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Jüdische Presse · 1926-01-01 · 1 (1.1.1926) · p. Seite 1

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
1 (1.1.1926)
Date
1926-01-01
Page
Seite 1 (sequence 1)
Language
German
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%J V. i j - ־ i J l§iS §§1!11i «ü 4׳£•׳« aawsm ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DES ORTHODOXEN JUDEIITUMS. Redaktion u. Administration jWiett, II., Leopoldsgasse 26, 1. Stiege, 1. Stock. — Tel. 45‘4»94. Tschechoslowakei: Bratislava, Postfach 140, erscheint jeden Freitag. ־— Redaktionsschluss: für Artikel Sonntag, für Nachrichten Montag. ־; Abonnementspreise: Ganzjährig ־. Für Oesterreich S 12 Tschechoslowakei tschech. K. Tp, Einzelnummer öst. Gr. 30r das übrige Ausländ 2 Dollar. Zahltragen fflr: Österreich! P03tsparka88enamtWien, Konto Nr. 13.458; fSr Polen: Postsparkassenamt Warschau, Konto : Nr, 190.409; für Ungarn: Postsparkassenamt Budapest, Könto Nr. 50.170; für T8<*echö816wakei! Postsparkassenamt Präg,״; Konto Nr. 53.386; für Jugoslawien: Postsp.-Amt Agram,Ko, N. . 40.217; für die Schweiz! Postscheckkonto Zürich VIII.‘ 4117; “ für Deutschland: Postscheckkonto Berlin Nr, 122.619^. ׳ Wian-Braiiaiawa, 1. Jänner19s:6 .י -ב*ה וינה־פרעססבורג פץ טבת תיפ*ו 12. Jahrg. Chronik der Woche. Die Einwanderung in Palästina im November. Im Monat November!sind nach vorläufigen Berechnungen 2760 Einwanderer nach Palästina gekommen. ■ Allein aaii Polen wanderten im ■November ,1050 Juden ■ein., •. '• Grosse Begeisterung infolge der Entscheidung des Völkerbundes. W i ׳e n. (1AJ1RB.) Die EnlsoKeiidung-des;VÖl- ■ kerbundes in der Angelegenheit des pa'läsfcinensisclieh'Genk\inideges׳etzes zugunsten der Orthodoxie hat .in aller Welt, unter den orthodoxen Massen grosse Begeisterung hervorgerufen. Das Zentralbureau: der Agudas Jisroel in Wien erhielt in den letzten] Tagen zahlreiche telegraphische Glückwünsche. Mit. besonderer Begeisterung: hat die . Aguda-Jugend die Nachricht der Völkerbunderttscheidung aufgenommen.. Sowohl in Ost als auch in West veranstal- ,fce.te die Jugend stürmische Kundgebungen für den Völkerbuhd•״ und die Mandatarmaoht. Aus den uns zitgekorrimenen b zahlreichen Berichferi veräffentlibhen wir einige:41׳;er us a lern (AJ1PB.) Eine dreifache Feier .feierte ■die thoratreue Judeniheit. Palästinas in1 den Ghanukatagen; In 'den Tagen, in denen das Judentum seit über zweitausend Jah- Iren'■:־>ä>l!efV־Böfreiüiis ■:des׳ wahren jüdischen Geistes yom heilenistischen Joche feiert, hatten wir die grosse ׳Genugtuung,' feststellen zu :können, dass die palästinensische, Orthodoxie .diesmaTider. Weisung der,: rablbinlschen^AhtJorLtäten ״geschlossen . Folge geleistet uri׳!d sich bei der Wahl zur ״Aäsofath Hahiwcharim‘‘ nicht? beteiligt uha0r Grösse Begeisterung'•hat aber die in den ersten׳ Chanuikata.gen .bekanntgewondene Entscheidung des VöMcerlbundes, welche uns ' Gewissensfreiheit verbürgt, heriyorgerufen. — N e w Y orik. (.A;J׳RB.) Die Entscheidung des׳ Völkerbundes zugunsten der Gewissensfreiheit def palästiriens'ischen Ortho- ׳ doxie wunde, von den., hiesigen •örtho'do^en•׳ Kreisen;mit grosser Genugtuung und Freude ״ ausgenommen. ־ ‘Die ge- . ft oh־ mit. dieser Entscheidung;. — WÜen. (AJ1P1B.) Die Agüda-ijugendoriganisationen der verschiedenen'Bezirke feierten vergangenen Samstag den grossen Sieg in Genf. In öffentlichen. Kundgebungen würdigten ■prominente Persönlichlkeiten' die Bedeutung des Sieges. —: B r a ti s l a v a. (AJPB.) Vergangenen ־ Samstag fand hier anlässlich der Entsoheidung des Völkerbundes zugunsten der asohlkenasisehen Gemeinschaft in Palästina eine Feier statt, bei w׳eleher auch Oberrabbiner Aikiba Schreiber, anwesend war. Öberrab'biner Schreiber, der diesen Kampf mit •dem seinerzeit ziwisohen der ungarischen Orthodoxie und Neologie geführten Ka'mpf verglich, führte aus, dass dieser Sieg zeigt, dass, wo und wann auch immer ein Kampf für die Thaüro hakedauscho geführt wird, die Thoratreuen si׳egreich aus dem Kampf hervorgehen. .Gescheiterte zionistische Versuche, den Völkerbund umzustimmen■ New York. (AJ.PlB.) Die Berichte der ״Jüdischen Telegraphenagentur“ vom 8. Dezember haben aus Genf auch folgendes gemeldet: ,,Die zionistische OrJ ganisation, welche zurzeit keine Hoffnung hat, die Forderüngen der Agudas Jisroel beim Völ'kenbund zunichte zu machen, •unternimmt Versuchedie Behandlung der Petitiön zumindest zu verschieben.“ Zu dieser . Nachricht■ nimmt das orthodoxe Tagblatt ״Das jüdische Licht“ vom 10. Dezember folgend Stellung: ,Der Völkerbund ist geneigt, der Forderung der Agudas Jisroel in Sacihen des palästinensischen Geimeindegesetzentwurfes naohizügeben. Die zionistische Organisation, welche bis jetzt versucht hat, •die Aguda in diesem Punkte zu bekämpfen, bemüht sich jetzt, sehr, zumindest die Behandlung der Aguäa-Pe- •tition von dieser Session verschieben zu lassen. Würde in ingend einer Sache die Situation umgekehrt sein; dann wäre schon unsere Presse im höchsten Masse, ■erregt. Verrat, Schande usw. Aber wenn dies von zionistischer Seite geschieht, dann herrscht tiefste Stille. Ja, die jüdischen Zeitungen halben überhaupt die ganze Angelegenheit verschwiegen und dieser Teil des ITA-Telegrammes fand mit geringen Ausnahmen überhaupt keine Aufnahme. Tatsache ist es aber, dass die zionistlschle Organisation die Aguda offen wie im geheimen beikämpft. Sowohl beim Völkerbund wie bei der englischen Mandatarmacht. Nur mlit dem gew׳a׳ltigen Einfluss der zionistenfreun'dlichen Presse gelingt es ihr, ihre Fehler zu v.erschwieligen. Interessant ist ferner die Tatsache, dass die zionistische Organisation die Aguda auch in religiösen Angelegenheiten bekämpft und dass der Völkerbund, geleitet von religiöser Toleranz, der Aguda Gerechtigkeit widerfahren .lässt. Nichtjuden halben also mehr Respekt vor der jüdischen Religion in Enez Jisroel als die zionistische Organisation. Man kann beim Völkerbund eher etwas für die Religion erreichen als bei den Zionisten. Ja, die hüben noch versucht, die, Nichtjuden zu verhindern, dass sie , der jüdischen Religion;.gegenüber, tolerant siind. Dies ist ein־ Rekord, worauf die zionistischen Bühner mit wenig: Stoiz bliökbri können“* *; ‘ Die Wahlen zur ״Asscfath Hanhvcharim“. J e r us a 1 e m. ,.(AJPB.); DeL grosse^Sieg),• den;׳Agudas *Jisroel; in ihrer Arbeit gegen die Wahlbeteiligung zur ״Assefath Häni*wcHarith^v;{b1T.üngen-:;hat1,'!.’:filrMet•' •sympathischen Wider■; hall in :,allen 'Kreisender■Orthodoxie,'; sowohl׳' in Erez Jisrael wie auch in A&erika.״DiÖ?;g:eschlossene. Stellungnahme. : der Jerusalemer Orthodoxie 4hat einen besonlders: tiefen Eindruck gemacht. Jetzt werden Einzelheiten bekannt,., die, chara)kterist:isoh ‘für öen erbitterten Kampf sin'd, den' diC Orthodoxie führen musste.־ Greise, welche eine weltabge- Wandte, *äskCtisühe Lebensweise führen, leisteten •in Jeru-; säiem;den: ganzen-Tag i ühetg^erfolgreichen. ׳;Widerstand.;;.gegen die Attacke •der, schlagfertigen Fäuste der Chäluzim. ,,Es4gabvan rdiCsemv;.Tagey“;schreibt; ״Kol Jisroel“, keine; ^Gemässigieriv ׳mr'Jefiusalem4Mamt;käm]pfte' mit äusserster; Erbitterung, entweder. für; die Thora oder gegen• sie.“ Be-: ' zeichnend * ist,i dass. am Sabbat wor dem Wah Wag in keiner r Synagöge eine׳ Volksyersammlüng für, die - Wahlbeteiligung abgehalten '׳wnenden;;1‘׳k־(M׳ht^׳; sö^f^/^wa^derYEli/dräiclc'• der, ::rabbinischen ׳Entschördüng ״ י^egem”däs; Fraüenwählrecliti also gegen did״Betedligung־״‘äh^dehr'Walrlem״Nicht' einmal ein Wahllokal konnte ״man4;,in , den' Vierteln'״ ׳Meah. Schoarim“״ -״Wittenlbergsiiedlung“־ und in ״■Nachlath Zion“ mieten. Man m.u'&ste in den Strassen 'die., Urnen .placiieren. ' Tatsache ist,;*dass,;: trotz derK^adetitehidemiZünahme' der■ jüdischen Bevölkerung in Jerusalem, diesmaL u!m . zwei- ■ tausend StimmenSweniger;, abgegeben,worden isind! -als ,vorר fünf JahrenitEa ^hdildiesiT'atäacbenpvör denen sicli-ähch die ameriikanischeh jüdischen. Geltungen nicht;verschliessen . .könhem Es;;b1eginrit a'üch'Jiei^ihiien; die Erkenntnis Platz zu: ^greifen, Vdiiss^did:; StelliingnahmeMWon-^^fer^hi“ ,4; gegen; ^ditfeidäVS^vEntsch‘»idü'iigfc^ün§#ißwr"Wälbl^uischdf#Aütor.i^ täten, denen sich‘ auch: Oberrabbiner Kuk angeschlossen׳ hat, mit der Orthodoxie nicht vereinbar ist. Günstiger Fortgang der Arbeit Dr. Ehrmanns in ■Amerika. Ne w Y 0 r k. (.AJP1B.) Die; Aniwesenheit vap Dr. Ehrmann!, Direktor der Palästinazentrale der Agudas Jisroel, wird von!der gesamten amerikanischen Presse in ausführlichen Artikeln begrüsst. Es ist bisher Herrn Doktor Ehrmann gelungen, weite Kreise für d!ie wirtschaftlichen Unternehimungien und kolonisatorische Arbeit 'der .,Palästinazentrale zu interessieren. Der Empfangsabend der ׳Aguda-Jugendgruppe in New York. Ne w. Y׳o.r!k. (AJ1P1B.) Am dritten Ghanuka- Abend hat in der grossen Synagoge in der Norfolkstreet ein von den Zeire Agudas •Jiisröel von New York veranstalteter Empfangsabend stattgefunden, .an. welchem zirka 2500 Personen teilgenommen halben. Die Männerabteilung und Fraaiengallerie waren überfüllt. Rabbi •M. G. Wolk eröffnete, den Abend mit einer temperamentvollen Rede, in welcher •er die Ziele und das Wesen der Aguda zeichnete. Der würdige Raiw •der Gemeinde Riaiblbi Kahane sprach hierauf über die Bedeutung des Chänukalichtes. Ihm folgte die englische Rede des Rabbi Dr. Jung, der die Tätigkeit >der Aguda besprach. Redakteur Hirsch ..sprach über die Aufgaben der Orthodoxie in Amerika.. Nun ergriff Doktor Ehrmann, stürmisch begrüsst, dais Wort, um seine Eindrücke und Tätigkeit in Erez Jisroel zu schildern. Eine Fülle schöne Gedanken und Magidus wechselte die sachliehe Darstellung der Verhältnisse in Erez Jisroel ä!b und riss das Publikum zu wiederholten Beifallsstürmen hin. Als. erstes sichtbares Zeichen de׳s Eindruckes dieser Rede überreichte der Präses der Jugendgruppe Mr• Fogel dem' Dr. Ehrmann einen Scheck aüif 1000 Dollar für eine Kolonie der Aguda in Brnek Jisroel. Die Kantoren Schorr und Schromm verschönten die ungemein eindrucksvolle Feier mit gesanglichen Vorträgen. Der Abenid darf als ein .grösser Sieg der Agud׳a־Idee bezeichnet werden. Bildung einer ׳Palästinazentrale der Aguda ln Amerika. New York. (AJ1BB.) Die Bildung eines Komitees der Palästina-Zentrale in Amerika ist im Zuge. Prominente Grosskaufleute, wie Joseph H. Cohen, William Fischmann•, ,Henry D, Weill, Selig Sohwanzschild führen die Angelegenheit unter Leitung des Dr. Ehrmann, Empfang ,Im West-Side ״Jewlsh Centre“. New Y ork.■. (•AJiRB׳.) Am vierten Cbanuka-Aberid hat im ״Je- ■wish Centre“ der 86. Strasse eine Soiree zu Ehren DOktor Ehrmanns .%stattgefünden. Eine gewählte distinguierte Ge- Seilschaft ,hörte, die Ausführungen und Anregungen des Gastes .mit grossem Interesse an, nachdem Dr. Leo Jung die Einleitungsreide gehalten hat. ׳ Im Jahre 5631haben die gesetzgebenden Körperschaften Ungarns den־ Willen bekundet,, dass den Juden, die ganz im;! *Sinne der Thorcr Jhr. Gemeindeieben führen wollen, die Mögך lichkeit ■hierzu von .Staats .wegen gewährleistet werden ,solle./ Im Jahre 5682 hat eine Konferenz der Siegerstaaten• beschlossen, -dass die Balfour-Erklärung die Grundlage des an 4 . England in. bezug auf Palästina; zu erteilenden Mandates bilden , ' soll. In weiten Kreisen der Jüdenheit machte sich damals die ■:;.:׳,;.,v Meinung breit, dadurch wärer der.,. Anreiz gegeben, eine •von ״ dem Diktat der Religion befreite *Gemeinschaft der Juden aufzih 'bauen. .; 1 , ״ Im Jahre 5685 sprach •der Völkerbundsrat seine Genugtuuhg•־ dahin aus; dass laut .der• Versicherung des beglaubigten Vertreters von-: England im :■Zusammenhang ־. mit den Be- - f schwerden der•׳ aschk^nasischen•׳ ■Gemeinden in Jerusalem in bezug: auf־ die .׳Interpretation •des zweiten Artikels des Man- . : > dates seitens.. der.• Mandatarmacht nicht die Absichlt besfce׳htt ■■;.־' die Religions- *und: Gewissensfreiheitirgend einer Gemeinde, ׳ . zu• berühren, ... ׳ t Damit ist zunächst dem ersten :Stadium des energischen Ringens um die’ Betätigung der,׳Thoratreue aufheiligem Boden 'ein Abschluss gefunden. . . . ׳ Jeder •Leser, wird leicht erkennen, :dass zwischen.-den drei obengenannten Ereignissen ' der Zusammenhang• einer Kurve besteht. - , ' . - Nur kleingeistige - und gewissenlose .,Demagogen haben ־ .-;-seit nynmehr-bO Jahren;die...Bedeutung,des^Ereignisses .vorn ■1871. ״ . •in..• ein falsches ,Licht gesetzt. Man Ihat nur aÜzuschneli .ver׳-!י!‘•״" "־ gessen, dass vor dem Jahre 1871 die sogenann'te Reform sich der Staatshilfe bedienen wollte, ׳um die Thoratreue■, wie sie ־ sich in Ungarn in bezug auf die Lehre und das Leben nach dem Gesetz. entwickelt hatte, zu unterdrücken.: Es gibt schlechterdings auf dem ganzen Erdenrund keinen orühodoxen Menschen, der!es nichlt aufs tiefste bedauert, dass es so kommen . musste, Es gibt . wiederum keinen anständigen Menschen. im anderen Lager, der nicht von wahrhaftiger Achtung und tiefer Bewunderung für die Menschen, erfüllt ist, die mit demselben Mut, mit dem ihre Ahnen den Sdheiterhäufen bestiegen, ,weinenden Herzens das Martyrium auf sich nahmen, die Scheidung zu vollziehen und die Betätigung des religiösen Pflichtenlebens im engen Rahmen einer eigenen, Gemeinde zu vollziehen. Die Schmach der bewussten Lüge ' ruiht auf all denen, welche dieses Heldentum mit dem Spottwort •des ״Separatismus“ abtun zu müssen glauben. Wir be,- haupten, dass diese Orithodoxie sich in bezug auf Liebe zum gesamten Judentum iind je'detn einzelnen Individuum sich von keinem übertreffen■ 'lässt. Die;tiefe Trauer ob jeder Sabbatentweihung, das furchtbare Leid um die׳ stetige Abnahme, •,des Thorawissens sind beredte Zeugen für diese Behauptung. Die, ersiten, die die schmale Bahn: der;eigenen:.Gemeinde־ betraten', mögen sich in der Hoffnung i gewiegt!haben, dass vielleicht etwas so 'Festgefügtes wie eine־ nur. •der:׳.Religion geweihte Gemeinschaft-beispielgebend- und: werbend auch .auf Anders■:, denkende wirken müsse. Vielleicht mag; der : spätere. H!- storiker einen Zusammenhang zwischen dieser Hoffnung׳ lind dem immerhin etwas erstarkten Konservativismus in der ge•־ samten Jüdenheit konstruieren; beweisen lassen sich solche Zusammenhänge nicht. Es kann ebenso sein,’ dass die fortschreitende Intelligenz die schale Inhaltslosigkeit der Reform erkannt hat und dass die erschreckende Zunahme des totalen Abfalles einen gewissen Halt gebot. Es ist nun ein furchtbares Zeichen,- dass man nach beinahe 60 Jahren in Jerusalem um dasselbe ringen muss, wie einst in Budapest. - -!'■׳ - <־ Da trat, nun mit erschreckender Klarheit zutage,-was das Gemeinsame י der dre i Ereignisse ist, welche wir einleitend erwähnt• haben, In allen drei Fällen war es die Ein- Die '. ־ jungen jüdischen Frauen tragen jetzt mit Vorliebe berühmte Bllhi-Parnnkfln die ebenso geschmackvoll und vornehm, wie leicht im Tragen und Frisieren sind Eine solche Bubi-Perücke kostet je nach Ausführung S ICO*— bis S 160.-׳- Moderne Transformationen 'mit naturgetreuem Scheitel von S 60.־־־ bis S 90.—. Transformationen ohne Scheitelstrich von S 50.—, bis S 70.— Das Reinigen• Wasserfrisieren sowie Reparieren aller Perücken wird übernommen und sorgfältigst ausgefühlt, auch dann, wenn diese nicht , bei uns erzeugt worden sind Othmar Schiff« Wien, I. Kärntnerrlnö 6 Gegenüber dem Hotel ״Bristol'* Telephon Nr. 51?3-62 Verlangen Sie die kostenlose Zusendung unseres Kataloges! Wollen Sie gefälligst bei Bestellungen den Vornamen Othmar und die Adresse genau beachten I D13A

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