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Jüdische Presse · 1924-08-01 · 31 (1.8.1924) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
10 (1924)
Issue
31 (1.8.1924)
Date
1924-08-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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sm 214 jüdisch!! Ekesse Nr. 31 . Ich sprach mit dfem.ähw ijjfetfern In jiferWohijurtg db£ Herrn KdHlm&hn, Grühstüttgasse 4, wo Cr Quartier fteitötthnfeH h&ttfe. Fredndlich, ruhig, antwortete er auf meine Fragen:, Was führt Huer Ehrwürden nach Pressbiirg? — Ich bin speziell in Diensten der Agudas Jisroel nach Pressburg fräcommep, um über diese Aufklärungen *fss heutigen Augehtiiick, auch wollte ich einen Ueberblick gbwfthfen über die derzeitigen Verhältnisse: des allgemeinen Judentums. — In Pressburg sprach ich im Bellevue vor etwa 2000 Zuhörern, ohne Unterschied der Richtungen, es haben sich auch, Freisinnige eingefunden. Jfch sprach hauptsächlich über die. Kämpfe der jüdischen Richtungen in der Gegenwart. Das Thema nahm in seinen 'Hauptzügen zwei Stunden in Anspruch.. Die Lage der Juden in Polen? — Sie hat sich politisch gebessert. Der polnische Staat rechnet jetzt mit den Problemen der nationalen Minderheiten, obzwar diese noch weit davon sind, zufrieden zu sein. Doch zeigt sich bei der Regierung der gute Wille, mit den Minderheiten in Kontakt zu kommen. Die Fakten dafür sind, dass den Juden die; 'Erlangung ־ der Staatsbürgerschaft erleichtert wurde, 1ätj^efäferti.Wurden äie .WahifeH iS.,allen jüdischen JCul*;j^gbn^inaea aÜrBhgöiüntt; wal iijiter dem zaristischen -Reüeme *nicht möglich war:-Ansserdfem-ist manan •die Lösung des Problems der Minderheitssprachen im Gefichts- und Schulwesen herangeschritten. Der. Entwurf ist ausgearbeitet, ohne dass man im Einvernehmen mit den Minderheiten• gehandelt hätte. Es ist wieder eine Rechnung ohne dem Wirt. Der Widerstand gegen diesen Entwurf ist ein grosser, doch betrachten ihn die gemässigteren Elemente als eine Grundlage zu weiteren Verhandlungen. —־ Wirtschaftlich hat die Judenschaft in Polen unter der jetzt noch herrschenden Krise viel zu leiden. —,Das Judentum in Polen gehört hauptsächlich drei Richtungen an, u. zw. der agudistischen, welche die selbständige Orthodoxie bezweckt, der nationalistisehen (Zionisten, Misrachisten) und der volkistischen (Volkstum). Letztere besitzt noch keine festliegenden Prinzipien. Bei den jüdischen Kultuswahlen in Polen haben die Aguda 60 Prozent, die Zionisten 12. Prozent, die ■Misrachi 4 Prozent und die anderen kleinen Parteien den Rest der Stimmen bekommen, die zumeist Parteien ganz lokaler Natur sind. Dieses perzentuelle Verhältnis spricht am besten für die Stärke der Aguda in Polen. — Pie Emigration nach Palästina? — Diese Bewegung hat in der letzten Zeit in Polen stark zugenommen, seit der Rückkehr der Delegation der A. J., welche im vergangenen Herbst mit dem Rabbiner Alter (Gora Kalvarija) aus Palästina zurückgekehrt, ist. Die Delegation bestand aus etwa 40 Personen, Grossindustriellen, Fachexperten u. a. und legte für Palästina ein ausserordentlich gutes Zeugnis ab. Es wird der Meinung Ausdruck; verliehen, dass maii sich mit zwölfhundert Pfund Sterling gut einrichten kann. — Zufälligerweise fiel in diese Zeit der Druck der Steuerschraube des Finanzministers Grabski, so dass sich eine gewaltige Bewegung unter allen Schichten der jüdischen Bevölkerung kundgab, nach Palästina auszuwandern. In den letzten drei Monaten haben etwa je 800 jüdische Familien Polen verlassen, um ihrer neuen Heimat ein neues Leben zu beginnen. — Erzählen Euer Ehr würden etwas über Sanok. — Nun, Sanok ist ein unbedeutender Ort. In der nächsten Zeit übersiedle ich nach Petrikau in Kongresspolen, Für die jüdische Gemeinde in Sanok bin ich in erster Reihe Rabbiner. Viel habe ich mich auch sozial betätigt, besonders während des Krieges. Seit dieser Zeit ist der Zuspruch der jüdischen Bevölkerung ein grosser* Mein Lieblingsgebiet ist das Studium und die Verbreitung der Thoraiehren und derzeit die Arbeiten für Üie Lüblinei־ Rabbinatshochschule, deren Grundsifeinlegung vor einigen Monaten stattfand. Es waren etwa 50.000 Gäste erschienen, an der Spitze 120 Rab-i - biner, darunter. Alter und der Tschortkower Rabbi , Friedmann. Wir vollen jetzt aie Mittel zum Ausbau dieser Hochschule aufbringen. Von Pressbürg begebe ich mich nach Paris ühd London, um speziell für die Rabbinatshochschule Mittel zu gewinnen und um auch im Allgemeinen für den Thora-Lehrfond Propaganda zu entfalten. Die Lubliner Rabbinatshochschule soll drei Abteilungen erhalten, benannt nach drei prominenten Lubliner Persönlichkeiten des 16. Jahrhunderts, u. zw. Maharschail,. Maharschak und Maharam. — Ueber den polnischen Sejm? — Die Mehrheit ih der polnischen Nationalersdnimlunij bilden die rechtsstehenden Parteien der Refcierung. Von diesen sind die Nationaldeinakraten am stärksten, Die stärkste Opposition bilden die Sozialisten. Der Sejm hat 444 Mitglieder, der Senat 112. Das Judentum ist durch 34 Abgeordnete und 12 Senatoren vertffeien. Die Juden machen fast 13 Prozent der Bevölkerung aus, doch hat das Judentum betreffs der Vertretung in beiden Häusern nur, etwa 60 Prozent des gebührenden Verhältnisses erreicht. — Die pariamentarische Arbeit war in der Hauptsache auf die Sanierung des Landes gerichtet. Finanzminister Grabski hat durch seine Steuerpolitik dem Zloty eine feste Basis geschaffen. Die Grossfinanz meint, die Hauptfragfe sei, das Vertrauen des Auslandes zu gewinnen, um Kredit zü erhalten. Mit der wirtschaftlichen .Gesundhfeit Polens Ist auch die Lage der jüdischen Bevölkerung enge vferknüpft. — Was die innerpolitische Lage Polens anbetrifft, so ist diese viel ruhiger geworden. — Agudas Jisroel? — Dfer Grundgedanke zur Agudas Jisroel war in den eihzelnen Staaten nbch vor derfi Kriege entstanden. Man beobachtete, dass die Religion am meisten bei der Jugend vernachlässigt wird infolge .der verschiedehen Organisationen, dife sämtliche Probleme forcierten; die Religion aber in den Hintergrüng stellten. So sah sich die Orthodoxie veranlasst, eine orthodoxe Organisation zu gründefi. An eine allwfeltlichfe Organi- 5»tj0n Wär damals noch nicht zu denken. Erst , im Kriege f elfte der Gedanke allmählich heran., Vör fünf Jahren trat in Zürich dfe$ fei$te Komitee tut die allweitliehe Organisation dfet Selbständigen Orthodoxie unter der AgüÖaS Jteröfel züsartiben. Anfangs herrschten in den ,einieliifeh Stäateii hiebt in allen T eijett dife gleichen Pririzlhieh: erst dfer Wienfet KongfeSfe (rät dfer Agudas Jisroel. feinfe einheitliche Basis gfesbhafft. Sie ist hn fdrtMnrehäen Erstarken bfegrifffeh ״tirid, beiweckt speziell die Lösung sämtlicher Fragen, aie im täglichen Lebfen des Judentums, auf tauchen auf der Grundlage der jüdischen Tradition. —Der Zionismus stellt eine neue Theorie auf, die ״nicht kennen: dass man auch ein treuer Jude Sein kann, ohne bei der Thora zu verbleiben. Wenn eitler in der Praxis auch nicht die Gesetze der jüdischen Religion ausführt und wenn er sich auch gegen diesfe Stellt, aber sich ztit jÜdiScftbrt Nation bekennt mit der KUitusSteiler; dann ist.fer $ifl guter Jude — sagen die Zionisten. Diese Theorie, hat die Jugend, welche noch von Schwacher Ueberzeugüng ist, geblendet und führte sie von der Religion immer weiter weg. Die Aguda aber, im Gegensätze hält als festes jücHsches Prinzip, dajsS der Einzelne, wie auch das Volk die Thora als souverän anerkennen muss. — Ueber Press bürg? — Ich bin zum ersten Male in Pressburg und kann sägen, J dass die Stadt auf mich einen .günstigen Eitidruck gemacht hat. Mich erfreute aber vor allem die Anzahl der jüdischen Institutionen. Dfer Rabbi erhebt sich und bietet mir einen freundlichen Abschied. Er freute sich, als er hörte, dass ich auch in Lublin war. Als er das Zimmer schon verlassen hat, bietet sich mir noch die Gelegenheit, ienes Werk im Original zu besichtigen, welches Meir Schapirö in seinem 18. Lebensjahre herausgegeben hat. Es führt den Titel: ״Das leuchtende Licht!“ In gekürzter Form ist dieses Interview auch in der Bratislavaer ״Magyar U j s a g“ und vollständig verzerrt in der yzhoroder ״Ke.ieti Ujsäg“ wieäergegebeh wbrdeJtl Letzterfe macht den SarioRfer kaW zütti — •״Wunderrabbi“ von Sanok! ־ In ein besonderes Kapitel gehört das Verhalten der jüdischen, recte zionistischen Zeitungen. Wieder einmal zeigen nichtjüdische Vertreter der ״öffentlichen;Meinung“ besseres Verständnis für die Bestrebungen des traditionellen, historischen Judentums als die offiziellen und offiziösen journalistischen Wortführer der nationalistischen Bewegung in unserem Lande. Wir empfinden freilich eine mitleidvolle Rührung beim Anblick der Verlegenheit dieser Zeitungen, die jahraus jahrein ihren Lesern allerlei ungereimtes Zeug über die Orthodoxie und die böse Aguda auftischeii und nun sehen müssen, dass eine einzige Rede eines bekannten rabbinischen Führers der Aguda so aufklärend gewirkt hat, dass das ganze Spinnengewebe der Lüge und Verleumdung zerfasert daliegt. Noch wissen sie nicht, wie sie den Eindruck der Rede Oberrabbiner Schapiras verwischen sollen und machen vorerst einige Tastversuche. Allen voran ■ unsere Bratislavaer ״J ü d isehe Volkszeitung“. Sie lässt zunächst unter dem Pseudonym ״Nissen Mag“ den Beweis erbringen, dass das עזות keine Grenzen kennt; Nach der Art gewisser antisemitischer Pressorgane unterster Sorte ״j ü d e 11“ sie einen hervorragenden גאון an. ״Rebbe leben“ und abermals solch schöner und geistreicher ״Humor“, wie ihn manchmal in Kaftan gekleidete Brüder aus dem Osten zu hören Gelegenheit haben, wenn sie zufällig den Zuckermandel passieren. Hohn und Spott über die ״Kinoth und Echoth“ der Orthodoxen gehören ebenso schon längst zu den Ladenhütern vornehmer zionistischer Argumentation, wie der hohle Brustton vom ״boruach uwekoach“, der unser heiliges Land für 'dife י Ziohistert' erobern will. Wir kennen diesen Ton. Wir glauben, ihn schon einmal gehört zu haben aus Munde — Na hum Sokolows! Im Nachrichtenteil ist die Zeitung sfehon um einige Grade sachlieber. Allerdings erfahren wir, dass ein Zwischenruf während des Vortrags gemacht wurde und dazu noch weil Oberrabbiner Scbapira über^etwas ״unrichtig“ berichtet haben soll, was die Herren von der Gegenseite besser wissen. Ja, was wissen denn die Zionisten nicht besser? Effektvoll weiss nur das. treffliche ״Zentralorgan der Misraclii-Verbäride in den Donau- und Balkanländern“ die ״Jüdische Woche 11 schrif t“, zu berichten. Sie schaut bis auf den Grund der Seele der — Agudisten! Auch sie weiss alles sehr genau und wahrheitsgemäss und erzählt es natürlich in die Welt hinaus, damit es den Agudisten etwa nicht in den Sinn komme, das Spiegelbild ihrer Seele der Oeffentlichkeit vorzuenthalten. So verrät sie zum Beispiel folgendes: ״Es sei vorweg bemerkt, dass die verhetzten Teile der Agudah und deren Scharfmacher nicht auf ihre Kosten kamen, d. h. von dem eineinhalbstündigen Vortrage nicht befriedigt waren“ Und weiter ״Die Anwesenden spendeten nach Schluss des Vortrages reichen Beifall, doch die Agudahführer schienen verstimmt, dass der geistvolle und Wirkungsvolle Redner jeden Abgriff auf die Misrachisten taktvoll vermied.“ Es geht nichts über die Wahrheitsliebe der zionistischen Presse; nichts wird verschwiegen, was sie weiss, sehr genau weiss! — Und nuü gai unsere gute liebe ״Sei bst wehr“ von Prag! Das Herz geht einem auf, wenn man diese liebe Unschuld anbiiekt. ״Tarn ani welo eda“ sie weiss mit einem klale von nichts und begreift es durchaus nicht, wie man noch überhaupt von Religionsobrigiceit bei den Zionisten sprechen kann. ״Es gibt, ih der ganzen Tschechoslowakei keine einzige bewusst-jüdische politische Partei, welche die Religion als Privatangelegenheit bezeichnen würde." Wie hässlich von der ״Trehnühgsorthodoxie“ so was über irgend eine bewusst-jüdische Partei auszusprengen! Der ״offenkundig bestellte Vortrag des Herrn Schapira“. Nun ja! ״Dass Sie diese Hilfe ferst aus Polen herbeirufen muss (vergleiche oben.den ״hergefahrenen galizisehen feabbiner“ der ״Lidovfe Növiriy“!), wirft ein ganz bedeutsames Licht auf ihre eigene geistige Potenz.“ Nicht wahi, die gewaltige, ln die Wolken Stürmende ״eigene geistige Potenz“ tier ״bewaSsf-jtidischen bblifistüen Partei* bedarf niemals einer ״Hilfe aus Polen“? Sie nährt sich aus sich Sfelber. Sie Hört einfen Ausländer nicht einmal an. Sie Hät äflfes ünd Weiss ällfes, wäS sie braiicht, von sich seltfef. Sie saug{ ihre ״grbssen Ideen“ aus dem Kleinen Firigercberi! Sie erzählt ״Herrn Schapira“, dass eine iionistische ״Resolution‘* dafür sorgt, dass ״in den offiziellen Institutiönfeti hi Palästina' nichts lfflternommen werden soll, was die religiösen Gefühle verletzen könnte.“ Und erst bei uns daheim, in der Tschechoslowakei! Da hat der ״Nationalrat“ sogar einen Punkt im Statut, wonach er für ״den Schutz der S a b b a t h r u h e, der B r i t h - M i 1 a h, Sehechltah, Mazzoth und Chewra-Kadl:cha im Sinne dfes Schulchan-Aruch einzutreten habe. Man denke doch einmal an Prag und an die anderen Gemeinden in Böhmen und Mähren, wo es mit all den genannten Dingen so grossartig bestellt ist, wenn der ״Nationalrat“ für ihren ״Schutz eintritt“. Weswegen wohl die ״gesamte agudistisebe Presse“ ihren Lesern nicht er• zählt, dass die Zionisten ״im Sinne des Schulchan Aruch“ die Koscher-Verköstigung der Soldaten vor dem Oberrabbiner Duschinsky in Hust so energisch beschützt" hat? Und weshalb sie es verschweigt, dass die ״Sabbathfährten der Kandidaten der Trennungs- Orthodoxie in Karpathorussland“ die religiösen Gefühle der Zionisten in der ״bewusst-jüdischen politischen Partei“ verletzt haben? Nun denn: erstens weil der Oberrabbiner von Hust חרב הגאון הצדיק ו׳ יוסף צבי דושינסקי נ״י ist, an den die ״schützende“ Tätigkeit eures ״Nationalrates“ nicht heranreicht, und zweitens, weil die ,»Trennungsorthodoxie“ bei den Wahlen in Karjjathorussland überhaupt nicht kandidiert, hat! Das wissen w i i־ einmal äüSiiähniSWeiSfe besser. ״Er (Oberrabbiner Schapira) predigt für die Juden in Polen Wein, für die Juden iii der Tschechoslowakei — Wasser“. Wirklich? Ist er etwa auch auf Grund des Programmes einer ״im Sinne des Schulchan“ die religiösen Institutionen gleich dem Prager Nationalrat ״schützenden“, ״bewusst-jüdischen politischen Partei“ und nicht mit einem selbständigen orthodox-jüdischen Programm ins Parlament gewählt worden? Und jetzt, liebe, gute, unschuldige ״Selbstwehr“, will ich dir einen Gefallen tun und zwei herrliche Stellen aus deinem ״Umtriebe“ überschriebenen Bericht über Oberrabbiner Schapiras Vortrag im Wortlaute hierher setzen: ״Der ehrliche Standpunkt der Nationaljuden scheint manche von der Herschsucht und Habgier geleitete Führer der Trennungsorthodoxie mehr zu ärgern, als wenn die Zionisten die jüdische Tradition bekämpfen würden“. Ferner ״Es ist traurig, dass sich ein jüdischer Führer aus einem Lande, wo die Juden so hart bedrängt sind, dazu hergibt, die Atmosphäre noch mehr zu vergiften. Noch dazu, wo von zionistischer Seite kein Anlass dazu gegeben wurde. Es scheint dies mit der ganz verfehlten und prinzipiell anachronistiscen Welt- Politik der Agudah zusammenzuhängen, auf deren schädliches Wirken in der Tschechoslowakei wir demnächst noch zurückkommen werden.“ Wir hoffen und harren liebe Freundin! M 0 d i a. Waffendienst der Seelsorger. Wir berichteten bereits über die Schritte, die von der orthodoxen. Zentralkanzlei in Bratislava im Intel<sse der zur Waffenübung einberufenen Rabb'ner beim Ministerium für nationale Verteidigung mit gutem Erfolge unternommen wurden, Das bevollmächtigte Ministerium für die Slowakei «teilt nun der orthodoxen Landeskanzlei den Inhalt der betreffenden Verfügungen des Ministerium für nationale Verteidigung mit. Diese Verordnung beliebt sich auf alle Seelsorger, die am Tage des Inkrafttretens des neuen Wehrgesetzes laut § 29 des alten Wehrgesetzes in die Ersatzreserve oder in die Evidenz der Ersatzreserve eingeteilt waren, resp. die als Landstürmer auf Grund1 desselben! Paragraphen 29 von jedweder Dienstleistung enthoben waren und bestimmt, dass ahe diese Kategorien zum Präsenzdienst überhaupt nicht herangezogen werden und dass ihnen auch keine Verpflichtung zur Waffenübung obliegt und nur während der Mobilisierung und dm Kriege nach Bedarf Dienst ohne Waffe zu leisten haben (lt. § 63 des Wehrgesetizes vom 19. März 1920. S. d. 0• u. V. Nr. 193). Zahl der Verordnung: M. N. O. 49301924־. Ferner können Seelsorger, die der Reserve angehören, laut Dis VL Itlternationale Donau ־Messe findet statt vom 23. August bis 2. September 1924. 18 Aussteilungsgruppen. 88%ige Ermässigung auf den Eisenbahnen. Anmeldungen an die Direktion der Messe, Bratislava, Hafenstrass e. Telephon 57-7-78 Scheitel* Perücken Transformationen Bräü&risuren aus alierfeihstem . dauergesellten Naturhaar 1 i e f e r t für die vornehmsten orthodoxen Damen der bekannte Speziellst für individuelle Frisuren 1 _ , A Damenf!riseair 1 _ A Damenf!riseair WifcÜ, IV., Scfalttfaifililgässe 3 prompt und bÜlini für Inühd Ausländ ssfes tn|roi nid lg ÖfelsÜ säät tiei äfe|teüü11gen iah aüstfe&rlfe ferbitte gfenaües Haarihtniter hnd Ang&e des ftt&säi ihn eihehi Öhr zürn andferen. asssis kostealt^e V6rfhi1run£ der neufeilen ködSlle. ssass Beachten Sie gefälligst die Hauenummer i

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