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Jüdische Presse · 1924-05-16 · 20 (16.5.1924) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
10 (1924)
Issue
20 (16.5.1924)
Date
1924-05-16
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 136 Nr, 20 TSCHECHÖ-SLO W AKEI. QQ)QO®Ql®Q Verleumder vor Gericht. Was würde wottl R a b b i Israel Melr Hakolhen, unser greiser Wegweiser, der iVerfasaer des ״Chöf e־z Cih aij i m“, sagen, iwen/n er das }Sldiischie Leben in unserem Lande aus dler Nähe beobachten׳ (könnte, wenn er sehen würde, Wie die guten alten Sitten (verrohen, die schönen jüdischen מדות schwinden und רכילות und לשון חרע in immer weiteren Kreisen Heämafcsreahit erwerben!? Wiie würden seine gütigen, müden Augen bekümmert umher blicken,!wenn er walhrnehmeni müsste, dass allüberall, iwo der Zionismus 1den Verleumdlern die Flltgert beschwingt, seine Mahiniworte und seine Strafreden Wirikungslos!bleiben! Was!Würde seine zärte Seele wobl ittöftr sebmenzettt, der Mord, der durdh die Hetze einer gewissenlosen?*ärteiipresse an dem jungen Agfudteten Lippnt anowitisclh begangen!haben, oder die ׳zur ^eiibstrverstiäntdiitoHkeit gewordene Veri'eumdungskiam־ pagn'e, die unsere Zionisten mit programmatischer Ziel- Sicherheit in ihrer Presse gegen die ׳Oräboldoxiie und ihre Vertreter ln Szene setzen, die tausendfältigen Lügen, die Sie und ihre rnfsraohistischen Wegebahner!in!Zeitungen, Kaffeehäusern und Eisenbahntwageti zum Zwecke der Ehräbsdineiderei des ,Ruf-Mordes“ (wie!Ihn jüngst eine Leitung trefifentdi bozetohnete), gefllssemtiliah kolportieren? Was Würde er dazu sagen, ■wenn er sich dajvon über-!zeugen!müsste, dass solchen meuchlerischen׳ Anfällen gegen1über weder IWarnungen noch gütliche Ermahniunigem etwas nützen! und! man die staatlichen ausserjiidisahen• Gerichte anrufen müsse, um durah die strafende (Macht der Schutzgesebze sich der!Meute ׳zu erwehren? Schmach un|d Schande einer 2ö?t, in der es innerhalb des Judentums so weit kommen konnte, kommen musste!!Der Anfang ist gemacht; das grosse Reinemachen hat begönnern Vor dem Uzhoroder Gerichtshof ׳haben dieser Tage drei Prozesse stattgefumden. (Marek Ungar (!Prag) verklagte einen iMuokacser Journalisten׳ wegen Verleumdung unld Ehrabschneidung im Wege der Presse.!Bekannte Zionfeten und zionistische Beamten, an ihrer Spitze der Ziortistemführer und Vitoebtärigermeister von MuWkacs, Dr. Spiegel!, erschienen vor Gericht und bemühten sich, den Wahriheitsbeweis zu erb ringen׳. Ihre Bemühungen (waren ver g ebens. Das Gerieht verurteilte den ■Verklagten. Im zw elften Prozess war abermals Marek Ungar Kläger und der oben erwähnte Dr. Spiegel nicht mehr Zeuge, sondern diesmal schon Beglakter wegen eines Artikels in der ״Jüdischen) Post“. Auch er wurde zu einer empfindlichen Strafe verurteilt. Das wird ihm natürlich in seiner zionistisch-politischen Karriere nicht schaden. Hauptperson im dritten Prozess ׳war ebenfalls eine sehr Würdige Persönlichkeit aus der (Kanrtpftruippe gegen die Rabbiner und die orthodoxen Führer: Samuel Wo!ff, Redakteur des ״!Amid HuesCh“ in!Ungvär. Er wollte hinter den zionistischen Führern nicht zurückstelhen, schlug ihren• Weg eit! •unld folgte ihren Spuren. Er stieg, Jener Fliege gleich, auf d!en Rücken des Ochsen und rief selbstbewusst: ״Wir pflügen!!“ Et verstand van den journalistischen Winketoügen etwas weniger als seine zio- ־nfsttsethen Votbilder und strauchelte.!Die jüdische Gemeinlde in Uzhorold wollte offenbar ein Exempel statuieren und schloss Ihn aus der Reihe ihrer Mitglieder aus. Wegen dieser diffamierenden AussohJtessung rief er nun den Gemeinde vorst eher unld den Antragsteller •vor die Schranken. Es ist ihm übel bekommen. Vor Gericht erklärten die Beklagten, dass es das gute Recht einer jüdischen׳ Gemeinde sei, ein!Mitglied ausKuschliesseni, das in allgemeiner!Achtung stehende rabbinische Autoritäten in der Zeitung herabzusetzen׳ sucht und daSs ein solcher Mann mit Fug und Recht von allen Ehrungen der Religionsgemeinde ausgeschlossen werden müsse. Das Gericht machte sich den׳ Standpunkt der Beklagten zu eigen׳ und wies den Redakteur Wolff a׳b. Wie wir in unserer vorigen Nummer berichteten, wird ■eine neue Folge dieser Abwehrprozesse mit der Klage der orthodoxen!Lanldeskanzlei geigen die ״Jüd. Volks- *Zeitung“ beginnen. Grabsteinsetzung ftir Rabbi Leb Rubinstein צ" ל?* Am 4. Ijar, dem ■ersten Jahrestage ■des Rabbi Leb Rubinstein זצ״ל, wurde .auf dem Bratislavaer בית החיים für ihn und für seine inzwischen! ebenfalls verschiedene Gattin ע״ה in Gegenwart einer zahlreichen Versammlung von hiesigen und auswärtigen Verehrern •der Heimgegangenen מצבות gesetzt. Sr. Ehrw. Herr Oberrabbiner Schreiber würdigte in einer grossen Rede die Verdi^ihste Rabbi Leb •Rubinsteins um die jüdische Gemeinde, die ׳ ישיבתden לימוד התורה, den חיזוק חדת und die Hebung des יראת שמים und gaib (der ailgemeinen Trauer über die immer noch unausgefüllte Lücke Ausdruck, die sein Heimgang gerissen hat. Besonders rühmend hob der Herr Oberrabbiner die Prinizipienlfestiigkeit des Raibbi Leb Rubinstein hervor, die sich a׳m deutliahsten zeigte, als er — trotz seiner sonst stets an den Talg gelegten־ Bescheidenheit und Reserviertheit ־— entgegen• •seinen persönlichen Interessen vor zwanzig Jahren schon der damals neuenitstandenen nationalen Bewegung den Kampf ansagte. Ihm war die Erklärung, des מ ר א דאתרא und der נחלי הדור alter Länder, dass diese Bewegung mit dem Geiste und den Interessen der תוה״ק Unvereinbar sei, nicht nur eine Wahrheit der nicht wiedersprachen!werden darf, sondern auch ein Gebot zur Tat, Brautausstattungen Billinte Einkaafsquelle in Leinen- und tNUiwfcaren, Chiflone, sowie in Taschen- und TisdnffäMni etc. Leopold Lederer atUga 0 (nÄchit Saligries), Telephon 65-8-71 das für jeden ירא שמים verpflichtend ist. (Mit warmen Worten gedachte Se.'EhrWürden der mustergiltigen Frömmigkei't der Gattin des!Verblichenen, Frau Resel Rubinstein ע״ה, die getreu den׳ Traditionen ihrer grossen Vorfahren׳ (sie war die Tochter ■dies Rabbi Jakob Leb Strasser צ ״ ל T) mit rührender Hingebung an seiner Seite wirkte und ihn in seinen edlen! Bestrebungen unterstützte. Herr Oberrabbiner schloss mit der Aufforderung an seine Gemeinde, diesen!frommen* Ehepaare in der Er- Fassung der תוה״ק und in der praktischen Betätigung naahzuabmen. Orthodoxe Jugend in Trnava. Aus Trnaiva erhalt ettwir dem nachfolgenden sehr erfreulichen Bericht: Sedt dem Jahre!1088 besteht hier der Jugendverein ״Schomre Tihora“. Sein Ziel ist die Jugend zu frommen und rechtschaffenen Juden und 'Menschen heranzubilden. Viele Kämpfe musste der Verein ausfechten, viele Arbeit leistem, um seinen hohen Aufgaben gerecht zu werden, um ein Bollwerk für das traditionelle Judentum (gegenüber allen entgegengesetzten Bestrebungen zu sein. Nur allmählich, von Jahr zu Jahr, kannte der Verein seinem Ziele näherkommen. Jetzt besitzt der Verein bereits ein eigenes Sefer ,Thora, eine Bibliothek unld verfügt über ein eigenes Vereinslokal. Junge Leute, welche tagsüber in den verschiedenen Berufen beschäftigt sind, finden hier Gelegenheit, ihren׳ jüdischen Pflichten nadbzukomimen, mit Gesinnungsgenossen sich ׳gesellig zu vereinigen!,!sich zu zerstreuen• und vor allen Dingen Vorträge anzubören und dadurch sich auf gottgefälliger ATt fortzubilden und! ihr Wissen zu vermehren,. Der Zweck ist, die jüdischen jungen Leute •von Abwegen •und schlechter Gesefolisatoalft zurlüak- •zuhalten und' ihn in seiner religiösen Selbsterziehung be- ׳hilflioh zu esin. Aus der Vereinsfätiglkeit der letzten Zeit ist folgendes hervorzuheben: Allabendlich wird durch Herrn Hermann Glück פלא יועץ* קש״ע# חומש רש״י m׳i׳t מגירות vorgetragen. Die Vorträge sind zahlreich besucht. Am 1 שבתNachmittag!halten einige Balebattim abwechselnd! Vorträge im ר D מ ו und נ י ד ו ת P> worauf dann die סעודה שלישית veranstaltet wird. Frühmorgens, zu Mlncba ■und׳ Maariw ׳wiirdi im Verednslokale מנין gemacht. Am Sonntag Nachmittag •wenden!auch Zusammenkürtffce abgehalten, bei welchen die Mitglieder gute Bücher lesen und sich sonst zerstreuen können. Ausserdem betätigt sich der Verein! auif humanitärem Gebiete, wo er ebenfalls manchen Erfolg zu verzeichnen hat. Der Verein steht selbstverständlich auf streng religiöser Basis und wir|d nach den Weisungen seines Ehrenpräses Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbimers S. 1D. Ungar שליט״א geleitet. Die Vereinsleitung besteht idenzeit aus folgenden Herren׳: Josef Kaiser (Präses), Jakob Gakfetein (Vizepräses), Armin!Weites (Kontrollor), Moritz Weitzier!(Sekretär),!Samuel Spitzer (Bibliothekar), Böla Beck (Schrilftführer) unidl drei Aussdhu'ssmännern.!Während! der letzten Monate sind zwei Gründer des!Vereines jleider aus dem Leben geschieden, ׳R. Abraham Meir Klein und1 R. Samuel Schick זצ״ל. Beide ׳waren grosse ת״ח und jahrzehntelang Vortragende und1 treue Gönner urtd Förderer des Vereines. Die ׳Verdienste, welche sie siah in dem Verein und1 ■in der orthodoxen׳ Kehiloh erworben haben!, bleiben uns allen unwergesslich. ß. 1B. Die Prager jüdische Gemeinde. ״Wird in diese toten Gebeine Leben kommen?“ fragt man im gesamten Judentum so oft die Aufmerksamkeit sich׳ der Hauptstadt unserer Republik, dieser in der jüdischen!Vergangenheit so hervorragenden ׳jüdfeahen Gemeinde, zuiwendet und miati!dort statt 'Telephon 57-7-78 Scheitel, Perücken T ransformatio neu Brautfrlaiiren aus allerfeinsten dauergeweliten Naturhaar liefert פור די פארנעמסטען ארטאדאקסען דאמען ' Der bekannte Spezialist für individuelle Frisuren Carl Polak Ü&menftfiseai* Wien, IV«, Schleifmöhlgasse 3 prompt und billigst für In- und Ausland en groi und en döfail. Bei Bestellungen von auswärts erbitte genaues Haar- : *mutterund Angäbe des Maases von einem Ohr zum andeWta.*. ■■ Kostenlose Vorführung der neuesten Modelle. Beachten Sie gefälligst die Hausnummer 3 1׳ eb e ndiiig e n reÜBtösen Judentums ein geistiges T r•ü mmerleid, einen Friedhof jüdischer Grösse wahrnimmt.!Letzte Woche •hatte es den Anschein, als ob •zwischen den bemoosten, verwitterten Grabsteinen lebende Wesen •scheu uiriherscliWChen und mit wirren Blicken! nach Luft und Liebt schnappten. Von der Ferne her, von den Sportplätzen, den Ballhäusern und Tanzsälert deutscher, tschechischer oder auch!zionistischer Nationalität, hört man das (Dröhnen und Johlen!, das Lärmen und Jauchzen einer jungen Generation Prager Juden, die in ihrer ahnungslosen Unschuld! von der Grösse des alten Prag ebensowenig •weiss, wie vom wahren! Judentum überhaupt, vom j üdisehen Judentum, das ehemals!hlier seine ruhmreiche Stätte hatte . . . Ach, dieses neue jüdische!Prag, dieses junge Prag jüdischer Arelim, was ׳weiss es in seiner Mehrheit voll jüdischer Lebemspflieht, von ijüldiisoher Heiligkeit, von ״Abrahams Bund“, von jüdisahem Leben? . . . Ach, dieses jüdische!Prag von heute, das da ausstösst, um sich stösst gleich einem von schweren!!Barudern, den Banden des Todes, befreiten Füllen, als 0׳b in ihm immer noch eine unverwüstliche jüdische ,vis vitalife“ pulsierendem, blühen|de»m Leben enitgegenjubelte — ׳merkt ihr* nicht, dass die nicht!mehr L eb e n ist, dass es die!letzten regellosen• Zuakurtgen׳, die Reflex b e w e 1g u n g e n in einem Körper sind, aus dem das Leben, das jüdische Leben g•eiwSeben, deT Leibensgeist, ׳der Thor a 1geist, hin- ,w egg 0 sch euch 1t ist? . . . Nein, so geberdet sich Leben, jüdisches Leben, nicht, soloihe Töne rufen ״tote Gebeine“ hervor, wenn ein grausamer Windstoss sie zum Tanze, zum Totentänze, aufpeitsahit. Nein, . durch dieses dürre Gerippe ,zieht der Odem des Lebens nicht! In der G e m e i nd׳e s t u!b e sassen vergangenen 'Dienstag die ״Besten! der Gemeinde“ beisammen •und berieten über Wohl und Wehe, über Aufstieg und Niedergang der Gemeinde.!Da sa'ssen sie, die ״Grössen“ des heutigen jüdischen Prag, iwo einstens jene jüdischen!Männer sassen, deren Namen nur noch die vergilbten Gedenkbücher, hie und da an elftem Sfoiftungsbaus eine verblasste Inschrift und im ,jHaus •der Ewigkeit“ ein bescheidener Grabstein kündet, ein Grabstein, dem man’s ansieht, ׳dass auch er am liebsten tief ׳hinab zu seinem Träger in das Grab sinken möchte . . . W!as selten),!was walten auch hier im heutigen Prag diese ״!Merkzeichen!“, die von e h e ׳m a i igen Prager jüdfeahen Gemeinidfeführern, von Thorafürsten, von Tataide Chadhamim, von sagenden Geistern, von Schtadkmlm ohne Eigennutz ufrid Ohne Mlaridlatgier, von Fürsorgern und Versorgern!, von Kämpfern und Streitern für Gottes Wort und Gottes Wirllen zu erzählen bestimmt sind? Da sitzen nun ein Anzahl sehr feiner Herren i׳m be rühmten jüdischen! ,Rathaus“ Um da׳s Skelett iberam, viignetltiert ,jüdische Kultusgeimeinde“, und verhandeln Leidtragenden •gleich, mit komflsch-bitterem Ernst in einer •sogenannten• ,Budget-Debatte“ •über die Unkosten seiner Erhaltung. Rührende Pietät der Nachfahren! 35.000 j'üdisohie Seelen!wollen abermals tsch. K 1^!18j90!2j2!4 als Kranzspende a׳Uf dien Saig •des Judentums in ׳Prag niederlegen. Debattiert wird über Farbe und Wiildmungsauf ׳seih r!itf!t der Sclhl ei'f e. As siimi'l a n t en und N a t i 0 n a l׳l s t e n s'i ri d ’s, an den! Mass!täben! Ides lebend'igien Tlhorajudentuims gemessen!, etiwa G e!g e ,ms ätze? Verspürt man etrwia in einer der ׳beiden sich anscheinend befehdedlen, einander ausschliessenden Richtungen auch nur ׳einen Hauch, eine leise Regung w ah r׳e n ,j ü|d׳i sehen Lebens? I׳st etwa dem Herzen des einen h i s 10 •r isch ׳es jüdisches Volkstum, der Geist Zions, nicht e •b e n s 0 f e r ׳n wie dem das andern geoiflfenbarte traditioneille Religion, bind!ende!s •und! verpflichtend e s jüdisches Gesetz? Sehen wir sie nicht beide gl el eher masse.n!jenseits von תורה und מצות jenseits von אסור und מוסר , jenseits von כשר und יטרפה jenseits von טהור Urtd טמא? •Legt nicht die eine Gruppe ebenso wie die andere theoretisch 1N i c h t- ׳aah'tung und1!praktische Missachtung an den Tag gegen׳ all׳ das, was uns ׳allen, von אברהם א ב י ג ו bis auf ׳den heutigen Tag, zu allen Zelten allen im Tharaleben wurzelndem, mit der Thora unlösbar verknüpften wirkliehen Volkstjüdieni als Urbedingung unseres ganzen Seins galt? Wias nützt es, wenn auch von der Gasse her, der ״Opposition“ zuliebe, etliche federleichte Phrasen •in •den Beraturtgssall eindringen, •einige Wirbelwindgeijagte ״Schlagwörter“ der jüdischen Alltagssorge da׳s Haupt der Repräsentanten einkreisen? Wenn praktischjüdisches Leben, •wenn V• er ׳w•i rki ic 1hu ng d׳es Thor agebot es nicht Lebensziel der .Gemeinde Ist, lagert der Schatten des Todes auf den Gesichtern all derer, die sich um den Leiohtiahm der alten!Prager jüdischen Gemeinde zu schaffen *machen, ganz einerlei, ab das Vertrauen der ״Assfmilanten“ oder das der ,Nationalisten“ sie bis an (die Pforte des Bethauses geleitet. Die einzelnen Posten des ״VoranscMages“ •bestätigen das Gesagte. Rabbiimat tsch. K 6L200. Rabbina!t in Präg? Ein im Budgetposften festgehaltener aschgrauer!Schatten! Prediger tsch. K 16.000. Wie lange ׳ist es. hier, dass in Prag ein jüdisches Wort nicht •gepredigt wurde? Religionsunterricht tsclh. K 63.880, Subvention des Religions- Unterrichtes an der j üdischen Schule tsoh. K 3000, SaChaufiwtand für die Takmuk) Thora-tSdhule 7,705.07 usw. u®w. horremd'e Beträge, wie sie in kter jüdnischeti Welt jede iDorigemehide aubrfngt. Kann aus diesem trockenen Knochen nochmals reges Leben erstehen? ׳-?

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