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Jüdische Presse · 1925-10-30 · 44 (30.10.1925) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
44 (30.10.1925)
Date
1925-10-30
Page
– (sequence 5)
Language
German
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•# Nr. 44 JÜDISCHE' PRESSE Seite 291 __ MITTEILUNGEN __ dor Adas Jisroel (Schiffschul), Wien, II« Bezirk^ Grosse Schiffgasse 8. Kanzlei: II. Bezirk, Grosse Schiffgasse Nr. 1. Rabbinat der Adas Jisroel in Wien. Verschiedene Händler mit Lehens- und Genussmittein veröffentlichen m Reklameweoken, dass sie ihre Waren aus Betreiben beziehen, die der Aufsicht des Rabbinates der Adas Jisroel unterstehen. Diese Mitteilung beinhaltet durohiaus nicht, dass die betreffende Verkaufsstelle ebenfalls die Aufsicht ge- ׳niesst. Das Rabbinat übernimumit ketoerlliei Veramtwortung dafür. Insbesondere aber lehnt das Unterzeichnete Rabbinat unter allen Umständen auf das entschiedensie jede Verantwortung für die Zulässigkeit von allen Genuss- und Nahrungsmitteln ab, die hierorts einer anderen Haschgacha als der des Rabbinates der Adas Jisroel unterstehen. Ebenso betont dlas gefertigte Rabbinat nachidrücikiiiöhst להסיר מכשול מקרובים ומרחוקים von יראי השם von nah und fern, dass nur de in der jeweils von der Adas Jisroel veröffentlichten Liste der Verkaufs- und Betriebsstätten, den ErnzeWka/us- Haltungen und Verkäufern, die auf die השגחה der A'das Jisroel reflektieren, als verlässlich empfohlen werden können. Das Rabbinat der Adas Jisroel. Wien, am 26• Ab 56S4. Adas Jisroel (Schiffschul), Wien, II., Grosse Schiffgasse 8, Kanzlei II., Grosse Schiffgasse 1. Z. 528 ex 925. Ausschliesslich die waahbenannten Vierkaufsstellen von Lebens- und Gemissmitteln stehen •unter der rituellen Aufsicht!des ehrw. Rabbinates!der Adas Jisroel: Fleis ch v e r s ch 1 eis sf e 11 e n: Eckerlin 1g Markus, IX., Liedhtens1teinstrass8 117. Fischer Adolf, II., Im Werid 3. )Fischer Bela׳, VI., Scfomakihofigasse 19. Fischer Bela, VIII., Neudeggergasse 8. Fischer Gabriel, •II., Grosse Scibiffgasse 11. , Friedmann Samuel, VI., Stdegengasse 14. Honigs beer fimanuel, II., Franz Hochedlinger.gasse 23. Stern Josef, II., Grosse Schiffgasse 6. Nur in den hier angeführten Fleischverschleisstellen gelangt ,a u ■s s c h 1 i «e s s 1 •i ch Fleisch zum Verkauf, das von der Sahechitah der Schächter der Adas Jisroel herrührt. Es wird nachdrüoklichst betont, dass־ die rituelle Aufsicht in der Verschleisstelle des Herrn Markus Eckerling nur auf Fleisch und ungeteiltes mit der Plombe der Adas Isroel versehenes Geflügel i!n Anwesenheit des bestellten Maschgiaoh sich bezieht. Sonstige •Waren unterstehen nicht der Haschgabe •der.A. I. Gastwirtschaften ü 11 d S e 1 c 11 w a r e n v e rs c h 1 eis s t e 11 e n: Deutsch Johanna (Milch-Trink- und Speisehalle), II., Herminengasse 10• E i s e n & 'H ö n i g s b e e r, 11־, Haidegasse 5. Fischer Adolf, II., Im Wend 3. Fischer Gabriel, II., Grosse:Schiffgasse 16. Fischer Gabriel, II., Kleine; Sperlgasse 7. K u •n s t!a d t S., II., Grosse ־ Schiffgasse 6. Laziar Moritz, XX., Wa.ilensteiinstrasse 45. Miayersohn Samuel, II., Taborstrasse 24a. Nagel Josef, II., Kleine Sperlgasse 5. Schreiber Benjamin (Wiehea), II., Obere Donaustr. 91. Weldber Hermann, II., Flossgasse 9. Geflügel!Handlungen: Deutsch Heinrich, II., Franz Hoohedlingergasse 10. Ecker’ling Markus, IX., Liechtensteinstrasse 117. Fischer Bela, VI., Schmalzhofgasse 19. Friedmann Samuel, VI., Stiegengasse 14. Fürst Markus, II., Krummbaumgas&e 6. G a n s 1 Leopold, II., Grosse Schiffgasse 16. Kaufmann Lazar, II., Grosse Schiffgasse 18. Schreiber Benjamin (Wienea), nur II., Obere Donaustrasse 91• ־ ־ ' ' Es wird nac 11 d r ü c k 1 i c h s t aufmerksam gemach t, dass die Haschgachah bei Geflügel nur auf •solche ungeteilte Stücke sich bezieht, die mit unserer Marke (Plombe) versehen sirid.' Konditoreien und Bäckereien: Pomeranz Abraham Leib, II., Herminengasse 13 und II., Flossgasse 9. Rosenberger Moritz, II., Blumauergasse 10. Weiss Karl Koppel, II., Franz Hochedlingergasse 24. Das ehrw. Rabbinat macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass die Haschgachah desselben in den Bäckereien ausschllesllch auf die Erzeugung des Gebäckes sich bezieht, nicht aber auf ״das Schotet setzen“. In dieser Beziehung übernimmt das Rabbinat keine wie Immer geartete Verantwortung. Milch: Verschleisstelle der Adas Jisroel, II., Haidgasse, Guntramsdorfer. Ferner beziehen Milch aus der unter Aufsicht des ehrw. Rabbinates der Adas Jisroel stehenden Meierei die folgenden Verschleisstellen, ohne dass deren Betriebe von dem genannten Rabbinate beaufsichtigt oder kontrolliert werden. W i e n. Barer Jakob, XX., Petrasahgasse 8. E11 r e n k r a n .z Jakob, II., Obere Donaustrasse 4. Fleischmänn Bertha, II., Blumauergasse 22. Keitmann, IX., Straheokgasse 5. •Lanner ׳B. S., II., Grosse Schiffgasse 5. Schischa David, II., Rembrandtstrasse 19. Schischa Leopold, II., Krumbaumgasse 1. Thür, XX., Treustrasse 20. In den nachfolgend venzeichneten drei Verkaufssteilen gelangt ausschliesslich Milch in verschlossenen Flaschen, bezeichnet mit der Stampiglie des Rabbinates zum Verschlüsse. Modi 1ing. Gutsverwaltmng Guntramsdprf, Filiale Hauptstrasse 64.' B!a d e n. Gutsverwaltung Guntramsdorf, Filiale Rainerring 9. Vöslau. ג Gutsverwaltung Guntramsdorf, Filiale Hoohstrasse 4. Es ist von Wichtigkeit, das Verzeichnis der unter der Aufsicht des ehrw. Rabbinates der Adas Jisroel stehenden Verkaufsstellen regelmässig durchzusehen, damit anfällige Aenderungen nicht ausser acht gelassen werden. Um eine verlässliche Haschgachah gewährleisten zu können und jedwede Unzukömm.lichkeit auszusohliessen, ist Geflügel ohne Marke (Plombe) & u s n a 1h •m.׳s los zurückzuweisen. nicht weiss, auf wen er stimmt. Er weiss aber, dass er,1;im Falle er auf eine zionistische Partei stimmt,־ bloss) die Interessen derjenigen Juden fördert, die die Exi-i stenz des jüdischen Volkes und ihre Zugehörigkeit Zum. Judentum nur zu dem Zwecke neuerdings entdeckten, um. in ,der Oeffentlichkeit eine Rolle,;spielen .׳,zu können. •Wer aber auf die sichauf die thoratreu lebenden Juden' sich stützende ״Jüdische Wirtschaftspartei“ stimmt, wird wissen, dass er damit sowohl seinem eigenen Interesse wie dem der Jüdischen Gesamtheit dient. Des1־ halb kann ein orthodoxer Jude, der ein richtiges Gefühl und klares Verständnis für das Wohl und das Aufblühen! •des Judentums hat, seine Stimme nur der Liste geben,' die das Vertrauen des, orthodoxen Judentums besitzt, itjäm- 'lieh der Liste der ״Jüdischen W i r t s c h a f t s-;parte i.“ H a 1 e v i. ' Vorschläge gegen die Koscherfleisch-Teuerung. Die Ausführungen in Ihrem w. Blatte, Nr. 42 vom •16״. Oktober 1925, bezüglich des Schiffschulfleisches haben in allen Kreisen der Wiener Orthodoxie das lebhafteste Interesse gefunden. Wir haben mit Freude erfahren, das9 die verlässlichste und über alle Zweifel erhabene Auf-;sicht der Adas Jisroel sich nur auf 8 Groschen per׳ Kilogramm stellt und geht daraus hervor, dass sich wohl die Adas Jisroel grosse Verdienste für die Errichtung ritueller Fleischbänke geschaffen hat, der Hauptverdienst aber -doch den — Fleischhauern selbst zuzufliessen scheint. Wer die Sorgen einer jüdischen Hausfrau kennt ,und teilt, weiss, dass sie oft ihren Liebsten die kr£f־• tigende Fleischkost versagen muss, weil unsere Fleischpreise nicht im Einklang zu den derzeitigen Einkünften stehen. t Wenn sonst immer betont wird: ״Grosser Umsatz — kleiner Verdienst“, scheinen unsere Fleischhauer die Devise: ״Lieber kleineren Umsatz und .grosse Verdienste׳* aufgestellt zu haben.! Ich will mit diesen Herren nicht rechten; gewisö gibt es noch immer Kapitalisten, die sich den Luxus "leisten kön/nen, ihr Fleisch aus den unter der Aufsicht der Adas Jisroel bestehenden Fleischbänken zu beziehen. i'Die anderen werden entweder dazu gedrängt, gegen ihren ׳Willen und ihr besseres Gewissen anderes Fleisch zu •nehmen, oder — die ״milchigen Tage“ auf das ganze Jahr auszudehnen. Auch die jüdischen Restaurants mussten sich der Not der Zeit gehorchend (teilweise auf milchige Küche umstellen. Ich gestatte mir daher die Anregung zu geben, einen!rituellen Konsumverein ins Leben zu rufen, der seinen Mitgliedern, ähnlich den bereits bestehenden Hausfrauenorganisationen, die Möglichkeit gibt, alle rituellen Lebensmittel zu den Originalgestehungspreisen plus einer angemessenen Regie zu beschaffen, ׳ um die Monopolstellung der orthodoxen Fleisch- -hauer und Lebensmittelhäudler niederzuringen. Dies wäre?schon aus dem Grunde umso notwendiger, um auch allen Wdhltätigkeitsvereinen, die sich mit ritueller Beköstigung befassen, Gelegenheit zu geben, die strengst beaufsich- Jigten Genussmittel zu gleichen Preisen zu beschaffen. Es geht nicht an, dass die Gesamtheit darunter leidet!׳״ um einzelnen gewiss braven Baalebatim m leichter Rarrtosso zu verhelfen. / Noch nicht so gesunken, um an die Volksküche! zu denken, denke ich doch an die Küche des Volkes .;. .־ Und deshalb müsste unbedingt eine Volksfleischbarik für Mittelständler gegründet werden. S. P., eine jüdische Hausfrau.; Jüngere, fesche, intelligente Witwe mit sehr schöner Wohnung würde sehr gut situierten, älteren ׳ *Herrn ehelichen, geht auch als Wirtschafterin. Zuschriften «׳unter ״Nur JfärvWien" an .die Wiener Admin. dieses Blattes. 10096 REINES׳FETT AUS KOKOSNÜSSEN 'כשר ■mM mm 4t ----**Tif-1■ ־■111־ *זו■ Tn-unnnrw—BBBBBB—Bfi BW—! Telephon Nr. 64. 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Nur Berufene werden zum Probevortrag zugelarsen und denen die Spesen vergütet Levoca (zips),חח חשון תרפיו• Moritz Stoiner Philip Braun Schriftführer. Vorsteher. 18428

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