Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 9 (1923)
- Issue
- 28 (13.7.1923)
- Date
- 1923-07-13
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Sqi|K*t98 JÜDISCHE PRESSE Nr. 28 Dte JtecfcltorfteM1u.g*aate Mtonte. DasiRfcöJäseotanteabaas des Staates HKonis hat efesfimnfB einfe Koscberbüi angenommen, nach' welcher der, ifexfcaafü» mod feefo Fteisch unter Rosehermatte unter Arrest und Geldstrafe *verboten!st. in den Ftefechbönken, wo koscher und tnefc) Heisch verfsawÄ \atod, ist dies airfßHBg ztr kennteeichneru Bei? Zuskamdefeonmien des Gesetzes warendle jüdischen ARfegKeäer: des Repräsentanteufcauses, die dem grossen Chaos, das diesbezüglich hri Staate Monis herrschte, steuern weilten, nüt h€rr^>1ragend0J Eifer, tätig. Bfew York. Ein sehr interessantes Testament hinter‘ Hess der ,vor einiger Zeit verstorbene Jakob S. Goldbeng. Er führte em recht jüdrsches Leben und erwarb eilt schönes Vermögen- Im Testamente schreibt er in einem schönem Hebräfetih lobendes.: Mein Vermögen teile ich in drei Teile, ®fett einen TeÖ verschreibe ich meiner treuen Gattin, welche ־«ff ganzes Leiben mit mir gemeinsam arbeitete und mir half, unsere Kinder zu erziehen. Der zweite Teil gehört imseren. Kindern. Sic sollen es gerecht unter sich verteilen und einträchtig untereinander leben. Den dritten Teil nehme ich . . . mir. Dann folgt die Liste, welchen fnstitirtöQBien er das Geld auf ״Prozent“ aiusborgt: Dem Bikur 6ho1im, der Talmud Thora, dem Beth-Jessomim, Moscbüw Zkejnim usw. Er befiehlt, dass die 5J5rozente jener Summen auf seinem Konto gut geschrieben werden soften, damit er in der anderen Welt seht Auskommen habe, wo er sich nicht mehr mit Busskiess beschäftigen wird, sondern .adlig seine .Zeit mft dem Thorastudium verbringe« wfH. Eine kuriose Mischung von A m 3 וזו׳ ־׳'•י Ismus amftraiRer Jiidisclikeit. Der araUseie Hongsess hi Paförfläa. Der eben jätet tagende palästinensisch-arabische Kongress in JafiTa hat folgende Resolutionen gefasst: L Der e»g- Usch-arabische Vertrag, wie er in Palästina veröfferrtliefit wurde, wird abgelehnt. 2. Die Exekutive!wird ermächtigt, das Besteuerungswesen in Palästina zu studieren, die Steuern sind wenn nötig, zu baykottieren. 3. Der Boykott der Ruttenbergkonzession wind bestätigt. 4. Es wird gegen die mit bezug auf die öffentliche Sicherheit gezeitigte ״schmachvolle Schwäche“ protestiert. Ferner verlangt der Kongress, die Regierung möge das Arabische als offizielle Sprache anerkennen und das Erziehungswesen in die Hände der Araber übergeben. Die Durchführung der Palästina-Anleihe wird boykottiert. Jerusalem. Der Gouverneur von Jerusalem, Sir Artur Clayton, besuchte die charitiven und pädagogischen Institute der orthodoxen Organisationen. Das Scharei Zedek Hospital, das einzige moderne, doch streng koscher geführte Spital Jerusalems, unter der, | Leitung Dr. .Wallachs, ,wurde ,vom Gouverneur als das nwetei^iäilgste bezeichnet Üeranfem. Der *JDbr Häjom“ veröffentlicht?einen Artikel, in welchem die bisherigen Leistungen, <fez! Zionistischen Exekutive in Erez Isroel einer scharfen Kritik unterzogen .werden, und die Meinung ausgesprochen wird, dass, falls die Jewish-Agency, erfolgreich anbeKen w81» .sie aus allen grossen jüdisehen Organisationen, wie Agudas JSsroel, Ica, Alliance, Bnei Brith, L D. K. usw. bestehen muss. Die; Jewish-Agency ,würde sich in einer solchen Zusammenstellung mit dem Aufbau des Landes beschäftigen, wahrend die zionistische Organisation weiter ihre Propagandatätigkeit aersüben könnte. Jaffa. Die all gemein, verbreitete Nachricht ,von der Annahme des Sabbathrnhgesetzes durch den Stadtrat in Tel-Awiw bedarf einer Richtigstellung. Der Rabbonis Haroscbis gebrauchte im Texte der Gesetzesvoriage die Worte: Der religiöse Sabbath. Der Text wurde jedoch geändert und das Wort ״religiöse“ wurde gestrichen. Diese Tatsache wirft ein entsprechendes Licht auf den durchwegs aus Juden" bestehenden Stadtrat von Tel-Awiw. TS CHE CH O-SLOWAKEI. Falsche Nachricht, Die J. P. Z. in Zürich berichtet aus Bratislawa, dass zur Förderung einer Waiseriaktiön der zionistischen ״Welthilfszentrale״ in Paris auf Initiative einer Dame Namens Frau Buchmil ein Hilfskomitee gebildet wurde, ״in welches Vertreter beider jüdischen Gemeinden, sowohl der orthodoxen als auch der neologen, eingetreten sind, die sich bisher niemals zu einer gemeinsamen Aktion vereinigt hatten״. Die Nachricht ist falsch, frei erfunden und irreführend. Die orthodoxe Gemeinde hat keine Vertreter in ein Komitee der zionistischen ״Welthilfszentrale״ entsandt. Landesvereiit ״Bikur Chaaulim“ in Kosice. Am 24. Juni fand die Neuwahl des Vorstandes des Landes- Vereines ״Bikur Chaaulim“ in Kosice statt. Aus dem Berichte dev Ver cinslei tunte geht hervor, dass der Verein einem tiefempfundenen Bedürfnis entspricht und seine Aufgaben trotz aller Schwierigkeiten zufriedenstellend durcMührt.Der Verein wurde zu dem Zwecke gegründet, die im Kosicer Landesspital untergebrachten jüdischen Kranken mit ritueller Kost zu versorgen. Er erfreut sich seitens der Spitalverwaltung des weitesten Entgegenkommens, befindet sich jedoch in ausser st schwerer materieller Lage, so dass es aller Anstrengungen der neuen Vereinsleitung bedürfen wird, um den Verein hochzubringen und auf eine solide Grundlage zu stellen. Obgleich fast 90 Prozent der durch den Verein verpflegten Krainken auswärtigen Gemeinden entstammen, haben bisher diese Gemeinden zur Erhaltung des Vereins nur in sehr geringem und unzulänglichem Masse beigetragen• Da der Bestand des Vereines im Interesse der gesamten Judenhelt der Slowakei liegt, gibt der Bericht der Hoffnung Ausdruck, dass ihm in Zukunft auch von Auswärts kräftigere Unterstützung gewährt und er vor der drohenden Auflösung bewahrt werden wird. In den Vorstand, wurden folgende Herren gewählt: Obmann: Lipot Goidstein,• Leiter: David Burger; Kassier: Samu Fricdmann-,־ Kontrollor: Viktor Stern; Repräsentanten: Mano Bcrkowitz, Mflksa. Grün. Adolf Herskowits, Josef Krausmann, Israel Katz, Jakob Kurz, M01־ Klein jun., Pinkas Lux, Franz Lefkovits, Wolf Mendlovits, Adolf Stern, Nathan Stern, Nathan Stechler,' Ignatz Schianger, Ernst Weisz, Laios Weisz, Simon Zopf. (Wir lenken die Aufmerksamkeit der; jüdischen Oeffcntlichkeit unseres Landes auf diesen Verein, upd schliesscn uns dem Wunsche an, dass er durch allgemeine Ufttertiitzung in die Lage gebracht werde, seinen schönen Aufgaben in vollem Masse gerecht zn werden. Es wäre am Platze, dass die jüdischen Gemeinden aus Gemeinadmitteln dem Verein eine ständige Sub-, vention bewilligen. * Red. Aguda-Vorträge in Bratislava. Die Agudas Jisroel- Jugendgruppe in Bratislava veranstaltete am 18. Tamus einen überaus gut besuchten Vortragsabend. Die Redner, des Abends waren die Herren Oberrabbiner Po ■Hak aus, Wiener-Neustadt und E. Ehrentreu aus München. Die' Versammlung wurude von Herrn Lajos Kästner er־' öffnet. Se. Ehrw. Herr Rabbiner Pollak schilderte in klaren und begeisterten Ausführungen die, Bedeutung der- Agudas Jiisroel als Vertreterin der gesamten traditionellen, Judenheit. Die •i׳m Etui stattfindende grosse Kenessio Credauloh wird der Ausdruck des Judentums zu allen Fragen der Gegenwart sein An diesem wirklich jüdischen Parlament teilzuhaben, sollte sich jeder Jude bestreben• Redner schloss mit einem zündenden Aufruf an die fromme Jugend Pressburgs, sich nach dem Beispiele der Jugend in anderen, Ländern in den Dienst der grossen Sache zu /steilen. Seine streng sachlichen und beredten Worte lösten bei allen Zuhörern lauten Beifall aus. Hierauf ergriff Herr Bbrentreu das Wort. Anschliessend an die Sldra entwarf er ein anschauliches Bild :?Von den wahren jüdiselben, für Gott und seine Thora begeisterten Kämpfern in der Vergangenheit von Pinchas ben Eiosor bis auf den heutigen Tag. Auch die Aguda und die gesamte gesetzestreue Judenheit wird vielleicht genötigt sein, gegen ihren Villen für die unvergänglichen Ideale des Judentums einen Kampf aufzunehmen. Wird ein solcher Kampf nötig werden, so wird er. in demselben Geist geführt und von denselben Intentionen geleitet sein, wie in der Vorzeit. Man braucht vor solchen Kämpfen nicht zurückzuschrecken, wenn die Erhaltung des Judentums für, uns und unsere Zukunft sie erheischen. Auch die Aguda würde dadurch dem wahren F.rLe d'en dienen, wie Gott Finschos gerade deshalb d!en ״Bund des Friedens“ verliehen hat. Die eindringliche, ruhige Art desVorträges wirkte auf alle Anwesenden überzeugend und trugen sehr viel zur Vertiefung des Aguda- Gedankens bei. Der Versammlungsleiter Herr Kastoer brachte zum Schlüsse den Rednern den Dank der Ver- Sammlung zm Ausdruck Delegierten wähl. Die Agudas Jisroel-Orts- und Jugendgruppe in Presow wählte Herrn Obberrabiner L. S p i t z e r aus Kirchdrauf zum Delegierten und Herrn Simon Scharmann aus Kosice zum Ersatzmann bei der Kenessio Gedaulo in Wien. Schulprüfung. Man schreibt uns aus Nove Zamky: Vergangenen שבת wurde in der orthodox-jüdischen Schule die Schlussprüfung au3 den jüdischen und Religionsgegenständen abgehalten. Sowohl die Knaben wie die Mädchen haben :den Beweis geliefert, dass in dieser Schule auf das ״Jüdische“ das Hauptgewicht gelegt wird. Zur Prüfung erschienen Herr Oberrgbiner Josef Tiegermann, Gemeindeprüses Gaspar Binet, Talmud-Thora-Vizepräses Josef Reichfeld, die Lehrer der Talmud-Thora und'"zahlreiche Eltern und Schulfreunde, die von den präzisen Antworten der Kinder sichtlich erfreut waren. Herr Schulprüses Gdbor Roicbfeld hielt es für s^ine angenehme Pflicht, den Lehrern Emerich Reif und Emanüel Schwarz sowohl für ihre pädagogische Leistung wie für die echt jüdische Erziehung der Kinder den Dank des Schulvorstandes öffentlich auszusprechen. Wenn wir uns vor Äugen halten, welche sprachliche Schwierigkeiten zu überwinden waren (die Kinder mussten nämlich Hebräisch, Slawisch, Ungarisch und Deutsch lernen), dann werden wir finden, was unsere Schule geleistet hat, welche auch im pro- Janen Unterricht mit allen anderen Schulen wetteifern kann. Da die Volksschule die Vorstufe für die Talmud-Thora-Schule sein rnüss, ist es von grosser Wichtigkeit, überall für die Aufreohterhaltung der konfessionellen Schulen zu sorgen und an diesen konfessionellen Schulen nur strenggläubige Lehrer anzustellen. Solche strenggläubige Lehrer auszubilden, fehlt es jedoch an einer geeigneten Präparandie. Eine jüdisch-orlhodoxe Präparandie zu gründen und aufrechtzuerhaiten ist eine Lebensaufgabe der orthodoxen Juden in der Slowakei und mit der Gründung einer solchen darf nicht lange gezögert werden. S! B. Vermählungsfeier. Am 12. Tamus fand die Hochzeit des Frl. Blanka. Tochter des Herrn Rabbiners Aron Katz, Präses der slowakischen Landesorgpnisation der ״Agudas Isroel“, mit Herrn Bernhard Braun aus Csüz statt. Viele hunderte Menschen versammelten sich, um an dem Familienfeste des Horm Rabbiners Katz tcilzunehmen. Die Trauung vollzog der Grossvatcr der Braut, Seine Ehrwürden Herr Moses Katz, Oberrabbiner, dem Herr Rabbiner L. Fürst aus Csüz und sein Schwager Hcrv J. Pschcrhoiler aus J6ka assistierten. Bei der Mahlzeit, welche in animierter Stimmung bis in die Nacht dauerte, beglückwünschte zuerst in wenigen, aber sehr innigen und trefflichen Worten der Brautvater das junge Paar. Dann Herr Rabbiner Fürst aus Csüz. Gemeindepräses Herrn an Steiner verdolmetschte die Glückwünsche der orthodoxen Gemeinde Nitra, Hierauf richtete Herr Sdndor Weisz, Schwiegersohn des Herrn Rabbiners Katz, eine besonders schöne und erhabene Rede an das Brautpaar, welche mit stürmischem Beifall aufgenommen wurde. Ausser diesen wurden דברי תורה auch vom Bräutigam gesprochen. Von allen Seiten sind Glückwunschtelegramme eingelaufen. Den vielen Glückwünschen an das Brautpaar, die Eltern und Grosseltern schliessen wir auch die unsrigen an. S. B. Und die Zionisten tanzen! Ein Freund unseres Blattes ersucht uns um Aufnahme folgender Bemerkungen: ״Vergangene Woche weilte ich in Nitra. Tags zuvor 1 hatte der zionistiche Verein eine Tanzunterhaltung voranstattet und dabei blau-weisse Abzeichen mit dem Mögen Dovid verwendet. Den tanzenden jungen Leuten wurde eingeradet, es sei eine מצוה zu tanzen: tanzte man doch zugunsten des ״jüdischen“ Nationalfonds. Und pan tanzte mit einer Begeisterung, als ob die Tanzenden samt und sonders der Ueborzeugung gewesen wären, dass mit Endo des Tanzes auch das jüdische גלות zu Ende sei. ...» Wäre es nicht nötig, öfter und nachdrücklicher die jüdische 0offenUichkeit auf den Unfug aufmerksam zu machen, der bei solchen Veranstaltungen und in solchen Vereinen mit dem Worte ״jüdisch“ getrieben und auf die Entehrung, die dem Mögen Dovid zugefügt wird? — Die Zionisten wollen zeigen, dass sie im Gegensatz zur Aguda etwas ״tun“ und ״leisten“. Es sollte aber jedem klar werden, dass keine Vereinigung das Recht hat, sich Jüdisch“ zu nennen und von ״Taten“ zu sprechen, die nicht zum Ziele hat, unter ihren Mitgliedern jüdisch-religiösen Sinn zu fördern, Liebe zur Thora zu wecken und thoratreues Leben zu pflegen. Unterhaltungen von der Art, wie sie die Zionisten voranstalten, sind vom Judentum verpönt. Sie sind also alles eher als «Taten*. Sie zerstören anstatt zu leisten. Die ״Jüd. Presse* wörde sich ein Verdienst um die Moral unserer Jugend erwerben, wenn sie einmal auch diese Frage zur Diskussion stellen würde, besonders da diese ״Unterhaltungen* der Zionisten immer weitere Kreise auch der orthodoxen Jugend an sich heranziehen.■ S. B, Bemerkung: Wir geben diesen Zeilen*Raum, weil sie klaffende Wunden freilegen. Einer Diskussion bedarf diese ״Frage“ nicht. Orthodoxe Eltern, solche, die wissen was sie tun, erlauben ihren Söhnen und Töchtern niemals, zionistische Tanzunterhaltungen zu besuchen und wenn es manche doch tun, so sind es eben ״Orthodoxe“, die aus ihrem Zionismus die richtigen Konsequenzen gezogen haben. Ob früher oder später, ein jeder orthodoxe Zionist׳ wird einmal den einen der beiden Wegen gehen müssen: entweder konsequenter Jude sein und sich vom modernen Zionismus und von allem, was drum und draJh ist, los-; sagen, oder aber folgerichtiger neujüdischer Zionist sein und sein8 Kinder aus dem Judentum hinaustanzen• sehen. Red. Sijutn-Feicr. Aus Hlohovec wird uns berichtet: Am 14. Tamus feierten wir hier ein stilles und schlichtes, aber besonders frohes und gelungenes altjüdisches Kulturfest. Unser verehrter Herr Oberrabiner נ״ד als Leiter des von ihm in-; augurierten גמרא״שעוף und die Teilnehmer desselben ▼eranstalteten einen ביצה ,DD על DPD> zn dem sich auch der Gemcindevorstanä voilzäblig einfand. Mit einem scharfsinnigen und treffenden חריפות des Herrn Oberrabiners wurde der Traktat beendet. Sodann setzte man sich zur von begeisterten Frauen zubereiteten סעודה של מצוה. $ö *n edlem Genüsse alle Anwesenden bis zur vorgerückten Nachtstunde vereinigte. Auf Antrag und Beispiel des Herrn Dr. Herzog wurde das Bentschen in ״amerikanischer" Lizitation veräussert und brachte eine stattliche Summe für Zwecke von למוד התורה ein. Die eloquenten und gehaltvollen Reden der Herren Oberrabiner Schwa rez und Direktor Vajda, weiter die ernsten und heiteren דברי תורה der Herren Gemeindepräses Fuchs, Schulpräses Dr. E*sler, De. Rosenfeld, Braun und Glück sowie die allseits beifällig aufgenoramenen Gesangsvorträge des Herrn Oberkantors Schreiber stempelten diese würdige Veranstaltung mit ihrer herzlichen echt jüdischen Geselligkeit zu einer wahren שמח“ של מצוה, deren bedeutende, segensreiche Wir-; kung auf unser Gcmemdoleben nicht ausbleiben kann und deren nachhaltiger Eindruck in den Herzen der Teilnehmer noch lange, obwallen wird. Glück. Rabbinerwahl. In Sen ec wurde am 24. Tamus *Herr Rabbiner Koppel Singer, bisher Dajan in K e ä m a r o'k, zum Oberrabbiner gewählt.. Eigentümer und Herausgeber.: ״Jüdischer Verlag G. m.b. H.“, II., Malzgasse Nr. 12a. — Verantwortlicher Redakteur: Jakob Deutsch, Wien, I., Kölnerhofgassc Nr. 2. Für die Tschecho-Slöwakei: Heinrich Schwarz, Bratislava. — Druck: Druckerei und Verlags-A.-G. Ig. Steinmann, Wien, IX., Universitätsstrasse 6. ♦ ♦ ♦ ♦ Bratislava (Prmbnr0). Ciefer mea Erstklassige diagnostische, diäteti- * sehe u. physikotherapische Anstalt « für Nerven- und innere Krankheiten. ♦ Chirurgie, Geburtshilfe. Orthopädie. ♦ Abteilungen für Augen-, Ohren-, Kehl- * köpfu, Hautkrankheiten, Röntgen- ♦ behandlung. Chemische u. bakterio- * // logische Laboratorien. // . . Täglicher Pauschalpreis v. cK 55 aufw. I ♦ Pauschalpreis für Entbindung v. 0K 1100 : bis öK 1800 <8 Tage). י ♦ Wasserkur auch für Auswärtige cK 15 * t FREIE ARZTEWAHL. t ♦ ♦ * Rituelle כשר Verpflegung unter Aufsicht ♦ * des Pressburger orthodoxen Rabbinates. * * ♦ ♦ 4 |f t M« MMM MMM|