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Jüdische Presse · 1925-12-04 · 49 (4.12.1925) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
49 (4.12.1925)
Date
1925-12-04
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 49 JÜDISCHE PRESSE Seile 325 Banovce von der orthodoxen Gemeinde T r n a v a erteilt wurde. Im folgenden fahren wir mit dem Abdruck weiterer Antwortibriefe fort, die — soweit sie zu unserer Kenntnis gelangten — von den angesehensten Gemeinden des!Landes spontan nach Banovce (teilweise •gleichzeitig an alle anderen Gemeinden) gesandt wurden. Die grösste und führende Gemeinde Bratislava antwortete: 2626. — 1925. בע״ה פ״ב תע״א יום ד׳ לסדר לא יעשה כי במקומנו ש* חר״פו לפ״ק Tit. orthod. israel. Kultusgemeinde, Banovce. Ern!Zirkular, ׳wie Sie es uns am 22. d. M. aukommen Kessen, sollte von seiten einer orthodoxen. Gemeinde •einer Antwort nicht gewürdigt werden. Wenn wir auf!Ihre Zuschrift trotzdem reagieren, geschieht es nur, um unserer Entrüstung darüber Ausdruck ,zu verleihen, dass Sie es orthodoxen Gemeinden zumnten, auf eine derart inszenierte ׳Hetze ednzugehen. Die!Person des Präses unserer Landesorganisation steht viel zu hoch, als dass wir uns veranlasst sehen würden, sie vor solchen Verunglimpfungen in Schutz zu nehmen. Hochachtungsvoll Der Vorstand der orth. israel.!Kultusgemeinde. * Die orthodoxe Gemeinde Nitra richtet!folgendes Schreiben an die orthodoxe Landeskanzlei: An das löbl. Präsidium der orth. ■i׳sr. Landeskanzied, * Bratislava. :!Wir erhielten heute ein!Rundschreiben der Banovcer orthodoxen (?) Kultusgemeinde •vom 22. November d. J., welches wir folgend!beantwortet halben: ״Wir geben unserer Ueberraschung Ausdruck, dass Sie, die Sie sich erst vor kurzem der Orthodoxie!angeschlossen haben, de facto nur nominell orthodox sind, sich erlauben, alle orthodoxen Gemeinden zu einer Aktion eimzuladen, ■die geradezu hohnspricht den Intentionen der Orthodoxie und einen Faustsahla׳g Involviert für jeden glaubenstreuen Juden. Wir billigen vollständig das Vorgehen der orthodoxen Landeskanzlei und ihres Präsidenten, ׳das sich vollkommen mit den Ansichten •eines jeden wahren orthodoxen Juden deckt.“ Es ist doch selbstverständlich, dass wir und alle orthodoxen Kultusgemeinden!Ihre segensreiche Tätigkeit anlässlich der Wahlen׳ nicht nur billigen, sondern •auch dem Wunsche Ausdruck geben, dass Sie für die Folge!mit derselben ,Energie :für die!Interessen der orthodoxen Judenheit eintreten mögen und sich durch keine wie immer gearteten Angriffe beirren lassen. ׳Nitra, •26. November 1925׳. (Mit vorzüglicher!Hochachtung (gez.) Hoff, Sekretär. (׳gez.) S t e i n e r,!Präses. * Der Rabinnatssitz des Präses Herrn' ׳Oberrabbmer Weber, die Gemeinde Pi est a n y, schreibt: Cdis. 84. — 1925. Piestany, 29. November 1925. Au den löblichen Vorstand der isr. Kultusgemeinde, Banovce. ־ Wir finden es unter unserer Wiürde,!Ihr gegen die Person unseres geehrten Herrn Oberrabbiners gerichtetes!Rundschreiben meritorisch zu beantworten und verständigen Sie, dass wir 11ns ■den Ausführungen der geehrten Trnavaer und BratisJavaer Gemeinden vollinhaltlieh anschliessen. Aus der am 29. November abgehaltenen Ausschuss- Sitzung. Für den Vorstand: Achtungsvoll (gez. ׳Hugo Pon.geT, Präses. (gez.) Moritz •S i n g e r, Vizepräses. * Von der 11. orth. isr. Kultusgemeinde in Galant a erhielt die orth. Landeskanzlei folgenden Brief: Nr. 193. — 1925. Löbl. Zentralbureau der orth. Gemeinden, ׳Bratislava. Wat verständigen Sie hiermit!höflich, dass bei der!heute stattgefundenen Repräsenfantensitzung •der h. 0. ersten Kultusgemeinde das unqualifizierte Vorgehen •der Gemeinde Banovce gegenüber der Leitung des Zentralbureaus gerügt und auf das entschiedenste zurückgewiesen!wurde, von welchem Beschlüsse wir die Gemeinde Banovce in gebührender Weise!verständigen. Gleichzeitig spricht die Repräsentanz im ׳Namen der ganzen Gemeinde־ sowohl dem verehrten Präses Sr. Ehrw. Herrn Oiberrabbiner Weber als auch der ganzen Leitung des ׳Zentralbureaus volle Anerkennung und vollstes Vertrauen aus. Indem wir höflich bitten, dies gefälligst zur Kenntnis nehmen zu wollen, zeichnen mit brüderlichem Grusse Galanta, am 29. November 5686. (gez.) S t e r n, Präses. (gez.) Max P r e s s b u r g e r, Sekretär. * ' Dde G a 1 a n t a e r •aut orth. isr. Kultusgemeinde reagiert*!auf die ׳Banovcer Zuschrift in folgender Weise: (Nr. 322. Galanta, 12׳. Kislew 5686 (29. November 1925. Tit. Orth. isr. Kultusgemeinde, Banovce. Wir erhielten die Zuschrift Eurer w. Repräsentanz vom ß2. d. Zugleich mit derselben kam hierher auch ein genau ebensolches Kuvert aus Banovce adressiert a-n den: ״Zionisteiwerein (Jüdische ׳Partei) .. In selbem schickt der Banovcer Zionistenverem ein Originalexemplair ׳der!Repräsentanten-Zuschrnt und dazu ein Begieitschr eiben: ״ . . . •Wir senden Ihnen ■die Abschrift ... Sie mögen durch Ihre!Mitglieder, die auch Gerneipdemitglieder sind, ernwirken, dass sich die dortige Gemeinde der . . hiesigen . . , Befreiurgsakbon anschliesse. . . . ersuchen wir,!Sie mögen uns vom ,Resultate so rasch wie möglioh verständigen . . . Ihre baldigen Nachrichten gewär.tigend . . . mit Zionsgruss . . . Zionisteniverein Is. 'Winterstein, Sekretär." Die Unterschrift dieses iZionistennSekretärs ist auch unter den Unterschriften d׳er Repräsentanz zu!lesen. Aus der Adressierung des •Zionistenvereines ersehen wir, dass auch selber *einen ״Zionistenverem“ und die ״Jüdische Partei“ als •ein und dasselbe betrachtet. Aus dem Zusammenhänge der beiden Zuschriften ersehen wir aber, dass in Banovce der Zionistenverern bereits die Führung Eurer ״orthodox“ genannten Repräsentanz ׳inne hat und das Rabbinat schon ganz beiseite geschoben;ist. Jn vielen ׳Gemeinden streben ׳die Zionisten dasselbe an. In Banovce sehen wir es nun klar, zu was das zionistische Regime führt: •Vor allem' wollen sie das Dach unserer mühsam erlangten orthodoxen Organisation ■ öffentlich in •Brand stecken. Natürlich nennen sie es ״Befreiungsaktion“. So haben es ja alle ,;Befreier“ vom ,Joche der thoratreuen Organisation genannt: die (Zadukim, Karäer, Maskilim, AssimUanten, Reformer, ׳Neologen etc.;Insofer.ne ist die Zuschrift Eurer Repräsentanz also ,nützlich, dass sie die Misrachisten׳ und viele ,Ortho- ■doxe von der •grossen Täuschung heilen wird, als ob ״Zionisten“ und ״Jüdische1 Partei“ zwei1 verschiedene Sachen wären, ׳und dass alle orthodoxen־ Gemeinden!nun sehen, wohin die!zionistische Führung steuert. Selbstredend werden wir Euren sich ״orthodox“ nennenden Zionistenverein nicht in seinem Zerstörungswerke helfen. Der Kesaf Sofer זצ״ל mit seinen grossen Zeitgenossen .hat ׳die alte orthodoxe Organisation geschaffen. Nach dem ■Umstürze hat selbe der ׳Unsdarfer 'Raw זצ״ל mit seinen Zeitgenossen erneuert und׳ zu seiner ,Hu׳t den Piestanyer Raw und seine Mitarbeiter berufen. Einer solchen ׳Sache können und werden wir nie untreu •werden. Das Vorgehen Eures Zionistenvereines bew׳eist es ja klar, wie dringend notwendig wir ׳den ׳Schutz auch gegen die innere pianmässige Zersetzung benötigen. Wenn die besseren Mitglieder Eurer w. Gemeinde ihr jüdisches Lebensanteresse wahren und noch an ׳eine orthodoxe Zukunft!denken wollen, so müssen׳ si׳e dafür sorgen, dass eine solche Repräsentanz so schnell wie möglich von der Leitung ■der Gemeinde entfernt wird. Mit brüderlichem Gruss Repräsentanz der orth. isr. Kultusgemeinde II: Sandor -Kovacs, m. p. Ignaz Kalisch m. p. Isidor Müller m. p. Präses. Vizepräses. Rudolf Weisz m. p. Adolf ■Stern m. p. Leopold Ehrenwald m. p. Leopold Kaiser •m. p. M. D.!Wefss m. p. Anton Steiner m. p. Josef Neumann m. p. Adolf Fischhof m. p. 1M. Wolf Stern m. p. Von geradezu tragischen ׳Gefühlen zeugt der nachfolgende Brief, den ■der ehrwürdige ׳greise Oberrabb i n n e r von Banovce, an dessen! guten ,Willen ein Zweifel nicht herankommt, an ׳die Bratrslavaer Gemeinde gerichtet hat und aus •dem zu ersehen ist, ■dass!es eine unter zionistischem Einfluss stehende Repräsentanz ,nicht einmal für nötig erachtete, bei einem solchen doch sicher nicht bedeutungslosen!Schritt ihr religiöses Oberhaupt zu Rate zu ziehen. Der •Brief ■lautet: בעה״י יום ב׳ וישלח חרפ״ו לפ״ק באגאיריטץ יע״א Hochgeehrter Gemeindevorstand! Im Besitze ■des •an meine Adresse gesendeten Exem- •planes ■Ihres Rundschreibens an sämtliche orthodoxe . Gemeinden des •Landes, dato 25. c. als ■Antwort auf •ein Zirkular der hiesigen Repräsentanz, von •dem ich bis Einlangen Ihres gesch. Briefes — resp. ■der vorher erschienenen ״Jüdische Presse“ keine Ahnung hatte und mich in einer Weise schmerzlich berührte, die ich in Worten nicht auszudrücken vermag, erlaube ich ,mir folgendes zu!bemerken: Insoweit der Zweck Ihres gesch.!Briefes gewesen 'sein sollte, eine Meinungsäusserung meinerseits zu ermöglichen, nehme;ich diese Gelegenheit dankend wahr, um Ihnen höfl. mitzuteilen, dass ich sofort, מוש״ק , den hiesigen Herrn Gemeindepräses zu mir gebeten, habe, um ihm ■die eindringlichsten Vorstellungen über das Vorgehen der hiesigen Repräsentanz zu machen. ׳Diese beschränken sich aber nicht auf die Person des Herrn Gemeindepräses und auch, nicht nur auf diese •eine Besprechung, sondern nahmen auch noch viele Stunden des gestrigen Tages in Anspruch. Als Resultat derselben habe ,ich von!Seite •des Präsidiums die feste Zusicherung erhalten, •dass ■diese Angelegenheit nicht weiter verfolgt werden würde und ׳Derartiges nicht mehr ohne meine vorherige Kenntnisnähme geschehen dürfe. Indem ich diese Erklärung einem löbl. ׳Gemeinde־ Vorstände zur Verfügung stelle, gebe ich gleichzeitig, Insoweit meine Kompetenz reicht, meinem tiefsten Bedauern über das Vorgefallene und den Affront gegendie prominente ■Persönlichkeit unseres Ehrw. Kanzledpräses lebhaften Ausdruck und zeichne in vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebener Oberrabbiner M. Reich. Banovce, 30. November 1925׳. Von einem hervorragenden Mitglied der orthodoxen Landesrepräsentanz werden wir um Veröffentlichung folgender Zuschrift gebeten: Weder der rüde Ton noch der Hass, den jede Zelle des ■Banovcer Pamphlets ausatmet, kann •die grosse Oeüfentlichkeit ׳überraschen. Diese!Pseudoorthodoxen haben schon des öfteren die grosse Welt!mit derartigen Kostproben!beglückt; •sie gefallen sich in der Rolle des Retters des Judentums, ׳besser gesagt des Zionismus, um dessen!Karren vorwärtszubringen. Nach der Schlappe, die sich der Zionismus •bei den Wahlen holte, sucht er sein Mütchen zu kühlen, indem er über die Person des Ehrw. Herrn!Oberrabbiners Weiber herfällt. Der Banovcer Kehilla Kedoscha fällt diese ehrende Mission zu — und sie hat sich dieser Aufgäbe in glänzender Weise entledigt. Dem Stile nach zu ׳urteilen, haben die Schreiber anstatt der ׳üblichen Stahl- - feder ein •gewisses Etwas benutzt, nach dessen Ge- ׳brauche ein Reinigungsbad nottun würde, wenn ein solches (in jeder Kehilla ein unentbehrlicher Behelf für ט ה ר ת ישראל ) in der!Kehilla Kedoscha zu Banovce zu finden wäre. Der Aufmerksamkeit der Herren in Banovce sollte es —!wenn sie sich ׳am Beratungstisahe treffen, um!über jüdische Angelegenheiten au beraten — nicht entgehen, dass ihre Mrkwoh seit Jahren schon unzugänglich ist und beim Aufstparen unnötiger Drucksachen!würde bald das Sümmchen beisammen sein, um die!Mikwoh instandzusetzen. Oder erhofften sie die Restaurierung ihrer iMlkrwoh mit ׳Hilfe des neugewählten 'jüdischnationalen Abgeordneten? Doch nicht der Banovcer Gemeinde gelten meine Zeilen. — denn die Gemeinden Bratislava, Trnava, Nitra und!wie ich höre noch ,manche angesehenen Gemeinden haben dieser Mustergemeinde schon tüchtig heimgeleuchtet und •die wohlverdiente Antwort erteilt —, sondern mein Wort gilt allen Keh/illos Kedoschos und in erster Reihe den gewählten rabhinischen und weitliehen Mitgliedern der Landesrepräsentanz. Dürfen wir (ich bediene mich eines Kraftausdruckes der Banovcer Zuschrift)!diesen ,,Schädling“ in unseren!Reihen dulden, diese Eltenbeule am Körper der' Orthodoxie noch länger 'belassen? Ich frage: Eine Ge- :meinde, die keine Mikwoh erhält, ׳eine Gemeinde, .von deren Kindern ׳kein einziges :in einer Jeschiwoh anzutreffen ist, eine Gemeinde, deren Vorstand sich (ibis auf einige rühmliche Ausnahmen) aus lauter מחללישבת!zusammensetzt, eine Gemeinde, wo keine einzige Dame ein Scheitel trägt, eine Gemeinde, die —!wie sie selbst zugibt — neolog •gesinnt ist und nur, um ihrem Rabbiner gefällig zu sein, den ihr verhassten Namen ״orthodox“ aufnimmt, eine!Gemeinde, •die!überall ׳zu treffen ist, wo es ׳gilt, der Orthodoxie zu schaden, hat eine solche Gemeinde nicht längst ■des Recht verwirkt, sich orthodox au nennen? Die Herren in Banovce sollten aus ihrem letzten Verhalten die Konsequenz ableiten und den Mut aufbringen, sich zu sagen: ״Wir gehören! nicht zu den Strenggläubigen, wir haben mit der Orthodoxie nichts zu tun!“ Doch so die Herren mit der Benennung ״orthodox“ weiter frivoles Spiel treiben wollen, ■dann!müssen wir sie dazu drängen. ,Gehst du nicht!willig, brauche!ich Gewalt." Das ist uns ■jüdische' Pflicht, jüdische Pflicht, die uns geleitet hat bei den Wahlen, die auch jetzt uns bestimmen muss,!zu handeln. Denn für •Banovce ist kein!Platz im orthodoxen Lager.. Ein Mitglied ■der Landesrepräsentanz. Dajän-Wahl in Uzhorod. Die orthodoxe jüdische Gemeinde ■in Uzhorod wählte Herrn ׳Rabbiner M. Bley, Schwiegersohn des Oberrabbiners von iKleinwardein, mit grosser!Majorität zum דיין der Gemeinde. Der neu- ׳gewählte Dajan .ist ein Kind der Gemeinde Uzhorod und erfreut sich eines guten Rufes •als תלמיד חכם מובהק und allgemeiner Beliebtheit in seiner Heimatgemeinde, die an das ■Wirken des jungen Rabbiners ׳grosse iHoffnungen ׳knüpft. (׳Wär gratufleren der!Gemeinde!Uzhorod zu dieser glücklichen Wahl und wünschen׳ denn neugewählten דיין gute Erfolge in seiner Tätigkeit!צלח ורכב —!Red.) Sljam-Feler In Nitra. Ans Nitra ׳wird uns •geschrieben: Am מוצאי שבת ק׳ פרשה ויצא feierte die hiesige Ag u d as ־J i s r 0 el - J׳u gend!׳g r u ppe einen סיום auf מם׳ חגיגה. Die Feier fand ,bei Beteiligung sämtlicher Mitglieder im Rahmen einer סעודה של מציה statt. Herr C11. J. S p i t z e r, der allabendlich den שיעור vortrug, ׳knüpfte an das Schlusslernen!vorzügliche דברי תירה und wirkungsvolle Mahmworte an die Jugend, das Lernen eifrig fortzusetzen ׳und! im •praktischen Leben ,die Traditionen des religiösen Judentums treu zu beobachten. Vereinspräses 'Herr Oh. W e •i s s hob in seiner Rede die Begeisterung der Jugend;hervor, mit der sie an dem Lernen .teilnimmt und sich von •den Zeltstrümungen in ihrer Treuie zur ת ו ה ״ ק nicht ,hindern lässt. In ■demselben Geiste •bewegte sich auch die Rede des Herrn J. Wei!ss. Den Arrangeuren und besonders dem Sekretär, unserer Gruppe gebührt für die Vorbereitung des gelungenen Festes Anerkennung. ב ר מציה-Feier. Aus Trnava!berichtet apan uns: (Verspätet.) Am ש״ה פ׳ לך לך hatten׳ wir Gelegenheit an einer erhebenden Bar Mizwa!h-Feie׳r teilzunehmen, die es wert ist, auch noch nachträglich verzeichnet zu werden׳. Dieser Tag war ein Freudenfest für die gamze Kehilioh. Der älteste Sohn — ה ב׳ ב ן ציין יוסף - unseres ehrwürdigen!Herrn Oberrabbiners S. D. Ungar N ש ל ו ט ״ ■beging seine Bar Mizwah-Fieier. Die RäumlicWkeiten ■der ישיבה waren •aus diesem• Anlasse festlieh geschmückt. In Gegenwart der ganzen Gemeinde, Baailehatim und Bachurim, hielt der ״Heid des Tages“ eine inhaltsred che Deroschoh, die sämtliche!Anwesenden aufs tiefste bewegte. Hierauf brachte Herr •Israel Abeies die 'Glückwünsche des Vorstandes und der ganzen Gemeinde in einer schönen Ansprache zum Ausdruck. •Herr Öberraibbiner Ungar dankte de!r Gemeinde!und allen Anwesenden in emer eindrucksvollen ׳Rede für die Teilnähme an der Freude in seinem, Hause.!Möge ׳.es unserem verehrten Herrn Oberrabbiner bei bestem Wohlergehen gegönnt sein, viele Freudenfeste begehen zu können. a b. Glänzende Erfolge Rabbiner Dr. Joel Pollaks auf seiner rumänischen Tournee. H er m annst ad t (AJPBJ. Auch 1in Hermannstadt erntete Rabb. Dr. Joel Pollak grosse Erfolge. Er. hielt in. der Synagoge der orthodoxen sephardischen Gemeinde in Anwesenheit des Rabbiners Hersch Künstlicher ein mit grösstem Beifall aufgenommenes Referat über die Aufgaben der Aguda. Sofort nach seiner Rede bezahlten die Anwesenden ihren Trurnas Chawer and konstituierten eine Ortsgruppe. Für die nächsten Tage ist eine Versammlung in Maros-Ludas und fn Szasz regen •vorgesehen.

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