Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 12 (1926)
- Issue
- 10 (5.3.1926)
- Date
- 1926-03-05
- Page
- Seite 73 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DES ORTHODOXEN JUDENTUMS. Redaktion u. Administration! Wien, II.,Leopoldsfasse 26, 1. Stiege, 1. Stock. — Tel. 45-4-94. Tschechoslowakei: Bratislava, Postfach 140. Rrscheint jeden Freitag. — Redaktionsschluss: Für Artikel Sonntag, für Nachrichten Montag. Abonnementspreise: Ganzjährig; Für Oesterreich S 12 Tschechoslowakei tschech. K. 70, Einzelnummer öst. Gr. 40, das übrige Ausland 2 Dollar. י Zahlungen ffir Oesterreich! PostsparkassenamtWien, Konto Nr. 13.458; für Polen: Postsparkassenamt Warschau, Konto Nr, 190.409; für Ungarn! Postsparkassenamt Budapest, Konto Nr. 50.170; für Tschechoslowakei: Postsparkassenamt Prag, Konto Nr. 53.386; für Jugoslawien: Postsp.-Amt Agram,Ko. N. 40.217; für die Schweiz: Postscheckkonto Zürich VIII. 4117; für Deutschland: Postscheckkonto Berlin Nr, 122.619 « ■ M1-. 10 «im-Brati■!■*■, 5. März 1926 .ב*ה וינד,־םרעםסבורנ י״ט אדר תיפ׳ו 12. Jahrg. Chronik der Woche. 33.801 Juden sind 1925 in Palästina eingewandert. Laut ■ainer «firizlelleii «Mitteilung!des britischen Kolonialamiies sind im Verlauf des Jahres 1505 33.801 Juden nach ׳Palästina gekommen, tun sich;dort aaziisLidLln. In demselben Ja'lnre wanderten 2141 Juiden aus Palästina!wieder aus, so dass!die reine Zunahme der jüdischen Oevöllkmmg durch ׳Einwanderung sich auf 31.660 Seelen beläuft. Lord Plumers Antwort au die arabische Exekutive. Oberkommissar Lord Plumer empfing am '26. Februar eine Abordnung der arabischen Exekutive. In seiner -Ansprache an die Mitglieder der Abordnung äusserto sich der Oberkommissar eingehend über das ׳Memorandum1, welches ihm seitens der .palästinensisch-arabischen Exekutive am 13. Oktober v. J. überreicht worden ist. Lord Plumer erklärte: Lieber den Teil, des Memorandums, der Anklagen gegen die Manldatsrnaeht lind ihre Politik, sowie gegen meinen Amtsvorgämger, Sir Heribert Samuell, enthielt, ist eine Diskussion! unmöglich armierkennen, da diese Klagen sich nicht innerhalb!der Grenzen düs guten Tones halten. Die Stellungnahme der Palästinaregierung zu den Resolutionen der Assefath Haniwcharim. Bezüglich des Rechtes der jüdischen. Bevölkerung des Landes, dass ein entsprechender Teil des! IReg!.'1:1r1rng־slb1uidgets| für Einziehung,!Gesundlieitswesen usw., für die Bedürfnisse der Juden verwendet werde, ־ erwiderte die Regierung,!dass sie wohl, ihre Zuschüsse für das hebrälische Schulwesen . zu erhöhen beabsichtigt, dies aber unter der Voraussetzung, dass (das hebräische Schulwesen unter Kontrolle detr R eg 1 e!1־u ngso 11־gane ges te 111 we rd'e״ Auf die Forderung nach Bereitstellung von Oed- und Staats!a!nd zu Zwecken einer dichten jüdischen Kolonisation laut der Bestimmung ides Mandats, erwidert die Regierung: Die Regierung ist wohl laut Mandat verpflicht et׳, die ׳jüdische Kolonisation nach dieser Richtung zu fördern, aber insoweit dies dem Recht und der Billigkeit entspricht. Die Regierung regt landwirtschaftliche. Reformen an und fördert die Intensivierung d׳e׳r Landwirtschaft lim ganzen׳ Land el Die Forderung nach Aufhebung der Beschränkungen fiir jüdische Einwanderung und Uebergaibe der. Aufsicht über die .Eiiniwari-. derung an die Jewisli Agency beantwortet die Regierung' dahlin, dass sie nicht die Absicht hat, diie gegenwärt!ge Oirdnullng bezüglich der EinwaPdbTungskon׳trolle a!b.zu s chaifif •en; sie erklärt aber, dass sie in 1ihrer Kontrolle über die Einwanderung, keineswegs . die dies1be׳ziigliehen jüischen!Forderungen ausser ׳acht lässt. Die Zahl der jüdischen Aerzte in Palästina. Das Jahrbuch der palästinensischen Aerzteorganisation für 1926 ist 'soeben erschienen. Laut seinen Angaben gab es in Palästina, am 1. Jänner 1926 387 jüdische Aerzte-, darunter 123׳' weibliche, die sich auf folgende Städte verteilen: Jerusalem 94 {28), Jaffa 123 (51)׳, Haifa 58 (19), Tiiberias .8 (2)!. Suied 6 (1), Judäiscihe Kolonien 25 (6), Sam,arische Kolonien 7 (2), .Emek'll (3), Untergallläa 2, Obörgaliiläa 4, andere Städte 7. mit nicht festem Sitz 198) ׳), zeitweilig ausser dem Lande 13 (8). Von diesen 387 Aerzten sind 6 1bei der Reg&erung beschäftigt, bei der Hadassab 70 (16), bei der Kupath Cholim 46 (11), in den Siedlungen und Institutionen 42 (3), in Privatpraxis 179 (74), ihren Beruf nicht ausübend 12 (8). Die eingeklamtnerteri Zahlen bezeichnen die weiblichen Aerzte. (Zikö.) Spezifikation der Palästinaeinwanderung im Dezember 1925 nach den Angaben der palästinensischen Regierung. Kategorien: B Kapitalisten, ,die zum dauernden Aufenthalt ins Land kommen: 12'1 Männer, 79!Frauen, 78 Kinder1,!insgesamt 278; D!Frauen. Kinder und andere Leute, die von Palästinenssrn abhängig sind: S6 Männer, ■238 ׳Frauen, 109 Kinder, insgesamt: 425; iE Personen mlit fester Anstellung: 1034 Männer, 336 Frauen, 15׳!Kinder, insgesamt 1885; >E 2 Frauen,. Kinder und andere in Begleitung der unter E fallenden;Einwanderer: 11 Männer, 272 Frauen׳289 ,׳ Kinder, insgesamt■ 572; F Leute religiöser Berufe, mit eigenen Mitteln: 13 Mäininer, 9׳ Frauen, 3 'Kinder, insgesamt 25; ■zusammen 1262 Männer,'929 Frauen, 494 Kinder, insgesamt 2685. Anm. 84 Juden, 26 Christen und 17 Moslems, die als Touristen ins Land kamen und!dauernde ■AufenibalUsbaWillligung erhielten, sind, in den vorstellenden Zahlen mitSiribegräffeii. 62׳ :Einwanderer, die den 'Einwanderungsvor- Schriften nicht entsprachen, sind abgewiesen worden, Die Auswanderiingszi'jfer im Monat Dezember erreichte!die Zahl von 311 Personen, davon waren 28 jüdische Einwohner ,Palästinas, ׳die aiuswanlderten, und ISO jüdische .׳׳Einwanderer, die riiokwanderten, sowie 60 christliche, und 43 mohammedanische Aus- und Rückwanderer. . (Ziko.) Kein Palästinatourist in diesem Jahre. Die gegenwärtige!wirtschaftliche Not unter der jüdischen Bevölkerung Polens kann nicht besser illustriert werden als durch die Tatsache, dass sich in diesem Jahre im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Passahfest kein einziger jüdischer Tourist fiir die Reise nach Palästina gemeldet hat. Im vergangenen Jahre haben sich mehr als 5000 Juden aus Polen beim Warschauer Palästinaunit als Paiäs.inatcuristen gemeldet. Das Aguda-Lelirgut in Deutschland. Oie Palästiuazentrale der;Agudas Jiisroel, Frankfurt a. M.. fiat 111 •Falkengesäss bei Beerfelden (Odenwald) ein Lehrgut zur laiulwirts c )1 a f 11 i ehe,11׳ Ausbildung von jungen. Aulim, welche nach ׳Eraz JIsraeli gehen wollen, erworben. Der!Betrieb wird in den nächsten Wochen •eröffnet. Die iranzösische Regierung errichtet ein Departement iiir jüdische Angelegenheiten. Der französische Ministerrat beschloss, beim Ministerium fiir auswärtige Angelegenheiten ein spezielles jüdisches Departement zu errichten. Leiter desselben wird Herr Canet, der bisherige Leiter des ■Departements fiir religiöse Angelegenheiten!, sein. ׳ Die Räyonskonierenz der ost- und mittelgalizischen Aguda-Jugendgruppe. Lwow, (1AJPB.) Sonntag!und M011tag ׳tagte in!Lemberg ׳dlie Rayonskonferenz der ost- und .mittelgalizischen Aguda-J!u׳gendgruppe, bei Anwesenheit Sr. Ehr würden Rabbiner Tobias!Horo׳w,itz, ■ Rechtsanwalt Dr. Bemziion Fes sie r und 1 .1׳L. Orieaii, Vor der Eröffnung fand ein öffentliches Massenmeeting statt. Das Hauptrefcrm ׳hatten ׳Dr. Fcsslcr, Orlean und Hirschhonn. Eine tausendköpfige. vielfach von der akademischen Jugend •beschickte Versammlung dankte ■in ׳b eg erster ton Ovationen den Redl fern fiir Ihre lintaressunten Aus׳rül1׳ruugen׳. ■Die!Korn- Icremz selbst wurde präzise 5.30 Uibr ׳durch Jiiko'b ׳Hai per 11 eröffnet. Es ■waren 11m1׳de׳rt Delegierte ■anwesend.!Die erste. Sitzung-׳beschäftigte sich',nach Verlesung ׳der ßegrüssuiigsteleigramimc ■ 1n:it dem Erez-Jisrocf-Re'ferat. Die zweite Sitzung unter Vorsitz v׳o׳n,׳Dr. ׳Benzion Eessler beginnt um J1 UIw nachts mit dem Referate Orleans über Organ,i- ׳sallonsfragen und!dauert bis 4 Uhr nachts. Organisatiionsfragen füllten auch!die ganze Zeit ■der dritten Sitzung a׳us. Um 5 Ulir ׳nachmittags '.fand .!dlie Schlussiitzu 11g ׳nach einem Referate ׳des' Rabbiners Tobias iHorowiitz über!Keren Haijiscliuv statt. Rayonskonferenz der Zeire Agudas Jisroel in Konsk (Kongresspolen). W a r s c h a a. '(A J1P1B.)!Sonntag, den 7 ־. und Montag, den 8. Adar fand; in Konsk die Rayonskonfereiiz der Zeire Agudas Jiisroel mit folgender Tagesordnung statt: 1. Orga׳n1i׳s׳at1i׳on, 2. Religiöse Aufbauarbeit, 3. Palästina, 4.!Orthodoxe Literatur, 5. Finanzen, 6׳. Eventue lies. Die Warschauer Zeire-Zen'trale hat als ihre Vertreter die Herren Friedmann und Berliner entsendet. Der agudistische Abgeordnete Leib Minsberg in das Präsidium des Lodzer Stadtrates gewählt. Lodz. (AJPB.) Der Sejmdeputierte Leib M i n s b e r g (Agiidist) wurde als Sekretär des Lodzer Stadtratspräsidiums gewählt. Koscherküchen für jüdische Arbeitslose. Lodz: (AJPB.) Dank den wiederholten Bemühungen der Lodzer orthodoxen Arbeiterschaft hat die Arbeitslosenabteijung der Wojvvodschaft für die jüdischen Arbeitslosen Koscherlaichen eingerichtet. i ״Kaschrus“ in Amerika gesetzlich geschützt. W a s 11 i 11 gton. (AJPB.) Das Mitglied des amerikanischen Kongr׳es׳ses!Dickstein (New York) hat .zwei G׳e!se:t׳zesa,nträge in den Kongress eingebracht. ׳die!den Verkauf von File'isoh rituell gescliiaciiitalen Viehs •und׳!die!jüdlsch-rltualen Speise- Vorschriften betreffen. Es werden gesetzliche Massnahmen gefordert, ׳da!ss jeder, ׳der aut s׳e,iln׳e,m ■Schilde ׳das Wort ״koscher“!führt, ,aber Fleisch miaht rituell geschlachteten Viehs oder andere Waren, die -nicht den . jüdisch-rituellen• Vorschriften gemäss s!1k1, zum Verkaufe bringt, /.u!:e• strafen!Ist.!Ein ähnliches Gesetz ,ist!bereits dm Staate New Y;rik in Gelümg. Die Hauptversammlung des Zentralvereines in Berlin. Am 67 ״. •und 8. März d. .1. ,wird in Berlin die Hauptversammlung des Zentralve,reines - ■deutscher. Staatsbürger jüdischen Glaubens tagen. Aus Anlass der Tagung der Hauptversammlung werden in Gross-Berlin am Montag, den! 8. Mär« 1926, 8!Uhr abends, ln sechs grossen Sälen Berlins grosse Kundgebungen stattflnlden. Als Redner werden zahlreiche!führende Ze 11׳tra 1 v׳erolnsm׳itgüeder aus allen Teilen!des Reiches Auftreten. 25 Jahre Hilfsverein der deutschen Juden. Im Mai dieses Jahres ׳werden• &s 25 Jahre, seitdem der Hillf s ve re i n d e r deutschen Juden, eine der grössten jüdischen Wohlfahrts- Organisationen, Ins Leben׳ gerufen wurde. An der Spitze!des IJillfsvereines stehen noch• 11e׳ut׳e' die Männer, die• ■ihn •zu Anfang des Jahrhunderts ins Leben gerufen haben, wlie!der Präsident Dr. james Simon und die Vizepräsidenten Dr. Paul Nathan und Generalkonsul Bugen Landau. Unsere Treibkraft. Lodz. (AJ1PB.) ,׳״Unsere Treibkraft“ ׳heisst ■die Monatsschrift, deren erste Nummer bereits vorliegt. S!!1e!i׳st ein Organ ■der;kürzlich gegründeten Origanlsation ■der ׳״ag׳u!dis׳tischen ׳Redner, Schriftsteller und^ Organiisatoren /Polens“, •e׳r!scl1׳e.int in jiddischer Sprache. Che1׳- redakteur!ist A, M. iRogowy. Die Verordnung über die religiösen Gemeinschaften in Palästina. Wieder ist in unserer sclmeliebigeii Zeit eine neue Situation in Palästina geschaffen. Der High cnmmissipnor hat eine Verordnung erlassen zur Regelung der Verhältnisse der Religionsgemeinschäften. Es ist ein Rahmengesetz, nicht nur fiir die jüdische Religionsgemeinschaft, aber jedenfalls auch fiir dieselbe. Diese Verordnung bedeutet, sobald sic Gesetzeskraft erlangt bat, auf alle Fälle einen sehr klaren Strich unter die Vergangenheit; alle aus der Zeit des türkischen Regimes stammenden Bestimmungen sind mit einem Federstrich aufgehoben. Folglich müssen alle religiösen Gemeinschaften, weiche eine vom Staat mit Stcuerrecht begabte Organisation wünschen, ihr Organisationsstatut dem Staate vorlegen. Durah die Genehmigung dieses Organlsationsstatuts verleiht der Staat der Gemeinschaft ()ef;en: 1 ie! 1ke.'Lsred 11 und gewährt ihm die Exekutive der Steuererhebung. Das ist der Inhalt des Rahmengesetzes. Wie sicli mm die Gemeinschaft gliedern will, wie sie ihre inneren Verwaltungsorgane ausgestaltet, wie sie Kompetenzen verteilt, welche Autoritäten sie sich gibt, das bleibt ihr als autonomes Recht Vorbehalten. Wie uns berichtet wird, herrscht in zionistischen Kreisen grosse Bestürzung über diese Verordnung. Man will es nicht begreifen, dass die palästinensische Judenheit mir als Religionsgemeiiiscliaft ihre Organ'sationsform finden und suchen soll. Und gerade weil man in der jüngsten Zeit häufig lesen konnte, dass denn docli schliesslich die Konstitutieruug einer nationalen Heim- Stätte der Religion nicht en traten kann, ist man erschreckt, dass nun mit diesem Gedanken Ernst gemacht werden soll. Freilich wird uns-auch berichtet, dass-man bereits das erste Stadium des panischen Schreckens überwunden hat, und dass sich der Waad lialcumi bereits schmunzelnd ׳in die •Rolle eines Konsistoriums, die Ascfath hanircliarim in die Pose einer Synode einlernt. Man kann mm freilich an dem Dogma von dem Privatcharakter der Religion nicht gut fcsthalten, wenn man im Namen der Religion Steuern einhebt. •Man wird es verstehen, sich umzustellen. Sehr ־ernst ist jedoch jetzt die Situation fiir. die wirkliche Thoratreue geworden. Denn nun, nachdem mal gre, bon gre sich die gesamte jüdische Gemeinschaft in Palästina als Religionsliemeinsehaft 'darstellen wird, dürfte sich die Zahl derer, die auf dem Wege der Religionsgemeinschaft, eine freundlichere Aera fiir das religiöse Leben erhoffen, vergrössern und die Zahl derer, die fiir die Selbständigkeitsbestrebunge'n der Orthodoxie Verständnis haben, etwas verringern, 'Zwei Dinge müssen jetzt die Feuerprobe bestehen, d. i. erstens die Energie der Orthodoxie, die fiir sich eine religions community verlangen, zweitens der wahrhafte Liberalismus der Mandatarmacht, weiche auf heiligem Boden ein Heiligtum der Gewissensfreiheit errichtet.ימים ידברו. In der Einigkeit liegt die Kraft. Ito Polen hat sich e.i11 Ereignis von weittragendster Bedeutung im Leben ׳der Orthodoxie vollzogen. In der Warschauer Kultusgemeinde haben sich die Aguidisten und die Vertreter־ der unparteiischen Orthodoxien vereinigt und dadurch die Führung der Orfhodoxte innerhalb der grössten jüdischen Gemeinde Europas errungen. Diese Tatsache, hat ׳fast in ganz Polen eine, .neue Situation geschallen. Tn Lodz, in! ,der zweit-, grössten Jud'engemeinde!Polens. Iliaben!hierauf die Aguidisten mit den dortigen unparteiischen Orthodoxen■ einen gemein-, samen Block geschlossen, dessen Folge war, dass der zionistischie Gemeindepräsident aibdanken musste. Diese Beispiele geben׳ ein klares Bild fiir die Zukunft der Orthodoxie. Solange ׳die orthodoxen Gruppen; zersplittert waren1, konnten die Zionisten einen ]■eichten Sieg davongetragen; in!dem Augenblicke aber, als die unparteiischen Orthodoxen!, unter 1denen! zumeist jene chassklischen Gruppen •zu verstehen sind׳, die bisher den Anschluss an die Aguda nicht fanden, ׳eingesehen hatten, dass sie bewusst oder unbewusst die Führung in die!Hände areligiöser Juden überantworten, Hessen׳ sie sich eines Besseren belehren. Sie stellten die kleinen Differenzen., die sie von . der Aguda trennten׳, zurück und erreichten somit die grosse Einheitsfront der Tlhoragläubigen gegen die Phalanx der Thoraleugner. Es ist gar kein Zweifel, 'dass das Beispiel der zwei Othmar Schiffsb>rlh,nte Mode-Periicken die ebenso geschmackvoll und vornehm, wie leicht im Tragen und Frisieren sind Eine solche Bubi-Perücke kostet je nach Ausführung S ICO■— bis S 160.— Moderne Transformationen mit naturgetreuem Scheitel von 60.— bis S 90.— . Transformationen ohne Scheitelstrich von S SO.— bis S70.— Das Reinigen, Wasserfrisieren sowie Reparieren aller Perücken wird übernommen und sörgfältigst ausgefühlt, auch dann, wenirdiese nicht bei. uns erzeugt worden sind Othmar Schiff, Wien, I. KörntnerrinS 6 Gegenüber dem Hotel ״Bristol“ Telephon Nr. 51-3-62 Verlangen Sie die kostenlose Zusendung unseres Kataloges! Wollen Sie gefälligst bei Bestellungen den Vornamen Othmar und die Adresse genau beachten I