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Jüdische Presse · 1926-05-28 · 22 (28.5.1926) · p. Seite 166

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
22 (28.5.1926)
Date
1926-05-28
Page
Seite 166 (sequence 6)
Language
German
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Seite 166 JÜDISCHE PRESSE '•m•* z& 1c ־׳*w־ Tseheeb o m 1 o _:_ . - - - — — - ■!! ■ — ■ •m+ Nr. 20/21 Zur Hebung des Kaschruswesens in der Slowakei. Im August' vorigen •Jahnas ',•arsoliten. an •dieser Stella ein Artikel, der sich mit ׳der mangelhaften Organisation des Kasch ruswescus ,in unserem :Lande eingoliend beschäftigte. •Im besonderen wiesen ■wir darauf hin. ׳dass!das reisende religiase .PtrbMtaunt ׳unter!dem Mange! an verlässlichen ifuforinatioiuen über die Restaurants;und die sonstigen S׳pe iiy'age Leg e nhei ton auf dem ganzen Gebiete der Slowakei und des Padkarpat׳ska!Rus ׳schwer leidet. Wir Sprachen damals Wünsche, aus. die von vielen tausenden streng ijikllisch labenden Juden' gehegt wunden. Trotzdem '!waren wir nicht überaus ' optimistisch in bezug a׳uf ׳die baldige 'Behebung der' aufgezähiten Mängel. Bei!der sträflichen Gleichgültigkeit, ׳die bei 1׳m!s gegen-, über den. Fragen der Allgemein heit immer noch vorherrscht, bei'' der vollkommen uifcegriiindeten iib erheb liehen Selbstzufrieden-‘ heit, die jedes gute Wollen ■von vornherein lahmlegt, hielten wir es nicilit für Wahrscheinlich. ■dasis .zur Organisierung, bezw; Schaffung eines in!jeder!B׳e,z.i׳eh׳ung!den ׳Bedürfnissen der Zeit entsprechenden, religiös!zuverlässige n Gasthauswesens mit gutem Erfolge durchgreifende Schritte unternommen werden könnten.- Wir fürchteten, cs' müsste auch auf diesem Gebiete erst ׳ ח?״ח alles 0ugf11n!de• gehen, bis unsere Gemeinde« sich׳ verpflichtet fühlen würden, sich dessen ,zu besinnen,!dass es zu ihren dom entu!ns teil׳ Aufgaben •zählt, dafür zu!sorgen,!dass auch idle nicht ortsansässigen •0'iMiliodoxem Juden׳, die. ziu kürzerem oder längerem!Aufenthalte nach den 'betreffenden Orten kommen, ohne religiöse Gewiiissensskrupaln in menschenwürdiger Weise «ich au Speise .und •Trank!laben!können. Die vortrefflichen;!Leistungen!des ״Vereines zur Förderung ritueller •Speiseihäuser“ in Hamburg ■könnten, audli. hier als Vorbild dienen, selbstredend unter ausreichendier Beachtung unserer 'im nianalter Beziehung anders gearteten 'Verhältnisse. Wir drängten auf -hasche Lösung!dieses Problems umd schlugen;vor, die orthodoxen ■Gerne in de 11 ׳und die tR.afotb-i>1-a te söHteii den, ge satn te 11, Ha111de!I:rmt Lebens- .mittein, ׳die!den religiaiisgesetzliclien;Vorschriften unterworfen sind׳,;.und namentlich die Res ta׳u׳r an!-i1,s unter ihre!A11׳v .sicht nehmen und ein Vcrzcidiis aller dieser Verkaufsstellen .der Oeififentlic’likeit zur Verfügung .׳stellen.!Für ■das iKa'schrus dieser Leibensmittelhaudlungen -umd;Röstauran-te würden;sodann die Gemein de 11. bozw.!'deren. Rabb'iniatc ebenso die Verantwortung fragen, wie!dies beim׳ Verschiteiss ungekoclhiten Fleisches oder Selchwaren bereits seit vielen■ Jahrzehnten der Fall ,ist. ־'׳■■. ' ' י Wir wollen '11!׳ernte ■ id-ie Ziustäinde nicilit.. im einzelnen schildern, die uns veranlassten. eine rigorose und ge- 's c blasse n e 0׳ ׳ r g ä n i s i e r. 11 11׳ g ■1d ׳e s ׳ •g e s a ,m t e u K a s c b r u!s w e s e n s Id 11 r c h die 0 •r t h. 0 d o x e;11 G emelnide n ■1111 <1 Rab b i,1ua׳:ie auzu,regen;!Ein, jeder unserer Leser wird Beispiele eine Menge aufiiihreii können,!die1 ein!solches ׳ Verlangen ׳bei einiger Voraussicht .in die Zukunft durchaus ■recht; ■ fertigen. Die zahiraieihen Zustimniungskundgeibungen aus!den ,Kreisen, ■der Fachleute׳ unid der schlichten.., um 1ihre persönliche ‘religiöse Ldbehsföh-rauig ׳ Ibesongtem •Baaldbatim bewiesen•!jedenfalls, ,dass wir vielen aus der Seele sprachen. Diese Zeilen1'׳sollen vielmehr der Freude ■darüber' Ausdruckgeben,, dass nunmehr 'von seiten'׳der 0׳rill 0!d oxe n Landeisk an ziel* in״Bratislava eine llinitiadve ergriffen!wurde•, die sielt■ ■teilweise min- •destens an dieser!Richtung bewegt und die sicherlich eine wesent- ׳ liehe •Besserung ׳herbeizuiführeu geeignet erscheint, wenn Vwir möchten dies mit ,dem grössten ■Nachdruck Ihervonheben, — die G ern e i n ׳de n, d 1 e •Rabbi ,11 a -t 2׳ u n d 11 u m e n t K c h ־ d'i e g!r 0 s's•e j׳iiid is che'■Oef f ׳e n' 11 i chke 11t 4 h׳r ■׳d•ie ■׳e r- ־f or derliche Beuch tüng sciheniken wter de n. ׳Die Landeskanzlei versandte nä,n1I!o!1 vor einigen Tagen an sämtliche Rabbinate des Landes folgendes Rundschreiben: Ustrednä kaucelärla aut. ortli. zid. obei na Slovenska a Podk, Rusf v Bratislave. Cis. 16811926־. Bratislava, dna 14. mdja 1926. Au alle ehrwürdigen Rabbinate in der Siowakei! Es wird gewünscht, dass auch hier in der Slowakei ein Register aller jener Restaurants und Speiseluiuser, die einwandfrei orthodox-koscher sind, hcrausgegebeu werde. Unser Zentralbureau erachtet es für seine Pflicht, diesem Wunsche naclizukommen, da er vom Standpunkte der Erhaltung orthodox-jüdischen Lebens; hierzulande vollkommen begründet ist.. Wir gestatten uns deshalb.1 an Ew. Ehrwürden die höil. Bitte zu richten, uns zu ,diesem Zwecke ein Verzeichnis der dortigen orthodox-koscheren Speiseliäuser einschicken zu wollen. Es wird gebeten, in dieses Verzeiclmis auch die Speise, luiuser von grösseren Filialgemeindeu Ihres Rabbinatsbezirkes mitaufziinehmen. Inr zu veröffentlichenden Register wird angegeben werden, welche Rabbinate die Auskünfte über die einzelnen Speisehätfser erteilen. Hochachtungsvoll Für das Zentralbureau: . •׳K 010.111 an ׳Weher, Präses. Sch w a r z, Sekretär. Simon -H i r s c 111 e r. Vizepräses. Wir haben Kenntnis davon, dass ,die Aguidas Ji.s- •r 0 e 1 ־ L a n d e 1s 0 r g a 11 i s a t i 011 I« dar Slowakei seit •längerer Zeit •wegen Ausdehnung •des vom ׳Hamburger Verein dreimal jährlich ׳herausgegebenen Vc1nz׳eic!11,niss׳.s auf •die SIowakei mit flteisem Verein in Verhandlung steht;' ■ Jtstö&t •ist der Zeitpunkt!da,!den ■schönen und eminent wichtigen Plan durchzuführen. ' J. J. B. S. Scliadmowitz in Bratislava. ■Auf Einladung der Agudas-Jisro׳el-Gru!ppen in!Bratislava!hielt H. Schachnovitz Sonntag, id-em 23. *1Ma׳i in Bratislava iin grossen Saale der Urania einen Vortrag!Übler das Thema:; Jüdische Ideale und jüdische Arbeit,.!Die vorzüglich aulfgobante Rede und die Fülle der ׳tiefen Gedanken fesselten dais!Publikum. Das jüdische Ideal, das nicht'ein•'Ideal einzelner und im Interessengegensatze mit der Masse ist• wie so viele Ideale, hat ׳er in plastischer Form zum Ausdruck gebracht;!die jüdische Arbeit, die sich nur dam!Ideale angepasst stets ׳in gerader Linie entwickelt,1׳ hat der Redner entsprechend' ׳beuvbrg-ehoben.' Dass def dem!jüdischen.. Ideal treue Teil ׳der Judenibeit (in heutiger',.Be- ' zaidumm: Orthodoxie)!für Enez. Jisroet Immer viel; getestet , liat, ist eine'Tatsache, die׳ immer ihervongehöben werden muss, Tun vorzubeugen, dass sich irrige Anschauungen für ■ständig in das Bewusstsein der ,Allgemeinheit eitisdileiohen, aber vielleicht auch noch mehr aus ׳dem Grunde,!damdc die -Orthodoxie sich ihrer Aufgabe auch auf diesem :Gebiete treu ibfciibe. (Kern Wort der Polemik enthielt ׳de!r trefiiliohe Vortrag und •doch,׳eine!solch klare. Stellungnahme 7.11 den .jüdischen•׳ Fragen und ■diversen Be- . Strebungen,, die da •ringen', dass den Jereim, die sich ׳treu! bleiiiben 'wollen, es klar von 'Augen geführt war. wo sie billige,hören; ׳in'י die Aguldas Jisroel. Dem verständigen Zuhörer bereiteren auch die trefflichen Diiw-re Thora des Vortragenden einen köstlichen. Genuss. -Abends versammelte!sich die Aguda-Jugeud in ,ihrem Lokale, wo z׳u Ehren, des Gastes eine gemütliche ׳•׳Zusammen- 'kuiiift veranstaltet wurde, ״die'in ,begeisterter Si.tmmug verlief. Wir hoffen vom! Vortrage des FI. Schachnovifcz ei11e.11 ■neuen ikräfti-gen •Ansporn ,zur erspriessiiclhen Aguidaarbeit. ro-ika. s ,c h 1 o s s e n e Jugendfürsorge, die offene und h a 11ךג o ften e Jugendfürsorge und schliesslich die Ingerenz auf .Schul- und Elternverciue, Jugend- und Kuiturgruppen. Es ist . erfreulich, däsis trotz der katastrophalen wirü schaftslage im Jahre 1925 nicht weniger als 1,5 Millionen; Schilling für. jüdische Kinder aufgebracht würden. Dib israelitische Kultusgemeinde hat sich au dieser Sun!nie mit 100.000 Schilling, das American Joint Distribution ■ Committee mit 135.000 Schilling beteiligt. •Aus der Fülle ,von wissenswerten Teilberichten lieben wir noch hervor, ,dass 224 Minderjährige unter jugendgerichtlicher Aufsicht der jüdischen Jugendfürsorge stehen und 151 Waisenkinder unter ihrer Vormundschaft. Moriah/ Monatsschrift für ■den Aufbau von Erez Jisroel im- Geiste -der Thora. Verlag Palästiinazentrale ׳-dar Agudu’s 'Jisroel, Frankfurt am!Main, Töngesgasse IS. 2. Jahrgang, Heft 3-4. Aus ■dein Mialt: Wam-derer und .Bauleute (Olim Ti-bonim). Von Dr. Robert We.-iss. Die Revolution im ilslam. Von Dr. Wolfgaug vom Weisl. Die politische und wirtschaft'Ucho Lage in Nea.r East. Von .Heill-ricih Margulies (Tel-Awiw). Das palästinensische Zolhvesen.mid sein iBiifluss auf die Wirtschaft- Hohe ■Lage -des Landes. Von■ Rudolf Seiden., 'Haifa. ,Frühling in Erez Jisroel. Von •Hans Ambor. Geschichte -des SclTt!11i!jasteines. Von Rabbiiier '1. Horowitz. Einiges’ über Erez^Jisrod-Lkerutur. Von!Rabbiner Dr. Ph. Frankl ׳(Halberstadt).' Palästinanaclli- ׳ richten. Wirtschaftsnaeil 1 ric!l!teil au׳s Palästina. Büchersc’iiau. Ferner eine reiche hebräische Abteilung. Meuorah. Monatsschrift für Wissenschaft, iKuns,! und Literatur. Wien—!Frankfurt am!Main. 4. Jahrgang, Nr. 5. Sonderheft Jüdische Kultur in Schlesien. Aus dem Inhalt: Um- 'schau. Geschichte der Juden in Schlesien.' Von Fr. Felix;,Pribatsah. Capisirano, ein Breslauer Judenfeind in d.r Mönchskut-ae. Von Dr. Willi Colbn. Eine ׳!Predigt aus ,der Zeit -der Befreiungskriege! Von Dr. J.' Jacobsohm. Das Symigogenbuch von Auras. Von Rabbiner Dr. ■Louis ׳Levin. Sakrale Kunst; ׳in Schlesien. Von Professor Dr. 'Ibg. Alfred Grotte. ,U. v. a. rn. 72 Seiten, 10!Kuustdruckbeilageii. Administration Wien. I., Zelinkagasse 13.; Jeschtmui. Monat'ssclirift für Lehre und Leben im Judentum. Merausgeber: Dr-, J. Wohlgemuth. Berlin, Linien.strasse Nr. 147. Aus dem ׳laihak: .1. W. Kontessianelte Schule und Religionsschuie, J. Garlebaah: ׳ Zweierlei Schulformen ־— zweierlei Methoden. J. W.: Nacliibomerkungen -des Herausg. E.• Simon: Ghajim Naolunan Bialik als Jude. 0. Wolfs barg: Vorfragen ׳der Re-ligionsphilosophie, A. Marmarstein: Eine niessianisclie Bewegung im dritten Jahrhundert. M. Stern: Meyer Simon Wleyl, ׳der letzte!Kurbrandenbuirgiscihe ׳Landrabbiner. .1. ,W.: Hoiflma-nns ,,מלמר' ■ להעיל ' E. FlildesSieimer: Rekon-, strukion eines iRespousums des R. ׳Saadja Gaon -zuni Gesel!!- sühaftsreeht. ׳Bi'icite'rbesprecimngen, Beinerk-uugeiu Notiz.׳ Ferner eine reichhaltige!hebräische '׳Beilage.. Neuerscheinungen. Aus der bekannten. Druckerei''• S amu N e i! f e 1 dr*־ in.,G a l a n ta sind in jüngster Zeit drei weitere vorzünglich und nnistergiltig ausgestattete hebräische Werke hervorgegangen, die der Buchdruckerkunst in der Slowakei zur Ehre gereichen. I •1 ספר ג פ י א ש ח״ב מיאור רחב בשיטות הראשונים׳ וחילוקי האחרונים ובו׳ מסורר יעל.ששה סרח המשנה. מס׳ שבת ח״אמסדר מועד מר׳ אברהם ■שטערן ■ ריין בסה״י נאוועזאמקי(נייהייזל). Der Verfasser dieses grossangelegten Werkes schreitet in seiner Arbeit rüstig vorwärts. Der zweite Band• behandelt mit grosser Belesenheit die^ Mischnojoth z.u טס' שבת und zeichnet s'ich ־—- gleich dein vorangegan־ gehen ersten Teil (ס׳ זרעים ) — durch eine reiche Fülle von treffenden Erklärungen zu schwierigen Stellen aus. Das Werk ist erhältlich beim Verfasser Rabbin Abraham Stern in Nove Zamky (Slowakei). :2 ספר עובר אורח דינים קצרים לעוברי אורח. ותפלות גחלי ערך יכו׳ נדפס מחרש. ע״י ר׳ א ב ר ה ם י ה ו ד ח הכהן ש ו ו א ר ץ. Der Herausgeber hat einen ,guten Sinn für gute Werke, die im täglichen Leben benötigt werden. Mit der neuen Bearbeitung dieses gesuchten Werkchens hat er sich den Dank vieler Reisenden erworben. Er bietet in! dieser Ausgabe nicht nur die bekannten תפלות und die Zusammenfassung der ד י נ ר ם > die man unterwegs zpr Hand haben will, sondern, er fügt auch zahlreiche Be-/ merklingen hinzu und vermehrt das Werk durch wert־* volle Zusätze: Wir erwähnen besonders eine Abhandlung über Kalenderwesen. Wir empfehlen das ס פ ר allen unseren Lesern. Zu beziehen beim Herausgeber Abraham L• Schwarz in Gala n• V• (Slowakei). ' •!1 ספר חמורי אפרים ח״ר דברי אגרה לעתים ולמועדים דרשות והספדים .... על רוב סדרי התורה עם מאמרי חז״ל וח״ש' שמעתתא על איזה סוגיות,‘■הש״ס מר׳ חיים אפריים ב א לאיטי, דומ״צ דס״ק טארנאליא. יי Ein stattlicher Band von schönen מגירות und חריפות man mit Genuss liest. In den n^TLbudet man! viele Hinweise auf Zustände und Verhältnisse in der Gegenwart. Der Verfasser ist redlich bemüht, aus תנ״ב ימאמרי חז״ל den '׳krenden der Zeit Wegteitung zu scliaffem und sie .für תירה ומצות zu erwärmen. Das Werk ist zu be־ stellen bei Rabbiner Efraim Baiajky in Tornala (Slowakei). Worüber orthodoxe Juden in Wien sich wundern. Unter diesem Titel veröffentlich: ■die• ״Jüdische Voiks-i'• zeitung“. das •Organ der Zionisten׳ und Miisraciliisteii׳:« •Brh‘is!4va.l in i,11׳rer;Nr. 17 vorn 23. April 1920. einen unflätigen, von Unwahrt!■eiten strotzenden Artikel. Der ,,Hagyotnäu.v“ •in Budapest und ein ״Jikiisclies Volksb'latt“ in Munkacs folgt ׳dienstbeflissen diesen edlen Spuren. Man kennt diese Art von Journalistik:׳;Die ״Jüdische Presse“ und ■ die •Aguda in Wien lehnen es ab, darauf zu ,reagieren;''Dagegen können wir die Veröffentlichung dar!Benditiigungen. nicht zuriiekweisen. die von, der •Buchdrückerei Union (׳wo der ״Flaideredi“ am שבת פורש gedruckt worden• sein soll) und vom der ״Vereinigung Jii׳d. Akademiker“ in Wien (in -welcher ׳Prof. Dr.־ Eisler in einem Vortrag in •Gegenwart von ספרי סרש blossköpfig gesprochen und nackte Frauen! im Bild oder gar in Natur •vorgefühil haben soll) an die ״Jiidös'che Volkszeitug“ gesandt, ■wurden. Au die verehr 1. Redaktion •der ״Jüdischen Volkszeitung“. .״ Bratislava. Hali bitte Sie,.auf Grund!dcis § •20 des ,tsahecSioslowaki- .sclien P.ressgesetzels. ■in!ihrem Organ folgende •Bericihtiguiu׳ zuni Abdruck zu bringen: Sie' •sdh.rei.ben ׳in "!Ihrer Nr.17 ׳ vom 23. April ■unter der Ueberscbrift ,,Worüber orthodoxe Juden in Wien sich, wundern“, dass der ״Hadcredi“, das;in liabräischer Sprache erscheinende offizielle Organ die.f Aguda, Jahre ihiudurcih •in einer am Sabbat öiffeiK-licii arbeitenden!Druckerei, wie ׳vor jedem -Forum nachweisbar. vom jüdischen Arbeitern am Sdiabbos unid am Jomimtauwim •gese׳t!zt und gedruckt wurde.! Wahr!ist, dass ,jHaidereclh“ ■jtnhr.'lang . in' unserer Druckerei Öiergestellt!wurde, w a 11 r iist ferner, dass in unserer Druckerei jüdische Arbeiter beschäftigt wenden, cs is: aber 1111 wa!lir, dass jüdische Arbeiter in unserer Druckerei .•auch am Scbabbes auhieiten unid demnach, da unsere׳ Iheibräi-sc-he Abte'ilung am Sc'hablbes ׳geschiloLSsen!ist, •dass ,Fkiderech“ von. jüdischen■ Arbeitern am Sciliaibbes unid am Jomim tauwim ge,setzt ׳und gedruckt wurde. ‘ '•Hodiäclitung'svol'l ' ׳ ״ .■Union“ Bud!druckerei׳ und Verlagsges. m. •b. H.r Wien. IX., Lieokenstenistrasse 21. uNaftali iAppel. An die Redaktion der ..Jüdischen Vo'lksizeituiig“, Bratislava.; ■\yir. eirsuChen Sie, folgende Beridlitigung ׳in Ihrem werten׳ Blatteverscheinen zu lassen: .;' •,! 4 ,׳!; Iin 11 ׳ vre,r' Nummer 17 •vom 23. Aptil id. .1. unter ״ ׳Wior •ii'b e r. o r t ll'a'd o x ׳e J.׳u1den :i n־ •W1i!e11 siicli wmi* d'Or n“ berücMen; Sie über einen 141• der1 Tafaud-Thorä-Schule in׳ . Wien stattgefimden'en agudistisdhen Abend. . ׳ , . " Es hist unav׳alir, dass 'der •Vortra׳gsab1e11d׳. •y011...׳Helrnre Prof. Dr. •Max .Bisler Vohider/ Agiu'id a ■ veramstahet wurde.. .W.-ailir.‘ ist vielmehr, ׳dass' die ״Veifeiuigmiff jüdischer Akademiker' •in Wien“ ׳Herrn Rrof. ■Dr.'Eisler ,zu'einen Vortrag über Rembrandts ׳jüdisdie' Bilder gewonnen hat ,und über dieses־• Thema Herr iProif. Dr. Eisler seinen Vortrag!hielf.!Es ist unwahr, •dass iHerr Prof. Dr. Eisler .,seinen Vor- .trag ohne Kopfbedeckung hielt, wahr :ist vielmehr, dass Herr Prof.׳־Eisler seinen Vortrag mit Kopfbedeckung abgahialten hat. Es ■ist unwahr, dass der Vortrag in einem Saale, wo Siifre Torath sind, abgehalten wunde, w ah r ist vielmehr, dass der Vortrag im Turnsaal ׳der Talmud-Thora-Schule stattfand, wo keine Sifre Thoras sind. Es ist 11 nwahr, ׳ dass Herr Prof. Dr.. Eisler nackte Männer und Frauen hi ׳Lichtbildern ■zeigte, w׳ah r ■ist• vielmehr, ' •dass Herr Prof. Df: Eisler ־au! Hand von Lidibbiikleinn, die. jiidisolietv. .Gestalten!in Rembrandts ׳Bildern vorfiihrte. idle nicht nackt sind. -Im• •Venamien• auf Ihre Löya-Htä't. '!dass' Sie diese unsere . Berichtigung zum' Abdruck bringen', verbleiben wir mit jüdischem!!Grusse׳ Für die Vereinigung jüdischer Akademiker sind, ehern. Flartniann. Ohmann. Briefkasten. ■ ' Mehrere Bratislawaer. Ihre Vetmutung ׳kann schon: ' richtig sein. Art ■umd:'׳Ort der Ablagerung!dieser frechen- Lügen, und Verleumdungen!weisen ׳auf!dieselbe ׳Oudle lh!in; Wir haben diese Giftque-lle vor -einigen Wochen laufgodeckt, •woraut auch prompt die zischende ׳Bestätigung kam. Für 1111s und Ifiir a'aden ׳anständigen Menschen muss!dies genügen. ׳Uns :in eine;Polemik einzulassen, hksse diesem Gelichter zu viel, unserem Leiser- •kreise zu wenig Achtung erweisen. , ■giilllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll ( Thermalbad Vyhnef SS jß{! beehre mich biemit, dem geseb. Badepuhlikum 22; S zur Kenntnis zu bringen, dass ich אי#ח am 15. Mai. 1. J. im Thermalbade Vyhne eine Btreng =; I ־■ ‘ koschere “ ‘ ״ I eröffne. Mein ernstes Bestreben wird dahin gerichtet sein, eine vorzügliche und hygienische Küche zu führen, für pünktliche Bedienung zu sorgen und mässigePreise zu berechnen. Ich übernehme hier auch Hochzeiten gegen mässige Bedingnisse. Referenzen erteilt Se. Ehrwürden des Herrn Josef Tiegermann, Obefrabbiner der orlh. isr. Gemeinde in j Nove Zämky. j Um zahlreichen Zuspruch bittet; Aron Bribram Gastwirt ‘ N 0 v 6 Zamky, 15. April 1926. : 79^111 6970

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