Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 12 (1926)
- Issue
- 18 (30.4.1926)
- Date
- 1926-04-30
- Page
- Seite 131 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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V.l.k ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DES ORTHODOXEN JUDENTUMS. JÜDISCHE PRE Redaktion u. Administration 1 Wien, II.,Leopoldsf»8se 26, 1. Stiege, 1. Stock. — Tel. 4594־4־. Tschechoslowakei: Bratislava, Postfach 140. Irscheint jeden Freitag. — Redaktionsschluss: Fflr Artikel Sonntag, für Nachrichten Montag. »Abonnementspreise: Ganzjährig: Für Oesterreich S 12 Tschechoslowakei tschech. K. 70, Einzelnummer öst. Gr. 40, das übrige Auslands Dollar. Zahlungen für Oesterreich! PostsparkassenamtWien, Konto Nr. 13.458;'für Polen: Postsparkassenamt Warschau, Konto Nr. 190.409; für Ungarn! Postsparkassenamt Budapest, Konto Nr. 50.170; für Tschechoslowakei: Postsparkassenamt Prag, Konto Nr. 53.386; für Jugoslawien: Postsp.־Amt Agram, Ko.N. 40.217; für die Schweiz! Postscheckkonto Zürich VIII. 4117; für Deutschland! Postscheckkonto Berlin Nr. 122.619 tfr. 18 MUan-Brafisiava, 30. April 1926 .ביד. 1ינה־*־עספנוונ ט־ו אייו תרפיו 12. Jahrg» Chronik der Woche■ Die Zentralratstagung der Aguda. Wien' (AJRB.) Die diesjährige Tagung des Zentralrates der Aguda wurde endgültig für Montag den 11. Siwan 5686, 24. Mai. nach Berlin einberufen. Die Tagung beginnt Montag tun 3 Uhr nachmittags und hat folgende Tagesordnung: 1. Bericht des geschältsführenden Ausschusses, des Keren Hathora und der Palästinazentrale. 2. Finanzbericht. 3. Speziälbericht über Palästina und Amerika. 4. Organisaitons- und Finanzfragen. 5. Die Organisation der Jugend. Die Anmeldungen der Ankunft der einzelnen Delegierten nimmt das Bureau der Tagung, an dessen Spitze der Vizepräsident des Zentralrates. Rabbiner Dr. Munk. Berlin N. Artilleriestrasse 31, entgegen. . ' v Die palästinensische 11 Rabbiner und die Gemeindeordnung. Jerusalem, 21. April. (J. T. A.) Urner dem Vorsitz von Rabbi Sonnenield. dem Führer der Agudas Jisroel in Palästina, fand eine Konferenz von Rabbinern Palästinas statt, der etwa 50 Rabbiner, Sephardiin und Aschkenasint beiwohnten. Es wurde über den von der Regierung verfassten Entwurf der Gemeindeordnung eingehend diskutiert. Zum Schluss nahm die Konferenz eine Resoluüon an. in welcher die rein religiöse Basis der jüdischen Gemeinden in Palästina unterstrichen und der Ausschuss voti Frauen und nichtreligiösen Personen vom Wahlrecht gefordert wird. Eine zweite Resolution stellt fest, dass die arthodoxe Judenschaft sich an der von der Regierung geplanten jüdischen Gemeindeorganisation solange nicht beteiligen wird, als bis diese Prinzipien strikte beobachtet werden. Amerikanische Chassidim für die Sadagoraer Kolonie. New-Yor.k. (AJPB.) Die Chassidim des Sadagoraer Rebben haben in Erfahrung gebracht, dass eine Kolonie Sadagoraer Chassidim in Erez Jisroel im Entstehen be1־ griffen ist. Sie haben sich an den zurzeit in Wien lebenden Grossrabbiner aus Sadagora mit der Bitte gewendet, auch seinen amerikanischen Anhängern die Möglichkeit an der1 Errichtung der Kolonie der Sadagoraer Chassidim sich zu1 beteiligen, zu geben. Der Grossrabbiner aus Sadagora׳ wendete sich hierauf mit einem warmen Aufruf an seine Anhänger in Amerika, in welchem er ihr Vorhaben be־־ grösst und sie aneifert für Erez Jisroel und besonders firn den Keren Hajischuw der Aguda zu arbeiten. Subventionen des Keren Hathora. Wien (AJPB). Anlässlich der Pessacfifeiertage hat der Keren Hathora Insgesamt draissiig Lelirhäiuser mit Subventionen bedacht. Die Landes- Organisation der Agudas Jisroel in der Schweiz hat nach Polen und Litauen eine grosse Menge Kleider gesandt. Sie hat ferner für die JesoMwoth. Wiilmo, . Warschau, Radin, Nowo-Grodek, Lemberg, Deutsch-Kreuz ■usw. einen grösseren Betrag überwiesen. Ebenso hat die französische und die holländische Landes- Organisation grössere Beträge an die Jeschiiwoth nach Polen und Galizien tiberwiesen. Die Zaire Agudas Jisroel in Strassburg hat das Ergebnis eines Purünfestes in -der Höhe von einigen tausend Francs den JescMwoth überwiesen. Der Keren IHathora in Skandinavien und England. Ham/burg. '(AJPB.) D1e,r atnerrmklliche -Organisator des Keren Hathora, Wolf Jacoibsohn,!hat vorn skandinavischen jüdischen Jugenidbund eine warme Einladung!für eine ausgedehnte Vortragstouraee!durch die skandinavischen Städte erhalten׳. Desgleichen 1 wunde er vorn englischen Keren1 (Hatihora aufgefonderti, dort sofort nach Pessach ׳die weitere 1Organisierung des ׳Keren Hiaiiioxa varziuneihmeni. Uebef den Keren Hathora in England. London.! (AJPB.) Am Sonntag den 11. April fand im Hause des Herrn Jos. Weil, Vizepräsident der Adas Jisroel-Gemeinde, unter Vorsitz des Herrn Oskar Kahn ein Meeting statt,: um die vorbereitenden Schritte für die Organisierung des Keren Hathora in England zu beraten. Die hervorragend־ sten Führer der Londoner Orthodoxie, unter anderem Rabbi Schönfeld, der Raw der Adas Jisroel, Rabbi Kirzner, der Raw der Stamford Hill Synagogen, Rabbi! F e r b e r, der Raw des West London Both-Hamidrasch» W. Schiff, der Präsident der Stamford Hill Synagogen,, P. Landau, der Führer der East London Chassidim! Lazarus Goodma 11, Präsident der Stoke Newingtori Synagoge, B. Frost, J. Turner als Vertreter de» orthodoxen Jugend, nehmen an diesem Meeting teil. Im Auftrag der Keren Hathora-Zentrale berichtete S. W! Jacobson (Hamburg) über den gegenwärtigen Stand des Keren Hathora, seine Geschichte, seine bisherigen! Leistungen und seine Zukunftsaufgaben, über sein Statut, seine Organisationsform,, seine Stellung innerhalb deii Agudas Jisroel, und regte mit Rücksicht auf die Notlage der Thoralehranstalten die sofortige Inangriffnahme der Arbeit an. Seine Ausführungen wurden durch die am wesenden Londoner Rabbonim, insbesondere durch Rabbi S c h ö ■n f e 1 d, stark unterstützt, während Rabbi L a p i a n- Keime und Rabbi Rottenberg (Jerusalem), die zur-׳ zeit in London weilen, Berichte über die Not der Thora, in ihren Heimatsländern, die sofortige schnelle Arbeit der englischen Juden nötig machen, gaben. Es wurde nach kurzer Debatte eine Exekutive gewählt, die unverzüglich1 die Arbeiten in Angriff nimmt. Die Exekutive besteht aus folgenden Herren: Oskar Kahn, Chairman, Rabbi K i r z e r, Vizechairman, M. Pressmann, Treasurer, W. Schiff, J. Weill, H. Goddmann, N. Frost, Secretary, H. Prossmann, Secretarv. 1 Die Warschauer Stadtgemeinae subventioniert religiöse Lehranstalten. W arschau. (AJPB.) Anlässlich der Budgetberatung der Schülenkommission des Warschauer Stadtrates' trat Gemeinderat Jakob Trocken1־ heim (Vizepräsident der Warschauer Kultusgemeinde) in einer längeren Rede für die Subventionierung der orthodoxen Thoralehranstalten ein. Auf seinen Antrag nahm die Kommission 31.0 00 Zloty für die Thoralehranstalten in das Budget auf, darunter für die Beth Jakob-SchuleU 5000 Zloty. Bundistische Brandreden gegen das Cheder. P i 01 r k 0 w. (AJPB.) Anlässlich der Budg'etbsratmig der Stadt Piotrkow stand auch ein Gesuch der dortigen jüdischen Schmie zur Debatte. Der Budgetreferent hat eine Subvention für die Schule vorgeschlagen. Unter Entrüstun'gskmndgebxingen aller• jüdischen Ratmänner׳ sprach der Bimdist Pfnkusowitsch ■in aufreizender Rede gegen den Klenika&mus der jüdischen Schule. Die Rede löste selbst bei den nichtjüdischen bürgerlichen Parteien!grosse Erbitterung aus. D:e nichtjüdnscihen sozialistischen Parteien, die als Majorität das Budget votieren wollten, mussten der unent- •wegten!Forderung )der jüdischen BumcListen 11 ach geben und׳ diesen Budgetposten streichen. 150.000 Zöglinge der jüdischen Schulen in Sowjet- Russland. Wahrend der soeben in Moskau beendeten Konferenz der jüdischen Lehrerschaft in Russland, der. Ukraine, Weissrussland, der Krim und der Tatarischen Republik wurde festgestellt, dass das jüdische Schulnetz eine grosse Ausdehnung erfuhr״ In Russland, ,existieren 110 Schulen mit 15.000 Schülern, in der Ukraine 470 Schulen mit 75.000 Schülern, in Weissrussland 170 Schulen mit 25.000 Schülern. Es wurde berichtet, dass infolge der fortschreitenden Sowjetisierung der jüdischen Massen ein gutes Verhältnis zwischen der jüdischen Bevölkerung und den jiddischen Sowjetscliulen besteht. — (Dieser Bericht besagt nicht mehr und nicht weniger, als dass die schlimmsten Befürchtungen der thoratreuen Judenheit in bezug auf die jüdische Erziehung der Jugend in Sowjetrussland durch die Wirklichkeit noch übertroffen werden. Dem Keren H a t o 1־ a, dem grossen Thorafonds für die religiöse Erziehung der Jugend, ist es bisher nicht gelungen, die jüdische Oeffentlichkeit, besonders jene in Amerika, auf diesen dunkelsten Punkt jüdischer Tragik in genügendem Masse aufmerksam zu machen.) Der Präses des polnischen Rabbinerverbandes nach Amerika abgereist. Warschau. (AJPB.) Der Präsident des polnischen Rabbinerverbandes, Oberrabbiner Jecheskiel Lipschtitz (Kalisch) ist auf Einladung des ameri־ kanischen Rabbinerverbandes am 24. Nissan nach Amerika1 abgereist. Oberrabbiner Lipschtitz hat an der Konferenz des amerikanischen Rabbinervierbandes, die am 12. Ijar in New York stattfand, teilgenommen und beim Präsidenten der Union Coolid ge für jene Beschlüsse der jüngsten Tagung der polnischen Rabbiner, die sich auf die Ein1־ Wanderung der Rabbiner nach Amerika beziehen, eingetreten. 25jähriges Amtsjubiläum von Rabb. Dr. Manne,s. Schwab ach. (AJPB.) Am 11. April komjte Herr Distriktsrabbiner Dr. Salomon Mannes aiif eine 25jährige! Tätigkeit als Seelsorger in hiesiger sowie in den zum Distrikt gehörigen neun Kultusgemeinden zurückblicken. Seitens des Stadtrates, der beiden Dekanate, der Schuibehörden, des Verbandes bayrischer israelitischer Gemeinden, vieler seiner Amtskollegen sowie vieler Freunde und Gönner wurden dem Jubilare teils schriftliche, teils mt'indliehe Glückwünsche zuteil. Die Vorstandschaft der hiesigen Kultusgemeinde nebst Abordnungen der angegüederteif Gemeinden überraschten den Herrn Rabbiner durch Ueber1־ reichung einer Ehrengabe, nebst künstlerisch ausgestatteter Giiickwunschadressen. Möge es dem Jubilar verH gönnt sein, sein Amt noch viele Jahre in voller Rüstig־' keit zu führen. •. Rabbi Ahron Hakohon Markols gestorben. Wilna. (AJPB.) Rabbi Ahron Hakohon Markeis, einer der ältesten Rabbiner in Wilna, verschied, am Rüsttage des Possachfestes. 27 Jahre wirkte er als angesehene^ Rabbiner in Wilna. Der Verblichene war ein Schwieger4 sohn des bekannten Gaon Rabbi Salomo Wilna. ' Tagung des Jugesndverbandes der Agudas Jisroel in der Schweiz* Luzern. (AJPB.) Die Leitung des Agudas Jisroel-Jugendverbandes hat die diesjährige Verbandstagung nach Baden (Schweiz) für den 23. und 24. Mai (10. und 11. Siwan) einberufen. v Die Hebräische Universität und die Gemeinde Utrecht. (Von unserem B. R.-Korrespondenten in den Haag.) Bei einer kürzlich stattgehabten Vorstandssitzung —- hier sagt man Kirchenrat — der jüdischen Gemeinde Utrecht stellten einige — selbstverständlich — zionistische Vorstandsmitglieder einen Antrag, dahingehend, die Gemeinde möge die sogenannte Hebräische Universität in Jerusalem finanziell unterstützen. Ich sage ״sogenahnte“, weil die Antragsteller selbst ihren Antrag unter anderem auch damit begründeten, dass das, was man gemeiniglich ״Universität‘‘ nennt, eigentlich nur eine Lehranstalt für Bodenkultur sei und man vorläufig gar nicht daran denke, die übrigen Fakultäten zu eröffnen. Anderseits sei es Pflicht einer jüdischen Gemeinde, die Interessen auch derjenigen Juden zu fördern, die da meinen, an die Dogmen des orthodoxen Judentums nicht glauben zu können, sich aber trotzdem als ״Juden“ fühlen. Uebrigens sollte die Unterstützung aufhören, sobald an der Universität Lehren verkündet würden, die iin Gegensätze zum Judentums stehen. Der Antrag fand nicht einmal die Zustimmung! derjenigen Vorstandsmitglieder, die grundsätzlich nichts gegen die Universität einzuwenden haben, doch den einzig richtigen Standpunkt vertreten, dass es jedem einzelnen freistehe, die Universität nach Kräften zu unterstützen, dass man aber dies von der Gemeinde nicht verlangen dürfe. Andere wieder erblickten in diesem Antrage den ersten Schritt zum Kampfe um die ״Gemeindestube“. Dem Vorsitzenden erschien die Angelegenheit so wichtig, dass er darüber ein Gutachten — o diese Klerikalen! — des Oberrabbiners einzuholen für notwendig erachtete. Dies war den Zionisten Veranlassung, um in ihren Zeitungen gegen ״theologische Spitzfindigkeiten“, ״klerikale Uebergriffe“ loszuziehen und zu erklären, mit einem Oberrabbiner über diese Angelegenheit nicht zu debattieren. Inzwischen hat Oberrabbiner Tal (lies: Tall) das Gutachten fertiggestellt, und dieses dürfte bei der demnächst stattfindenden Vorstandssitzung zur Ablehnung des zionistischen Antrages führen. Das Gutachten ist nach meinem Dafürhalten ein Schriftstück von ausserordentlicher Bedeutung, das verdiente, hier in seinem ganzen Wortlaute übersetzt, vervielfältigt und in die jüdischen Massen getragen zu werden. Denn es zeigt mit einer jeden Zweifel ausschliessenden Deutlichkeit, dass die Jüdischnationale Partei, die sich so gerne als die jüdische Partei, als die wahre Vertreterin des jüdischen Volkes ausgibt, die bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit ihr nationales Judentum im Munde führt, deren Tun und Lassen aber weder jüdisch noch national genannt werden kann, die vielmehr für alles, was jüdisch ist, nur ein höhnisches Lächeln übrig hat und das, was — nach ihrer eigenen Terminologie — national ist, mit Füssen tritt und in den Kot zerrt — dass die JüdischF nationale Partei darauf losgeht, das wahre Judentum mit seinem geschichtlichen, sittlichen, geistigen und sozialen Gehalte zu zertrümmern und ein neues — nach dem Geschmacke der Wise, Klausner, Chajes — . aufzurichten.. Es ist . nur zu hoffen, dass ihr Beginnen ebenso schmählich Schiffbruch erleiden wird wie das ihrer Vorgänger, der Saddukäer, Hellenisten usw. Und nun zum Gutachten selbst. Ich kann Ihnen keine wörtliche Uebersetzung liefern — eswürde zuviel Raunt in Anspruch nehmen — nur die wichtigsten Punkte sollen hervorgehoben werden. Zunächst wendet sich das Gutachten gegen die Unterstellung, dass die Universität derzeit eine Lehranstalt für Bodenkultur sei. Dagegen spricht die Tatsache, dass das. der Universität angegliederte ״Judaistische Institut“ bereits seit langem in voller Tätigkeit ist, die Vorlesungen schon begonnen haben, insbesondere die des berüchtigten Josef Klausner, dessen Buch über den ״Begründer des Christentums“ dem zionistischen Reformrabbiner Stephen Wise die Anregung gab, den Juden die christlichen Lehren aufs beste anzuempfehlen. Es ist selbstverständlich, dass hier Bibelkritik im grossen Stil betrieben und damit das Dogma von der Göttlichkeit der Thouro über Bord geworfen wird. Angesichts dieser Lehren müssen, die Hörer (?), die auch ohnehin nicht sehr jüdisch orientiert sind, auf Wege geraten, die vielleicht zionistisch, aber nicht jüdisch sind. Müsste schon diese Tatsache allein genügen, 11m jede jüdische, Gemeinde zu warnen, diese Universität in irgend einer Weise zu unterstützen, so ist es geradezu herausfoH dernd, für eine Universität Unterstützung zu fordern! an der Prof. Ed. Meyer Vorträge hält. Nach dem Bei richte der J. T. A. hält Eduard Meyer, Professor atl der Universität Berlin, an der Universität in Jerusalem! vor einem zahlreichen Auditorium einen Vortrag über ״Legenden und Anfänge der Geschichte Israels“. Der' Vortrag wurde von Klausner ins Hebräische übersetzt.־ Die eleganten jüdischen Frauen tragen jetzt mit Vorliebe Othmar Schiffs Mode-Perücken die ebenso geschmackvoll pnd vornehm, wie leicht im Tragen und Frisieren sind Eine solche Bubi-Perücke kos ׳et je nach Ausführung & 100■— bis S 160•— Moderne Transformationen mit nah rgetreuem Scheitel von S 60•— bis S 90■—■ Transformationen ohne Scheitelstrich von S 50.— bis S70.—• Das Reinigen! Wasserfrisieren sowie Reparieren aller Perücken wird übernommen und sorgfältigst ausgefüh! t, auch dann, wenn diese nicht bei uns erzeugt worden sind Othmar Schiff, Wien, I. KärntnerrinS 6 Gegenüber dem; Hotel״ ,*Bristol‘» Telephon Nr. 5162־3־ Verlangen Sie :die kostenlose Zusendung unseres Katalogesl 9W* Wollen Sie gefälligst bei Bestellungen den Vornamen Othmar ... und die Adresse genau beachten I *TMS