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Jüdische Presse · 1926-01-29 · 5 (29.1.1926) · p. Seite 38

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
5 (29.1.1926)
Date
1926-01-29
Page
Seite 38 (sequence 6)
Language
German
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Seite 38 JÜDISCHE PRESSE Nr. 5 des Gesetzes in Widerspruch setzen sollte, und obwohl eine derartige Hetzkampagne liai imseren zionistischen Zeitungen die jüdische Oeffentlichkeit nicht einmal mehr in Erstaunen bringt, hielten wir es dennoch für unsere publizistische Pfhalrt, ׳der •Angellelgienihöit niachzugehem!und erfahren nun von!unserem Nov6 Zamkyier Korrespondenten hierüber folgenden Saahverilnalt: Wie diie ״Jiiiidiiische Presse“ seinerzeit (berichtete, hat diie Nove Zamkyer!Miilsraclii-iGruppel, deren Mitglieder zum Teil der orthodoxen Gemeinde angeboren, entgegen dem Verbote der Gemeinde!und ׳dies Raibbiinates ©In zionistisches Sondehbethaus!eröffne-t. Nachdem dieses Verbot von seiten des Germeilndevonstiandes wiederholt der Leitung der Miiisrachi-Gruppe ohne Erffioilg izugesteilt worden war, sah sich -dar damalige Ge׳me!i;nid1e1varst011le.r i!m Intoresse der Gemeiiindie :genötigt,!die ׳Hillte der!Behörden in Anspruch zu nehmen. Die verboten selbstredend im Sinne des Gesetzes die Abhaltung!eines -regelmässigen GdteSidileMstes im Misrachi-Lokal und versiegelten sogar das Betlokal, als die Alisrachi'sten .sich den ibehö.rldlllilGltien Anordnungen •Wilder setzten. Darauf wundie das Mi-njan in!die Privatlwahniung eines dortigen Misrachisten namens Dr. T e n c z e r verlegt. Dffle ,behördlichen. Kiontolllioriganie stellten dies fest und beilegten׳ ׳alle Teiilnehmiar mit ׳einer geringen Geldistrale. Die Verurteilten rekurrierten gegen die Bestrafung an das Zu.panat!mit dle!r Moffivileirung,!dass dim Hanse: des ,gemannten Dr. Tenczer nicht ein gesetzwidrig organisierter G-ttesdienst eingerichtet, sondern!bloss •e1i!n •ei-nimialliges iM-iinjan •ausmahimsiwieisie (albgehallten ׳wiurde, w'-eiill!Dr;. T׳. damals ״Jahrzeit“ hatte und vorbeten wollte, was ihm. im Ge imeimdetiamipell •vefwehirt (wird. Diese Angaben! (wurden׳ von Zeugen!bestätigt. Darauf hob!der Zupa׳n!das erstinstamz!;ichie Urteil auf;u!nid Ibefnelitie idle Beschuilidilgten von deir G1ell!ds1fcr.ajfe für •diie EtnriChtung eiiiiios -ungesetzlichen Betlokales lim der Wohnung des Dir. T. .Dais i-s t -a d 1 e s. Van einer Aufhebung d!e.r Gemeiinderedlite oder der Bewilligung ^,. zur Einrichtung von regelmässigen G-ttesdienstem öilime Genlelhmigiung der ®ustäindiigen .antonomen Gemieiiln'die!ist!dabei •n iii c h •t I m!e n t ׳f -e r n t!e ׳s t e 11 id i © Riede. Die Ini orthodoxen Landesstatuit.!und idiiie!in dien Gemieiindeistatuiten ׳aussdhilLesslic-h!den׳ Kultusgemeinden zu• erkannten autonomen Rechte b'ldiiben• •seilfbsüverständliiah ׳uin venise. h,r!t lim. ׳Kr!af׳t.' Die liin Nr. 3 •unserer Zeitung erst jüngst •vemailfienltltehüe;letztiiimstanziliicihie ׳p r!i n- z!i p -r •0:1!1 ■e Ent s c: 111 e, fi -d! tu 1t g id e!s 0,b e r s ifc en Verw;a. i t •u!n ,g si g!e r 'ii! c (11,!t1 ׳s!h! :0׳ f!e 1s v.am 30. Deizemlber 1935 zeSgt 1z!u!r Genüge, 'diass ,die!in den! Statuten .nieder-• gelegten . Gemidimdierieahitei, .:abgesehen!vom' R e׳liig110׳!n1sgesetiz, 1u11n d׳a!s •siilah amisfefre Miisr achteten — so oft •es i!m Iniberessie!des Zionismus (liegt oder ihre Passion •am ע •.ז ן.1., ת es . eriheilsoht — •nicht ■viel kümmern, auch staatsgesetzlich ausreichend fundiert sind, um den Zio ndSften!diie Verrichtung der orthodoxen• RielMigtonsgemeinlde.n nicht so ilbildlit ,zai machen!, 1w!ie es Minen! v,on dihireir Hetz- •presse dinge redieit wird׳. iDfile liln Iden ztilonistisdhen Zeiitunglen au ׳leicht erstell tMclhen Zwecken iveirlbrelteitian sonstiigen Naiohrtebten über Vorgänge liinnerlh/allb der orthodoxen Gemeinde in Nove Zamiky isii/nd teJb׳enlf,a/lilis nichts anderes!als ׳ten- ■d e n z ä ö -s- •e D e •u t ׳u in g e׳ in, :die steh z!u;r Wltrk11icl1k!0i!t genau so!yteirihafliten w1i!e die oben exeniplziierten Urtei-le des Zuipainaties. Sffle fi!m efinzelinen zu diemlenifcieren, lohnt ' wtahrltoh nicht die Miüilve. Die Huster Gemeinde und der Zionismus. Zur Kennzeddhmiuing der •Stimimiuing, diie durch diie sinnlose Agitation unserer tscli-eoliosIloiwialkÄsicihien Zionisten in!den •geiseitzestreuen Massen •unseres Ländles gewieckt wiur-de, dürfte der Protoikoililausizug• der H׳.us1t!e׳r Gle!m!elinde!, der dem Vorsitzerden ■der ׳Kosiiioer Versiammihung 1iiber|ge1b.en wurde, auf atölgemieiin'es •Interesse rechnen!.׳ Dank ׳dier!Ere׳un.dlteh׳k!ei.t der.' vorbereitenden! Kamliltelels sind wir iln!der Lage, den P-rotokofanszug Im •Wortlaute• •der 10e1f,fefnt!licll1keit zu übergeben: Sitzungsiprotakoilll,!aulfigenionnmen׳ lim׳ iHust, ׳den 17. Jämter "1926 bei idieir Sitzung der .Repräsentanz der Huster aut. orthodoxen israelitischen Kultusgemeinde. An wesend •waren: Sam. Kraus, Vizepräses, und 26 Repräsentarnten. 3-926.:: ■Bdinichlt!über• die!für!den 19. .׳dieses׳ ■ nach Kosiice ciilniberiufene ׳Laindesiversaimimiting ׳uim Stellungnahme gegen den Zionismus. Beschluss: Unsere Gemeinden, die zur . Abwehr!des•-׳;Zionismus ׳schon in Slbrer Geiierailver- Sammlung vom 2. VII.1 1922 unterstützt vom איסור של אדומו״ר הגאון מו״ה יוסף צבי דושינסקיא שליט״א ׳einten -Beschluss cribrachte, won׳aal1 je,d!e׳s Mitglied unserer Gemeinde, das -Anlhäinger des Zilomiisimius •cider Misrachist •ist, vom Verbände ׳linse,rer Genileliride ausgeschlossen•^wlird, beharrt aut diesem ihren ■ Beschluss, und um diesem die Wirksamkeit •eines in Kiosioe den 19. d׳. erhofften׳ ähnlichen Besefiiusses .der -gesamiten or-tho!dox׳en Oeimeinden '•des Ländles - au .verUieiülneiis schiiesst siali mmsere Ge!m׳elim,de dle׳r soeben erwäinnten Akti-om ׳der Kosiicer aut. orth.dlsr, Kultusgemeinde ibereitwliiliigslt am mnid schickt die fiiir -den 19. d. nach Kostice -eiinlbleiriufene Landeisiyer-sammllung 1m׳i:t den Herren Sdirn-. Kraus Välzepiräsies-, Nathan (Heimfelid, Bemö Dayliidoivic; Daniel Glück, Siam. Saitaimom ׳uind Moses Rosenfeld, denen!e;Bn Auszug dieses Protoikoles ,ausziiifoilgen ist. Sam. Kraus m. p., Vize1pnä׳ses, Nathan Klein!m. p. Notar, Isidor Fried m. p., Nathan!Lebovic ׳ m. ■p., V׳e!riMcat:iomen. Hast, 18. Jänmeir 1926.. Für die Rfoiitigkleliit des Auszuges: K11׳elim m. p., Istl Kultusgomeiindie Notar. Aus dem orthodoxen Jugendverein In Koslce. Aus Kostee iwir'dl ׳uns geschrieben. Unser nieugegrün-dieter Jagen;d!ve rein ״B11e Bm!n,n1i/m“ entw1icke!l׳t!sich voraüglii'ch mnid ist bereits ■zum -SamlnueilpLatz f-iir idläe jungen Leute ,geworden, diie ־ sich אהבת ת׳ ויראת ש׳ bewahren wallen. Die vorige Woche brachte uns einen neue 11 Erfolg!und führte den Verein •au ׳elimem schönen Aufsdliiwiuiiig. Am 2. •Sohwat, fand eine •Generalversaminalung zur Wahl der Vereinsie&tung statt. Folgende Herren wiiirdien! •gewählt: Israel S׳am׳u׳el Klein (Präses), N׳artd׳on BhriSioh (Viuzepräses), L, iRoseniblüth (Major!damms), Mark Sahiweid (Bibliio- . fhekar), A. Fränlkei (Kasisieir), J. Edeilmiamm (Kontrolllor), Samuel Lustig (Sdh!rllftfiülhre!r), Alexander Schweid und •E. Beirkowios (VorstandsmiitgWed), M. Ha׳asz, E. Frankel', M. ■M'älfmed, B, Wieiisz, F.!Hochhäuser, B, Holländer, B. Brody, M. Främkell, A. iBbrger, D. Lanidiestnann, L. Wimceilbe-rg un!d Josef Weber (Repräsentanz). Am 5. Scl1!w1a׳t hielt!der -aus Anlass der •grossen orthodoxen Versamm- Innig hlier weiilemde Generalsekretär der ״Agudas JisrioeJ“, Herr •Jacob Joel Braun ׳ans Bratislava, einen Vortrag Sn!unserem Vierein. Die RäuirmMchk'eitien ־waren gedrängt voll und konnten!die ■MMgl1iede!r •und!Gäste nicht •fassen. Nachdem!der Vo rs1i׳t ׳z e(n-di e den Gast •in einer herzlichen Ansprache begriisst hatte, hielt Herr •Braun ׳unter ׳ge- ®pannter Aufmerksamkeit!der ׳ganzen Versammlung seinen Vortrag. E־r ׳legte ׳darin in scharfen Umrissen!die Aufgaben dier orthodoxen Jagend in unserer ikamipfreiohen Zdt dar «nid (wies!diie W׳agse die ein Verein van jungen, frommen aufrechten Juden ziu gehen Jiatj aim seine Mitgllibder •zu dam Ziele zu führten, ׳ ־־das er sich gesteckt hat Der rauschen!de Beifall, ׳der •dam Redner gezollt wurde, -bewies, dass seine: Ausführungen! ׳den W0׳g (in die Herzen seiner Zuhörer ’ gefunden halben. Der Vorsitzende dankte!darauf ׳dem Vortragencfen!und ®ab die. Viersüaherung, dass düe Kosiioer orthodoxe Jiugend, ׳mit gesteigertem -Eifer bemüht sein wird, ׳die -grossen׳!Ideale des orthodoxen Judentums stets lioc-hzuhalüen. Agudas JlsroehJugendgruppe in Topolcany. Am מוצ״ק פ׳ וארא hieilt idle Agudas Jiisroell-Jiugiendgr׳uppe Top0-1־ oany ihre 5. Otridentliahe Generalversammlung bei zahlr׳eticl1er Beteiligung (ihrer Mitglieder ab. Zuterst erstattete Herr ׳Präses Paul Llmk einen äus-iührlWchen Tätigkeitsberlioht -des ve-rgangenien Arbelitsjahires, welches er a-ls -ein Jahr der!konisodidteritlen Entwicklung bezeichnete, weil sich jede Arbeitssektion auf der Höhe ihrer Aufgabe hielt und ihre Pflichten ׳voflauf erfasste!und erfüllte. Besonders seii äu'f die ain-tenisive Täti-gkedit idlelr E. J.-Sektion hinzirweisen, welcher e׳s gelang, die ׳Mittel für ,zirka 20 Dunäm!Boden aufzulbniliiigeriL D'ie einzeilnen׳ Sektian^lcliter' :erstatteten Ihre Speziafbortehte. Deir Vernein schloss •m-ilt einem!Ge- Isamtbudget von zirka lisch. IK 30.000. öelbier Agudas Jisroel sipraiah Herr Julldius Link. In der!darauffolgenden Aussprache wurde folgende!Resolution!einstimmig gefasst: ,jDie •in der Aguidas-Jisroel-Jiugenidgniippe organäsie-rte orlihodoxel Jugerld Tbpollcanys •erklärt sich ׳mlit allen Bestrebungen der orthodoxen!Führer idler Slowakeii■ solidarisch,!unteroirdniet ׳sich ׳allen!ihren ׳Wieisiuingen •u׳n׳d erklärt sahilaiessliicli,!zu jeder. Zeit!mit alllen!ihr ׳zur V׳erfüiguing -stehenden Mitteln׳!und Kräften -bereit zu sein, ׳all ׳das!ziu tun, was sie lim ׳Inter:ess1e ider orthodoxen Judensahaft iflür!richtig finidieir. Sie verurteilt -aufs sahärfste all .die , Schmälhiung-en 1un׳d! Anig-rSiff-ei,,!die In.!letzter Zeit ׳auf sie ,ausgestreut wurden.“ Die hlilemaulf vorgenommiene •Neuwähl ergab einstimmig iziuim Präses!Herrn Paul Link; weiters wurden ׳gewählt: Milzepräsels •Max!Grauss, Scbrfftfüihner, Samiu!Bermf.ieilid!, Klassier Ludwig. W.eiil, Kontrollor!Bugen Schttes.iingeir; Ausschus'smli'tgl'ieder: Sallamion iKahm, Daiw.Pd W׳e!Lss, Daiwld W-ohilstein, DaWid Spitzer, Armin! Beck, Miiksa Sdhrötter, J-akob Reif, Ladislaus Steiner, II. Diamant!, ■Arnold!• W!e!n׳reb. Mit d'em!gegenseitigen Wiunische!eiilnes ,gllüok'lliidhien Airlbelitsjahmes wurde!die ■Gener-alvensaimimllung geschlossen. Rabbi Mosche!Ber Baler זצ״ל. Das Pressiburger Ghetto“ wunde .am 27. Tewes ׳abermals in tiefe Trauer versetzt. An 1d!i׳ese׳m Tage verscibileld lim Alter von 61 Jahren einer jener W'enlilgen im stiller Zurückgezogenheit!und grenzenloser BieisdheiideniheSt liebenden Männer,!die :uins •an diie hlelnrlicihen Eigenschaften und idile!aufrichtige Firöimmigkeit!der ,Afänneir der Vorzeit“ gemahnen: Rabbi Mosche Ber B׳ai e-r. Es sind wahnlich ׳nur noch יהירי סגולה,!die gleich deim Verblichenen am. asketischer 'Einfachheit ׳!dem Getriebe dier Welt entsagen, •um ihr ganzes Leben •dem עמרת ד zu weihen. Armut und Sorge konnten ihn nicht ׳ihinde-rn,!denganzen Tag •und iden!grössten Teil ׳der Nacht ׳mit תורה!und תפלה aiuszufüllen. Trotz -seiner schwächüiiiahen Konstitution ging •e׳r •rieigelmässig nicht v-or 4 Uhr miorgens •zu Bett ׳uind inahim -eir täglich milcht ׳mehr alts eline Mahlzei-t •eim. V׳on selilniefr Qhiaraktengrösse ׳legt die Tatsache beredtes Zeugnis ׳ab, ,dass idiiejse seline ׳asketische Lebensweise seflbsit •seiden nächsten Nachbarn bis ׳zu seinem Hinscheiiden verborgen!bllileib. Sei. Ehrw. •Herr Oberriabbimer S c1hr.e1i!1b׳e r שליט״א sohülder.te in!einem!eingrelifendlen ׳ הספלden. Verlust, den ׳die Gemeinde Pre-ssbiurig ׳erfliit/ten, gab dem ׳allgemeinen Schmerze ׳darüber Ausdruck, dass ■in solch kurzer Zeit aus der ׳Elfte ider Pressburger Judensahaft, ׳aus!dem Kreise!der!durch תורה!und צדקות sich auszeiahnenden תלמידי חכמים des תורת חסר muimmChr der dritte von!dannen ging (Rabbi Ar'je; Leb Schwarz,. Rabbi Binjoniön tloillä-nder!und jetzt R. iMosclne Be!r Baleir זצ״ל) lind forderte!die Gemeinde!auf, •dafür zu sorgen, tilas-s!die-r gehässigenמחלוקת ׳!und!dean provokatorischen חיליל השם ein!Ende berei'tef ׳und der כבור התורה!wieder irergestelt wird. Seine Worte!!machtien auf alile Anwesenden einen -ti!efe.n Eindruck. Mögen slile von!dauernder Wirkung bleib en ׳und!d׳em Verblichenen ein treues Angedenken ׳sichern תנצב״ה gh. j. w. Oberrabbiner Rabbi Schimon Friedmann זציל.. Völlige Woche verschied 1in hohem Alter!der Oberralbihiner von Sobrancz, Rabbi: Schimon Fniadrma/nn ׳, .זצ״לEr war ein -in!allen ׳Kreisen ׳der יראים igechiateter ת״ח מסורס׳ awtd! leitete selbe Geimelinde Jahnzelm,te laindurcli dim Geiste der חורה ויראה. Diie grosse Beteiligung an. •der הלוי׳ spiegelte idle ai'ge-inaiine Verehruaig!wüeder, -die er' •genoss 1כר צריה לבר׳ Erklärung. Zuschriften an die Redaktion. In der ״Jüdischen Presse“ Nr. 4 veröffentlicht L. Moses ein Fürstengebet, das in mehrfacher Beziehung Interessent ist. Es entspricht im Anfang einem hebräischen Gebet, das statt des — wohl meist — üblichen הנוח[ תשועה sich m. W., soweit bisher bekannt, nur in zwei Memorbüchern findet (vergleiche Weinberg, Untersuchung über das Wesen der Memorbücher, September-Abdruck aus dem ״Jahrbuch der jüdisch-literarischen Gesellschaft“, S. 13 u. 31). Es wäre von Interesse zu erfahren, ob dieses hebräische Gebet (»יא״ אשר ברא את השמים וכד sich, sonst noch findet; ebenso, ob noch anderwärts das Fürsten-, gebet deutsch gesagt wird (beziehungsweise wurde) und seit welcher Zeit. Rabbiner Dr. Mannes, Schwabacbm 100% REIN ES •FETT AUS KOKOSNÜSSEN כשר כשר של פסח Frankl-Kaffes- SOlUmWKE Zusatz Unsere Ware wird aus Rohmaterialien, die aus dem eigenen wirtschaftlichen Betriebe hervorgehen, hergestellt. Ferner vermeiden wir aufdringliche kostspielige Reklame und sind dadurch in der Lage, denkbar beste Qualität preiswürdig zu geben.^ fe,;< '- ־_ Unsere Ware steht vom Rohprodukt angefangezT’bis zur Expedition der fertiggestellten Ware unter Oberaufsicht Sr. Ehrw. des Herrn Josef Abeies, Oberrabbiner der orthodoxen Gemeinde in Velkd S«rluhy (Nagy Saliö), ist daher unangezweifelt verlässlich כ^ף נעשה תחת השגחת הרב הגאון מוהחר יוסף אבעלעם אב״ד בק״ק וועלקע שארלוה׳ יע״א. כשר בלי שום חשש ופקפוק כלל אפילו למהררק מין המהדרין Achten Sie auf unsere Schutzmarke: Kaffeesack ln allen einschlägigen Geschäften erhältlich. EDUARD FRANKL, VELK& SIAROVCE __ bei Velkö Sarlnhy (Stovensko). Schomre Schabbos-Stellenvermittlung des L. V. der A.-J.-Jiugenidgruppen in der Slowakei, Bratislava, Tur׳n׳erg!aisse 14-16. Auf Grund mehrerer an mich gerichteter Anfragen, ob das von der Georg Schicht A. G. erzeugte Speisefett ״Ceres“ und ״Radlol“ wie bisher unter meiner rituellen Aufsicht steht, fühle ich mich veranlasst, folgendes öffentlich zu erklären: Die Erzeugung von ״Ceres“ und ״Radiol“ koscher steht unter meiner strengen Aufsicht, doch werden vorgenannte Marken in Koscherqualität seit drei Jahren und auch heute noch ausschliesslich nur in Atzgersdorf hergestellt, während in Aussig nur gewöhnliche Ware ohne Koschersiegel erzeugt wird. Von Atzgersdorf aus wird ״Ceres“ und ״Radlol“ koscher Uber Pressburg nach der Slowakei geliefert und ist jedes Paket mit meinem Siegel versehen. Ueberdies liegt jeder Kiste ein Attest bei von den Vertrauensmännern, welche die Erzeugung in Atzgersdorf ständig überwachen. Auch an die Kunden in Böhmen, Mähren und Schlesien, welche ״Ceres“ und ״Radiol“ koscher kaufen, wird diese Ware unmittelbar von den Lagern in der Slowakei geliefert, also ohne die Fabrik in Aussig zu berühren. Für Ostern habe ich dje Fabrik In Atzgersdorf samt Geschirr bereits gekoschert, weshalb jedes Paket, welches mit meinem Siegel versehen und als ״Osterkoscher“ bezeichnet Ist, von jedem strenggläubigen Juden für Fleisch- und Milchsoeisen während der Osterieiertaue ohne Bedenken verwendet werden kann. Der Vorteil bei Verwendung von ״Ceres“ und ״Radiol“ koscher gegen andere Speisefette liegt darin, dass die Firma Schicht kein fremdes Oel, sondern die Kokosnüsse bezieht und in einer eigenen Presse in Atzgersdorf zu Oel verpresst, so dass also die Erzeugung der erwähnten zwei Marken vom Anbeginn bis 'zur Siegelung der Ware unter strengster ritueller Aufsicht steht. Die Verantwortung für die Koscherqualität von ״Ceres“ und ״Radlol“ trage ich, sofern die Pakete mit meinem Siegel versehen sind. Podgorze, am 10. 5686 שבט. Simche Frankel. Rabbiner zu Skawina in Podgorze-Krakau. שמחה פרענקיל תאומים אבר״ס מקאוזיען חופ״ק פאדגורזע יע״א Stellensuchende: 1. Rabbinatsschüler sucht Praktikantenstelle in Eisen- oder Koloniahvarenhandlung, anfangs auch ohne Honorar. 2. Rabbinatsschüler sucht Gelegenheit zur Aneignung irgend eines Handwerkes, z. B. Uhrmacher, Goldschmied, Tapezierer, eventuell auch ein Handelsfach, bei sehr soliden Ansprüchen. 3. Kommis der Schnitt- und Modewarenbranche sucht Steile. 4. Junger Mann, 19 Jahre, sucht Praktikantenstelle im Bureau. Holzbranche bevorzugt. 5. 15jähriger junger Mann sucht Stelle als Lehrling bei: Kürschner, Weissgerber, Uhrmacher, Goldarbeiter, Möbeltischler, eventuell in Schnitt- und Modewarcnhandlung. Spricht drei Landessprachen. 6. löjähriger junger Mann sucht Lehrlingssteile bei Elektrotechniker, Goldarbeiter oder dergl. Offene Stellen: 1. Grosse Buchdruckerei in Bratislava sucht Lehrling. 2. Kommis für Spezereihandlung, en gros und en detail, •יי► 3. Textilwarenhandlung in grösserer Provinzstadt sucht Lehrling. 4. Daselbst wird Mädchen für Alles gesucht. NB. Wir machen die Interessenten aufmerksam, dass nur solche Briefe beantwortet werden, welchen Retourmarken'beigelegt sind. Bewerber berufen sich gefl. auf Arimeldungsnummer. Angabe von Name, genauer Adresse, Alter, ׳besonderen Fähigkeiten, Sprachkenntnissen und Art der gesuchten ,Stelle Ist ,befl Stellengesuchen ׳unbedingt erforderlich. Briefe ohne!diese Angaben bleiben unbeantwortet. Bet offenen Stellen ist die Angabe ׳der Branche, genaue Adresse, gew. Kenntnisse, Art der Stelle, Alter usw. notwendig. Verlangen Sie Anmeldungsformular!

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