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Jüdische Presse · 1924-02-08 · 6 (8.2.1924) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
10 (1924)
Issue
6 (8.2.1924)
Date
1924-02-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 42 JÜMSCHB PRE86E Nr. 6 |®®00@©@0 TS CHE CH O-SLOWAKEI. ©0000000 Wie zionistische ״Siege״ aussehen. ׳Wochen- und monatelang kursieren in den zionlstisollen ׳Zeitungen des In- und Auslandes Berichte merk- **ritad-lger Aint *über einen׳ neuen *Sieg“, den der Zionismus über die Orthodoxie errungen haben soll, einen Sieg von ®eradezu weltbewegender Bedeutung (sind ja alle ״Siege“ der Zionisten über die Anhänger der Thora bekanntlich das letzte!Wort der Weltgeschichte!).!Und der glorienbedeckte Schauplatz dieses gewaltigen Steges aller Stege soll ausgerechnet — Piestany gewesen sein. Vorigen Freitag widmete das führende zionistische Organ der Slowakei diesem Ereignis sogar!einen! geharnischtem Gift und Galle speienden, sich vor Stegesrausch in der Luft purzelnden Leitartikel. Oie Quintessenz dieses aus lächerlichem Blödsinn und dummen Lügen zusammengeOeMartikelten Geschwätzes (ist: Am Rabbinatssitze des Präses der gebassten orthodoxen (Landeskanzlei sei es den Zionisten gelungen, gegen den Willen des lOberrabbfners die Majorität zu erlangen und jetzt sei ein Vorstand gewählt worden״ der auf einen leisen Wiink der Zionisten oder des!zionistischen Oberrabbiners von Prag die!Macht habe und auch bereit sei, die bisherige altjüdfsche Ordnung in dieser ehrwürdigen orthodoxen Gemeinde über den Haufen zu werfen und damit allen anderen orthodoxen Gemeinden dies!Landes und vor allen Dingen der Bratislavaer ein Exempel zu liefern, wie die geehrten nationalistischen Gesimrnngsgenossen in Zukunft mit den religiösen Führern 0u verfahren haben, wenn sie nicht aufs erste!Wort parieren.!Was ist nun w׳ah,r an dieser iMär? Wie ׳wir aus wohlinformlerter Quelle erfahren, fast nichts! (Wahr ist, dass die geistigen und religiösen Führer der slowakischen orthodoxen Gesne!i!nden1den Zio•nlsmusaufs entschiedenste verwerfen. Das ist aber weder in Piestany noch anderwärts je in Abrede gestellt worden. Frei erfunden Sst aber das Ammenmärchen von irgendwelchen Be- Schlüssen der Landeskanzlei in bezug auf ״Nattonaljuden“ Ün den Gemeindeämtern . Dergleichen ist ebensowenig in Piestany wie in Bratislava behauptet worden. ■Wo solche Neujudem trotz der Parole ״Erobert die Gemeindestuben,“ in den Gemeindevorstand nicht hirteingelangen, geschieht es ausschliesslich aus dem Grunde, we!il die GemeindesnitgWeder ׳in Uebereinstimmung mit den Rabbinern!ihr Wirken für schädlich halten. Das alles hat aber mit der Vorstandswahl ln Piestany nicht das geringste zu «tun. Von einer ״zionistischen“!Mehrheit ln der Gemeinde Piestany 9st natürlich ebenfalls keine Rede. Wohl haben die wenigen Zionisten oder!Mirsrachdsten sich ln zahlreichen Vorbesprechungen mit allerllei iWiderspruchsgeistem — wie sie fa in jeder Gemeinde vorhanden sind״ ohne!jemals eine Be-, deutung zu gewinnen — sich verbunden,!um ... um einmal zu zeigen, was sie sind״ zumal wenn sie nicht allein sind! Die balebatischen Orthodoxen hingegen witterten ketaertel Ungemach und unternahmen vor »der Wahl nichts. Während׳ der Wahl schien es allerdings, als ob dfe Opposition (nicht etwa׳ lauter ״Zionisten“ oder ״National!öden“!) ihre Kandidaten (natürlich auch nicht gerade ״Zionisten“ usw•!) aus Versäumnis deT Orthodoxen durchbringen könnte. Der IWahlpräses machte von seinen (Rechten gegen eine derartige Zufallsmaijorität Gebrauch, ohne die einzelnen Kandidaten persönlich zu verletzen, obgleich die ganze Machenschaft ׳eb e n darauf ab gezielt war. Den einzigen bei dem ersten Wahlgang gewählten (in seiner persönlichen Lebensführung ebenfalls religiösen) zionistischen Kandidaten wollte der Oberrabbiner sogleich als Zadokoh-VorSteher akzeptieren. Und dieser Herr Ist auch der einzige Zionist, der bei dem zweiten Wahlgang, den die Zionisten als solch grossen ״!Sieg“ verkünden, gewählt wurde״ und zwar ganz wie der Oberrabbiner damit einverstanden war, als Zedokoh-Gabe. Der gesamte Vorstand besteht sonst aus frommen, redlichen יראים לשלמים, die mit dem Zionismus nichts ®u tun haben. Wie es mit der grossen zionisti■ sehen Mehrheit in Piestany bestellt ist, erhellt aus folgender Tatsache: Bei einer Wahlversammlung, bei der fast die ganze Gemeinde anwesend war, wurde darüber abgestimmt, wer für den Zionismus sei. Es erhoben sfoh fünf Herren von den Sitzen. Bei der Gegenprobe standen alHe anderen1 auf. So sehen im Lichte der Tatsachen di« grossen **Siege“ der Zionisten aus״ die sie in die Welt hinausposaunen und in denen sie einen Anlass erblicken, um übeT die orthodoxen Rabbiner allerlei wahn witzige’s Zeug zusammenzufabeln. * Hiezu erhalten wir noch folgenden Bericht aus Piestany: ln der!Sonntag den 3. Februar ln Piestany stattgefundenen Generalversammlung lenkte Herr Jeremias Stern die Aufmerksamkeit der Generalversammlung auf die unwahren Angaben, die über die liier jüngst stattgefundenen Wahlen!in der zionistischen Presse Verbreitung finden, und bezeichnet die ln der letzten Nummer der ״Jüdischen Volkszeitung“ unter der Uebersohrift *Durchschlagender Erfolg der Jftdisohnatiionalen bei den Kultusgemeindewahlen in Piestany“ Sn die Welt gesetzten Nachrichten/ wonach die Zionisten in die Gemeindestube ln überwiegender (Mehrheit gewählt worden!wären׳, als einen Faustschlag fn das Gesicht der Tatsachen. Herr Stern fordert die Generalversammflung auf, gegen dieses Treiber» «Stier kleinen, winzigen Gruppe von Zionisten, die •die ganze Gemeinde diskreditieren, ,Verwahrung einzulegen und den Vorstand zu ersuchen, eine die Wahrheit feststellende Bezfchtigung an die ״Jüdische Volkszeitung“ gelangen zu Telephon 78*57-7 שייטול Der bekannte Spsxlallst für individuelle Scheitel, Perücken Transformationen Brautfrlsurenaus alierfeinstem dauergewellten Naturhaar Carl Polak Damen{ piseair Wien, IV., Schleffmählgasse 3 liefert obige Artikel prompt und billiget für ln• und Ausland en & ros and •n d6ta.ll. Bei Bestellungen von auswärts erbitte genaues Haarmuater und Angabe des Masses von einem Ohr zum anderen. sbsbs Kostenlose Vorführung der neuesten Modelle. Beachten Sie gefälligst die Hausnummer 3 lassen. Die Generalversammlung schliesst sich den Ausführungen des!Herrn Stern einstimmig an und ׳beauftragt den Vorstand, den Vorschlag fn geeigneter Form zur Ausfri Irrung zu bringen. 12^ נפש-Tag ln Bratislava. Sonntag, den 28.!Schewa't fand in Bratislava der Sammeltag für כופר נפש statt. Die Leitung der Agudas J Ist oel-Jugend gruppe hat dabei eine mustergültige Rührigkeit an den Tag gelegt und die iVorbereitungen ׳zweckentsprechend getroffen. Am vorangegangenen Dienstag schon waren die jugentdl!d1׳en Sammler zu einer Vorbesprechung vereinigt, bei welcher Gelegenheit der Leiter der Erez Jlsroel-iSektlon der Landesorganisation, Herr Markus Fürs!t, aneifornde Worte an die Jugend richtete. Am שבת wiesen die Vereinsrabbiner in Ihren Vorträgen atrf die!Bedeutung der כלפר נפש hin. Von •tiefer Wirkung waren ׳besonders die Vorträge der Herren Rabb iner H i r s c h 1 e r, Jes. K a l i s c h, Samuel O o n ׳a t h, Aba Herzl, Unsdorfer, Fleischmann und Lichtenfeld. Am Nachmittag begeisterte der gerade hier weitende Rabbiner Benzion Jad■ler aus Jerusalem ׳eine sehr zahlreich besuchte Versammlung im Turnsaal lür die Idee der Besiedlung Erz J׳is׳rocls auf Grundlage der תורת למצות, Am Abend, מ ו ש ״ ק herrschte!im Aguda- Lokal reges Leben. Die arbeitsfrohe Jugend war zahlreich erschienen. Im Aguda-lBureaiu meldeten sich die Sammler, um von!ihren ״,Schassen“!Besitz zu nehmen. Die ,*Vorteilung der Stadt“ ging neidlos von statten.!Inzwischen hat ׳im Saale de r Jugend gruppe d ie übliche מלות דמלכא begonnen. Ein Durcheinander von Tönen belebte die Räume. Die Gesänge der זמירת mischten sich an Insbrukfionen an die Sammler und ׳wohlbekannte Pressburger Strassemnamen schallten hinein in die melancholischen Ge- JeitÜteder für <116 ״Königin!Sabbath“. Plötzlich ein lauter ל ח ל -Ruf! Rabbi Bewzlon Jadle r betrat den Saal. Kaum ׳hatte er Pla׳tz genommen, begann er — über Aufforderung des Jugendgruppen-Präses, Herrn David Haberfeld — eine Rede voll schöner ,דיברי תורד ■und feuriger דיברי מוסר über die Bedeutung des לימוד התורת und der intensiven Arbeit für die Erhaltung des traditionellen Geistes in Erez JlsroeJ. Während seiner mit Spannung angehörten Rede erschien auch der ׳greise Aguda-Führer R. •Wolf Pappen heim aus Wien im Kreise der Jugend. Er hielt ebenfalls eine kurze Ansprache, erklärte die tiefe religiöse Bedeutung des ׳- כופר נפשTages und regte die Pressburgr fromme Jugend zu unermüdlicher Arbeit für die Ideale des orthodoxen Judentums an. Lauter, begeisterter!Beifall dankte ihm. Während die anwesenden älteren Leiter der Aguda sich zur Besprechung dringender Organisationsfragjen zurückzogen und;•die (Organisatoren des Sammeltages mit Umsteht ihre Vorbereitungen fortsetzten, ging es ׳im Saale diesmal wirklich ׳״hoch“ ■her. Alt und jung waren! freudig vereint und unter Enwtrkung Rabbi Jodlers fand das Fest mit chassidischen Tänzen seinen Abschluss• Am Sonntag waren die jungen Leute trotz des besonders ungünstigen Wetters ausnahmslos auf ihren י4*...■ i Grand-Zanatorium ♦ und Wasserheilanstalt * Bratislava (SrwbMrg) Tiefer Weg * Erstklassige diagnostische, diätetische und phy- * sikalische Heilanstalt för Inner• u. Nerven■ » kranke // Chirurgie, Frauenheilkunde fl Abtei- ♦ lungen für Augen-, Ohren-, Nasenu. Halskranke? Röntgentherapie!ן Chemisches Laboratorium - Pauschalpreis von €K 55, für Entbindung t (8 Tage) £K 1100 bis 1800 l Monats - Pauschalpreis für Innere und - Nervenkranke CK 1600 bis 2400 Wasserkur für Auswärtige (Bad mit Ab׳ t reibung und Wäsche) CK 12 J Freie Aerztewahl ♦ Rituelle כשר Verpflegung unter Aufsicht * des Pressburger orthodoxen Rabblnates. Posten. Es wurde fleisstig und mit Eifer gsammelt.!111 den Häusern ■war man auf den Besuch!der Sammler durch einen Aufruf im ם ן t -Z e 11 e l vorbereitet. In vielen FäHen lag das Geld auch schon genau •naoh der Seetenzaihl der Familie zu tsch. K 6 per Kopf parat, ln manchen anderen mussten die Jungen Leute förmliche Vorträge über כופר נפש / Agud'a, Erez Jlsroel, ja ,sogar über orthodoxes Judentum,!Schemittah und alles Mögliche, wtas mit dem 1]üdisehen Leben zusammenhängt, halten. Zuweilen ging es ׳auch nicht ohne Diskussion ab. Aber äusserst selten kam es vor, dass sie ׳unverrichteter Dinge das Haus verlassen mussten. Auch Neologe!und (Zionisten lehnten die Anteilnahme!in der Regel nicht ab״ ■wenn es den Sammlern gelang, den Zweck der Sammlung richtig zu erklären. Geradezu erhebend war dlas!Verhalten der ärmeren, kinderreichen frommen Familien. Ln diesen Kreisen ׳hatte man die Bedeutung des מפר נפש am schnellsten erfühlt. — ׳Es soll!auch nicht unvermerkt bleiben, dass eine Anzahl!jüngerer Mlsrachisten die einzigen waren, die die Sammler zurück wiesen und fn einigen Häusern sogar mit wildem Hass und schmutzigen Beschimpfungen empfingen. Von einem Fall wurde beispielsweise beriohtet, dass der mlsrachistisohe Sohn und die misrachistische Tochter den alten frommen Vater in Gegenwart der Sammler mit Gewalt an der Zahlung des מפר נפש verhindern wollten. Dies waren aber erfreulicherweise Ausnahmen,, die dem guten Resultat der Aktion keinen Abbrach taten. Abend war es geworden״ ohne das die Sammler ׳auoh die Hälfte der ihnen zugeteilten Häuser zu ״bearbeiten“ vermochten, dm Aguda-Bureau (herrschte abermals frisch pulsierendes Leben. Nacheinander kamen mit durchnässten Kleidern und durchfrorenen Gliedern die Sammler herbei, um die ,vorläufigen“ Resultate;ihrer ,Arbeit“ abzuliefern, bei der bereit gehaltenen Tasse heissen Tees ihre ״Erlebnisse“ und ״Erfahrungen“ auszutauschen und von der Leitung die Erlaubnis zur Fortsetzung der Sammlung während der nächsten Tage einzuholen. Der Refrain aller Berichte aber war übereinstimmend: Der כופר נפש erfüllt seinen ureiigentlichen Zweck; er ׳wird* abgesehen von seinem praktischen Ziele, ein vorzügliches Erziehung«- mdittel zur Stärkung und1 Vertiefung der religiösen Gerne inschalt und zur I)okumentierung unserer Verbundenheit; mit dem heiligen Lande! Dr. Weisl berichtigt. Zu unserem Berichte ln Nr. 4 über die mSsraohlstische Versammlung ׳in!Bratislava ersucht uns Herr Doktor Wolf gang Weisl (Jerusalem-Wien) auf Grand des § 19 des Pressgesetzes um Aufnahme folgender Berichtigung: ״Es ist unrichtig״ dass ich!Sekretär des zionistischen Nationalfonds an Wien bin, sondern mich im Jahre 1922׳ als Arzt tn Jerusalem niedergelassen habe. Es ist ferner unrichtig, dass ich ״ein kompetenter Misraohlführer“ siea. Richtig hingegen ist!, dass!ich im Miisrachi keine führende Stellung bekleide ׳und ihm nur als einfacher Soldat diene.“ Wir bitten also unsere Leser, zwar nicht ,/auf Grund des § 19 des Pressgesetzes“ sondern um nicht einer verhängnisvollen Geschichtsfälschung zum!Opfer zu fallen, davon Kenntnis zu nehmen, dass Herr Dr. Wolf gang!Weisl sich im Jahre 1922 in Jerusalem als Arzt ״niedergelassen“ hat nud dass er in Bratislava nicht als ״kompetenter MiisraCMführer“ seinen Vortrag gehalten hat. Jst’s so recht? Machsike Thora in Novö Zamky. Vergangenen Sonntag hielt der Maohsake Thora- Verein in Novö Zamky seine jährliche Generalversammlung ab. Der Verein bat den Zweck, ת ל ר ה■'Lehrvorträge für die Mitglieder zu veranstalten. Herr Rabbiner R. Abraham Stern,דיין unserer Gemeinde, trägt täglich zum Wochenabschnitt, דינים und מוסר vor. Der Verein zählt 1!17 zahlende Mitglieder. Der Tätigkeitsbericht des Präses Herrn Max Steiner wurde beifällig •aufgenommen.!Herr Hermann■ L ö w y widmete ׳einem während des iBeriohtsjahres verstorbenen eifrigen Mitglied des Vereines einen warmen Nachruf. Der bisherige Vorstand, die Herren Präses Max Steiner, Kassier Josef Gr einer und Kontrollor Max Löffler, wurden w ied er ׳ge w ähIL Hochzeitsfeier. Das Hochzeitsfest des Mitbegründers und ,jahrelangen Vorstandsmitgliedes der Agudas Jisroel-Jugendgruppe •in Bratislava, -Herrn Franz F i sch ho f gestaltete sich zu einer ■prachtvollen Feier, die vom wahren Agudagelst erfüllt war. Sie fand unter Teilnahme eines sehr grossen Publikums in» Synagoge trhaf der orthodoxen Gemeinde in Budapest statt. Nach der!Trauung versammelten sich die Verwandten und Freunde in dem schönen Sitzungssaal der Gemeinde zum Festmahl, an •dem mehr als 70 Personen teilnahmen. Reden wurden van den Herren Rabbiner Sussmann, Rabbiner Stell, Strau/smamn,!Dr. ׳Deutsch (der auch •die Glückwünsche der Wiener ׳Aguda-Zentrale überbrachte),- Samuel Schreiber, Josef und Saiomon Fischbof gehalten. Zahlreiche Telegramme langten an. In Vertretung des!Landesverbands der Agudas J-isroel-Jugendgruppen in. der Slowakei ist Herrn ׳Alfred Rosenbaum bei der Hoahzeit erschienen. Schomrej Schabos-Sektion der Agudas Jisroei- Jugendgruppe, Bratislava, Turnergasse 14-16. Junger Kommis aus der Scbuhwarcnbranchc such* Anstellung. Adresse bei der Jugendgruppe, Bratislava.

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