Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 11 (1925)
- Issue
- 9 (27.2.1925)
- Date
- 1925-02-27
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 56 1JÜDISCHE PRESSE. Nr. t auch damit befassen müssen, wie und auf welche Weise vorzugehen sei, im Falle , die Notwendigkeit sich ergibt, gegen einen Beamten, ,Funktionär oder Würdenträger cirf Disziplinarverfahren cinzuleiten. Unser Latidesstatut enthält darüber nichts, ln einem konkreten Fall, in welchem das ScHulrcferat im Wege des Zupaiiats gegen einen Dignitär י das Verfahren angeordnet hat und wir aufgefordert .wurden, in unserer konfessionellen 'Kompetenz; das gleiche zu tun, mussten wir mit dem Hinweis, dass :das Statut hiezu keine Handhabe bietet, eine ablehnende Antwort./geben. Das Schulreferat hat hierauf den ent* schiedencn Wunsch geäussert, diese Lücke auszufüllen und die Disziplinariustitution, die keine Organisation ent* hehren kann, nachzuholen. Die Landesrepräsentanz wird zu erwägen haben, ob nicht durch die. Erweiterung der Kompetenz des Schiedsgerichtes oder durch die Aus- Gestaltung eines der bestehenden Foren dem Wunsche des Schulreferats entsprochen werden könnte. Ich komme nun, geehrte Landesrepräsentanz, zum: Schlüsse.,zum letzten Punkt der heutigen Tagesordnung; zu der, das Um und Auf der Orthodoxie bildenden Frage der Gemeindestatuten. Ich möchte gleich bemerken, dass es sich •vorderhand bloss um die Stellungnahme der geehrten Landesrepräsentänz handelt, allerdings um eine Stellungnahme von ganz ungewöhnlich grundlegender^ prinzipieller Bedeutung. Es ist Ihnen gewiss bekannt, dass es Gemeinden gibt, die keine sanktionierten Statuten besitzen und ihr ganzes Gemeindeleben auf Grund desf Ususrechtes führen. Andere Gemeinden wiederum möchten ihre Satzungen ändern und viele Gemeinden endlich müssen gegeti die Strömung zur Acnderung der alten תקנות einen harten Kampf führen. , Es ist natürlich; dass ׳ sich da ein , ganzer Komplex von Differenzen und Schwierigkeiten ergibt, die uns bisnuir'viele Sorge und viel Kopfzerbrechen verursacht haben. In den wiederholten schriftlichen und mündlichen Verhandlungen mit den korapetenten Faktoren unterdessen wir es niemals, darauf hinzuweisen, dass wir die Autonomie der Kultusgemeinden wie unseren Augapfel hüten müssen und von ,den, Vorschriften des Schulchan-Aruch, die in allen Beziehungen der Kultusgemeinde auch in Hinsicht der Administrative und des Vervvaltungssystems massgebend sind, :unter; keinen Umständen abweicjhen (können. Mit ׳ Genugtuung können wir feststellen, dass an den mass- ('gebenden; Stellen weder, die . Absicht noch die Neigung , ,vorhanden -ist, uns diesbezüglich N unüberwindliche Schwie- rigkeiten in den Weg zu legen. Um aber nicht in jedem einzelnen Falle schwierige und komplizierte •Verhandlungen führen zu müssen und. damit nicht bei 'jedem Schritt ,;der oberwähnte Komplex von Differenzen störend in Errscheinung trete, wäre es unserer Meinung nach angezeigt,; ieine , eJigfirCh Komniissjpij, ,zu;wählen, ausv...^erfahrenefrfj; ^Männern אג$י ■ חיל! יראי •״/ ]die ״ den :ganzen Koih-: Vplex dieser Fragen eingehend: studieren und den Versuch:: unternehmen soll, ihn einer einheitlichen Lösung ent-;: gegenzuführen.. I Geehrte Landesrepräsentanz! Es braucht vielleicht nicht besonders Hervorgehoben ׳ zu werden, dass dieser letzte..JRunkt, zu. den/ delikatesten• Problemen; uns.er.es kon-! fessionellen Lebens gehört, von dessen glücklicher Lösung; die ganze Zukunft, die ruhige Entwicklung und die gedeihliche Entfaltung der: orthodoxen Gemeinden abhängt. (Ein Fehlgriff in dieser Richtung könnte חו״ח von katastrophalen Folgen begleitet sein. Wir müssen daher die ganze Frage mit* der weitgehendsten Vor* und Umsicht behandeln. Ich würde eher , den Vorwurf ertragen, zu wenig als zu viel gesagt zu haben. Hier in dieser Angelegenheit heisst es 'mehr als anderwärts ברוב דברים לא יחדל wer ' dem ■ vielen :! Gerede keinen Einhalt ״zu .. tuii vermag, wer im Sprechen kein Mass halten ,und wer in ־ Behandlung einer solch ernsten Sache. sich י keine Reserve äüferlegen kann פשע begeht eine Sünde, begeht, ein Verbrechen, eine Sünde gegen die schwere Verantwortung, ein Verbrechen gegen die vitalsten Interessen der glaubenstreuen jüdischen - Gemeinschaft in unserem Lande. Ohne mich einer Uebertreibung schuldig!zu machen; kann ich "es aussprechen, dass Fragen von solch gewaltiger Tragweite Ihnen, geehrte Landesrepräsentanz, zur Ent- Scheidung noch nicht Vorgelegen hat und lebendig ist in mir die Hoffnung, dass Sie bei dieser Entscheidung auf <ler Höhe Ihrer Aufgabe stehen :werden. Wir müssen, Moraj verabojsaj, jede Meinungsverschiedenheit auf irgend einem anderen Gebiete zurückdrängen, jede Zwietracht und Eifersüchtelei weit von uns weisen und den Beweis erbringen, dass wir der grossen orthodoxen Ueberlieferung würdig sind und Kraft, Mut und Energie aufbringen, mit Hilfe השי״ת die unsere heilige תויח umbrausenden Oefahren zu bannen und die Garantien zU schaffen, die geeignet wären, die von unseren heiligen Ahnen als Erbschaft übernommene Orthodoxie unversehrt, unangetastet und unverfälscht zu erhalten und zu sichern. עד ביאת ג״צ בב״א Religiöser Niedergang in der Ostslowakei.*) vWffir ertoiten zurr ׳DSsfcussfon über diese Praföe folgenden sehr beachtenswerten Artikel aus Tjaoevo Verzweälungsschrel aus Karpatbo-RussIajuL Das Judentum in Karpatho-Russiand, das «feist als Zierde des Besamten Judentums betrachtet wurde, das -- ־allen Stürmen der Zeit trotzen konnte und als Scfeutzmauer deT Thora und Emimoli dastand1 fand den guten Traditionen *) SSejhe Nr. 45, 47 und 51*52 vom völligen Jatoang. treu bläeb, näihert sich dem Untergänge ח״ו). Unsere Juffend, die Bürgen für •unseren aBeständ, ist siech רגל spö ועד ראש אין כו מתום ׳Der VVurmf nass des Z e i t g e i s t e s hat im כרם ישר״ grosse ׳Vierheeramgen und VerTwüstantscn amgerichteL Der Zionisnuis riimmt überhand ,und droht ׳unsere ganze Jugend zu 'vernvolvten. iWir sehen junge Leute, deren Eltern noch streng chässPdisch leben, ohne einen Funken von תורה voai יאטונה geschweige ׳deren von• יראת שמים heranwach־ sen. Der Respekt vor der älteren Generation, vor ihren eigenen Eltern, fiist aus den Herzen ׳dieser zionistisch beeinflussten Jünglinge gewichen. Im ׳besten Falle betrachten sie iire Eltern ׳als antike Figuren, welchen in einem Museum ein Ehrenplatz angewiesen!werden sollte. Milt einem!Worte, •unsere ijüdiisahe •Jugend stellt am Rande des Abf alles. ‘Da muss ■rasch ׳eftngegriMön, rasch ׳Hilfe geschaffen werden, ehe es zu spät ist! ׳Bevor:־ jedoch •die Heilmittel bezeichnet werden können, muss die richtige •Diagnose gestellt werden.!So unangenehm ׳d׳te1FeststeI׳la1ng der Krank- »heit auch sein ׳mag, •wir -müssen ׳iihre Ursachen ׳erfor- •sehen, wenn wir an ihre radikale HGütung solireiten wollen. Meiner Ansicht nach Hegen diesen katastrophalen Ersehe!־ nuaigen zwei Motive zugrunde. E\r s t ם׳ n s!ist •der Geist d!er >Z>wSe׳ttaeht 11׳ nd ׳des Had ׳e ״rs, der seit einigen Jahren ׳das Judentum unserer ׳Gemeinden zersetzt und in verschiedene!Parteien zerklüftet, in erster Reihe schuld an der (jetzigen traurigen!Lage. Die ־einzelnen Parteien, die Anhänger der einzelnen Richtungen ׳und Schattierungen stürmen riicksiahtsl'os gegeneninander!los. רבנים ותלמידי חכטים und! Autoritäten des Judentums werden •bedenkenlos beschimpft, besudelt •und mit Kot beworfen. Eine jede Partei bemüht sich, •die Angehörigen der .gegnerischen Partei herabzusetzen. Nichts ist!mehr ■heilig. Alles wird bekrittelt Die Jugend!hört ׳und vernimmt ,dies alles, sie ׳hört, wie ׳die Alten über Männer urteileji,. ׳cjeren Namen gestern und vorgestern noch ׳mit Ehrfurcht genannt ׳wurde, und •sieht, wie die Missachtung ׳sich äussent. Am schlimmsten zeigt sich •dieser .!Zustand in ׳den Kreisen• ׳der •Chassidinv •Die Jugend stellt ׳diesen Erscheinungen verständnislos gegenüber. ׳Sie fasst ihren• Entschluss ,׳kurz. Sie hat ihre Ueb irzeugung!bald fertig, .׳dass alfe.-s,.״was sie bis ׳dahin als ,heilig ׳und' vkrehrung&würdig zu ,,ftetrachten gewöhnt war, 1in iWirkiMehkeiilt ׳ ׳dieser Würdigung nicht ,wert •sei. ׳ Der •; Glaube an ׳die תורה הקדושה a1&d;an die Verkünder und DeliTer'derתורה ׳ •' schw4Ä־d1e!t * dÜVcm׳ istde r Abfall. ׳Zweiten s ׳darf als Grund für ׳diese traurigen Erscheinungen■ י unter den ju41tse1|^l1^i^t׳en' •: Stägendes• ahga-! nommen werden: Wir!leben heute iiin einer, Zeit, da a׳ile ׳ Mensohen'kilassen ׳und 1׳ nteresseng-pippen von den grössten : ׳bas zu den kleinsten sich zusammenschläesse 11 ׳und orgaini- : ,sehnt sich na^ jß'^i|un|||e^s|n, ] ׳fri'it^dbhdn stflÄamaifen er eine K׳örperschaft־;biüden׳;״wi!llrUnd ׳ da bav uns;'1eine •allgemeine ׳Orgianfisation der-fr o •m m e n ׳ Juden •noch nacht exdstibM•,'tvö-Mt sieh die Jugend dam! Zionismus in ׳die Arme, welcher seine orgaaiiisatorisclaen Fittiche ■•,.,über,־ fd!te;Jugend •besonders gep1.׳b-re%t und .ihre : Seluisuaht naolT •׳einer •Organisation stiilf. Aufk diese ';Weise : werden dfe!jungen Deute den׳ ׳reinsten •und schönsten!׳dealen des Elternhauses!und der ■älterbn!Generation •abtrünnig. ( Das ist kurz zusammengefasst ׳die!Ursache •unseres Rück־ :, ganges. Die geschilderten Uebel können jedoch nur dadurch aus ׳der Welt geschafft werden';'!:'däss■ •man s0־ sc 11■ n•eil •w i׳e an ögllich ׳dem Zwist;.׳ein Ende bereitet. Wir ׳müssen : uns im lnter׳esse unseres!Best^des entschlfessen, einen; Bamd zu schiitessen, der •dafür ׳sorgt,' •dass die תיוח״ק und ,ihre: Träger respektiert und dit •'Ehrtn gehalten werden. Wir müssen •endlich dessen ■eingedenk .■!sein, dass אם ראית ת״ה שעשה.עבירה ביום אל וןחרהר אהריו. שבודאי עשה תשובה■ Wir müssen!lernen, einander; »gegenseitig zu achten und in (Zukunft ׳eiinander z׳u schätzen, statt zu besclifmpien• Wiiir müssen ferner!uns orgainiSÜeren und׳ in derjGrga-; nfflsaüoai •alles ׳das durcliführen.'^äs nötig ist. Dann wird unsere ■Jugend wieder תורה lernen ׳und In Frömmigkeit!leben. Sie wird1׳׳mit!uns־׳verbnftfidißn ■sein ׳und sich nicht׳ veranlasst sehen!, sich den ׳ Zionisten anzuscldiessen. Alles ׳dlas ׳erreichen •־wir am!besten,, wenn ׳wftr ains alle: gemeinsam der Agndas Jlisroel ansdilPessen.ויעשו כלם אגדה אחת לעשות רצונו! כשר של פסח Frankl-Kaffee׳ vonaller feinster Qualität und billig, weil, hergestellt aus Rohmaterialien, die aus dem eigenen landwirtschaftlichen Betriebe der Firma her vor gehen. N ichi die Reklame, sondern die vorzügliche Qualität der Ware ist maßgebend. 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Wir werden aiif eine« ״Aufruf” aufmerksam ge* macht, der seit einigen Tagen in Bratislava verbreitet wird und ״an alle Juden und jüdische Frauen, denen Erez Israel lieb und teuer• ist, au alle jüdischen Söhrne und, Töchter, die Palästina nicht nur als nationale, sondern auch als heilige, glaubenstreue Heimstätte des jüdischen, Volkes aufgebaut wissen wollen”, gerichtet ist. Er ist von der ״Exekutive der Tschechoslowakischen Misrachi-Föderation” gezeichnet und geeignet, manchen ungenügend unterrichteten orthodoxen Juden über Zweck und Be* Stimmung des seit dem Jahre 1897 bei den Mitgliedern der zionistischen Organisation in der ganzen Welt ein* kassierten ״Schekels” in die Irre zu führen und überhaupt: über den organisatorischen Charakter der unter dem Namen ״Misrachi” bekannten zionistischen Föderation, falsche Vorstellungen zu wecken. Die Reinheit unseres öffentlichen jüdischen Lebens gebietet uns, alle Juden und_ Jüdinn^n^;,denen Erez Jjsroel lieb und teuer ist usw. usvv.“ vor den zahlreichen x Unrichtigkeiten, die dieser Propaganda-Aufruf enthält, zu warne n. Wir respektieren eine jede politische oder religiöse Gesinnung, auch wenn wir sie objektiv für falsch halten, und gestehen ihren Bekennern subjektiv das Recht zu, im Wege eiuer ehrlichen Propaganda für sie Anhänger zu werben, auch wenn wir ihnen im Interesse der jüdischen W a h r h e i C entgegentreten müssen. Unsere Leser wissen, dass wir den׳• Zionismus, in welcher Organisationsform immer er sich auch präsentieren mag, im Sinne fast aller religiösem Autoritäten für eine zum ׳Prinzip erhobene Fälschung! des historischen Judentums halten und in ihm׳ die grösste politische und kulturelle Ge* fahr f ü r d as j ü d is c h e Volk in der G e g e n w a r fc erblicken. Angesichts der ausgedehnten Agitation, die vom der zionistischen Organisation und ihren verschiedenen Uhterabtellungen in allen Volksschichten entfaltet wird, unterlassen wir keine Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass׳ der ganze nationalistische Zionismus (mit Ausnahme vou öiiugen ״Outsiders^), von allen anerkannten geistigen Führern des ' thoratreuen jüdischen Volkes grundsätzlich abgelehnt wird. Nichtsdestoweniger machen wir kein Hehl• daraus, dass uns die zwar irrige und schädliche, aber aus innerer Ueberzeugung entspringende Begeisterung; vieler Zionisten aufrichtigen Rqspekt einflösst und wir habGn Sympathie und Verständnis für den hohqn Ideälismus, der sie beseelt. Das gilt indessen nur so lange und sofern, als sie sich ehrlich als d as ausgeben,' was sie ■ wirklich sipdj und sicfi*Wahnliäu^z‘ü""'dem1 btefcennehi was si&1 wirklich; Wölfen. $ei ,'dem־ uns vorliegenden Schekel- 'Aufruf ' der tschechbsiowäkischen 1’׳Misrachisteri trifft diese Voraussetzung leider nichtzu. Dajriii behauptet die Mis״• rachi-Föderation beispielsweise von sich, sie habe die Aufgäbe, ״alle jüdischen Kreise, innerhalb und a u s s e rhalb d e r z i öh i s t is c h e n Organisation, insofern ste dem Heiligeil Lande die jüdische Religiou imd die Geltung des Thoragesetzes erhalten, und sichern wollen — zu vereinigen usw.” Das'ist nicht wahr! Der Misrachi vereinigt keinerlei Kreise ,״'ausserhalb der zioni-־ stischen Organisation”, weil er selber programmatisch■ ausdrücklich; eine z i o u i s t i s c h e Unterabteilung ist. und! ihm statutengemäss nur Zionisten, keineswegs aber thoratreue Juden, wenn s i e n i c h t Z i o niste n s i a d, als Mitglieder angehöreh köpnen. Ferner steht in dem Auf* ruf: ״Wir erwarten und fordern von jedem güten Juden ünd jeder güten Jüdin, gleichgültig, ob^ZionisH־ oder Nichtzionist, dass sie den Misrachi-Schekel für sich und ihre erwachsenen Familienmitglieder lösen uswl” Das. ist natürlich wieder eine ganz verkehrte Sache. Die ״Lösung” eines ״Schekels” durch ״Nicht-־ Zionisten” ist weder mit der Mara 1, noch mit dey Lpgik, ebensowenig aber auch mit den Statuten der zionistischen Organisation s e 1 b er vereinba/r. Durch die ״Lösung” eines ״Schekels” der zionistischen! Organisation — ganz egal, durch welche Unterabteiiüngf er an den Mann gebracht wird, ob ״Poale Zion”;^VUsrachi”, ״Zeire Zion” etc. — wird man Mitglied der׳ zionistischen Organisation und erwirbt das Recht, an der Generalversammlung tfer zionistischen Organisation (genannt ״Zionisten-r kongress“!) mittels Stimmenabgabe für einen Delegierten” teilzunehmen. Der Zionisjtenkongress brüstet sich־ zwar gern mit zahlreichen ״Schekelzahlern” (>vir sehen! jetzt, wie solche eingefangen werden!). Die abständigen! Zionisten würden sich aber schön bedanken, wenn es z. 6. allen orthodoxen ״N i c h t z i o n i s t e n” beifallei! würde, Delegierte zu ihrer Generalversammlung zif wählen und den ganzen Zionismus über den Haufen zu werfen. Alles andere, was sonst noch in dem Aufrufe steht, fällt unter dieselbe Beurteilung. '׳ ־Wer also n ic h t Zionist ist und es nicht sein wMl,. mag vor diesem plumpen Seelenfang des M18V rachi auf der Hut sein. . ־ ' Installation zweier Dajpnim in Dun. Streda. Aus Dunajska-Streda (Dimaßzerdghely) berichtet man uns: Donnerstag, den 11, Schwat wurden die beiden neugewählten דייגים unserer Gemeinde, die Herren Rabbiner A. Katz (bisher Oberrabbiner in Nyirmegyes) unef Hilel •Weinberger, Sohn unseres Oberrabbiners (Ms■ז her Direktor der Jessode Hathora-Schule in Pressburg);