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Jüdische Presse · 1923-10-05 · 40 (5.10.1923) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
9 (1923)
Issue
40 (5.10.1923)
Date
1923-10-05
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 316 JÜDISCHE PRESSE Nr 40 Illustrationen. und die zahlertmässlgen Zusammenstellungen über alle Pogrome in Russland. Der Senator wurde begleitet von dem amerikanischen Vertreter des Idgoskom, M. Rashkis, und dem Korrespondenten der J. C. B. Senator Mc. Kellar war tief erschüttert über den Umlang und die Ausdehnung der Pogrome in Russland. Er sagte: Rassenmorde von einer solchen Ausdehnung irriüssen das Herz der gesamten 'Menschheit treffen. Es muss alles getan werden, damit ähnliche'Verbrechen nie wieder möglich werden. Sei) Basel: Dienstag, den 2. Oktober (Schmini Azereth) hielt Herr E. B o t s c h k o, Delegierter zur Kenessio Gedank) und Mitglied des Zentralrates der Agudas Jisroel, ein Referat über die ״Kenessio G e d a u 1 o in ihrer ges c h i ch 11 i ch e n Bedeutung“ vor einem zahlreich erschienenen Publikum. Der Vortrag wurde mit grossem Beifall ausgenommen. Italien. Fiume, ln Fiume wurde vergangene Woche eine äusserst zahlreich besuchte Versammlung abgehalten, in der der Delegierte zur Kenessio Oedaufo I. M. Lipschitz seinen Bericht abstattete. Nach dem Berichte, entwickelte sich eine rege Diskussion, in der mit Begeisterung die zukünftige Arbeit entworfen und fixiert wurde. TranRrdel). Paris. (A. J. P. B.) Laut eingelangtem telegraphischen Bericht, wurde in Paris eine Orts- und Jugendgruppe der Agudas Jisroel gegründet. Amerika. New York. Am 1. September wurde in Boston die Jahreskonferenz der People Relief eröffnet. Nach dem vorgelegten Rechenschaftsbericht haben die Einnahmen im vergangenen Jahre 1 Million Dollar betragen, die folgend verausgabt wurden: Die zentraten Schulorganisationen in Polen: 53.600 Dollar, zentrales Bildungskomitee in Wilna 16.500, Kulturanistalten in Palästina 14.516, Rulturanstalten in Lettland 10.700, Kulturanstalten in Litauen 10.005, Kulturanstalten in Grossrumänien 13.500, Kulturanstlaten in Palästina 14.516, Kulturanstalten in Oesterreich 6900. Die Entwicklung der Ohew-Zedek Congregation. Di« Gemeinde der ungarischen Juden in New York hat in den letzten Jahren einen grossen Aufschwung genommen. In dieser Gemeinde wurde dsr Grundstein zu jenen Institutionen gelegt, deren Name heute der ganzen Welt und jedem einzelnen Juden röhmlichst bekannt ist. Es sind dies der Joint, das Central Relief Committee und die Union der orthodoxen Gemeinden in Amerika. Führer und Rabbiner dieser Gemeinde ist der allbekannte Rabbiner Dr Philip Klein, dessen unermüdliehe Tätigkeit viel Unglück verhütet und die grosse Not d• r Juder.schaft in Osteuropa gelindert hat. Im Rahmen der Gemei’ de wurde vor einigen Jahren ein Hilfskomitee gegründet, an dessen Spitze der obenerwähnte Rabbiner Dr. Klein steht, und das bereits nach Erez Jisroel zur Li» derung der Not grosse D011ar8umm״r überw esen hat. dm Zeitraum von drei Jahren wurden 160 000 Dollar geschickt) In den letzten Wochen /and die Vereinigung der Ohew- Z*dekTGeraeind« mit der Gemeinde Pinches-Eli, deren Rabbiner der äusserst talentvolle Dr. •‘-chwa-z, ein Schüler des weitberühmten Jeschiwoh R. Jischok Elcbanan, ist. Da der Raum beider Gemeindi synagogen für die in leUten Jahren stark angewachsenen Mitglieder zu eng ist, wurde beechlos en, eine neue Synagoge mit einem Kostenaufwand von 100.000 Dollar zu bauen. Der Kantor der Ohew ־ Zedek - Synagoge ist der äuxserst beliebte, in Amerika und Europa populärste Chasen R. Jossele Ros-nhlatt Die Ohew-Z* dek-G*־meinde unterhält eine grosse Talmud- Thora, in welcher einige hundert Kinder eine echt orthodoxe Erziehung geniessen. Di*״ Ohew-Zedek-Synagoge hat in New York ungeheuer viel Gutes und Empriesslichps für die New Yorker Judenschaft geleistet und ihr stetes Wachstum ist ein Beweis, dass die Orthodoxie in Amerika zu neuem Leben in Amerka erwacht, woraus n׳!r e!n grosser Nutzen für das ganze Judentum erwachsen kann. Amerika das grösste jüdische Zentrum der Welt. New York: In einigen Wochen wird ein ״Amerikanlsch-Jüdisches Jahrbuch“ vom Bureau für Jüdische soziale Statistik herausgegeben werden. Auf Grund dieser Berichte wohnt in den Vereinigten Staaten die grösste Anzahl von Juden. Russland, das lange Zeit die grösste Anzahl von jüdischen Bürgern besass, rangiert jetzt mit seinen 3,100.000 Juden an dritter Stelle hinter Amerika. Den zweiten Platz nimmt Polen ein, mit einer Bevölkerung von 3,500.000 Juden auf Grund offizieller Zählung. Die grösste jüdische Stadt ist jetzt New York mit 1,500.000 Juden. Dann kommt Warschau mit 509.000 und Wien mit 250.000 Juden. In Budapest wahnen jetzt nicht ganz 200.000 Juden. Eine grössere Anzahl jüdischer Einwohner haben ausser New York folgende Städte in Amerika: Chicago 225.000, Philadelphia 200.000, Cleveland 100.000, Baltimore 60.000, Boston 77.000, Detroit 50.000, St. Louis 60.000. Die grösste Anzahl der Juden in New York wohnen’ in Manhattan, hierauf folgt Brooklyn mit einer etwas• kleineren Zahl. Erst dann folgt Bronx. Sehr wenig Juden wohnen in Richmond und in Quenns. In Kanada wohnen jetzt 126.000 Juden. In Sibirien 100.000, in Italien 57.000, in China 5000, in Japan 1000, in Erez Jisroel 83.000. In: Jerusalem wohnen 33.000 Juden. €r«t Tsrotl. Jerusalem. Palestine Weekly meldet: Infolge der Resignation der noch zurückgebliebenen vier arabischen Mitglieder des geplanten Advisory Council stehen der Regierung, eigentlich keine anderen Kandidaten für die Mitgliedschaft für die Advisory Council zur Verfügung. Die Regierung hat wohl mit einigen Person- Iichkeiten Fühlung genommen, jedoch haben alle Notabein, an welche sich die Regierung gewendet hat, es abgelehnt, in Unterhandlungen einzutreten, so dass die ganze Frage der Konstituierung der Advisory Council in Schwebe ist. Revolte in Transjordanien. Jerusalem. Von zuständiger Seite verlautet, dass in Transjordanien eine revolutionäre Bewegung gegen Emir Abdullah ausgebrochen Ist. Jerusalem. Aus den letzten ■Nachrichten geht hervor, dass die aufständischen Stämme, nachdem sie die Stadt Annam umzingelt haben, jedwede telephonische Verbindung unterbrochen haben. Die Aufständischen konnten aber nach einem lebhaften Gefechte, in dessen Verlaufe sie 82 Tote,, darunter mehrere Führer einbüssten und sich schliesslich in südlicher Richtung flüchteten, geschlagen werden- Andererseits hat Emir Abdullah mitgeteilt, dass der Aufstand unterdrückt wird und dass die Lage wieder ruhig1 werde. Der Waad Leumi hat kein Besteuerungsrecht. Jerusalem. Sir Herbert Samuel hat ■die Zustimmung des Kolonialamtes zur Anerkennung der!jüdischen Gemeinden in Palästina und ihres Organes, des Waad Leumi, erhalten. Diese Körperschaften solle n j e<do c׳h kein Besteuerungsrecht!haben. Cscf)«hc־$lowakel. Aguda-Delegiertentag in der Slowakei. Die slo- •wakische Landesorganisation der Agudas Jisroel be- .!:uft auf den 11. und 12. Marcheschwan , (21. und 22. Oktober) eine^aIlgem«neTDeIe,giertenta* gung ihrer Orts- und Jugendgruppen ein. Diese Tagung ist berufen, die Beschlüsse der Kenessio Gedaulo in der Tätigkeit der Aguda in der Slowakei zu verwirklichen, wie überhaupt die Richtlinien für die 'zukünftige Arbeit auf allen Gebieten zu zeichnen. Der .Delegiertentag findet in Neutra (Nitra) .statt und .beginnt 3. Uhr nachmittags. Am. Abend wird eine grosse Massenversammlung abgehalten, an der auch rabbinische und sonstige Führer der Agüda aus dem Auslände das Wort ergreifen werden. Das Bratislawaer Bureau der Agudas Jisroel versandte ein Zirkular an die Gruppen, worin zur Vornahme der Delegiertenwahlen aufgefordert wird. Die slowakischen Mitglieder des Rabbinischen Rates, sowie eine grössere Anzahl von Rabbinern des Landes werden zur Tagung erwartet. Jeschiwoh Ketanoh in Pressburg. Am 14. Elul fa'rtd an der von Rafbb. Baruöh Löbl ln mustergiltiger Weise geleiteten• Vorbereitungs-Jeschiwoh ■die Prüfung statt. Es fanden sich viele תלמידי חכמים und Gönner der Anstalt ein. Das Verhören wurde von R Dawjd Wessely und R. Baruch Löbl vorgenommen lind es ergab sich, dass die Schüler die Erwartungen weit übertroffen haben. Während des Semesters wurde ein reiches Pensum .bewältigt. Die Schüler wiesen sowohl qualitativ als auoli quantitativ vorzügliche!Resultate auf. Durch diese immer steigenden Erfolge des Rabbiners Löbl in der ישיבה קטנה, wächst auch die Zahl der •Schüler aus unserer Stadt wie aus anderen Gemeinden des Landes. Alle Anwesenden gaben ihrer Freude über das Gedeihen der An- . stalt lebhaften Ausdruck. Der Unterricht im Winter- Semester beginnt am 4. Maroiieschwciw. Rabblner-Instalation in Koniarno. Kaum ein halbes ' Jahr nachdem der Komarnoer Oberrabbiner Moses Deutsch seinen Posten verlassen hat, um das Oberhaupt!der neu organisierten Snbotica er orth. Gemeinde zu werden, hat Komarno schon einen neuen Oberrabbiner gewählt. Kein Kampf, keine Parteilichkeit, kein Streit ist dieser Wahl vorausgegangen. Einstimmig wurde Se. Ehrwürden Herr Josua Lefkovitsch, Schwiegersohn des Kirälyhelmeoer Oberrabbiners Joel Wolf Glattstein, , gewählt. Rabbiner Lefkovitsch ist Zögling der Hunsdorfer und Pressburger ישיבה und noch ein ganz junger Mann. ־ Am dritten סליחות “ Tage wurde der neue Oberrabbiner unter grosser!Feierlichkeit in sein Amt eingesetzt. Schon Tage vorher arbeitete das Arrangierungskoinit.ee, um das Fest schön zu gestalten. Der Tempel wurde mit Blumen, Laub und Fahnen dekoriert. Eine Deputation unter Führung des Gemeindepräses Herrin Aron Roseubaum und Vizepräs'es Herrn Mihäly Raab fuhr dem Oberrabbiner bis Nove Zämky entgegen. Dieser Gesellschaft hat sich in Nove Zämky die Deputation der Galantaer Gemeinde angeschlossen, welche aus den Vorstandsmitgliedern Herren lg. Kali sch jr. und Leopold Ehrenwald bestand. Ferner Herr Gaspar B i n e t h, Präses und Herr . Josef Reichfeld, Vizepräses der orthodoxen Gemeinde in Nove Zämky, schliesslich die Deputation der N a g ymegyerer orthodoxen Gemeinde. Als •der neue Oberrabbinea־ aus dem Zilinaer Sohrteilzuge stieg, begrüsste ihn Herr G. B.i n 6t 11׳ zuerst im Namen der Novy Zämkyer orthodoxen Gemeinde. Dann wurde der Komarnoer Zug bestiegen, wo den Gästen ein Sonderwagen zur Ver¬ CHECH O-SLO WAK fügung gestellt wurde. In Komarno harrte eine grosse Menschenmenge, welche den Oberrabbiner mit begeistertem יחי " Rufe . empfing. Hier begrüsste Herr David Raab das älteste Genteindemitglied, den Oberrabbiner. Die Frau Rabbinerin ' wurde von den Frauen Rosenbaum, Raab, Kphn, und §chwarz empfangen. Dann setzte sich ein Zug von Autos ,und mehr’ als 10() Wagen zur Stadt in Bewegung. Alle Wagen waren mit Fahnen geschmückt, weiche die Aufschrift trugen: Es lebe der Oberrabbiner Josua Lefkovitsch. Beim Temp’el angelangt, überreichten die Schulmädchen der Frau Rabbiner ein Bukett. Hierauf wurde der .Oberrabbiner unter einer Ghupo in den Tempel geleitet, wo der Kantor mit Chor, einen entsprechenden Gesang vortrug. Nach dem ״מנחה Gebet bestieg der Oberrabbiner die Kanzel, um seine Antrittsrede zu halten. Er Versprach mit ganzer Kraft für die Erhaltung und Förderung des תירה " Lernens und thoratreuen Lebens zu arbeiten und zu kämpfen und bat um kräftige Mithilfe sämtlicher Gemeindemitglieder. Nach der Rede beglückwünschte Präses Rosenbaum den Oberrabbiner, dann die Deputation der Stadt, der Starosta Csizmazla und Obernotar Jävor. Die Neologen-Gemeinde begrüsste den Oberrabbiner durch ihren Rabbiner K r a u s z und Repräsentant K i n c s, dei gemeinschaftliche חברה קדישא durch Dr. M. W e i s z. Abends 8 Uhr gab die Gemeinde ein Festbankett, welches durch den Frauenverein veranstaltet wurde. Die Frauen und Frl. Schwarz, Fleischmann, Fischer, Raab, Bank! und viele andere waren unermüdlich tätig, um alle Gäste bestens zu bewirten. Bei der Mahlzeit wurde viel דברי תירה gesprochen. Sehr schön sprachen die Herren Stern, Rosenthal und der junge M. Raab. Als Letzter sprach der neue Oberrabbiner, der für den überaus warmen Empfang herzlichst dankte. Es war Mitternacht, als gebenscht wurde. Man war schon im Begriffe auseinander zu gehen, als ein Auto ankam. Diesem entstiegen der Vater und der Schwiegervater des Ober- ♦ ♦ Grand ■Sanatorium : und Wasserheilanstalt : ♦ _____________ ♦ Bratislava Tiefer Weg ♦ ......... ♦ ♦ ♦ ♦ Erstklassige diagnostische, diätetische und phy- ♦ ♦ sikalische Heilanstalt für Innere u. Nerven- * ♦ kranke // Chirurgie, Frauenheilkunde // Abtei- ♦ ♦ lungen für Augen-, Ohren-, Nasenu. Halskranke ♦ ♦ Röntgentherapie // Chemisches Laboratorium * ♦ ♦ ״ Pauschalpreis von öK 55, für Entbindung l ♦ (8 Tage) öK 1100 bis 1800 ♦ . 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Ein Vorfall, der sich dieser Tage in No ve Zämky zugetragep hat,!beweist, dass der Kampf gegen die immer mehr überhandnehmend6 unjüdische Art ■in der Frauenkleidung mit Erfolg aufgenommen werden kann. Ein Brautpaar vom Lande sollte getraut werden. Die Braut war hochmodern gekleidet und ihrem Verständnisse nach sogar vornehm.!Dass es eine jüdische Moral gibt, die an die jüdische ,Frau auch gewisse Forderungen stellt, die sich zumindest an ihrem ריום בפו war ihr dabef weniger wichtig als das Gebot einer gründlich missverstandenen Mode. In Vertretung des gerade auf der Kenessio Gedaulo in Wien weilenden' Herrn Oberrabbirfers• sollte Herr Subrabbiner Abraham Stern ■die Trauung vornehmen. Der Herr Rabbiner weigerte sich Jedoch, d׳fe Trauung zu vollziehen, bis die Braut nicht ihre Kleidung in eine^ der Würde des religiösen Aktes entsprechenden Weise Verbessert (bezw. »ergänzt) hat. Während es bei. den nichtjüdisohen Religionen als selbstverständlich •gilt״ zumindest w ä h re n d einer religiösen Feier auch die äusseren Formen der Religion zu wahren, glaubten vielfach׳ unsere ״Modernen“!Herren und Damen, sich ohne Einschränkung alles gestatten zu dürfen. Die Teilnehmer a׳n jener Hochzeit wurden auf drastische, aber sehr praktische Weise eines Besseren belehrt. Herr Rabbiner Stern: hat sich durch sein •energisches Eintreten den Beifall weiter Kreise erworben. Bücher gggggg Bajs Jakew. Orthodoxes Frauen-Journal. September- Heft 1. Lodz (Jiddisch). Dem grossen Bedürfnis einer orthodoxen Frauenzeitung wird durch diese Monatsschrift Rechnung getragen. Gewidmet der Verbreitung des religiösen Gedankens ■unter ■den jüdischen Frauen und Mädchen, wird, diese Zeitung ein willkommener Gast •im jüdischen Hause sein. Die Aufgabe einer solchen Zeitung ist gross und bedeutend. Wir bringen in Erinnerung, dass die jüdische Frau die erste Verbreiterin׳, Pflegerin und Leserin des jüdischen Buches gewesen ist und dass die heutige jüdische Literatur der jüdischen Frau ihre Existenz verdankt. Doch wie undankbar hat sich diese Literatur erwiesen! Jeder neuen Schlagwortrichtung nachjagend, ist die!moderne jüdische Literatur auf Abwege geraten, auf die ihr die jüdische Frau nicht folgen kann und darf. Deshalb ist die neue Zeitung ein dringendes Bedürfnis. Die vorliegende erste Nummer macht einen äusserst sympathischen Eindruck. Die Aufsätze, die sich hauptsächlich mit dem Programme beschältigen, sind in einer guten und schönen Sprache geschrieben. Die Gedichte zeugen von Talent und Schönheitssinn. Der grösste Teil der Aufsätze und Gedichte stammt von Frauen. Die besondere Aufmerksamkeit, die der Schul- und Erziehungsfrage gewidmet wird, ist lobend hervorzuheberi- Es könnte beim weiteren Ausbau so auch ■das Organ des orthodoxen Frauenschulwerkes ״Bajs Jakew“ ge״ schaffen werden. Alles in allem ein verheissungsvoller Anfang, dem viel Glück zum Gedeihen!gewünscht wird.

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