Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 12 (1926)
- Issue
- 11 (12.3.1926)
- Date
- 1926-03-12
- Page
- Seite 81 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DES ORTHODOXEN JUDENTUMS. Redaktion u. Administration! Wien, II.,Leopoldsgasse 26, 1. Stiege, 1. Stock. — Tel. 45-4-94. Tschechoslowakei: Bratislava, Postfach 140. Irachelnt jeden Freitag. — Redaktionsschluss: Für Artikel Sonntag, rar Nachrichten Montag. Abonnementspreise.־ Ganzjährig: Für Oesterreich S 12 Tschechoslowakei tschech. K. 70, Einzelnummer öst. Gr. 40, das übrige Ausland 2 Dollar. Zahlungen für Oesterreich: Postsparkassenamt Wien, Konto Nr. 13.458; für Polen: Postsparkassenamt Warschau, Konto Nr. 190.409; für Ungarn: Postsparkassenamt Budapest, Konto Nr. 50.170; für Tschechoslowakei: Postsparkassenamt Präg, Konto Nr. 53.386; für Jugoslawien: Postsp.-Amt Agram,Ko. N. 40.217; für die Schweiz! Postscheckkonto Zürich VIII. 4117; für Deutschland! Postscheckkonto Berlin Nr, 122.619 . ־ . ■ ־ , ■1». 11 ( Wien-Bratislava, 12. März 198G .סד, וינה־פרעססבורנ כיו אדו תי&ץ 12• Jahrg• Chronik der Woche. Der Rabbinische Rat der Aguda in Amerika. Der Rabhiiiisdie Rat der As 1!das Jisroel, bestehend aus 105 führenden : orthodoxen Rabbiiirtern, .hielt am 23. Februar seine zweite Session', im Broadway Central Hotel ab. Das bedeutsame Ereignis dieser Versammlung war die hervorragende Ansprache Jakob Rosenheims. ׳'fn glänzenden Worten gab der grosse Aguda-Ftilircr einen Ueber־' blick über die Geschichte der Agudas Jisroel und zeichnete in scharfer Linie •die allmählige Entwicklung!und Machtentfaltung־ der orthodoxen Judenheit in der ganzen Welt. Er gab über, Befragen der einzelnen Mitglieder erschöpfende Auskunft;über die; .Politik der Aguda gegenüber, den äusseren Mächten und gegen-? über den einzelnen jüdischen Parteien. ■ Dr. Salamoi Ehrmamr referierte über ־den Arbeitsplan des Rabbitiisdiett Rates, der in zehn׳ Kommissionen arbeitet. Er gibt Aufklärung über die Eresz- ■ Jisroel-Arbeit der Aguda. Dr. Elia.Jung schlug vor, gegen die hässliche Pressekampagne in den jüdischen Zeitungen zu pro1; testieren. Rabbi Hai pe r n und Rabbi Gussik glauben, dass' es ani besten ist, diese Angriffe zu ignorieren. Nach längerer Dis-: kussion über diese Frage hat Rabbi Ga rf 1111 kpl folgende Re-; solutian vorgeschlagen: Die. Wer versammelten Rabbiner bedauern die. hässlichen'Angriffe, die in einem Teil.der jüdischen Presse gegen Agudas Jisroel, ein Weltverband, in welchem die bedeutendsten religiösen Führer des Judentums organisiert sind, unternommen werden. Gegen diese Angriffe zu protestieren, halten wir es "unter unserer Würde, 'vielmehr soll , unsere Antwort auf diese Angriffe i11.; e iner aus da 11 er,nden .mid wirksanven. Arbeit für die Aguda bestehen. Wir appellieren. an alle Juden, die ftir die heilige Thora arbeiten wollen, als Mitglieder der Aguda beizutfeten und ,unter dem. Banner der Aguda für. den Keren Hajischuw, für den religiösen Aufbau Erez Israels zu arbeiten. •;׳'•’ ׳■ ■ ״: .;.׳־״■ ••■’ t . •־. Aus £*er agudistischeri Bewegung. Newyorlc (AJPB.) Seit Beginn , der organisatorischen Tätigkeit der Agudas Jisroel unter der Leitung von Herrn Dr. S. Ehr׳־ mann, hat sich die• Zahl der Agudas-Jugendgruppen in’ Newyork. verdreifacht. Ferner sind zwei Mädchengruppen: gegründet worden, welche allwöchentlich Veranstaltungen eingerichtet haben. Ausserdem sind drei Abteilungen einer Esra geschaffen worden, welche aber im Gegensatz zii Europa mit der Agudas Jisroel eng verknüpft ist und nicht den Namen ״Esra“ trägt, sondern ״Pirche Aguda“. Klage der amerikanischen Agudah gegen ״The New :Palestine“. New-York,' 8. Februar. (JTA.) Die arnerikanische AgudaJi kündigt au. dass sie Klage gegen das dtfizielle Organ der amerikanischen Zionistischen Organisation׳ ״The New Pa lest hin“ ein reichen wird, und zwar wegen einer Mitt-eihmg dieses Blattes, wonach die Agudah', die in׳ Amerika nnffangreielie Saaranlungen für ihren״ ׳Keren Hajisclmiw“ (Fonds für Ansiedkuig geseaestreuer ■Juden in ,Palästina) veranstaltet, nicht so' viel Boden in Palästina besitzt, als sie in, ihren Aufrufen angibt, ׳ln der betrefüenden Mitteilung heisst es weiter: die Agudah sei eine Gefahr für die indische Einheit.‘ Sie teilt mit, sie besitze 100.000 Dunani Land in Palästina, es sei aiber allen ein Geheimnis׳, wann! uuld wie sie das Land erworben hat. Das Exekutivkomitee der Agudah hat ■ beschlossen, von der Zionistischen ■Organisation 250.000 Dollar Schadenersatz' zu verlangen. Es wird zunächst die Organisation vor ein Ra׳bfl>inergericht •laden; sollte sie' dieser Ladung nicht Folge leisten, so wind die Klage . bei Gericht eime reich׳: •werden. Die Krise im, Jüdischen Klub gelöst. Das Präsidium des Oberrates der Zionisten ganz Polens sprach den ostgalizischen Mitghedern des Klubs der jüdischen Deputierten und Senatoren sine scharfe R ti g e dafür aus, dass sie bei der Wahl des Klub- Präsidiums nicht für Hartglass als Präsidenten v 0 t i >e r t, sondem sich g I e i c 11 den Agudisten und Misradristen der Stimme enthalten haben. Das Präsidium des Oberrats beschloss ferner, den Abgeordneten Hartglass aufzuforderu, die auf!1111 entfallene Wahl als Präsident des Jüdischen Klubs im polnischen Sejm und Senat auzunelimen. Darauf hielt der Jüdische Klub wieder eine Plenarsitzung ab. Zu Begum der Sitzung erklärte Abgeordneter Hartglass, dass er sich der Parteidisziklu füge und die ihm vom Klub übergebene Würde eines Präsidenten annehme. Er verlas hierauf eine Erklärung über die Richtlinien der künftigen Politik des Klubs, in der es heisst: Der Klub der jüdischen Deputiexten und Senatoren, ist im Prinzip bereit, sich mit jeder Regierurig zu verständigen, die die jüdischen Rechte gemäss der Verfassung und den Minderheitsverträgeu anerkennt. Insbesoudere spricht sich der Klub für eine Politik der Verständigung mit dein polnischen Volk und der polnischen Gesellschaft, aber gegen jedes System .interparteilicher Verträge aus. Ein Zusammenwirken mit den übrigen Gruppen der nationalen Minderheiten in Polen wird nur dann in Betracht gezogen, wenn das Pro- -gratnm und die Forderungen dieser Minderheiten mit den Staatsmteressen Polens, in Einklang zu bringen sind. Gegenwärtig aber — so schloss Präsident Hartglass seine "Erklärung -- bleibt kein anderer Weg als der der Opposition zur gegenwärtigen Regierung, da sie die strikten Abmachungen mit der jüdischen parlameuterischen Vertretung, und die übrigen gerechten jüdischen Postulate linverwirklicht: gelassen . hat. Nach Schluss der Erklärung des Präsidenten Hartglass setzte die Diskussion ein. Sowohl die Sprecher der Zionisten, als auch die der Agudisten, Misraahisten und der Gruppe der Deputierten und Senatoren Ostgaliziens erklärten sieh mit Form und Inhalt der Erklärung Hartglass’ einverstanden. Grabskis Antwort auf die Numerus clausus-Interpellation. ln der Sejmsitzung vom 11. Februar beantwortete Untcrrichtsrniriister Grabsld die Interpellation der jüdischen Abgeordneten, betreffend die Beschränkungen, denen ״die jüdischen Studierenden in Polen ausgesetzt sind. Der Minister führte aus, die Klage ■; über Numerus clausus sei unberechtigt; die Falkultäteii sind von der Regierung bevollmächtig!, die Höchstzahl der Studierenden jeder Fakultat׳ festzusetzen und darüber hinaus Anmeldungen zurückzuweisen. Sie dürfen sich bei diesen Zurückweisungen aber nicht von nationalen und religiösen Motiven leiten lassen. Die Klagen, über Numerus clausus stehen auch mit den Tatsachen im Widerspruch. Laut der ״ Statistik über das Schuljahr 1925-26 betrug der Prozentsatz der jüdischen Studierenden an vier Universitäten (ausschliesslich der Posener Universität) . 34,2 Prozent bis 38,8 Prozent. An der Poseiier Universität studieren wenig Juden, weil sich dort wenig anmelden. Am Warschauer Polytechnikum studieren 6,7 Prozent; am. Lemberger . Polytechnikum 22,6 Prozent* au fl er tierärztlichen Akademie, zu Lemberg 10,9 Prozent Juden.• A11 der Bergakademie'und der Kunstakademie in Krakau meldeten sich iitir 'wenig Juden an. Zieht man in’ Betracht, 'dass die. Juden׳ in Polen 10 Prozent der allgemeinen ,Bevölkerung ausmächejii./,so kann von einer Be-. nachteiligung -der jüdischen Siucfierendtm nicht die Recte sein. Unter den Studenten, die sich mit ' Bewilligung der Behörden zW.ecks Studiums? ins• Ausland begeben' haben, waren 45 Prozent Juden 936)׳ von 2062). Die dritte Sitzung der Warschauer Kehilla. W:a r s clia.11. (AJ1RB.)!Dienstag, ׳den 16. •Adar fand in Warschau unter Vorsitz von Jakob Trockenheim ■ die dritte Keiliilla-Sitziung statt. Zur Arbeitslosenfrage •nahm das Mitglied'.■!der Poale Agudas Jisroel. Herr■ Rftimeist r,;gegen: die unverantwortlicits Aus- . nützung der Arbeitskrise •;,durch -die .׳linksradikalen Sozialisten in der jüdischen Gemeinde ׳in ־ schärfster Weise׳ Stellung. Et schlug vor, die zur Arbeitslosenunterstützung!bestimmten Beträge einem sidbengliedrigen Komitee׳' zur. .Verteilung1' czaizuweisen. ׳Nach( lebhafter ■Debatte!wundedieser. Antrag *augenommen. Die Verteilung der Jointgelder In ’.Europa wieder parteiisch. •Wlarsciua«.!(AJPB.) Wie •in der unglückseligen. Aera der Nachkriegszeit werden, auch׳ ■jetzt!wieder!die alten1, ungerechten; partedtak'tischen •׳ Praktiken ׳bei der .Konstituierung der europäischen Jointkammissionen ׳wiederholt. '. (In ■ Warschau!wurde als Vertreter!der religiösen Interessen der Reformrabbiner- Prof. Scharr, ein Mitglied des. Tarboth (״!),gewählt, wiewohl in Warschau ein. grosses, gutorganisiertes Rabbinat existiert. 0׳ekanntKc91 ■ist - die jüdisdiie. Bevölkerung •;׳.(Warschaus ■in ihrer überwiegenden (Mehrheit streng orthodox gesinnt,!ist ,doch in dieser grössten Gemeinde (Europas selbst das Präsidium der (Kiultusgemeinde aus orthodoxen ,Mitgliedern zusammengesetzt. Es herrscht grosse .Erbitterung über diese;. neue Gefährdung der gutgowollten Aktionen. י Ein Interview mit dem Dwinsker Gaou Rabbi Meier Simche. Dwiinsk. ׳(AJPB.) Der Korrespondent des AJPB. hatte dieser Tage Gelegenheit, den berühmten. Gaon Ratofo. Meier Simche zu sprechen. Mit besonderer Erbitterung sprach der alte!Gaon über den Misradir, weil dieser sich trotz religiösen Verbotes der Frauenfwahl an der Assfath Hianifscharim׳ beteiligt und ׳die Gemeinschaft aufrecliterlhällt mit einer Oigumsation, in welcher IMänner!wie Stephen Wise leben. Ein ,besonderer Appell׳ des Gaon. galt'der, lettländischen Juidenheiö, sie möge sich den schönen •und ׳wertvollen Aktionen, wie Keren Hajischuv und Keren Hathora, mit aller Energie ansehliessen. Rabbi Welskop! 90 Jahre alt. Dieser Jage beging Rabbi Weiskopf, der älteste Rabbiner Frankreichs; in Paris seinen 90. Geburtstag. Ei wurde aus diesem Anlass von dem jüdischen Konsistorium zu ■Paris in einer besonderen Veranstaltung begrtisst. Hermann Struck 50 Jahre alt. Der bekannte jüdische Maler, Radierer und Zeichner Hermann Struck feierte am 6. März seinen 50. Geburtstag. Der Rabbiner von Tuckuni. Schulmann, gestorben. Dieser 'läge verstarb ׳in Tuckiwn (Lettland) ihn Alter von 76 ,Jahren der Ortsrabibiner Jssor Schulmann. Er gehörte zu den1 angesehensten, und gelehrtesten Rabbinern •in den!baltischen Ländern ainid war über seinen Wirkungskreis hinaus populär׳. Adas Jisroel. Am nächsten Sonntag hält die Adas Jisroel ihre General- Versammlung ab. Als vor 7S Jahren eine Anzahl mutiger Männer sich zusammentat, um ein Zentrum zu schaffen, in dem die strenggiäubige Ju.dcuscha.it Wiens die Möglichkeit finden sollte, zur Pflege von ,תורד«/-עבודה!נמלות ח , war dies ein schwieriges Unternehmen. ■■• ■ ■ Aber der ״Hüter Israels“ gab der reinen־ Absicht seinen Sogen und die Ankersdiul entwickelte sich rasch zum Samnicl- Punkt der Jereirn. ■Unter, •der energischen tmd zielbewussten •LeiUiug des durch Gelelirtlieit, tiefe Frömmigkeit, scharfen Vorstand und Herzensgute gleich ausgezeichneten Rabbiners, Salonion Spitzer זצ״ל , dem im J. L. Freistadt ,ע״ך das ■Muster eines Vorstehers erwuchs, entwickelte sich die. Ankerschul bald soweit, dass sie für alle rituellen und jüdisch-kulturellen Bedürfnisse der .Jereim Sorge tragen'konnte. Mit dein Anwachsen der Gemeinde ergab sichbald die Notwendigkeit, eine grosse Syflugoge zu schaffen, und •im Jahre 5624 (1864) wurde die Schifisabnll erbaut. Alle geisti.ge.11 und leiblichen Bedürfnisse der streng- .gläubigen Judenschaff werden von der Schiffsdnil befriedet. Ein ausgezeichnetes Schul werk, Vorbildungsanstalt für die שיבה tägliche Schiurim für Erwachsene, Ritualentscheidungen, rituelle Aufsicht über Lebensmittel — all das wird! von der Sd'üffsdiul und ihrem Rabbinat irr mustergültiger Weise gelcjstet. Hervörragende Wohlfahrtsinstitute wurden vom Sdhiffschulkonzern ge- , gründet, so dass, diese-alle Aufgaben einer orthodoxen;Gemeinclcerfüllt. , ׳ ' ׳” . i '. '•':'׳׳ ׳Wenn• die׳ Mitglieder der Schiffsdiul sich Sonntag. ver-׳ sammeln, werden sie das erhebende Gefühl mit nach Hause־ nehmen, einer Organisation anzugehören; die nicht nur in ׳ihrem׳ Kreise das Beste anstrebt, ■sondern auch'zum'׳Heile der-gesamten Judenschaft Wiens wirkt ׳ciurdi ihr. aiieiferndcs Beispiel. Dass■ die Schiffsdnil sich ׳ in stets aufsteigender ■Linie bewegt, Verdankt sie dem glücklichen ״Umstand, dass :Herr Rabbiner Fürst und Rabbinatsassessor Baumgarten sich der wohlverdienten um• bestrittenen Autorität erfreuen, die allein geeignet ist, einer echt jüdischen Gemeinschaft den Weg zu weisen, der;zur Ehre G-ttes und seiner Thauroh führt. ׳ . ־ ' W. P. ' Zur Generalversammlung der Schiffschul. Sonntag־, den 14. März, hält die Schiffschul ihre diesjährige Generalversammlung ab. Die, Wiener thoratreue Juaenheit sieht wie immer mit gespannter Aufmerlcsamkeif diesem Ereignis entgegen. Mag die rechtliche Stellung der Adas Jisroel innerhalb der einheitlichen Wiener Kultusgemeinde verschiedenartig aufgefasst werden; den Mitgliedern der Adas Jisroel ist , sie die Gemeinde״ die Kehilla Kedoscha, der der' religiöse Jude, wenn erf sie auch kritisiert, manchmal sogar scharf und abfällig kritisiert, doch mit inniger Liebe anhängt. Aus diesem Geiste liebevoller Anhänglichkeit heraus sind diese Zeilen! geschrieben, wenn sie auch manche kritische Bemerkung enthalten. •־-"■׳ Der Bericht über die fünfjährige Tätigkeit des Vor- Standes berichtet über einiges mit klaren Worten, deutet manches an, verschweigt — viel. Man entnimmt diesem! Berichte, dass das Rabbinat das . grosse Gebiet seiner Agenden kaum bewältigen konnte, so dass die Frage der Verstärkung cies Bes Dm ernstlich ins Auge gefasst werden; muss. Dieser Zuwachs an Agenden hängt enge zusammen,, mit der Vermehrung der Approvisionierungsbetriebe, die. alle die Haschgacha der Schiffschul, die einwandfreieste. m Wien, verlangen. Das Rabbinat ist sich der moralischen! und religiösen Tragweite dieser Erscheinung voll bewusst una es geht auch in jedem einzelnen Falle mit peinlicher Genauigkeit vor. Bekanntermassen hat aber das Haschgachawesen nicht nur eine religiöse, sondern auch eine materielle Seite. Nach der Betriebsrechnung der Adas Jisroel vom Jahre 1925 verzeichnen die Haschgachaeingänge Die eleganten jüdischen Frauen tragen jetzt m i t V 0 r! i e b e Othmar SchiffsberBhmte Mode-Perücken die ebenso geschmackvoll und vornehm, wie leicht im Tragen und Frisieren, sind Eine solche Bubi-Perücke kostet je nach Ausführung S 100.— bis S 160•— Moderne Transformationen mit naturgetreuem Scheitel von S 60.— bis S 90•—. Transformationen ohne Scheitelstrich von S 50.— bis S 70•— Das Reinigen, Wasserfrisieren sowie Reparieren aller Perücken wird übernommen und sorgfältigst ausgefühit, auch dann, wenn diese nicht _ bei uns erzeugt worden sind; , Othmar Schiff, Wien, I. Kürntnerring 6 Gegenüber dem Hotel ״Bristol'.*.׳־ Telephon Nr. 51-3*62, Verlangen Sie die kostenlose Zusendung unseres Kataloges! SV Wollen Sie gefälligst bei Bestellungen, den Vornamen Othmar und die Adresse genau beachten! ־־^Ra