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Jüdische Presse · 1925-04-08 · 14-15 (8.4.1925) · page 9

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
14-15 (8.4.1925)
Date
1925-04-08
Page
– (sequence 9)
Language
German
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י."4 IS. '.'''Auf■ Ansudytn Bethauses, LeopoÜäiadtfGr6sse Ankergasse stjdWien» Rabbinern mitVetgnügen bestätiget, dass derVorstand dieses Btt* haäsesiseitseitiemBestefiefimabtfü'Bg, bemüht war, das religiöse Bedürfnis dterm der fC. K. Residenz noch dem alten Ritaslebenden Israeliten ln vollem Masse tu befriedigen,!sowohl der (jpüesdienst in 2&sem Öedkause. als düs Bestrebungen des Vorstandes und die ganze Richtung^ dieser Synagoge üher^ hdijpt den] Zweck hatte, uni den unlet ihren Glaubens Ärigekorigeh ™za kräftigen. Und zu ßfhidten und'hdrkentiich die isräelit, fügend in Gottesfurcht and:'niWn^ der älihetkornmlicketi Sffie^'ifayf Väter je« etziiejten iind dass dieses Bethaüses ] unter allen Israel, frommen Gtäahigtfi in jgant öeftkrfeich mit der grössten Apktdng ähd mit wahrhaft1 religiSser Pietät seit vielen Jahren'ErWähhun§ 'geschieht. Dieses Wird denGefetHgtenbereitwiWgti mit eijfcnhandiger Unterschrift der'WaHthtit; getreubestätigeL'’ •r ' am % Jänner 1858: ß■, ';.\ ' :1:''־'?־' .■ .־־ ־־־, '.־"; . ־;־' ־.- •־■־' J : ־,. " ״*, ס <W mmM®■ mm יי V mSfSR&mi SBSmM |v*^a ״׳'>/׳״Vs * *«ääv11 v> * י• >\'^ * '/.u <׳♦ £%?**Vy ~ s7׳S£h<*'■?/&י. V V׳/< **,>*' », <■ I ׳׳* &14W‘״ ~) ׳ j kAt,‘*jrV'/ f* Y> ׳ל׳■־־♦'"־«■' 1 xJ:,/< ״,A! »־•*•"/;,י Kt,.vv-x־. ' •2-fv.rä Y־;?YY׳>' |M ■׳ ׳/- ״ ■ן. «*i&J *•**SS* W1- »'■> '"JjAtty * V ■V* ■h.,' ג4" •י* ׳׳1 '-*'** יי״ ^׳־י ׳ ״ /■1^5י >rv*0 , V * ״r££7$ t י < ׳ /; mä" *ן , «»י I IMMH!» /iגיל*•- - «ג •5ä®5»; WM mm wmM. ,beä :1cbf<k^$ä&kf- ''־'milwli*'- '-ÄKfefil’;^6?‘'v.e^’:. ÜifeerbüHlfeÖg־ niff dteÄ׳ pro?inVn {ägllch ir^jr'StiiÄden für iuä^be F8ch<r widni«t1 fca»i1* absolviert, >|^tö,־''ihi»1',!׳dje> Mö^üchikci^ s!fch ,init Thefijß>l»ÄL* Chumfech, Räschii t)iniä1 und Öeniore rart;MetoraätiÄi derartig vertrairt hi taachen, das9, wenn er nÄh eite o!iier zwei ׳Jahre üitiereri ' ganztägigen ktift tnit voUer Hi^־ gäbe* Besucht/ e!f dem ,;Lernen" auf ^er jeschiwah ohne fremde Hilfe' aüsgezelchnet fotgen kann. , fei ejarf J^Scii Freiind u'tid Qöhner unseres Schillwerkes mit Stoß e!^ füllen, dass - jährlich 115׳ bis 20 Schüler der ״Jesibd . Hä« thota" die verschiedenen jfeschiwohs aüfsuchcn und hach erhaltenen Informationen gehören diese zu den besteh und fieissigsten der Bachuriih.' Um die weibliche Ju־> gend nicht ־ nur in Tefiloh, Dlnim, TehilHn, vielen Stellen in Thora, Newim;' Kethuwln; und in jüdische Geschichte einzuwethen, sondern sie auch vor den unjüdi-, sehen Ansichten, denen sie während ihrer Schulzeit öfter begegnen, zu schützen, * war der Ausbau der Mädchenreligionsschule zu einer achtklassigeh Schule notwendig. Schülerinnen,׳ die diese acht Klassen besuchen,;; Weiriden ■ dereinst sicherlich zu Hauptstützen des jüdischen Häüses, denn sie üben nicht gewohnheitsgemäss, sondern als be wusste, von tiefster Frömmigkeit und von grösster Begeistertuig beseelte Jüdinnen die Mizwös Haschern. : . Die Zahl ddr Schüler und Schülerinnen beträgt der• zeit 500. Schon dies zeigt, welches Vertrauen bei den Juden Wiens die ״Jesod Hathora“ geriiesst. Eitern mclden ohne Schulzwang ihre Kinder bei uns an, aus Uebe )1׳i Thora und aus Ueberzeugung, dass hier ihre Kinder zu wahren Juden und Jüdinnen erzogen werden. Diesem; Umstande ist es zu verdanken, dass unsere ״Jesod Hathora“, das grösste Schulwerk Wiens auf dem jüdischen; Wissensgebiete, einen so glänzenden Schulbesuch:;־ aufweist, und dass die Zahl der Absenten so minimal ist, dass der Inspektor des. Jugeridfürsorgeamtes ־ der Stadt * Wien dies besonders belobend hervörhob. •Doch all diese- Erfolge. dürfen, uns nicht in unserem weiteren :Streben Hindern. Es ist dringendes Gebot der Stunde, den־ Kin־. dergarten so rasch als möglich derartig. auszugestalfen^ dass. keine Anmeldung eines Kindes . zurückgewiesen werden müsse. Auch müsste man die Mittel aufbringen,•,;manche Klassen, deren Sch.ülerzahl zu gross, in;parallele Klassen zu teilen. Die Errichtung eines Bar-miz-woh- Kurses, wie auch eines Fonds,; .dass jedes arme Kind^ das Bar-miz-woh wird, mit koscherem TeffilUn bedacht; werden, könne, die Gründung einer Tagesheimstätte : mit einer gutenjüdischen Bibliothek,. wo die armen •; Schüler in luft- und Uchterfültten warmen Raumen ihre schulfreien Nachmittagsstunden . verbringen könnten, uni»; sie so den ^Verlockungen der Mission zu entreissen, den!»; nur das allein könnte diesem.. Unglück unserer Jugend ent: gegentreten,;Warnungen allein ,nützen leider fast nichts/ | das sind ebenfalls . Probleme, deren/ Lösung .keinen Auf-; schub duldet. Ferner wäre zu wünschen, .unserer Jugend;den Besuch des Beth Hachneses zu ermöglichen/ damit ן sie in einer gottesfürchtigen Gemeinde mit Kewohnoh ׳,ihre Tefiloh• verrichten, wobei die orthodoxen Vorstc- [ her der Kultusgemeinde des Dankes; der orthodoxen Ju?; ■ gend sicher sein' könnten, falls sie den Vorstand ver-, ׳ anlassen würden, dass sie beim Stadtschulrat vorstellig;.werden, man möge an solchen Schulen,; wo die jüdi-?sehen Schüler in Majorität sind,!den Lehrplan so. eini teilen, dass am Schabbos, wegen des Gottesdienstes, jlej:;; Unterricht erst um 9 Uhr beginne, und jeder r.Schüiei!; 1 das Bethaus aufsuchen könne,: das seine Ehern־ münsebehv [Es darf wohl gehofft Werden, dass durch reges Interesse' j. des Vorstandes, der bis jetzt Bewunderungswürdiges ge•׳ j lefetet, und durch Anspannung aller Kräfte der Öötuter und Freunde der ״Jesod Hathorä“-ermöglicht wird, ^e; angedeuteten Probleme im kommenden Schuljahre zürn; Wöhle der jüdischen Erziehung unserer Jugend zu lösen. Die ״Jesod Hathora״ der ״Adas Isroel“. Von Rabb. S. Neuwirth, Direktor der ״Jesod HathOra“. Als vor Jahren der Ausbau . unseres Schulwerkes( zuia Beschluss erhoben worden, war es mir klar, dass dieser nur dann von Erfolg sein Werde, wenn das Fun•» dameflt hiezu die .Gründung eines von echt jüdischem Geiste beseelten Kindergartens einerseits und die Erweiterung sowohl der bestehenden Mädchenals auch def. Knabenreligionsschule in eine achtklasslge Schule anderersefts! ׳ bilden werden, . Diesem gesamten Werke solttej durch .Errichtung eines ganztägigen Kurses, wo Gemore( und M^forschlm für die der Schule entwachsenen Knaben' jeschlwohmässig gelehrt werden, gleichsam die Krönd au%esetzt .werden. Trotz grosser Schwierigkeiten mannig-׳ fachster Art ist der Kindergarten nicht nur gegründet/ sondern er musste schon im zweiten Jahre •seines Bestan-i des: in zwei Abteilungen geteilt werden, da die.Anmeldung gen ^0■ zahlreich warein.' 90 Kinder erfreuen sich int modernen, den älterstrengsteu Anforderungen der Hyalene :; entsprechenden Kindergarten des vom י wahren JlrasMHaschem. und von de/r Liebe zum Kinde getragenen Unterrichtes. Dass ein streng konservativ geleiteter Kin־*; dergarteh dem Lehrplane der : allgemeinen Kindergärten sehr gut gerecht werden kann, haben die hiezu berufenen massgebenden Faktoren öfters bei Inspektionen zum Aus-׳ ' drucke gebracht. Wie notwendig der Orthodoxie der Kindergärten ist,- dokumentiert ׳־ der Umstand, dass wegen Platzmangel 100 Anmeldungen zurückgewiesen werden mussten, und der weitere Ausbau des Kindergartens ist eine unabweisbare Notwendigkeit, Mein: Ziel, durch die» Belehrung dieser kleinen Kinder in den jüdischen Fächern^ wobei ich bemerke, dass diese. hiedurch geistig gar. nicht ,angestrengt werden, da sie das Hebräischlesen spielend/ indem sie die Buchstaben in Stäbchen legen, in Plastelin( und Sand formen — das ihnen die grösste Freude be־< reitet — erlernen, selbe auch in den untersteh Klasseu der ״Jesod Hathora(.* rascher vorwärts in Chiimlsch zu- .bringen, -ist diesmal, erreicht; worden. Denn im heuriv gen Schuljahre ist es zura ersten. ÄAal seit dem; Bestände der ״Jesod Hathora‘( möglich gewesep, mit der 1. Klasse bald nach Chanukob Chumiscb zu beginnen, und diese} Kinder im ernten Schuljahr halten Heute dort, wo' sonst. Schü^ ler der 2. Klasse lehrplanmässig hielten,,: Dass in deV kürzesten Zeit dieser jFortächritt Im gesteigertiQ.v;Mä«Be itf den oberen Klassen äitsscrst stärk bemerkbar, sei«, *und eine vollständige Umgestaltung des JLehrP^^ dingen wird, braucht wohl nicht besonders wirvorgefcw'׳ EINLADUNG cu der אי״ח Sonnt a g, den 12. April (18. Nissan) Punkt , 1/!IO Lnr vorm, im grossen Saale der Agudas Jisroel- Jugendgruppe, II., Flossgasse Nr. 1, stattfihdenden GENERAL-VERSAMMLUNG ::; TAQESORDNUNQ: : ' ... 1. Tätigkeitsbericht; 8, Wahl des Vorstahdes : 8. Erteilung des Absolutoriuins k. Anträge und Eventuelles Für den Vorstand: Samuel Stern!*Obmann Falls die Generalversammlung nicht beschlussfähig ist, findet 7• Stunde später eine zweite statt, die ohne Rüoksicht auf die Anzahl der Erschienenen heschlussfihig•ist,:!. Anträge sind schriftlich spätestens 8 Tage, vor der 2. Wahlberechtigt sind nur jene Mitglieder, die mit. der Zahlung des Mitgliedsbeitrafes nicht im Rückstände sind. Koscher Fleischversohleiss ii וו unter Aufsicht des Rabbinats Adas Jisroel (Schiffschul) II., Im Werd Nr.! ';■■ß ״,,:׳.־• bester Qualität, billigst, auf Verlangen auch nach: ־'•• ‘ ׳■. Hause zugestellt,;;; ' :r ״■ Auiträgeerbeten,auchtel^honisd!,unterNr,44-b-lä ׳וי¬¬ :». ß, 4: i #׳ «R 4 4 ו «׳ M

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