Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 10 (1924)
- Issue
- 9 (28.2.1924)
- Date
- 1924-02-28
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 66 JÜDISCHE PRESSE Nr. 9 den Wahlen zum Parlament Sch!)11es$lich sehen aiudi die anderen *nationalen“ iQeaneinsohalten׳ nicht allesamt auf Qttifod der Tatsache ihrer Zugehörigkeit zu'einer be-. stimmten *nationalen“ oder ״religiösen“ Gruppe, sondern \n'der Regel als Glieder ganz anders gearteter Interessen- «lemciinschaften zur Wahl!Auf ,diese Interessengemeinschaden würden sich normale^־ weise auch die Juden iverteilen^ wobei natürlich nicht ausges&üosaen wäre, dass einmal auch ein Jude, nicht als Jude, sondern als Vertreter des betreffenden Parteiprogrammes, ins Pariament gewählt wird. Wir erinnern z. <B. daran, dass in England, Frankreich» Deutschland, den Vereinigten Staaten usw. den Parlamenten von beinahe in allen Ländern Juden ׳im den Reihen der versc'hiedenstfe n Parteien ihren׳ «Pla|tz habend obwohl es unter diesen Deputierten -gar manche gibt, die wahrlich!zumtodest soviel *nationale^ Selbstbewussttse'in“ besitzen» ׳wlie unsere Prager oder .Mun- Ipaoser ״Zionisten“. Auch lin diesen Ländern gibt es!Wahlbezirke, Sn denen die!jüdischen Wahlberechtigten die nötige Stümmenzahl aufbringen könnten!, wenn sie wollten, um' einen *eigenen“ Deputierten ziu entsenden. Im Podkarpattsko-Russ ׳haben sich aber die Verhältnisse so herausgestaltet, dass es dem ausschlaggebenden Teil der jüdi- . sehen Wähler für den Augenblick richtig erscheint, den im Eingang dieses Artikels geschilderten Anzapfungen der einzelnen Wahlparteien : am sichersten so zu entgehen^ dass sich die Juden als Gesamtheit ״neutralisieren“ und als gesonderte ״jüdische“ Wahlgruppe zur Urne schreiten, obwohl die eventuellen Vorteile eines isoliert dastehenden ״jüdischen“ Abgeordneten äusserst gering, .!während die sicheren Nachteile dieser ganzen Wahlpalitik evident sind. Das selbständige Auftreten׳ der Juden ‘bei den gegenwärtigen Wahlen!bedeutet demnach ein bewusstes Opfer, das sie nur bringen, um als Gesamtheit sich keiner anderen Wa׳h11׳pa׳rte׳i anschliessen tu müssen. Eine einzige Gruppe unter den Juden hat ׳allerdrngs!noch ein b e s o n d e r e s Interesse an ׳dem!Bestand einer separaten ״jüdischen“ Wahlgruppe ׳bei den PariamenfoswaMen in Podkarpatsko-Russ» nämlich die der b a f i o n a 11 s t i s c h le n Z1 o n! li ׳s lt e n! ׳dlie sich in dem sogenannten ״,Nationälra-t“ in Prag eine Art politischer Oberinstanz geschaffen haben, mit der sie nichts Rechtes anzuifangen wissen, wenn'in den Teilen der Republik, die eine *dichte jüdische Bevölkerung haben, nicht um jeden!Preis nationalistisch-jüdische!Parteipolitik getrieben wird. Wie leicht wäre es!bei dem Bestand einer eigenen jüdischen Wahlpartei, der Regierung, den Behörden׳, der ganzen Welt und am Ende vielleicht auch sich selber ieinzureden!, die *grossen jüdischen!Massen“ hätten den Zionismus sich zu!eigen gemacht und seien bereit, das alHe, heilige auf תורה und מצות einigeschworene Judentum den zionistischen!Bestrebungen entsprechend zu einer von •jeder verpflichtenden Gebundenbeit an die Religion ׳der!Väter ,•,bieffreirten“ politischnationalisit'isc'hen Gemeinschaft umzuwandefln! Eine Vorbedinguug müsste ©ine solche Wiahipartei allerdings von vornebpreiin erfüllen, um den zionistischen Absichten dienen zu können: Die zur Wahl gestellten!Kandidaten müssten waschechte Ztartisten, euphemistisch: ,;Nationaljuden“ sein. Sonst sind1 all die schönen Worte von ״Interessengemeinschaft“, ״Einheit des Judentums“, ,;Einheitsfront“ e»t-c ׳etc. eitle, leere Phrasen, ׳Schall ׳und Rauch und was *die" Hauptsache ist: — zwecklos! Den Zionisten erschien die Aufstellung zionistischer Kandidaten nicht ganz ohne Grund als Lebensnotwendigkeit. Dringt ihr Kandidat durch, so ist ein hohes Ziel erreicht und d!a׳s Judentum!in der Republik würde ׳bald erfahren, was solch ein zionistischer ״Vertreter“ des Judentums zu — reden vermag. Würde!er aber die notwendige Zahl von 20.000 Stimmen auf sich nicht!vereinigen können, so würde sich schon ein Modus finden, um auch!den n ichtgewählten Kandidaten an geeigneter Stelle als einzigen vollberechtilgten Sachwalter des Judentums zu präsentieren (siehe dlie famose Konferenz der bei den Parlamentswählen in der Slowakei d u r c h g e f a 11 e ׳n e n Kandidaten der glorreichen ״Vereinigten jüdischen Parteien“!). Wird1 aber ein zionistischer Kandidat nicht aufgestellt, so bleibt da!s Judentum immer noch Judentum, aber der Zioinismus?- Der Rahmen wa׳r gegeben,!die Plattform war geschaffen, eine ,,Jüdische Partei“ war rudimentär votbanden. ׳Auf Initiative eines von der orthodoxen!Landeskanzlei in Bratislava an sämtliche orthodoxen Gemeinden des Landes gerichteten Rundschreibens war im ver gangenen Herbst für die Zwecke der Gemeinde- und Gauwählen diese Partei gegründet worden. Auch die Zionisten nahmen Anteil a׳n dieser Partei Die Zionisten in Böhmen und Mähren taten im Eifer der Gefolgschaft (?) noch ein Ueberflüssiges; sie änderten ׳den Namen ,ihrer ״Vereinigten jüdischen Parteien“!im letzten Augenblick gleichfalls ׳in ״Jüdische Partei“ um. Und die Zionisten hatten ihren Anschluss an die ,,Jüdische Partei“ weder in deT Slowakei ,noch in Karpaitihorussland zu bereuen. Die Orthodoxen waren ihnen gegenüber auf ׳der ganzen Linie splendid und überliessen ihnen eine weit grössere Anzahl von Mandaten, als ihnen ihrer Bedeutung ׳nach zugekommen war. I׳n Munk acs verhalfen sie sogar einem der Zionisten zur VrzebürgeTmeisterstel'le. Gehörte nun wirklich noch viel Ueberhebumig ׳dazu, wenn sie sich auf!die Nachricht von •den ParlamentswaMen Pod'karpatskö-Russ einfach in den ׳Sattel der ״Jüdischen Partei“ setzen, das jüdische!Mandat für sich ergattern und! auf diesem Wege die politische Vormundschaft über ,die gesamte Juden heit der Republik übernehmen wollten? — Mit einem Husarenritt nach Munkacs 1 Inseriert im Pressburger ־ זק תפלח Zettel! und einem klein wenig kühner Phantasie glaubten sie dieses Ziel zu ׳erreichen. Ihre Presse begann ein furchtbares Geräusch. Trommelwirbel und!Paükensohlag. *£ ,i nh e i t“, *Eflin i gkei t“, *J üdüsche Partei‘** ,׳״Interessenausgleich“ wurde geblasen. Mtt (tausend riehtigen und zehntausend falschen Argumenten׳ wurde •bewiese», dass vom der Aufstellung einer einheitlichen ״jüdischen“ Wahlliste allein das Schicksal des Judentums für alle Zeiten abhänge. *Er“ selber, Dr. Singer, der Präsident dies zionistischen ״Nationailrates“ ׳in eigener Person, umgeben von Herrn Waldstein, reiste nach Munkacs hin, mobilisierte seine Getreuen, die ,;Schomrkni*‘» Turnklubs ׳und Gymas'iastenvereine allesamt, um durch ״Volkesstimme“. entscheiden zu lassen, was recht und' billig und’ vernünftig sei auf Erden. Und siehe, er fand Gehör. Die von 500 Personen besuchte Sitzung der ,älunderterkommission“ der *Jüdischen Partei“ beschloss ganz im Sinne des zionistischen Vorschlages, eine einheitliche״ auisschliessflich jüdische ׳Wahlliste einzureichen. In einem einzigen ׳Punkt!bloss gestattete sich die Partei, von der Meinung des Prager Gastes abzuweichen. Die Kandidaten sollten nämlich nicht unbedingt van Prag und nicht unbedingt — Zionismen sein! Was dann: geschah? Wie aus einem Traume war man erwacht. Alles, was man in Jahren!so fein ersonnen, Monate und Wochen lang mutig und laut verkündet yhat, war in Nebel und׳ Rauch auf gegangen oder wie eine glutverzebrte Abendsonne hinter dunklen Walken in das Meer der Vergessenjhe!ii himabgestiegen. Zwei kurze״ Nachrichten schliessen diese Vorgeschachte ab. w Erste Nachricht: Uzhorod, 22. Februar, 11־ Uhr vormittags* Die Zionisten hielten ihr weiteres Verbleiben •im Verbände der ״Jüdischen!Partei“ für zwecklos, sie traten aus und reichten unter dem Namen ״Jüdische Volkspartei“. eine eigene Wahlliste ein, auf der Dr. Lu d wi g Singe r, Präsident des jüdischen ׳Nationalrates in Prag^ und Moses G u 11 m a n n, zionistischer Agitator, ׳ geboren in iSevljus, für das Parlament׳, und Dt. Heinrich Br0dy, Oberrabbmer in Prag, für den!Senat kandidiert sind. Zweite Nachricht: Uzhorod!, 24. 'Februar, 12׳ Uhr;vormittags. Die ״Jüdisohe Partei“ hat sich'!nach dem' Ausscheiden der Zionisten .von ihrem Schrecken erholt u׳nd reichte soeben ihre Liste mit folgenden Kandidaten ein: 1D r. A1 e x a in d e r K ■r 0 o, Advokat in Beregszastz, und Dr. Juli us Reis, Advokat im ׳Bratislava, •für das Parlament, und Emanuel Guftmann, Gross׳gru׳rtdbe!si׳tzer in Sevlijus, für den Senat. Civis Judaeus. Konferenz der Nessiim. Am 14. -und 15. Adar fanden in Bratislava Beratungen der Nessiim unseres Ko lei statt. ׳Den Gegenstand der Verhandlungen bildeten die Bestrebungen zur endgültigen ׳Regelung der inneren Verhältnisse i׳m, Kolel F.rez Jisroel und die Erwägung geeigneter Massnahmen zur Hebung der Einkünfte des Kolel, damit er den steigenden Bedürfnissen zu entsprechen in der Lage sei. Gemeindewahl in Stupava. Di« hier am 117. ׳& M. stattgefundene Gemeindewahl ergab folgendes Resultat: KuHusvorsteher: Markus Weber, Kassier: Wilhelm Kolnrt, Kontrollor: Alfred!Hindls, Vorstandsmitglieder: Wiil'hi Kugjler!, Mor. Stern, )Tab- Erzmanu, Ernst Berger* Te׳mpe׳lv0׳rsteher: Michael Wagner> Adolf Ko'hn, Repräsentanzmitglieder: Max Löbl, Samuel Grossmann, Leop. Schlesinger, Ludwig Nasch• Bei der kons'tituiereniden Eröffnungssitzung begrüsste, dem hiesigen Brauche gemäss, unser ehrw. Herr Oberrabbiner!Herzog den׳ neugewähl'ten Gemeindevorstandskörper miit herzlichen Worten und schönen Erklärungen aus der ׳ סד ף אund eiferte ihn an!, ׳dem alten, guten Rufe unserer ältehrwürdigen Kehilla auch fürderhin vollauf Rechnung zu -tragen. Jugendarbeit in Dunajska-Streda. Aus D u n a 1j s k a - (S t r!e!d a 1(Dunas1zend!ahe׳ly) liegen!neue iNaoh׳richtert ׳vor, •die :ein erfreuliches Bild emsiger ׳Arbeit und regen Lebens bei der frommen Jugend dieser Gemeinde bieten. Am מוש״ק פרשת תרומה wurde bei reger Teilnahme der Mitglieder die 4. ordentliche Generatver- Sammlung des מלביש ערומים -K1 n-de t - B ek 1 e i d u n 1g s v e r e i n e s unter Vorsitz des Herrn Joseph Weiss jun. abgehailten.!Seitens!des Ehrenpräsidiiums waren die ׳Herren Jos. Büschitz und Jech. Tauber anwesend; die Herren!Oberrabbiner Weinberger, Rabbiner ■Fleiischmann und Leopold Paschkusz haben 1ihre Abwesenheit entschuldigt. Aus dem durch Herrn Sekretär Ign. Wimmer verlesenen Vorstandsbericht ist zu entnehmen, dass ■der Verein ihn!Bericht?- jaihre 137 Kinder vollständig bekleidet und auch sonst ungemein ,Wertvolles geleistet hat. Der Kassabericht wurde von Herrn Vizepräses Michael Herzfeld vorgelegt. Dieser Bericht legt, ein beredtes Zeugnis!von ׳der tüchjKgen Arbeit ab, die der Verein im verflossenen Jahr geleistet hat- Der Bericht balanciert mit tsch. K 20.076*62* darunter Jahrsbeiträge tsch. K <830030, Spenden tsch. K. 6232.30. Für Bekleidung wurden tsch. K 16-38039 aus- •gegeben. Ausserdem erhielt ׳und verschenkte der Verein zahlreiche Naturalspenden. Die Generalversammlung nahm die Berichte mit lebhafter Zustimmung und begeisterter Anerkennung für!den Vorstand zur Kenntnis. Auf Antra« des Herrn Herizfeld wurde der Firma Joseph Braun in Brat i s 1׳ a!v a!, die durch Vermittlung des Herrn La׳zar Porgesz!ihre Waren dem Verein mit 10 Prozent unter dem Engros-Preis üuerlassen 1hatte, besonderer Dank ausgesprochen- Ueber Antrag der Herren Aurel Goldstein, Jos.!Büschitz und Beta K e m e n y wird beschlossen, in Zukunft das Proektorat des Vereines in Aus* nahmsifäJlen, je nach Einsicht des Vorstandes, auf erwerb.ייlose Personen bis zum 18. Lebensjahre auszudehnen. Der Präses spezifierte hierauf die Tätigkeit des Vereines und dankte der Versammlung für ׳das Vertrauen. ׳Die hierauf vongenommene Neuwahl ergab folgendes Resultat. Präses: Jos. We'is'Z jun., Vizepräses: Mich. Herzfeld, Kassiere: A׳d:olf Paschkusz und Willi. Engel, Kontrollore: Aurel Goldstein und lg. Wimmer, Sekretär: David Braun, Ausschuss: Martin ׳Hirschler, F. Porgesz, Beruh. Ascher, Laz. Abraham׳, L. iGrünwald, lg. Porgesz, ׳L. Goldberger, Samu Fischer, Leo׳p. Stern, Salam. Keszler, Ig!n. Wimmer jun-, M. :Baume 1, Herrn. Rasn׳er, Sal. Engel, P. ׳Wosner, Ad. Büschitz, O. Zipsenheim,!Bernh. Go׳l׳dstein, Sal. Mendelsohn und Jakob iLöwy. Im Anschluss an diese Generalversammlung veranstalfefce!die ׳A g u •d!a s J i s r o e I,-י J u <g e ׳n 4 g r u p p e eine wohlgelungene מלוה ד מ ל כ ה ■Eeier, die jin ihrem ganzen Verlauf ,vom echt jüdischen Geiste durchdrungen!wa׳r. Die Jugend war zahlreich erschienen. Die Herren Franz F1 e i s c h m a n n und Mendel Stern hielten Ansprachen. Erster,er begeisterte .die Anwesenden für לימוד התורה und forderte die Jagend auf, ׳dahin zu wirken, dass allen Kreisen zum Lernen der תורה Gelegenheit geboten wird;!letzterer ׳sprach hauptsächlich über die Notwendigkeit!des Zusammenschlusses aller frammen Juden ׳und zitierte dabei die entsprechenden Aeusserungen von ׳den נד ולי זמננו auf der כנסיה גדולה. Zum Schlüsse wurde das!Benschen zugunsten der Sektion für soziale ׳Wohlfahrt für die לינת אורחים versteigert. ' Diese לינת אורחים ist erst vor kurzem durch die Jugend gegründet worden und erfreut sich bereits allgemeinen Interesses. Sowohl die Kultusgemeinde als auch die Chewra *Kadischa und :ebenso mehrere andere Vereine ׳stellten ihre materielle Beihilfe in Aussicht.' Vergangenen שבת überiiess der מחזיקי תלדה -Verein sämtliche ,1 עליותm ליגת .אורחים;^ בית המדרש wodurch ein recht zufriedenstellender Betrag an Spenden diesem Gebiete der sozialen Fürsorge zugeflossen ist. Es ist die Hoffnung nicht unbegründet, dass auch diese Aktion einen vollen Erfolg unserer Arbeit bedeuten werde. ואהבת לרעך,כמוך — זה כלל גדול בהירה. Neubau des iüdischen Krankenhauses. Die geehrten Mitglieder des Aktionskomitees für den Neubau ׳des jüdischen Krankenhauses werden ersucht, ׳ihre Sammeitäiligkeit eifrigst fortzusetzen und ehestens abzuschliessen, um ׳die übernommenen Sammelibögen abliefern zu können. Das Präsidium. Subvention der Stadt Bratislava für das Jüdische Spital. Der Stad trat beschloss in seiner, Sitzung von» Samstag den 23. Februar izum!Neubau des jüdischen Spitals tsch. K 300.000 beizutragen, die in drei Jahresraten zu je tsch. K 100.000 ausgezahlt werden. Der Ausweis der neuesten Monatsliste ׳des Pressburger Grand-Sanatoriums bezeugt den regen Verkehr der neuen!Heilanstalt. Unter demjenigen, welche die modemen Heilfaktoren des Sanatoriums bereits ׳in Anspruch genommen haben,, finden wir unter andern die wohl-!bekannten Namen: Bartos, Balling, Brunner, ׳Dezsö, Drachsler, Filipek, von Frankl, Gestettner, Hauer, Dr. Herzfe-ld, Incedy,, Klär, KaÜsch, Krüger, Leidenfrost, ׳Br. Maurer, Neuhauser, Papp, Dr. Reinisch,. Konsul Schwimmer. Stefanik, Szakäcz» Treer, Trnavsizky, Gr. Uchtritz, V'lad, Wowy, Zech. Vom Rabbinate בית דק der orth. isr. Kultus- _'_gemeinde, Bratislava. VERLAUTBARUNG. ~ Behufs Vermeidung jedweder Irreführung sieht sich das gefertigte Rabbinat veranlasst, die P. T. Gemeindemitglieder aufmerksam zu machen, dass ausschliesslich die durch die orth. Isr. Kultusgemeinde in ihrem, allen rigorosesten hygienischen und religiösen Anforderurgen entsprechenden Backlokale, Turnergasse 14/16, erzeugten und über direkte Anweisung der Gemeindekanzlei an die einzeloen Parteien daselbst ausgefoigten {1 סציךFnter Aufsicht dieses Rabbinates stehen, rür andere, auf andere Weise auf hiesigem Platze zum Verkauf gebrachte מצות übernimmt dasselbe betreffs deren כשרוח keine wie immer geartete Garantie. InAnbetracht der grossen religiösen WichtigkeitderBeobachtungder nOQ'VorSchriftenverdient diese Bekanntgabe besondere Berücksichtigung! Das Rabbinat 4 כיח חןer orth. isr. Kultusgemeinde Bratislava.