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Jüdische Presse · 1926-06-04 · 23 (4.6.1926) · p. Seite 169

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
23 (4.6.1926)
Date
1926-06-04
Page
Seite 169 (sequence 1)
Language
German
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t.kk ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DES ORTHODOXEN JUDENTUMS, Redaktion u. Administration 1 Wien, II., Leopolds* gasse 26, 1. Stiege, 1; Stock. — Tel. 45-4-94. Vachechoslowakei: Bratislava, Postfach 140. Iracheint jeden Freitag.— Redaktionsschluss: Fftr Artikel Sonntag/für Nachrichten Montag. Abonnementspreise: Ganzjährig: Für Oesterreich S 12 Tschechoslowakei tschech. K. 70,;Einzelnummer öst. Gr. 40, das übrige Ausland 2 Dollar. Zihlnneea für Oeiterrdch! PosHp&rkaksena'mtWieii־, Kont« Nr. 13.458; f&r Polen: PostsparkaasenäMt Warschati, Kant« Nr. 190.409; för Ungarn: Poshparkassenamt Budapest, Konter. Nr. 50.170; für Tschechoslowakei: Postsparkassenamt PTaj, Konto Nr. 53.386; für Jugoslawien: P03t8p.־Amt Agram,Ko. N. 40.217; für die Schweiz! Postscheckkonto ZflrlclvVllI.:4117; für Deutschland! Postscheckkonto Berlin Nr; 122.619 ׳ \ 1 ■ ׳ «r. 23 Wian-Bpaiisiav■, 4. Juni 1926, .12 | י י 3*ה וינה־פרעססבורנ כ־ב סלון תרפ״ו. iahrg. ChronikderWoche. _ ■ Das Präsidium der; •Warschauer ’ Kultusgenteinde. Wa r sc h a u ־.(AJPB;):־ ,Nach •la'iiKeii Verhaudlungeh .der verschiedenen Parteien in der;. Warschauer KultusKcitieindc kam cs vergangene Woche.* zu einer Einigung betreffs der Zusannneusetzung. des ־ Kultuspräsidiuins. Präsident“ ' der Warschau er - Ku l tus'gemciiide• bleib t, wie bisher, Sejrnabgeordneter Elijahu 'Kirschbraun (Agudist), erster Vize- Präsident Geineinderat Jakob Trockenheirn (Agudist) und zweiter Vizepräsident ein Zionist.. in der Kultusgcmeinde- Verwaltung: wird die Stelle des Vorsitzenden und die des. ersten Vizevorsitzenden von Zionisten besetzt, wäh-' mid der zweite Vizevorsitzeude ein Agudist, Jesaja; Rosen.baura, sein wird. . Die Joiiit-Kämpagne in New-York geschlossen. — Die Sechs-MHUonen-DöIlar-Quote : iibertroifen. Die New- Yorker Kampagne;• ׳ zugunsten des 25 Millionen-Dollar- Drives de$ •Joint Distribution Committee für jüdische Hilfe in Osteuropa •und anderen Gebieten, ist ■ offiziell •abgeschlossen .worden✓ •Statt der New-York׳ auferlegten Quote, von sechs. Millionen Dollar wurden sechs־ Millionen und' 650.000 Dollar aufgebracht. Es ist dies die• grösste Summe, die die New-yorker• Judenheit; je •für Auswärtige Hilfe gcleistet hat: Die,' ursprüngliche- Quote׳ für'. New-York lautete i auf yier l^illiohen Dollar und'•wurde, als;das Drive-Ziel für;gun? Amerika1 .von' 15 auf 25 Millionen .Dollar erhöht wurde; auf . sechs•• Millionen; Dollar •festgesetzt. Niinmehr , ist auc|1 diese Summe *übertroffen. Die New-Yorker Kampägnei dauerte vom' 26!. Apiril bis 25. Mai.־'',־ ׳ J׳': Ahuabro^ der Kabbiner-ImmigrationsbiU •durch * den; ajiierMriischen;Kongress.;iDer 'fK.ongreiss hat :die•;vom-,!jüdischen p;*-Ct j7 ׳' ^rך״‘v 1 '7! ,1 1־־v.* ״׳יז״ iiciciiioiwii PilwACJUaiJwlEtJ.JJ• Ägudä; *!;ÄmÄiku^N <w: - Wdr;'je'jCAJ.RB;V; Schapi rö •von;'Sea'rae-Washmgtö'n,׳ bisher : ein, Arbeiter'1der Misraelt^Beweguhg, hat sich; öfferithch zur-Aguda; bekannl'und' die: erste־ Agudaorgari isati'on,. im Westen Amerikas, in seiner Heimatstadt gegründet, ‘ ■; ' Gründiuig einer Agtrdafiflale hi Philadelphia. N swY.orkr (AJPB.pAm •19.;April ist. ■im tAriscM,׳uiss an ein grosses 1•jü'diisdhes. Volksmie^ld1t^).>]n:*^br2'5־Sitö1miier t S^noügesge־• untef *'ifem f־Vorsä-tz־ *vbii, RaibbS;Moses 'Liipsdiüte 'dte Qrtsgnuppe in ־• i^lfedelpiräai ^@egr-ßn!det: wonden. Es. ׳wurden:erriannt:Mosds •Eipsc-hutiz'als -■TsfcJter-׳ «!atiiv Rabbi; Forman als Sdhiriiftfibhriaf tunid folge,ritde1׳!Herren׳ .als Vorstaddsthitgliieder■;Rabbi •Twe־nsky, •Ralblbi׳ Rabbinowitsdh.־ Rabbi ,Rewiiiisiki, Rabbi׳•׳ Naftaii Klein,5 •Ra/bbi!; Ltrwarski.l• Rabbi: Rrvfcind, Reverend1 JLazar IKiloin, 'Mr. iN. tRasehbloöm; Moses lArje, Abeles und.'Gäistäv Cohiri. . ־ •־ ׳ ’. : ’•י ־. Owänisferüng von Mädcheiigruppen der Agudas Jisroel In!New York. Herausgabe einer Monatsschrift. (New1 Yprk. (AJFB.) üelber JlinitiaimTe;von iRäbhi.Qiarfinlcel wiuftde •in ,Broüx die Mädohengirnippe der 'Aguidas Ji!sroel• für Bronx gegrünidet. Das erste reguläre■ Meeting fand •vergangenen Montag statt und es wurden,•'die! Damen Chipkmvitz. Garfinlceii!und Cohen in das Präsidium gewählt. Die MädcihenEmppe der. A0»da® •׳Jisroel in der 'Eeast ■ Silde •'von •New Yorfk'-gibt’ jetzn, eine Monatsschrift X'iferary• Leaflet“ ' unter der ‘Leite!!?:!von Msa. B. Jung und' ‘M. .Schorr!heraus. “ ' '••■'■■׳' Dr. Salamott Ehrmami begab sich auf eine Tour in Middle: West -Amerika.• ■',N׳e w:Yo'־:räc; •׳(A'J(PB'.)'.Uo'bieT•!Einladung ver- ' sdhk>d^r';c^ttobdd^;iZeritren;;fa :Ä®ddje West;Amerika begab' sich •Dr. Sabmcn ׳Birmann riacl! Gleveland und!Oihio,!um von dort mch 'DetrOic; Chicago und St. ■Louis m ■reisen ■utxnd bei der Oigariisferuhg-!d1e׳r ' verseliiedenen ׳Agudafilialen mitwirken zu können;..j . ' ׳•״'׳■' .:'־ ׳ Eine Yerh^terversammlung der Moskauer Judenschaft das Joint-Aufbaüprogramin für 1926.■■ Aus 1׳Anlass der : Anwesenheit des'erstenWizepräsijjle.nten'deSiJoint Distribution Committee. .Lenes N. Rosenberg, ' irrid des Leiters des Europa-Werks des Joint, Dr. Bernhard!; Kedm,' in Moskau, Jandl dort eine grosse Konferenz der 1Repräsentanten der Moskauer Judenschaft statt. Die' Herren Roseiiberg und Dr. Kahn wohnten den ■Beratungen bei. Es wurde Bericht Über das Arbeitsprogramm ־des Joint Distribution Committee und des Agro-Joint in Russland für das Jahr 1926 erstattet. Zum Schluss wurde die folgende Resolution angenommen: ' Wir erklären, dass das Arbeitsprogramm des Joint Distribution Committee 1u1d ■des Agro-Joint für 1926 in jeder Beziehung zufriedenstellend sei und sprechen unseren ■ amerikanischen Brüdern für ihre Arbeit zugunsten der,russisehen Judenheit unsere Anerkennung aus. Der Ausgang der Wahlen in Litauen. ■Kow 110. (AJPB.) Infolge der Zersplitterung!unter, ׳den jüdischen!Parteien!haben mir idnei .landen!Mandate, erreicht. ' Im vorigen Sejm waren sieben!jüdische Abgeordnete. .•■••■ Die Verhandlungen mit der zionistischen Organisation. ׳ Ein Gespräch mit Herrn Jacob Rosenheim. Anlässlich der Tagung . des./; Zeiitralrates■ der Agudas Jisroel in Berlin wurde der ITA-Vertreter von Herrn Jakob •Rosenheim, Frankfurt am ■ Main, einelri• der :Führer: der Agudas 'Jisroel, empfangen und erhielt auf sein ,Ersuchen über mehrere, die OeffenÖidhkeit. .interessierende .Fragen;'die■’ im; ׳.־Zusammen-; hange mit der Aguda-Beweguiig stehen, die folgenden Aus-: 'künfte: •: ־ : . e•-.; ■ . . ־ Die. Agudas Jisroel liat, dar.sieüieirnumerisch zu. einem. ’ erheblichen Teiie auf die ׳ grossen'2•׳Massen des 'polnischen : Judentums. stützt,. uaturgemäss .bei dthi ־ AuMbau ihrer praktischen Arbeiten In Palästina;' üftd^deri Diaspora.•unter der .irr Polen herrsdienden ׳ W'irts'diaftlicheir Krise׳ gairtz '1besonders stark i .zu leiden. Doch ist es trotzdem seit-de^ letzten Tagung des Zentralrates in Krakau (August '1924)' ׳gelungen', die ,Bewegung in allen Ländern Europas, itri׳.letzten’•'halben Jahre;auch' in denj י Vereinigten Staaten von Amerika, stdric vorwärts , zu: bringen, i . Erfreulich ist Msbesondere ',das' Erstanken ,der'• Jaigertdor'gahisa-1 . ti0;uen, sowie. der agudistiselien Arbeiterbewegung'.it1׳'.P0ieh .und) Palästina. Die dort organisierten׳•'Arbeiter,nibssen' ׳biiden" ein; , sehr ■starkes;, wertvolles Gege11ge^,ichft;,gegen; die ..litiksfädikaieti ’ Tendenzen; eines I Teiles der 'Arbeiterschaft''und•.zugleich.,einen für die ganze Entwicklung .bede'utiinfesvollen Versuch, den Geist des echten biblischen Soziaiisnnts ins ,Moderne׳ zu iibejsetzen. ,Die'’ '-Aüs־ih1a1Väifs0tk1ttgeri.\'.:i:die’;'1li1''''äer:'&11-t׳ralna'te- Sitzung zwisdien defri Acb2!ite־rfii!l1r er:. Silbe,!־stein.. Lodz,, .• und 'Sitzung über seine:• ertoiigrelciie נWöiterenfcwäckiung•. •berichten., -Er׳ hat: —';ein! unter ׳ den ,■•lißi'iilgeh^.UmjBtändeijvcMBneriite ,recht' a'nsefin 1 icties'־ Ergebnis י-?' nahezu' 100100b Dbllär;für das' ortho-. döxe: ErzieliÜhgswesen• verausgabt.' :Die Eritwickhmg der orthodoxen Mädchen-' und Ffäiienbewegung in;Polen -imd die damit in Verbiridiing. stehende Gründung•:,von; mehr ,יals 50 ■ gut ge-, leiteten Mä'dcliensciunen 'ist im wesentlieiien Teil Verdienst, des •Keren Hathdra: Seine: nächste Aufgabe isRder;!Bau eines wiirdi-! gen Helmes 'für das׳'von' ihm• neu! gegründete Lehrerinnen- Seminar in ' Krakau/; י■ ״ ־ ־ ד י'•"• . <: ־׳ ’.׳ ■ ■Die E'rez Jisro'eT-Aufbauarbeit, die natnr-• gemäss m!it finanziellen Scliwierigkeiten zu kämpfen; hat; schrei-, tetüuinerhiin vorwärts: In Machartneh Jisroel, detr;'׳agud1iistuschen'׳ Kolarne, is!t eine Umstellung der wirtschaftlichen■ Metliöderu er-; forderlich•• ■sewprcleh•. *Voraussichtlich : wird die Ausführung * der jetzt in Bear,lteitung begriffenen neuen Pläne' eitler eigenen׳• Kolonlsätionsgese'iilSChaft übefg!eb.e11 werdenifv;:.die ־;ganz nadit wirtschaftlichen Griindsätzen , geleitet'.; werden,• s'eib'stverständ-< •loh aber tin engster*' Verbindung m!it''der‘;Ag«üiidiasrJiisroel־Lei׳t11t1g; bleiben wird. 'Voraussichtlich wird■ dieser' •^GeäMschaft als־; •dann auch die Aufgabe zufalien, die ■grossen Ländereien in' Olarn und .Madhar, auf■'welche' der Aguda'h die. Kusohane jüngstausgehänidigt worden; zu. erscblüessen.' ■H'iiiisiclitlildi des Sdiiil-• Werkes־ der Agudas •Jisroel im Heiligen• Lahde haben die JäBrten׳ Besuche;der Herren' Dr. Moses1 Auerbach , und Dr.׳ Isaac* Breuer zu •prinziipiell beacl1te1ks!werten; Ergebnissen geführt. ״Es wird; Aufgabe der Agudas Jisroel sein,’ einen eigenen Typ orthodoxer Schulen zu entwickeln, •die ganz den׳ Anschauungen!der rabbinischen Autoritäten; des •Landes; entsprechen und! die, Jugend trotzdem für den Lebenskampf befähigen. ,; ׳ Auf. ■die •Bitte unseres. ■ Vertreters,■;: iibeir. den Stand , der Verhandlungen, der Agudas'• Jisroel■;thiij der'Ziötiiistisclien •Organisation Auskunft zir geben, erwiderte:|Herr Rosenheim: ׳Ju meinem persönlichen .Scfimefzd 'muss man heyte 'olfen sagen,;dass die,VerhanAmgen ergebraislos■ geblieben,sind. Es ־ handelt sich dabei ׳um vier Punkte. 1. .Jewish Agency, 2. Gemeindegesetz, 3. Bodenkälufe, 4. Binwandßrijngsiwesen.. , ln der Jewish-Agency-Frage ׳zeigte, es sich, schon in London, dass ׳die'Beteiligung, der'Agudas! Jisroel ■an . dieser Institution unmöglidi sei, weil der Keren. Hajessod mit ihr u11׳- lösiieh ,verknüpft erscheint, und. dieser :•fetztere■ durch Unter- Stützung gesetzeswidriger■ und radikal Irreligiöser Institutionen von gesetzestreuen Juden •nicht gefördert werden darf. .In ■dieser Hinsicht kann ich!,Sie z« der Erklärung ermächtigen, dass selbst Oberrabbiner Kuk unseren! Vertreter, Herrn Doktor Moses •Auerbach, erklärt hat, dass er niemals ..für ־ die Förderung des Keren Hajessod durch orthodoxe Juden eintreten könne ufid eingetreten sei. •Auch Herr Professor' Weizmann.hut eingesehen, dass in dieser Hinsicht für dis Agudas Jisroel einfach'־ zwingende Hinderungsgründe vorliegen. ' Was‘ die Gemeiindegesetzfrass betrifft, so erhielten■ wir auf' unsere an Prof, Weizrnäu,11 ׳gerichteten, aiisserordenflich entgegenkommenden Vorsdrläge •zur Her;Stellung.״einer /einhelU liclien' jüdischen Aussenvertretung in Palästina keinerlei Bescheid. Der Konflikt muss jetzt durcii'die englische Regierung״ beziehungsweise durch• die Mandatskommission, •endgültig emtscliikietT we.rden. > ' , ' , ■ . .׳■ ׳ ־',• ,In ״der Frage der Bodenkäufe, vvar eine grutklsätzlidie Verständigung erzielt worden, .jedoch ־ist sie leider angesichts .der gegenwärtigen . wlrtsciiaftlichen Situation• •*hfciit/. j von: aktuelier Bedeutung. י .••; Am '•meisten beschäftigte uns die. Ei11!1wa11de1r11ng"sf1־age.' In י dieser FUnsidit;;hat uns die. Zionistiißclie■ Organisatio 11 auf ' unsere Vorschläge .vom November .im, April, dieses!Jahres mit-, geteilt, dass durch die ׳neue paliistinensisdhc' Einwfinclerimgls- Verordnung ■die Verhandlung gegetjstendslos geworden. seil;' Das , Problem selbst ist unseres: Erachtens damit, nicht; gelöst,den»!,'die־ Agudas Jisroel kann, uielit ■ ,tkirauf. verzichten.•, jhre•'Ah'־־ spräche hinsichtlich der Gewährung. van ־Biaiiko-ZprOfikaten i, immer wieder geltend ■ zu,■ 'mdhe.11;:. sie en.1pfj1]det'■ ,'׳es,;als ';eine S'sel1reiende ־' Ungerechtigkeit,!dass ■ י die palästjnensisch'e Re4 gieruhg' durch die (lege lata ׳ .all׳erdi11׳S(S':för1niai;;®eredlififer.tfgte) einseitige Bevorzugung der Zlonistisatien; Öriganisätibn;,׳als, Jewis ■Agency gewollt oder imgewolit!;Propaganda madU 'für die zwangsweise Einreihung ׳.agudistivscher Kreise in die Zion׳?- stisdie;‘ .Organisation.; 1■ .1 r.lAiif ,tlIe׳.;Fra^e weiter^;.!En,iiWi;Ä!%., ürteilevf ß!rw:iderfcfc;,Pe!rr;J20sepl1;ein1,^dassr^Q&e ■jAg'Uoäk.'M dein yarliegeriden . Gese|t1ze!ntwurf ilire Mi1׳i11nfll'fdrderuugen in'־;Foritt von ,Aibänderüugsvorscliiäigen •'-m יי •י!dein IGemeifidegeStitz gereiclit־;. habe, und auf eine Beriicksichtigaing :dieser •■Miiitnail•׳• forderuhgen schon durchVdie;’er1!glische ׳Regierung re'chne. Die Stellungnahme der palästinensisehen Rabbinen znr Gemeindegesetzv frage. Bekanntlich hat. die. palästinensische.;Regierung; derr Entwurf des neuen Gemeindegesetzes, das die gesetzes■• treue jüdische Oeffentlichkeit nun• seit -mehreren Jahren,' in Atem hält, dem Waad Leumi,: der: Agudas .!Jisroel•:und' י •dein Oberrabbinat zur "Begutachtung übersandt, Dass{. ״Waad Leitmi •mit •dem neuen Gesetzentwurf, ■der. nur sehr geringe ,prinzipielle Abweichungen*' vöii^dem früheren ■auf־* •;weist, im Grunde seines' Herzens, nicht־; als zufrieden;״ist« r'k'ann keinem Zweifel üh,teHiegä1.:i־Penn• trotz des Schöh־־ heitsfehlers der ÜeberscHrift, die nominell eine rein religiöse Organisation schafft, ist das Ganze doch nach dern| Rezept ■der nationalen. Einheitspolitiker aufgebaut und trägt deren Machtaspirationen vollauf' Rechnung. ' . Viel interessänt'ei־ wäre es, zm erfahren, ob auch das! palästinensische Oberrabbinat mit tlein. Entwurf einverstanden ist, obgleich doch darin das wichtigste Gebiet des öffentlichen Lebens, Erziehung und , Unterricht, ■ den: Kompetenzen der rabbinischen Instanzen ■ vollkommen; entzogen und' damit der Vefvveltlichüng ausgeliefert wird׳. Während das Oberrabbinat schweigt, haben die übergrosse Mehrzahl der teils beamteten, > teils!!!!beamteten rabb!־־* nischen Führer des heiligen Landes in einer bereits End« Nissan stattgehabteri :Beratung ihre! Stellungnahme zu;‘dein Gemeindegesetz durch1 :.eine, ausserordentlich bedeutsame Erklärung festgelegt, die um so wirksamer ist, als' siet sich nicht mit Zweckniässigkeitserwägungen politischer Art beschäftigt, sondern rein ..den Charakter einer halachischen' Entscheidung wahrt. Die Erklärung ist bedeutsam . vor allem durch die Namen der Unterzeichner. j*s) befinden sich darunter nicht nur der anerkannte Führer der palästinensischen Orthodoxen, Oberrabbiner: Chajim I. Sonnenfeld und seine!engeren Gesinnungsgenossen, soll,- dern eine ganze Reihe von Persönlichkeiten, die iin poUtischen Leben selten hervprtreteii, und de!־en Objektivität gegenüber aller Politik feststeht.. Die Erklärung, hat folgenden Wortlaut: ■ 111״ der am 29. Nissan 5686 in der heiligen Stadt Jerusalem stattgehabten Versammlung sind die Unterzeichneten aufgefordert worden, ihre auf das Thora־־ Wort gegründete Meinung über einige Fragen zu äussern* m 1 t berühmte die ebenso geschmackvoll und vornehm, wie leicht im Tragen und Frisieren sind Eine solche Bubi-Perücke kostet je nach Ausführung S 100■— bis S 16P•— Moderne Tr?nsfformatlonen mit naturgetreuem Scheitel von S 60.— bis S 90■—■ Transformationen ohne Scheitelstrich'von S 50.— bis S 70■-*- Das Reinigen, Wasserfrisieren^ sowie Reparieren aller Perücken wird übernommen und sorgfältigst ausgeführt, auch dann, wenn diese nlchtjp bei uns erzeugt worden sind; Othmar Schiff, Wien,!. 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