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Jüdische Presse · 1925-08-14 · 33 (14.8.1925) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
33 (14.8.1925)
Date
1925-08-14
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 218 JÜDISCHE PRESSE m33 Dfe Schomre Schabbos-Organisation von der poIm־~ sehen Regierung legalisiert. Warschau (AJPB). Dank Intervention des orthodoxen Sejmklubs wurde die Schomrc Schabbos-Organisation für Polen von der Regierung legal!-; siert. Die Organisation ist berechtigt, überall Filialen zu errichten. Godalje Bubljk über ,die religiöse Aufbautätigkeit ln Erez Jisroeil. New York. Oodalje Bublik schreibt in der Nummer 21 der ״The Jewish Gazette“ vom 22. Mai über den glänzenden Eindruck, den er bei seiner letzte!! Palästinareise gewann. Unter anderem schreibt er üben Bnei Brak folgendes: ״Bei meinem letzten Besuche des heiligen Landes vor etwa zwei Jahren, habe ich in Bnei Brak eine verlassene Wüste gesehen und man konnte; keine Spuren des historisch bekannten Jischuws erkennen. Heute ist Bnei Brak eine Kolonie, die zu besichtigen kein Tourist unterlassen darf, um sich einen Ueberblick von, dem grandiosen Aufbau des heiligen Landes zu verschaffen! Als wir arri sechsten Tage Possach in die Hauptstrasse. von Bnei Brak, genannt Rabbi Akibastrasse/ kamen, haben wir sehr wenig Menschen angetiroffen. Es war׳ zeitlich am Morgen, alle Männer und Kinder waren in der Synagoge, einem hölzernen, schön ausgestatteten Bau, den der nette gesunde Chaluzimtyp, Warschauer fromme Juden — Agudaanhänger — hergestellt haben, noch ehe sie ihre eigenen Wohnungen bauten. Weil die Warschauer frommen Juden, die Erbauer von Bnei Brak, im alten, historischen, jüdischen Wege gehen. Voran die heilige Lade und hernach das Volk. So war es zu Moses Zeiten in der Wüste1 und so war es während aller Wanderungen im GoHus. Ist es ein Wunder, dass Volljuden vom Schlage dieser in Bnei Brak, denselben Weg wählten? Er schildert in ausführlicher Weise die Gastfreundschaft der Bnei Brak- Chassidim. Er bespricht den Strafesen- und Häuserbaü, sowie die Wasserleitungs- und Bewässerungsanlagen diese{ iüSrji Abel Pann: Ein Kabbalist zähen, hoffnung%6fteii!';4rid|;’־ärbe1teirif1utlgpfr/. örthodpxejt Juden. : V > ׳י : . ' Gefängnis tind Ltörfil^bfwelsüiig' für’ päfästiiränslsehe Kommunlsteh. J e r u s a I e m. (J.. T. A.), Die am 1. Mai gelegentlich der Maidemonstration in ■Haifa verhafteten Kommunisten standen am 27. Mai-i vor. dem Haifaer Distriktsgericht. Vier Juden und ein Araber wurden zu je fünf \Yochen,־ ein Jude zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Nach Verbiissung der Strafe ׳werden die Verur«r■•^ ^Von י dei^-'agüdistlSChen! KölörtisätioHsg^esellschäft ,,Nachlath Krak|u“.Je r u s a 1 .g m. Die agudistische KobnisationsgeselfcäfT ^achlath' kral^auT hat״ durcheilte Delegierten Blühbaiim und Grossfeld zweitausend Diinäin Boden bei Chaifa käuflich erworben. Die Verhandlungen wegen des Ankaufs weiterer Gebiete werden förtgeführtJ ■ iirivii «a»»a»naBaBBHBaBBBBVBBB Telephon Nr. 64. u . ,Gegründet; 1872. ßERNAT PrjElSZ , & Söhne . .. . , Presov (Eperjes);ג SBirituosen-'" ' _ ״, Rum-u, LikMaliflk empfehlen ersticlassige Liköre eigenen Fabrikats in j jeder Qualität, כשף Weine von 40 Lt. aufwärts j Slibowitz und Treber כשר Versand In Gebinden I Demijöhns und elegant adjustierten Flaschen zu l billigen Preisen., Prompte Bedienung.;.Verlangen Sie j Offerte. Ueberidie!Verlässlichkeit können Refer'erizen! beim orlhodöxän Babbinät in Presov eingehölt werden, Ts c5 Im ecltoslo wa •*•••••••••••«••••»•4M••«•«»»••»•»•«•«•«•«•«»•«»•*•«•••«••• e 5!•M•! Wahlpräludien. 3. Wiederum ״Jüdische Partei“? , Der!von ■uns in der;vorigen Nummer erwähnte ״jüdische Kongress“ scheint in der Tat in Trendn־ Teplice stattgefunden •zu haben. iEs ist nicht ausgeschlossen, dass unter dem ״jüdischen Kongress“, der — nach der ׳Am : kiindiguiig — über das Verhalten ״der Juden in dci Tschechoslowakei“ zu den iParlamentswahlen ״on'dgültig“ beschliessen sollte, jene -Sitzung gemeint war, die am 2. August., von einigen ,Zionisten unter Hinzuziehung' eines slowakischen orthodoxen Rabbiners in Trencin Teplice ab; gehalten wurde. Wir leben in einer Zeit der grossen Worte und ■der ׳Willkür iin jüdischen Gemeinschaftsleben..Da •kann man..‘nicht *wissen ob nicht auch diese!Herren, die dort zu-, sammen gekommen, ■waren, um wieder einmal ״Judentum“ zu spielen, nicht in der .,Einbildung leben, ihre ׳Reden und ihre ׳Beschlüsse hätten .irgend welchen Wert oder, irgend welche!Bedeutung für die Juden unseres!Landes. Seit ^geraumer Schonzeit begegnet man •in den zionistischen Zeitungen der Bezeichnung- ״Zentralwal11,ko׳mitee der ״Jiidi- , sehen!Partei in Slovensko“. •Man wusste nicht recht, ■was; lind ,, wer •darunter; ׳verstanden, sein soll. . Denn unter , ,j ii d i s.c 11 e r Par t e i“ .. ist jene Wahlgemeinscl1aft. be־ kannt, die nach dem blamablen Zusammenbruch der zionistischen ״Vereinigten jüdischen Parteien“ auf Grund eines Kompromisses!zwischen den Orthodoxen und den ׳Zionisten in der :Slowakei!zum Zwecke der Korn m u n a 1 wählen zustande gekommen ׳war. Die ״Jüdische ׳Parter war eine ad .lioc-'Gcmeinschaft, deren ׳,Organisierung■ niemals in ־Angriff* genommen׳, geschweige denn* durchgeifiilirt würde. Die •Zionisten hatten aber nun dank der unverzeihlichen politischen'Gutmütigkeit •unserer Orthodoxie wieder einen Namen, der-nicht nach ,Zionismus roch, und ein Häuflein zionistischer״ ׳LandespolitikeP‘ tat sich in Poprad zusam־ men um diesen!Namen für zionistisch-nationalistische , g!11 u 111 •p 0 Ti t i s c h e“!Bestrebungen ־■ . fruchtbar zu machen.!Dass hiebei — nach stattgefundencr ׳Wahl — das offizielle •Programm ־ der ״Jüdischen!Partei“, von weichem die Herren Zionisten ihren iMfnderheitsnationalismus u׳nd die ganze zionistische politische Phraseologie mit Rücksicht auf ׳Kornmiinalwahlen wohlweislich ausschalten Hessen, vollständig־ unbeachtet blieb und!bleiben musste, ist ebenso selbstverständlich, wie sic bei einer eventuellen neuen Wahl, sobald sie wieder orthodoxe ׳Stimmen für sieh werden erhaschen wollen, abermals das!Licht des uationalistischen Zionismus hinter das ,Scheffel stellen •werden. Wohl auf' jene!Popradcr!Komödie Ist ׳das Entstellen des jetzt wieder auiftauchenden ״Zentralwahlkomitees usw.“ zuriickf,iihren. Seine!Sitzung in Trencin Teplice hat demnach mit der , Jüdischen!Partei“ als solche nur so viel zu tun, als eine Anzahl der Zionisten, die dort zusammen gekommen sind, seinerzeit ebenfalls!zur ״Jüdischen Partei“ gehörten' und zürn Teil sogar ׳auf Basis-des erwähnten ausgesprochen ni c h t zionistischen -und ausgesproclien In i 0 H t mfiidenlieitsnatioiialistischeii Programms in die Stadt- oder ׳Gauvertretungen hinein gewählt wurden. ,Um ׳Missdeutungen ,zu verhüten, wird es also gut sein, zu beachten, dass-in Trencin Teplice m i eilt etwa eine rechtmässige 'Körperschaft der' unter Teilnahme der Orthodoxie gegründeten, aber bedauerlicherweise immer noch nicht organisierten ״Jüdischen Partei“ tagte und Be- Schlüsse , fasste,sondern bestenfalls einer vz-i 0'nT.s t isehen Fraktion dieser ׳Partei — plus dem Verboer Rabbiner dom es offenbar Spass macht, überall dabei zu sein, wo orthodoxe!Rabbiner •nicht sind. .. : ׳Da ■jedoch dieses ״Zentralwahlkomitee“,■ ,das, um;es nochmals zu betonen, mit einem Zentralwählkpmifee; der auch von den ■orthodoxen ׳Führern mit gegründeten ״Jtitlisehen Partei“ n 1 c h t i d e 111 i s׳c h ist, unter anderen ausschliesslich zionistische!Gesichtspunkte in Befracht ziehenden ׳Beschlüssen, auch eine ״Resolution“ voreilig annahm die mit den Worten 'beginnj:; ,;Das Zentralwahlkpmitee' beschliesst, bei den ׳bevorstehenden Wahlen als 'jüdische Partei auf Basi s i h r e s/fcä ka nn׳t en/P.r ogr am in s in ■den Wahlkampf einzutreten usw.“, wird es ■wohl nicht überflüssig sein, den genauen Wortlaut des. ״bekannten Programmes“ der wirklichen ״Jüdischen Partei“ nochmals abzudrucken um den jüdischen ■Wählern die Möglichkeit zu gehen, selber, festzustellen, ob und wiefern ■die jetzt zu agitatorischen Zwecken. hervo!־gekehrten zionistischnationalistischen Tendenzen• mit •diesem 1Programm vereinbar sind. .Dieses ׳Programm lautet: 1״. Pflege des interkonfessionellen ׳Friedens und strikteste!Neutralität .'gegen1ü!ber, den •politischen Parteien. \ - ■<'2i .;lUnt'cfstützungvanes. desseii-.'/wäsrdfe Tvpnstän- '. dige ■Konsolidierung ■des. •Staates... fördert^.Verhütung,;:uncl Verhinderung dessen,,!\y.as. die gesetzlich' gewährleistete ־:■ Gleichberechtigung der, Juden'auf ,irgend eine Weise zu beeinträchtigen imstande wäre. . 3. 1A bso'lu t'־e'•■ ,Au s s cl! a 11 u 11 g alie;r i 11 n c r ׳j ii d i:s: c.;I11e:r1 ..tE? a.rlt'0 jiL.eijjiclje n׳z e 11■ (Z;i on:i sf •m 11s, N a t i 0 na.l i s m 1! s,- B,e׳t 011 u n g d e r . M.ino r ■j- >. tätsr echte 11.. d׳gl.).“ ׳.׳ '..׳ Gehört nipht .eih,״höl1er:Grad:iPpl>itisc'11et'׳,lJ11moral da- Zu, wenn ■ ,eifie■'׳'Sondefgruppö '• einer׳ *jüdischeiV 'Wählpartps sjeli zusammeutut, auf zionistisches. Diktat, zionisaische •'Be- Schlüsse fasst- und dahei sich auf..das , bekannte■.Programm“ einer Partei!beruft, das zionistische Tendenzen ausdrtick- .'lieh ״a’b s p 1 u r a u s s c li;aTt evt“?"■ '׳'!Givis ' judaeus. > Personalien ׳ Gast-'■ דרשה In ZUina; Aus Z i 1 i n a wird uns her richtet:!Am ש ב ת £׳ עקב hatten, die;Mitglieder .der hiesigen •aut. orth. Gemeinde eineiT besönderen נ ג IV שבח Herr!Rabbiner (Eduard Reick aus Tyrnäu weilte 000’ Bücher Dr. Arthur; Hölitscheo ״jLeb^nsgfcsch.chte e,!nes־ Rebellen“. Berlin J^24. Sv Fische}־ .V־erIa^'*”r^״'ih‘,djeseriiVJb1(cIte, zeichnet Arthur iHötrtsph^^.geiJie, bisherige Le,beiisgeschiclite und gib't‘ dann vAufschiliss über seine ‘..luiiere undläussere Entwicklung.!. E־r... entstamm t(, ,eirier., ange'sehen'eh ürigariscHi jüdischen .>amdieurid.‘;Verbrachte ־ seine, kiudheit ■zumeist! in Budapest. Schon aus •früher Jugend bringt jHoliischer Erinnerungen überAuseinandersetzungen., zwischen; iiatioi nalem Ungartum und -Judentum. Seine , Jugend nimmt eine ’־ünmöglich. trägisch-groJeskeTpaseihsfdrrri: äi!v.,!a^;>erit;der Dichter, zum Kaufmann destiniert wird; , einer. Episode'^' in welcher er viele und gute Kräfte/verlor.. Wir sehen, dann, wie er den ‘ Bureaüsessel mit der pichterfeder . vertauscht lind trotz schärfet} ■Famiiiepwiderstapdes den - .Sprung ins Ungewisse' vvagtuürfd;;־sicK*׳^fte''‘<.ßiiHs^e'rfect1e! Existeirz zu schaffen versuch^־ Damit־beginnt die eigentliche‘ Dar- .Steilung seines/’inneren Entwickluhgslebens,; .die' mäh in dem tiefsinnig1 und geistreich geschriebenem׳ Büche'־selbst nac.hlesen mag. Ueber . alle in jeder׳ Biographie notwendig wiederkehrendeh;; Regelmässigkeiten:' hinweg hat Cs IHöliiseher verständen»,י mit'''seinem; Öriginälieh,;‘ flussig&ri ־Stil und der natürlichen;Eigenart' seiner Denkweise '־dem Werke! eine Nöte zu geben, die; es; iibe(r die ׳ .vielen. ”Aut;bbiör graphien' weit h:,nau׳sragen lässt. ׳‘י׳ ׳' •יי;'-ד י auf einer; Durchreise in unserer Stadt über שבח und war ׳Gast unseres!Herrn. Rabbiners Klei n. Diese günstige Gelegenheit benützte der -Tempelyorstand und beehrte den ehrwürdigen Gast,' ׳wie dies stets üblich ist, mit einer Gast'predigt, welcher Aufgabe ־ sich :Herr Rabbiner Reich zur freudigen Ueberraschuyg aller Zuhör er in nusserordentlieh gelungener' Weise entledigte.!Er verstand es durch Er- ' läuterurig sclrv/ieriger Midrasch- *lind TalmudsteHen, ebensö aber auch durch seine schöne •deutsche ׳Sprache, die Zuhör'er volle,,fünf Viertelstunden buchstäblich im Banne zu. halten. Er beleuchtete' sowohl 'die!Erziehung der...jüdischen Jugend als auch sonstige Tagesfrägcn im Geiste 'der' Thora und unserer heiligen Religion, was allgemein einen tiefen Eindruck machte. Wir ,nehmen nun hier■ Gelegenheit, Herr«׳ Rabbiner Reich unseren 'besten!Dank ahzustatteu. Dr. 1L. Alfred Mohr s. A. Wir erhalten die. traurige Nachrieht von dem plötzlichen־ Ableben ■des Herrn ■Alfred Mohr, Sohn des Herrn Vilinos iMohr in' Vrbove. Alfred Mohr schied *im jugendlichen ■Alter von 26 Jahren aus dein Leben. Er war die Seele des ׳väterlichen ׳Geschäftes und dabei ein □יראח שמי Wie ■es bei der heutigen Jugend selten zu finden jst. . Die, grosse Teilnahme be] der . ,ה ל 1 ו ה beweist den herben Verlust, ■den ■die Eitern 'erlitten. Möge ihnen השי״ת!Kraft und’ Trost spenden, diesen grossen Schmerz zit überwinden!• . . W. Scholauin. Hakohen Jolless זצ!'ל. Tisclia beaw abends verschied in Jerusa.lem.Rabbiner Scholaum Hakohen Jolless, Oberrabbiner von'Stfij. Der. Verblichene wirkte mehrere 'Jabrizehnte in '׳Strij. Nachdem er sein Amt seinem •Sohne übergeben hat, ••entschloss er sich, nach dem heilignn Bande zu tibersiedeln. ׳Nach Pessach dieses Jahres ging sein langgehegter WtJ״sch in Erfüllung. Kaum hatte.er sich aber im ׳Lande niedergelassen, da befiel ihn eine Krankheit, die am Tisclia ־beaw seinem frommen g-ttgöweihten Lebe׳n. ein jähes Ende bereitet hat. Seine!Bestattung־ fand unter grosser Beteiligung der .Jerusalemer ■orthodoxen Juden tagsdarauf statt. Rabbi GR. J. Sonnenfeld würdigte in einem ergreifenden Hesped seine, ■grossen Verdienste. Rabbiner. Scholaum Hakohen Jolless war’Mitglied des Rabbinischen Rates der Agudä. י‘ ' ••׳'’ ־ Berta Deutsch Lajos Gottlieb Frauenkirchen (Brgl.) Högyesz (Ungarn) V erlobte Rözsi Steiner Szombathely Armin Klein Budapest• Kecskem^t Verlobte ׳ StatUKarten. Regterungsrät J. Kreppei, ^,Jiidcn und Judentum von, neiite“. (912 Seiten Grossoktav, mit 200 Porträts und( Illustrationen, geheftet M. 25, Ganzleinen M. 30.) Ämal-, thea-Verlag, Zürich-Wieiri-Lcipzig. —- Zuin ersten Male ein gross angelegtes ־Werk, das in rein sachlicher' Darstellung, ein' alle Lebensgebiete /umfassendes .;Bild;, des. zeitgepössi׳- sehen Judentums äiifzeigt J DeT Verfasser/Rdgierüngslat' im österreichischen 'Bunde'gkadz publizistische Tätigkeit zurück/ hat \yiederhplt jüdische. Zeitungen in hebräischer, jiddischer ־und!; deutscher Spräche’ geleitet und ambpolitiS'chep Leben der^Judön’׳ aktiven ׳ und führenden Anteil ־■genommen:׳; Er •; kennt . somit wie -kaum ein zweiter alle gj-denklichen^Seiten des. Problems auS -eigeher Anschauung üiid1"'darf^^1' beänsprucfieri,.' ina. Streit der׳ Meinungen über diesen aktuellsten aller^ Gegenstände als Autorität gehört zu werden. Um so mehr als) das üngeheurel Material, das J. Kreppei in vieljähriger Arbeit durch persönliche Fühlungnahme .mit den wichtigsten Zentren des Judentums iind unter Mitarbeit berufener Fachleute zu־v sammengetragen hat, in diesem־ Handbuch ohne jede pql;i־־i tische oder parteimässige-'-Einstellung-'und' itt ׳ärizieh'ender Form einer breiten: •öeffentlichkejt därgeboten ׳wird.;Wer immer sich in Hinkupft-vmit-.dem. weltumfassenden ProbJe|.n< des Judentums äjs Freund; oder,/Fei}1d. auseinandersetzen will,'‘muss׳ dieses'Werk' befragen:; /,';] /'/!'. Dr. Jakob ׳ Klatzk'ri, Sutöt ^liebr.), Verlag .Eschköl, Berlin. — Soeböii ׳ istuim ״Verlage BsfeHköH Berlin, ein. ׳ neues Werk von ־Dr.׳ ■Jakob ,Klatzkih'׳unter* dem Nämen' ״Sutat“ erschienen. Das Buch, das 256 Seiten umfasst und׳ besonders schön ausgestattet ist, enthält.vornehmlich eine Reihe philosophischer Miniaturen, die ein neues Gebiet für die hebräische Literatur erschliessen. ‘ Der Baron Rothschild; Reisen, Jagden, Menschlichkeiten. Erzählt von Fprstrat G r ii n k r a n z,/VUinchep 1925> Verlag für , KüJt|ßpi§JfJik;l^! E^IMßp^pibift^Mäs ein Forstmann einem der Wiener Rothschilds widmet, bei dem׳ er lange iiiyDtänsteh stand;?;Freunde; von::Memöirem werken werden,.}u}s.-,cjem■BuQhe:.viel Interessantes, aus־ .deE Welt der Rothscl}i|{ls enjtnehnien- ׳.!,•: :•:׳.־ Reprodukiipn;; d^r:;Pessach-Haggadah. ■Diu: Haggadah des.. Gersebojn.^Kohqn,, gedruqkt. j|z^.-;־JUoag i.ip Jahre jüdischer Rechnung 5287 (1526)/ist dje _ älteste illustrierte und : gedruckte Haggadah. Nur drei' Exemplare sind von ihr erhalten, eines befindet •sich in der Stadt! : hiliöthek zu Frankfurt a. M., eines im British Museum zu London und .eines in Amerika. Diese berühmteste, alte« Haggadah würde nun von dem Verlag Josef Altm,anm Berlin, .in einem buchst^bengetreueii Neudruck;rgproduziert. ־ Herausgeber ist'4 Brüfeäsof'-DF: Hbihntly Loewe, der -zu! der Haggadah־ eint: Einleitung* geschrieben hat,r;inder er ihre Geschichte eingehend erzählt und den eigenartigen Buchschmuck ausführlich beschreibt.

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