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Jüdische Presse · 1924-04-11 · 15 (11.4.1924) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
10 (1924)
Issue
15 (11.4.1924)
Date
1924-04-11
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr, lb Sgite 108 kusslon durch Redakteur Schö■nie•Id und׳ Rabbiner Blech ergämt. ׳: Smaapriitunf ixu Aguäa-Walsenhauj, Badeo. .,..',Soptyjft deJv'2.׳Nij!ssa׳n besuchte Herr Oherrabbfner S» Fürst’ der Mas Jisroel (Schiff schul) in Beigileitung des. Vox^taiidsnAgiifides. Hem!} SaqdoT Adler des Waisenhaius, tun die, Zögling« am Schluss des Wintersemesters einer!genauen Prüfung zu unterziehen. Herr Oberrabbjner war mit dem Ergebnis überaus zufrieden und sprach der Leltipg seine grösste Anerkennung aus. Das Wandererhefm des Hills Werkes der Agiidas Jisroel ln Wien. Wien. (A. J. P. B.) Die Adaptierungsarbeiten des Wandererneims des Jüdischen Hillswerkes der Agudas Jisroel in Wien, schreiten rüstig fort, so dass vor Schebuofh die ßniweitoung und die lieber gäbe stattfinden wird. Asyl-Verein. Wien. (A. J. P. B.) Der unter dem Vorsitz Prof. Dr. Max »Eislers stehende Asyl-Verein hat ein grösseres■ Objekt im 12. Gemeindebezirke erworben, das als Asyl dienen wird. Das Objekt befindet sich in der Nähe der Jüdischen Werkstätten der Agudas Jisroel und bildet so eine wertvolle Ergänzung der jüdi-!sehen Fürsorgeanstalten in Wien. Personalnachrichten. Herr Jonas K r c •p 1p e 1, Redaikteur ׳im Bundesmmisteriuim ■des Aeussern, wurde zum Regie rungSTat ernannt. Wir beglückwünschen herzlich den bewährten Veteran der konservativen׳ jüdischen Journaliistik. Deutschland. Sechzigster Geburtstag Dr. Nathan Birnbaums. Berüfl. (A. J. P. B.) Der berühmte Schriftsteller u!rd Denker Dr. Nathan Birnbaum! begeht am 11. Ijar seinen sechzigsten! Geburtstag. Elin 'Komitee prominenter »Persöntidükeiten bereitet anlässlich des Jubiläums eine Nathan Birnbaum-Feier vor. Polen. Elleser Prhves ל"?. Am 24. Adar 11. ist in Warschau, im Alter von 73;Jahren, einer der edelsten Juden^ der langjährige Vize- ׳Präsident der!Warschauer israelitischen Kultusgemeinde E1 Je s e r P r 1 w e s, verschieden. Elieser •Priwes stand jahrzehntelang an der Spitze des jüdischen gesellschaftlichen Lebens des jüdischen Warschau. Seihe philan tropische Tätigkeit hat einen!ganz grossen Umfang gehabt. Wahre, echte jüdische Religiosität! war stets in allen seinen Haindlungen ausgeprägt.!Das polnische Judentum verlor einen seiner Getreuesten׳ und Besten.!Am der Lewajah nahm die ganze jüdische 'Bewölkerung Warschaus teil.,תנצב" ך Grundsteinlegung der Weltjeschiwa in Lublin. Lublin. (A. J. P.!B.) ׳Im Zusammenhang miit der Sitzung des Rabbinischen Rates in Wilna und der Zentralratss'itztung in Warschau wird am Lag Beomer die felierliehe Grundsteinlegunig!zum Bau der •Weltjescbiwo in Lublin, unter Teilnahme des Chofez Ohalm, Czortkower Rebbe, Gerer Rebhe und ׳Vertretern der xabbSnischen Kreise der ganzen Welt stattfinden׳. Russland. Grosse Aktion der Jewsekcya gegen Pessach. Moskau. (A. J. P. B.) Die Jewsekcya (Sektion jü!d1scher Kommunisten) veranstaltet in ganz Russland eine grosse Aktion gegen die Abhaltung von Pessach, das Essen von Mazzoth usw. Eine besondere Fraiuenabtefflung agitiert stark unter den jüdischen Frauen gegen die üblichen! Vorbereltu ngen!zu diesem Feiertag. ״Joint4* für die religiösen Flüchtlinge aus Russland. Wien, (A. J. P. B.) Auf Intenvenltion Rabb. •Dokitor Pinchas Kohn, ■Vorsitzenden des geschäftsführenden Aus- Schusses der Agudas Jisroel lin Wien, bei dem Leiter des Joint Distribution Committee Dr. Bernhard Kahn litn Wien, wurden für die religiösen Flüchtlinge aus Russland, von dieser!Institution 2000 Dollar bewilligt. Die Aktion für die religiösen Flüchtlinge in Russland. Wien. i(A. J. P. B.) Die (Wiener ,israelitische Kultusgemeinde, die seinerzeit auf Veranlassung der Delegation polnisch -li tauisohe r Jeschüwoth: Rabb. Kassowski- Augustowo und Kaimianow!itsch-Rakow, sich mit der Summe von 300 Dollar an der Hilfsaktion beteiligt hat, hat in der jüngsten Vorstandssitzung beschlossen, die Stumme bis zum Betrage von 100 Millionen Kronen zu erhöhen. Weitere Subventionen für die religiösen Flüchtlinge aus Russland. Wien. (A. J. P. B.) Die Keren Hathora-Zentrale hewÄgte der Aktion für die religiösen Flüchtlinge aus Russland 400 Dollar. frankrtlcb. Der Keren Hathora in Frankreich Sür die religiösen Flüchtlinge aus Russland. Colmar. (A. J. P. B.) Der •Präsident!des Keren Hathora in Frankreich, Rabb. Dr. Weil, Colmar, *übermWiteHe der Aktion für die religiösen Flüchtlinge aus Russland die Summe von Fies. •!1300. Bolianä. Die Aktion der botlindlsek^n RabbUer Wr Keren Hataurfe Anteterdanl. (A. J. P. B.) Der Landesrabbiherrat in Holland fiat Iüt Keren Jktauro atif Purim einen warmen Aufruf erlassen. Der Aufruf hat in allen Kreisen •der konservativen Judenhedt warnten Widerhall gefunden. SdNNtt. Die Kafenderreform. Zürich. (A. J. P. B ) Wie bekannt, hat der Rabbtmsehe Rat der Agudas Jisroel in deT Frage der Kalenderreform beim Völkerbundsrat einen Schritt unternommen. Die Ka׳lende׳r!refor1m beabsichtigt nämlich zur Regulierung des Kalenders einige Wochen mit acht oder neun Tagen hach ,Bedarf einzuführen; d׳as würde mit sich bringen, dass der Sabbath nicht a-n dem Tag fiele, der allgemein Samstag genannt wird; dies würde selbstverständlich Verwirrung bringen und die Heilighaltung des Sabbattages stark be- Mit •!■•narlffff SCHEITELN, PERÜCKEN a. Transformatloiea in feinster n. ■odernstsr Ausführung 1 DAUERWELLEN (gekochtes Haar) WASSERONDULATION nach dem neuesten Verfahren von 2SO.OOO Kronen aufwärts. Als besondere Spezialität: SCHIITKLN AUF HAUT!•arbeitet, glnzllch ua- •netllch Im Tragen• Sämtliche Reparaturen wie auch Wasserwellungen werden übernominell. 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Hauptstr. 65 XVIII., W&hringeratraass 115 IV., Margaretenstrasse 2 XXI., Hauptstratse 28 VI., Stumpergasse 51 XXI, KagraD,Wagrameratr.ll8 9 שתו ממתקים! ראה זה חדש הוא! יין של ארץ ישראל מכרם ישראל המשומר בענביו. Die berühmten PALÄS TIN ACARNELWEINE של חנ הפסח Wieder zu haben! הכשר von Rabbiner Kuk und Sonnenfeld sowie prima Ungarweine, Emmentaler Käse usw. Wienea, 2. Bezirk, Obere Donaustr. 9 Neben dem Dianabad Telephon Nr. 49-1-76 einträchtigen. :Dieser Abwehrakttan haben sich bereits J e grossen jikHsohen Gemeinden angeschlössen• Auch -der Züricher israetttteche Gemeindeburid soll in dieser Angetegenbeitdemnächst׳Stedkmg nehmen• - Cngland. London. Unmüttelbar nach defn Kriege fauchte in den jüdischen Kreisen der sehr gesunde Gedanke auf, maÜ oofllte versuchen, die durdh dfe Kriegsetreignfss« schwankend! gewordenen kulturellen und religiösen Grand» begriffe!wieder zu stärken. Es •wurde deshalb beschlossen* den War Memorial Found :(Fonds zur Erinnerung an den Krieg) anzuiegenv um damit der religiösen Erziehung neue Impulse ■zu gebeni Es ist hauptsächlich das Verdienst des Chief Rabbi Herz, dass dieser Fonds zu einer beträdhitlichen■ Höhe anwuchs, da derselbe die (Mühe nicht scheute, eine Propagandareise durch das garaze grosse englische Weltreich zu machen, um allüberall die Be-» ge!isterung für diesen Gedanken zu erwecken. Für den so geschaffenen• Fonds wurde ein Kuratorium eingesetzt. Man betrachtet es als die •vo!r!nehmste Aufgabe dieses Kuratoriums, Jewish College, die von!Montefiore und darrt ersten Chief Rabbi Englands, Dr- Nathan Adler begründete Ausbildungsstelle' für Prediger und Lehrer, m erhalten. Die Konstitution dieser Einrichtung verlangt die konservative iHdJitumg. •Nun hat das Kuratorium •weiter beschlossen, von dem Gelde, das ihm zur Verfügung steht, auch eine jüdische Akademie zu schaffen, d. h. eine solche!Stätte, ׳welche ׳das jüdische Scjhirlfttum und! düe׳!!üdlischle: OesüDichjte losgelöst von •religiösen:!Vorausseteungen1 und Bindungen rein wissenschaftlich zu be- ■trachten •die Aufgabe habe. Es!wurde beantragt, dass diese Akademie trotz eigenen Statuts •lokal mit Jewish College verbunden sein soll. Chietf Rabb? Herz legte dagegen in mannhafter Weise Protest ein und’ geisselte •in scharfen!Worten1 •die!Tatsache, dass er nach dieser Ent- Wicklung der ■Dinge vom Kuratorium des War •Memoria! Found getäuscht worden sei. D!ie Antwort, die ihm Lord Rothschild •als!Präsident des Kuratoriums gab, war sehr kühl und reserviert gehalten. In der entscheidenden Sitzung, welche vergangenen •Mittwoch stattfand, erhielt der Antrag!des Chief •Rabbi 1H!erz!34 Stimmen, ebensoviel Stimmen aber aucli der Antrag der Gegenseite. ׳Nachdem von vornherein die Fragestellung so war, dass die Abstimmung eigentlich ein •Votum für ׳oder gegen idfe Reform •darstelite, muss •man die Tatsache ais!den Be- •ginn einer neuen׳ Epoche klar auszu'trageniden Rellgionskamipfes in England betrachten. Es kann ja sein!, dass durch Demission oder anderweitige Besetzung des Kuratoriums die Angelegenheit .nochmals überklefisteifl wird. Allein •nachdem seit mehreren Jahren schon der alte konservative Geist der englischem Judenheit durch den und! ,jenen1!Vorstoss erschüttert worden •ist» nachdem im Rahmen der United Synagoge Tempel- und Kultus•? formen entstanden, welche das Gepräge der absoluten Reform an sich tragen, ■ist die Stellung des Chief Rabbf ■in religiöser Hinsicht ausserordentlich kompliziert geworden. Es •wird nicht lange mehr angehen, dass der Chief Rabbi gewiissermassen über •den Parteien zu stehen• versucht, das wird nicht seine!Aufgabe bleiben, sondern er wird /wohl oder übel sich dazu entscthMessen müssen!, sowie er •es schon m seinem Brief an War Memorial Found •getan hat, klare Stellung eiinzunehmen, und dlas wäre so oder so, der erste .Schnitt zur Genesung. Jlmtrikt. Pessach-Aktion der orthodoxen Rabbinerverbände bi Amerika. New York. (A. J. P. B.) Die verschiedenen orthodoxen Rabbinerorgariisationen! in New York haben beschlossen, den ukrainischen Juden eine grosse Pessachspende zu übermitteiln. iln Kiew allein sind! über •13.000 Personen einer •dringenden• Hilfe auf Pessach bedürftig. Eine Aktion für die Teltschier Jeschiwa. New York. (A. J. P. B.) Rabbi Mosche Zewi Kohen äst als spezieller Abgesandter von Rabbi L. Bloch, dem berühmten Jeschlwalerter von Tdtschi, am 6. März in New York eüngetroffen, um die Interessen dter Teltsdhüer Jeschiwa bei den Sammlungen des Central Relief Com- ׳mittees zu vertreten. €ra 3$rotl. Die falschen Nachrichten über die Orthodoxie. Jerusalem. (A. J. •P. B•) ,hK01 Jisroel“, das Organ der unabhängigen Orthodoxie in Jerusalem, nimmt gegen die hebräische Tageszeitung ״Dor Hajom“ energisch Stellung, weil letztere aus arabisehen Quellen Nachrichten verbreitet, die geeignet sind, die Orthodoxie zu diskreditieren. ״Dor Hajom“ hätte saoh leicht von der Unrichtigkeit dieser arabisehen Nachrichten überzeugen können. Ruhe und Ehrfurcht den Toten. Die ״Jüdische Rundschau“, Berlin, ׳bringt folgende Nachricht der Jüdischen1 TelcgrapbenageiDtur aus J erusalem : Jerusalem. (J.!T. A.) Am 16. März naohmfitttags sammelten sich mehrere hundert orthodoxe Juden an der Stelle, wo ■die Ausgrabungen! unter Leitung Professor Naihum Slouschs ■vorgenommen• werden, •an und hinderten die mH Ausgrabungen beschäftigten Arbeiter, die Aribefft fortzusetzen. Sie!forderten ■die Einstellung der Arbeiten Von der Bundesregierung bewilligte Effektenlotterie Znsaniten des ELISABETH-HEIM fOr Kriegswaisen, Ufcnnftdchtt* und AiMtfrinns■ Wien, II. Bealrk, IMlsgasa« Nr. 7 Telepftoa Nr. 434-40 Gesamttreffter 60» miUones Kremen BLsnptjftreff^r 12^ f<o9 3g^ ff und xo Hltttonen Krogiem fni tasagend andere Tigfer km!«.OaakM ■. Trafiken •rMfillllM Wlifirrerlrlaftr geeneiib

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