Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1926-04-16 · 16 (16.4.1926) · p. Seite 123

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
16 (16.4.1926)
Date
1926-04-16
Page
Seite 123 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2629891-2630148-2630163--2198-2634047
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Nr. 16 JÜDISCHE, PRESSE Seite 123 ״Jüdischer Klerikalismus*“ Dieses neueste Schlagwort der Zionisten im Kampfe wider die תורה הקדושה behandelte eine der bedeutend* sten rabbinischen Autoritäten unseres Landeis, Se. Ehrwürden Herr Oberrabbiner Josef Tigermann in Nove Zamky. in einem bemereknswerten Vortrag, der er letzten ש״ק hielt. Im Zusammenhang mit der Einleitung zu den פרקי אמת führte er aus, dass nach Auffassung des Judentums ein jeder Jude der Seligkeit teilhaftig werden kann, wenn er an der G-ttlichkeit der הוה״ק nicht zweifelt. Wie schwer ist nun das Vergehen derejnigen, die dazu beitragen, dass in der heiligen Stadt G־ttes und Israels eine Universität errichtet Und erhalten wird, an der Bibel Kritik prinzipiell geübt und כפירה בעיקר verbreitet und als ״Wissenschaft“ angegeben wird? — Wer am alten und einzig wahren Judentum unter allen Umständen und in allen Lebensfragen des Judentums festhalten will, wird nach der neuesten zionistischen Parole als ״klerikal“ bezeichnet. Unser ganzes jüdisches Leben wurde nur durch die Treue zur Ueberlieferung erhalten. Glauben an die תוה״ק bedingt Vertrauen zu ihren. Trägern □אמונת חכמי Jetzt aber treten unwissende, der הוה״ק fernstehende und in ihr unkundige Leute auf und rufen dem jüdischen Volke zu: ״Glaubet nicht den Trägern der תורה und den תלמידי חכמי□ denn diese wollen euch beherrschen, diese sind ״Klerikale“, sondern vertraut uns, denn wir wollen euch aus den Klauen der ״Klerikalen“ befreien und euch ein neues, bequemeres ״nationales“ Judentum gründen!“ Unter tiefster Bewegung der ganzen Zuhörerschaft rief der greise Rabbi ר׳ יאריך ימץ mit erhobener Stimme aus: ״Ich frage euch, wem wollt ihr in jüdischen Fragen Glauben schenken? Denen, die ihr ganzes Leben unter den grössten Entsagungen der תוךן״ק und dem G-ttesdienst widmen, oder denen, die niemals oder doch wenig, aber unrichtig “תור gelernt .haben und nicht einen ספוק verstehen und sicli nicht jüdisch führen. Das neue zionistische Schlagwort richtet sich gegen das Judentum und seine Wahrheit und dient Zwecken, die dem Judentum fremd sind und bleiben müssen, wenn nicht חו״ח der letzte Funken echter jüdischer religiöser Gesinnung ausgelöscht werden soll.“ Der Vortrag des Herrn Oberrabbiners machte einen tiefen Eindruck auf die ganze Gemeinde,, die ihm stürmischen Beifall zollte und zwang selbst die anwesenden Zionistenfreunde zum Nachdenken über den Weg, den sie in ihrer Verblendung, gehen. Agudaversammlung in Nove Zamky. Am שבת wurde bei Beteiligung des Herrn Oberrabbiners und eines1 grossen Publikums eine Aguda-Versammlung abgehalten. Herr Hermann Löwy hielt einen Vortrag, in welchem er über die Tätigkeit und die Erfolge der Agudä berichtete. Er teilte auch mit, dasat vom seiten der Aguda eine Bibliothek gegründet wird mit der Aufgabe, auf die Erziehung zu einer jüdischen Gesinnung durch belehrende Schriften ein* zuwirken. Es wurde beschlossen, die Frauen zu veranlassen, die Perek-Vorträge des Oberrabbiners zu besuchen. Gemeindewahl in Beregsas. Die Wahl des Vorstandes der jüdischen Gemeinde in Beregsas fand .-— wie . uns berichtet wird — unter grossen Aufregungen im Beisein .des Vertreters der Regierung statt. Fast sämtliche Stimm-, berechtigten machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Das Resultat fiel formell für die Orthodoxie ungünstig aus. Der, Bund der Munkacser Chassidim mit den Zionisten hatte den erstrebten Erfolg. Der Fabrikant Vari wurde zum Vorsteher gewählt und der orthodoxe Kandidat blieb in der Minorität. Die Wahl dürfte jedoch angefochten werden, da der neue Vorsteher bekanntermassen in religiöser Be- Ziehung den Vorbedingungen in keiner Weise entspricht; Von anderer Stelle erfahren wir, dass der neugewählte Vorsteher sich bereit erklärt haben soll, für den Fall seiner Wahl seine bisherige unjüdische Lebensweise vollständig zu ändern. Die Entschliessung steht noch ausii ( Für תורה und יראה wird mit einer solchen •Erklärung nicht viel genützt. D. Red.) Agudas Jisroel in Spisske Vlachy. Man berichtet uns aus Spisske Vlachy: Auch wir haben nun unsere Aguda-Gruppe. Am אחרו, של פסח hielt der hier zu Gaste weilende Herr David Haberfeld aus Bratislava einen gediegenen, das Thema von allen Seiten beleuchtenden Vortrag über Zweck und Ziel der Agudas Jisroel undj zeigte in überzeugender Weise, welche Notwendigkeit es i'tr jeden guten Juden sei, sich dieser grossen orthödoexn Organisation anzuschliessen und in ihr zum Wohle des 1Judentums aktiv zu wirken. Im Anschluss an den Vor4• trag hielten noch die Herren Gabriel Fürst und Roth anregende Ansprachen. Es wurde darauf sofort der Be- Schluss gefasst, sich der Äguda anzuschliessen und zur offiziellen Konstituierung der Ortsgruppe demnächst eine Versammlung einzuberufen. Talmud Thora in Komarno. Dank den Bemühungen unseres verehrten Oberrabbiners, Herrn Josua L e f k owitsch, beginnt unsere Talmud Thora-Schule nunmehr Früchte zu tragen. Unter Leitung unseres jetzigen Melamed, Herrn Mosche Simonowits, ist es gelungen, hier bisher unerreichte Lehrerfojge zu erzielen. Dies wurde besonders in dem jüngst abgehaltenen Verhören in Gemoroh bewiesen. Die Kinder legten gute Kenntnisse in den gelernten מס׳ חולי[ וביצה an den Tag, so dass wir hoffen dürfen, dass nunmehr auf diesem Wege fortgeschritten wird. Auf Veranlassung unseres Raw besuchen die Kinder ausschliesslich die T. T., , während sie die Bürgerschulfächer auf privatem Wege lernen. Neben dem Oberrabbiner und dem Melamed haben sich die Gaboim um den Aufschwung der Schule anerkennenswerte Ve17־ dienste erworben. ®®®I Bücher |®0&j Das jüdische Bilderbuch. Von A. Mayer. Bias-Verlag, G. m. b. H., Nürnberg. ״Bilder, Verse׳, mancherl'eii, auch viel Jüdiisohes 1da׳he1i.“ Unter diesem• Titel •wiird hier unseren kleinen 3- bis 6jährigen Kindern eine Reihe von (hübsch ge- ׳zeichneten •Bildern nebst kurzen Versen geboten. Nachdem leider ׳noch sehr wenig jüdische- Kinderbücher existieren, muss jede Neuerscheinuing auf diesem Gebiete begriisst werden. Märchen und Geschichten der alten Aegypter״ In deutscher Sprache lierausgegeben von Ulrich Steindörf. PropyJäenverlag, Berlin. Die Märchen und Geschichten der alten Aegypter. die Steindorf hera׳usg£©eiben hat,' enthalten viel Schönes und Tiefes. ,Manches ■ist uns mehr, manches weniger verständlich, einiges kann überhaupt nur vom ägyptischen Gesichtswinkel aus eriasst werden, im ganzen genommen ist die Sammlung interessant -und lobenswert. WIBNERAD R E S S B UCH 1 9 2 6־ ' (Ldimaiuis Wolinungsanzeiger) \. ist soeben i!m 67. Jahrgang neu erschienen. Dieses in seiner Fülle ׳unerreicht dastehende Nachschlagewerk wurde sehr sorg- ׳fähig zusantmengestellt. Die zwei grossen, •in fünf Teile zerfal-» lenden Bände sind ybllkofnmen fnederismässig auägetstattet. Det im vorigen Jahre izum ersten Mai geschaffene und von allen, Teilen der Bevölkerung begriisste Bäusuachweis des Adressbuolies, der alle Strassen. Gassen und Plätze Wiens mit etläuternden Skizzen!und sämtliche Häuser mit Nennung der Eigentümer, Bewohner, Telephonanschliisse usw,. enthält, ist für die diesjährige Ausgabe trotz grosser Kosten und Arbeit be-׳ Sanders vervollständigt worden. ,Der Umiang dieses Teiles und demzufolge auch der des Einwohner Verzeichnisses hat sich dadurah um!mehr als’ 150.000 Neuaufnahmen vergrössert. Auch der■ grosse farbige Stadfcplan! mit Planbuch zur leichteren Orientierung liegt der neuen Ausgabe wieder .bei. ׳Zu;beziehen ist das für die gesamte Geschäftswelt lind das Privatleben in jeder Bezieihung unentbehrliche ״Wiener Adressbuch“ durch die Oesterreichische Amzeigengesellsdhaft A.-G.. Wien, I., Wildpretmarkt 1, Tel, 62-5-95 Serie. __ Briefkasten. . » - v Ch. K., Bardiov. Berichte über gefasste Beschlüsse können nur veröffentlicht werden, wenn sie mit dem Gemeinde- oder Vereinsstempel versehen sind oder mindestens die leserliche Unterschrift des Vorstehers oder Schriftführers tragen. . Sabinow. Wir können uns nicht immer mit Sabinow befassen, wenn wir auch Ihren Standpunkt begreifen und billigen. Gegen die Wahl eines Vorstehers, dessen Lebensfi'thrung den Statuten nicht entspricht, kann mit Erfolg• protestiert werden, auch wenn der Ortsrabbiner sichdem Proteste nicht anschliesst. Ihr Oberrabbiner hat die Poprader Resolution eigenhändig unterschrieben und es ist sicherlich nicht wahr, dass er die Affichierung der rabbinischen Erklärung verhindert hat. Machen Sie ihn auf diese Unterlassung des zionistischen Vorstehers aufmerksam und er wird das Nötige strenge anordnen. A. A., Mukacevo. Unsere Leser sind über das Verhalten Ihres Oberrabbiners ausreichend informiert וכדי כזיון וקצף. K. Barchow. Vielen Dank. Wir bitten Wichtigeres: Taten, Taten, Taten! ״Jeschiwoh“. Wir empfehlen grundsätzlich keine Jeschiwos. Fragen Sie Ihren Ortsrabbiner. Er kann es besser beurteilen, welche Jeschiwoh für Ihren Sohn geeignet ist. ״Heirat« Unentgeltliche Inserate gibt es nicht; auch wir müssen den Buchdrucker bezahlen. Sch. in K. 1. In Wranow gibt, es keine Aguda- Gruppe, wohl aber eine zionistische. Die Aguda kann dort die Ausbreitung des Zionismus nicht hindern, solange im Orte keine Initiative ergriffen wird. 2. Nein, es gibt nicht einen einzigen zionistischen., oder misrachistiscnen orthodoexn Rabbiner in der Slowakei. L. , Kosice. Namen nennen! Solange Sie nicht das Gegenteil beweisen, bleiben wir bei unserer Behauptung, dass nicht einer der anerkannten religiösen Autoritäten des orthodoxen Judentums in Polen oder Litauen dem Misrachi zustimmt. Mehrere Bratislavaer. Die Denunziationen sind nicht sehr ernst •zu nehmen. Öberrabbiner Weber-.braucht gegen solche Mätzchen, die ausschliesslich für die. dümmsten unter den Lesern bestimmt sind, nicht in Schutz genommen zu werden.•Die Regierung ist. über jene Reise seit Jahren gut informie tund wird di. sen Infamien nicht auf den Leim gehen; Wir konnten die ״Wiener Korrespondenz“, auf die sich das saubere Organ der Zionisten beruft, nicht ausfindig machen. Offenbar erscheint sie bloss in e i n e m Exemplar, das an die Zionisten in Bratislava geht. Vermutlich steckt wieder der bekannte M. Grünwald dahinter, der zu ‘unsauberem׳ und anderen zionistischen Zwecken von Zeit zu Zeit so etwas drucken lässt. Lassen Sie ihn, die Zionisten brauchen noch solche Gewährsmänner. Berta Wetzler Josua Schreiber Trnava Topolßany Verlobte Die Agudas Jisroel-Jugendgruppe Preäor gratuliert herzlichst ihrem verdienstvollen Repr.-Mitgliede, Herrn Feiwll Heller anlässlich seiner Verlobung mit Frl. Anna Klempner, Kirchdorf.__ EINLADUNG. Die Leitung des Badener Waisenhauses ladet hiemit alle Mitglieder,Gönner u. Freunde zur בר מצוה (BarMizwoh) des Zöglings אפיים פישל זילבערמ^ן weiche am 17) שבת קודש תזריע מצורע• April 1. j.) um 8 Uhr früh im Waisenhause stattündet. דרשה um Uhr nachmittags im Sitzungssaale der isr. Kultusgemeinde, Baden, Grabengasse 14 הבר מצוח ידרוש. בסוני׳ עשה דוחה ל״ת יבמות ה׳ Baden, 1m Nissan 0686 Dir. Ph. Friedmann J, J. Thumim, Präsident Kundmachung■ Die Kaschauer orth. isr. Gemeinde sucht einen Schochet und Bodek mit erstklassigen Qualifikationen, der zugleich vorzüglicher Baal-Tefiloh ist. Bewerber haben einzusenden: 1. Abschrift der Kabolos oder sonstige Dokumente. 2. Ausweis über den Familienstand, 3. wie auch etwaige oebaitsansprüche, resp. einen Ausweis über das bisherige Einkommen. Zu Probevorträgen werden nur Berufene zugelassen und die Reise- Spesen auch nur den Berufenen vergütet, Adresse : Orth■ Isr. Gemeinde Kosice (Tschecho- Slowakei), Glockengasse Nr. 6. Kasch au, Isrü Ghag Pessach 5686. Ludwig Wlesenberg m. p. Simon Scharmann m. p. _Sekretär.__ Präses._ KONKURS. Es wird gesucht ein וירש TlTl שוחט ומדק der zugleich מלמד sein muss. Gehalt nach Uebereinkommen. Reisespesen werden nur den Berufenen vergütet. Offerte mit nfep-Ab- Schriften von drei anerkannten slowakischen ortb. Rabbinern nebst Altersangabe, Familienstand und tschechoslowakische Staatsbürgerschaft sind an Jakob Herzog« VrbOVÖ« zu richten._■__ or°lühp"^ Selchwaren W IGNAZ RCJDER, BRATISLAVA. Suche fiir meinen Neffen einen Posten in einem besseren Geschäfte , wo er als Praktikant Eintreten kann. — Sarnstag geschlossert Pressburg oder Nove Zamky bevorzugt Gefl. Zuschriften an Geschirrhaus S. Löwinger Wien, XII., Meidlinger Hauptstrasse 17 Atelier nt Goldstickerei- Arbeiten MARGIT WEISS, Bratislava, Gyurkovitsgasse 17 (ln der Nähe des Hauptbahnhofes) übernimmt alle einschlägigen Arbeiten (auch Reparaturen). MSntel, Paroches, Chupes etc. auf Grund langjähriger ausländischer Praxis in gediegenster künstlerischer Ausführung. taunend billig und schön liefert alle Gattungen Drucksorten in allen Sprachen für Kultusgemeinden, Vereine, Geschäfte und Private die weltbekannte Firma ANIU NEUFELD Kosmos-Druckerei- Kunstanstalt GALAN TA. (C. S. R.) Bitte um Einholung meiner allerbilligsten Preisofferte. Leistungsfähigste, mit elak- ■ Gegründet im Jahre 1889. trischem Betrieb modernst f Spezialität: eingerichtete Buchdruckerei. ■ □ספרי mit v^-Schrift. Verlag der weltbekannten Gebettafeln für Synagogen SKF“ Auf Wunsch sende Katalog gratis und franko. Alle Sorten von Därmen und Kalbsmagen verlässlich orth. כשר bei Josef Templer, Bratislava, Zidovska 6 (Slowakei). DER NEUE WEG WOCHENSCHRIFT DER ״TRIBUNA" Prag, Karlovo näm. 15 Aus dem Programm: Wiir wollen Denkweise ,gegen Denkweise stellen, ohne Schlüsse ׳zu ■ziehen, ohne ,unmittelbare Wirkungen erzielen zu wollen. Es ist!unsere Absicht,!der ׳deutschen Oeffentlichkeit ziu »eigen, was ׳und w!ie Tschechen denken, was sie ,in Politik und auf wirtschaftlichem Gebiet, in!Kunst; und Wiissensohaft ׳leisten. Unsere Wochenschrift wird.■dem‘ deutschen Leser Uebersetzungen und Auszüge •der tschechischen Tagespresse darbieteri. Jede wichtige Äeussenung d׳e׳s •tsbhedräschen öffentlichen Lebens!ist für den!deutschen Bürger, •dieser iRepulblik vorn Bedeutung. Sein eigener Stäaiipuhkt' bleibt ihm!unbenommen, wir wolien ■ihn nur in einer!Hin־.]■ sacht beeinflussen: ׳er soll die Ansicht dieir anderen hören. So ge1׳ingt• es!uns, Denkweise gegen Denkweise iz!u ׳stellen.; Im Verhältnis zweier Völker untereinander ist nicht das'” Gegensätzliche zu fürchten, wolhil aiber gegenseitige Unkenntnas und der •bewusste Wille, aneinander vorbeizusehen.; Wir •wollen weder Trennendes verschweigen noch Ver־; bindendes ׳unterstreichen, denn auch •das käme schon einer' Beeinflussung gleich. Nichts äst dam menschlichen■ Denken■ zuträglicher, ■als wenn es •selbst Werturteile fälen ,und;׳ damit •eine Tätigkeit ausüben darf, deren!unsere Zeit: dringend bedarf und die an kein Staatsgnundgesefcz ge־, bunden sind. . Die bisher erschienenen Hefte werden auf Wunsch nachgeliefertt. ln der orth. Isr. Kultusgemeinde Dezerlce (Zupa Nitra) ist die Stelle eines Vorbeters, der zugleich שוחט ומרק וקורא sein muss, zu besetzen. Jahresgebäll cK 3600.--, Brotfrucht 12 Meterzentner, ganze Schechitä, freie Wohnung und Nebenemolumente. Zur Probe werden nur Berufene zugelassen. Reisespesen nur dem Akzeptierten vergütet. Offerte mit n^p’Abschriften von drei anerkannten orth. Rabbinern nebst Altersangabe, Familienstand und tschechoslowakische- Staatsbürgerschaft sind an Gefertigten zu richten. Adolf Wag mann Präses S1 a t i n k a, posta Horna Slatinä. Drucksorten ״rir*־ Scharf & Schwimmer, Bratislava, Judeng. 30-32 מצבית Grabsteine מצבות Brüder. Löwinger Erstklassige Gravierungen Bratislava, Zuckermandlerstrasse 17 Möbelheim Bratislava Badgasse 3 Telephon 27-04 יי die führende Qualitätsmarkel

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.