kolonien entstanden. .Es sind bisher etwa 15.000 'jüdische Familien angesiedelt. Und in einem Jahre sind etwa ■100 neue Dörfer errichtet worden. 111 den Moskauer Besprechungen übernahm ״Komzet“ die Finanzlerumg von weiteren 1200 Häusern. .-י'־"', י״־':,׳' , Schon diese wenigen Daten zeigen zur Genüge die grandiosen Dimensionen des Aufbauwerkes ln Russland1, ׳ das von dem - Grossteil der zionistisch orientierten jüdischen Presse entweder totgeschiegen oder gar angegriffen, verdäohtfgt und herabgesetzt wurde. Diese wenigen ■Daten zeigen aber ׳auch zur Genüge, dass es Pflicht der jüdischen Oeffentliclikelt wäre, bei aller Liebe und Opferfreudigkeiit für Palästina oiu Augenmerk auch auf die Aufbauarbeiten an Russiland zu .lenken. In Russland ׳ist tatsächlich eine neue, wirtschaftlich gesunde Basis von grandioser Grösse für eine bessere Zulauift üm Entstehen begriffen. Wlie könnten aber thoratreue Juden ruhig dieser Zukunft׳ entegegensehen, wenn alus liihr gerade die spezifisch markantesten Züge jüdischer Ewigkeit., bewährte Pflanzenstätten für die Thora, fehlten? Die ״Jüdische Presse“ ׳hat unzäbligemal darauf hlngewiiesen, dass ׳die tliaratreue Judenhelt vor der Geschichte es nie verantworten können werde, dass sie mit verschränkten Händen zusah, wie die Thora, ihre Uebung und ihre Erforschung einem grossen Kreis ihrer Brüder!untersagt wurde, wie in Russland eine jüdische . Generation aufwächst, die hiroilge einer von aussen aufgezwungenen antireligiösen Erziehung gerade zu jenen jüdischen , Werten, ohne die eine jüdische Gemeinschaft auf die Dauer mäht 1bestehen kann, 'im besten Falle, sich rein negativ, erfahrungsgemäss aber ablehnend und befehdend' verhalten wird. Das russische Aufbauwerk muss uns als ׳der, biblische Koloss auf tönernen Füssen erscheinen, wenn es nicht vorn jüdischen Geilst, vom Geist der ■Thora und Tradition belebt Wird. Der Referent dies Keren Hathora ■ hat anlässlich der, Berliner Zentralratstaguug der Agudas Jlsroöl :in wehmütigen Worten mitteiten müssen,!dass alle bisherigen Versuche, 11!1hseren ■Brüdern, die <m Russland nach der Thora schmachten ■und trotz aller Hilfeleistungen eiitne offene ■brennende .Wunde am eigenen Leibe verspüren, dass alle bisherigen Versuche, auf diesem wuchtigsten Gebiete Hilfe zu bringen, ihn grossen und -gratzen gescheitert sdien. Weder gelang es bils zum heutigen .Tage, die russische Sowjetregierung von ihrer verheerenden, antireltigiösen Kultairpolitik abzub ringe 11 noch dte grosse jüdische Oeffentlichkeiit ii'11 Amerika und Europa auf diesen. Kardinalpunkt׳, als Zentralproblem des russischen Aufbauwerkes, zu ׳.׳‘lenken. ■Der. Keren Hathora darf aber ׳unseres' Erachtens •in seinen Bemühungen nicht erlahmen. Er müsste alle thoiiä-־' t r e nen O rg auui s a t!i 0 ne;n ohne Unterschied!ihrer pol'iisehen Einstellung, ohne Rücksicht auf die grössieren ׳und kleinereti Nuancen, dlie säe trennen, unter "dem Banner einer grosszügigeif Rettungsaktion ■fiir die Thora im Russland vereinigen. Tausende!und Abertausende jüdischer Kinder sollen fiir die Thora gerettet werden; da müssten sich wahrlich alle, in <deren Herzen 'die Uebcrzeugung lebt, dass es ohne Thora keine jüdische Gemeinschaft gäbe,!dass ohne Thora jede jüdische Gemeiirischaftsarbeif sinnlos wäre, dass ahne Thora die jüdische Ewiigkelt unterbrochen und die jüdische Zukunft preisgegeben werde, z:n׳.s1am.m an schul i es s׳e n und unseren!in tiefer Sehnsucht nach der Thora schmachtenden jüdischen Brüdern in Russland materielle mnld 'moralische' Hilfe 'bringen.־ Vor uns liegt eine Unmenge von Briefen russischer Thoragrössen, dlie es nicht fasseiifkönneu, dass die europäische!aiud amerikanische Jmdemheit für ihre seelische Not keim Verständnis habe, dass den Wenigen, die;noch ,׳in Russland für diai Thora kämpfen und leben, für die wenigen höheren Tharalehranstalten, idie mit Bewilligung der Regierung eine, ׳aber kümmerliche Existenz führen, nicht ■ ausgiebige Hilfe gewährt wird. Dlie' Träger, der Thora 111 ׳ Russland fühlen sich ,ils0lieir'.t, verlasse m, s ׳e 1 b s t von i 111׳• a n 1110 r a t r e u e 11 B r iidern im gesamten Aiusiland. Das Aufbauwerk der eingangs angeführten grossen jüdischen Organisationen wird vor; der jüdischen Geschichte nicht, die verdiente Wirrdigung flu je u. well b;l Lein■ ,;;1ns eater neuen jülbehen Lebensmägliiahkeit an alle Sicberlieifen gedacht, nur an das Fiundament vergessen wurde — das Fundament, das im der ■Möglichkoit des Studiums ׳und der Ausübung d’er Tihora besteht. Die berühmteste Schwarze Erde kann keine gute Ernte für jüdische Menschen bringen, falls die warmen Strahlen unserer Sonne, der 'Thora, -sie nicht berühren dürfen. Ist ׳die bisherige Arbeit des Joint und der anderen־ Wchl־v fahrtswerke von■ Erfolg gekrönt, finden liiinderttausende'Juden neue Existenz, so tritt a11׳ idie thora treue Judenheit neuerdings die ■unabwaisbare Arowuth-Pfli'cht heran, dieses'jüdische Aufbaiinverk zu unterstützen und zu sichern,■ indem sie kein Mittel unversucht!lässt, diese neuen Siedlungen durch Errichtung von 'Thoralehrstätten zu. jüdischen Wohnstätten zu gestalten. Unser russisches Problem kann nur durch dile gemeinsame Anstrengung aller thoratreueu Juden unter, dem Banner der Thora gellöst werden. , P• Die 1 ״ ‘ jüdischen Frauen t r a s en jetzf mit Vorliebe Othmar SchiffsberJ,hmte Mode-Perücken die ebenso geschmackvoll und vornehm, wie leicht im Tragen und Frisieren sind Eine solche Bubi-Perficke kostet je nach Ausführung S 100.— bis S 160■— Moderne Transformationen mit naturgetreuem Scheitei von S 60.־־ bis S 90.—. Transformationen ohne Scheitelstrich von S 504— bis S70.— Das Reinigen, Wasserfrisieren sowie Reparieren aller Perücken wird übernommen und sorgfältigst ausgeführt, auch dann; wenn diese nicht bei uns erzeugt worden sind Othmar Schiff, Wien, I. KHrntnerrinS 6 Gegenüber dem Hotel ״Bristol‘4 Telephon Nr. 51-362־ Verlangen Sie die kostenlose Zusendung unseres Kataloges! BV* Wollen Sie gefälligst bei Bestellungen den Vornamen Othmar und die Adresse genau beachten 1 -־״“י* 77