Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 11 (1925)
- Issue
- 34 (21.8.1925)
- Date
- 1925-08-21
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 34 Seite 225 JÜDISCHE PRESSE nacht widersprechen, inan gibt da efiwras tiaeh, man 1 ässt dort etwas nach und scliliesslich ist man in ein ganz fremdes Milieu geraten. Wias man auf das Gebot der י תורה was man auf den Befehl der heiligen ספרים nicht getan,״ auf eigene ■Vornähme wir.d man מצולת und Gebräuche halten und wenn sich mehrere in einem Vereine vereinigen zur Wahrung der Tradition, zur Bekämpfung der unjüdischen Neuerungen, so stärken sich die!Mitglieder gegenseitig in ihren Vornahmen und der Erfolg ist gesichert. Es ist־ von ׳besonderer Notwendigkeit, die ״iMachsiike H׳adas“Werein.igungen wieder ins Leben zu rufen. Denn die Tradition, das überlieferte Judentum, das wahre orth. jüld. Leben bedarf ihrer jetzt mehr wie je! Oie Bestrebung der ,׳Machsike Hadas“־Vereimgung könnte man auch ,*Kampf gegen die unjüdische Mode“ nennen. Denn bekanntlich ist es hauptsächlich die sogenannte ״Mode“, welche die Fundamente des Judentums;zu unterwühlen droht. Das ist die grösste Versuchung! Keine Frau, kein Mädchen will unmodern sein! Lieber.macht man den althergebrachten Sitten und Gebräuchen den Garaus. Das, was die מוסר ספרים. was die Moralpredigten der!Rabbiner und Zeitungsartikel von Gelehrten nicht erreichen können, kann durah die ,Machsike Hadas‘“-V!er- Einigung erreicht!werden. Die Mitglieder dieser Vereinigung nehmen sich nämlich vor, weder sich, noch ihre Hausleute von den strengjüdischen Gebräuchen ablenken zu lassen und da ein jeder die .Unterstützung der Gesinnungsgenossen fühlt, wird man auch widerstandsfähig sein können.!Nicht nur bei den orth. Juden, auch be,i den anderen Konfessionen, haben die ׳massgebenden Faktoren den!Kampf gegen die sittenverderbende!Mode aufgenommen; in Schriften,' auf!der Kanizel wird die Sittenverderbnis in den Frauenkleidern gegeisselt. Wäre es nicht beschämend und zurüüksetzend für ׳das orth. Judentum, wenn in diesem Kampfe ■nicht be'i ■uns ׳der;grösste Erfolg ׳sich zeigen!würde? Eine!Ursache ■mehr, dass wir die ״!Machsike Hados“-Vereiri'igung wieder!ins Leben rufen. Der Monat ״Eiul“ ist angelangt. Die Töne des שופר erwecken in uns Busse- und Rückkehrsgeidanken. Wir wollen zurückkehren zu unserem G-tte,!zu seiner ■heiligen ׳ חזרהzum unverfälschten orthodoxen Judenhime. Wir wollen zurückkeliren, aber nicht Wir allein, sondern mit unseren .Frauen und Kindern und um uns d׳ie׳sen Weg zu erleichtern, sollten wir wieder die ׳ מהדקי הדתVereiingung!begründen. S. B. (Ohne Verantwortung der Redaktion.) Ofiener Brief an die orth. isr. Kultusgemeinde und Chewra- Kadischa in Dunajska Streda. Bratislava, 112. ׳August 1925. ׳Auf unsere seit länger als Jahresfrist an S‘i׳e des öfteren gerichteten Schreiiben und mündliche Aufforderung, der elementarsten Pflicht von □גמילת חסידי sich doch MB WWMWIlWIPIWliffllWnWin’;"—!»■«■■■11 ■■»■■■«■—»■■■■■««■«■——»*ו »■—»■■■■■■■«■■■«■*» mUMmMB!l 5 ׳־ s | Telephon Nr. 64. Gegründet 1872. j | BETRAT P'RElSZ j & Söhne [! Presov (Eperjes) j | Soirituosan-Wslngrosshandlung, Rumu. Likflrfabrik ' I empfehlen erstklassige Liköre eigenen Fabrikats in | jeder Qualität. כשף Weine von 4Ö Li aufwärts ■ Slibowitz und Treber כשד• Versand in Gebinden : Demljohns und elegant adjustierten Flaschen zu billigen Preisen. Prompte Bedienung. Verlangen Sie Offerte. Ueber die Verlässlichkeit können Referenzen j beim orthodoxen Rabbinat in Presov eingeholt werden, j s •*■■«*•»■•»••••«א■ ••■••**••»••■•••י■■■•***•■•*•*»■■■■■•■■■••»■««■ iniimnn nicht ohne Weiteres zu entziehen und einen!kleinen Bruchteil für die aus Ihrer קהלה קדושה sichrekrutierenden Patienten, welche von •unserer ׳koscheren Küche im Landesspitale verpflegt werden, uns zu vergüten, haben Sie es, ,trotz unserer Bitten und trotz ׳unserer Drohung, Ihren Kranken die IKost zu entziehen, nicht der Mühe wert gefunden,!uns nur eliner Antwort zu würdigen. Wir beziehen uns nur auf unsere letzten Schreiben vom 26. Juni, 3. Juli und unseren rekommandierten Brfiet vom!28. Juli, in welchem wir!Ihnen ׳m'ittefilen, dass wir infolge ihrer Gleichgültigkeit Ihren Kanken die Kost entziehen.!Die einzige Entschuldigung, die Sie uns hier vorbrachten, War, dass Sie 1i׳m Laufe von einem ׳Jahre einen . dieser Patienten mit tscb. 1K 170, sage tsch. Kronen ein־ hundersiebzig, ■unterstützten,!demgegenüber hatten wiir in einem Jahre für Dunaijska Strecker Patienten mindestens tsch. K 20.000, sage tsch. Kronen zwanzigtausend‘, an Ver-!pflegskosten. Indem wir dies, ganz gegen unser PrSnzÜp der ()Öffentlichkeit!zur Beurteilung übergeben, überlassen■ wir Ihnen die Verantwortung über das weitere Schicksal Ih r er in den ׳hiesigen Sp itälern be fiindl i c;h en Kranken. Ausserdem be- •halten wiir uns vor, die gerichtlichen Schritte zur Erlangung der •uns von ר׳סנם פשקוס זצ״ל (zugesagten Verigütun׳gen, unverzüglich einzuleiten und zeichnen für den Vorstand des Vereines Marpe Lenefesch Aron GoMstein, Moriitz Singer, Zs. Rosenbaum. Bratislava, 12. August 1925. K 11 ndmac 1111 ng! Der Vorstand des Vereines■ Marpe Lenefesch, Bratislava, bringt hiemiit ■den geehrten □ ב על י ב ת י der קהלה קדושה Dunajska Streda auf Kenntnis, dass er zufolge des sonderbaren Verhaltens iselitens der orth. 'isr.!Kultusgemeinde *und Chewra Kadischa von Dunajska Streda u׳n- •serem Vereine gegenüber sich, veranlasst sieht, den jüidi'1sehen Kranken aus Dun׳ajsk׳a Sltreda keine koschere Kost aus unserer Spitalskiiche bis auf weiteres zu vera'bfolgen ׳und be!z׳ieht Sich (diese-Massregel auch auf •zahliunigsfähige Patienten. Hochacihtungvoll *Bür den Vorstand des Vereines Marpe Lenefesch zur Verköstigning jiid. Kranker ׳in den Spitälern in Bratislava: Aron Goldstern, Monltz!Sänger, Zs. Rpsenbaum. Personalien Ehrung des Andenkens von Raab. Jeschajah Poliak. In einer unserer jüngsten Nummern berichteten wir über das Hinscheiden des Rabb. Jeschajah Poliak! ן צ ״ ל gewesenen Schasschevrarabbiner und Dajon der orth. isr; Gemeinde in Grosswardein.- Die allgemeine Verehrung, die sich Rabb. JeschajaH Poliak durch sein riesiges Wissen, durch seinen lauteren Charakter, und selbstlose Wirksamkeit erwarb, gibt sicH jetzt nach seinem Ableben vieÜeicht noch in vervielfachten^ Masse als in seinem Leben kund. Herr Oberrabbiner B. Fuchs, der bei der לןו׳ abwesend war, hielt עקב 'S א׳ □V im Schasschewralokal einen zweistündigen, tiefergreifen- {len הספד» in dem er die Persönlichkeit des Rabb. Jeschajah Poliak, seine Vorzüge, seinen Charakter, seine! ergebnisvolle Wirksamkeit in meisterhaften Worten schilderte und dem Wunsche Ausdruck gab, dass die Gel meinde der Tochter des Verewigten einen würdigen jungen! Talmidchochom ausfindig machen möge, der׳ dann die’ Stelle des R. Jeschajah Poliak einnehme. Dieser Gedanke* wurde in allen Schichten der Gemeinde mit ungeteiltem Beifall aufgenommen, und bildet dessen Verwirklichung allgemeinen Wunsch. 1 Im Sinne eines einhelligen Beschlusses der Schass•( chewra ist iler älteste Sohn des Verewigten, הב׳ מו״ה משה Poliak — ein vorzüglicher Zögling der Pressburger Jeschiwa — betraut worden, einstweilen seinen Vater zu vertreten, die Schiurim in der Schasschewra vorzutragen.■ Dies geschieht schon seit zwei Wochen, und die Baalbatim, die jetzt noch zahlreicher als vorher an den tagliehen Schiurim teilnehmen, konstatieren, mit Genugtuung, den Fleiss und die Gewandtheit, mit denen Mosche Poliak seinem Auftrag in vollem Masse, würdig dem Andenken feines Vaters,!nachkommt. So bemühen sich Gemeinde und Schasschewra, dem Andenken des Rabb. Jeschajah Poliak zu ehren, den Schmerz seiner schwergetroffenen׳ Familie zu lindern und ihr Trost zu bieten. . [ Meier Freund ז״ל Mittwoch, den 22. Meri. Aiw verschied am Semmening eines plötzlichen Todes in seinem 70. Lebensjahre Herr Meier Freund, eün׳es der wertvollsten Mitglieder ■der Aidias Jisroel ln Wien. Er entstammt einer hochangesehenen iFarftilie in ■Paks, •kam frühzeitig nach Pressbiurg, wo ׳er Schüler des כתב סיפר war, dem er stets rührenlde Treue ■bewährte. ׳Er heiratete eiine Tochter des R. Mosche Frey ז״ל in Szer!dah׳ely. Sein ׳Hiaiis zählte :in Pr essbar,g. zu den hervonagendsten. Vor zirka 20 Jahren übersiedelte er;nach ■Wien, wo ׳er lim iSinne der edlen Traditionen •seiner Familie zur Ehre des Judentums wirkte. Die 'הללי fand Freitag unter grosser Beteiligung in Wien statt. Rabbi Meier E l e:i s c!h man׳n und •sein ältester Sohn, Herr Max Freu nid, ischiMenten in bewegten Worten den Verlust, den die Familie und die jüdische Gesamtheit durch sein H'inscheiiiden erlitten. חנצב״ה HDBSqBDHDBqBOiOBDflBlGBPSBDHDHGHDBGSaaDBGa□ Schüiep-Pension. Im Hause eines streng orthodoxen Pädag 0 g e n in Wien ׳können zwei: Kinder ab 1. August ׳d. J. eine Stätte finden, wo säe nebst vorzüglicher V e r p f 1 egung eine streng religiöse Erziehung ׳und Unterweisung in den Sohulgegenständen erhalten. — Zuschriften an die Wiener Administration dieses Blattes unter ״Jüdisches Heim״. Kochet Backet Bratet nur mit dem altbekannten KUNEROL Kunerol Ist 100% reines Fett aus Kokosnüssen und wird unter streng ritueller Aufsicht Sr. Ehrwürden des Herrn Oberrabbiners S. B. Ehrenfeld, Mattersdorf, hergestellt. Es sollte in keinem Haushalte fehlen! Kunerolwerke A.-G., Wien גחנו נעבור חלוצים .כאיש אחד להביע ברכת מז״ט חמה ונלבבת לרנלי ארושיו של חברינו הנעלה והתמים בחו״י חב׳ החתן חיים דוד הארטמאנן. ויה״ר שיעלה על במתי ההצלחה ויחי׳ חיים מאושרים. הב׳ מנחם זארסאויועי/ מ. אחק וויינרעב׳ משה ליבק׳ יעקב פריעדמאנן, יודא ווייל מעומק לבבנו פנימה מביעים אנחנו מזלא מבא ונדיא יאה לארושיו של חברנו הבחור הבחור חח׳ מו״מ בתו״י מו׳ה חיים דוד האוטמאנן חבית בחורים דק״ק טאפאלטשאני 11 Herr Aron Maged und Frau, Tja<5«vo, gratulieren herzliehst und wünsehen מ1ל טוב Herrn David Hartmann! Topolöany, zu ■einer Verlobung mit Frl. Erna Käufer, Wien. Für Kolonialwarengeschäft (שבת geschlossen) wird Praktikant gesucht. Offerte an die Redaktion unter ״Praktikant“ einzusenden. Ein oder zwei Schulkinder aus gutem Hause finden beste Unterkunft und streng rituelle Verpflegung. Zu erfragen ab 1. September bei Frieda Koppel, Wien, IX., Rote Löwengasse Nr, 16, In der orth. isr. Gemeinde Kolta wird שו״ב ומגקף und פסקנר (wenigstens ושט וצה״ג) gesucht. Besitzer von התרתהוראה V0Q anerkannten רבנים werden bevorzugt. Gehalt nach Uebereinkommen. Der Posten ist ר״ה אלול zu besetzen. Offerte zu richten an Heinrich Gartenzaum, Präses s: Kolta, 12. Vill. 1925. 10 :: Die orth. isr. Gemeinde Zlate Moravce. sucht einen מוסף בעל תפלה auf die ימים מדאים הבע״ל״ט der ein יחש und guter Vdrbeter mit angenehmer Stimme sein muss. Honorar von 1600.— bis 2000.— Kß., nach Uebereinkommen. Reisespesen werden dem Berufenen vergütet. Offerte sind zu richten an den GemeindepräBes. Leopold Steiner, Zlate Moravce. 9 Wir suchen Generalen.BezIrksvertreter Jeder kann sich durch Vertretung unseres Bankhauses mit Leichtigkeit monatlich Kc 3000 bis Kc 5000 verdienen. Fachkenntnisse sind n.cht nötig. Die Vertretung passt für jeden, namentlich für Beamte, Lehrer, Gemeinde-Notare, Kaufleute, Gastwirte und Versicherungsvertreter etc. Zur Vertretung ist kein Kapital notwendig. Interessenten wollen sich, solange die Vertretungen nicht übergeben sind, unter Chiffre ״Bank“ an die Bratisl. Adm. wenden. Vorzüglicher בעל מוסף und בעל דרשן der auch ein tüchtiger בעל קוךא und בעל תוקע ißt, sucht Posten für die hohen Feiertage. Zuschriften unter ״Pirkau Noea an die Wiener Administration des Blattes. I u b e h Aut. orth. iid. Skolskd stolica v Seredi na zäkade vynoau referätu ministerstva äkolstva a narodnej osvety öis. 46337/1*A 1926. vipisuje sübeh na jednu uöitelSku stanicu. Konkurznä lehota 25. srpiia 1925. Vyupuvacia reö je slovenska. Zvolenjf uöitel m02e väak zaujaf stanicu l״n po pravoplatnom penzionovanft eraj§׳ch ucitelov. Od zvoliE sa majüceho uöitela vyziaduje aadokladnä znalosE jazyka hebreickeho i nemecköho 2iadosti sa majü po iaE predsedovi. izr. äkolakej *tolici Sered n/V. Daniel Rakovsky B. Roth tajemnik preseda ök. stolici Prima Perücken, Scheitel Transformationen aus garantiert dauergewelltem Haar vorfertigt Frant. 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