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Jüdische Presse · 1924-06-06 · 23 (6.6.1924) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
10 (1924)
Issue
23 (6.6.1924)
Date
1924-06-06
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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^,■^!W W*4'p1^Ppppi^Mi $eitg 156 Nr. 23 Eia Denkmal fiir die Opfer des Jaffaer Pogroms. Jerusalem. (J. T. A ) Am 26. Mai wurde auf dem Friedhof von Tel־iAw*w ein Denkmal für die 42 Opfer des Jaffa er Araberaufstandes vom Mai 1921 eingeweiht. Pie GetcjepkrjB.de hielt Rabbiner Usiel. Schlacht zwischen dpa Beduinen und der Polizei. London. In der Nähe Beer Schewas (Erez Jisroel) hat eine blutige Sahiacht zwischen Beduinen und der Polizei stattgelunden. Die Beduinen haben bei ihrem Heberfall drei Polizisten getötet und zwei schwer verwundet. Sowohl die palästinensische wie die ägyptische Regierung haben eine militärische Expedition entsandt. Von der Chofez Chajim Kolonie in Erez Jisroel. Wien. (A. J. P. B.) Die Gründer der Chofez Chaim- Kolonie in Erez Jisroel, unter der Führung eines Schnes׳ des Chofez Chaim, passierten auf ihrer Reise nach Erez Jisroel am 24. Ijar (28. Mai) durch Wien. Der Führer der Gruppe besuchte in Begleitung vieler Kameraden das' Zentralbureau der Agudas Jisroel, wo alle Einzelheiten׳ des Proejktes der Gründung wie die allgemeine Lage der Aguda in Erez Jisroel ausführlich besprochen wurde. Sie übermittelten nebst den Grüssen des Chofez Chaim1 seine dringende Bitte, den schwergetroffenen Jeschi wothl in Polnisch-Litauen Hilfe zu bringen. ׳ Tod der Gattin Rabbiner 1.1. Dtekb». Jerusalem. (A.J.P.&) Am 5. Ijir veAchled in Jerusalem die Oattin RaBbil.I. Diskins. Die Verblichene; die durch ihre Herzensgüte und Frömmigkeit von der gahzen Stadtbevölkerung verehrt wurde, widmete sich besonders der Fürsorge der Waisenkinder, deheh sie im wahrsten Sinne des Wortes die Mutter ersetzte. Das Leichenbegängnis, das unter grosser Beteiligung der Bevölkerung aus allen Kreisen stattfand, legte von der Verehrung und der Liebe, die die Verblichene genoss, bei redtes Zeugnis ab. Rabbi Chaim 1Sonnenfeld und Rabbi Pinkas Epstein hielten tiefempfundene Nachrufe. Die palästinensische Aguda an das Kolonialamt. — ״Lieber dem mohammedanischen religiösen Gerichtshol als dem zionistischen Oberrabblnat unterstehen.“ Jerusalem. <1J. T. A.) (Wie ׳die ,palästinensische Telegraphhen•־ Agentur erfährt, hat die palästinensische Agudas Jisroel, deren Vorsitzender Rabbiner 'Sonenfeld ist, dem Kolonialamt in London ein Telegramm gesendet, des Inhalts, dass die neue Verordnung betreffend die Rechtssprechurog der zivilen und religiösen Gerichtshöfe in Palästina, durch die die Rechtssprechung der jüdischen Wakfs dem palästinensischen Oberrabbinat übertragen wird, protestiert. •In dieser Mitteilung werden Sir!Herbert Samuel, sowie der palästinensische (KronanwaltiMr. Norman Bentwich scharf ׳angegriffen; man macht sie •dafür verantwortlich, dass sie ׳die orthodoxen Juden der!Rechtssprechung des ׳zionistischen Oberrabbiners unterstellt hätten. •Das Kolonialamt wird ersucht, zu erlauben, dass die orthodoxen Juden Palästinas der Rechtssprechung der mohammedanischen religiösen Gerichtshöfe unterstellt würden, was ihnen jedenfalls lieber sei, als der des!zionistischen Oberrabbinats unterstellt zu sein. ׳(Es scheint, dass hier wiederum eine der leider üblich gewordenen Tendemzmeldungen der Pal. Telegraphen-Agenitur voriiegt. Die Nachricht ist mit ׳grösster Vorsicht aufzunehmen. Im Zentralbureau der Aguda in *Wien, wo wir u!ns erkundigt haben, ist allenfalls von der!Sache nichts bekannt. Red. ״Jüd. Presse“.) Karoline Rabinowitsch *Wien Verlobte Kalman Kohn tyac Zur Verlobung des Frl. Karoline Rabinowitsch mit Herrn Kalman Kohn gratulieren herzlichst Benon Rabinowitsch Leopold Glück TSCHECHO-SLOWAKEI. Aach ein ״Kulturkampf“! Endlich haben sie’s herausgefunden.! Das Zauberwort, das die Orthodoxie unfehlbar tödlich treffen muss, ist entdeckt; der Schlachtruf im Kampfe gegen diejenigen, die nicht vergessen h a b e j und nich't vergessen wollen, dass sie einst am Fusse des Sina׳j ׳gestanden und G-tt und seiner!heiligen Thora den Treueid geleistet, ist ausgegeben: Kultur! Man weiss es nun,!weshalb die geehrten ׳Zionisten aller Schattierungen die Thoratreue ׳im Judentum einmal mehr theoretisch als praktisch, das andere Mal mehr praktisch als theoretisch untergraben. .Das ,,Licht“ duldet die ,Finsternis“ nicht! Zionismus bedeutet natürlich Licht, Wiedergeburt, neues Leben, kurz: alles Gute, Schöne und Edle unter der Sonne; Orthodoxie und A ׳g u d a ebenso natürlich Rai c kständigkeit, Verkümmerung.!Wer das nicht glaubt, ist eben auch ungewollt mit ׳der Aguda geistesverwandt und für alle Zeichen׳ der zionistischen Verdammnis verfallen. Dem ist höchstens nur noch durch ifleissige Lektüre der zionistischen Zeitungen und der!zionistischen .Versamlungsberichte zu helfen. Dort wird er’s so oft und so deutlich gedruckt sehen, ׳bis er diese absolute Wahrheit, dieses unerlässliche zionistische Dogma aus tiefster innerster Ueberizeugung anerkennt. Um die Kultur geht’s den Zionisten, um sie und um nichts anderes, um das jüdische S e 1b s tb e׳w u s s t s e i n und die Erneuerung des jüdischen Körpers und des jüdischen׳ G ei s׳te s. jüdischer, eisenharter, matchgestählter Körper und aufgerichteter, entkonfessionalisierter ״hebräischer“ Geist •in Reinkultur! Zweifelt noch ein Mensch daran, dass solchen Bestrebungen gegenüber jedes Widerstreben׳ oder gar der offene Widerspruch Verbrechen ist? — Verbrecher aber werden nicht mit Argumenten des Geistes von der Unrichtigkeit ihrer Ansicht •überzeugt, sondern sü werden durch Gewalt unschädlich gemacht. Ganz einerlei auf welche Weise, mit ■welchen. Mitteln dieses Ziel erreicht wird. •Die Orthodoxie, die Rabbiner, die Agudas Jisroel, die Genveindeorganisation, die orth. Zentralkanzlei, die orth. Gemeindestatuten, das religiöse Unterrichtswesen, das traditionelle Wahlrecht und vor allen Dingen die jedem jüdischen Menschen׳ tief in die Seele geprägte Treue zur Thora erweisen sich als Hemmnisse auf ׳dem .Wege ■zum zionistischen Kulturziele. Sie müssen, was es auch koste, weggeräumt werden! Das Sdhlagwort ״K u 11 u r!“ soll nun den Sammelruf bilden zum Kampfe gegen den Feind. Wir haben seit einiger Zeit die markantesten ״!Schlager“ dieses Kampfes registriert. Unsere Leser sollen auch heute mit dem wesentliehen Teil eines Artikels bekanntgemaoht werden, der im offiziellen, von Emil Waldstein redigierten tschechischen Organ der Zionisten ״Zidotvske!Spravy“ vom 23. Mai veröffentlicht war, weil er für die Taktik der Zionisten äusserst charakteristisch ist. Zuerst verbreiten die Zionisten die falsche Nachricht von der Vereinigung der Orthodoxen miit Ammilanten (gemeint sind hier jene ,A s s׳i m i 11 a n׳t em“, die sich nicht ״Zionisten“ nennen!) bei :den Wahlen in Polen in sämtlichen ׳zionistischen und misrachistischen Zeitungen. Daran ׳werden ״Erläuterungen“ geknüpft, in denen der Orthodoxie ׳nichts mehr und nichts ■weniger als — Untreue gegen die jüdische Religion vorigeworfen wird; Hieb gegen die Orthodoxen! Eine Woche darauf wird ebenfals auf Grund dieser Tatsache zionistischer Erfindung •den Assimilanten — Untreue gegen die Ideale des Fortschrittes und der Kultur vorgehalten; Hieb gegen •die (nichtzionistischen) Assimilanten! Mit einem geschickten Flug durch die Lüfte befindet man sich bald auf tschechoslowakischem .Boden •und denunziert frisch und fröhlich die Orthodoxen wie die tschechisch-national (und ׳nicht zionistisch-national) registrierten .Assimilanten“ bei der Regierung als Finsterlinge und Klerikale, die nur um ihres ,persönlichen Nutzen wegen den Zionismus ablehnen. Man höre zu welch herrlichem Gedankenflug die zionistisch-tendenziöse Nachricht von den Wahlen in ׳Polen die ״Z. Sp.“ anreg׳t: ״Es wäre gut, wenn auf diese Erscheinung!jene Kreise achten würden,;welche sich mit jüdischen Angelegenheiten befassen und fortgesetzt irrtümlich׳ von assimilantischen Faktoren verführt werden, welche aus innerer •Schwäche und als ׳Zeichen ihrer Unausweichbarkeit auch den Weg zur politischen 0 r t h 0doxie suchen. Wir haben im!Sinne, die Beziehungen zwischen tschechisch-jüdischer Organisation ׳und zwischen den jüdischen Klerikalen, welche vor einigen Wochen bei den Parlamentswahlen in Karpatho-Russland der jüdisch-nationalen Gruppe unterlegen sind. Diese Beziehungen, welche nicht den geringsten sittlichen, kulturellen׳ sozialen Untergrund haben, sind bedingt durch die gemeinsame Aversion der jüdischen Klerikalen in der Slowakei und Karpatho-iRussland und der tschechischen Assimilanten in Prav. gegenüber dem, worin bei uns das zionistische ׳Programm erblickt wird. Die jüdischen Klerikalen, insbesondere die Rabb i n e r, fürchten sich vor unseren modernen Schulen, den Sk a u t s v e r bä׳nd e n, Turn vereinen. Lehrwerkstätten keineswegs deshalb, ׳weil dadurch irgendwie die jüdische Relig i 0 n bedroht werden könnte, sondern weil ihre e rgiebige Quelle unverdienter Einnahmen bedroht wird, ein Viehtrog,’der immer gefüllt!wird durch die unangemessene Achtung der terrorisierten Bekenner. Jeder Kulturmensch weiss •auf den׳ ersten Blick, wieviel es geschlagen hat und um was es geht. Nur die tschechisch-jüdische Organisation will weder sehen nach hören. Was liegt daran, wenn sich so eine orthodoxe Kanzlei ohne!jede Kontrolle von den All er ärmsten eine Se,p.a r at abgabe von tsch. K 1.7 0 bei einem Kilogramm Zucker herauspresst? Was liegt daran, wenn die Art der Erziehung, wie sie die orth. Klerikalen fordern, das soziale Verderben ■bezeichnet. Der Vorteil, um den es ■den jüdisehen Klerikalen und Assimilanten geht, ermöglicht ohneiweiteres d״n Zusammenhalt beider Gegner, sich gegenseitig verachtender Elemente, ermöglicht diese unehrliche Vereinigung. Es kann darüber kein Streit sein, dass man in diesem Falle von dem Vorteil sprechen kann, nur was die Orthodoxie betrifft. Denn die ärmliche Formel, welche, wie es scheint, die heutige tschechisch-jüdische Führung beherrscht und welche einfach lautet: Alles was den Zionisten! schadet, das nutzt uns, diese Formel ׳kann schliesslich und endlich nicht auf die Abwehr jener Faktoren in den tschechisch-jüdischen Organisationen stossen, denen die Kultur keine leere Phrase ist. Die!heutige Vereinigung der tschechisch-jüdischen Organisation mit der politischen Orthodoxie bedeutet die Unterstützung der düsteren Rücks h r i 11 i e r ז u im s, das Hindernis der Kultur. Es ist eine Gewissensfrage, ob auf diesem Wege ausgeharrt werden wird, jedoch!keine die Frage, vor der wir erschrecken müssten. Unser!Kampf ist ein positiver und wir werden ihn weiter unternehmen, indem wir uns seiner Unabwendbarkeit be.wusst sind, erfüllt vom der Sehnsucht nach einem neuen Leben. Die Wahlen in die galizischen jüdischen Gemeinden sind der Beweis, dass wir in ihm siegen tyerfleny“,.-;, , ,,, , , , . . Wir machen unsere Leser auf die heutige farbige Beilage der Firma Heinrich Francks Söhne aufmerksam, worauf die nunmehrige Spezialmarke des altbewährten Kistels ersichtlich ist Streng orth. ־«י Restauration Siiger lBI Ktrom1*״ ftbstschowitz (mihrei) Die שחיטה versieht ständig; טר״ח סידן עד ימי הסליחות הנע״ל הרבני המופלג סויה אלילמלך גוטמאן ג״י חתן חג׳ חצי מו״ה משה שפיטצען דיין דק׳ק ■מונקאטש שליט״א, welche von folgenden גאונים וצדיקים שליט" א seine קבלות besitzt: .הר׳ הגאון הצדיק מו״ה מרדכי ליב ווינקלער אבדק״ק מאד ״ " " שמעון גריגפעלד אבדק״ק בודסענדחאלי אהרן ווייס ראבדק״ק מונקאטש. " " " " Adr.: Hotel Singer, Luhacovice, Morava: חק" יצחק אייזק בן הגאון מו״ד^פסח זיננער זצוק״ל. Ja, diese und ähnliche noble Erörterungen über die Wahlen in den galizischen jüdischen Gemeinden, sind ein Beweis dafür, dass die Herren Zionisten jeden Sinn für Wahrheit und Wohlanständigkeit im Kampfe der Weltanschauungen vollständig ein gebü,sst haben. Denn die Redaktion der ״Z. Sp.“ wird •doch wohl nicht behaupten wollen, dass sie die längst dementierten Verleumdungen im guten Glauben niedergeschrieben hat. Wir müssen es uns versagen, ■beispielsweise die Zuck erlüge hier nochmals zu besprechen. Die orth. Landieskanzlei hat — unserer Information nach — auch gegen diese Zeitung Strafantrag gestellt und man wird sehen, wie es mit der ״Kultur“ dieser idealen Streiter bestellt ist. ׳Die breiteste Oeffemlichkeit muss endlich verstehen lernen, dass die Orthodoxie einen Verteidigungskampf!für ihre heiligsten Güter führt, einen Kampf, in dem es nur einen Sieger gibt — die Wahrheit! Jüdisches Leben in Galanta. Zu den Gemeinden unseres Landes, in denen das jüdische Leben! in voller Blüte steht und die verschiedensten Gebiete jüdischer Betätigung von den Mitgliedern intensiv gepflegt werden, zählt ohne Zweifel G a.1 a n t a. Unsere Gemeinde, richtiger unsere Gemeinden, werden von den grossen Problemen1 der jüdischen Welt nur selten berührt. Wir hören äusserst wenig von den grossen Kämpfen׳, di׳e manche grössere Gemeinden in Erregung bringen und ihre Entwicklung hemmen. W'ir haben hier — wie männiiglich bekannt — als Ergebnis früherer Kämpfe ׳zwei orthodoxe Gemeinden, die sich in Verehrung um ihre Rabbiner scharen. Die beiden׳ Rabbiner sind, jeder auf seine Art, mit ihrem besten Können und Wissen bemüht, ihre Gemeinden als wertvolle Glieder der jüdischen orthodoxen Gesamtheit zu erhalten und die religiösen Gemeindeinstitutionen immer vollkommener zu gestalten!. Die 1 רשות und Lernvorträge der Rabbi׳ner werden gut besucht und bieten1 für jung und alt eine Fülle geistiger Anregung und echt jüdischer דברי מוסר♦ Zahlreiche Vereine sorgen für die Erfüllung der jüdischen 1P!fiioh׳ten in תורה! עבודה וגמילות חסדים so dass ein jeder Gelegenheit findet, ־ sich seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechend zu betätigen. Am besten wird לימוד התורה gepflegt.. Sowohl die älteren ßalebatöm als auch dlie Jugend versammeln sich alk־ täglich zu einem שיעור. Besonders erwähnenswert erscheint unsere ישיבה unter Leitung Sr. Ehrw. Herrn Oberrabhiner Josua Buxbaum, die im gegenwärtigen Bornimer- מ ן T von 160 Schülern besucht wird• Die Jeschiwoh prägt unserem jüdischen Leben zuweilen einen eigenen Stempel auf. Da sieht man zahlreiche ältere u׳nd jüngere יב ח ו ר י ם denen■ die fleissige Beschäftigung mit der תוה״ק und die Lebensführung in וראת שמים einen eigenartigen Adelszug ins Gesicht gezeichnet haben, gruppenweise dem בית המדרש!zuedlen. Eine von der Gemeinde unter den schwersten׳ materiellen Opfern erhaltene Mensa sorgt für eine gesunde und ausreichende Verpflegung der בחורים• Diese Mensa bereifet den Verwaltern und dem Jeschiiwohleiter bei den gegenwärtigen Wirtschaftlicnen Verhältnissen die ernstesten Sorgen. Die bemittelten Schüler entrichten allerdings die Vollgebühr für ihre Verköstigung an i'.e Kassa. Ein grosser Teil der Schüler ist jedoch hiezu keineswegs imstande. Bedenkt man, dass etwa 40 D ב ח 1 ר י aus Ungarn stammen, wird man sich leicht vorstellen können, was es bedeutet, die Mittel für die Erhaltung der Mensa aufzubringen. Von den bekannf.m jüdischen Organisationen kommt bei uns einzig und allein die Agudas Jisroel in Betracht. Sie besitzt hier seit Jahren׳ eine noch auf Initiative unseres früheren und jetzigen Huszter Oberrabbiners gegründete Ortsgruppe unter Vorsitz des ׳Herrn Isidor Sussmann. Sie hat begeisterte Anhänger in beiden Gemeinden und ist gerade im Begriffe, ihre Tätigkeit systematisch auszu-

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