Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1925-03-13 · 11 (13.3.1925) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
11 (13.3.1925)
Date
1925-03-13
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2629891-2630099-2630110--1746-2633536
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

« Seite 68 JÜDISCHE PRESSE. Nr. 11 nisse durch die Balfour-Deklaration stand er an der Spitze des rechten Flügels der Orthodoxie, denn nur so glaubte er!die schädliche Beeinflussung der Jugend durch die neuen Strömungen abweliren zu können. Er stand mit Rabbi Josef Cliaim Sonnenfeld in ,intimster Freundschaft und haben die Kämpfe der letzten Jahre diese zwei Führer noch enger miteinander verbunden. Rabbi j. J. Diskin war nebst seiner Geistesgaben auch als moralische Grösse eine wunderbare Persönlichkeit. Niemand, der in persönlich kannte, konnte sich dem Reize seines Wesens entziehen. Erez Israel und (das ganze jüdische Volk verliert' in ihm eine Grösse, die noch aus einem früheren Zeitalter in unsere Tage hineinragte, die aber auch in dieser modernen Periode bewies, dass eiben diese ׳alten Grössen den Aufbau des jüdischen Volkes am ehesten gewährleisten. Vom Tage Neue Tatsachen, alte Lehren. Der Minsker Schochtim-Prozess beansprucht, aus mannigfachen Gründen, das lebhafteste Interesse der jüdischen Oeffentiichkeit. Die berüchtigte ״Jewe section“ möchte die Ermordung eines bolschewikischen jüdischen Spions den Minsker Juden, speziell aber den dortigen Schochtim, in die Schuhe schieben. Es taucht hiemit das aus allen Ritualmord־ legenden gut bekannte Schochetinesser wieder auf. Es würde sich daher gar nicht lohnen, näher auf die ganze Angelegenheit einzugehen. Ein Nebenprodukt des ganzen Prozesses soll aber doch für spätere Zeiten festgehalten werden. Viele Juden, darunter auch parteigeeichte Kornmunisten, wollten gegen diese Ritualmordhetze in jüdischer Auflage protestieren, beziehungsweise sie wollten ihre Protestresolutionen in dem jüdisch-kommunistischen Organ von Minsk der Oeffentiichkeit bekanntgeben. Der Abdruck der Protestresolutionen wurde, man möchte sagen: selbstverständlich, von dem Parteiorgan abgelehnt. Den protestierenden Juden blieb nichts übrig, als ihre Resolutionen in ,einer nichtjüdischen Zeitung in Minsk zu veröffentlichen. Was geschah nun? Die jüdisch-kommunistische Zeitungsredaktion konnte das ״neue Verbrechen“, dass' nämlich die Juden ihren Protest gegen die jüdisch-kommunistische Ritualmordhetze in einer nichtjüdischen Zeitung veröffentlichten, nicht ohne ״Brandmarkung“ lassen. Die! ״scheussliche“ Tat wurde als ״Verrat“ gebrandmarkt. Was doch auch selbstverständlich ist. Haben doch Juden ihre Zuflucht zu einer nicht jüdischen Oeffentiichkeit genommen! Da angelangt, befinden wir uns nun in der gewohnten Atmosphäre. Es war immer so, dass, wenn eine terroristische Gruppe im jüdischen Volke die Herrschaft über die öffentliche Meinung an sich riss und jede Möglichkeit selbst zu einem schwachen, bloss moralischen Wert besitzenden Protest im Innern unmöglich machte, man gezwungen war, Schutz bei der nichtjüdischen Oeffentlichkeit zu suchen. Die Terroristen im jüdischen Volk haben das immer als ״Verrat“ bezeichnet. Auch gegen die Orthodoxie, soweit sie gezwungen war, zum Schutz ihrer Interessen die Zuflucht zu nichtjüdischen Amtsstellen und zu der nichtjüdischen Oeffentiichkeit zu nehmen, wurde das Anathema des ״Verrates“ geschleudert. Heute* da die verschiedentlichen Verrate vor allem diesen guten Erfolg gezeitigt haben, dass die Gegner der Orthodoxie es einsehen mussten, wie töricht die Methode ist, erst zum Verrat zu zwingen und dann die Verräter eines» Verbrechens zu bezichtigen, ist es in den bürgerlichen Bezirken stille geworden. Heute führen die sozialistisehen Gruppen im jüdischen Volke den erbitterten Kampf, teils um die Herrschaft über die jüdische Gasse zu erringen/ teils, wo sie bereits die Herrschaft an sich gerissen haben, wie in Sowjetrussland, dieselbe zu behalten. Auch in diesem Kampfe werden wir noch Öfters die Waffe des ״Verrates“ gegen die Bürgerlichen, recte Orthodoxie, schwingen} sehen. Das grelle Licht des Minsker Schochtim-Prozesses beJ leuchtet auch diese alte terroristische Kampfmethode, die den unterdrückten Gegner auch noch mit dem moralischen Makel des ״Verrates“ behaften möchte. Der zionistische ״Schofar” und der ״Emes” in Buk׳ garien. Bulgarien ist ein Land, das für lins Mitteleuropäen seit dem Zerfall der Mittelmächte im Weltkriege wenig Interesse hat. Erst seit dem Sommer des vorigen Jahredi hat dieses Land auch in jüdischer Beziehung viel von sich hören lassen. Es wurde zionisiert und somit für die grosse jüdische Oeffentiichkeit entdeckt. Das offizielle Organ״ der zionistische ״Schofar’1, konnte nicht genug Neues( Erbauliches und Erhebendes in die Welt hinausposaunen. Eine der merkwürdigsten und für den zionistischen Geist würdigsten dieser Nachrichten war, dass!der Gemeindebund in Bulgarien beschlossen hätte, dass jenen Juden, die ihrof Keren Hajcssod-Steucr nicht entrichtet haben, die Grabstätte an einem jüdischen Friedhofe verweigert werden soll. Scheinbar müsste man in Bulgarien im Interesse des Keren Hajessod stärkere Mittel als den Honigseim׳ der Neutralität verwenden. Wenn auch nun den Zionisten in Bulgarien es gelang, den Totenacker zu beherrschen, das Leben konnten sie doch nicht meistern. Es entstand der ״Emcs” in der Form eines unabhängigen jüdischnationalen Organs, das nun merkwürdige Tatsachen ans Tageslicht fördert. Erstens berichtet dieses neue Organj über das bisher unbekannt gebliebene Ausscheiden der Herrengarderoben nach Mass Weldler & Fürst, Wien, IL, Hollandstrasse 16 Lager feinster orig. engl. Stoffe. Anfertigung auch in 24 Stunden. SPEZI AL TEE IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIוווו1ו!ווווושוןןןןןןןוווווווווווו!כשר של פסה & Co. IX. Liechttensfeinsftr. 87 Tel ep h on 17-1-75 Gegründet im Jahre 1849 An die orthodoxe Judensrtiaft! .׳ Um es selbst den allerstrengst orthodoxen Juden אף למהדרין מן המהדרין'zu ermöglichen מצות מצות in ritueller Hinsicht ohne jedes Bedenken von mir zu beziehen, habe ich mich entschlossen, den weltberühmten Gaon Oberrabbiner Cliaim Jizdiak Jeructiem שליטא aus Altatadt mit der ständigen Oberaufsicht השגחה meiner Mazzothbäckerei zu betrauen. Unter der Oberaufsicht des Qaons Oberrabbiner Jeruchem steheri in meiner Mazzothbäckerei noch zwei von ihm selbstaufgenommene Rabbiner רבנים גדולים und ausser diesen noch sechs Maschgichim ת״ח וי״ש. Mazzoth sowohl wie Mazzoth-Griess sind bei mir in allerfeinster Qualität zu beziehen und werden auf Wunsch auch in die Provinz versendet. Orthodoxe Mazzothbäckerei H. L Strom Haaptniederlage: Wien, II., Rote Sterng. 11. Tel. 4717־7־. Filiale: II., Ausstellungsstr. 35. Telephon 44-474־ früheren zionistischen Führer Dr. Kahleb-Kohen und Parchi aus der Organisation. Ferner von einer merkwürdigen Geldgebarung, über die man nie Rechenschaft bekommen hat. Der Streit unter den Zionisten in Bul׳- garien interessiert uns nicht allzu sehr. Als Symptom! wollen wir nur die ganze Angelegenheit festhalten und mit Genugtuung konstatieren, dass der zionistische ״Schofar“ selbst in einem Lande, wo man das Grab den Nichtzionisten verweigern wollte, den ״Emes” nicht auf did Dauer unterdrücken könnte. Das Wort des Psalmisteu steht noch heute in voller Geltung: Der Emes (Wahrheit) wächst selbst aus der Erde hervor. Agudaarbcit in der Bukowina. Se r c t h. (A. J. P. 13.) Am 15. Schwat wurde hier in der grossen Synagoge eine . öffentliche Massenversammlung abgehalten, wobei eine C e 1 r e i - A g u d a s - J i s r o e 1 - 0 r g a n i s a t i o n gegründet wurde, der sieh fast die gesamte männliche orthodoxe Jugend anschloss. Die Gründung einer Ortsgruppe steiil׳ bevor, auch eine Betli Jakob-Schule soll demnächst ins (.eben gerufen werden. Auch in den übrigen Städten der Bukowina schrckei־ die Agudabewegung günstig fort. Rabbiner Moses Bloch auf einer Propagandatournee. Lemberg. (A. j. P. B.) Rabbiner Moses Bloch arbeitet mit gutem Erfolg. Er hat bereits viele Städte OstgaliGens bereist. Vorige Woche war er in Dobromil, wo namhafte Beträge für Keren Hathora gezeichnet wurden. Nachher reiste er nach Przcmysiany, wo auch die Beizer Chassidim an der Reorganisierung der Ortsgruppe sich beteiligt haben.! Eine grosse Sochaczower Kolonie in Erez Jisroel. Lodz. (A. J. P. B.) Die durch ihre Agudatätigkeit bekam!- ten Sochaczower Chassidim haben bereits 15.000 Dunam Land für diese Kolonie gezeichnet. Lodz allein weist hievon 3000 Dunam aus. An der Spitze der Aktion steht der Oberrabbiner von Tomaschow und Rabbi Meier, der Bruder des berühmten Sochaczower Rebben s. A. Der Bodenverkauf der Palästinazentrale. Frankfurt a. M. 1(A. J. P. B.) Die Palästinazentrale der Agudas Jisroel, Frankfurt a. M., Eschenheimeranlage 3i, verlautbart, dass der neugekaufte Boden in Etnek Josrocl, der nach dem Urteil von Sachverständigen ausserordentlich günstig liegt, völlig sumpffrei und reichlich mit Wasser versehen ist, 2 2 Dollar per Diinam kostet. Hievon sind 5 Dollar bis spätestens 21. Adar 56S5 zu zahlen, weitere 6 Dollar in Monatsraten innerhalb des nächsten halben jahres-, die Testierenden 11 Dollar sind im Verlaufe von eineinhalb Jahren zu zahlen. Rückkehr Dr. Deutschländer. W i e 11. (A. J. P. B.) Der Direktor der Keren Hathora Weltzentrale, Herr Direktor Dr. Leo Deutsehländer ist von seiner Reise in Polen zurückgekehrt. Der Reiseplan Rabbi Moses Mordchai Epstein. S 10bödka. (A. J. P. B.) Das Mitglied des Rabbinischen Rates der Agudas Jisroel . der Rosch Joschiwa von Slobodka, Hagaon Rabbi M. M. Epstein, hat an das Zentralbureau der Agudas Jisroel berichtet, dass er noch vor Pessach nach Erez Jisroel reist, um die Jeschiwah Chobron auszugestalten. Voraussichtlich verbleibt er mehrere Monate an der Jeschiwoh, die bereits 70 Bachurim zählt, welche nach dessen eigener Angabe fleissig lernen. Eine Jüdin — ägyptische Prinzessin. Die jüdische Schauspielerin Pearl Sheppert, eigentlich Pearl Ginsburg aus New York, hat sich mit dem ägyptischen Prinzen Ali Machmet verlobt. Oberrabbiner Lewin tritt in der polnischen Bildung*- komaiission für den Cheder ein. Warschau. (A. J. P. B.) Oberrabbiner Sejmdeputat L e w i n hat in der Bildungskominission des Sejms eine aufsehenerregende Rede gehalten, in welcher er die Förderung der jüdischen Schulen (Chadorim) von der Regierung forderte. Er schilderte in ausführlicher Weise den hohen Kultur wert der Chadarim für das jüdische Volk und forderte ferner den Aus- R. Schalom Charif-Ullmann צ ל! (Zu seinem 100. Todestag.) n Von L. Moses. In unserer raschlebigen Zeit jagt ein Jubiläum das, andere, ein Gedenktag den anderen, und niemand kann' es dem Zeitungsleser verübeln, wenn er Notizen und’ Aufsätzen über solche Ereignisse keine Beachtung schenkt, Und doch gibt es Geden'kjtage, die selbst auf diese Gefahr hin gewürdigt werden müssen, da es für eine ge-i!wissenhafte Publizistik eine schwere Unterlassungssünde bedeutete, an ihnen stillschweigend vorüberzugehen. Ein! solcher Gedenktag nun, auf den die jüdische Oeffent-, lichkeit unbedingt aufmerksam gemacht werden soll, wenn die jüdische Publizistik ihrer idealen Aufgabe, die jüj dische öffentliche Meinung bewusst zu bilden und zu? lenken, gerecht werden will, ist der 16. Adar, der (Todes־! tag des Rabbi Schalom Charif-Ullmann s. A., des unsterb־» 'liehen Rabbiners von Lackenbach. Hundert Jahre werden es an diesem Tage, dass dieser Mann, der Grössten־ einer in Israel, just an seinem 70. Geburtstage, wie )diel sinnige euphemistische Redewendung im Hebräischen[ lautet, den Leibenden das Leben überliess. Aber nicht/ nur in dieser einen Tatsache, dass sein Geburtstag1 mi,€ seinem Todestage zusammenfällt, glich R. Schalom Charif unserem grossen Lehrer Moses, sondern er war in deif Tat einer der Grössten in seiner an Grössen nicht arjnetf Zeit, wenn auch die Geschichte weniger über ihn?u erzählen weiss als über seine glänzenderen Zeitgenossen. Schon der Umstand allein, dass der Gaoii von Lacken bach den Titel eines ״Charif” erhielt, der nur wenige^ ganz besonders scharfsinnigen Forschern auf dem GeJ biete des Talmud, wie etwa R. Zwi Charif in Mattersdorf, einem R. Koppel Charif-Reich, einem R. Löb Charif in Amsterdam und einem R, Salomo Charif in Sluck zuerkannt wird, ein epitheton ornans, von dem wahrschein-! lieh auch die jüdischen Familiennamen Scharf, Scharf-j berg usw., herrühren, weist am sichersten auf seine Bedeutung. Die Vorfahren unseres R. Schalom stammten, wie sein' Familienname Ullmann andeutet, wahrscheinlich aus dem schwäbischen Ulm — אולם'א• Sein Vater, R. Isser, war Vorsteher der altehrwürdigen Gemeinde Fürth und' Schwager des bekannten R. Josef Steinhart (יוסף JVtöf). R. Schalom sass in Frankfurt a. M. zu Füssen feines der; grössten unter den Frankfurter Rabbinern, des R. Pinchas' Horowitz, und war später Schüler des Meisters der Kab-, bala, R. Nathan Adler. Desselben Mannes Schüler war( auch R. Mosche Sofer, der weltberühmte Chatam Sofer, und es ist eine eigentümliche Fügung des Schicksals; dass diese zwei bedeutendsten Schüler dieses Gelehrten' aus ihrer süddeutschen Heimat sich später gerade nacty dem Westen des damaligen Ungarn wandten. Während sich1 die Finanzjuden jener Zeit aus ganz Süddeutschland, die Wertheimer, Oppenheimer usw., von der glanzvollen Residenz Wien abgezogen fühlten, gingen die geistigen’ Grössen im Judentum ,'aus Süddeutschland in den Fussstapfen derer, die [zum Tejtl ihre Mäzene waren, zwar ebenfalls nach dem Osten, nach Oesterreich; sie ginget^ aber nicht nach der für Juden ohnehin nur schwer zugänglichen Kaiserstajdt, sondern nach den Wien am näch▼ sten liegenden Gemeinden des jetzigen Burgenlandes, die für viele Wiener Juden formell den Aufenthaltsort bilden mussten, ihnen oft zur Zuflucht bei Ausweisungen dienten und andererseits ein Reservoir an Menschen und auch) an religiösen Funktionären für die ständig in der Luff. schwebende ״tolerierte״ Gemeinschaft der Israeliten in der Hauptstadt abgaben. Finden wir ja im 18. und im beginnenden 19. Jahrhundert manchen Spross aus durch geschäftlichen Misserfolg verarmten Wiener Judenfamilien, der mit dem Gelde auch den Anspruch auf das .Aufenthaltsrecht in Wien verloren hatte, in einer dieser Gemeinden wieder, während zahlreiche Juden aus Eisenstadt, Mattersdorf, Kobersdorf usw. als Buchhalter, Hausangestellte, Traiteure und dergleichen in Wien leben. So׳ kamen Rabbi Löb Schotten aus Frankfurt a. M, nach' Mattersdorf, R. Ascher Lemmel ha Levi aus Glogau nach Eisenstadt und so kamen auch gleich vielen anderen, deren Aufzählung nur ermüden würde, R. Mosche Sofer und R. Schalom Charif-Ullmann nach Westungam, als sollten sie hier in der Stille von der Welt ^abgeschiedenen und der grossen Welt doch so naher Gemeinden gegen־! über den in Deutschland über das überlieferte Judentum hereinbrechenden Wogen der Aufklärung und des re-/ ligiÖsen Abfalles mit den willigen und begeisterten Arbeitstruppen der auf viel festerem Grunde fussenden Ju-I denschaft Ungarns einen Schutzdamm errichten, der mitten, zwischen den drohenden Untiefen von Hamburg und Arad das stolze Gebäude der jüdischen Lehre und de#jüdischeä Lebens unversehrt weitertragen sollte. (Forts, folgt.)

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.