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Jüdische Presse · 1925-03-06 · 10 (6.3.1925) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
10 (6.3.1925)
Date
1925-03-06
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 64 JÜDISCHE PRESSE Nr. 10 ihren Beratungen fertig geworden. Es wird vorgeschlagen, dass die Landeskanzlei eine permanente Kommission einsetze, die alle .mit dem Statut zusammenhängenden Fragen nach den in der Rabbinerversammlung beschlossenen Richtlinien bearbeiten und der Regierung vorlegen soll. In vorgerückter Stunde erteilt auf eine Interpellation der anwesende Leiter der Uzhoroder Expositur, Oberrabbiner Liebermann, Auskünfte über die Verhältnisse in Podkarpatska-Rus, und Oberrabbiner Weber schliesst die Tagung, indem er mit Genugtuung konstatiert, dass die gesamte Tagesordnung in ange-1 strengter Arbeit aller Teilnehmer zufriedenstellend erledigt wurde. v Rabbi Samuel Lewi Weinbergen Die Reihen der Grossen in Israel lichten sich. Wieder, hat eine ragende Gestalt des jüdischen Volkes, ein Führer, unter den geistigen Schatzgräbern des Judentums, ein Fürst im Reiche der תולה הקדושה das Zeitliche gesegnet, um in die Höhe reiner Geistigkeit und Heiligkeit emporzusteigen. Ein גאון וגדול בישראל alten Stils, in wahrer ,תלמיד חכם מפ nach alten Masstäben gemessen, Rabbi Samuel Lewi Weinberger, der berühmte Ober- Rabbiner von Dunajska-Streda (Dumaszerdahely), ist un erwartet plötzlich inmitten seines erfolgreichen Schaffens, und Forschens dem Judentume entrissen worden. Er zählte zu de» wenigen Männern der zeitgenössische^ rabbinischen Welt, deren Ruf weit über die Grenzen ihres engeren Heimatlandes hinausreichte. Sein Name hatte übern all dort, wo das G־tteswort seiner Geltungskraft nicht[ beraubt wurde, wo die תוה״ק ihren Bannerträgern An׳־ sehen und Würde verleiht, einen guten Klang. Eine reiche Persönlichkeit von bezwingender Festigkeit, schöpfte er aus den Urquellen jüdischer Weltanschauung unversieg.-' bare Willenskraft und stahlharten Mut, mit der תוה״ק einem Weltenstürmer gleich vorwärts, aufwärts zu dringen und seine Umgebung, einen jeden, der in sdine Nähe;kam(, in den bezaubernden Bann seines unermesslichen Wissens( zu bringen. Er war eine ganze festumrundete Persört!־’ lichkeit von stolzer Selbständigkeit, einzig allein von der תורה und ihrem Sobot in bestimmte Bahnen gelenkt und geleitet. Aus der תוה״ק; aus ש״ם ופוסקים, aiif deren unermesslichen Weiten er wie ein Herrscher einherwandelte, nahm er die Bausteine zu seiner inneren Welt, in'׳ der es wie vom Lichtglanz der Ewigkeit umflutet, stets׳ hell leuchtete. Im ״Lernen“ und in der geistigen Verarbeitung des Gelernten erblickte er seine Lebensaufgabe und er nahm diese seine Mission so ernst, dass )selbst einer Privatunterhaltung mit Besuchern von dem Drange nach‘ ״Lernen“ beherrscht war. Mit genialer Souveränität me(־ sterte er jeden, noch so spröden Stoff und zwang ihn(, sich unter seiner Hand zu edlem Metall lebensregelnderi הלכה umzuwandeln. Sein Geist und sein Wort entrangen' dem harten Felsen labenden Trank für die nach G-tte^-1 lehre dürstenden Seelen. Und sein Tod bedeutet für cfas ganze Judentum das Versiegen dieses באר חפורוה שרים Trauernd und gramgebeugt stand seine Gemeinde um den א ל ו ן der seinen entseelten Körper barg, und aus allen1 Gemeinden, wo die Trauerkunde hingelangt war, strömten die Rabbiner und אוהבי תולה nach vielen Hunderten* herbei, um dem ״Fürsten der Thora“ noch einmal ein Zeichen der Huldigung zu beweisen. So ward denn auch seih letzter Weg auf Erden zu einer imposanten Kundgebung des כבוד התולה; Wie sein ganzes irdisches Leben und' Wirken nur von dem Gedanken להגדיל תורה ולהאדירה beseelt war. Rabbi Samuel Lewi Weinberger זצ״ל entstammt einer hochangesehenen Familie, die ihren Stammbaum auf מהר״ל מפראג zurückführt und aus der in weiterer Folge bedeutende Rabbiner גדולים וצדיקים hervorgegangen sind. Er wurde im Jahre 5620 ,geboren. Schon in seiner Kindheit zog er die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich; ei; war einqs jener Wunderkinder, denen man früh! einei schöne Zukunft voraussagt. Er hat diese Hoffnungen nicht ent;- täuscht. Mit 14 Jahren war. er ״weit und breit“ bekannte Schon damals stand er mit den גדולי. תולה des lnunc^ Auslandes in Korrespondenz. Auch der grosse צדיק Rabbi Hilel Lichtenstein von Kolomea — genannt ״RabbJ Hilel Kolomeier“ 1צ״ל — gewann ihn lieb und er erkor sich ihn zum Schwiegersohn. Mit 18 Jahren heiratete er, und seit jener Zeit entwickelte er sich in aufsteigender, Linie zum גדול בישראל. Noch sehr jung an Jahren wurde er zum Oberrabbiner in Badrog-Keresztur gewählt- Von dort kam er nach Nagybanya und seit neun- ■.zehn 1Jahren war er das religiöse Oberhaupt der alsi קהלה קדושה ומפוארת bekannten jüdischen Gemeinde Szerdahely, in der. auch ■vor ihm weithin strahlende Leuchten des Judentums, wie Rabbi Jehuda Os s a c( und andere, segensreich gewirkt hatten. Hier eröffnete sich ihm ein gutes Wirkungsfeld, denn hier fand er eine fromme und in der Verehrung von תלמידי חכמים von Kindheit auf eingeübte Bevölkerung vor. Er lebte hier ungestört על התורה ועל העבודה umgeben von ,בעלי בתים ת״ח יראים ושל denen es Freude hereitete, an ihrer;Spitze, einen Mann zu wissen, dessen חליפות ובקיאות in de* ,gesamten rabbinischen Welfe Bewunderung her־j vorrief.; 1 R&bJbi: Samuel Lewi Weinberger זצ״ל nahm auch am,,öffentlichen Leben des Judentums sein Teil heraus». Er versäumte selten eine Rabbinerversammlung und, scheute sich nicht, seine Meijnung zum Ausdruck zu bri!^ gen, aueh -wenn, sie mit der Anaicbt der Mehrheit picht PHONIX Allgemeine Vetslelmgsges. FiUaldirektion: Bratislava, Lorenzertorgasse 17 Generalagentschaften ln eigener Verwaltung in Bratlslava, Ko&ice, Lufcenee, 2ilina, Novö Zamky und Kom&rno. Hauptagentschaften, Verwaltungen in allen grösseren Ortschaften. Uabernimmt: Lebensversicherungen mit und ohne ärstltche Untersuchung, wie auch Rentenversicherungen zu den günstigsten Bedingungen. Versicherungen gegen Feuer von Gebäuden, Fabriken und deren inneren Einrichtungen, Pauschal-, Hagel-, Einbruchsdiebstahl-, ferner Glasbruch- und Transportversicherungen. Akquisiteure und Platzagenten werden zu günstigsten Bedingungen akzeptiert. i'ibereinstimmte. Umso grössere Befriedigung gewährte es den Versammelten, wenn die gefassten Beschlüsse die' Billigung seines scharfsinnigen Prüfergeistes fanden. E1^ war Mitglied des ״Rabbiner-Komitees“ der slowakischen orthodoxen Landesorganisation und beteiligte sich rege an allen Sitzungen. Als vor viereinhalb Jahren, in Bratislava die Weltkopferenz der• Agudas Jisroel stattfand, schloss er sich dieser Organisation an und begründete seinen Anschluss in einer denkwürdigen Rede, die allen Anwesenden noch in Erinnerung ist. An der Wiener! כנסיה גדולה nahm er als Mitglied des ״Rabbinischen Rates“, des מועצת חכמי התולה teil und er erzählte gern, welchen tiefen Eindruck er von dieser bedeutendsten' Veranstaltung des orthodoxen Judentums unserer Zeit gewann. Zu den Zeitfragen hatachischer Natur nahm er auch in seinen תשובות Stellung, die er an die גדולי הדור auf ihre Anfragen richtete. In seiner literarischen Hinterlassensehaft befinden sich 36 Werke, die noch der Venöffentlichung harren. Seine Kinder erzog er selbstverständ’־ lieh in seinem Geiste zu Vorbildern an תורה und יראת שם׳ Von seinen Söhnen wirkt der jüngste, R. Hilel — wie in׳ der ״Jüdischen Presse“ berichtet war — seit einigen Wochen als דיין in seiner Gemeinde. Sein Schwiegersohn/ R. Michael Pressburger ג״י, ist דיין und מניד in Papa'. Das Hinscheiden ereilte ihn nach kurzer Krankheit, ln der Nacht vom 30. Schwat trat eine halbseitige Läh« mung ein. Kaum war in der Gemeinde die schwere Erkrankung des religiösen Führers bekannt geworden, da wurden sowohl von der Chewra Kadischa unter der aufopfernden Leitung des Herrn Arnold Stern, als auch von der Gemeinde die grössten Anstrengungen gemacht, um ihn am Leben zu erhalten. Es war alles vergebens. Schon Dienstag, am zweiten Tage des ר״ח אדר, in den Morgenstunden, hauchte er seine reine Seele aus. Grosse Bestürzung ergriff die gesamte Gemeinde, und überall, wo die Trauerkunde hingelangt war, bemächtigte sich tiefer Schmerz aller Herzen. Am 2. Adar kamen aus allen näheren und ferneren Gemeinden Deputationen, Rabbonim und sonstige Teilnehmer scharenweise an. Alle anlangenden Eisenbahnzüge waren überfüllt. Die ganze Stadt glich einer grossen Trauerversammlung. In der Gemeindekanzlei wurden die Deputationen vom Gemeindevorstand empfangen. Auch die politische Gemeinde und die anderen Konfessionen entsandten Beileidsdeputationen. Der Ordnungsdienst war gut organisiert. Die Jugend leistete dabei Vortreffliches. Um 10 Uhr wurde der ארון in das בית הכנסת gebracht und die הספדים begonnen. Als erster sprach R. Hillel Weinberger, der Sohn des Verblichenen, dann sein Schwiegersohn ■R. Michael Pressburger aus Papa. Namens der Gemeinde widmete der greise דיין Josef Fleisch man n ,,dem נסטר Worte der Dankbarkeit und des Abschiedes. Hierauf hielt Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Schreiber von Pressburg einen nach Inhalt und Form gleich hochbedeutsamen הספד namens der orthodoxen Rabbiner, worin er die Grösse des Dahingeschiedenen als rabbinische Autorität mit ergreifenden Worten würdigte und die Trauerversammlung zu ת שובה ■ ■ ■ m 9. PESSACH &8G& 9 laut Attest Sr. Ehrwörden des Herrn » ■ 1 Oberrabbiners Simon Schreiber ן aus Erlau ■ 9 $ 9 R verlässlich! 9 R R ■ כשר R 9 ■ ■ auch heuer wieder in garantiert 9 reiner und » ■ ■ » ausgiebiger »■• 9 m Qualität 9 < ■ * zu haben bei «׳ ■ r Heinrich Franck Söhne in Kosice R 9 Diese Fabrik steht unter Oberaufsicht R R d. Herrn Oberrabbiners Simon Schreiber 9 r a 9 ד und unter ständiger Kontrolle eines von % 9 9 Sr. Ebrwürden ernannten frommen jüdi- 9 9 I 9 sehen Aufsehers, so dass ihre sämtlichen » * R Erzeugnisse verlässlich koscher sind und a a also von jedem Glaubensgenossen! ruhig! das ganze Jahr hindurch gebraucht wer- 9 9 9 9 den können. 9 9 a a a a Beachten Sie beim Einkauf ja recht genau die 9.9 a 9 » 9 Schutzmarke: KAFFEEMÜHLE 9 9 9 9 und Unterschrift: 9 9 Heinrich FRANCK Söhne a a 9 wenn Sie die I V 9 9 verlS saltc h a e chte R 9 » 9 9 Qualität bekommen wollen 1 י*■■*•*••**■■•■■■•••■■••*■•••••••••••••■■•■•••■•••■■■ 4 t ••■•••י•■*••••■••■•••••••••••••••■•••••■■•■» •»•••••••••• ומעשים טובים aufforderte. Im besonderen ersuchte er die R a b bi n e r, gegen ׳die עוינות הדור, das immer mehr um sich greifende פריצות und die Verletzung des altjiidisehen צניעות in der Führung der Frauen ihre Stimme zu erheben. Die nachfolgenden Redner, die ehrw. Herren Oberrabbiner T i g e r m a 11 n (Nove Zamky), B u x b a u m (Galanta), Weiss (Topolcany) und sodann im Tempelhofc Dajon R. Anschel K a t z und Oberrabbincr Schattin (Velke־ Meder) übten auf die Anwesenden einen mächtigen Eindruck. Kein Auge blieb ohne Tränen, als der endlose Zug sich nach dem □בית החיי zu in Bewegung setzte. Sämtliehe Geschäftsläden waren schon seit Beginn der ה ר ה 'C geschlossen. Auf dem freien Platze vor dem בית עלמין hielt noch R. Mordchai G r ii n b a u m ini Namen der Schüler und בעלי בתים einen tiefbewegten הספד. Es war schon beinahe Nacht geworden, als der גאון an iener Stätte, wo so viele hervorragende גדולים ihr קבר haben, zur Ruhe gebettet wurde. לזכר עולם יחי׳ צדיק! Die Notlage der Landschochtim . Wir erhalten folgende beherzigenswerte Zuschrift: Ueber dieses Thema ist schon viel gesagt und geschrieben worden. Auch in den grossen Gemeinden sind die Schochtim nicht auf Rosen gebettet, aber das tägliche Brot und ein menschliches Dasein für sie und ihre Familie ist immerhin gesichert. Auf dem Lande hingegen ist ihr Dasein kümmerlich und ihre ganze Existenz schwebt in der Luft. Das Gehalt eines Schochet auf dem Lande reicht kaum hin für trockenes Brot, besonders wenn er eine grössere Familie hat. An Kleidung und andere Bedürfnisse ist überhaupt nicht zu denken. Dies alles, wenn die Ge־ meindemitglicder opferwillig sind. Ist auch dies nicht der Fall, so sind Elend und Not im Hause des Dorfschächters. Da aber das ganze Religionsleben auf dem Lande in den Händen des Schochet konzentriert ist, darf sein Schicksal der Gesamtheit nicht gleichgültig sein.אם אין קמח אין תורה Ist nun die Lage eines solchen Schochet auch unter ״normalen“ Verhältnissen Ungemein bedauernswert, so e&- scheint sie aussergewöhnlichen Schicksalsschlägen gegenüber geradezu verzweifelt. In einer solchen Lage befindet sich jetzt Mor F r i e (1 m a n n, Schochet in S o kszelöce. Früher war er in einem Dorf in Ungarn. Er glaubte, ein Glück zu erreichen, als er vor eineinhalb״ Jahren nach Sokszelöce kam. Er fristet kümmerlich sein. Leben, denn er hat eine zahlreiche Familie. Vor vierzehn Tagen ist jedoch seine Frau im Alter von 31 Jahreif geworben und hinterliess zehn unmündige Kinder, von denen das jüngste fünf Monate, das älteste vierzehn Jahre alt ist. Erst jetzt kamen Leute zu ihm ins! Haus!■ und erst jetzt sah man, welche Not und welcher Jammer da herrschte. Um der augenblicklichen Not zu steuern,: haben die Einwohner Geld, Lebensmittel und Kleidung gesammelt. In der Umgebung tat man das gleiche, mit einem schönen, aber unzureichenden Erfolg. Es ergeht daher an alle Leser dieses Blattes und an alle fühlenden Menschen die Bitte: Unterstützet diese! unglückliche Schochet-Familie mit euren milden Gaben!. Wer rasch hilft, hilft doppelt! Die Spenden!volle man an Dr. Jenö Adler in Nove Zamky, der die Spendensammlung bisher geleitet hat, senden. Auch die Redaktion der ״Jüdischen. Presse“ nimmt Spenden zu diesem Zweck entgegen. Hermann Löwy.. Geburtstag eines erfolgreichen Grossindustrielien. Die angesehensten Tagesblätter und Fachzeitungen־ gedenken anerkennend des Grossindustriellen Johann׳ K remenezky aus Anlass seines 75. Geburtstages. Kremenezky hat sich auf dem Gebiete der elektrotechnischen Industrie einen Ruf erworben. Seine Unternehmungen ■in( Wien und Budapest gemessen Weltruf, ln der S 1 owak ei besitzt die Firma Kremenezky gleichfalls Zvreig-r niederlassungen: In Bratislava eine Generalvertretung — Fr. Blumenstock, Hurbanplatz 16 — und in Ko-׳- sice eine Vertretung — M. Blödy, Hlavna ulica —. >Johann Kremenezky hat sich auch im jüdischen Leben eme'qj. Namen gemacht. Er gehört zu den ersten, die ihre reieben Erfahrungen, ihre ausgezeichneten Fachkenntnifise und ihr Vermögen der Besiedlung Palästinas zugute kom■^ men Hessen. Durch den Begründer der zionistischen Bewegung, Dr. Theodor Herz!, angeregt, schloss er sich der zionistischen Organisation an und wurde auch bald in die Leitung gewählt. Er blieb HerzI stets ein sachkundiger Berater und opferwilliger Freund. Nach dem Tode Herzls zog er sich zwar von der öffentlichen Betätigung׳ in der Organisation zurück, bewahrte jedoch ein warmes Interesse für die rationelle Besiedlung Palästinas. Eine׳ grosse, beispielgebend ausgestattete Ziegelei in Tel-AwfcwJ und eine Fabrik für elektrische Batterien in Jaffa sind! Schöpfungen seines Unternehmergeistes. Agudas Jisroel-Jugendgruppe in Topolcany. AmS. 'Ftbruar fand bei zahlreicher Beteiligung die vierte General« Versammlung der Aguda-Jugendgruppe von Topolcany statt. Den Tätigkeitsbericht erstattete Präses Paul Link. Aus dem •Bericht ging hervor, dass die Gruppe in jeder Be- Ziehung eine reiche Tätigkeit mit gutem Erfolge entH faltete. Der Kassenbericht aller Abteilungen und Sektionen, ergab eine Bilanz über tschech. K 27.000. Dem schei-i denden Vorstande wurde Anerkennung gezollt. Die Neu- ,wähl ergab: Paul Link (Präses), Max Stern (Vize;*' Präses), Jul. Link (Schriftführer), Lud\v. Weil (Kassier), Eugen Schlesinger (Kontrollor). Dem Vorstand stellt ein neungliedriger Ausschuss zur Seite, der sich aus äeri Leitern der einzelnen Sektionen zusammensetzt, und zwar:! ״Keren Jeschiwo“: Miksa Grauss, ״Erez JisroeT^ Lad. Steiner, ״Bibliothek“: Rakowsky, ״Schiurim•^: Samu Bernfeld. Der Vorstand nimmt die Tätigkeit für das neue Vereirfejahr unter der bewährten Leitung deq- Präses Herrn Paul Link mit erhöhtem Eifer au#. ■*

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