Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 10 (1924)
- Issue
- 16-17 (18.4.1924)
- Date
- 1924-04-18
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 116 JÜDISCHE PRESSE Nr. lt/17 Wie wir wissen, besitzt im internationalen Rechte die Kontinuität besondere Wichtigkeit Nun, wem haben wir unsere Rechtsansprüche, die Kontinuität, zu verdanken? Wem? Der modernen. Bewegung, dem Zionismus, oder dem alten jüdischen Geist, תח הקודש, der Tausende veranlasse, begeisterte, unter den schwierigsten Verhält• nisseq, beispiellosen Opfern in ישראל pK standzuhalten und anderseits die notwendigen Mittel hiezu aufzubringen? Möge man sich erinnern — es ,ist noch nicht gar so lange her — dass viele Leute den Jischuw als Uebel, als Last, die Wohltäter, die Segenspender als Parasiten bezeichneten, Leute, die heute überlaut dem Zionismus zujubeln! Möge man bedenken, wo, der Zionismus heute ohne den alten Jischuw halten würde! Wir wollen keine Zukunftsbilder entwerfen, bloss hocheach tochiach, was Pflicht und Schuldigkeit ist, noch dazu angesichts der speziellen Umstände. Mögen sie im übrigen einzig und allein die Verantwortung für das unangepasste Tun und Lassen tragen, bis die Polgen noch offensichtlicher dastehen yerden. So viel steht fest, dass der Zionismus erblieh belastet ist: die religiös illegitime Geburt drückt ihn׳ gewaltig nieder, lässt ihn nicht zur erforderlichen Höhe steigen. Das einzige Mittel wäre für sie eine legale Ehe- Schliessung mit der Religion, k’das Mosche v’Jisroel. Gerade das wollen sie nicht. Sie können, sie werden daher auch nichts ausmachen. Für jeden Klarblickenden steht dies ausser Frage. Denn Draufgängerei, Uebereifer, Ungestüm, Hintansetzung der nötigen Vorsicht und der Mittel —־ ist keine Politik. Sie vermissen dies bei den echt jüdischen Faktoren, daher sind diese in ihren Augen keine Politiker. Und wie wir sehen, sind gerade diese die besten Politiker, weil sie in der zweckentsprechendsten Art und Weise die Zukunft vorbereiten. Nun könnte es jemandem einfallen, zu behaupten: es geschah dies un• bewusst von ihnen. Ja, dann ist es um so mehr ein Beweis, dass sie כרוח הקודש handelten; dann ist esr um so sinnfälliger, dass sie, und nur sie, das Werkzeug einer höheren Macht bilden. Der echt jüdische n“)WGeistf hat sich bisher noch immer bewährt, hingegen habe ich Quertreibereien und Kämpfe gegen die jüdische Religion stets als verderblich erwiesen. Denn sogar das von seiten des Zionismus solcherart übernommene immens wertvolle Kapital wird irrationell verwaltet. Nichts will vorwärtsgehen: alles stagniert oder weist direkt eine rückläufige Bewegung auf. Und gerade der jüdische Geist hat diesen ethisch und materiell gleich wertvollen Fonds in schönster und bester Form zustandegebracht. Wer ist dann der ,gute und wer der mindergute Politiker? ,׳ Ohre die Anziehungskraft könnte das Weltall nicht bestehen, ohne Kohäsion gäbe es keine Körper, ohne1 Wasser kein Leben und so fort. Eine solche Welt-1 notwendigkeit bildet die jüdische Religion, die תורההקחשה ist ein gigantischer Leuchtturm, hat die Menschheit in ethisch-moralischer Beziehung immens gehoben. Sie wird auch in alle Ewigkeit ein Jdeal bilden. Ein Surrogat wie Nationaljudentum kann und wird — wie alles Fremdartige — nie und nimmer die ecfrt jüdische Religion ersetzen. Der Herr von Himmel und Erde hat es aus4 dtücklich beschworen. Jech. XX, 32 ff.) Und selbstverständlich hat sich dies stets bewahrheitet G. Agadas Jisroel. Die Agudas JSsroel-Ortsgrappen in der Slowakei werden hiedurch gebeten, die Einkassierung des Jahresbeitrages von den Mitgliedern tfir das Jahr 5684׳ während der המועד ta-Tage bis spätestens ר״ח אייר durchzuitihren» Statutengemäß zahlt jedes Mitglied einen seinen Vermögensverhältnisisen entsprechenden Jahresbeitralg, jedoch mindestens tschech. K. 24, an die Organisation. Ein Drittel dieses Betrages verbleibt zur. Verfügung der Ortsgruppe, ein Drittel wird an die Landes Organisation und ein Drittel im Wege der Landeisorganisation an die Weltzentrale abgeführt. Die Ortsgruppen werden airfeefordert, die beiden Drittelte des Jahresbeitrages nebst einer genauen Liste der Mitglieder spätestens am ריח אייר an die 4,Landesorganisation der Agudas Jisroel in der Slowakei“, Bratislava, Tumergasse 14-16, eimusenden. ישיבה קטנה in Bratislava. Als eine der wertvollsten Institutionen auf dem Gebiete des לימוד התורה in Bratislava erweist sieb die ישיבה קטנא Sie besteht seit einigen Jahren •unter Leitung R. ,Baruch Löbls und dient als Uebergangsstufe von der יסודי התודה zur ישיבה• Die jungen Leute werden dort Zum selbständigen Lernen angeleitet und zur Gründlichkeit beim Lernen gewöhnt. -Wie bedeutungsvoll •diese Anstalt für die heranwachsende Jugend geworden ist, ersah bei der ,Mittwoch, den 5. Nissan stattgefundene öffentliche Prüfung der Sohüler im ■Hauptschiur. Zwei Wochen zuvor hatte־ bereits das ״Verhör“ im Nebenschiur unter Leitung des Herrn Rabbiners R. Dawld Wessely stattgefunden und bei den Erschienenen Bewunderung ,hervorgerufen, mit welcher Gründlichkeit! sämtliche Schüler 28 Blatt des schwierigen Stoffes aus חזקת הבתים beherrschten. Das Verhören• im Hauptschiur leitete Se. Ehrw. Herr Ober- Tabbiner S c h r e 1 b e t. Die Schüler der ג ח ID ישיבה ק haben während des זמן sämtliche סוניות durchgenominen und mit aßen ר אש ונים ואהר ונים ehigelernt, die in der grossen Jescbiwa gelernt wurden. Der Herr. Oberrabbiner gab seiner Jfreikle über die schönen Lehrerfolge Ausdruck und /zollte R. Baruch Lö.bl die höchste Aperkennang für seine Leistung. Die Verwaltung der י ש י ב ח קטנה Hegt ־tat Händen ehies besonderen Komitees, das für den bevorstehenden ם,ן | manche verbessernde Massnahmen treffen •will, um allen Pressburgern und Auswärtigen, die ihre schulentwachsenen Kinder für die ישיבה vollbereiten wollen, hiezu die Möglichkeit!zu bieten. Gast-Deroscho n Tymau. Am ש״ק פ# פרח weilte Se. EhnwjHerr Oberrabbiner Josef Abeies aus Velkö Sarluhy (Nagysaltö) zu Gaste in unserer Gemeinde. Se. Ehrw. Herr Oberrabbdner Ungar beehrte den illustren Gast mit einer דרשה im Tempel, die auf die Zuhörer einen tiefen Eindruck machte, Denn der als ת״ח גדול anerkannte Gast erwies sich bei dieser Gelegenheit auch als ein vorzüglicher מניד der durch seine zündendei) WoTte die Zuhörer für תורה ויראה ZU begeistern vermag. Talmud Thora-Schule in Bratislava. Am שבת nud Sonntag fanden die Prüfungen in der Bratislavaer T. •T.-Schule statt. In allen ׳Klassen zeichneten sich die Kinder durch gute Kenntnisse aus. Den Lehrern der Schule gebührt Anerkennung für ihren Fleiss und die Gediegenheit ihrer Arbeit, mit der sie manche technische Schwierigkeiten des Unterrichts am einer Schule mit Kindern aus verschiedenen Sprachgebieten zu überwinden vermochten. Rabbi Schaul Brach — Oberrabbiner von Kosice. Nach Schluss der Redaktion erhalten •wir die erfreuliche Nachricht, dass Rabbi Schau!׳ Brach שליט״א Oberrabbiner von Nagykäroly, nunmehr die Wahl zum Oberrabbiner von Kosice e n d g i 11 i g angenommen hat und noch vor Pessach den Tag der Uebernahme seines Amtes festzusetzen beabsichtigt. Die markante Persönlichkeit des als hervorragenden נאץ und unerschütterlich festen Charakter bekannten neuen Kosicer Oberrabbiners bedeudet eine unschätzbare Bereicherung unseres jüdischen Lebens. Er tritt an die Spitze einer grossen orthodoxen Gemeinde, die berufen und unter Führung eineT weit!- blickenden Autorität •wie Rabbi Schaul Brach auch geeignet wäre, auf das Schicksal der תורה ויראת in unserem ganzen Lande bestimmenden Einfluss auszu- •üben. Das gesamte orthodoxe Judentum knüpft an die Uebernahme des Rabbinats von Kosice durch Rabbi Schaul Brach grosse Hoffnungen. Es hat in der vor einigen Monaten in Oradea Mare stattgefundenen Versammlung der orthodoxen Gemeinden von Transsylvanien gezeigt, dass eine ergreifende Beredsamkeit hnstnade ist, die Gemüter zu Tagen nach dem Programme der Agudas Jisroel z!u bewegen. •Das Gleiche erwarten wir von seinem Wirten in Kosice עד מאה ועשרים שגה! Wir beglückwünschen die Gemeinde Kosice zu ihrem neuen Führer! Eine דרשה des ״Radomyster Raw“. Man berichtet uns aus Kosice: Das in Fodkarpatsko-Russ so gut bewährte System der indirekten Propaganda fiü» die utfüdischen Ideen haben die Zionisten nunmehr — wie ihr ״Chris Juda- ©us׳“ richtig vermutete — auch bei uns In Kosice anzuwenden begonnen. Das zionistische Jargon-Theater ,,Habima“ hat seine Tätigkeit von Podkarpatsko-Russ hierher verlegt und lockt besonders die frommen Frauen und jungen Leute beiderlei Geschlechtes heran. Es werden da in jüdischer Sprache rührselige zionistische Stücke aufgeiüihrt, zu deren Besuch auch •solche Kreise steh bereitfinden, die sonst weder ein Theater besuchen noch auf andere Weise für den Zionismus zu gewinnen wären. Die moralischen und religiösen. Einwände gegen solche Theaterstücke wollen die hiesigen Zionsiten und Misrachisten damit ab schwächen, dass sie äuf die ״jüdische Kultur“ Mnweisen, deren ״Helden!“ diese Schauspieler angeblich sein wollen. Zur Förderung dieser sonderbaren ,Jüdischen Kultur“, die eine •ganz neue Erfindung der Zionisten ist, von der unsere אבות niemals gehört und von der kein Mensch zu sagenweiiss, welchen Zweck sie verfolgt, sei nun alles erlaubt, auch der vollständige (Bruch mit der Tradition und die Versündigung gegen die jüdische Moral. Ferner ׳wollen dSe Zionisten die Herberufung der Jargon- Schauspieler damit entschuldigen, dass In den aufgeführten Stücken vom Zionismus nicht gesprochen und von den Besuchem nicht der ״Schekel“ einkassiert wind, obwohl ein jeder ׳weiss, was die Zionisten mit der ganzen Veranstalitung erreichen ׳wollen!. So war es auch in Ungvar, Beregszasz •und Mumkacs, bevor sie ihre zkxnistt- ■.. : Grand-/anatorium : und Wasserheilanstalt 4 Bratislava (2'wburg) Tiefer Weg 4 , 4 Erstklassige diagnostische, diätetische und phy- .♦ ♦ alkalische Heilanstalt für Inner• u. Narven-? ♦ kranke 1f Chirurgie, Frauenheilkunde // Abtei- ♦ ♦ lungen für Augen-, Ohren-, Nasenu. Halskranke 4 ♦ Röntgentherapie // Chemisches Laboratorium? ♦ , ♦ Pauschalpreis von öK 55, für Entbindung 4 l ..(8 Tage) 6K 1100 bis 1800 l l Monats Pauschalpreis für Innere und l 4 Nervenkranke CK 1600 bis 2400 4 ♦ Wasserkur für Auswärtige (Bad mit Ab* * l reibung und Wäsche) CK 12 l J Freie Aerstewahl 4 ♦ Rituelle כשר Verpflegung unter Aufsicht ♦ 4 des Pressburger orthodoxen Rabbinates. 4 sehen Kandidaten ausgestellt hatten. Besonderes Aufsehen hat es erregt/dass Mer ein bfesplbeniiscbes ׳Theaterstück von Schalon» Asch vongefülhrt ׳wurde.t Dieser zionistische ״Nattonaldichtea־“ ist vor einigen Jahren auch itn der Orthodoxie dadurch nicht sehr rühmlich bekannt /worden, das er •in den ׳zionistischen Zeitungen und in Versammlungen in Polen es gewagt hatte, einen heftigen Kampf gegen die Beibehaltung des בר;יתו של אברהם אבינו »> führen, den er als ״BaTtaarismus“ m bezeichnen sich nicht scheute. Damals haben sogar mehrere zionistische Schriftsteiler in den jüdischen Zeitungen• von (Warschau öffentlich erklärt, dass sie ׳prinzipiell!(einige schrieben: nur solange wir nicht in Erez Jisroel sind und kein anderes Bindeglied als die Religion haben1!) mit dem (Proteste der Frommen gegen das religionsfeindiiche Auftreten des Söhalom Asch einverstanden seien1. Und detzrtj werden die Geistesprofhikte dieses Mannes, der das Judentum beleidigt •hatte, wie man von ihm, von einem ungetauften Juden noch nicht gehört hatte, vor einem Publikum für gutes Geid dargeboten, das sich fast ausschliesslich aus Kindern guter 1jüdischer Familien rekrutleit. Um diesem ׳Skandal ein Ende zu bereiten oder doch wenigstens die orthodoxen Gemeindemitglieder auf die Sündhaftigkeit des Besuches eines solchen durch seine Sprache ״gekasohert“ ersehnenden Theaters aufmerksam zu machen, entschloss sich der לאביר unserer Gemeinde, der unter dem Namen ״Radomystar Raw“ bekannte גאון Rabbi Samuel Engel שליטיא, ,'hierüber m der grossen Synagoge eine דרשה zu halten. Die Synagoge war bis auf den Platz gesteckt vollbesetzt. War es doch das erste Mial ®eit seinem hiesigen Wirken, dass er vor der ganzen Gemeiinide eine דרשה hielt! Mit Rücksicht auf •die geschwächte Gesundheit des Redners herrschte m der ganzen Synagoge während der ganzen דרשה eine lautlose Stille, so dass ein jedes Wort!gehört wunde. Rabbiner Engel erwies sich bei dieser Gelegenheit als ein vorzüglicher מניד von eindringlicher Wirkungskraft. Mit scharfen, ins Gewissen dringenden Worten tadelte er idie Gedankenlosigkeit der grossen Menge, die den Lockrufen der Verführung folgt, ohne zu überlegen, dass sie damit eine Richtung einschlägt, die mit der תורה הקדושה in Widerspruch steht. Er forderte die Mitglieder auf, die Interessen der altbewährten jüdischen צניעות Wachsam zu wahren und die Widerstandsfähigkeit!ihrer Familienangehörigen durch richtige Belebruing zu stärken. Die דרשה übte •eine gewaltige WS»- kung aus. Schon am ersten Abend musste Asühs ״G-tt der Rache“ (so heisst das Theaterstück) vor halb leerem Hau» gegeben •werden׳ und die Eiferer der zionistischen ״Kultur“ •müssen sich bereits nach neuen Mitteln umschauen, tan naive Seelen einzufangen. Orthodoxer Jugendverein in Kosice. Am 7. Adar feierte der Jugendverein bei sehr zahlreicher Beteiligung ein SiSumfest •über מם, כסובות Bei der Fesitanahlzeit;richtete deT Ehrenpräses des Vereines Herr L. Wjesenberg im Rahmen eines ׳trefflichen: הדרן aneffernde (Worte an die Jugend; in deren Namen1 Herr ׳M. Schw'ejid' antwortete und Herrn Wfiesenberg für ®eine aufopfernde Arbeit den Dank des Vereines zum Ausdruck brachte. Es sprachen auch noch Herr •H. J. Schwarcz und andere Redner. Auch wurde an den neu gewählten ׳Oberrabbiner der orthodoxen Gemeinde, Herrn Oberrabbiner B r o c h In Nagykäroly, ein BegrüssungsteJegramm abgesamdt. Zur Aufklärung! Ehre hiesige Firma gefällt sich darin, ihre Inserate mit welchen Sie Erez Jlsroel-Weine anpreist, so abzufassen, als ob ״ausschliesslich“ diese Ware mit dem Hechscber von Rabbi Chaim Sonnenfeld versehen wäre. Demgegenüber muss ich feststellen, dass meine Importe von Rischon le Zion ebenfalls den Hechscber von Rabbi Chaim Sonnenfeld aufweisen. Ueberdies wirkt auf mein eigenes Verlangen bei Abfüllung meiner Weine das •hiesige ehrw. orth. Rabbinat mit, so •dass alle Vorkehrungen getroffen׳ sind, um meine Ware als garantiert naturbelassen bezeichnen zu können. Bei deisem Vorgehen leitet fnlch •nicht nur mein Gewissen, sondern auch die Sorge, dass die hochwertigen Palästina-Weine, wie ich sie importiere, u nverschnitten mit anderen Weinen 4m Naturzustand an das konsumierende Publikum gelangen, um so zum Nutzen des palästinensischen Weinbaues die Beliebtheit erster Marken zu fördern Dem Weinbau in Erez Jisroel schafft man das ׳verdiente Renommee nicht, wenn die Weine beim Abfüllen׳ mit anderen koscheren Weinen verschnitten werden. Ich lade alle Interessenten ein, sich von der Wahrheit meiner Behauptungen wie immer zu überzeugen und ich werde es nur begrüssen, •wenn je mehr rechtschaffene Händler dazu beitragen, dass sich Palästina-Weine beim Publikum durchsetzen, aber es dürfen keine Geschäftskniffe Vorkommen, welche in letzter Linie zum Schaden unserer Brüder in Erez Jisroel ausgehen. Wer meine Weine kennt, wird wissen, dass ich nicht aus geschäftlichen Motiven •diese Zielen schreibe. Ich •berechne die billigsten Preise. Jede Sendung ist mit dem Siegel des. hiesigen Rabbinats versehen. Hochachtungsvoll Lazar Katz, Weinfreilager, Bratislava. Frühjahrs-Neurasthenie. Es ist eine a?bekannte Tat- Sache, dass das Befinden •des nervösen Menschen sieb meistens im Frühling verschlechtert. Das durch die ermüdenden und aufregenden Episoden der taugen Winterabende und des Faschings überreizte Nervensystem, wird durch den •nachhaltigen Eindruck der mit dem Erwachen der ׳Natur verbundenen Erscheinungen, also auch durch die erschlaffende Wirkung des Südwindes (Sirooco) derart beeinflusst, dass das Allgemeinbefinden ,des Nervösen leidet