Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 12 (1926)
- Issue
- 6 (5.2.1926)
- Date
- 1926-02-05
- Page
- Seite 46 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 46 JÜDISCHE PRESSE. Nr. 6 Es fragt sich bloss, welcher Art die finanzielle Basis sein soll, die dieser Presse als sichere Grundlage dienen könnte, hauptsächlich aber, was zu geschehen hat, um die ganze Frage .bis zum Zeitpunkt ihrer glücklichen Lösung unentwegt auf der Tagesordnung zu erhalten und vor von zeitiger Verflauung und Versumpfung zu bewahren. Was die ecste Frage betrifft, wird der Vorschlag Herrn J. J. Brauns, wonach zwecks Finanzierung dieser׳‘ Sprachorgane eine Aktiengesellschaft gegründet werden sollte, kaum zu umgehen sein. Der Gründung dieser Aktiengesellschaft wird jedoch, meiner bescheidenen Ansicht nach, die Schaffung eines grossen Pressefonds vorausgehen müssen. Dieser! Pressefonds, der vorerst durch bedeutende Zuwendungen von begeisterten und opferwilligen Gesinnungsgenossen, eventuell Gemeinden, später aber — und dies so lange, bis sich diese Presse selbständig erhalten können wird — durch regelmässige Mitgliederbeiträgc ein der hohen Aufgäbe entsprechendes Kapital zu sammeln hätte, soll Eigen־, tum der zu gründenden Verlagsgesellschaft werden, um auf diese Weise die Zeichnung der Aktien sicherzustellen. Als Antwort aber auf die weit schwerer zu beantwortende zweite Frage möchte ich den Versuch mit einem ganz neuen Verfahren proponieren. Im Gegensatz zur bisherigen Gepflogenheit, wo zur Teilrahmc an gemeinnützigen ״Aktionen, respektive zur! organisatorischen Mitarbeit seitens der Initiatoren solche Persönlichkeiten aufgefordert wurden, die wohl verpflichtet gewesen wären, diesem Rufe Fojge zu leisten, aus gewissen Gründen, hauptsächlich Indolenz, aber sich diesem Rufe!' verschlossen und so die ganze Aktion zum Scheitern brachten, soll die Lösung des in Rede stehenden Fragenkomplexes mit freiwillig sich Meldenden ver־ such: werden, die in sich Zeug und Willen verspüren, der heiligei Sache mit unermüdlicher Hingebung und Aus־ deuer zu dienen. Ich bezweifle keinen Moment, dass sich auf eine diesbezügliche Aufforderung der ״Jüdischen ' Presse“ fähige und begabte Menschen imgeniigender Anzahl melden werden. Nachwort. Ich begriisse den obigen Vorschlag auf das wärmste und sehe in ihm ein Zeichen der bei ginnenden Erkenntnis von der Notwendigkeit einer den1, Aufgaben der Zeit entsprechenden orthodoxen Presse in unserem Lande. Ich habe in der Kosicer Versammlung! auf das nachdrücklichste betont, wie sehr es an der Zeit sei, die erforderlichen materiellen und geistigen! K rä ft e zur Schaffung eines Zeitungswesens in Bewegung zu setzen, das einem jeden jüdischen Mann und einen jüdischen Frau die!Möglichkeit bieten soll, sich über die Vorgänge im Judentum und über die Forderungen der Zeit aus reiner Quelle zu informieren. Dieser Gedanke bricht sich nun Bahn. Möge die wertvolle Anregung des geschätzten Artikelschreibers in den weitesten Kreisen An1־ klang finden und den ersten Schritt zur Verwirklichung des inrKosice in bezug auf das Pressewesen gefassten Be־ Schlusses bedeuten! - Braun. Agudas Jisroel-Jugendgruppe, Bratislava. Die ausserordentlich rege Beteiligung an der am 16. Sclnvat stattge־ fundenen ordentlichen Generalversammlung deit Bratislavaer Agudas Jisroel-Jugendgruppe darf als erfreuliches Symptom der stets wachsenden Bekennergemefnde zum Programm der Agudas Jisroel gewertet werden. Herr Max Lövy begriisst die Anwesenden und!skizziert die Tätigkeit der Jugendgruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Gründung der ״Zeire Emune Jisroel-Gruppe“, welche eine recht stattliche Mitgliederzahl aufweist, trägt in hohem Masse dazu bei, den Agudageist auch im Kreise unserer Jüngsten zu festigen. Die J eschiwoh-Aktion fördert hier wie auch auswärts lernende Bachurim. Für die Ver־ breitung von Thorakenntnis im Rahmen der Jugendgruppe sorgt der allabendlich unter der bewährten Leitung Seiner Ehrwürden Herr Rabbiner S. H i r s c h 1 e r נ״ו stehende Gemorohschiur sowie der gleichsfalls gut besuchte Daf־ Jo m i - S c h i u r. Seit zwei Jahren erscheint allwöchentJ lieh der S’m an Tefillo-Zcttel und trägt viel zur Popularität der Agudagruppe bei. Die im Vorjahr durclr geführte K o j f e r Nefesch-Sammlung endete mit gutem Erfolg. Unter den im äbgelaufenen Geschäftsjahr stattgefundenen Veranstaltungen seien besonders die Vorträge des Herrn Jakob Rosen heim (Frankfurt), Wolf Jacobson (Hamburg) und Rabbiner Moses B I e c h' (Wien) genannt. An der nun stattfindenden Debatte, die' sehr angeregt und lebhaft verlief, beteiligten sich die Herren: Rabbiner Perez, Max und Philipp Weiss, Artur Salamon, Armin Kohn, Sal. Fischhof, W. Weiss, Dr. K. Rosen-1 bäum u. a. a Der als.Gast anwesende Reb Wölf Pappen־ heim נ״ו (Wien) ergreift, vom Vorsitzenden herzlich be־ grüsst, das Wort, um in markigen Worten über Klallarbeit im allgemeinen und Agudatätigkeit im besonderen zu! sprechen und fordert die Jugend auf, stets im Sinne unserer geistigen Führer zur Förderung der heiligen Lehre zu wirken. Reicher .Beifall dankt dem Redner für seine geist־ vollen Ausführungen. Die Generalversammlung wählt so־ dann * per Akklamation den um die Agudas Jisroel so ver־ dienstvollen ehrwürdigen Rabbiner S. Hirse hl er zum Ehrenpräses der Jugendgruppe. Die geheim durchgeführte Wahl der Funktionäre ergibt folgendes Resultat: Präses Max Lö vy, Viz.epräscs Dr. K. Ro.senba u.m und. N. Kohlmann, Kassiere Emil Weiss und Wilhelm Donnebaum, Schriftführer Daniel Löwy, Kontrollore .L. Grünhut und M. Vogelmann. ■ Aus dem Jugendverein ״Bne Emunim“ in Kosicc; Aus Kosice schreibt man uns: Am ש״ק פ׳ בא hatten die Mitglieder unseres orthodoxen Jugendvereines und zahlreiche Gäste das Vergnügen, dem lehrreichen Vortrag eines der rührigsten Vorkämpfer der Bratislavaer Aguda-Jugend zu lauschen. Der hier zu Gaste weilende Herr Salomon Fisch hof hielt auf Einladung unserer Vereinsleitung einen schönen Vortrag über die Aufgaben der orthodoxen Jugend in den Prinzipienkämpfen der Gegenvvart. Mit zwingender Argumentation wies er nach, dass heute die gesamte orthodoxe Jugend sich vereinigen müsse zum Widerstand gegen die geistigen Gefahren, die ihr durch die modernen unter ״jüdischnationaler“ Flagge segelnden Organisationen drohen. Die Jugend müsse sich geschlossen hinter die religiösen Führer scharen, wenn sie nicht ihre höchsten Ideale einbüssen' will. Seinen Worten wurde von den Zuhörern reicher Beifall gezollt. Vortrag für die Jugend. Am Nachmittag des שכת שירה versammelten sich mehr als hundert jugendliche Mit־ glieder des agudistischen Vereines ״Zeire Emune J.isroel‘־‘ in B r a t i s 1 a v.a, um, das Fest des ט״ו בשבט gemeinsam zu begehen. Seine Ehrwürden Herr Rabbiner Simon Hirsch!!er hielt aus diesem Anlass einen Vortrag, in welchem er die Jugend ermahnte, sich von den VerJ lockungen, der Zeit nicht beirren und vom fleissigen לימוד התורה ablenken zu lassen. In freudiger Stimmung wurde dann die סעורה שלישית eingenommen und bei זמירות ותשכחזת den dargebotenen Früchten zligesprochen. Atelier für Goldstickerei- Arbeiten MARGIT WEISS, Bratislava, Gyurkovitsgasse 17 (In der Nähe des Hauptbahnhofes) übernimmt alle einschlägigen Arbeiten (auch Reparaturen). Mänfel, Paroches, Chupes etc. auf Grund langjähriger ausländischer Piaxis in gediegenster künstlerischer Ausführung. hrnimum כשר של פסח Frankl-Kaffeeb Zusatz Unsere Ware wird aus Rohmaterialien, die aus dem eigenen wirtschaftlichen Betriebe hervorgehen, bergestellt. Ferner vermeiden wir aufdringliche kostspielige Reklame und sind dadurch in der Lage, denkbar beste Qualität preis würdig zu geben. 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Er war schon hochbetagt, als die Kriegsschrecken über Litauen und auch über seine Gemeinde dahinstürmten, die ihn schliesslich zur Flucht zwangen. Seine Heimat und seine Gemeinde wurden zerstört.;Nach Kriegsende bat sich der berühmte Gaon mit Jugendfeier dem Wiederaufbau seiner Gemeinde und seines Volkes zugewandt. In Erkenntnis des ungeheuren Wertes der Aguda für die religiöse Renaissance nahm er, regen Anteil an ihren Arbeiten. Anlässlich der K e n e s s 1 o war er in Wien u&d übte massgebenden Einfluss auf die Beratungen des rabbinischen Rates aus, dessen Exekutivinitglied er •war. In, früheren Jahren war er Rabbiner ln Libau und Kobriu. Oberrabbiner Elias Klein, Halm!. H a 1 m i. (AJPB.) Oberrabbiner Elias Klein ist vorige Woche im Pa־ triarchenalter von 82 Jahren verschieden. Er war der Sohn von Rabbi Samuel Klein, Verfasser von Zerror Chairrt und der Schwiegersohn von Rabbi Salamon Ullmann, der in der jüdischen Gelehrtenwelt unter de:m Namen Jerioth Schtomo grosse Beriihmheit erlangte. Die Be־ stattung fand unter imposanter Beteiligung statt. Alle Rabbiner der Umgebung hielten ergreifende Hespedim über den Verblichenen, der als Nestor des Rabbinerstandes in Rumänien allgemeine Verehrung und Achtung genosseii hat. Sein Nachfolger' ist sein ältester Sohn geworden, der früher als Rabbiner in Oradea Mare gewirkt hat. Oberfabbiner Josef Chaim Fischmann. Mittwoch, den 12. Schwat— 27.'Jänner—, verschied nach kurzer Krankheit, Alter von 58 Janren, Oberrabbiner Josef Chaim Fischmann in Mezö-Telek bei Grossvardein. Der Verblichene war der Sohn des berühmten Pressburger Rabbiner und Magid F. Friedmann. Rabbiner Fischmann, der 34 Jahre in Mezö-Telek wirkte, hinterliess sieben unmündige Kinder. Die Bestattung fand unter grosser Beteiligung der Gemeindemitglieder und der Umgebung statt. Als erster schilderte Rabbi Josef Schwarz aus Grossvardein den Schmerz der Familie und der Gemeinde, die ihren Führer verloren haben. Es sprachen noch Oberrabbiner Akoba( Glasner, .Klausenburg, und andere Rabbiner aus der Umgebung. Unter dem Eindruck der Trauerreden hat die Ge1־ meinde zur Versorgung der Waisen bereits eine grössere Summe zur Verfügung sichergestellt. ו Deutsch-Kreutz. Am 11. Schewath verschied hier im Alter von 55 Jahren Herr Salomon Spiegel. Die Beerdigung fand unter lebhafter Beteiligung der ganzen Gemeinde und der Umgebung am Mittwoch, den 12. Schewath statt. Der Verblichene war ein »p, ררא DT). Er erzog seine Kinder in mustergültiger Weise in echt jüdischem Geiste, ln der Kultusgemeinde, in welcher er das Amt eines Kassiers versah, hinterlässt er eine empfindliche Lücke. An seiner Bahre hielten Oberrabbiner Josef Kohn, im I^Iamen der Familie der Schwiegersohn, Sohn und Bruder des Ver־ blichenen ferner im Namen der Schas-Chewra Herr Leopold Goldmann und im Namen des Gemeindevorstandes Herr Moses Reiner ergreifende Hespodim. Um den Ver־ storbenen trauert eine Witwe mit sieben Kindern. Debreczen. In der Blüte ihrer Jahre verschied hier Samstag, den 19. Schwat, Frau Rosa Nemeti, gcb. Schiff aus Nyirmegyes. Sie ist, kaum 30jährig, einer Blutver־ giftung zum Opfer gefallen. Frau Rosa Nemeti war die vorjüngste Tochter von R. Abraham Schiff s. A. in Deutsch־ Kreutz. Nach dem frühen Ableben ihres Vaters half sie mit ihren Geschwistern wacker mit, um der Mutter die Weiterführung des väterlichen Geschäftes zu ermöglichen und zeichnete sich durch Tüchtigkeit und Herzensgüte besonders aus. Vor zwei Jahren heiratete sie. In den edlen Traditionen ihres Elternhauses aufgewachsen, war sie bestrebt, ihr neues Heim zu einem jüdischen Haus auszuge־! stalten, in welchem die elterlichen Traditionen eine neue Heimstätte finden sollten. Ein unerforschliches Schicksal hat diese 'Rose vorzeitig gepflückt. Sie wurde in Debreczen unter Beteiligung der ganzen Gemeinde bestattet. Ihr Mann, ein kleines Töchterchen, die gramgebeugte Mutter und Ge־ schwister sowie viele Freunde trauern um die leider allzufrüh Heimgegangene. Trauerfeier nach Chaim Krämer. Sonntag, den. 16. Schebath, fand im Bethause Adas Jeschurun, Pflügt gasse 5, eine schlichte Trauerfeier statt, nach dem verdienstvollen Vereinsvorstande Chaim Krämer, über dessen Heimgang die ״Jüdische Presse“ bereits berichtet hat. Vereinsrabbiner S. Benedikt und Rabbiner Horowitz (Kozlow) widmeten warme, Worte des Gedenkens dem grossen Phi־ lanthropen Chaim K r ä m e r, dessen Name durch die Er־ richtung Uhd Unterstützung von Thoralehrhäusern zum Segen geworden ist. Vorsteherjubiläum in Uh.-Brod. Aus Uh. -Brod wird uns berichtet: Der Vorsteher unserer Kultusgemeinde, Herr M. H. Br am m er, feierte am שבת ם' בשלח sein 25jähriges Vorsteherjubiläum. Er ist im weitesten Sinne des Wortes ״׳ עוסק בצרכי צבור באמונה seiner aufopfernden Tätigkeit für die Gemeinde. Sein grosses Ver־ dienst ist, dass er die Institutionen der Gemeinde im konservativem Geiste führt und keinerlei Reformen zulässt, wie dies leider in allen Gemeinden Mährens der Fall ist. Seine Ehrwürden Herr Rabbiner K.Nürmberg zeich־ nete den Jubilar mit einer besonderen דרשה aus, in welcher er seine besonderen Verdienste würdigte mit dem Wunsche, er möge noch lange Jahre an der Spitze der Gemeinde wirken. Bar Mizwoh-Feier. Aus T rnava wird uns berichtet: Im Hause des Herrn Jomtow Herzog wurde am ש״ק פ׳ בשלח in Anwesenheit aller בני תירה und vieler anderer Freunde die בר.מצוה seines Sohnes אברהם, eines, der besten Schüler unserer ,תלמוד תורך, feierlich begangen. בר מצוהז6םWeit Gne schöne דרשה in שמעתתא ואגדה. Auch unser ehrwürdiger Herr Oberrabbiner S. D. U n g a r hielt eine Rede, in der er den בר מצוה zu weiterem Lernen aneiferte und die Bedeutung des Tages für Eltern lind Kind erklärte. Zuschriften an die Redaktion. Löbliche Redaktion der ״Jüdischen Presse“! Ich habe Kenntnis erlangt, dass eine Person, um Almosen bettelnd, sich als von hier empfohlen ausgibt. Zur Steuer der Wahrheit und um zu verhüten, dass man bei der מצותצרר׳ה nicht durch אירחים שאינם מהוגנים נכשל werde, sehe ich mich veranlasst zu erklären, dass von hier keiner empfohlen würde und dass es hier bloss eine solche Frau gibt, die in die Fremde um Almosen geht und auch diese ist nicht unterstützenswert, da sic und ihre Kinder, מחללי הדת להרעים sind. הק׳ יואל מיללער, רב.דק״ק נאו־אש Nadas, 16. Schewat 5686. * ׳ In der Nummer 19 der-״Jüdischen Gemeinde“ wird im Leitartikel ״Der Auflösungsprozess der Wiener Kultus־ gemeinde“ und insbesondere im Schlussatz dieses Artikels einer destruktiven Kultusgemeindepolitik das Wort geredet, welche ein Angestellter der Kultusgemeinde, er mag sogar, in gewerkschaftlichen Fragen radikaler An-‘ schauung sein, niemals billigen kann. Dies veranlasst den Gefertigte^, um jedem Missver־ ständnis vorzubeugen, zu erklären^ dass er seit vielen Monaten weder dem Redaktionskomitee der genannten: Zeitung angehört noch irgend welchen Einfluss auf Publi־ kationen in dieser Zeitung nimmt. Dr. G. F r e u d m a n n, Beamter der israelitischen Kultusgemeinde Wien (Kultusamt). 000 Bücher 000 Tausend Ideen zur Ausgestaltung der Wohnung. Herausgegeben von Dr. Alexander Koch. Verlagsanstalt Alexander Koch, Darmstadt, 1925. Preis in Ganzleinen gebunden M. 20. — Der bekannte Herausgeber Dr. Alexander■ Koch; der seit Jahren mit grossem Erfolg für die Vervollkommnung unseres Geschmackes in Hausbau und Inneneinrichtung wirbt, gibt in den ״Tausend Ideen“ einen grossartigen Ueberblick über das Beste, was die dekorativen und gewerblichen Künste in Deutschland in den letzten Jahren geschaffen haben. Wer irgendwie mit der Einrichtung einer Wohnung zu tun hat, beschaffe sich dieses Werk; er wird vieles darin finden, was ihm.gefällt. Es ist Rein systematisches Lehrbuch der Wohnungseinrichtung, sondern es werden in feinfühliger, individueller Art Vorschläge und Anregungen gegeben, wie die Inneneinrichtung einer Wohnung zusammengestellt sein soll. Das Werk, das sich infolge seiner vornehmen Ausstattung auch vor- * 494